EU plant Konto-Auszahlungsstopp 4.86/5 (7)

aus Vertrauliche Mitteilungen

Brüssels Machthaber planen erweiterte Zugriffsrechte der Banken auf die Guthaben ihrer Anleger. Nicht nur im Falle einer Insolvenz, sondern bereits bei erwarteten Liquiditätsengpässen soll es dann

den Banken erlaubt sein, die Verfügungsgewalt der Kunden über ihre Kontoguthaben weitgehend einzuschränken.

Analog zur Vorgehensweise in Zypern sollen zwar Einzahlungen erlaubt bleiben, aber Kontoauszahlungen untersagt werden. Die dadurch zwangsläufig anwachsenden Kontoguthaben sollen im Falle einer Insolvenz weitgehend mit zur Haftung herangezogen werden.

Verärgert zeigt man sich in Brüssel über das Drei-Säulen-System Deutschlands, bestehend aus dem halböffentlichen Sparkassensystem, dem genossenschaftlichen Volks- und Raiffeisenbanksystem und den Privatbanken, weil sich diese Konstruktion im Gegensatz zu den übrigen europäischen Systemen als relativ stabil erwies und sie sich durch den Wettbewerb als vergleichsweise kundenfreundlich darstellt.

Entsprechender Widerstand kommt deshalb auch aus dem deutschen Bankensystem selbst, wo man sich noch gegen eine gemeinsame Einlagensicherung mit den übrigen, oft unsoliden und insolvenzgefährdeten europäischen Geldinstituten wehrt.

Die deutschen Privatbanken, die teilweise an den internationalen Kapitalmärkten maßgeblich mitspekulieren, sind Teil des europäischen bzw. deutschen Einlagensicherungsfonds, der in den kommenden Jahren gefüllt werden soll. Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben nicht nur eigene und gut ausgestattete Sicherungssysteme, sondern sie haben sich auch weitgehend aus den höchstgefährlichen inter nationalen Spekulationsgeschäften herausgehalten.

Während also Frankreichs, Italiens und Spaniens Banken teilweise vor dem Zusammenbruch stehen, sind Deutschlands Sparkassen und Genossenschaftsbanken, bei denen ca. 70% der Privatkunden betreut werden, noch immer relativ gut vor einem Bankenzusammenbruch geschützt.

Entsprechend mehren sich nun die Vorstöße italienischer und französischer Vertreter in Brüssel, mit denen eine europäische Banken-Haftungsunion sowie die generelle Haftung Deutschlands für die in Europa inflationierten und ausfallbedrohten Schulden erzwungen werden soll.

Berlins Polit-Funktionäre wollten nur noch die Bundestagswahl abwarten, um den Betrug am deutschen Sparer in Form einer „europäischen Gesamthaftung“ nicht zum Wahlkampfthema werden zu lassen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ließ allerdings schon vor dem deutschen Wahltermin während einer Rede in Griechenland durchsickern, daß er sich mit der deutschen Seite bereits auf eine europäische „Schuldenvergemeinschaftung“ verständigt habe.

Griechenland könne sich deshalb nicht nur sorglos weiter verschulden, sondern dürfe auch bezüglich der Rückzahlung seiner Altschulden unbesorgt sein. Somit wird immer absehbarer, daß die Sparer für die Schulden der ausfallbedrohten Kredite herhalten sollen, damit die internationale „Spekulantengemeinde“ keine Ausfälle verbuchen muss.

https://brd-schwindel.org/eu-plant-konto-auszahlungsstopp/

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Der Honigmann

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Bericht des britischen Parlaments führt aus, wie der NATO-Krieg 2011 gegen Libyen auf Lügen basierte 5/5 (7)

von Ben Norton

Durch Zufall bin ich heute auf diesen Artikel gestoßen, der vor über einem Jahr auf Salon.com erschienen ist! Es wird wohl nicht viele geben, die sich so intensiv mit der Materie beschäftigen wie ich – und wenn sogar mir dieser Bericht entgangen ist, dann nehme ich an, dass außer den Salon-Lesern kaum jemand etwas davon gehört hat.

Den Lesern von antikrieg.com ist das alles natürlich schon längst bekannt, sogar dass es sich um ein Kriegsverbrechen der schlimmsten Art handelt. Das Parlament ihrer Majestät bezeichnet es natürlich nicht als solches, lässt aber wenig Zweifel daran …


Ein neuer Bericht des britischen Parlaments >>> LINK) zeigt, dass der NATO-Krieg 2011 in Libyen auf einer Reihe von Lügen basierte.

Libyen: Untersuchung der Intervention und des Zusammenbruchs und die zukünftigen politischen Optionen des Vereinigten Königreichs“ – eine Untersuchung des parteiübergreifenden Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten des britischen Unterhauses verurteilt scharf die Rolle des Vereinigten Königreichs in dem Krieg, der die Regierung des libyschen Führers Muammar Gaddafi zu Fall brachte und das nordafrikanische Land ins Chaos stürzte.

„Wir haben keine Beweise dafür gesehen, dass die britische Regierung eine angemessene Analyse des Aufstands in Libyen durchgeführt hat“, heißt es in dem Bericht. „Die britische Strategie basierte auf falschen Annahmen und auf einem unvollständigen Verständnis der Beweise.“

Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten kommt zu dem Schluss, dass die britische Regierung

„nicht erkannt hat, dass die Bedrohung der Zivilbevölkerung übertrieben war und dass die Rebellen ein bedeutendes islamistisches Element beinhalteten“.

Die Libyen-Untersuchung, die im Juli 2015 gestartet wurde, basiert auf über einem Jahr Forschung und Interviews mit Politikern, Wissenschaftlern, Journalisten und mehr. Der Bericht, der am 14. September 2016 veröffentlicht wurde, deckt das folgende auf:

  • Gaddafi plante nicht, Zivilisten zu massakrieren. Dieser Mythos wurde von Rebellen und westlichen Regierungen übertrieben, die ihre Intervention auf mangelnde geheimdienstliche Information gründeten.
  • Die Bedrohung durch islamistische Extremisten, die einen großen Einfluss auf den Aufstand ausübten, wurde ignoriert – und die Bombardierung durch die NATO hat diese Bedrohung noch verschlimmert und dem ISIS eine Basis in Nordafrika verschafft.
  • Frankreich, das die militärische Intervention initiierte, war durch wirtschaftliche und politische Interessen motiviert, nicht durch humanitäre.
  • Der Aufstand – der gewalttätig und nicht friedlich war – wäre wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen, wenn er nicht militärische Unterstützung aus dem Ausland erhalten hätte. Auch ausländische Medien, insbesondere Qatars Al Jazeera und Saudiarabiens Al Arabiya verbreiteten unbewiesene Gerüchte über Gaddafi und die libysche Regierung.
  • Die NATO-Bombardierung stürzte Libyen in eine humanitäre Katastrophe, tötete Tausende von Menschen und vertrieb weitere Hunderttausende, wodurch Libyen aus dem afrikanischen Land mit dem höchsten Lebensstandard in einen vom Krieg zerrütteten, gescheiterten Staat verwandelt wurde.

Das Gerücht, dass Gaddafi Zivilisten massakriert, und der Mangel an Informationen

„Trotz seiner Rhetorik wurde die Annahme, Muammar Gaddafi hätte das Massaker an Zivilisten in Benghazi angeordnet, nicht durch die verfügbaren Beweise unterstützt“,

stellt der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten klar.

„Muammar Gaddafi drohte zwar mit Gewalt gegen diejenigen, die gegen seine Herrschaft zu den Waffen griffen, aber das bedeutete nicht unbedingt eine Bedrohung für jedermann in Benghazi“, so der Bericht weiter. „Kurzum, das Ausmaß der Bedrohung für die Zivilbevölkerung wurde mit ungerechtfertigter Sicherheit dargestellt.“

Die Zusammenfassung des Berichts stellt auch fest, dass dem Krieg „keine genauen Informationen zugrundelagen“. Er fügt hinzu,

„US-Geheimdienstbeamte beschrieben laut Berichten die Intervention als „eine nachrichtendienstliche Entscheidung light“.

Das widerspricht völlig dem, was politische Persönlichkeiten im Vorfeld der NATO-Bombardierung behauptet haben. Nach gewaltsamen Protesten, die im Februar in Libyen ausbrachen, und nachdem Benghazi – die zweitgrößte Stadt Libyens – von Rebellen übernommen wurde, behaupteten vertriebene Oppositionelle wie Soliman Bouchuiguir, Präsident der in Europa ansässigen Libyschen Liga für Menschenrechte, dass, wenn Gaddafi die Stadt zurückeroberte,

„es ein echtes Blutbad geben wird, ein Massaker, wie wir es in Ruanda gesehen haben.“

Im Bericht des britischen Parlaments wird jedoch festgestellt, dass die libysche Regierung Anfang Februar 2011 Städte von den Rebellen zurückerobert hatte, bevor die NATO ihre Luftangriffe startete, und dass Gaddafis Truppen keine Zivilisten angegriffen hatten.

Am 17. März 2011, zwei Tage vor Beginn der Bombardierung der NATO, sagte Gaddafi den Rebellen in Benghazi:

„Werft eure Waffen weg, genau wie eure Brüder in Ajdabiya und anderswo. Sie haben ihre Waffen niedergelegt und sind in Sicherheit. Wir haben sie nie verfolgt.“

Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten fügt hinzu, dass die libyschen Regierungstruppen, als sie im Februar die Stadt Ajdabiya zurückeroberten, keine Zivilisten angegriffen haben.

„Gaddafi versuchte auch, die Demonstranten in Benghazi mit einem Angebot von Entwicklungshilfe zu beschwichtigen, bevor er schließlich Truppen einsetzte“, so der Bericht.

In einem anderen Beispiel zeigt der Bericht, dass nach den Kämpfen im Februar und März in der Stadt Misrata – der drittgrößten Stadt Libyens, die auch von Rebellen besetzt worden war – nur etwa 1 Prozent der von der libyschen Regierung getöteten Menschen Frauen oder Kinder waren.

„Die Diskrepanz zwischen männlichen und weiblichen Verlusten deutete darauf hin, dass das Gaddafi-Regime in einem Bürgerkrieg gezielt gegen männliche Kämpfer vorging und nicht wahllos Zivilisten angriff“, sagt das Komitee.

Hochrangige britische Beamte gaben bei der Parlamentsuntersuchung zu, dass sie Gaddafi’s tatsächliche Aktionen nicht in Betracht gezogen haben und stattdessen eine militärische Intervention in Libyen auf der Grundlage seiner Rhetorik forderten.

Im Februar hielt Gaddafi eine hitzige Rede, in der er die Rebellen bedrohte, die die Städte übernommen hatten. Er sagte, „sie sind nur sehr wenige“ und „es sind ein paar Terroristen“ und bezeichnete sie als „Ratten“, die „Libyen in die Emirate Zawahiri und bin Laden verwandeln“, indem er auf die Führer der al-Qaida verwies.

Am Ende seiner Rede versprach Gaddafi,

„Libyen Stück für Stück, Haus für Haus, Wohnung für Wohnung, Gasse für Gasse“ von diesen Rebellen zu reinigen.

Viele westliche Medien deuteten jedoch an oder berichteten ganz offen, dass seine Äußerung als eine Bedrohung für alle Demonstranten gemeint sei. Ein israelischer Journalist popularisierte diese Zeile, indem er sie in ein Lied namens „Zenga, Zenga“ (arabisch für „Straße“) umwandelte.

Das YouTube-Video mit der abgemischten Rede wurde weltweit verbreitet. (>>> https://www.youtube.com/watch?v=cBY-0n4esNY > siehe die Kommentare!!!)

Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten stellt in seinem Bericht fest, dass britische Amtsträger damals einen „Mangel an zuverlässigen Informationen“ hatten. William Hague, der während des Krieges gegen Libyen als britischer Außenminister fungierte, behauptete vor dem Komitee, dass Gaddafi versprochen habe,

„von Haus zu Haus, von Zimmer zu Zimmer zu gehen und sich an der Bevölkerung von Benghazi zu rächen“,

indem er Gaddafis Rede falsch zitierte. Er fügte hinzu: „Viele Leute werden sterben.“

„Angesichts des Mangels an verlässlicher Information hoben sowohl Lord Hague als auch Dr. Fox den Einfluss von Muammar Gaddafis Rhetorik auf ihre Entscheidungsfindung hervor“,

heißt es in dem Bericht, der sich auch auf den damaligen Verteidigungsminister Liam Fox bezieht.

George Joffé, ein Wissenschaftler an der Universität King’s College in London und Experte für den Nahen Osten und Nordafrika, sagte gegenüber dem Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, dass, während Gaddafi manchmal eine einschüchternde Rhetorik benutzte, die „ziemlich blutig sei“, Beispiele in der Vergangenheit zeigten, dass der langjährige libysche Führer „sehr vorsichtig“ vorgehe, um zivile Opfer zu vermeiden.

In einem Fall bemerkte Joffé:

„Statt zu versuchen, die Bedrohungen für das Regime durch den Osten der Cyrenaica mit Gewalt zu beseitigen, verbrachte Gaddafi sechs Monate damit, die dort ansässigen Stämme zu besänftigen“.

Gaddafi „wäre in der tatsächlichen Antwort sehr vorsichtig gewesen“, sagte Joffé in dem Bericht.

„Die Angst vor einem Massaker an Zivilisten war bei weitem übertrieben.“

Alison Pargeter, eine leitende Forscherin am Royal United Services Institute und Spezialistin für Libyen, die ebenfalls für die Untersuchung interviewt wurde, stimmte Joffé zu. Sie sagte dem Komitee, dass es keine

„stichhältigen Beweise dafür gibt, dass Gaddafi ein Massaker gegen seine eigenen Bürger vorbereitet hat.“

„Muammar Gaddafi gegenüber oppositionelle Emigranten haben die Unruhen in Libyen ausgenutzt, indem sie die Bedrohung der Zivilbevölkerung überbewertet und westliche Mächte ermutigt haben, einzugreifen „,

fasst der Bericht die Analyse von Joffé zusammen.

Pargeter fügte hinzu, dass Libyer, die sich der Regierung widersetzten, Gaddafis Verwendung von „Söldnern“ übertrieben – ein Begriff, den sie oft als Synonym für Libyer subsaharischer Abstammung benutzten. Pargeter sagte, Libyer hätten ihr gesagt:

„Die Afrikaner kommen. Sie werden uns massakrieren. Gaddafi schickt Afrikaner auf die Straßen. Sie töten unsere Familien.“

„Ich denke, dass da sehr viel verstärkt wurde“, sagte Pargeter. Dieser verstärkte Mythos führte zu extremer Gewalt. Schwarze Libyer wurden von libyschen Rebellen gewaltsam unterdrückt. Die Associated Press berichtete im September 2011:

„Rebellenstreitkräfte und bewaffnete Zivilisten treiben Tausende schwarze Libyer und Migranten aus Sub-Sahara-Afrika zusammen.“

Sie stellte fest:

„Praktisch alle Häftlinge sagen, dass sie unschuldige Wanderarbeiter sind.“

(Die Verbrechen von Rebellen an schwarzen Libyern setzten sich fort und wurden noch schlimmer. Im Jahr 2012 gab es Berichte, dass schwarze Libyer von Rebellen in Käfige gesteckt und gezwungen wurden, Flaggen zu essen. Wie Salon bereits berichtete, warnte Human Rights Watch 2013 auch vor „ernsten und andauernden Menschenrechtsverletzungen gegen die Einwohner der Stadt Tawergha, die weithin als Unterstützer von Muammar Gaddafi angesehen werden“. Tawergha’s Einwohner waren zumeist Nachkommen schwarzer Sklaven und waren sehr arm. Human Rights Watch berichtete, dass libysche Rebellen „die Zwangsumsiedlung von etwa 40.000 Menschen durchführten sowie willkürliche Verhaftungen, Folterungen und Morde, die weit verbreitet, systematisch und ausreichend organisiert sind, um als Verbrechen gegen die Menschlichkeit qualifiziert zu werden.“)

Im Juli 2011 bestätigte der Sprecher des Außenministeriums Mark Toner, dass Gaddafi „jemand ist, der sich einer übertriebenen Rhetorik bedient“, aber im Februar haben westliche Regierungen diese Rhetorik als Waffe eingesetzt.

Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten stellt in seinem Bericht fest, dass die britische Regierung trotz mangelnder Informationen“ sich in Libyen ausschließlich auf die militärische Intervention“ als Lösung konzentrierte und die verfügbaren Formen des politischen Engagements und der Diplomatie ignorierte.

Dies steht im Einklang mit der Berichterstattung der Washington Times, welche feststellte, dass Gaddafis Sohn Saif gehofft hatte, einen Waffenstillstand mit der US-Regierung auszuhandeln. Saif Gaddafi eröffnete in aller Stille die Kommunikation mit den Generalstabschefs, doch dann intervenierte Außenministerin Hillary Clinton und forderte das Pentagon auf, mit der libyschen Regierung nicht mehr zu sprechen. Außenministerin Clinton will überhaupt nicht verhandeln „, sagte ein US-Geheimdienstbeamter zu Saif.

Im März hatte Außenministerin Clinton Muammar Gaddafi als „Kreatur“ bezeichnet, „die kein Gewissen hat und jeden bedrohen wird.“ Clinton, die eine führende Rolle bei der Forderung nach dem NATO-Bombenüberfall auf Libyen spielte, behauptete, Gaddafi würde „schreckliche Dinge“ tun, wenn er nicht gestoppt würde.

Von März bis Oktober 2011 führte die NATO ein Bombardement gegen libysche Regierungstruppen durch. Sie behauptete, eine humanitäre Mission zum Schutz der Zivilbevölkerung zu betreiben. Im Oktober wurde Gaddafi brutal getötet – mit einem Bajonett von Rebellen sodomisiert. Auf die Nachricht über seinen Tod hin verkündete Außenministerin Clinton live im Fernsehen:

„Wir kamen, wir sahen, er starb!“

Der Bericht des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten weist jedoch darauf hin, dass während die NATO-Intervention als humanitäre Mission verkauft wurde, ihr vorgebliches Ziel an nur einem Tag erreicht worden ist.

Am 20. März 2011 zogen sich Gaddafis Truppen etwa 40 Meilen außerhalb von Benghazi zurück, nachdem französische Flugzeuge angegriffen hatten.

„Wenn das primäre Ziel der Koalitionsintervention die dringende Notwendigkeit war, die Zivilbevölkerung in Benghazi zu schützen, dann war dieses Ziel in weniger als 24 Stunden erreicht“, heißt es im Bericht.

Doch die militärische Intervention dauerte noch mehrere Monate. Der Bericht erklärt, dass

„die begrenzte Intervention zum Schutz der Zivilbevölkerung in eine opportunistische Politik des Regimewechsels getrieben war“.

Diese Ansicht wurde allerdings von Micah Zenko, einem hochrangigen Mitarbeiter des Rates für Auswärtige Beziehungen, in Frage gestellt. Zenko benutzte NATO-eigenes Material, um zu zeigen, dass es

„bei der libyschen Intervention von Anfang an um einen Regimewechsel ging.“

In seiner Untersuchung zitiert der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten einen Bericht von Amnesty International vom Juni 2011, in dem festgestellt wird, dass

„die Berichterstattung in vielen westlichen Medien von Anfang an eine sehr einseitige Sichtweise der Logik des Geschehens vermittelt hat, die die Protestbewegung als völlig friedlich darstellt und immer wieder darauf hindeutet, dass die Sicherheitskräfte des Regimes unerklärlicherweise unbewaffnete Demonstranten massakrieren, die keine Sicherheitsherausforderung darstellen“.

Amnesty International sagte auch, dass es nicht in der Lage sei, Beweise für den Vorwurf zu finden, dass die libysche Regierung ihren Truppen Viagra gegeben und sie ermutigt habe, Frauen in von Rebellen bewohnten Gebieten zu vergewaltigen. Unter anderem hatte damals Außenministerin Clinton zu diesem unbewiesenen Mythos beigetragen.

Islamistischer Extremismus und die Verbreitung libyscher Waffen

Heute befindet sich in Libyen die größte Basis der mörderischen extremistischen Gruppe ISIS außerhalb von Irak und Syrien. Andere islamistische Gruppen haben nach der Zerstörung der libyschen Regierung große Teile des Territoriums eingenommen.

„Es ist nun klar, dass militante islamistische Milizen ab Februar 2011 eine entscheidende Rolle bei der Rebellion gespielt haben“,

stellt der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten klar.

„Die Information über das Ausmaß, in dem extremistische militante islamistische Elemente an der Rebellion gegen Gaddafi beteiligt waren, war unzureichend“, so der Bericht.

Es zitiert den ehemaligen britischen Verteidigungsstabchef David Richards, der

„bestätigte, dass die Informationen über die Zusammensetzung der Rebellen-Milizen nicht so gut waren, ‚wie man es sich gewünscht hätte’“.

Die Untersuchung fragte Richards, ob er wüsste, ob Mitglieder der libyschen islamischen Kampfgruppe, die der Al-Qaida angegliedert ist, an der Rebellion im März 2011 teilgenommen hätten. Er sagte, das sei „eine Grauzone“. Richards erinnerte sich daran, dass „seriöse Libyer dem Auswärtigen Amt versicherten,“ dass islamistische Extremisten nicht von dem Aufstand profitieren würden, gab aber zu, „dass das im Nachhinein betrachtet bestenfalls Wunschdenken gewesen sei.“

„Die Möglichkeit, dass militante extremistische Gruppen versuchen würden, von der Rebellion zu profitieren, hätte nicht der Betrachtung im Nachhinein überlassen werden sollen“, kommentiert der Ausschuss. „Libysche Verbindungen zu transnationalen militanten Extremistengruppen waren vor 2011 bekannt, weil viele Libyer am Irak-Aufstand und in Afghanistan bei Al-Qaida teilgenommen hatten.“

Die Zerstörung der libyschen Regierung durch die NATO führte auch dazu, dass einige ihrer massiven Waffen- und Munitionsreserven „in die Hände der Milizen“ fielen und „durch Nord- und Westafrika und den Nahen Osten gehandelt wurden“, so der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten.

„Die Unfähigkeit der internationalen Gemeinschaft, die vom Gaddafi-Regime aufgegebenen Waffen zu sichern, hat die Instabilität in Libyen beflügelt und den Terrorismus in Nord- und Westafrika sowie im Nahen Osten aktiviert und verstärkt“, stellt der Bericht fest.

Er zitiert eine Studie einer UNO-Expertenkommission, die die Waffen der ehemaligen libyschen Regierung in Algerien, Tschad, Ägypten, Gaza, Mali, Niger, Tunesien und Syrien gefunden hat. Die UN-Kommission stellte fest, dass

„Waffen mit Ursprung in Libyen die militärische Kapazität terroristischer Gruppen, die in Algerien, Ägypten, Mali und Tunesien operieren, erheblich verstärkt haben“.

Eine frühere Studie des britischen Parlaments, die in dem Bericht zitiert wurde, fand auch heraus, dass libysche Waffen in den Händen von Boko Haram gelandet sind, der der ISIS angehörenden extremistischen Gruppe, die Massaker an Zivilisten in Nigeria durchgeführt hat.

Der ehemalige Chef des Verteidigungsstabs Richards teilte der Untersuchung mit, dass Großbritannien gehofft habe, die Waffen und Munition der libyschen Regierung vor einer Beschlagnahmung zu bewahren, aber er könne sich nicht daran erinnern, dass die britische Regierung „irgendwas unternommen hat, um das zu erreichen“.

Die wirtschaftlichen und politischen Beweggründe Frankreichs

Der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten bestätigt, dass

„Frankreich im Februar und März 2011 die Führung der internationalen Gemeinschaft übernommen hat, als es darum ging, die militärische Intervention in Libyen voranzutreiben“.

Als nächstes kam das Vereinigte Königreich, gefolgt von den Vereinigten Staaten von Amerika.

Der Bericht stellt fest, dass die Hauptgründe für die von Frankreich forcierte militärische Intervention in Libyen in erster Linie Gaddafis „fast unerschöpfliche finanzielle Mittel“, die Pläne des libyschen Führers, eine alternative Währung zum französischen Franc in Afrika zu schaffen,

„Gaddafis langfristige Pläne zur Ablösung Frankreichs als dominierende Macht im frankophonen Afrika“ und der Wunsch, „den Einfluss Frankreichs in Nordafrika zu verstärken“ waren.

Anfänglich waren die Vereinigten Staaten von Amerika bezüglich einer militärischen Intervention in Libyen unentschlossen, heißt es im Bericht.

„Es gab Spaltungen in der amerikanischen Regierung“, stellte die Untersuchung fest. Dies stimmt mit dem überein, was Präsident Obama seither gesagt hat (er nannte den Libyen-Krieg seinen „schlimmsten Fehler“), und was die New York Times in ihrer eigenen detaillierten Untersuchung herausgefunden hat.

Frankreich und das Vereinigte Königreich waren die ersten, die die internationale Gemeinschaft unter Druck gesetzt haben, eine Flugverbotszone in Libyen einzuführen, angeblich zum Schutz der Zivilbevölkerung, heißt es in dem Bericht. Sobald sie erst einmal eingerichtet war, drängten die Vereinigten Staaten von Amerika nichtsdestoweniger auf eine aggressivere militärische Intervention.

„Die Vereinigten Staaten waren maßgeblich daran beteiligt, die Bestimmungen der Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrates über die Einführung einer Flugverbotszone hinaus auf die Genehmigung ‚aller erforderlichen Maßnahmen‘ zum Schutz der Zivilbevölkerung auszudehnen“, heißt es in dem Bericht. „In der Praxis führte das zur Einführung einer „No-Drive-Zone“ und zur angeblichen Berechtigung, das gesamte Befehls- und Kommunikationsnetz der libyschen Regierung anzugreifen.“

Der Bericht erläutert die Beweggründe Frankreichs und zitiert eine E-Mail vom April 2011 an die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton, in der es hieß:

„Gaddafi verfügt über nahezu unerschöpfliche finanzielle Ressourcen, um auf unbestimmte Zeit weiterzumachen.“

„Gaddafis Regierung hält 143 Tonnen Gold und einen ähnlichen Betrag in Silber“, schrieb Clintons Assistent Sidney Blumenthal und zitierte „Quellen mit Zugang zu Beratern von Saif al-Islam Gaddafi“, Muammar Gaddafis Sohn.

Dieses Gold sollte dazu verwendet werden, eine panafrikanische Währung auf der Grundlage des libyschen Gold-Dinar zu etablieren“,

sagte Blumenthal und zitierte „sachkundige Personen“. Er fügte hinzu:

„Dieser Plan sollte den frankophonen afrikanischen Ländern Afrikas eine Alternative zum französischen Franc bieten.“

„Französische Geheimdienstbeamte entdeckten diesen Plan kurz nach Beginn der aktuellen Rebellion, und das war einer der Faktoren, die Sarkozys Entscheidung, Frankreich zum Angriff auf Libyen zu verpflichten, beeinflussten „,

schrieb Blumenthal und bezog sich dabei auf den damaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy von der rechten Partei Union für eine Volksbewegung.

Die französischen Geheimdienstoffiziere gaben fünf Gründe an, die Sarkozy motivierten:

a. Der Wunsch, einen größeren Anteil an der libyschen Ölproduktion zu gewinnen,

b. Steigerung des französischen Einflusses in Nordafrika,

c. Verbesserung seiner innenpolitischen Situation in Frankreich,

d. dem französischen Militär die Möglichkeit zu geben, seine Position in der Welt zu behaupten,

e. Die Besorgnis seiner Berater über Gaddafis langfristige Pläne, Frankreich als dominierende Macht im frankophonen Afrika zu verdrängen.“
Entscheidende Rolle ausländischer Intervention

Der Bericht des britischen Parlaments stellt fest, dass die NATO-Bombardierung „das militärische Gleichgewicht im libyschen Bürgerkrieg zugunsten der Rebellen verschoben hat“.

„Die Kombination von Luftüberlegenheit mit der Lieferung von Waffen, Geheimdienstinformationen und Personal (aus dem Ausland) an die Rebellen garantierte die militärische Niederlage des Gaddafi-Regimes“, fügt der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten hinzu.

Die Resolution 1973, die im März 2011 vom UN-Sicherheitsrat verabschiedet wurde und eine Flugverbotszone in Libyen vorsah, sollte eine

„strikte Umsetzung des Waffenembargos sicherstellen“, heißt es in dem Bericht weiter. Aber „die internationale Gemeinschaft hat die Waffenlieferungen an die Rebellen ignoriert.“

Aufständische Bodentruppen innerhalb Libyens wurden durch Personal und Geheimdienstinformationen verstärkt, die vom Vereinigten Königreich, Frankreich, der Türkei, Qatar und den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Verfügung gestellt wurden“, enthüllt die Untersuchung.

Der damalige britische Chef des Verteidigungsstabs David Richards berichtete der Untersuchung auch, dass das Vereinigte Königreich „ein paar eingebettete Leute“ mit den Rebellenkräften am Boden habe.

Richards betonte „das Ausmaß, in dem die Emiratis und die Qataris … eine wichtige Rolle für den Erfolg der Bodenoperation spielten“.

Indem er The Guardian zitiert, stellt der Bericht fest, dass Qatar insgeheim Panzerabwehrraketen aus französischer Produktion an bestimmte Rebellengruppen geliefert hat. Qatar, eine theokratische Monarchie, „kanalisierte ihre Waffen eher an bevorzugte Milizen als an die Rebellen insgesamt“.

Außerdem erklärte Alison Pargeter, die Libyenexpertin, dem Komitee:

„Ich denke auch, dass die arabischen Medien hier eine sehr wichtige Rolle spielten.“

Sie erwähnte Al Jazeera, einen qatarischen Nachrichtensender, und Al Arabiya, einen saudischen Nachrichtensender für die Verbreitung unbegründeter Geschichten über Gaddafi und die libysche Regierung. Diese Nachrichtenverkäufer brachten wirklich alles, und es stellte sich dann heraus, dass es nicht stimmte,“ sagte sie.

Humanitäre Katastrophe und Echos des Irakkriegs

Der Bericht des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten beschuldigt das Vereinigte Königreich, die Vereinigten Staaten von Amerika und Frankreich, dass sie es versäumt haben,

„eine Strategie zur Unterstützung und Gestaltung Libyens nach Gaddafi “ zu formulieren.

Das Ergebnis davon, so heißt es in der Zusammenfassung des Berichts,

„war politischer und wirtschaftlicher Zusammenbruch, Krieg zwischen Milizen und Stämmen, humanitäre Krisen und Migrantenkrisen, weit verbreitete Menschenrechtsverletzungen, die Verbreitung von Waffen des Gaddafi-Regimes in der Region und das Wachstum des ISIS in Nordafrika“.

Das Komitee beruft sich auf den World Report 2016 von Human Rights Watch:

„Libyen steuert auf eine humanitäre Krise zu, mit fast 400.000 Binnenflüchtlingen und zunehmender Unterbrechung der Grundversorgung wie Strom- und Brennstoffversorgung. Die in den Konflikt verwickelten Kräfte setzen ungestraft willkürliche Festnahmen, Folterungen, unrechtmäßige Tötungen, wahllose Angriffe, Entführungen und Verschwinden von Personen und die gewaltsame Vertreibung von Menschen aus ihren Häusern fort. Das innerstaatliche Strafrechtssystem brach in den meisten Teilen des Landes zusammen, was die Menschenrechtskrise verschärfte.“

Vor dem NATO-Bombardement 2011 war Libyen mit der höchsten Lebenserwartung und dem höchsten Pro-Kopf-BIP der reichste Staat Afrikas. In seinem Buch „Gefährliche Interventionen“ des ehemaligen indischen Vertreters bei der UNO Hardeep Singh Puri stellt dieser fest, dass Libyen vor dem Krieg einen geringeren Anteil von Armen in seiner Bevölkerung hatte als die Niederlande. Libyer hatten Zugang zu kostenloser Gesundheitsfürsorge, Bildung, Elektrizität und zinslosen Darlehen, und Frauen hatten große Freiheiten, die vom UN-Menschenrechtsrat im Januar 2011 am Vorabend des Krieges, der die Regierung zerstörte, begrüßt worden waren.

Heute ist Libyen so gefährlich, dass der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten des Unterhauses während seiner Ermittlungen praktisch nicht in das Land reisen konnte. Er nimmt in dem Bericht zur Kenntnis, dass eine Delegation Nordafrika im März 2016 besucht hat. Diese traf sich mit libyschen Politikern in Tunis, war aber

„wegen des Zusammenbruchs der inneren Sicherheit und der Rechtsstaatlichkeit nicht in der Lage, Tripolis, Benghazi, Tobruk oder andere Orte in Libyen zu besuchen“.

Der Libyen-Bericht des britischen Parlaments kommt nur zwei Monate nach dem Chilcot-Bericht, der Untersuchung der britischen Regierung über den Irak-Krieg, der ebenfalls zugibt, dass die von den Vereinigten Staaten von Amerika angeführte Invasion des Irak auf zahlreichen Lügen basierte, und ebenfalls offenbart, dass der Krieg nur Al-Qaida und andere Extremisten stärkte.

Unter Berufung auf die Untersuchung des Kriegs gegen den Irak zieht der Libyen-Bericht Vergleiche zwischen dem Vorgehen der Regierung des ehemaligen Premierministers Tony Blair und dem von David Cameron. Im Jahr 2010 gründete Cameron den Nationalen Sicherheitsrat, der angeblich eine Form der Aufsicht bieten sollte, die vor der Invasion des Irak 2003 fehlte.

Der Libyen-Bericht fordert die britische Regierung allerdings auf, eine unabhängige Überprüfung des Nationalen Sicherheitsrates (NSC) in Auftrag zu geben. Diese Überprüfung „sollte durch die Schlussfolgerungen der Irak-Untersuchung untermauert und geprüft werden, ob die Schwächen der Entscheidungsfindung in Bezug auf die Irak-Intervention im Jahr 2003 durch die Einführung des NSC behoben wurden“, heißt es in dem Bericht.

Im einzigen humorvollen Moment des anderweitig makabren Berichts fasst der Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten die heutige humanitäre Lage in Libyen zusammen und schreibt:

„Im April 2016 beschrieb der US-Präsident Barack Obama Libyen nach der Intervention als „Scheiß Show“.

Es fällt schwer, dieser prägnanten Einschätzung nicht zuzustimmen.

erschienen schon einmal am 16. September 2016

https://brd-schwindel.org/bericht-des-britischen-parlaments-fuehrt-aus-wie-der-nato-krieg-2011-gegen-libyen-auf-luegen-basierte/

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Der Honigmann

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Michael Pento: »Im Juli 2018 wird die Realität schlagend« 5/5 (3)

Michael Pento: »Im Juli 2018 wird die Realität schlagend«

Michael Pento: »Im Juli 2018 wird die Realität schlagend«

Am 10. Oktober 2017 veröffentlichte Greg Hunter von USA Watchdog ein interessantes Gespräch mit dem bekannten und erfolgreichen Investor Michael Pento von Pento Portfolio Strategies. Pento geht davon aus, dass die exponentiellen weltweiten Schulden bis spätestens Mitte kommenden Jahres zum Zusammenbruch der Finanzmärkte führen werden.

Eingangs dreht sich das Gespräch um die katastrophale Situation in Puerto Rico, welches im Mai 2017 offiziell den Staatsbankrott erklärte. Nachdem die Karibikinsel unlängst extrem schwer von Hurrikan Maria getroffen wurde, äußerte US-Präsident Donald Trump, dass die Schulden Puerto Ricos für nichtig erklärt werden sollen. CNBC zitierte Trump am 3. Oktober 2017 mit den Worten:

»Sie schulden Ihren Freunden an der Wall Street eine Menge Geld und wir werden dieses auslöschen. Sie werden sich davon verabschieden. Ich weiß nicht, ob es Goldman Sachs ist, aber wer immer es ist, sie können es in den Wind schreiben.«

Michael Pento dazu:

»Puerto Rico hat $ 70 Milliarden Schulden in den Büchern und weitere $ 30 Milliarden außerhalb der Bilanzen an ungedeckten Rentenverpflichtungen. Es gibt auf der Insel nur 1 Million Menschen, welche tatsächlich arbeiten. Da sind $ 100 Milliarden an Schulden und nur 1 Million arbeitender Menschen?! Selbstverständlich wird es zum Zahlungsausfall kommen. …

»Was ich äußerst treffend finde, ist dass Trump sehr ehrlich gesagt hat, dass wir [die Schulden] loswerden, sie für nichtig erklären. Die Schulden werden gestrichen. Er sagt privaten Gläubigern, wie Goldman Sachs, Pensionsfonds und Bondhaltern also, dass sie annähernd, wenn nicht genau, null Cents für ihren Dollar zurückbekommen. Dies ist ein ausdrücklicher Zahlungsausfall. …

Damen und Herren, bitte hören Sie mir zu: die Regierungen der Welt, darunter die der Vereinigten Staaten, Puerto Ricos, Griechenlands, Chinas, Japans und der Eurozone, sie werden ihre Schulden nicht zurückzahlen, entweder ausdrücklich oder durch Inflation. Das ist, was gerade passiert und dieser Zustand wird sich mit der Zeit nur noch verschlimmern.«

Puerto Rico ist für Pento ein weiterer Testfall:

»Zypern und Griechenland waren ebenfalls Testfälle. Sie sagen ihren Gläubigern, dass sie “x“ Cent für den Dollar bekommen. Doch dies sind kleine, isolierte Fälle und bitte glauben Sie nicht für eine Sekunde, dass die Vereinigten Staaten jemals ihre $ 20,3 Billionen an Schulden in ihrer Bilanz gegenfinanzieren können. Wir haben über $ 100 Billionen an ungedeckten Verbindlichkeiten und Billiarden an Schulden in Derivaten. Wir werden also massive Pleiten erleben.«

Pento betont ausdrücklich, dass die Länder der Welt seit der letzten Finanzkrise 2008 zusätzliche $ 70 Billionen Schulden aufgenommen haben und der einzige Weg, wie dieses Spiel überhaupt funktionieren konnte, war die Zinsen auf null oder unter null Prozent zurückzufahren und dort über 9 Jahre zu belassen, um den Ländern zu gestatten noch mehr Schulden aufzunehmen.

Dazu kommen die aufgebauten Blasen bei Bonds, Aktien und Immobilien und »dies alles wird 2018 zusammenbrechen«, denn:

»Menschen wie wir wissen, dass dies alles sehr schlimm enden wird. … Die Zentralbanken haben seit Jahresbeginn Bonds im Wert von rund $ 2 Billionen gekauft und sie kaufen nach wie vor Bonds und Aktien im Wert von etwa $ 120 Milliarden im Monat. Bis zum Juli 2018 werden Zentralbanken jedoch zu Nettoverkäufern der Schulden werden.«

Pento weist weiter darauf hin, dass eine 2-jährige Bundesanleihe mit negativen Zinsen und eine 10-jährige japanische Anleihe mit Nullzins einem »epischen Zusammenbruch bei Bondpreisen bei steigenden Zinsen« gleichkomme. Der »Moment der Abrechnung und der Wahrheit« werde im Jahr 2018 kommen.

»Wer kauft denn? Die Bank of Japan besitzt inzwischen 60 Prozent des gesamten ETF-Marktes! Und sie besitzt 40 Prozent aller japanischen Staatsanleihen. Sie sind der einzige überhaupt vorhandene Käufer und niemand, mit einer Unze Verstand, kauft eine 10-jährige japanische Anleihe welche sich in jedem einzelnen dieser zehn Jahre mit null Prozent verzinst.«

In realen Zahlen lege ein Investor gar massiv drauf, denn der japanische Yen sei seit 2012 um 30 % eingebrochen. Die EZB schöpfe derweil ungehemmt monatlich $ 60 Milliarden und die Federal Reserve habe zwar 2014 mit der quantitativen Lockerung aufgehört, doch stünden immer noch $ 4,5 Billiarden in ihrer Bilanz.

Die FED werde nun beginnen ihre Bilanz um jährlich $ 600 Milliarden zurückzufahren und somit zum Nettoverkäufer. »Das ganze läuft auf Autopilot«, sagt Pento und führt weiter aus: »Die FED ist eine Bande verrückter Linker, welche praktisch nur eins im Blick haben: die Arbeitslosenquote – welche vollkommen bedeutungslos ist!«, denn dies habe nichts mit Inflation, also der Erwartungshaltung in Bezug auf die Kaufkraft der eigenen Währung, zu tun:

»Die FED ist also auf Autopilot und sie wird die Wirtschaft crashen, genau wie sie es immer und immer wieder gemacht hat. Es kommt in 2018.«

Die massiven Zugewinne an den Aktienmärkten im laufen Jahr werden keineswegs in dieser Form weitergehen, sagt Pento. Der Grund dafür sei offensichtlich:

»Es gibt kein reales Wachstum beim BIP mehr und kein reales Wachstum bei den Erträgen. Das Einzige noch verbleibende sind die Zentralbanken und deren Spiel geht zu Ende. Die Zentralbanken verkaufen, während es ein hohes Risiko für einen nuklearen Dritten Weltkrieg gibt, die Aktien werden auf Allzeithochs gehandelt und die Marktkapitalisierung liegt bei 138 % zum BIP, wohingegen der Durchschnitt bei 50 % liegt. Das ist verrückt!

Es gibt keine Möglichkeit das Niveau der Aktienkurse ohne massive und unablässige Geldschöpfung zu begründen, welche ihrem Ende zugeht.«

Wer in diesem Szenario in Aktien investiert ist, werde »zum dritten Mal seit dem Jahr 2000 vollkommen zermalmt«, sagt Pento voraus.

Die Märkte werden seiner Ansicht nach vornehmlich durch Algorithmen nach oben getrieben, welche von den Aufkaufprogrammen der Zentralbanken profitieren. Doch:

»Dies alles wird sich im kommenden Jahr ändern, wenn die Algorithmen bei den Zentralbanken “Verkaufen“ lesen, keine Käufe, sondern Verkaufsorders. Dann werden die Zinsen für beispielsweise die japanischen Staatsanleihen von null auf 2 oder 3 Prozent gehen, die 10-jährigen Bunds von 0,4 auf 2 oder 3 Prozent. Die Zinsen in den Vereinigten Staaten gehen dann wieder auf 4 Prozent oder mehr. …

Die Zinsen werden dem freien Markt überlassen und explodieren. … Dann wird die Kavallerie wird gerufen werden und meine beste Schätzung lautet auf Juli 2018, wenn die Realität einschlägt.«

Hier das vollständige Gespräch:

Michael Pento ist gewiss ein hocherfahrener Investor und seine Kunden waren über die Jahre gut bei ihm aufgehoben. Ob er jedoch, neben seiner Expertise für die Finanzmärkte, das ganze Bild der Gemengelage auf der Bühne des Illusionstheaters erfasst, ist eher fraglich.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die anstehenden und umfassenden, die ganze Welt erfassenden Veränderungen durch einen Zusammenbruch der weltweiten Finanzmärkte ausgelöst wird, ist zugegebenermaßen ausgesprochen hoch. Die Finanzwelt ist zu einem enggesteckten Minenfeld (gemacht) geworden und es ist nur eine Frage der Zeit, bis irgendein Vogelsch*ss die erste Mine zur Explosion bringt und damit eine unaufhaltsame Kettenreaktion auslöst.

Doch könnte aus irgendein unerwartetes Ereignis zum Auslöser werden, ob nun ein Terroranschlag, eine große Naturkatastrophe oder eine Ansprache des US-Präsidenten, welcher bekanntlich jüngst von der »Ruhe vor dem Sturm« gesprochen hatte. Bislang ist dies ausgeblieben, was als solches bereits Bände spricht.

Wie der werte Kollege Bondaffe erst kürzlich in einem schriftlichen Austausch feststellte:

Mittlerweile bröselt es doch überall global schwerst:

Katalonien, Türkei, Nordkorea, Syrien, Venezuela, BREXIT, Nullzinspolitik, Wahltheater, Flüchtlinge, AfD im Bundestag, täglicher globaler Terror, ISIS, Pädophile, gezielte Demontage tragender Industrien wie Automobil in D, Zensur in allen Variationen, lügende Mainstreammedien, Weinstein-Abschuss, Reichsbürgerthematik, links/grüne Gesellschaftsverwirrung, Dekadenz und asoziales Gutmenschentum, Erschaffung eines Klimas der Angst, usw. usf..

Wir merken gar nicht mehr wie viele Themen das sind und staunen und schauen mittlerweile ruckartig von einem Ereignis zum nächsten. Wir kommen gar nicht mehr zur Besinnung. Da verlieren sich selbst die Hartgesottensten im Detail der schnellen Ereignisse.

So ist es, dieser Zustand ist gewollt und doch in Wahrheit nur oberflächlicher Natur. Uns werden derart viele Illusionen vorgespielt, dass es immer schwerer wird, sich nicht in diesen gezielten Ablenkungen zu verlieren und den wahren Kern, das was wichtig ist, im Auge zu behalten und unsere Aufmerksamkeit dorthin zu lenken.

Die “Welt“ ist kaputt, irreparabel. Der einzige Ausweg heißt Heilung und auch wenn sie von nur wenigen wirklich wahrgenommen wird, sie kommt mit großen Schritten auf uns zu.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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http://n8waechter.info/2017/10/michael-pento-im-juli-2018-wird-die-realitaet-schlagend/

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Der Honigmann

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Das Kind ist geboren! Gedanken zum 24. September – Nicolaas van Rensburg 4.5/5 (8)

van Rensburgs Schauungen welche nach unseren Informationsquellen stark abgemildert wurden:

– Die Medien verbreiten absichtlich Desinformationen, die „Kerzen der Information wurden ausgelöscht“

– Neuaufflammen des Kommunismus in Westeuropa

– Die UdSSR zerfällt, doch im Verborgenen wird diese Politik von Russland weiter verfolgt

– Europa steht nur noch unter einer Regierung. Obwohl sie nach außen gut dasteht, ist sie teuflisch und korrupt.

– Zahllose Ausländer wandern nach Europa ein; daraus resultierend zunehmender Nationalismus in der westlichen Welt, Aufstände, Brandstiftung, schwerste Zusammenstöße bis hin zum Bürgerkrieg (vor allem in England)

– Finanzieller Zusammenbruch Europas; möglicherweise einhergehend mit einer Hungersnot

– Während einer Friedensverhandlung werden mehrere (osteuropäische) Personen erschossen

– Bürgerkriege in England, Frankreich und Russland

– Ein Herrscher aus dem Nahen/Mittleren Osten „lässt sich auf drei Heuhaufen nieder“ (besetzt/bekriegt drei angrenzende Länder?) und wird von der Weltgemeinschaft gepackt [Anm.: könnte eventuell Saddam Hussein und den Golfkrieg 1991 meinen; die drei Länder wären Israel, Saudi-Arabien und Kuwait. Nach dem erneuten Umsturz in Russland soll im Nahen Osten jedoch noch ein Herrscher einen Krieg entfachen, der letztendlich zu einem Weltkrieg führt.]

– Japan wird durch Erdbeben zerstört Wie auch die meisten europäischen Seher sah Nicolaas van Rensburg einen dritten Weltkrieg auf uns zukommen. Die entsprechenden Visionen wurden von seinem Umfeld auswendig gelernt, mündlich überliefert und in den 40er Jahren niedergeschrieben. Auch hier kann man keine klare Aussage über die Chronologie der Ereignisse treffen.

– Der Krieg beginnt ungefähr im April oder Mai.

– Russland stößt sehr schnell und ohne nennenswerten Widerstand bis nach Spanien vor.

– England trifft aus Furcht vor einem Angriff ein Geheimabkommen mit den Russen und gibt westliche Militärgeheimnisse preis. Die Amerikaner erkennen den Verrat und bekämpfen die Engländer in Ägypten.

– Amerikanische Truppen besiegen die Russen in Syrien und Palästina (Israel). Das Land wird dabei vollkommen zerstört.

– Es fließt mehr Blut als jemals zuvor. B- und C-Waffen kommen zum Einsatz, eventuell auch Atomwaffen. Am Schlimmsten sind jedoch „elektrische Strahlen, welche Tod und Verderben säen“.

– Alles hat den Anschein als würden die Russen siegen. Eine finstere Stimmung macht sich breit.

– In diesem Moment geschieht ein Wunder: Spanier, Amerikaner und Deutsche ringen die Angreifer in den Pyrenäen nieder. Die deutschen Truppen seien mit Geheimwaffen ausgerüstet, welche von Deutschland gegen Ende des 2. Weltkrieges dort versteckt worden seien. Eine starke deutsche Macht trete in Aktion, was keiner erwarte, der die Prophezeiungen des Seher nicht kenne.

Die Welt sage „Gott hat den Deutschen geholfen – wie denn andererseits könnte Deutschland das gemacht haben.“

Souverän Heinz Christian Tobler Kanal2

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Der Honigmann

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Abhängigkeit von Elektrizität: Was passiert, wenn der Strom wegbleibt? Bisher noch keine Bewertung

Abhängigkeit von Elektrizität: Was passiert, wenn der Strom wegbleibt?

In einem aktuellen Beitrag von Joshua Krause auf ReadyNutrition.com zeigt der US-Online-Autor auf, welch dramatische Auswirkungen ein Zusammenbruch der Stromversorgung in den USA haben würde. Diese Gedankenspiele sind, angesichts der maroden Infrastruktur in den Vereinigten Staaten keineswegs neu, doch auch hierzulande hatten die Stromerzeuger zuletzt im Januar alle Hände voll damit zu tun, die Netzleistung im Normbereich zu halten.

Auch wenn ein längerfristiger Stromnetzausfall in Mitteleuropa eine recht überschaubare Wahrscheinlichkeit hat, so ist die Frage, welche unmittelbaren Folgen eine solche Situation hätte, durchaus berechtigt. Welche Auswirkungen hätte also ein längerfristiger Ausfall der Stromversorgung?

Folge 1: Der Handel bricht zusammen

Ohne Strom funktionieren keine Geldautomaten, die Banken bleiben geschlossen und die Kassen in den Supermärkten versagen ebenso ihren Dienst, weswegen die Läden ebenfalls ihre Türen schließen werden. Selbstverständlich stünde man als Betroffener – zumindest theoretisch – mit etwas Bargeld besser da, die Frage ist nur: Wie lange?

Folge 2: Ende der flächendeckenden Kommunikation

So ziemlich jeder hat heute ein Mobiltelefon und benutzt es regelmäßig, um mit anderen in Kontakt zu bleiben. Im Fall einer Krise würden gewiss viele Menschen zu ihren Mobiltelefonen greifen, allerdings: Ohne Strom – kein Empfang. Und selbst wenn das Mobilnetz noch funktionieren würde, wären die Sendemasten mit der schieren Menge an versuchten Verbindungen schlichtweg überfordert.

Hungrige und durstige Menschen sind ab einem gewissen Punkt zu allem fähig. Ob womöglich bedrohte Ladenbesitzer und/oder anderweitig in Not geratene in diesem Fall noch in der Lage wären Hilfe zu rufen, ist fraglich. Polizei, Feuerwehr und Behörden stünden bei längerem Kommunikationsausfall vor einem massiven Problem.

Folge 3: Ohne Strom kein Treibstoff

Pumpen an Tankstellen benötigen Strom um ihren Dienst zu versehen, was im Ernstfall bedeutet, dass nur noch die restliche Tankfüllung die eigene Bewegungsfähigkeit ermöglicht. Inwiefern Leute, welche durch diesen Umstand plötzlich auf dem Trockenen sitzen, dann zu Spritdieben werden, ist nur schwer vorherzusagen.

In jedem Fall würde die Versorgung ab einem gewissen Punkt zusammenbrechen. Lieferketten werden unterbrochen, weil die LKW ebenfalls leerlaufen. Die Auswirkungen dürften augenscheinlich sein.

Folge 4: Ohne Strom kein Wasser

Auch die Wasserversorgung würde in recht kurzer Zeit zum Erliegen kommen, da der nötige Druck auf den Leitungen nicht länger aufrecht erhalten werden kann. Die Zeiten der Wassertürme sind bekanntlich vorbei, das Wasserleitungssystem läuft über stromgetriebene Pumpen.

Dass die Toilettenspülung nicht mehr funktioniert, wird nach spätestens 3 Tagen das geringste Problem sein. Dehydrierung ist ein enormes Problem, ebenso mangelhafte Hygiene. Eine Selbstverständlichkeit wie Wasser wird also urplötzlich zum Luxusgut. Wohl dem, der einen eigenen Brunnen (ohne elektrisch betriebene Pumpe natürlich) oder einen Wasserlauf in der Nähe hat.

Folge 5: Plünderungen

Angesichts der flächendeckend mangelnden privaten Lagerhaltung von Lebensmitteln und Wasser – trotz des letztjährigen Aufrufs der Regierung Notvorräte für 10 Tage vorzuhalten – ist damit zu rechnen, dass die Supermärkte in recht kurzer Zeit vollständig ausgeräumt sein werden – ohne zu bezahlen freilich, denn die Kassen funktionieren ja nicht mehr.

Dasselbe gilt beispielsweise für Apotheken. Millionen von Menschen sind abhängig von Arzneien, wie Insulin oder Blutdruckmedikamenten. Fallen diese über längere Zeit aus, ist insbesondere unter der älteren Bevölkerung mit erheblichen Opfern zu rechnen.

Folge 6: Orientierungslosigkeit

Dieser Punkt mag im ersten Moment bizarr klingen, doch bei näherer Betrachtung ist dies keineswegs der Fall. Die heutige Gesellschaft verlässt sich in großem Ausmaß auf ihre Schlautelefone und auf GPS um ihren Weg zu finden. Ohne Strom kein Google-Maps und selbst wenn GPS-Satelliten von hiesigen Stromausfällen unabhängig sind, gilt: Sobald der Akku des TomTom leer ist, funktioniert auch kein GPS mehr.

Insbesondere unter den jüngeren Leuten würde sich ab einem individuell großen Umkreis schlichtweg Orientierungslosigkeit einstellen, denn die wenigsten sind in der Lage eine Landkarte zu lesen – sofern überhaupt eine verfügbar ist.

Gedanken machen!

Die offensichtlichen Umstände, wie Dunkelheit, Ausfall der Heizung, erhöhtes Kriminalitätspotenzial brauchen an dieser Stelle nicht gesondert erwähnt werden. Tatsache ist, dass sich die Wenigsten jemals Gedanken darüber machen, welch durchaus dramatische Folgen ein flächendeckender Zusammenbruch der Stromversorgung über mehrere Tage oder gar Wochen haben würde.

Wohl jenen, die auf eine derartige Situation zumindest rudimentär vorbereitet sind. Das Mindeste sind die von der Regierung empfohlenen “Notvorräte für 10 Tage“ in Form von Nahrungsmitteln, Wasser, etwaig notwendigen Medikamenten und Hygieneartikeln.

Letztlich sollte man jedoch bei aller gelegentlichen Panikmache auch einen wichtigen Aspekt im Auge behalten:

Dies ist Deutschland.

Alles läuft nach Plan…

Der Nachtwächter

http://n8waechter.info/2017/03/abhaengigkeit-von-elektrizitaet-was-passiert-wenn-der-strom-wegbleibt/

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Gruß an die Vorwarner

Der Honigmann

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