Die kälteste Stunde 5/5 (8)

von Frank Jordan

Es kann befreiend sein, sich selbst etwas einzugestehen. Vor allem dann, wenn es klar und deutlich und gross vor einem steht. Zu sagen: „Hier steht ein Haus“, wo man monatelang und ums Verrecken keines sehen wollte, während man in seinem Schatten stand.

Ich weiss nicht, ob es die Gehörgang verätzenden Schalmeienklänge des Davoser Korpokratisten-Hangouts (WEF) waren, die als Auslöser fungierten, die GroKo-Horror-Selbstbefleckungs-Nummer in Deutschland oder schlicht die Einsicht im Gemüsegarten zwischen Stechschaufel und Mistgabel, dass, wo in einer Ecke übers Jahr das Unkraut stehen bleibt, früher oder später die ganze Ecke umgegraben werden muss.

Fakt ist: ich habe mir eingestanden, dass ich Europa eine harte Landung wünsche.Eine von jener Sorte, bei der man nicht weiss, ob man gelandet oder abgeschossen worden ist. Und das bitte so rasch wie möglich. Ein plötzlicher, unvorhergesehener Crash zu unser aller Bestem. Dies aus dem einfachen Grund, dass es nur eines gibt, was schlimmer erscheinen will, als das unfallartige Aufgrundlaufen einer Gesellschaft: ihrer trägen und zähen Selbstdemontage unter der Bezeichnung „Demokratie“ und mit demselben verheerenden Resultat über Jahre und Jahrzehnte beiwohnen zu müssen. Es ist der Wunsch nach einer dunklen Stunde, um der kältesten, die bei einem Weiter-So unweigerlich eintreten wird, zu entgehen. Dunkelheit fordert keine Toten. Kälte bei schutzlosem Ausgeliefertsein umso mehr.

Grundlage dieses Eingeständnisses ist eine für jeden sichtbare und einfache Wahrheit, die heute allerdings von berufener Seite bereits als Verschwörungstheorie in die unterste Schulblade (ganz hinten rechts) des Meinungsspektrums verbannt gehört. Jene, dass Regierungen, Parlamente und ihre Verwaltungen – egal, ob gewählt oder nicht gewählt – regieren wollen. Und zwar so lange und so problemlos wie möglich. Und dass alles Staatliche und Politische immer und immer zuerst diesem einen Ziel dient. Egal, worin sich die Regierungschefs und ihre Leute rund um den Globus ansonsten unterscheiden, diesen Willen teilen sie sich: Maduro und Merkel ebenso, wie die Könige Macron und Mswati.

Die politische Weltformel, die jede Regierung sich teilt, lautet: Geldproduktion + Umverteilung + Abhängigkeit = so lange und so problemlos wie möglich an der Macht sein. Das hat zur Folge, dass Politiker, wenn sie nicht despotische Ein-Mann-Regierungen sind oder über ein diktatorisches Kein-Parteien-Systeme herrschen, sich in ihrem Handeln gegen aussen zwingend und flexibel gegen das Beste richten müssen. Ihr Massstab darf nicht Erfolg, Leistung und die Motivation der Menschen sein, danach zu streben. Zu viele wären es nämlich dann, die politische „Hilfe“ nicht nötig hätten und aus eigener Verantwortung auf eigenen Füssen stehen würden. Das Gegenteil ist also der Fall: Politik muss sich nach dem Mittelmass richten. Nach unterem Durchschnitt. Mehr noch: Unteren Durchschnitt und Schwaches künstlich erschaffen und herbeischaffen um die Notwendigkeit ihrer selbst zu rechtfertigen.

Anders ausgedrückt: Politik ist ein anderes Wort für Fehlanreiz für immer breitere Schichten der Gesellschaft. Und ein Grossteil dieser Letztereren – Menschen und ihre Unternehmungen – haben sich von diesem anreizpervertierten System ködern lassen. Im Klartext heisst das: Sämtliche qualitativen und quantitative Werte eines Landes – mit Ausnahme staatlicher Posten und Pfründen, da geht’s nach Monnetscher Diktion straff vorwärts, aufwärts und empor – werden so lange und so flächendeckend herunterregiert und zu Boden gewählt, bis alles gleich schwach und abhängig sein wird.

Um diese Behauptung zu stützen, bedarf es des eben erwähnten Worts der „Hilfe“. Alles staatliche und politische Handeln gibt sich ja als Hilfe für irgendwen aus. Und es ist die Tragödie unserer Zeit, dass die wenigsten mehr feststellen, dass diese Hilfe in Wahrheit immer ein „Herunterwirtschaften“ bedeutet. Eine system-immanente Orientierung nach dem Schwachen.

Wenn Herr Macron festlegt, dass Discounter ihre Ware in Frankreich künftig nicht billiger verkaufen dürfen als 10 Prozent über Einstand, dann ist das nicht Wirtschaftshilfe, nicht die Stärkung und Förderung der Besten auf dem Markt (hier in Frankreich inzwischen Lidl und Aldi), sondern die Stützung des Mittelmass durch Schwächung der Besten. Wenn die Europäische Kommission bis zum Sommer wohl den sogenannten Einlagenschutz (sie haben sogar die Chuzpe, es Vollversicherung zu nennen) EDIS auf den Weg bringt, dann ist das nicht Hilfe für mehr Stabilität, nicht die Belohnung der Besten und jener, die bereits heute freiwillige Verantwortung übernommen haben, sondern es ist die Schwächung der Besten zugunsten des untersten Mittelmasses beziehungsweise des Schwächsten. Wenn die Europäische Kommission die nach Google jetzt auch Qualcomm mit einer Milliardenstrafe wegen „Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung“ belegt, so geht das in dasselbe Schema: Unter dem Deckmantel des Kartellrechts, werden Monopol und Exklusivität fröhlich vermengt, um das Mittelmass und das Schwache zu schützen und das Stärkste zu schwächen.

Nehmen Sie den pervertierten Artenschutz mit Namen „Frauenrechte“, nehmen Sie das das Bildungs-Dogma der Inklusion, nehmen Sie den ganzen Schwachsinn, der sich Genderwissenschaft nennt, nehmen Sie den Irrsinn, der unter der Bezeichnung Integration abläuft – oder nehmen sie einfach den EURO: es ist alles dasselbe. Es ist die Demontage und das gezielte Ausschalten von Stärke zugunsten des Schwachen. Es ist das Herunterdimmen echter Vielfalt auf Monokulturniveau zugunsten einer künstlich gezüchteten Diversity, die in Wahrheit nur „alle gleich schwach“ meint.

Das ist nicht Hilfe. Hilfe ist, was einer braucht und nicht, was er und der Geber sich wünschen. Stellen Sie sich einen Heroinsüchtigen vor, der Sie um Geld anbettelt. Was tun Sie? Was der Mensch braucht, ist Freiheit von der Droge. Was er sich wünscht, ist einen Schuss. Spenden Sie ihm den, wird er sie lieben bis zum nächsten Entzug, lassen sie die Geldbörse stecken und ihn wissen, er solle mal von dem Scheiss runterkommen, wird er sie so lange und so laut verfluchen, dass Sie es noch drei Gassen weiter hören werden. So funktioniert Politik. So funktioniert Demokratie. Es geht stets und unweigerlich nur in eine Richtung: nach unten.

Das obige Beispiel kann bei jeder politischen Entscheidung wunderbar als Lackmustest dienen, um zweifelsfrei einordnen zu können ob und wem diese Entscheidungen wirklich helfen und wer sie braucht. Die Politik und die ihr Nahestehenden, oder aber die Menschen, denen sie angeblich helfen sollen. Denn: Echte Hilfe macht Wege zur Freiheit frei. Falsche Hilfe ist ein hyperaktiver Amoklauf widernatürlicher Gleichheit und erfüllt ausschliesslich Politiker- und Versagerwünsche. Echte Hilfe belohnt Leistung, falsche Hilfe belohnt Richtigwähler, fanatische Dulder und Politfinanziers.

Die Prämisse: Regierungen, Parlamente und ihre Verwaltungen – egal, ob demokratisch gewählte Volksvertreter oder Despoten – wollen überall und zuerst dies: So lange und so problemlos wie möglich auf ihren Posten und an den Geldtöpfen bleiben. Dazu braucht es zweierlei. Erstens Menschen, die glauben, es brauche Politiker und die Angst haben vor einem Zustand, in dem es sie nicht mehr gibt. Zweitens ein Instrument, das der Politik hilft, diesen Glauben handfest zu untermauern indem man aus Glaubenden Nutzniesser macht: Geld.

Der Wille zur Macht einer Minderheit und der Glaube einer Mehrheit an den persönlichen Nutzen dieser Macht bedingen sich. Die logischen Folgen des Mechanismus‘ sind, dass Politik nie darauf abzielt, Schwaches zu befähigen, stark zu werden und dass die Menschen das ab einem gewissen Punkt auch gar nicht mehr wollen. Schwaches, das stark würde, bräuchte keine Hilfe von der Politik und hätte kein „Recht“ darauf. Schwäche ist die neue Stärke Von Staat und Bürgern einhellig erwünscht ist also zwingend so viel Schwaches wie möglich. Je mehr Schwaches es gibt, umso mehr Politik braucht es und umso mehr Nutzniesser gibt es.

Das Beste, was dem Staat passieren kann, ist ein Volk, in dem eine Mehrheit sich als das versteht, was naturgemäss stets nur eine Minderheit wäre: schwach und in irgendeiner Weise behindert im Sinn von „gebremst“. Natürlich sagt man das nicht so. Im Gegenteil: Schwachheit und Behinderung sind im Klima hyperaffektiven Gleichheits-Wahns als herabwürdigende Begriffe verpönt. Stattdessen ist die Rede von Diskriminierung, Benachteiligung, Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Herausforderung.

Je mehr Menschen sich als irgendwie benachteiligt verstehen, umso mehr kann der Staat „helfen“ und umso problemloser kann er sich festigen und ausdehnen. Der Idealzustand für alle Politik ist 100 prozentige Benachteiligung. 100 Prozent Hilfe. 100 Prozent Abhängigkeit. Deutschland und andere europäische Länder stehen heute bei rund 80 Prozent. 80 Prozent der Menschen hängen ganz oder teilweise von Leistungen ab, die andere für sie erwirtschaften oder die der Staat via Schulden „finanziert“. Das ist die Dunkelheit. 80 Prozent verstehen sich als bedürftig und benachteiligt. Das ist die Kälte.

Konzepte wie ein Bedingungsloses Grundeinkommen, immer mehr „kostenlose“ Leistungen und eine Dauerbewirtschaftung niedrigster menschlicher Un-Werte wie Neid und Angst (Digitalisierung, Klimawandel) werden die Sache lupenrein demokratisch beschleunigen. Das einzig mögliche Resultat eines Weiter-so: Erst totaler Staat und danach totaler Bankrott. Weil es zum einen Realitäten gibt, wie das Gesetz der Knappheit, die sich nicht und nie wegpolitisieren lassen und weil Menschen, die glauben, auf das meiste ohne Gegenleistungen ein Recht zu haben, weniger sind als Tiere. Spätestens dann, wenn die Flutlichter von Milliardenschulden und Nullzinsen ausgehen und es schlagartig dunkel wird, werden sie dazu.

Trotzdem will eine grosse Mehrheit  – aus Opportunismus, Desinteresse, Ignoranz, Faulheit oder Naivität – daran glauben, dass das Gegenteil funktionieren kann. Dass Naturgesetze wie jenes der Knappheit durch Menschen, in deren Hände sie ihr Geschick legen (Politiker) aufgehoben werden können und wenn nicht, dass diese Menschen dazu in der Lage seien, sie zumindest so zu steuern, dass es für alle „besser“ wird, sprich: mehr gibt.

Der Slogan unter dem der Staat diese Irrlehre verkauft und der gekauft wird, lautet: Wir befreien dich. Wir befreien dich von allem, was dir, deinen Affekten, Trieben und Spleens Grenzen setzt. Vom Joch veralteter Werte, Muster und Rollen. Vom Gesetz der Knappheit und jenem von Leistung und Lohn. Von den Konsequenzen deines Handelns. Von Herkunft, Sprache, Erziehung, Familienbanden, Erinnerungen und wenn du willst, auch von der Realität.

Es ist eine Freiheit unter Laborbedingungen – eine Null-Freiheit. Eine fürchterliche Freiheit, die vorgibt, sie sei eine von Zwängen, während sie bloss eine von jeglichem Halt ist. Und trotzdem wird daran geglaubt. Mehr noch: Lebensentwürfe und Ziele danach ausgerichtet und darauf aufgebaut, Kinder danach erzogen. Warum? Die Antwort ist so einfach wie beängstigend: Weil sich der Mensch unter der Prämisse solcher Rattenfreiheit seine natürlichen Heimaten mit anderer Leute Geld, mit Schulden und gegen die Idiotenfreiheit von Nacktselfies, metoo und Pussy-Mützen-Umzügen abkaufen lässt und sich freiwillig der Kälte und der Anonymität eines Systems aufliefert, das vorgibt, Heimat zu sein, während es in Wahrheit nur Menschen sind. Menschen, die auf Kosten anderer leben und herrschen wollen. Der Staat.

Mit „Heimat“ ist hier nicht nur ein Mensch-Raum-Bezug gemeint, sondern all das, was dem Menschen Halt gibt und ihn bei der individuellen Beantwortung der Grundfragen seines Menschseins zur Person macht. Land, Eltern, Familie, Erziehung, Erfahrung, Eigentum. Erinnerung, Erleben, Sprache, Bildung, Kultur, Können. Wissen, Wille, Glaube und Ziel. Der Mensch, der solchen Halt hat, ist Person. Frei in einer Zurückgebundenheit für die es sich entscheidet. Er hat Sinn im Leben und möglicherweise auch im Sterben. Wer solches nicht oder aufgegeben hat, ist bloss freischwebendes Exemplar einer Gattung, das sich die richtige Haltung gegenüber denen antrainiert hat, die gesellschaftliche und finanzielle Existenz gewähren. Meine Hunde können mehr.

Es ist die die alte, alte Geschichte von der Emanzipierung zur Heimatlosigkeit, von der Vermassung des Menschen zu Gunsten des Staats. Natürliche Unterschiede, Familien, Rollen und Werte bremsen beim Durchregieren und dürfen keine gesellschaftliche Geltung mehr haben. Alle sind gleich und haben sich den gleichen neuen Werten unterzuordnen. Alles, was nicht für alle gleich ist, muss weg. Persönlichkeit, Stärke, Schwäche und Talente weichen der kollektiven Zwangsidentität. Es ist die Marx’sche Leere – pardon! – Lehre vom anderen Ende her: Nicht das Privateigentum zuerst zerstören und dann erst die Kultur, sondern erst alles kulturell eigene und eigentümliche vereinheitlichen und erst dann via Neid, Gier und galoppierenden, prügelnden und raubenden Gemeinsinn zur totalen eigentumslosen Nützlichkeit.

Es ist ein Gesellschaftskonzept von Lebensversagern für Lebensverweigerer ohne Zukunft. Menschen, die ihre Individualität aufgegeben haben zugunsten eines staatlich belohnten Opfertums, die sich eine gehässigen und neiderfüllten Halbleben verschreiben und erneut hineinschlittern in die garantierte Katastrophe, haben es nicht besser verdient. Das Abwarten und Zusehen beim Lauf in Richtung Idealzustand Venezuela oder Sowjetunion ist indes nur schwer auszuhalten. Darum die Hoffnung: ein Ereignis, das uns wohl erschreckt, erschüttert und sogar scheitern lässt, das aber vor allem weckt. Eine dunkle Stunde, um der letzten Kälte zu entgehen.

Bis dahin: Mut zur Verweigerung, sich herauslösen – wer individuellen Halt hat, braucht keine staatliche Stütze.

Folgt in Kürze:

Wohl dem, der jetzt noch – Heimat hat.“

Quelle : https://frankjordanblog.wordpress.com/2018/02/13/die-kaelteste-stunde-teil-i/

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Unabhängigkeit Katalonien, Soros, Elite, Iran, US-Kriege, UFO 4/5 (8)

Wie wir in den Videodokumentationen von Alcyon Pleyaden sehen können, leben wir im kritischsten Moment der Menschheit, da sich der Planet in einer Übergangsphase befindet, in einem so extremen Wandel, wie es ihn in der Geschichte noch nicht gegeben hat und das wird auch von einer großen Menge an Photonenenergie begleitet, die auf unseren Planeten gelangt und zu einem Erwachen führt, einer tiefgreifenden Veränderung der genetischen Mutation im Menschen, während andererseits weltweit unzählige Ereignisse stattfinden, Veränderungen in der Geopolitik, den Regierungen, Religionen und auf gesellschaftlicher Ebene. Sie sind für die höchst dringende Vertreibung und Ausschaltung der Elite und ihrer Verbündeten der sichtbaren Regierung und der Schattenregierung notwendig, sowie der herrschenden Aliens, die unseren Planeten für sich behalten wollen.

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