Honigmann-Nachrichten vom 27.November 2017 – Nr. 1228 4.88/5 (17)

 

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https://youtu.be/vXg_NjGA8ts

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Themen:

  1. Visuelle Sexsignale: Körper wichtiger als Gesicht – https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Visuelle_Sexsignale__Koerper_wichtiger_als_Gesicht1771015590434.html
  2. Chronisches Erschöpfungssyndrom, laßt Euch nicht für blöd verkaufen von Amis! BABS-I-Komplexsystem – https://techseite.com/2017/04/10/chronisches-erschoepfungssyndrom-lasst-euch-nicht-fuer-bloed-verkaufen-von-den-amisdie-koennen-nur-durch-geistesraub-glaenzen-und-dann-verkaufen-babs-i-komplexsystem-et/ https://techseite.com/
  3. ‚Bargeld verliert Kampf gegen elektronische Zahlungsmethoden‘ – http://www.gegenfrage.com/bargeld-elektronische-zahlungsmethoden/
  4. VS-Einzelhandel startet mit hohen Umsätzen ins Weihnachtsgeschäft – http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/daten-zum-black-friday-us-einzelhandel-startet-mit-hohen-umsaetzen-ins-weihnachtsgeschaeft-5834008
  5. Energieträger Uran gewann damals gegen „sauberes“ Thorium, weil VS-Kriegswirtschaft das anfallende Plutonium brauchte – https://heimdallwardablog.wordpress.com/2017/11/26/energietraeger-uran-gewann-damals-gegen-sauberes-thorium-weil-die-us-kriegswirtschaft-das-anfallende-plutonium-brauchte/
  6. Krieg gegen den Iran: VSA müßten hunderte Atombomben einsetzen – https://www.contra-magazin.com/2017/11/krieg-gegen-den-iran-die-usa-muessten-hunderte-atombomben-einsetzen/
  7. Sonderbeauftrage für Indigenenrechte – https://amerika21.de/2017/11/190382/un-sonderbeauftragte-mexiko
  8. Kolumbiens gefährdeter Frieden – https://www.jungewelt.de/artikel/322404.kolumbiens-gef%C3%A4hrdeter-frieden.html
  9. Totenzahl nach Anschlag auf Moschee auf 305 gestiegen – http://german.cri.cn/3185/2017/11/25/1s271985.htm
  10. Ghasemi: Erklärung des Weißen Hauses zeugt von Mitbeteiligung der VSA an saudi-arabischen Verbrechen – http://parstoday.com/de/news/iran-i34145-ghasemi_erkl%C3%A4rung_des_wei%C3%9Fen_hauses_zeugt_von_mitbeteiligung_der_usa_an_saudi_arabischen_verbrechen
  11. Türkensender: “Österreich raubt türkische Kinder” – https://www.unzensuriert.at/content/0025633-Erdogan-naher-Sender-behauptet-Oesterreich-raubt-tuerkische-Kinder
  12. Chinesen spotten über Merkel – https://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/ba1b1686629a828
  13. China: Nächstes Jahr kommerzielles 5G – http://german.people.com.cn/n3/2017/1124/c209054-9296741.html
  14. Putin setzt „diplomatischen Marathon“ zu Syrien-Regelung fort – https://de.sputniknews.com/politik/20171126318446564-putin-marathon-syrien/
  15. OPEC+Rußland wollen wohl schnelle Verlängerung der Förderkürzung – http://www.finanzen.net/nachricht/rohstoffe/oelpreis-tendiert-nach-oben-opec-und-russland-wollen-wohl-schnelle-verlaengerung-der-foerderkuerzung-5832937
  16. Krim-Lieferungen: DHL bricht mit Rußland-Sanktionen – https://ostexperte.de/dhl-liefert-auf-krim
  17. Lugansk: „Ukrainische Diversanten wollten tief ins Territorium eindringen“ – https://de.sputniknews.com/politik/20171125318441622-lugansk-diversanten-territorium-lvr-eindringen-lugansk/
  18. Litauische Präsidentin hält Beitritt der Ukraine zur EU zurzeit nicht für machbar – http://www.russland.news/litauische-praesidentin-beitritt-ukraine-eu-zurzeit-nicht-machbar/
  19. Geheimdokumente enthüllen Betrug an Briten – http://smopo.ch/geheimdokumente-enthuellen-betrug-den-briten/
  20. Calais: 9 Migranten rasen mit Auto auf Polizisten zu – http://www.epochtimes.de/politik/europa/calais-neun-migranten-rasen-mit-auto-auf-polizisten-zu-a2277839.html
  21. Weihnachten: Angst vor Terror in Rom wächst – http://www.journalistenwatch.com/2017/11/25/weihnachten-angst-vor-terror-in-rom-waechst/
  22. Deutschland: Immer mehr Messerangriffe, keine verläßlichen Statistiken – https://opposition24.com/deutschland-immer-messerangriffe-statistiken/373522
  23. Versuchte Tötung: 2 „Südländer“ stechen auf 2 Gäste einer Diskothek ein – https://politikstube.com/versuchte-toetung-zwei-suedlaender-stechen-auf-zwei-gaeste-einer-diskothek-ein/
  24. Auch für Homos „Jugendliche aus aller Welt“ – https://rottweil.wordpress.com/2017/11/26/auch-fuer-homos-jugendliche-aus-aller-welt/
  25. Untergang der Deutschen Bank, Cerberus ist da – https://heimdallwardablog.wordpress.com/2017/11/24/untergang-der-deutschen-bank-cerberus-ist-da/
  26. Löwenzahnwurzeln effektiver als Chemotherapie? – http://www.epochtimes.de/gesundheit/loewenzahnwurzeln-effektiver-als-chemotherapie-rezept-a1327416.html

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Sonntagsansichten – Helgoland (plattdeutsch) 5/5 (5)

Wenn ik an de rode Steenmüür kiek,
de up de ganze Welt bekannt,
un wenn ik denn to´n Lüchttoorn blick,
föhl ik mi wohl – up Helgoland.

De lange Anna trotzt den Wind,
steiht alleen vor´n Eiland,
un raare Vagelarden sünd,
wat Besünners – up Helgoland

Up de Dünen vör de Insel,
rangeln Seehunnen in´n Sand,
vun de Jungen dat Gewinsel,
höört man bit hen – na Helgoland.

Elkeen Huus hett brösig Farven,
in´n Unner- un in´n Överland,
un de Steenmüür prall an Narven,
so leev ik di – mien Helgoland.

Helgoland

Wenn ich die roten Felsen seh´,
die auf der ganzen Welt bekannt,
und wenn ich dicht am Leuchtturm steh´,
fühl ich mich wohl – auf Helgoland.

Die lange Anna trotzt dem Wind,
steht alleine vor dem Eiland,
und selt´ne Vogelarten sind,
die Attraktion – von Helgoland.

Auf den Dünen vor der Insel,
verweilen Seehunde im Sand,
von den Jungen das Gewinsel,
hört man bis hin – nach Helgoland.

Jedes Haus mit frischen Farben,
im Unter- und im Oberland,
und die Felswand voller Narben,
so lieb ich dich – mein Helgoland.

Horst Rehmann

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Der Honigmann

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Sonntagsansichten – Erster November 5/5 (4)

Da draußen ist frühe Nebelnacht,
Die hat den Tag um Stunden bestohlen,
Hat aus den Fenstern Laternen gemacht.

Ich möchte mir den Mond herholen,
Dass ich einen hätt’, der ewig lacht,
Denn die Nacht ist wie ein schwarzes Bett.

Dort hat der Tod, wie auf Lagern aus Kohlen,
Gedankenlos als Dieb seine Ruhestätt’.

Weiß nicht, ist die Stadt draußen klein oder groß,
Ob Menschen drin hausen, oder bin ich allein,
Denn ein jeder Tag schwarz wie der Fluss fortfloss,
Und beklagt gingen viele zur Nacht hinein.

Auch Vater und Mutter haben gefragt,
Und niemandem wurde der Weg gesagt.

Auch Vater und Mutter wurden zu Stein,
Ein Stein, der sich über dem Grabe schloss.

Drauf lese ich heut’ ihre Namen bloß,
Nur noch die Namen sind beide mein.

Woher sie kamen, wohin sie gingen, –
Ich kann die Nacht nicht zum Reden zwingen.

Max Dauthendey

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Der Honigmann

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Sonntagsansichten – Gesang der Geister 5/5 (5)

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muß es,Bildergebnis für Des Menschen Seele Gleicht dem Wasser
Ewig wechselnd.

Strömt von der hohen,
Steilen Felswand
Der reine Strahl,
Dann stäubt er lieblich
In Wolkenwellen
Zum glatten Fels,
Und leicht empfangen,
Wallt er verschleiernd,
Leisrauschend
Zur Tiefe nieder.

Ragen Klippen
Dem Sturz entgegen,
Schäumt er unmutig
Stufenweise
Zum Abgrund.

Im flachen Bette
Schleicht er das Wiesental hin,
Und in dem glatten See
Weiden ihr Antlitz
Alle Gestirne.

Wind ist der Welle
Lieblicher Buhler;
Wind mischt vom Grund aus
Schäumende Wogen.

Seele des Menschen,
Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen,
Wie gleichst du dem Wind!

Johann Wolfgang von Goethe

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Der Honigmann

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Sonntagsansichten – Herbst 5/5 (3)

Nun hat es sich gewendet,
das grüne Buchenblatt,
nun hat es sich geendet,
was mich erfreuet hat. Bildergebnis für verwelkte rosen

Die Rose hat verloren
die roten Blüten all,
was du mir hast geschworen,
es war ein leerer Schall.

Das Blatt am Buchenbaume
gibt keinen Schatten mehr,
dem allerschönsten Traume
blüht keine Wiederkehr.

Hermann Löns

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Der Honigmann

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Sonntagsansichten – Herbst 5/5 (2)

Oktoberwind liegt auf dem Bauche
und wirbelt frech mit kaltem Hauche
die welken Blätter in die Welt.Bildergebnis für gedichte zum Oktober
Die blassen Fensterscheiben zittern,
die Bäche sind erschreckt und flittern,
die Hasen ducken sich ins Feld.

Du, hohe Sonne, kämpfst vergebens
mit schwachem Strahle kranken Lebens:
der Winter wartet auf dem Berg.
Die Verse sind ganz steif gefroren,
sie haben allen Schwung verloren
und humpeln wie ein alter Zwerg.

Richard von Schaukal

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Der Honigmann

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Deutschland 5/5 (11)

Durch Fabrikrauch  und Auspuffgase,
über Speisekarten und Reisebroschüren hinweg
laß Dir sagen, daß ich Dich liebe, Deutschland.

Sie haben Dich furchtbar verstümmelt und gefesselt,
aber das Schlimmste: sie haben Dir in Deinem Elend
noch ein Narrengewand angezogen
und einen Schandblock um den Hals gehängt.

Jetzt mußt Du tanzen nach dem Geklimper von Euro und Dollar.
Du, verspottet und elend, genarrt und verhöhnt,
behängt mit Flitter und geschmückt mit Dornen,
laß Dir sagen: Ich liebe Dich.

Nicht nur, wo Du rein bist, in Deinen Wäldern,
 auf Deinen Bergen und Deinen unberührten Küsten
oder in den Augen Deiner Dir Treuen –
nicht nur dort liebe ich Dich.

Auch, wo man Dir – Heimat der Stille – tosenden Lärm aufzwingt,
auch, wo man Dich – Heimat der Denker – des Geistes beraubt,
auch, wo man Dich – Heimat des Mutes – feige macht,
dort, wo Du Dich Deiner am meisten schämst, liebe ich Dich.

Siehe, mit Dir  wollen wir alles ertragen,
die verlorene Krone suchen und sie Dir voller Erfurcht wiedergeben.

Mit Dir sind wir niemals allein,
durch uns sollst Du die Tränen vergessen.

In der Stunde Deines tiefsten Elends,
dürftig verborgen durch Neon und Chrom,
sind jene bei Dir, die Dein Elend am härtesten trifft.
Sie lieben Dich, Deutschland.

Magst Du den anderen erbärmlich und klein,
 gering und verdorben erscheinen –
uns bist Du Vater und Mutter zugleich.

Unsere Liebe sei Dir ein Trost.
Wir haben Dir nichts zu verzeihen,
verzeihe Du uns, daß wir zu schwach sind,
Deine Ketten zu sprengen und den Dich umgebenden Tand zu verbrennen.

Schenk uns die Kraft deiner Ewigkeit,
wir geben Dir alles, was uns verblieb.

Denn wir lieben Dich, Deutschland.

Konrad Windisch

http://www.liebe-zu-deutschland.de/Deutschland.htm

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Der Honigmann

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Feiertagsansichten – Bayernmusik 4/5 (8)

Ein Mitmensch liebte Blasmusik,

ganz laute, die’s in Bayern gibt

in Festzelten bei Maß um Maß,

je lauter’s tönt, je mehr der Spaß.

Und weil das Bier die Stimme ölt,

schon bald der Mitmensch laut mitgrölt;

je mehr vom Bier durch Kehlen rinnt,

je stärker auch das Volk mitsingt.

Doch zuviel Bier bekommt nicht gut,

in manchem Bursch’ erzeugt es Wut,

ein Funke reicht, schon springt man auf,

haut derb mit Fäusten einfach drauf

auf den, der gegenübersteht

und nicht gleich aus dem Wege geht.

Bevor der Wirt die Polizei

herbeigeholt, ging viel entzwei,

als ob man Polterabend hätte,

bedeckt mit Scherben war die Stätte.

Die Musiker flieh’n aus dem Zelt,

das nun gleicht einem Kriegsschlachtfeld.

Noch lange wird vom Fest geschwärmt,

schon weil das Bier so recht erwärmt.

In Bayern sind halt Sitten deftig

und viele Burschen wirklich kräftig.                                                                                                                       Hans Harress

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der Honigmann

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Sonntagsansichten – September 5/5 (5)

Der Dornbusch prangt im Schmuck der roten Beeren,
Die Dahlien in ihrer bunten Pracht,
Und Sonnenblumen mit den Strahlenspeeren
Stehn stolz wie goldne Ritter auf der Wacht.

Die Wespe nascht um gelbe Butterbirnen,
Die Äpfel leuchten rot im Laub und glühn
Den Wangen gleich der muntren Bauerdirnen,
Die sich im Klee mit ihren Sicheln mühn.

Noch hauchen Rosen ihre süßen Düfte,
Und freuen Falter sich im Sonnenschein,
Und schießen Schwalben durch die lauen Lüfte,
Als könnt des Sommerspiels kein Ende sein.

Nur ab und an, kaum dass der Wind die Äste
Des Baumes rührt, löst leise sich ein Blatt,
Wie sich ein stiller Gast vom späten Feste
Heimlich nach Hause stiehlt, müde und satt.

Gustav Falke

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Der Honigmann

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Sonntagsansichten – Regenzeit 5/5 (3)

 Regenzeit
 
Geh’ ich nach dem ew’gen Regen
Durch den Wald bei früher Zeit,
Ei, wie macht auf allen Wegen
Sich das Volk der Pilze breit!
 
Zwischen Dorn und Hagebutte
Truppweis auf des Pfades Rand
Stehn sie hier in weißer Kutte,
Dort im braunen Mönchsgewand.
 
Andre blähn gleich Kardinälen
Sich im flachen Scharlachhut,
Ach, und vollends nicht zu zählen
Ist die schwarzgefleckte Brut.
 
Dicht geschart und immer dichter
Durchs Revier von Ort zu Ort
Wälzt das schwammige Gelichter
Seine Propagande fort;
 
Klimmt mit unheimlicher Schnelle
Hügelan aus jeder Schluft,
Haucht von jeder sumpf’gen Stelle
Seinen Brodem in die Luft.
 
Frischen Sonnenatem sende,
Güt’ger Himmel, send’ ihn bald!
Sonst verdumpft uns noch am Ende
Dies Gezücht den ganzen Wald.
Emanuel Geibel

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Der Honigmann

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