Kommentar: Der Rassismus der „Antirassisten“ 5/5 (2)

von Max Erdinger

Marilla Slominski bleibt beim Thema Südafrika am Ball. Denn immer eindrücklicher können wir am Beispiel Südafrika nachweisen, daß die sog. Antirassisten gar nicht „anti-“ sind. Und von wegen „internationale Solidarität der Werktätigen“ erst: Komplett inexistent. Die hilflosesten Opfer von krassem Rassismus in Südafrika sind Arbeiterklasse, arm und haben die falsche Hautfarbe. Sie sind weiß. Der Kommentar.

Menschen in selbstverwalteten Elendsvierteln. Ehemals Arbeiterklasse. Ohne Strom, ohne fließendes Wasser, von der Arbeitsaufnahme ausgeschlossen wegen ihrer Hautfarbe. Die Kinder ohne Zugang zu Schulbildung. Frauen, die wegen ihrer Hautfarbe verprügelt werden, wenn sie ihr Elendsviertel verlassen. Keinerlei Schutz durch den Staat, kein Recht für diese Elenden. Wehrlos den Übergriffen von Rassisten ausgeliefert, von öffentlicher medizinischer Versorgung ausgeschlossen …. – das sind normalerweise die Zutaten, die es braucht, damit das deutsche Gutmenschentum vor Seelenpein zu jaulen anfängt.

So angestrengt meinereiner aber auch lauscht: Mucksmäuschenstill bleibt es im deutschen Blätterwald. Keine Talkshow-Tusse macht ein Faß auf. Wie´s wohl kommt?

Die von der EU Ignorierten stehen immerhin vor ethnischen Säuberungen und sind extrem an Leib und Leben bedroht? Kein Grund, ihnen Asyl zu gewähren? Asylgesuche weißer Südafrikaner werden von der EU meistens abgelehnt. Es fliegen auch keine Chartermaschinen hin, um die „armen Menschen“ (*menschel-menschel*) einfach so zu retten.

Das sehr beredte Schweigen unserer politisch-medialen Klasse zu Südafrika beweist eindrücklicher als alles andere, wie es um den Antirassismus dieser Rassisten bestellt ist.

Das sind gottverlogene Heuchler,

die es besser nicht weiter wagen sollten, andere Leute im Tonfall der
größten Entrüstung als Rassisten zu bezeichnen.

Quelle : https://www.journalistenwatch.com/2018/02/23/kommentar-der-rassismus-der-antirassisten/

 

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US-Geheimprojekt Teststadt für den Feuersturm 5/5 (10)

Aufbauen zum Wegbomben: Um im Zweiten Weltkrieg die Wirkung neuer Brandsätze zu testen, ließ die US-Armee 1943 in der Wüste von Utah exakte Duplikate von Berliner Arbeiterwohnungen nachbauen. Der Erschaffer des streng geheimen “German Village” war ein deutscher Stararchitekt.

US-Geheimprojekt: Teststadt für den Feuersturm

Dugway liegt etwa 120 Kilometer südwestlich von Salt Lake City. Das militärische Sperrgebiet befindet sich inmitten einer Wüste aus Felsen und Sand und ist mit einer Fläche von 3200 Quadratkilometern größer als das Saarland. Diese Abgeschiedenheit hat einen guten Grund: Abgeschottet von der Außenwelt testet die Army in der kargen Steppe von Dugway chemische und biologische Kampfstoffe. Die Gegend, heißt es, sei schlimmer verseucht als das nukleare Testgelände im nahen Nevada.

Die wenigen Besucher, die Dugway seit seiner Errichtung 1942 dennoch besichtigen konnten, beschreiben die Einrichtung als einen “Irrgarten aus mysteriösen Testanlagen und Zielarealen”. Legenden aus dem Kalten Krieg ranken sich ebenso um das Gelände genauso wie moderne Verschwörungstheorien. Und doch ist das bizarrste Relikt, das siebzig Jahre Waffentests in Dugway hinterlassen haben, ein schlichter Ziegelbau mit spitzem Dach und hohen Giebeln.

Das Gebäude selbst ist nichts Besonderes: ein zweistöckiger, roter Backsteinblock, anonym, kantig, bieder. Ein Haus wie man sie bis heute in Leipzig, Dresden oder Berlin findet. Doch was macht es dann in der Weite des amerikanischen Westens? Warum steht es zwischen verdorrtem Salbei und niedrigen Dornbüschen? Und warum wurde es von einem der bedeutendsten Architekten der Weimarer Republik entworfen? Zu einem einzigen Zweck: um an ihm die Bombardierung deutscher Arbeiterviertel zu üben.

Nur keine Bomben verschwenden

Als die Armee 1943 den zwei Jahre zuvor in die USA emigrierten jüdischen Architekten Erich Mendelsohn unter strenger Geheimhaltung damit beauftragte, Pläne für ein “German Village” in Utahs Wüste zu zeichnen, waren die Anforderungen klar: Benötigt wurde ein möglichst originalgetreues Abbild der deutschen Gebäude – bis hin zu den verwendeten Materialien. An dieser Geisterstadt wollte man proben, was manche Militärstrategen damals für eine kriegsentscheidende Mission hielten: die großflächige Zerstörung deutscher Städte und – damit verbunden – die Demoralisierung ihrer Einwohner.

Die US-Militärs waren unter Druck. Seit Amerika 1941 in den Krieg eingetreten war, hatten die Angriffe seiner Luftstreitkräfte auf Hitler-Deutschland noch nicht den durchschlagenden Erfolg gebracht, den Strategen prophezeit hatten. Die Operationen der 8. US-Luftflotte hatten bisher keine nachhaltigen Effekte gezeigt. Die Truppe war klein und ihre Reichweite eingeschränkt. Viel Zeit und Geld wurden in Übungen, Trainingsflüge und Kampfsimulationen investiert, ohne dass man dem Ziel, die Deutschen zu schwächen, entscheidend näher gekommen war.

Nicht nur amerikanische Militärberater, auch die britischen Bündnispartner drängten daher auf einen Strategiewechsel. Die Royal Air Force selbst hatte bereits 1942 damit begonnen, neben industriellen auch zivile Ziele in Deutschland anzugreifen. Auf Empfehlung von Churchills Berater Lord Cherwell sollten dabei vor allem Arbeitersiedlungen angeflogen werden, da um die Häuser der Mittelklasse zu viel freie Fläche wäre und auf diese Art “Bomben verschwendet” würden. Churchill persönlich warb bei Roosevelt um eine Intensivierung der Luftangriffe auf deutsche Siedlungen. So wurde in Dugway mit dem Bau des “German Village” begonnen.

Ein wichtiger Unterstützer der amerikanischen Streitkräfte war dabei die Ölindustrie. Die Planung des Waffentestdorfes war Standard Oil übertragen worden, die zuvor bereits den Auftrag für die Entwicklung neuer Brandbomben erhalten hatte. Den eigentlichen Arbeiten, ging eine umfangreiche Forschungsphase voraus. Techniker und Ingenieure versuchten, möglichst viel Information über die Bauart deutscher Häuser zusammenzutragen. In entscheidenden Punkten griff man dabei auf das Fachwissen von Emigranten zurück – insbesondere was heikle Bereiche wie etwa die Konstruktion der Dachstühle betraf: “Um verlässliche Daten zu erhalten, führte ein ehemals führender Architekt Deutschlands eine Bestandsaufnahme von sechzehn großen deutschen Städten durch”, hielt Standard Oil in einem vertraulichen Dokument fest.

Wohnungen wie in Wedding

Neben Erich Mendelsohn, der mit dem “führenden” Experten wohl gemeint war, war es vor allem der in Frankfurt an der Oder geborene Ingenieur und Architekt Konrad Wachsmann, der die Planer von Standard Oil beim Bau des “German Village” beriet. Seine Arbeit “Holzbau – Technik und Gestaltung” aus dem Jahr 1930 machte ihn zum Fachmann, was die Wahl geeigneter Baumaterialien anging. So riet er etwa als Äquivalent für die in Deutschland verwendete Kiefer die vor allem im Süden der USA wachsende “Southern Yellow Pine” zu verwenden.

Doch nicht nur was die Bauweise anging, auch was die Innenräume betraf, strebte man nach größtmöglichem Realismus. Schließlich konnte auch die Einrichtung eines Hauses dessen Brandverhalten entscheidend beeinflussen. Um höchste Authentizität zu erreichen heuerte das Projektteam daher die Set-Designer der RKO-Studios in Hollywood an. Diese hatten kurz zuvor mit dem Film “Hitler’s Children” einen Hit gelandet und galten als Fachmänner für deutsches Wohnen. Unter ihrer Anleitung sollten die Bauten des “German Village” mit Betten, Schränken und Kästen angefüllt werden, wie sie damals in jedem Arbeiterblock in Berlin-Wedding oder Pankow zu finden gewesen wären – um anschließend alles in Schutt und Asche zu legen.

Im Frühjahr 1943 war es soweit: Unterstützt von Häftlingen des Utah State Prison, die in großer Zahl als Arbeitskräfte verpflichtet worden waren, zog eine lokale Baufirma drei Blocks in die Höhe, die in jeder Hinsicht ihren Vorbildern im weit entfernten Deutschland entsprachen. Die Hälfte der Gebäude des “German Village” imitierte Arbeiterwohnungen des Ruhrgebiets, während sich die andere Hälfte an norddeutscher Bauweise orientierten. Zwischen Mai und September 1943 sollten sie mindestens dreimal bis auf die Grundmauern niedergebombt und wiedererrichtet werden. Die Kosten, die dadurch entstanden, beliefen sich auf insgesamt eine Million Dollar.

Feuerstürme mit “hurrikanähnlichem Sog”

Es sei unwahrscheinlich, dass Mendelsohn oder Wachsmann je selbst in Dugway waren, glauben amerikanische Historiker. Ihre Aufgabe beschränkte sich auf Planung und Beratung, auf das Herstellen absoluter Ähnlichkeit. Waren sich die Architekten bewusst, woran sie beteiligt waren? Im Nachlass Mendelsohns finden sich keinerlei Hinweise darauf, was seine Motivation oder wie seine Haltung zu dem Projekt gewesen sein mochte. Ganz anders bei Antonin Raymond, dem tschechischstämmigen Architekten, der zur gleichen Zeit in unmittelbarer Nähe an der Planung eines “Japanischen Dorfes” als Testanlage für den Pazifikkrieg arbeitete. Dieser schrieb später in seiner Autobiografie, er sei nicht stolz gewesen auf das, was er in Dugway geschaffen habe.

Über 97 Prozent der Brandbomben, die die amerikanischen Luftstreitkräfte in den letzten eineinhalb Kriegsjahren über Deutschland abwarfen, waren vom Typ AN-M50, der zuvor in Dugway getestet worden war. Die Verwüstung, die dieser neue Waffentyp anrichtete, war gewaltig. Eine amerikanische Kommission von Militärangehörigen, Feuerwehrleuten und Versicherungsexperten, die nach Kriegsende Bilanz zog, stellte fest: “Es kam zu Feuerstürmen; die großflächige Feuer erzeugten einen gewaltigen, hurrikanähnlichen Sog, der andere Feuer fütterte und alle Versuche, die Lage unter Kontrolle zu bringen, zum Scheitern verurteilte.” Der Luftkrieg in Deutschland, schätzten die Experten, habe 305.000 Menschen das Leben gekostet, 780.000 verwundet und 7,5 Millionen Obdachlose zurückgelassen.

Von dem “German Village” selbst, das die Wucht und den Schrecken dieser neuen Art der Kriegsführung als erstes zu spüren bekommen hatte, blieb nach dem Krieg nur ein einziges Gebäude übrig – das sogenannte Building 8100. In den fünfziger Jahren wurde es genutzt, um biologische und chemische Waffen zu testen. Auch in den dann folgenden Jahrzehnten wurde es gelegentlich für Experimente verwendet, sodass noch 1994 eines der erhaltenen Appartements wegen Kontaminierung versiegelt werden musste. Seitdem geriet das langsam verfallende Bauwerk immer mehr in Vergessenheit, ein einsames, deutsches Wohnhaus in der weiten Ebene Utahs.

Mitarbeit: Philine Gebhardt

Quelle : http://www.spiegel.de/einestages/us-geheimprojekt-a-947518.html

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Wendt: „Lebenswirklichkeit hat Goethe-Uni eingeholt“ – Präsidentin warnt vor sexuellen Übergriffen 5/5 (3)

Im vergangenen Jahr ließ man DPoIG-Chef Rainer Wendt an der Frankfurter Goethe-Uni nicht zu Wort kommen. Jetzt hat die “Lebenswirklichkeit die Uni eingeholt”.

„Die ersten Ergebnisse der Verhandlungen lassen mehr Fragen offen, als sie beantworten“, erklärt der Bundesvorsitzende der deutschen Polizeigewerkschaft ,Rainer Wendt, in einem Interview mit der „Allgemeine Zeitung“. In den Koalitionsverhandlungen der GroKo gäbe es nirgends Antworten auf drängende Fragen wie Grenzschutz oder Abschiebung.

Die Zuwanderung von mehr als eineinhalb Millionen Menschen unterschiedlicher Nationen in den letzten drei Jahren habe zu einem spürbaren Anstieg von Gewalttaten geführt, die Zeche dafür zahlten die Kriminalitätsopfer. Die staatlichen Strukturen seien jahrzehntelang vernachlässigt worden, der schlanke Staat entpuppe sich als schwacher Staat. Die Menschen hätten Angst und Wut, egal was die Statistiker erzählen würden, sagt Wendt.

Mit der Sprache fängt es an

Weiter mahnt der Polizeigewerkschafter vor einem zunehmenden Autoritätsverlust des Staates. Dieser mache sich nicht nur bei den uniformierten Kräften bemerkbar, sondern auch bei anderen öffentlich Beschäftigten des Staates, wie Lehrern und Angestellten des Rathauses, der Bahn, dem Jobcenter und dem Finanzamt. Dabei stellt er fest, dass solch eine Entwicklung nicht selten mit einer Verrohung der Sprache einhergeht.

Wenn Lehrkräfte als „Faule Säcke“, Polizistinnen und Polizisten als „Bastarde“ und die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes pauschal als „Kostenfaktoren mit zwei Ohren“ verunglimpft werden, muss man sich über Autoritätsverlust nicht wundern“, kritisiert Wendt.

Verniedlichung gefährlicher Aktivitäten

Was die Ausschreitungen linksautonomer Gewalttäter, wie etwa bei den G20-Krawallen in Hamburg betrifft, sei laut Wendt auch eine Debatte darüber notwendig, wie mit linker Gewalt umgegangen wird. Auch hier würden die Probleme häufig mit der Sprache und einer damit einhergehenden „Verniedlichung gefährlicher Aktivitäten“ beginnen:

Wer an der Planung und Vorbereitung von Gewalt gegen Einsatzkräfte der Polizei oder das Eigentum von Menschen beteiligt ist, darf nicht länger als „Aktivist“, „Autonomer“ oder gar „Demonstrant“ bezeichnet werden. Das sind kriminelle Handlungen und diejenigen, die sie begehen, sind Kriminelle.“

Frankfurter Uni muss Lehrgeld zahlen

Der Polizist und CDUler Rainer Wendt hat seit Beginn der Flüchtlingskrise kein Blatt vor den Mund genommen und vor den importierten Problemen immer wieder gewarnt statt sie schönzureden. Immer wieder ist seine Stimme in den Medien zu hören, denn er ist einer, der sich innerhalb der Polizei auskennt. Er weiß, wo die Schwachstellen liegen, er weiß, was das Land für seine Sicherheit braucht.

Ende Oktober vergangenen Jahres war ein Vortrag mit ihm an der Goethe-Universität in Frankfurt geplant. Er sollte über „Polizeialltag in der Zuwanderungsgesellschaft“ sprechen. Kritiker warfen ihm daraufhin Rassismus  und „Racial Profiling“ vor – also Polizeikontrollen aufgrund von Hautfarbe und Herkunft. Linke Krawallmacher und rund 60 Dozenten schafften es damals, seinen Auftritt zu verhindern. Aus Angst vor Protesten sagte die Professorin, die Wendt eingeladen hatte, die Veranstaltung ab.

Nun hat die „Lebenswirklichkeit die Uni eingeholt“, schrieb der Gewerkschaftler am Wochenende auf Facebook, denn seit einigen Wochen kommt es auf dem Campus Westend und im direkten Umgeld zu sexuellen Angriffen auf Studentinnen. Die Universitätspräsidentin Birgitta Wolff gab am Freitag ein Warnschreiben an alle Studenten und Mitarbeiter der Hochschule heraus. Darin heißt es:

Der oder die Täter sind trotz polizeilicher Ermittlungen noch nicht gefasst. Vor diesem Hintergrund möchten wir Sie bitten, bei Aktivitäten rund um den Campus vor allem in den Abend- und Nachtstunden besondere Vorsicht walten zu lassen.“

„Focus“ schreibt dazu: Seit Oktober sind vier Fälle bekannt geworden, in denen ein Unbekannter Studentinnen jeweils gegen Mitternacht auf dem Campus aufgelauert hat. Er soll die Frauen belästigt und begrapscht haben. Anschließend habe er versucht, die Frauen in ein Gebüsch zu zerren, um sie dort zu vergewaltigen. In allen Fällen konnten sich die Opfer wehren und den Angreifer in die Flucht schlagen. Eine Frau wurde jedoch verletzt und musste ins Krankenhaus.

Laut Polizei habe ein „orientalisch bis nordafrikanisch“ aussehender junger Mann mit starkem Akzent in mindesten drei Fällen Studentinnen zwingen wollen, ihn mit der Hand zu befriedigen. In einem Fall sei ihm dies gelungen. Das schreibt die „Frankfurter Neue Presse“ – und: Der Pressesprecher der Uni sprach zudem von einem Fall, bei dem das Opfer ins Krankenhaus gekommen sei. Eine Bestätigung der Polizei gibt es hierzu bislang nicht.

Hier fühlt man sich sofort an die ermordete Freiburger Studentin Maria erinnert. Auch hier lauerte der Täter nachts auf sein Opfer. Maria war auf dem Heimweg von einer Studenten-Party.

Wendt fühlt sich nun in seiner Aufklärungsarbeit bestätigt und wendet sich auf Facebook an seine Kritiker: Und wenn jetzt das Augenmerk auf der Suche nach einen Nordafrikaner liegt, ist das kein Racial Profiling, nur damit das schon mal klar ist, liebe Professorinnen und Professoren! Genau das hätte ich vortragen wollen, man wollte es nicht hören. Ich vertraue auf die Professionalität meiner Kolleginnen und Kollegen, die mit der Realität des Lebens umzugehen wissen, jedenfalls besser, als die Damen und Herren Unterzeichner des schäbigen Denunziantenbriefes über mich.“

 

Quelle : http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/wendt-lebenswirklichkeit-hat-goethe-uni-eingeholt-praesidentin-warnt-vor-sexuellen-uebergriffen-a2340157.html?meistgelesen=1

 

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Bundesweite Razzia wegen Flüchtlings-Schleusungen – Bundespolizei nimmt mutmaßliche Schleuser fest 5/5 (6)

Die Bundespolizei ist am Mittwoch mit einer bundesweiten Razzia gegen eine Bande von Schleusern vorgegangen, die Migranten unter anderem in Lastwagen transportierte. Bei den Maßnahmen wurden drei Haftbefehle vollstreckt und sieben Objekte durchsucht.

Die Bundespolizei ist am Mittwoch mit einer bundesweiten Razzia gegen eine Bande von Schleusern vorgegangen, die illegale Migranten hauptsächlich in Lastwagen transportierte.

Bei den noch laufenden Maßnahmen seien drei Haftbefehle vollstreckt und sieben Wohnungen und Geschäftsräume in den Bundesländern Berlin, Sachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen durchsucht worden, teilte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion Pirna mit.

Bei den festgenommenen Verdächtigen handelte es sich um Männer türkischer, polnischer und bulgarischer Staatsangehörigkeit. Zwei von ihnen wurden demnach in Berlin gefasst, einer im sächsischen Bad Muskau. Bei den Zugriffen war nach Angaben des Sprechers auch verschiedene Spezialeinsatzkräfte der Bundespolizei im Einsatz.

Den Ermittlungen zufolge habe die Bande nachweislich mindestens 160 Migranten hauptsächlich in Lastwagen geschleust, sagte er. Sie habe dabei „unter bewusster Inkaufnahme von Gefahr für Leib und Leben“ gehandelt. Der Transport in geschlossenen Lkw ist für die Betroffenen riskant. 2015 waren 71 tote Flüchtlinge in einem Fahrzeug an einer österreichischen Autobahn entdeckt worden.

Für ihre Dienste verlangte die professionell organisierte Bande nach Angaben des Sprechers bis zu 8000 Euro pro Flüchtling. Neben den Festnahmen gehe es bei der Razzia auch um die Beschlagnahme zusätzlicher Beweismittel und neue Erkenntnisse zur Struktur der Organisation, mit denen die Ermittlungen weiter vorangetrieben werden könnten. Zuerst hatte am Mittwochmorgen der Sender MDR über die Razzia berichtet. (afp)

Quelle: www.epochtimes.de/politik/deutschland/bundesweite-razzia-wegen-fluechtlings-schleusungen-bundespolizei-nimmt-mutmassliche-schleuser-fest-a2335835.html

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Einmalig auf der Welt: Deutsche bezahlen für ihre eigene „Abschaffung“! 5/5 (11)

 

von Max Erdinger

„Sehr geehrter Herr Deutscher, wir freuen uns, Ihnen nunmehr doch noch Ihren Hinrichtungstermin mitteilen zu können. Finden Sie sich bitte morgen früh pünktlich um 06:30 Uhr auf dem Schießwasen ein und bringen Sie als Abschlußzahlung die komplette Hinrichtungsgebühr laut beiliegender Kostenrechnung mit, da wir Ihre Exekution sonst leider nicht durchführen können. Zahlungsaufschub sowie Ratenzahlungen können wir ebenfalls nicht gewähren.

Mit freundlichen Grüßen
– i.A. Henker“.

In Amerika haben die Ureinwohner bekanntlich stark gelitten, als die Siedler aus Europa kamen. Sie sollen mutwillig mit Krankheitserregern infiziert worden sein, wurden mit  Feuerwasser bekannt gemacht, ihre Büffelherden wurden ohne Sinn und Verstand niedergemetzelt – und sie wurden letztlich als Minderheit im eigenen Land in Reservate verbannt. Das alles bekamen sie kostenlos. Die Zeiten sind vorbei.

Heute muß man Siedler dafür bezahlen, daß sie ihre eigenen Sitten und Gebräuche zur Landnahme mitbringen.

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ in einer Meldung vom April 2016:

Flüchtlinge kosten bis zu 400 Milliarden Euro. Die Aufnahme von Flüchtlingen könnte die Staatskassen bei einem Scheitern der Integration in den Arbeitsmarkt langfristig mit insgesamt bis zu knapp 400 Milliarden Euro belasten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung.

2016 gab es aber noch keinen Anlaß, daran zu zweifeln, daß eine Integration in den Arbeitsmarkt gelingen würde. Vor knapp zwei Jahren waren die zu Integrierenden meistens noch Fachkräfte, Goldstücke und Hochqualifizierte – oder zumindest freundliche Geldbeutelfinder. Güldene Kriegsflüchtlinge waren schon damals die wenigsten. Bei denen hätte ausgereicht, daß sie einfach Kriegsflüchtlinge sind. Weitere Attribute hätte man ihnen gar nicht zuschreiben müssen.

Was die sog. Flüchtlingskrise genau kostet – egal ob auf europäischer oder deutscher Ebene – und wie sich das exakt errechnet, ist ziemlich uninteressant für die folgende Betrachtung, weil ohnehin klar ist, daß es sich um eine enorme Summe handelt.

Und diese enorme Summe ist aufzubringen von denjenigen, deren Land neu besiedelt werden soll.

Das ist ein Novum in der Weltgeschichte, glaube ich. Nicht neu ist allerdings, daß Imperien an der Dekadenz ihrer eigenen Bürger zerbrechen. Die letzten fünfzig Jahre des Römischen Reichs waren von einem bürgerlichen Mindset geprägt, der dem heutigen der Europäer nicht ganz unähnlich gewesen zu sein scheint. Aber direkt bezahlt haben die Römer die Vandalen nicht dafür, daß sie sich in Rom aufführten wie die Axt im Walde.

Im Januar 2018 wissen wir wenigstens schon so viel: Den Konjunktiv aus der ZEIT-Meldung vom April 2016 können wir vergessen. Die sog. Flüchtlingskrise könnte die Staatskassen nicht mit einer enormen Summe belasten, sondern sie belastet die Staatskassen damit. Weil die Integration der Neusiedler in den Arbeitsmarkt nämlich nicht gelingt.

Daß man sich damals aber auch so täuschen konnte!? Wer schon in seiner Heimatsprache Analphabet ist (Analphabetismusrate islamische Welt gesamt: 50 Prozent / Durchschnitts-IQ: 80 / Quelle: WHO), der wird es auch als „Hochqualifizierter“ oder als „Goldstück“ schwer haben mit seiner Integration in den Arbeitsmarkt. Das hätte man bereits 2016 wissen können, hätte man es wahrhaben wollen. Man wollte es aber nicht wahrhaben.

Warum nicht?

Weil der ganze aufgesetzte Optimismus der reine Zweckoptimismus gewesen ist von Leuten, die denjenigen, die schon länger hier leben, auf gar keinen Fall sagen konnten, worum es tatsächlich geht – und was sie selbst damals schon absehen konnten:

Um die Neubesiedelung eines dekadenten und vergreisten Kontinents namens Europa. Das beweisen zwei Dokumente, die Matthias Mattusek entdeckt hat. Es geht dabei um ein UN-Papier zur Ersatzmigration („replacement migration“) und ein darauf sich beziehendes EU-Dokument, aus welchem hervorgeht, daß die pauschal als „Flüchtlinge“ bezeichneten Migranten willkommen seien, um im Sinne der UN-Ersatzmigrationspläne zu wirken.

In der Zusammenschau dieser beiden Dokumente vom Juni letzten Jahres mit der medial weitgehend verschwiegenen Tatsache, daß die Bundesregierung etwa zur selben Zeit bereits einer geplanten Änderung des Dublin-Abkommens zugestimmt hatte, derzufolge die Drittstaatenregelung wegfallen soll, ergibt sich folgendes Bild:

Der ganze Medienhype, der seit der Bundestagswahl im September letzten Jahres wegen „Obergrenzen“ anläßlich diverser Sondierungsgespräche aufgefahren worden ist, entbehrte jeglicher Substanz.

Jedem der Beteiligten war klar, daß es gar nicht mehr in seiner Zuständigkeit liegt, irgendwelche „Obergrenzen“ zu definieren, resp. über eine solche zu verhandeln. Dennoch ließen sich Merkel und Seehofer zum Ende der Sondierungen mit der SPD dafür feiern, eine „Obergrenze“ durchgesetzt zu haben. Erst Martin Schulz platzte in der Sendung „Was nun, Herr Schulz?“ damit heraus, daß es keine Obergrenze im Sondierungspapier gibt. Die folgenden Dementis aus der Union waren nicht einmal mehr lauwarm.

Vor diesem Hintergrund wird auch verständlich, warum sowohl SPD als auch Grüne für den sofortigen Familiennachzug von lediglich „subsidiär Geschützten“ sind. Ihnen ist klar, daß es „subsidiär Geschützte“ nicht gibt, da es sich bei ihnen um Neusiedler handelt, die hier bleiben werden.

Wir bezahlen also die sündteure Beschlagnahmung unseres Landes durch UN und EU vermittels schlecht Integrierbarer und Islam-Terroristen. Weil uns das als „humanitärer Akt der Hilfe für Schutzsuchende“ angedient worden ist.

Wir bezahlen unsere eigene Abschaffung!

Wir bezahlen aktuell dafür, daß sich deutsche Frauen nicht mehr alleine joggen gehen trauen.

Wir bezahlen dafür, daß wir durchschnittlich zehn Messerattacken täglich haben, sowie unsere öffentlichen Plätze und die öffentlichen Verkehrsmittel meiden müssen.

Wir bezahlen dafür, daß wir um das Leben unserer Kinder fürchten, wenn sie in der Schule oder auf dem Weg dorthin sind.

Wir bezahlen dafür, daß uns Illegale via 20 verschiedener Identitäten, unter denen sie ebenso oft Sozialleistungen ergaunern, das Fell über die Ohren ziehen.

Wir bezahlen dafür, daß sich unser eigenes Land sukzessive in eines verwandelt, in dem keiner von uns, der die Bonner Republik noch kannte, „gut und gerne leben“ möchte.

WIR BEZAHLEN DIE BESCHLAGNAHMUNG UNSERES BEFRIEDETEN LANDES DURCH DIE AGGRESSIVSTE UND INTOLERANTESTE UNKULTUR DER GESAMTEN WELT MIT UNSEREM EIGENEN GELD.

Das ist wirklich einmalig in der Weltgeschichte. So doof war vorher noch niemand. Oder, wie der Deutsche gern sagt:

„Hurra, wir sind Weltmeister!“

Quelle :

https://www.journalistenwatch.com/2018/01/30/einmalig-auf-der-welt-deutsche-bezahlen-fuer-ihre-eigene-abschaffung/

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Wegen Flüchtlingshilfe: Ungarn plant Steuer für aus dem Ausland finanzierte NGOs 5/5 (11)

Die ungarische Regierung plant eine Steuer für zivile Organisationen, die sich in der Flüchtlingshilfe betätigen und aus dem Ausland finanziert werden. Viele dieser Organisationen stehen in Verbindung mit US-Milliardär George Soros.

Ungarns Regierung plant die Einführung einer Steuer für zivile Organisationen – die Flüchtlinge und Migranten unterstützen und aus dem Ausland finanziert werden.

Dies gab der ungarische Innenminister Sándor Pintér Mitte Januar nach einer Regierungssitzung bekannt. Die Steuer werde 25 Prozent betragen.

Die neue Steuererhebung ist Teil des „Stop-Soros“-Gesetzespaket. Damit soll die illegale Einwanderung bzw. die von „außen gelenkte Einwanderung von Menschen nach Ungarn“ unterbunden werden.

Hierzu soll unter anderem die Tätigkeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) reguliert werden, die mit US-Milliardär George Soros und seiner Open Society Fundation in Verbindung stehen.

Das „Stop-Soros“-Gesetzespaket sieht auch vor, dass sich Organisationen die illegale Zuwanderer unterstützen bei Gericht registrieren lassen müssen. Außerdem können mit dem neuen Gesetzt ausländische Mitarbeiter dieser Organisationen des Landes verwiesen werden.

Das Gesetzespaket soll nach offizieller Vorstellung – in unterschiedlichen Gremien und der Öffentlichkeit – durch das Parlament verabschiedet werden.

Gesetzespaket gegen „Zerstörung christlicher Werte in Europa“

Bereits 2017 trat in Ungarn ein Gesetz in Kraft, das alle zivilen Organisationen – die jährlich mehr als 24.000 Euro Auslandshilfen erhalten – verpflichtet, sich bei Gericht zu registrieren. Zudem müssen diese Organisationen in allen ihren Publikationen die Bezeichnung „auslandsgeförderte Organisation“ anführen.

Hintergrund des „Stop-Soros“-Gesetzespaket ist, dass der in Ungarn nicht gern gesehene US-Milliardär George Soros zahlreiche zivile Organisationenunterstützt, um Europa mit Flüchtlingen zu „überschwemmen“. Zudem, so die ungarische Regierung, wolle Soros Europa „seiner christlichen und nationalen Identität berauben“. (er)

Quelle : http://www.epochtimes.de/politik/europa/wegen-fluechtlingshilfe-ungarn-plant-steuer-fuer-aus-dem-ausland-finanzierte-ngos-a2335291.html

 

 

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Jürgen Fritz: Warum Europa Afrika nicht retten kann 5/5 (8)

von Gastautor Jürgen Fritz

Eine Migrationswelle von präzedenzlosem Umfang überschwemmt in den letzten Jahren Europa. Millionen von Menschen der afrikanischen und asiatischen Peripherie machen sich auf den Weg. Ihr Ziel: das gelobte Land – Europa und dort vor allen Dingen Deutschland. Doch wie kam es zu dieser neuen Völkerwanderung und warum kann Europa Afrika nicht retten?

Eine Bevölkerungsexplosion, wie sie die Welt noch niemals gesehen hat

Die Bevölkerung Afrikas betrug über Jahrhunderte hinweg bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nur etwas über 100 Millionen. Von 1900 bis 1950 stieg sie dann von ca. 130 auf 230 Millionen. In nur 50 Jahren kamen also 100 Millionen Afrikaner dazu, so viele wie Afrika bis ins späte 19. Jahrhundert insgesamt hatte.

In den nächsten 50 Jahren, von 1950 bis 2000 kamen aber nicht nochmals 100 Millionen dazu, nein die Bevölkerungsexplosion beschleunigte sich sogar noch. Jetzt kamen fast 600 Millionen oben drauf. Im Jahre 2000 gab es bereits über 810 Millionen Menschen in Afrika. Und in den nächsten zehn Jahren kamen nochmals über 210 Millionen dazu, von 810 Millionen auf über 1.020 Millionen. Der Zuwachs in nur zehn Jahren war doppelt so groß wie die Gesamtzahl der Einwohner, die Afrika bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts insgesamt hatte. Und das innerhalb von zehn Jahren!

Diese Entwicklung geht auch seit 2010 weiter. 2015 waren es bereits fast 1,2 Milliarden Menschen in Afrika. Bis 2050, also in gut 30 Jahren, werden es schätzungsweise 2,4 bis 2,5 Milliarden sein, also nochmals 1,3 Milliarden mehr. Und bis Ende des Jahrhunderts müssen wir mit 4,3 bis 4,4 Milliarden Afrikanern rechnen, also nochmals ein Zuwachs von fast zwei Milliarden. Zum Vergleich: Knapp 4,4 Milliarden das werden dann fünf- bis sechsmal so viele Menschen nur in Afrika sein wie 1750 auf der ganzen Erde.

In nur 200 Jahren von 8 auf fast 40 Prozent der Weltbevölkerung

Welcher Druck hier alleine nur in Afrika entsteht, können Sie sich vielleicht schon jetzt anhand dieser Zahlen ein wenig vorstellen. Dabei haben wir die islamische Welt in Asien noch gar nicht betrachtet. Die Anzahl der Muslime, genauer: Mohammedaner erhöhte sich seit 1900 von 200 Millionen (13 Prozent der Weltbevölkerung) auf über 1,55 Milliarden im Jahre 2010 (22,5 Prozent der Weltbevölkerung) – fast eine Verachtfachung. Doch bleiben wir bei Afrika.

Um 1900 hatte die Erde eine Gesamtbevölkerung von ca. 1,6 Milliarden. Diese verteilte sich in etwa wie folgt auf die einzelnen Kontinente:

  • Asien: 57 %
  • Europa: 25 %
  • Afrika: 8 %
  • Nordamerika: 5 %
  • Mittel- und Südamerika: 4,5 %
  • Ozeanien: unter 0,5 %

Bis 2015 waren aus 1,6 Milliarden Menschen ca. 7,35 Milliarden geworden, die sich nun aber bereits ganz anders verteilten:

  • Asien: 60 %
  • Afrika: 16 %
  • Europa: 10 %
  • Mittel- und Südamerika: 8,5 %
  • Nordamerika: 5 %
  • Ozeanien: 0,5 %

Während also zu Beginn des 20. Jahrhunderts jeder vierte Mensch ein Europäer war, war nur 115 Jahre später nur noch jeder zehnte ein Europäer. Dies aber nicht, weil die Anzahl der Europäer im 20. Jahrhundert etwa geschrumpft wäre. Nein, im Gegenteil, die Anzahl der Europäer stieg von knapp 410 auf fast 740, also um ca. 330 Millionen. Aber das Bevölkerungswachstum in allen anderen Kontinenten war viel größer, ganz besonders in Asien, Mittel- und Südamerika und am allermeisten in Afrika, also just jenen Zonen der Erde, die in der Entwicklung weit zurücklagen.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen auf einen Afrikaner mehr als drei Europäer. Heute kommen auf einen Afrikaner 0,6 Europäer. Und dieses Verhältnis wird sich im Laufe des 21. Jahrhunderts weiter dramatisch verschieben. Bis 2050 werden auf einen Europäer bereits 3,5 Afrikaner kommen und am Ende des Jahrhunderts fast sieben. Bis 2.100 wird die Erde ca. 11,2 Milliarden Menschen zählen, also fast 4 Milliarden mehr als jetzt, die sich dann wie folgt auf die Kontinente verteilen werden:

  • Asien: 44 %
  • Afrika: 39 %
  • Mittel- und Südamerika: > 6 %
  • Europa: < 6 %
  • Nordamerika: 4,5 %
  • Ozeanien: 0,5 %
  • Europa, Nordamerika und Ozeanien werden zusammen nur noch etwa 11 Prozent der Weltbevölkerung ausmachen, Asien und Afrika dagegen 83 Prozent. Fünf von sechs Menschen werden also in Asien oder Afrika leben. Asien und Afrika sind aber genau die Kontinente, die an Europa grenzen.

    Europa kann Afrika nicht retten

    Insgesamt sehen wir also seit vielen Jahrzehnten eine Entwicklung, dass die sogenannte Erste Welt anteilsmäßig rapide abnimmt, während die Dritte Welt regelrecht explodiert. Länder wie Deutschland, aber auch Japan schrumpfen dabei inzwischen auch in absoluten Zahlen. Dies hängt damit zusammen, dass die Geburtenraten in vielen hochentwickelten Ländern deutlich unter 210 Kinder pro 100 Frauen gefallen sind (Bestandserhaltungsquote), so dass die Bevölkerung zurückgeht, da auf 100 Frauen weniger als 105 Mädchen folgen, bei deutschen und japanischen Frauen (die übrigens mit mit den höchsten IQ haben) sogar nur 60 bis 70. Darin könnte man abgesehen von dem Problem der Überalterung der Gesellschaft im Grunde einen nicht ungesunden Prozess sehen, da die Bevölkerung nicht unendlich weiterwachsen kann. Schließlich hat unser Globus nicht nur eine begrenzte Fläche, sondern auch begrenzte Ressourcen. Nur wer sagt das den Südamerikanern, Asiaten und Afrikanern? Und vor allem: Interessieren diese solche Fragen?

    Die Bevölkerung Afrikas wächst zur Zeit um ca. 30 bis 35 Millionen pro Jahr. Selbst wenn jährlich nur 10 Prozent des jährlichen Zuwachses (0,3 Prozent der afrikanischen Bevölkerung) nach Europa drängen würden, so wären das jedes Jahr 3 bis 3,5 Millionen, Tendenz steigend. Als 2015 etwas über eine Million nicht Afrikaner, sondern Immigranten insgesamt nach Europa strömten, stürzte dies Europa in eine tiefe Krise, an der wir Jahre lang, wenn nicht Jahrzehnte zu tragen haben werden. Aber selbst wenn wir nur 10 Prozent des jährlichen Zuwachses, nur 0,3 Prozent der Afrikaner pro Jahr aufnehmen würden (plus Millionen Immigranten aus der asiatisch-islamischen Welt), was wäre dann mit den restlichen 99,7 Prozent Afrikanern?

  • Insgesamt haben wir eine Situation, die mit der von Ertrinkenden vergleichbar ist, die sich in ein Rettungsboot flüchten wollen. Es sind aber doppelt so viele, die ins Boot wollen wie die, die im ohnehin schon sehr dicht besetzten Boot sind und bald schon werden es fünf- bis zehnmal so viele sein. Außerdem wächst die Zahl derer im Wasser ständig weiter. Wird einer aufgenommen, sind in der Zeit bereits 10, 20 oder 30 neue dazugekommen. Und dass diese Menschen im Wasser sind, hat Gründe, die auch in ihnen selbst verankert sind. Sie sind zum großen Teil nicht fähig, a) ein Boot zu bauen, welches stabil übers Wasser trägt und sie sind b) nicht in der Lage, sich im Boot kooperativ und konstruktiv zu verhalten. Diejenigen, die man aufnimmt, begehen nicht immer, aber in weit, weit überdurchschnittlichem Maße Straftaten, insbesondere Gewaltverbrechen, die die im Boot so nur in großen Ausnahmefällen kennen. Und die Aufgenommenen drohen langfristig auch das Boot, welches sie aufgenommen hat, zum Kentern zu bringen.

    Das ist in etwa die Situation, in der wir uns befinden und die Mehrzahl der Menschen ist damit psychisch überfordert, das auszuhalten, dass wir die Masse der Ertrinkenden nicht retten können. Ferner werden die Zusammenhänge nicht verstanden und es fehlen vielen die ethischen Maßstäbe, um mit dieser Situation klug und verantwortungsbewusst umzugehen. Dem Ganzen liegen gleich mehrere Denkfehler zu Grunde. Zum Einen haben wir hier eine spezielle Form des Machbarkeitswahns, also der fehlenden Demut vor den Widrigkeiten des Daseins. Außerdem meinen viele, wenn A ins Elend gerät, dann müsse ein anderer, also nicht A selbst, sondern B dafür verantwortlich respektive daran schuld sein. Dies ist eine der tiefsten Fehlvorstellungen überhaupt, die aber bei vielen quasi ein Grundaxiom ihrer gesamten Weltanschauung darstellt, welche zu modifizieren die wenigsten fähig sind.

    Grün-linke Gutmenschen, aber auch andere suchen zwanghaft nach der Schuld am Elend Afrikas bei anderen, insbesondere den ‚bösen Imperialisten‘, ‚den Ausbeutern‘, dem ‚bösen weißen Mann‘ etc. (mittelalterliches Sündenbockdenken), weil es mit ihrer Weltanschauung nicht vereinbar ist, dass es manchmal keinen Schuldigen gibt oder vieles selbst verschuldet ist. Und die meisten Europäer sind tief von der christlichen Moral durchdrungen, die gebietet dem Hilfsbedürftigen zu helfen (St. Martin).

    Wer nicht oder nicht genug hilft, hat dann automatisch ein schlechtes Gewissen. Und ein Genug gibt es hier in dieser Situation nicht. Für dieses Dilemma bietet die christliche Moral wenig Hilfestellung, eigentlich gar keine. Eine teleologische Ethik, insbesondere eine utilitaristische solche, die über die Abschätzung und ethische Bewertung der Konsequenzen Regeln entwickelt, könnte hier weiterhelfen. Aber solche ethischen Konzepte sind den meisten kaum vertraut (ethische/moralphilosophische Analphabeten). Wären sie das, dann würde man schnell erkennen, dass es nicht immer im moralischen Sinne gut ist, einem anderen zu helfen. Das kann manchmal sogar kontraproduktiv sein, sowohl für ihn selbst als auch für die Gesamtheit der von der Handlung Betroffenen. Ferner dass eine ethisch fundierte Hilfe sich nicht an kurzfristigen Zielen zu orientieren hat, sondern versuchen muss, die langfristigen Implikationen mit zu bedenken.

    Worum geht es den unmoralischen Moralaposteln wirklich?

    Außerdem drängt sich der Verdacht auf, dass es vielen Akteuren, die vorgeben, den armen Afrikanern und Asiaten aus der islamischen Welt helfen zu wollen, in Wahrheit auch, vielleicht sogar primär um anderes geht. Denn wer den Hilfsbedürftigsten dieser Welt ernsthaft und nachhaltig helfen wollte, der würde sich vor allen Dingen um eines bemühen: die gesamte afrikanische und asiatisch-islamische Welt, auf die vieles übertragbar ist, was oben angeführt wurde, dazu zu drängen, ihre Geburtenraten drastisch zu senken, da dies das Grundübel schlechthin darstellt. Und nun überlegen Sie bitte, warum keine einzige internationale Institution – weder EU noch UN oder andere – das tut. Warum ist dem so?

  • Über den Autor: Jürgen Fritz studierte in Heidelberg Philosophie, Erziehungswissenschaft, Mathematik, Physik und Geschichte (Lehramt). Nach dem zweiten Staatsexamen absolvierte er eine zusätzliche Ausbildung zum Financial Consultant unter anderem an der heutigen MLP Corporate University. Er ist seit Jahren als freier Autor tätig. Sein Blog: Jürgen.Fritz.com

    Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

  • Quelle : http://www.epochtimes.de/politik/welt/juergen-fritz-warum-europa-afrika-nicht-retten-kann-a2331144.html

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Flüchtlingshelferin hat die „Faxen dicke“ 5/5 (12)

von Dr. Netzfund

Via Facebook berichtet eine ehemalige ehrenamtliche Kölner Flüchtlingshelferin  über ihre Erlebnisse und die „verlogene Flüchtlings-Maschinerie“ zu Lasten des deutschen Steuerzahlers. Ihr Fazit ist bitter – sie hat erstmal die Nase voll.

„Auch ich habe mich 2016 ein ganzes Jahr lang um eine syrische Familie gekümmert (insbesondere um die 7-jährige Zweitälteste). Um es vorweg zu sagen: meine anfängliche Motivation, Menschen in Not zu helfen, machte nach etlichen Monaten einer gewissen Resignation Platz, die dann nach genau einem Jahr intensiven persönlichen Engagements meinerseits dazu führte, dass ich den Kontakt zu der Familie komplett und frustriert abbrach.

Es ging mir überhaupt nie um Dankbarkeit, ich wollte lediglich meinen Beitrag als deutscher Bürger leisten und einer Familie ‚in Not’ die Möglichkeit geben, sich besser bei uns einzufügen. So meine damalige Vorstellung. Ende 2015 – nachdem die Migrationswelle Deutschland überschwemmt hatte – trat ich deshalb der Flüchtlingshilfe Köln bei und besuchte an 2 Wochenenden jeweils 2 ganze Tage lang einen Vorbereitungskurs in der Kölner Südstadt, der uns auf unsere Aufgabe vorbereiten sollte, geflüchtete Grundschulkinder mit deutschen Kindern zusammenzubringen, ihnen bei Schulaufgaben und beim Deutsch lernen zu helfen und ihnen unsere deutsche Kultur näher zu bringen. Wir waren ca. 40 voll motivierte Helfer, zumeist ganz junge Leute (Lehrer, Sozialarbeiter, junge Mütter, Studenten, …). Ich war die Älteste unter ihnen.

Muslimische Tochter weigert sich den Kölner Dom zu besichtigen

Am Ende des zweiten Wochenendes bekamen wir unsere Familien zugeteilt, und im Dezember suchte ich ‚meine Familie‘, zum ersten mal auf. 1-2 mal die Woche habe ich dann ein ganzes Jahr lang meinen Hund ‚wegorganisiert‘, da die Kinder Angst vor ihm hatten. Ich habe die beiden älteren Mädchen (7 und 8 Jahre alt) regelmäßig von der Grundschule abgeholt und mit ihnen diverse Aktivitäten unternommen: Tierparkbesuche, Malnachtmittage im Atelier, Ausflüge in den Rheinpark inkl. lustiger Seilbahnfahrt, Kastanienmännchen-Sammel- und Bauaktionen, Treffen mit deutschen Kindern zum Spielen bei mir zu Hause im Garten, Basteln, Kochen, Kuchen backen, Hörspiele hören, Vorlesen, Kartoffeldruckkurse im ‚Museum für Angewandte Kunst’, etc.

Ganz nebenbei der Versuch, bei den Hausaufgaben zu helfen, der Kauf von passenden neuen Brillen für die beiden Älteren auf meine Kosten, die Begleitung zur Logopädin, das Erledigen von Formalitäten, weil die Eltern nur schlecht Deutsch sprechen, etc. pp. Beim Erklimmen des Kölner Doms musste ich wahre Überredungskünste anwenden, da die kleine E. kein christliches Gotteshaus betreten wollte. Sie sagte mir, sie würde nur an Mohammed glauben und es sei ihr verboten, in eine Kirche zu gehen. Sie tat es dann doch – neugierig, aber ihr Missfallen auch deutlich zeigend. Das gleiche ‚Schicksal’ erlitt die Böhm-Kirche „Christi Auferstehung“ in Lindenthal, die ich ihr von innen zeigen wollte, weil ich als Kind dort selber viele schöne Stunden verbracht hatte.

Memory-Schweine-Spielkarte muss aussortiert werden

Beim Tier-Memory musste ich ‚Schweine‘-Karten vor ihrer Zerstörung bewahren, weil die Kinder Schweine ‚hassen‘ und die betreffenden Tierkarten voller Abscheu bespuckten und auf ihnen herumtrampelten. Das Wort ‚Hassen‘ war im Sprachgebrauch aller Kinder dieser Familie übrigens allgegenwärtig.

Beim Schwimmengehen wollte sich E. in der Damenumkleide nicht vor mir ausziehen und sich nach dem Schwimmen auch nicht nackig duschen. Dass die beiden Mädchen immer stark unangenehm rochen, war mir auch schon vorher aufgefallen. Und nicht nur mir, sondern auch ihren Mitschülern, die – wie sie mir erzählten – deshalb auch nicht so gerne mit ihnen spielten.

Sie dürfen sich wahrscheinlich ‚unten rum’ nicht anfassen und eben darum auch nicht waschen. Aber meine vorsichtigen Fragen danach wurden von den Eltern einfach ignoriert. Ich könnte die Liste hier endlos weiterführen. Dass zu Hause bei der 7-köpfigen Familie, die auf Steuerzahlerkosten auf großzügigen 120qm + großem Südbalkon in der Berrenrather Straße wohnt, nur arabisch gesprochen wird, ständig der Fernseher mit arabischen Sendern läuft und ausschließlich syrischer Besuch zu Gast ist, verdeutlichte mir nach und nach, dass der Integrationswille dieser Familie, die mich immer freundlich aufgenommen hat und die auch alle wirklich sehr nett sind, bei nahezu Null ist.

Vater will nicht arbeiten – er lebt gut vom deutschen Steuerzahler

Die beiden Mädchen tragen heute übrigens beide ein Kopftuch! Ich habe sie letztens zufällig auf der Straße gesehen. Der Vater sitzt eigentlich nur zu Hause rum oder kutschiert seine 5 Kinder mit einem großen deutschen Markenauto, das von der Sozialhilfe = vom Steuerzahler bezahlt wird, in der Gegend herum, während seine Frau den Haushalt erledigt und mit dem nächsten Kind schwanger ist.

Beide machen keinen Deutschkurs und lassen ihre Kinder, die aufgrund ihres Schulbesuchs ganz gut Deutsch können, alles Wichtige übersetzen. Aufgrund dieser nicht vorhandenen bzw. nur rudimentären Deutschkenntnisse, findet der Vater natürlich auch keinen Job.

Das will er auch gar nicht – wie er mir selber sagte – weil er die Wohnung eh bezahlt bekommt und ihm das Geld (Kindergeld, Sozialhilfe, Beihilfe, etc) für ein gutes Leben absolut ausreicht, sogar ausreicht dafür, um der in Syrien verbliebenen Familie regelmäßig großzügige Zuwendungen zu schicken.

Helfer werden ignoriert und beschimpft

Während dieses ganzen Jahres fand sich meine Flüchtlingshelfer-Gruppe einmal im Monat für mehrere Stunden zusammen, um sich über die Fortschritte und möglichen Probleme auszutauschen. In dieser Zeit schrumpfte die Zahl der Gruppe stetig zusammen, bis wir am Ende (Dezember 2016) nur noch zu dritt waren. Alle anderen hatten bereits vorher frustriert und desillusioniert die Fahnen gestrichen.

Die große Lust zu helfen war der bitteren Erkenntnis gewichen, dass Integrationsbereitschaft die unbedingte Grundvoraussetzung für das Gelingen von Integration ist. Und diese Bereitschaft war in keiner der betreuten Familien vorhanden.

Zumeist (bei mir war das tatsächlich anders) wurden die Helfer nur ungern in die Familien gelassen, wurden ignoriert und beschimpft, durften mit den Kindern nicht alleine sein oder Hausaufgaben machen, teilweise wurde ihnen untersagt, mit den Kindern einen Spielplatz o.ä zu besuchen. Eigentlich wurden sie lediglich dazu missbraucht, beim Ausfüllen von Anträgen auf Sozialhilfe, Bleiberecht, Beihilfe, etc. zu helfen.

Keine „echten“ Flüchtlinge

Im übrigen handelte es sich bei keiner der betreuten Familien in unserer Gruppe um tatsächlich Geflüchtete nach der Genfer Konvention. Niemand war aufgrund seiner politischen Gesinnung, Religion oder Sexualität verfolgt worden oder vor Krieg geflohen.

Meine Familie beispielsweise hatte ihr letztes Geld zusammengespart, war bereits Jahre zuvor mit dem Flieger eingereist und hatte Asyl beantragt und auch erhalten – was mir bis heute schleierhaft ist. Diese Tatsache wurde mir aber auch erst relativ zum Schluss ganz beiläufig mitgeteilt, und ich fragte mich frustiert, warum ich mich überhaupt engagiert hatte.

Bei anderen Familien verhielt es sich ähnlich, oder sie befanden sich lediglich geduldet in Deutschland. Der Großteil dieser Leute stammte aus Bulgarien, Rumänien, etc. Einige auch aus nordafrikanischen Ländern (Tunesien, Algerien, etc.) Lediglich 2 Familien waren aus Syrien. Das erstaunte uns Helfer, dachten wir doch alle, der Syrien-Krieg sei Auslöser für diese Flüchtlingswelle gewesen.

Abschiebung – kommt nicht in Frage

Wenn ein Abschiebe-Bescheid kam, wurden innerhalb der Flüchtlingshilfe alle – auch teilweise illegalen – Hebel in Bewegung gesetzt, um die völlig legitime Abschiebung der Betroffenen zu verhindern (Verschleiern, Verstecken, psychologische Gutachten, etc.)

Das war – neben meiner eh vorhandenen Frustration über die Sinnlosigkeit meiner Bemühungen – eigentlich der hauptsächliche Grund dafür, meine Arbeit als Flüchtlingshelferin endgültig zu beenden. Ich wollte einfach nicht mehr Teil dieser verlogenen Helfer-Maschinerie sein. In den letzten Monaten bin ich von Freunden immer wieder gefragt worden, warum ich nicht weitermachen würde und was aus E. und ihrer Familie geworden sei.

Ich habe meist ausweichend geantwortet, weil meine Gründe dafür den vielen mich umgebenden ‚Gutmenschen‘ nicht verständlich gewesen wären. Weil diejenigen, die ich kenne, selber nie persönich engagiert waren, sondern ihre Informationen zu diesem Thema einzig aus den Mainstream-Medien beziehen, die den wahren Sachverhalt zum Thema Migration/Flüchtlinge zumeist komplett verfälscht und politisch einseitig abbilden.

Menschen in wahrer Not zu helfen muss oberste Prämisse sein. Das werde ich auch zukünftig nicht anders sehen und mich deshalb auch wieder engagieren, wenn ich die Notwendigkeit dafür sehe.

Aber momentan ist das, was hier in Deutschland/Europa unter dem Deckmantel der ‚Flüchtlingshilfe‘ veranstaltet wird, für mich in keinster Weise mehr nachvollziehbar. Ich würde mich freuen, wenn dieser kleine Erfahrungsbericht einer wahrhaft menschenfreundlichen Ex-Flüchtlingshelferin geteilt würde und Verbreitung findet. DANKE“

Quelle:  https://www.journalistenwatch.com/2018/01/26/fluechtlingshelferin-hat-die-faxen-dicke/

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Wenn Gutmenschen dem Bösen begegnen 5/5 (5)

Gerne werden sogenannte Gutmenschen als etwas naiv betrachtet, doch sie sind vor allem außerstande, etwas anderes als schwarz oder weiss zu sehen. Wer nicht wie sie ist, fällt automatisch in die Kategorie „böse“, was umgekehrt manche ihrer Gegner ebenso handhaben. Welch ein ungeheures Maß an Verlogenheit, Heuchelei und Verdrängung notwendig ist, um solche Illusionen zu bewahren, sind man bei den Reaktionen auf den Tod der „Flüchtlingshelferin“ Ute Bock. Im Mainstream und in Presseaussendungen wird ihre höchst problematische Vergangenheit als Wiener Heimerzieherin mit keinem Wort erwähnt oder entschuldigt, und Medien zensieren Postings, die darauf hinweisen. Der „Standard“ lässt keinen einzigen Kommentar dazu überhaupt zu und verhindert auch rote Stricherl für Lobpreisungen. Bock-Verehrer meinen dann oft, dass sie eh „bereut“ habe und sich sozusagen als Wiedergutmachung engagiere – aber was hat ein Afrikaner mit einem Österreicher oder einer Österreicherin zu tun, deren Leben durch ungebrochene NS-Traditionen in Fürsorge, Heimen, Psychiatrie und Justiz zerstört wurde?

Es gab weder von ihr noch von ihren Anhängern auch nur den Ansatz eines Versuchs, etwas für diese (NS-) Opfer zu tun; selbst dann nicht, als der Wilhelminenberg-Skandal 2011 publik wurde. „Wir wurden alle vergewaltigt und verkauft“ war der Titel einer Geschichte, in der Opfer zu Wort kamen. Ute Bock war mit der Leiterin am Wilhelminenberg eng befreundet und beschönigte alles, wie man im Filmausschnitt unten sehen kann. Dass Mädchen (im Alter von 9 bis 12) Syphilis bekamen, wollte sie nicht glauben und tat es als Schnupfen ab. Ihre eigene Gewalt (zuerst in Biedermannsdorf, dann in der Zohmanngasse) rechtfertigte sie damit dass die Eltern der Kinder ja „im Häfn“ saßen oder auf den Strich gingen, die Kids also harte Behandlung gewohnt waren. Läuterung lässt sich bei Bock keine erkennen, außer dass sie mit der Flüchtlingsschiene jede Menge Sympathiepunkte bei denen sammeln konnte, für die nur dies zählt. Dabei ist es nicht so leicht, ihr Wirken im Flüchtlingsbereich fair zu beurteilen, weil sie damit argumentiert, dass ohne sie Tausende auf der Straße stünden, was man sich angesichts der staatlichen Versorgung schwer vorstellen kann.

Ausschnitt aus Puls 4-Doku

Bekannt wurde Bock im Jahr 1999, als die Polizei im Rahmen der „Operation Spring“ 100 mutmassliche afrikanische Drogendealer in Wien festnahm, wobei die Wikipedia-Darstellung eindeutig gegen die Exekutive spricht (sprechen soll?). Wenn etwa Amnesty International erschüttert war, muss man auch wissen, dass hier ja die Agenda einer grenzenlosen Zuwanderung vertreten wird und man für Kriege und Regime Changes ist. Im damaligen Gesellenheim in der Zohmanngasse wurden auch Drogen beschlagnahmt und 30 Jugendliche festgenommen; Leiterin Bock wurde vorübergehend vom Dienst suspendiert. 2012 spendierte ihr Hans Peter Haselsteiner (Strabag und Gusenbauer-Freund) das frisch renovierte Heim, damit sie dort mit 70 Flüchtlingen wohnen kann, die ein Team an Mitarbeitern auch vom Fonds Soziales Wien betreut. So oder so ist Ute Bock bei den meisten diejenige, die junge Afrikaner verteidigt, die für die einen allesamt arme Opfer und für andere sämtlich Drogendealer sind.

„Wir trauern um Ute Bock. Ihr ganzes Leben hat sie sich für Schutzsuchende eingesetzt. Menschlichkeit stand stets im Zentrum ihrer Arbeit, in der sie sich für Flüchtlinge und MigrantInnen engagierte“ postet das SPÖ-Magazin kontraste.at auf Facebook, was der roten Sprachregelung entspricht und zum Widerspruch reizt, da ja auch Kinder „Schutzsuchende“ waren. Immerhin war die Stadt Wien verantwortlich, dass Nazis aus den Euthanasieprogrammen ihr Unwesen weitertreiben konnten, und auch die 1942 geborene Bock weist auf SS-Erzieher in der Zeit hin, als sie zu arbeiten begann. Wenn man sich den umfassenden Wikipedia-Eintrag zum Ex-SPÖ-Mitglied Heinrich Gross ansieht, erkennt man, wie alle zusammenhielten – von der Stadtverwaltung über die Ludwig Boltzmann-Gesellschaft bis zur Justiz und den Gerichtsgutachtern, die ihm ein Strafverfahren ersparten (er war selbst auch Gutachter). Unter diesem Aspekt erscheinen Clips mit Ute Bock, die ich hier einbinde, als Dokumente des Geistes jener Zeit, denn abfälliges Gerede über Zöglinge und deren Eltern passt ins Muster der „Asozialität“ nach NS-Vorbild. Dass Kinder in fremder Obhut gequält, vergewaltigt, geschlagen, als Sexsklaven verkauft und in Zwangsarbeit ausgebeutet werden, gehört keineswegs der Vergangenheit an.

Wie in der Schweiz waren auch in Österreich jenische Kinder im Visier von Nazierben, den man raubte sie ihren Eltern und sperrte sie in die Psychiatrie, wo man sie folterte und Medikamente an ihnen testete. Immer noch lastet eine Mauer des Schweigens auf Opfern, die sich keine Hilfe erwarten (womit sie nicht falsch liegen), sodass Angebote auch nicht angenommen werden. Der letzte Wiener Heimskandal drehte sich 2017 darum, dass Kinderzur Strafe längere Zeit in einem Raum eingesperrt wurden (zuvor z.B. in Kaiserebersdorf als tagelange Dunkelhaft üblich). Machen Opfer Gewalt und Missbrauch öffentlich, wird versucht, alles auf die lange Bank zu schieben. Überlebende sind nicht nur psychisch, sondern oft auch physisch gezeichnet, da Schwerstarbeit für Kinder zum Erziehungsprogramm diverser Heime gehörte.  Als die Tirolerin Brigitte WankerMisshandlungen in einer Einrichtung für behinderte Kinder durch Klosterschwestern aufzeigte, wurde sie aus dem Bundesland vertrieben. In Tirol gab es klare Regelungen,dass keine Gewalt angewendet werden darf und dass Kinder eine Ausbildung erhalten sollen, doch viele wurden zu Sklavenarbeit (unter anderem für Swarovski) gezwungen und nie dafür entschädigt.

Im März 2017 wurde eine Untersuchung vorgestellt, die u.a. den Mord an Menschen ganz in NS-Tradition darstellte: „Hölle statt Hilfe: Wer in der Nachkriegszeit Aufnahme in der Wiener Kinder- und Jugendpsychiatrie fand, war mit einem menschenunwürdigen, umfassenden Gewaltsystem konfrontiert – das über Jahrzehnte hinweg bestand. Das ist das Ergebnis einer Studie, die am Montag im Wiener Rathaus präsentiert wurde. Untersucht wurde der Zeitraum von 1945 bis 1989.“ Auch die jetzt verantwortliche Stadträtin kann historische Parallelen nicht ganz negieren: „Mit der Studie habe man ein ’sehr dunkles Kapitel‘ aufgehellt, das einen ‚alles andere als ruhmreichen Abschnitt‘ der jüngeren Geschichte behandle, sagte die Wiener Sozial- und Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ). Im besten Fall sei achtlos mit den betroffenen Menschen umgegangen worden, oft aber auch ‚zutiefst verachtend‘. Zum Nationalsozialismus gab es durchaus Naheverhältnisse. Frauenberger sprach von einem ‚ungenügenden Bruch‘ mit der NS-Zeit. Personal, das schon damals in der Anstalt am Steinhof im Einsatz war, wurde zum überwiegenden Teil weiter beschäftigt. Der Pavillon 15 war während der Nazi-Diktatur auch Teil der Tötungsanstalt ‚Am Spiegelgrund‘. Das Gebäude blieb ein Ort der Gewalt: Laut Studienautorin Hemma Mayrhofer stellte der Pavillon auch nach dem Krieg ‚ganz klar die Endstation‘ für die betroffenen Menschen dar, die oft aus Kinderheimen oder anderen Krankenanstalten kamen.“

Die SPÖ auf Twitter zum Tod von Ute Bock

Die Wilhelminenberg-Komission ließ die Stadt Wien dann von Richterin Barbara Heligeleiten, die als Präsidentin der Liga für Menschenrechte wie Ute Bock auf dem Welcome-Trip ist, aber beruflich mit Massensachwaltern und Fake-Gutachtern ganz im Sinn der Arisierung fremden Eigentums und der Vernichtung lebensunwerten Lebens kooperiert. Auch diese Opfer rennen gegen Mauern und sind mit denen in Heimen durch eine korrupte Justiz verbunden, für die der Nationalsozialismus nie endete. Frauenberger hat wie ihre Tiroler Amtskollegin Christine Baur kein Herz für die Opfer von Verbrechern, wohl aber für „Schutzsuchende“,. wobei Baur für diese um Millionen nie gebrauchte Traglufthallen anschaffen ließ. Missbrauchte, gequälte, ausgebeutete Mädchen von einst entschädigen? Fehlanzeige, dafür haben „Feministinnen in Ressortverantwortungnichts übrig, weder in Wien noch in Innsbruck. Gewalt und sexualisierte Übergriffe gab es auch in SOS- Kinderdörfern, freilich nicht so systematisch wie in Heimen.  Neben Heimen sind auch Einzeltäter aufgefallen wie der Kärntner Psychiater Franz Wurst, dessen Opfern lange nicht geglaubt wurde. Menschenversuche wie bei den Nazis wurden publik, da man in Wien in der Klinik Hoff meinte, das Verhalten von Jugendlichen mit „Malariakur“ zu therapieren.

Wenn, dann werden lächerliche Entschädigungen gezahlt und man setzt als Gipfel der Peinlichkeit eine „Geste der Verantwortung„, die nichts mit dem Übernehmen von Verantwortung zu tun hat. Ein User meinte dazu richtig: „Eine Geste? Wie wäre es mit richtiger Strafverfolgung der Täter/innen – ohne schützende Hand durch Politik und katholische Kirche?“ Ein anderer zitiert die damalige Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ): „Sie hätten Schutz und Hilfe gebraucht und haben Gewalt und Missbrauch erlitten.“ und meint dann:  „Ja, und jeder hat davon gewußt, niemand ist eingeschritten. Der Rechtsstaat denkt gerade an, diese Straftaten verjähren zu lassen. Die Täter können dann endlich in Sicherheit ihre wohlverdiente(?) Pension genießen. Die Opfer müssen sich mit ‚Zeichen‘ zufrieden geben. Das ist Täterschutz! Was geschah eigentlich Kindern, die zeitnah von den Vorgängen in den Heimen berichteten? Sie erhielten ihre ‚Watschn‘ und die Ermahnung nicht zu Lügen, schon gar nicht über den Herrn Pfarrer. Fanden sie, älter geworden gar den Weg zur Polizei: ‚Hi,hi,hi,der wurde vom Pf…gef….‘ Auch das Nichtaufnehmen von Anzeigen ist altbewährte Polizeitaktik, es hält Ärger, Arbeit und Kriminalitätsstatistik gering. Das Ideal eines ‚Rechtsstaates‘ sieht anders aus.“

 

SPÖ-Frauen auf Twitter

Ein Betroffener postete: „Verantwortung übernehmen? Wie wenn das je politisch gewollt würde. Die pragmatisierten Beamteten zeigen bei den Ansprüchen der Betroffenen was Sache ist, natürlich stillschweigend hinter den Kulissen werden die lästigen Anspruchsberechtigten mit alle Mitteln abgewimmelt. Verantwortung sieht anders aus. Politische Heuchelei die Beamtenschaft folgsam und gehorsam der politischen Kaste folgend, Ansprüche der Geschädigten vernichten, negieren und sie in Armut verrecken lassen, das ist ’state of the art‘ . Wo der Rechtsstaat auch weiterhin umgangen wird, die zuständigen Stellen gehorsam schweigen, wird eines Tages ‚der totale Krieg‘ den sie ausgerufen, auf sie zurückfallen. Die angekündigte Zeremonie können sie sich in ihren politischen Anus schieben!“ Eine Userin war empört: „Kriegen die Betroffenen bzw. Opfer endlich Geld oder was soll das überflüssige NLP-Geschwätz von ‚Geste der Verantwortung‘?Ah ja, nach Lektüre des Artikels ist mir alles klar. Sorry. Also wieder einmal wollen sich Polit-Apparatschiks mit schön klingendem PR-Schmonzes mediale Aufmerksamkeit, aber sonst nichts tun.

Zum Zitat der Zahnarzthelferin: Es interessiert genau niemanden, worum es dir geht und welche Lehren du gezogen hast. Lass lieber Geld springen. Zum Beispiel eines deiner überhöhten Präsidentinnen-Monatsgehälter. Ansonsten halt den Mund! Übrigens: Ich bin persönlich von dieser Sache nicht betroffen. Ich finde es nur unfassbar, wie sich Politfunktionäre eines wichtigen Themas bemächtigen, für die Opfer null leisten, aber eitel-präpotent in die Medien drängen. Das kotzt mich an und deshalb wähle ich diese üble Mischpoche auch nicht mehr.“ Es gab und gibt keine „Gesten“ der Gewalt, der Vergewaltigung, der Folter, der Zwangsentrechtung und der Zwangspsychiatrie, sondern reale an echten Menschen begangene Verbrechen. Auch Ute Bock hat dieses Systemzeitlebens gedeckt und man sieht in ihrer Beteiligung mit Schlägen dort, wo andere so fest zuschlugen, dass das Blut der Kinder auf die Wand spritzte, einen Hinweis auf ihre spätere Standfestigkeit im Verteidigen ihrer dunkelhäutigen Schützlinge. Oder um es mit den „Oberösterreichischen Nachrichten“ zu sagen: „1969 wurde sie ‚Heimmutter‘ im Gesellenheim der Stadt Wien in Favoriten. Ihre Erziehungsmethoden waren, der damaligen Zeit entsprechend, rabiat, mancher Zögling bekam eine Ohrfeige. Das benützten ihre Feinde später, um sie als ‚Prüglerin‘ zu beschimpfen. Bock selbst gab unumwunden zu: ‚Es war sicher auch nicht alles in Ordnung, was ich gemacht habe. Schrecklich, aber es war so.’“ Die Stadt Wien nahm alles als Erzieher, auch Ex-SS-Leute, nur trinken durfte man nicht.

Wiener SPÖ auf Twitter

Der „Standard“ formuliert es jetzt etwas anders:  „1969 wechselte die damals 27-Jährige, die zeit ihres Lebens unverheiratet blieb, als ‚Heimmutter‘ in das Gesellenheim der Stadt Wien in der Favoritner Zohmanngasse: in dasselbe Haus, in dem sie auch ihre letzten Lebensjahre verbringen sollte. Dass sie, den damals üblichen Erziehungsmethoden entsprechend, den Zohmanngassen-Zöglingen zuweilen Ohrfeigen verpasste, war in späteren Jahren für Polemik gut: Bock wurde als Prüglerin diskreditiert.“ Und schrieb 2011, als der Wilhelminenberg-Skandal platzte: „Dass es im Heim am Wilhelminenberg (siehe Artikel) zu systematischen Massenvergewaltigungen gekommen sein soll, können sich weder Bock noch Karlsson vorstellen. ‚Die Kinder sind sicher gedroschen und misshandelt worden‘, sagt Bock. ‚Aber wer mit diesen Mädchen gearbeitet hat, weiß, dass die nicht alle still gehalten hätten.’“ Bei „Vater im Häfn, Mutter am Strich“, also „G’sindl“ als Eltern ist klar, dass man Mädchen nicht vergewaltigen kann, oder? Wobei das NS-System auch Kinder aus intakten Familien entführte, wie es das ja heute gerne tut. In Wien konnte man auf Vorarbeiten des von der SPÖ nach wie vor verehrten Eugenikers Julius Tandler aufbauen, sodass die Nazis kaum mehr etwas ändern, sondern bloss weitermachenmussten.

Es ist verständlich, aber schade, dass sich Heimopfer selten outen, doch eine Menge an #MeToo-Tweets zum Heimhorror hätte all dem reflexartigen Bock-Weihrauch gutgetan. Wir haben u.a. Frauen, die begeistert alles zu #MeToo verfolgen und jetzt eine Frau verherrlichen, die Vergewaltigungen verharmloste und Gewalt ausübte. 2011 war beim „Standard“ noch gestattet, so etwas zu posten: „Wann trennt sich der Standard endlich von Frau Bock, nach ihrem Eingeständnis, dass sie Menschen mit illegalem Aufenthaltsstatus vor der Behörde versteckt, gesteht sie nun erneut im Standard eine Straftat, sie hat sich an der Misshandlung von Schutzbefohlenen beteiligt. Die ‚Detschn‘ war eben nicht üblich, ich wurde nicht geschlagen. Sie hat sich aus eigenen Stücken dazu entschlossen Kinder zu schlagen, sie wurde nicht gezwungen, oder durch die Gesellschaft genötigt. Dass diese Dame es überhaupt noch wagt sich selbst als moralische Stütze der Gesellschaft anzubiedern, ist wirklich dreist…“ Da sich Gutmenschen Bösem nicht stellen wollen, sondern diejenigen böse finden, die es benennen, wird weiterhin vielfach verstärkt die Litanei von Bocks Einsatz „für Menschenrechte“ gepflegt. Doch gemeint sind auch weiterhin keine Einheimischen, die ruhig arm, von Gewalt bedroht oder / und obdachlos sein konnten.

Posting in der „Presse“ 2012

Ginge es Bock-Verehrern um hehre Werte, würden sie dafür sorgen, dass kein Heimopferallein dasteht und Entschädigungen hinterherrennen muss. Sie würden ihre Hilfe anbieten, wenn es darum geht, ein Tribunal über Täter und Taten zu veranstalten, und gleiches gilt für die Untaten der Sachraubwaltermafia. So aber ist „Zivilgesellschaft“ ausschliesslich alles, was mit der Förderung illegaler Masseneinwanderung und damit zu tun hat, Gegner derselben als „Nazi“ zu brandmarken. Wenn ich möchte, dass meine Mitmenschen keine Not leiden und an ihnen begangenes Unrecht gesühnt wird, bin ich also „Nazi“. Mit anderen Worten, ich bin „Nazi“, wenn ich nicht möchte, dass Nazitraditionen fortgesetzt werden, weil ich nur dann kein „Nazi“ sein kann, wenn ich wie die Menschen damals wegsehe. Der „Verein Ute Bock“ stellt sich uns interessanterweise ohne Vorstand, aber mit einem Team von Angestellten vor; zahlreiche Fundraising-Projekte sind bekannt, doch der letzte Jahresbericht (2015 und 2016) weist nur ein Gesamtbudget auf, das dann in Prozente per Tortendiagram gegliedert wird. Das Interview mit Frau Bock in der „Presse“ erweckt auch nicht den Eindruck von Transparenz, nur dass es finanziell hinten und vorne nicht mehr reicht und Immobilien- oder Bauunternehmer in letzter Sekunde helfend einspringen.

Da wird dann schon mal per Posting nach einer Rechnungshofprüfung für diesen „Großverein“ gerufen und behauptet: „Es wird ja nie nachgefragt, wieviele Drogendealer, Kriminelle oder Integrationsverweigerer schon vom Verein Bock gefördert wurden.“ Damit sind wir wieder bei problematischen Pauschalurteilen, doch man lernte in der linken Wiener Szene (eigentlich pseudolinken), dass Afrikaner nur deshalb mit Drogen dealen (manchmal), weil sie nicht legal arbeiten dürfen. Einige finden es auch nicht bewundernswert, dass Bock seit 1976 nicht mehr auf Urlaub war oder dass sie in einem Kammerl in ihrem Haselsteiner-Heim schläft. Hier nach Helfersyndrom zu fragen greift meines Erachtens aber daneben, weil es wohl eher mit Anerkennung zu tun hat, derer man sich sicher sein kann, wenn man Welcome! zum Lebensmotto gemacht hat. Eher schon kann man eine Haltung ausmachen, die „irgendwer muss sich um des G’sindl kümmern“ ausdrückt.  Während sich Heimopfer vom „Menschenrechtshaus“ Österreichs, der Volksanwaltschaft, pflanzen lassen müssen (sie braucht ein halbes Jahr, um Betroffenen einen kurzen Termin anzubieten und schliesst sie von Veranstaltungen aus), ist die „refugees“-Agenda dort bestens aufgehoben.

Das „Refugee Camp“ schien ein Testballon für Forderungen zu sein

Ehe 2015 die Grenzen gestürmt wurden, machten u.a. die Volksanwaltschaft und Amnesty Druck, aber auch Ute Bock mit einem offenen Brief. „Es reicht! Ich halte die Flüchtlingspolitik in Österreich nicht mehr aus! Ich sehe im Fernsehen und lese in der Zeitung täglich über diese unglaubliche Stimmungsmache gegen Flüchtlinge“, schrieb sie und lässt uns rätseln, welche Medien sie meint, denn diese sind alle pro „refugees“. „Mich regt auf, dass so viele an dieser Hetze beteiligt sind. Wie kann man auf dem Rücken von Flüchtlingen so eine Politik betreiben?! Es ist eine Schande für Österreich, dass Kinder, Frauen und Männer in Zelten hausen müssen!“ Damit meinte sie das überfüllte Lager Traiskirchen, das dann auch Ziel von gutmenschlichem Tourismus und mit milden Gaben überhäuft wurde. Es ist klar, dass Bock das Recht auf Asyl mit einem Recht auf illegale Einwanderung verwechselt: „Die Menschen verlassen ihre Heimat nur, weil dort die Not so groß ist! Und dann werden sie hier wie Aussätzige behandelt! Mensch ist Mensch, ganz egal wo er oder sie herkommt.“ Mensch ist Mensch, auch wenn der Vater „im Häfn“ und die Mutter „a Hur’“ ist?

Das Video oben zeigt das „Refugee Camp“, die Besetzung der Wiener Votivkirche, die von einem „Kollektiv“ betreut wurde, das wie die Organisatoren von Protesten gegen die neue Regierung oder die Seite fluchthelfer.in Riseup-Mailadressen verwendet. Frau Bock meint, „eigentlich sollten wir hier stehen“ (statt der Flüchtlinge) und dass jeder ein bissl was dazu beitragen kann, dass es „denen“ besser geht. Das „denen“ irritiert ebenso wie ihre derbe Sprache bezogen auf die Zeit als Erzieherin ohne Ausbildung; ist es am Ende sie, die andere „wie Aussätzige“ behandelt? Man machte sie zum Symbol eines „anständigeren“, „besseren“ Österreich, wie auch in den Postings im zensierten „Standard“ oder in Wortmeldungen aus der Politik und der Soros-affinen „Zivilgesellschaft“ zum Ausdruck kommt. Der „Standard“ zensiert nicht nur, sondern empfiehlt auch bestimmte Postings, so dieses: „Welch ein Verlust für unser Land! Ute Bock war ein leuchtender Stern in der österreichischen Gesellschaft. Ob Obdachlose oder Flüchtlinge, wer nachts auf der Straße stand und nicht wusste wohin, Ute Bock nahm diese Menschen bei sich auf. Ihre selbstlose Mitmenschlichkeit wird unserer Gesellschaft fehlen, gerade in der aktuellen politischen Situation. Ich habe diese Frau nie persönlich kennenlernen dürfen, aber zu ihrer Verabschiedung auf dem HeldInnenplatz werde ich kommen. RIP Ute.“

Die verrückte Welt der Ute Bock

„Nie persönlich kennenlernen dürfen“ zieht sich wie ein roter Faden durch, was ja auch verständlich ist, wenn es um einen nur bei speziellen Anlässen präsenten Menschen geht. Aber so werden ihr Handlungen zugeschrieben, ohne sicherzugehen, dass es auch so ist. Obdachlose auch? Wirklich? Oder wird dies aus Menschlichkeits-Phrasen gefolgert, die ihre Fans ihr zuschreiben? Fans wie die grüne Ex-Menschenrechtssprecherin Alev Korun, die für open borders ist und sich noch nie für die Menschenrechte von als Kindern Gefolterten oder für von der Arisierungsmafia Zwangsentrechtete einsetzte? Erlaubt sind beim „Standard“, dessen Herausgeber bei vielen Bilderberger-Treffen war und der Mitglied in Soros‘ Project Syndicate ist, Postings von neuen Usern bzw. neuen Nicknames (ohne Follower) wie dieses:  „Ich las ihre Nachricht und wurde traurig. Ich fragte mich, warum ich traurig sei. Ich wurde es, weil ich nicht im Geringsten so handelte wie sie, sondern überwiegend zu meiner Schaufel kehre. Dann las ich Kommentare, welch ein Verlust der Tod der Frau war, für all jene, die ihre Aktionen befürworteten und dann fühlte ich Weltschmerz, denn das erinnerte mich an das Verantwortung an andere abgeben. Denn ich denke, dass Ute Bock in ihre Existenz nichts besonderes sah, sie handelte rational, tat nur das, was zu tun war, nicht mehr nicht weniger. Sie setzte genug Akzente, um sie zu feiern, statt sie zu betrauern, sie nachzuahmen, statt sie wie eine Heilige zu preisen. Statt Angst, soll ihr verdientes Ableben Mut geben, die Chance zu ergreifen jeden neuen Tag ein besser Mensch zu werden. Ich wünsche mir, dass Ute Bocks Anmut zu Mut und Dankbarkeit beiträgt.“

Der Film oben (von einem Psychiater gedreht) zeigt, wie der Bock-Mythos geschaffenwurde, denn es beginnt mit einem Auftritt 2009 bei „Uni brennt“, der Besetzung des Audimax an der Universität Wien. Ich habe ihn mir damals selbst angesehen und erlebt, wie selbstverständlich Frau Bock von Studierenden, aber auch einigen Älteren als Idol betrachtet wurde. Bock verkörperte das von uns gewollte Ja nicht zur Aufnahme von Flüchtlingen, denn die gab es auch ohne sie und vor ihr, als Menschen z.B. aus Chile oder dem Iran flohen. Sondern zur unbegrenzten Einwanderung, wobei sie interessanterweise (und wie zu erwarten) fast ausschliesslich mit jungen Männern posiert, man sie kaum mit einem Kind oder einer Familie fotografiert hat und schon gar nicht mit geflohenen Frauen. Ein Bild mit zwei jungen Frauen zeigt keine Flüchtlinge, sondern Mitglieder der Muslimischen Jugend, die für ihren Verein sammelten. Bock bekam das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich und müsste eigentlich auch von George Sorosausgezeichnet werden, dient ihr Wirken doch seiner Agenda. Als sie erkrankte, besuchte sie (Ex-) Bundespräsident Heinz Fischer immer wieder, der ja auch gegen „Obergrenzen“ ist und nichts dagegen unternahm, dass das Bundesheer systematisch demontiert und das Ministerium unterwandert wurde, sodass 2015 die Grenzen nicht geschützt wurden.

Unsere Zeitung“ auf Facebook

Wie man sich Bock vorstellen soll, wurde mit einem weiteren Film „Bock for President“ deutlich gemacht. Man konnte auch für den guten Zweck mit Prominenten essen wie Michael Genner von Asyl in Not (Soros-affin), Heide Schmidt (lange von Haselsteiner gefördert), Terezija Stoisits (als Volksanwältin Vertuscherin von NS-Gewalt gegen Einheimische) und eben Ute Bock (oder einen Beitrag im ORF darüber sehen).  Im Oktober 2015 war Bock nicht mehr in der Lage, selbst bei „Voices for Refugees“ (veranstaltet von der Soros-affinen Volkshilfe) aufzutreten, aber ihr Förderer Heinz Fischer tat es schon (der gegenüber einheimischen Opfern die gleiche Haltung hat wie Stoisits, die Partnerin seines langjährigen Sekretärs Bruno Aigner). Es ist faszinierend, wie sich Menschen von der einfachen und derben Sprache einer Frau Bock blenden lassen, was aber auch am Wunsch liegen kann, Zahlen und Fakten einfach beiseite zu wischen. Sie irren sich jedoch, wenn sie meinen, dass auch bei Einheimischen nur der Mensch zählt und Menschlichkeit angesagt ist. Und sie werden noch selbst an die Reihe kommen, denn die no border-Globalisten wollen einen Weltstaat (eine Diktatur mit Totalüberwachung), in dem sehr wenige wohlhabend sind und der Rest arm ist.

Der Gipfel an Zynismus ist der „Ute Bock-Preis für Zivilcourage“ von der Soros-NGO SOS Mitmensch, der es ausschliesslich darum geht, alles zu fördern, was dem Zuzug nach Österreich dient. Als Mitmensch wurden vergewaltigte, gequälte, versklavte Kinder noch nie empfunden und „Nazi“ ist alles, was keine endlose Einwanderung will, nicht aber das NS-Erbe in Justiz, Fürsorge, Psychiatrie usw. Auch Frauen sind keine Mitmenschen, sodass SOS und Co. schweigen, wenn selbst im Kinderfernsehen Unterwerfung unter den Islambeworben wird. „Menschenrechte“ ist ein Taschenspielertrick, wenn damit suggeriert wird, dass hier eh alles in Ordnung sei und wir daher permanent andere aufnehmen können. Denn es negiert die Not von immer mehr Einheimischen und auch, welch brutale Erfahrungen Zehn- wenn nicht Hunderttausende machten und machen. Es würde von einigen wirkliche Zivilcourage erfordern, genau hinzusehen, denn dann müssten sie sich z.B. als rote Jugendorganisationen gegen die Genossen wenden, die Verbrechen an Einheimischen dulden, decken oder begehen. Die Miminaldefinition für „links“ ist nämlich immer noch: gegen jede Unterdrückung, gegen jedes Unrecht sein.

„Refugee Convoy“ (mit SOS Mitmensch) auf Facebook

In dieser Forumsdiskussion gibt es einige weitere kritische Anmerkungen; man sieht auch, wie Bock mit Preisen überhäuft wurde und auch von der scheinbar so aufgeklärten Kulturszene vermarktet wurde. Und immer wieder war das Projekt Bocks vom Konkurs bedroht, was sich dank Mainstream-PR stets abwenden ließ. 2002 erhielt Bock den Kreisky-Preis für Verdienste um die Menschenrechte, wobei man wissen muss, dass das Kreisky-Forum auch mit den Soros-Foundations kooperiert. Das Mitmachen und Wegsehen kennt man auch anderswo, sodass beim Fall der Odenwaldschule nur der Lehrer Salman Ansariden Opfern sexueller Gewalt Glauben schenkte. Die Wiener Grünen reagierten auf den Wilhelminenberg-Skandal mit einer Pressekonferenz von Sozialsprecherin Birgit Hebein, die unter dem Motto „Kampf dem Missbrauch in Kinderheimen“ alles tat, um Frau Bock reinzuwaschen. Hebein gehört natürlich auch zur no border-Fraktion und sieht sich ausserstande, etwas z.B. für tausende Wiener Opfer der Sachraubwaltermafia zu tun.

Peter Ruszicska war einst im Gesellenheim Zohmanngasse, wo er von einem anderen Burschen mit Mord bedroht wurde und es immer wieder Schlägereien gab. Ute Bock meinte nur, er solle sich nicht so anstellen, woraufhin er einen ehemaligen Erzieher um Hilfe bat, der ihn ernst nahm: „Dafür bin ich ihm heute noch wirklich dankbar, denn auch heute ist mir völlig klar, aus welchen Gründen auch immer: Er rettete damals mein Leben! Nicht nur, daß er mich mich wirklich ernst nahm, erwirkte er bei seiner Tante innerhalb kürzester Zeit die Möglichkeit, mir ein Zimmer zur Untermiete zur Verfügung zu stellen. Als ich bei seiner Tante einzog, die sehr nett war, konnte ich mich erst einmal beruhigen. Ich bewohnte das Zimmer ca. ein Jahr lang, bis ich eine andere Bleibe fand. Bis heute träume ich manchmal bei Tag und Nacht, daß die Heimaufenthalte nie zu Ende gehen … “ Ruszicska dokumentiert in seinem Blog Zusammenhänge einer „Elendsindustrie“, die vom Leid Einheimischer lebt und mit einem „Nutztier“ wie Bock für Masseneinwanderung lobbyiert. Wir sollten uns auch erinnern, wer 1992 SOS Mitmensch gründete, das dann beim Entstehen des Bock-Mythos behilflich war: Friedrun (Grüne) und Peter Huemer (ORF), Willi Resetarits (Integrationshaus/Soros), Josef Haslinger, Helmut Schüller (damals Caritas), Rudolf Scholten (Bilderberger) und Andre Heller, in dessen Haus das erste Treffen stattfand und der heute mit NOW die no border-Agenda pusht.

Von Facebook, Reaktionen aus der Politik

SOS war bei Protesten gegen die schwarzblaue Regierung 2000 dabei (und ist es auch heute) und gründete andere Projekte mit: „Darüber hinaus hat SOS Mitmensch auch einer Reihe an neuen zivilgesellschaftlichen Initiativen Schubkraft verliehen, etwa der Flüchtlingshelferin Ute Bock, dem Antirassismusverein ZARA oder der für die Rechte binationaler Partnerschaften kämpfenden Initiative ‚Ehe ohne Grenzen‘. Tatsache ist: Die Zivilgesellschaft ist heute so stark wie noch nie!“ SOS übernahm ab 2001 Patenschaftenfür von Bock betreute Personen: „Im Herbst 2003 übersiedelte Frau Bock in das Menschenrechtszentrum ‚Dock‘ von SOS Mitmensch, um gemeinsam ein niederschwelliges Beratungszentrum für Drittstaatsangehörige aufzubauen, die von staatlichen Einrichtungen im Stich gelassen werden. Bis zu 400 Personen werden in Wohnungen untergebracht, ein Postservice für Geflüchtete ohne festen Wohnsitz aufgebaut sowie Rechtsberatung und Deutschkurse organisiert. Bevor Frau Bock im Jänner 2006 ein eigenes Quartier im zweiten Bezirk bezieht, hilft SOS Mitmensch noch Vereinsstrukturen zu etablieren. Heute arbeitet der Verein Ute Bock durch finanzielle Unterstützung des Bauunternehmers Hans-Peter Haselsteiner wieder in der Zohmanngasse und stellt die wichtigste niederschwellige Einrichtung für Drittstaatsangehörige in Wien dar.“ Es ist kein Zufall, dass wir sowohl SOS Mitmensch als auch ZARA im Soros-geförderten European Grassroots Antiracist Movement finden (alles Verschwörungstheorie, so die „Presse“, die Mitglied im Project Syndicate ist).

PS: Wie hier beschrieben werde ich seit Jahren wegen kritischer Berichte attackiert; nun suchen die Kater Baghira und Gandalf und ich DRINGEND ein neues Quartier, bevorzugt in Wien oder Wien-Umgebung. So kann ich die von euch geschätzte Arbeit auch viel effizienter und mit euch gemeinsam fortsetzen, denn nachdem ich meine Wohnung in Wien verloren habe, bin ich auf dem Land gelandet. Wer etwas für mich hat oder weiss hilft mir damit sehr. Auf den Wunsch vieler treuer Leserinnen und Leser hin ist finanzielle Unterstützung jederzeit willkommen: Alexandra Bader, Erste Bank BLZ 20111, BIC GIBAATWWXXX, IBAN AT592011100032875894. Ihr erreicht mich unter 06508623555, alexandra(at)ceiberweiber.at und ich bin auf Facebook und Twitter (cw_alexandra)

Quelle : https://alexandrabader.wordpress.com/2018/01/20/wenn-gutmenschen-dem-boesen-begegnen/

….https://www.ots.at/topthema/ute-bock-ist-tot

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Kandel: Deutungshoheit durch Medienmacht – Mädchen-Mord und „Aktuelle Kamera“? 5/5 (5)

Von Steffen Munter

Wenn man seinem Nachbarn nur noch das Schlechteste zutraut, sich gegenseitig misstraut, sich bespitzelt und im öffentlich-rechtlichen Fernsehen dazu aufgerufen wird, sich nicht “instrumentalisieren” zu lassen, während im selben Augenblick genau dies mit medialer Macht getan wird, dann ist man im Deutschland des Jahres 2018 angekommen.

Erst kürzlich äußerte sich Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) angesichts von Rassismusvorwürfen seines Rottenburger Amtskollegen Stephan Neher (CDU), dass der Begriff Rassist heutzutage auf jeden angewandt werde, der auf Probleme mit der Flüchtlingspolitik aufmerksam mache – und zwar „völlig willkürlich und sinnlos“.

Auch der ehemalige Münchner OB, Christian Ude (SPD), sei schon als Rassist bezeichnet worden, weil er die Unterscheidung in „Staatsbürger und Flüchtlinge“ betont hatte, so Palmer. Der „Schwarzwälder Bote“ berichtete.

Die „Guten“ und die „Bösen“

Der Journalist Karl-Eduard von Schnitzler alias „Sudel-Ede“, Chef-Demagoge des DDR-TV und Herr der Propagandasendung „Der schwarze Kanal“, klärte bereits 1961 über die „Guten“ und die „Bösen“ auf, so wie die Bürger der sozialistischen Republik es zu verstehen hatten und die Deutungshoheit dafür hatte die Sozialistische Einheitspartei.

Kann man das Gute lieben, ohne das Böse zu hassen? (…) Schlechte Politik ist schlecht, gute Politik ist gut. (…) Ist die Macht in guten Händen, ist es eine gute Politik …“

(Karl-Eduard von Schnitzler, 1961)

Wenn man seinem Nachbarn nur noch das Schlechteste zutraut, sich gegenseitig misstraut, sich bespitzelt und im öffentlich-rechtlichen Fernsehen dazu aufgerufen wird, sich nicht „instrumentalisieren“ zu lassen, während im selben Augenblick genau dies mit medialer Macht getan wird, dann ist man weder in der DDR, noch in Orwells „1984“, sondern in der Bundesrepublik Deutschland des Jahres 2018 angekommen. Karl-Eduard von Schnitzler hätte es wohl nicht besser machen können.

Da viele Menschen dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen seit Jahrzehnten schon als einer Art „Wahrheitsgarant“ blindlings vertrauen, hatte der vor einigen Tagen zwar als Kommentar gekennzeichnete Beitrag von Birgitta Weber, stellvertretende Chefredakteurin des SWR, dennoch einen gewissen offiziell wirkenden Charakter, auch optisch, mit dem Weltbild im Hintergrund, fast schon wie ein erweiterter Aufruf der Regierung. Unter dem Titel „Lasst euch nicht instrumentalisieren“, wörtlich und stellvertretend an die Kandeler Bürger gerichtet, wurde verdeutlicht:

Unsere Gesellschaft lebt von Empathie für andere. Doch diese Gefühle werden missbraucht. Kühl kalkuliert von NPD, von AfD-Politikern und von Rechten. Sie versuchen, die Wut in Hass umzuwandeln, das Entsetzen in Angst.“

(Birgitta Weber, SWR)

Eine äußerst geschickte und subtil wirkende Äußerung. Alle in einen Topf: eine rechtsextreme Kleinpartei, eine demokratisch im September 2017 von 12,6 Prozent der deutschen Wähler in den Bundestag gewählte Partei und die pauschale Schublade der „Rechten“, eine Art Sammelcontainer für alle kritischen Stimmen oder jene, die rechts von links stehen und sich früher teils unschuldig zur Mitte zählten.

Doch Birgitta Weber hat durchaus recht, wenn sie sagt, dass die Empathie zahlloser Bürger, die Hilfsbereitschaft gegenüber den Menschen, die vor einem schrecklichen Bürgerkrieg in Syrien flohen, missbraucht wurde. Von wem, da können die Meinungen durchaus variieren.

Im Oktober 2015 erklärte ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke, Herr der „Taggesschau“ und der „Tagesthemen“: „Wenn Kameraleute Flüchtlinge filmen, suchen sie sich Familien mit kleinen Kindern und großen Kulleraugen aus“, jedoch wäre die Realität eine andere, „80 Prozent der Flüchtlinge“ die nach Deutschland einwandern seien „junge, kräftig gebaute, alleinstehende Männer“ und viele, sehr viele waren keine Kriegsflüchtlinge, sondern Wirtschaftsmigranten.

Doch jenen, die die Massen als Erfüllung ihrer Träume einer anderen, mutmaßlich bunten und irgendwann sozialistischen Gesellschaft sahen, war das schon egal.

Wenn man an den Herbst 2015 zurückdenkt, an „Reisende“, die die Massen benutzten, die in Slowenien Feuer legten, um einen unkontrollierten Grenzübertritt zu erzwingen und österreichische Grenzübergänge einfach überrannten oder die zahlreichen weggeworfenen Reisepässe und sonstigen Dokumente an den deutschen Grenzen oder was davon übrig blieb.

Erst später bemerkte man, dass viele der Minderjährigen bereits erwachsene Männer waren, viel zu spät jedoch.

Doch die stellvertretende SWR-Chefredakteurin verstärkte ihre erste Aussage nochmals, durch eine weitere Wiederholung, erneut mit anderen Worten:

Mit einer Lawine von Beleidigungen bis hin zu Morddrohungen werden die Worte derjenigen, die versuchen menschlich zu bleiben, erstickt.“

(Birgitta Weber, SWR)

Da werden die einen als „menschlich“ bleibend gelobt und die anderen schon dadurch unausgesprochen verunmenschlicht. Wieder werden die kritischen Stimmen in einen großen Topf geworfen, diesmal mit jenen, die Beleidigungen gegen ihre Mitbürger oder gar Morddrohungen ausstießen, also die Grenze zur Kriminalität bereits überschritten haben.

Und nachdem nun endgültig klar ist, wer wir und wer die sind, wer die Guten und wer die Bösen, hebt Birgitta Weber den mahnenden Deutungsfinger: „Sie versuchen, die Wut in Hass umzuwandeln, das Entsetzen in Angst“, womit sie erneut die Trennung verdeutlicht, wenn nicht gar erzeugt: „Sie“, nämlich die anderen, nicht wir, die wir „menschlich“ sind, so der Tenor.

Jetzt sollte es auch der Letzte begriffen und verinnerlicht haben, könnte die mutmaßliche Absicht gewesen sein.

Waren eingangs des Kommentars der Sender-Sprecherin – man darf sicher sein, dass dieser Kommentar abgesegnet und wohl ausgearbeitet wurde – die Menschen in Kandel aufgefordert, sich nicht „instrumentalisieren“ zu lassen, erklärt Weber im weiteren Verlauf, um wen es wirklich geht:

Denn die Menschen in Kandel stehen stellvertretend für uns alle.“

(Birgitta Weber, stellvertretende Chefredakteurin, SWR)

Doch wieder hatten es nicht alle verstanden, wie es scheint. Oder sie wollten nicht, auch, dies alles nicht mehr glauben. Vielleicht erinnerte sich der eine oder andere an die fehlende rasche Berichterstattung der „Tagesschau“ im Mordfall Mia, wie auch im Mordfall Maria.

Einen Kommentar zum Kommentar schrieb u.a. Leser Alfred Butz, weitere äußerten sich ähnlich:

Sehr geehrte Frau Weber, wann sind Sie zum letzten mal abends alleine durch eine Stadt gebummelt? Wann haben Sie zum letzten mal abends ein öffentliches Verkehrsmittel benutzt. Warum haben alle meine weiblichen Bekannten diesbezüglich Ängste? (…) Die Aktuelle Kamera lässt grüßen!“

Zu der Veranstaltung, bei der der Karnevalsverein ein Zeichen gegen „Rechts“ setzen wollte, hätten sich ab 13 Uhr die Menschen auf der Hauptstraße in Kandel treffen und bunte Fähnchen ausgeteilt bekommen sollen, laut einer Meldung der AfD-Bundestagsfraktion empfand die Oppositionspartei das geplante Vorgehen der „Kandeler Buntheit“ offenbar „unerträglich“.

Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. In etwa vier Wochen will der Karnevalsverein dann wieder ausrufen: „Kandel ist bunt“.

Schweigeminute in den Schulen

Weniger laut und bunt ging es in den Schulen des Landkreises Germersheim zu. Hier gedachte man einige Tage zuvor der ermordeten Schülerin mit einer Schweigeminute, freiwillig, auch in der Art und Weise der Umsetzung.

Wie die „Rhein-Neckar-Zeitung“ berichtete, waren alle Schulen, außer den Grundschulen, eingeladen, daran teilzunehmen. „Meines Wissens waren alle Schulen daran beteiligt, es kam von keiner Schule eine Absage“, sagte ein Schülervertreter der Zeitung.

Dann war es so weit, für eine Minute war die ermordete Mia Valentin wieder präsent:

Wir saßen da, waren eine Minute still und haben einfach an Mia gedacht.“

(Michael S., 18, Gymnasiast in Germersheim, Kreisschülervertretung)

Eine würdige Geste, erhaben, voll stiller Energie, respektvoll und friedlich.

Kein stilles Ende beim Schweigemarsch

Vielleicht hatten sich viele der Teilnehmer des Schweigemarsches mehr als eine Woche davor das auch so gedacht. Doch es kam anders. Während die Menschen vom Tatort aus, dem örtlichen DM-Markt, zur Innenstadt und zurück zogen, kam es dort zu einem emotional aufgeladenen Zusammentreffen zwischen den Teilnehmern des Marsches und zwischenzeitlich am Tatort aufgetauchten rund 30 Personen einer Mahnwache für ein „buntes Deutschland“, wie die Polizei es beschrieb.

Während sich die Menschen mit offenbar unterschiedlichen Einstellungen argwöhnisch und teils lautstark angingen, sah Polizeisprecher Thomas Sommerrock zwar „vielfältige Gruppen“, aber dennoch „ganz normale Bürger“, die ihre Trauer lediglich „auf verschiedene Art und Weisen“ teilen wollten.

Im Video: 

Quelle : http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/kandel-deutungshoheit-durch-medienmacht-maedchen-mord-und-aktuelle-kamera-a2321751.html?latest=1

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