„Merkel betreibt eine inhumane Politik und verpackt sie in humane Worte“ 4.2/5 (15)

Mark Galliker

Mark Galliker, emeritierter Professor für Psychologie, hat das verbale Verhalten von Bundeskanzlerin Merkel einer Analyse unterzogen. Sein Ergebnis: Merkel verneint, ignoriert und verschleiert die Realität und versteht es, sich „glaubhaft als moralische Autorität zu inszenieren“. Ein Interview über eine Kanzlerin, die auf den Gesprächspsychotherapeuten wirkt „wie eine Musterschülerin, die alles tut, was ihr von oben aufgetragen wird und es versteht, dies vor den Mitschülern zu verbergen“. Das Interview führte Marcus Klöckner.

Herr Galliker, wie könnte man Angela Merkel charakterisieren?

Angela Merkel wird von vielen Bürgern wohlwollend “Mutti der Nation” genannt. Die Mutter ist die beste Frau, ja der beste Mensch – keine Frage! Von anderen Bürgern wird sie “Gutmensch” genannt, was indes nicht gerade gut gemeint ist. Es trifft zu, dass sie fleißig, gescheit, in einem gewissen Sinne brav ist, jedenfalls ist sie nicht korrupt. Sicherlich ist Merkel kein „Schlechtmensch“. Doch Ihr schöner Satz “Wir schaffen das” wäre ihr wahrscheinlich zum Verhängnis geworden, wenn das Flüchtlingsproblem für die Bundesrepublik nicht scheinbar optimal gelöst, respektive an die Grenze anderer Staaten verschoben worden wäre. Merkel wirkt freundlich, schlicht, überhaupt nicht so arrogant wie einige ihrer Vorgänger. Auf mich persönlich wirkt sie wie eine Musterschülerin, die alles tut, was ihr von oben auftragen wird und es versteht, dies vor den Mitschülern zu verbergen, die unter anderem wegen ihr noch mehr arbeiten müssen und das meistens gegen noch schlechtere Noten bzw. Belohnungen.

Sie haben Merkel in einer aktuellen Untersuchung von Ihnen als eine Meisterin der Maskierung genannt, weil Sie Macht verschleiere. Was wollen Sie damit sagen?

Merkel weiß, dass das Volk nicht wissen darf, dass sie sich letztlich für die Interessen der Großindustrie und der Banken einsetzt und gerade nicht für die weniger reichen und armen Menschen, andernfalls hätte sie vermutlich bei den Wahlen keine Chance gehabt. Wenn sie sich für die sogenannten kleinen Leute einsetzen würde, hätte sie die Massenmedien der wirtschaftlich Starken gegen sich und würde wahrscheinlich ebenfalls nicht gewählt. Merkel wird von den Mächtigen vor allem deshalb geschätzt, weil sie deren Denken wie keine zweite Politikerin den Bürgern schmackhaft machen kann.

Wie kommen Sie zu dieser Aussage?

Merkel steht für eine Bundesrepublik, die unter ihrer Führung mehr exportiert hat als je zuvor (unter anderem sehr viele Waffen, Panzer, mit denen auch völkerrechtswidrige Angriffskriege geführt werden, wie jetzt von der Türkei), und für eine Bundeswehr, die noch nie an so vielen Orten der Welt stationiert war. Wie schafft es diese meistens ebenso bescheiden wie harmlos auftretende Kanzlerin, die in der Mehrzahl pazifistisch gesinnten Bürger wie selbstverständlich wiederum auf die neue, expansive Politik Deutschlands einzustellen? Den Eigenanteil der Bundesrepublik an der Produktion oder Reproduktion fragwürdiger Zustände im In- und Ausland maskiert sie mit geschickter Rhetorik. Dabei setzt sie alles ein, selbst die Empathie.

In einem Sommerinterview der ARD zum Konflikt mit Griechenland befragt, bemerkte sie, dass die griechische Regierung inzwischen eingesehen habe, dass das Land nur auf die Beine kommen könne, wenn es auch die notwendigen Reformen realisiere und sie fügte folgenden Satz hinzu: “Wo immer wir helfen können, mit Logistik, mit Menschen, mit Ideen, wollen wir den Griechen beiseite stehen, denn es geht um viel, wenn wir über Griechenland sprechen”. Eine junge Zuschauerin, die sich als Halbgriechin vorstellte, fragte: „Geht es Ihnen wirklich um die Menschen in Griechenland?” Und Merkel antwortete ohne Initialpause: “Mir geht es immer um die Menschen. Mir geht es um die Menschen hier bei uns zu Hause und mir geht es auch um die Menschen in Griechenland. Aber wir müssen auf der anderen Seite uns natürlich auch aufeinander verlassen können. Und deshalb sage ich der Zuschauerin, dass ich ihre Sorgen verstehe, dass ich auch weiß, was in Griechenland viele zu erleiden haben. Das Ungerechte ist ja auch, dass die, die viel Geld haben, längst über alle Berge sind und ihr Geld ganz woanders angelegt haben”. Aus der Kontextanalyse zu dieser Aussage geht hervor, dass die Bundeskanzlerin in diesem Zusammenhang von der Notwendigkeit einer Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in der EU unter anderem durch Strukturreformen spricht, scheinbar ohne zu reflektieren, wie sehr in der Vergangenheit solche Reformen der Bundesrepublik zum wirtschaftlichen Ungleichgewicht innnerhalb der EU beigetragen haben.

Sie fragen in Ihrer Studie, wie Merkel „gesellschaftliche und soziale Ungleichheiten in den Medien“ darstellt.

Ja, mit gesellschaftlichen Ungleichheiten sind die größer werdenden Unterschiede zwischen Deutschland und anderen EU-Ländern gemeint und mit sozialen Ungleichheiten die Unterschiede zwischen den verschiedenen sozialen Gruppierungen und ökonomischen Schichten und Klassen innerhalb der Bundesrepublik. Merkel trägt mit ihren politischen Tätigkeiten dazu bei, diese Unterschiede zu verstärken, doch zugleich versteht sie es ausgezeichnet, dieselben rhetorisch zu nivellieren.

Wie macht Merkel das?

Dies geschieht durch sprachliche Verschiebungen, Verstellungen, Verneinungen, eigentliche Verwerfungen, verbales Ungeschehenmachen und nicht zuletzt auch durch Projektionen. Ein Beispiel für Projektionen ist, wenn alles Böse Russland untergeschoben wird, unter anderem völkerrechtswidrige Aktionen nur beim erneut als Gegner aufgebauten Konkurrenten wahrgenommen werden (z.B. Krim-Übernahme durch Russland) und nicht auch bei der BRD (u.a. Beteiligung am völkerrechtswidrigen NATO-Krieg gegen Serbien, am völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran und am Krieg gegen Libyen u.a. mit dem Ziel, die Regierung zu stürzen). Die Bundeskanzlerin pflegt ein schwarz-weiß gemaltes Outgroup-Ingroup-Bild. Der Kreml ist mächtig und böse, die Bundesregierung ist es nicht, ist gut, ja vorbildlich und dafür geschätzt in aller Welt! Welch verhängnisvolle Konsequenzen diese verantwortungslosen Zuschreibungen haben können, hat die Geschichte zur Genüge aufgezeigt. Ein Außenstehender müsste mit Merkel den Eindruck gewinnen, dass im 20. Jahrhundert Russland zweimal Deutschland und nicht umgekehrt Deutschland zweimal Russland angegriffen hat.

Zu was führen psychische Mechanismen wie zum Beispiel die von Ihnen angeführte Projektion?

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nachdem, welchem seelischen Ablauf sich Merkel überlässt. Beim Beispiel der Projektion wird Hass gegenüber einem vermeintlichen Gegner konstituiert, was als Kriegsvorbereitung interpretierbar ist und letztlich nur der Waffenindustrie dient. Jeder Historiker kann erkennen, dass vor dem 1. und 2. Weltkrieg medial ganz ähnlich vorgegangen wurde wie heute.

Sie haben auch die Verneinung im Zusammenhang mit Merkel erwähnt.

Ja, die Verneinung ist ebenfalls so ein gefährlicher Vorgang, auch wenn er auf den ersten Blick harmloser erscheint, denn vorerst werden „nur“ Bestandteile realer Zusammenhänge und Sachverhalte aus dem Verkehr gezogen, sodass vor allem Verwirrung gestiftet wird.

Haben Sie ein Beispiel?

Beim verbalen Schlagabtausch zwischen der amerikanischen und der nordkoreanischen Regierung stellte Merkel fest: „Ich sehe für Nordkorea keinemilitärische Lösung“ (Handelsblatt, 23.7. 17). Das ist sicherlich begrüßenswert, dass Merkel in dieser Frage Trump nicht unterstützte und darauf hinwies, dass die diplomatischen Mittel bei weitem nicht ausgeschöpft sind. Die Verneinung bedeutet psychoanalytisch betrachtet aber auch, dass der Gedanke an ein mögliches militärisches Vorgehen vor seiner Abwehr im Bewusstsein schon vorhanden war, wenngleich hier neben anderen Gedanken. Nach Merkel führte die USA neben dem militärischen Drohen auch „eine Vielzahl diplomatischer Aktivitäten“ durch, womit sie diesem Land einen Plus-Punkt in der Auseinandersetzung zurechnete.

Auf die Frage, ob die BRD im Kriegsfall automatisch an der Seite der USA kämpfen würde, antwortete sie „Nein, nicht automatisch“. Im Anschluss daran hinderte dies Merkel indes nicht, ihre Loyalität zu den USA zu bekräftigen. Heißt dies, dass sie also trotz allem an der Seite der USA kämpfen würde, wenngleich nicht automatisch? Jedenfalls stellte Merkel mit dem Fokus auf die Weltregion fest, „Wir könnten und sollten uns noch mehr einbringen“. Dabei wies sie die Hauptschuld am Konflikt eindeutig Nordkorea zu, ungeachtet der Geschichte und all dem, was die sogenannten führenden Industrienationen dort in der Vergangenheit schon kriegerisch angerichtet hatten. Hier kann quasi live verfolgt werden, nicht nur wie sich eine Negation in eine Affirmation verwandelt, sondern auch, wie es zu einer in sich inkongruenten Argumentation kommt, wenn die grundlegenden gesellschaftlichen und internationalen Widersprüche nicht wahrgenommen werden.

Wie sind Sie überhaupt darauf gekommen, das Verhalten von Merkel auf einer psychoanalytischen Ebene zu analysieren?

Im analytischen Teil meiner Untersuchung spielt die Psychoanalyse tatsächlich eine gewisse Rolle; im synthetischen Teil handelt es sich eher um eine politökonomische Zusammenfassung der zuvor untersuchten verbalen Manöver. Meistens werden die sogenannten kleinen Leute psychologisch analysiert, sehr selten die großen, die mit ihrem Verhalten viel mehr Schaden anrichten können als die machtlosen.

Und warum gerade die Konzentration auf die „soziale Frage“?

Neben der gesellschaftlichen Frage berücksichtigten wir tatsächlich auch die soziale Frage. Merkel machte bisher praktisch nichts für die sozial benachteiligten Menschen, aber schürte deren Ressentiments gegen noch mehr benachteiligte Personen, insbesondere gegen Flüchtlinge. Gleichzeitig verneinte sie dies aber immer wieder. Sie arbeitete hier vor allem mit impliziten sprachlichen Diskriminierungen von Migranten, insbesondere, indem sie Dieselben mit „islamistischen Terroristen“ kontextualisierte, ohne gleichzeitig auf die vielen rechtsradikalen Anschläge auf Flüchtlingsheime in der BRD hinzuweisen. Dabei verwarf sie das Befinden vieler Menschen, dass es ihnen heute schlechter geht als früher, indem sie auf die „mancherlei sozialen Verbesserungen“ in den letzten Jahren dank ihrer „verantwortungsvollen Haushaltspolitik“ hinwies. Vordergründig verneinte sie vehement die Gründe für „Neiddebatten“, hintergründig wurden sie aber gerade dadurch inauguriert oder verstärkt.

Können Sie unseren Lesern Ihre Untersuchung etwas weiter vorstellen? Wie sind Sie vorgegangen?

Das forschungsleitende Interesse bestand darin, das in einem Zeitrahmen von fünf Jahren (1. April 2012 bis 31. März 2017) von Merkel in Interviews und Reden verbal Vorgetragene medienpsychologisch zu untersuchen. Zunächst wurden die Interviews und Reden, wie sie in den ARD- und ZDF-Mediatheken sowie in einer eigens erstellten Sammlung von Zeitungsartikeln vorliegen, aussortiert und kategorisiert. Dann wurde das von der Kanzlerin unmittelbar abgerufene verbale Verhalten (Interviews) sowie die von ihr und/oder ihren Mitarbeitern vorbereiteten und von ihr jedenfalls vorgängig eingesehenen und genehmigten Sprachproduktionen (Reden) an ihrem eigenen Maßstab gemessen, den sie selbst an andere anlegt.

Was ist das für ein Maßstab, den Merkel selbst anlegt?

Merkel mahnte verschiedentlich, aber insbesondere am 23. November 2016 in der Generaldebatte des Bundestages zum Bundeshaushalt 2017 an, die journalistische Sorgfaltspflicht wieder herzustellen, kursierten doch in den Medien, besonders in den neuen (unter anderem Fake-Seiten im Internet), häufig die Realität verzerrende Darstellungen. Auch dem Populismus und der durch ihn verursachten Verunsicherung der gemeinsamen Wertebasis sei entgegenzuwirken und dieselbe wieder sicherzustellen.

Was haben Sie dann gemacht?

Zunächst haben wir aus der Fülle des Materials die wiederkehrenden Bestandteile, sozusagen die Zelle, ihres verbalen Verhaltens, herausgelöst. Diese Destillation ließ schon bald ein allgemeines verbales Verhaltensmuster erkennen, das sich als solches als durchgängig erwies, insofern es immer wieder auftauchte, wenngleich in jeweils mehr oder weniger ausdifferenzierter Form.

Und was für ein spezielles Verhaltensmuster konnten Sie erkennen?

Die Formel für dieses Verhaltensmuster lautet wie folgt: „1. Ansprechen eines THEMAS – 2. Aussprechen einer PHRASE“. Bei einer Thematisierung wird die unbequeme Realität so wenig wie möglich berührt, geschweige denn konkret behandelt. Im Gegenteil: Sie wird so schnell wie möglich ausgeblendet und durch eine abstrakte Phrase, die nicht nur wohlklingend ist, sondern auch unverfänglich und unverbindlich bleibt. Meistens handelt es sich bei diesen Phrasen um schöne und/oder gute allgemeine Sätze über den Rechtsstaat, die Demokratie, die Menschenrechte usw., wobei in jedem Fall ebenso stillschweigend wie selbstverständlich vorausgesetzt wird, dass diese Ideale in der BRD bisher für sämtliche Bürger Bestand hatten und von der deutschen Regierung für alle Menschen gleichermaßen verteidigt werden. Manchmal versucht die Kanzlerin die Bürger auch zu belehren, doch diese Form der Lehre verkommt zur ideellen Leerformel, weil ja zuvor mit der Ausblendung der Realität auch die Gleichheit der Menschen, ihre Rechte und demokratischen Ansprüche in einen reellen und allenfalls politisch umsetzbaren Sinne verabschiedet wurden.

Haben Sie ein Beispiel, an dem man das Verhalten von Merkel besonders deutlich erkennen kann?

Wenn die angesprochene Formel in ihrer einfachsten Form verwirklicht wird, kann man die Zelle ihres Verhaltens in sämtlichen Beispielen gleich deutlich erkennen. Nachdem Trump erklärt hatte, dass die USA aus dem Klimaabkommen austreten würden, sah sich Merkel gezwungen, dieses THEMA zu berücksichtigen. Sie gab zu verstehen, dass trotz diesem Entscheid die Erde zu schützen sei und holte dabei zu folgender Phrase aus: „Entschlossener denn je werden wir in Deutschland, in Europa und in der Welt alle Kräfte bündeln, Menschheitsherausforderungen wie die des Klimawandels aufzunehmen und erfolgreich die Herausforderung zu bewältigen. Wir brauchen dieses Pariser Abkommen, um unsere Schöpfung zu bewahren.“. Doch im Vertrag der neuen Großen Koalition reduzierte sich der Umweltschutz der ehemaligen Umweltministerin und heutigen Kooperationspartnerin der Autoindustrie auf ein Nischenthema, was die Kanzlerin am 21. 3. 2018 im Bundestag in der Regierungserklärung ihrer vierten Amtszeit nicht davon abhielt, wiederum von ihren „Anstrengungen hinsichtlich einer besseren Luft“ zu sprechen.

In Ihrer Arbeit schreiben Sie, dass die „kürzeste Antwort auf die Ausgangsfrage lautet, dass Merkel gesellschaftliche und soziale Ungleichheiten in den Medien meistens nicht darstellt oder ausblendet.“

In der Tat lautet die kürzeste Antwort auf die Frage, wie Merkel diese Ungleichheiten in den Medien darstellt, dass sie dieselben meistens nicht wahrhaben kann oder will und abwehrt. Ihre Realpolitik findet kaum je Eingang in den Diskurs. Merkel ist auch eine Meisterin der Auslassungen. Zuweilen mag es sich um eine eher »passive« Verschwiegenheit oder auch um sogenanntes Nichtwissen (-Wollen) handeln, beispielsweise, wenn sie lange Zeit ausdrücklich nichts von der Tatsache wissen wollte, dass US-Drohneneinsatze vom deutschen Ramstein aus gesteuert werden. Oft handelt es sich indes um ein »aktives« Verschweigen durch Ungeschehenmachen.

Stichwort „Ungeschehenmachen“. Was hat das mit Merkel zu tun?

In der Psychoanalyse wird unter Ungeschehenmachen die Bemühung verstanden, so zu tun, als ob fragwürdige Entscheidungen oder Handlungen nicht erfolgt wären, indem Sätze produziert werden, die eine »entgegengesetzte« Bedeutung nahelegen. Das Ungeschehenmachen setzt sich aus Isolierung und Idealisierung zusammen: Durch die »Isolierung« wird die Politik nur als Abfolge von Einzelereignissen und nicht in ihrem Zusammenhang betrachtet (zum Beispiel Austeritätspolitik gegenüber Griechenland / Stagnierung der Löhne in der BRD / Forcierung des Exports), wodurch für Produzenten sowie Rezipienten der Sinnzusammenhang verloren geht. Durch die »Idealisierung« wird die Politik ins Vollkommene hinein aufgehoben, von wo aus die Menschen derart »über-schaut« werden, dass die »Wahr-nehmung« nicht durch aufkommende Differenzen zwischen denselben gestört wird.

Das ist eine ziemlich schwerwiegende Erkenntnis, oder?

Das ist zunächst mal nur ein wissenschaftlicher Begriff gewesen. In unserer Untersuchung weisen wir dann nach, dass zumindest für einen großen Teil des medialen Verhaltens der Bundeskanzlerin dieses Konzept empirisch zutreffend ist.

Mit anderen Worten: Merkel verschleiert die Realität?

Ja, das kann man so sagen. In der aktuellen Regierungserklärung (21. 3. 2018) benennt die Bundeskanzlerin die Kinderarmut zurecht als „Schande“, die indes mit der bisherigen Regierung nichts zu tun zu haben scheint, und stellt erstmals fest, „Unser Land ist heute gespalten und polarisiert“. Das hält sie aber nicht davon ab, die Sprechblase ins Leben zu rufen, „Deutschland, das sind wir alle“. Ja, da sind ja alle gesellschaftlichen Widersprüche, Klassenunterschiede, Ungerechtigkeiten und Konflikte rasch wieder überdeckt. Merkel verschleiert mit ihrem verbalen Verhalten die Realität, die sie mit ihrer Politik mitverursacht.

Das heißt?

So werden an vielen Stellen von Merkels medialen Präsentationen die Fluchtursachen primär mit den “Schleppern” in Verbindung gebracht, die zu Zeiten der DDR noch “Fluchthelfer” genannt wurden. Die Bürger sollen nicht erkennen, durch wen die wirklichen Fluchtursachen produziert werden. Auf die Bekämpfung der Fluchtursachen angesprochen, gibt Merkel den Lesern in einem umfangreichen Interview, das sie am 3. 9. 2016 einer großen Boulevard-Zeitung gewährte, zu verstehen, dass es mit der EU-Türkei-Vereinbarung gelungen sei, das „Schlepperwesen“ einzudämmen und Menschenleben zu retten, was das wichtigste Ziel sei. Die Bekämpfung der Fluchtursachen sei indes nicht allein Aufgabe von Europa, “sondern eine humanitäre Verantwortung der ganzen Welt”.

Auch hier setzt Merkel also auf eine Sprache, die verschleiert?

So ist es. Die Bundeskanzlerin setzt an die Stelle verräterischer Begriffe harmlosere oder sogar human oder sozial anmutende. Gegenüber einer sachlogischen Begrifflichkeit bevorzugt sie die Verklärung der Sachverhalte. So vertauscht Merkel ihre neoliberale Politik mit ihrem „überwältigenden Grundbekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft“, einem Konzept, das sie fast durchgehend an die Stelle weniger schöner Begriffe stellt (wie z.B. „Sozialabbau“). „Auffanglager“ werden durch „Aufnahmezentren“, „Waffenlieferungen“ durch „Entwicklungshilfe“, „expansive Politik“ durch „Deutschlands Weltoffenheit“ und „Übernahme von Verantwortung in der Welt“ ersetzt.

Allerdings muss Merkel bei bestimmten medialen Textsorten die Realität gar nicht mehr verschleiern, berührt sie doch dieselbe von vornherein selten und schließlich kaum mehr, um auch noch auf ein quantitatives Ergebnis der Untersuchung hinzuweisen. Diese Abnahme des Realitätsgehalts trifft insbesondere für die Neujahrsreden der Bundeskanzlerin zu. Ihre letzte besteht fast nur noch aus Phrasen. Der Bundeskanzlerin kann man nur recht geben, wenn Sie in ihrer neuesten Regierungserklärung feststellt: „Zur ganzen Wahrheit gehört, dass wir zu lange weggesehen haben“. Nach zwölf Jahren Regierungszeit wiederholt sie dreimal in ihrer Rede „Seien wir ehrlich“.

Aber die Verschleierung der Realität findet auch auf gesellschaftlicher Ebene statt, oder?

Ja, dem kann ich zustimmen. Merkel korrespondiert gut mit vielen anderen Verantwortungsträgern und Bürgern in dieser Gesellschaft. Die meisten Menschen haben mittlerweile durch ihre auf Konkurrenz ausgerichteten, unsicheren, oft prekären Arbeitsbedingungen ein ökonomisches Menschenbild entwickelt, das heißt, sie sehen die Welt und die anderen Menschen gleichsam durch eine betriebswirtschaftliche Brille und betrachten alles als abwegig, was wenig oder keinen wirtschaftlichen Wert zu haben scheint und letztlich nicht auch den eigenen Nutzen und jenen durch die Mitmenschen maximiert. Damit werden nicht nur Menschen, die zumindest vordergründig und unmittelbar anstatt Nutzen Kosten bringen, ungleich behandelt und abgewertet. Nein, damit wird auch der Blick dafür verstellt, was die Mächtigen im Zentrum Europas, aber bis zu einem gewissen Grade auch die weniger Mächtigen und Ohnmächtigen, wir alle, mit dieser Art Haushaltung den Menschen in südlichen Ländern antun, nicht nur den Menschen in Griechenland, sondern auch jenen in afrikanischen Staaten.

Was bedeutet es denn für die Situation im Land, wenn die Bundeskanzlerin dieses Landes die Realität ausblendet?

Wenn afrikanische Landwirte und Fischer, denen durch Lebensmittelkonzerne und die Großfischerei die Lebensgrundlage entzogen wurde oder aufgrund des Klimawandels, der ihnen nicht mehr gestattet, so weiter zu wirtschaften wie bisher, nach Europa fliehen, werden sie als „Wirtschaftsflüchtlinge“ bezeichnet. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie wir schließlich auf das reagieren, was wir selbst ausgelöst haben. Wir fühlen uns demjenigen ausgeliefert, was von uns und insbesondere den sogenannten Eliten in den Zentren, den Reichen, vielen Politikern, auch vielen Wissenschaftlern (unter anderem Ökonomen und Betriebswirtschaftlern) zumindest teilweise zuvor herbeigeführt wurde. In der Fachsprache spricht man in diesem Zusammenhang vom gesellschaftlichen Unbewussten.

Falls Merkel, die aus einem christlich-sozialen, ja christlich-sozialistischen Elternhaus kommt und daheim und während ihrer Schulzeit in der DDR sicherlich auch etwas von Gesellschaftslehre mitgekriegt hat und später Physik studiert hat, also eine Wissenschaft, die sich auf die Realität, auf Tatsachen, bezieht, diese Zusammenhänge nicht sieht, dann handelt sie gesellschaftlich unbewusst, mithin verantwortungslos. In der medienpsychologischen Untersuchung geht es indes nicht darum, aus der Idiomatik und den Ambitionen des Sprech im evangelischen Pfarrhaus mit seinen Deeskalations- und Harmoniebestrebungen den Subtext der Reden der Kanzlerin zu entschlüsseln, sondern ausschließlich darum, sich auf das zu beschränken, was in den Zeitungen und im TV zum Ausdruck kommt.

Wie fassen Sie das Ergebnis Ihrer Untersuchung zusammen?

Merkel betreibt eine inhumane Politik und verpackt sie in humane Worte. Sie vermag sich für viele glaubhaft als moralische Autorität zu inszenieren. Sie ist eine Verpackungskünstlerin. wobei ich nicht definitiv beurteilen kann, ob sie eher unbewusst oder vielmehr mit Absicht vorgeht, kalkuliert, die Menschen raffiniert fehlleitet, instrumentalisiert und manipuliert. Ich kann nur festhalten, dass Merkel zwar einen an sich richtigen Maßstab verwendet, diesem aber selbst nicht genügt, und sich dessen vielleicht auch nicht bewusst ist, wenn sie richtigerweise sagt: “Wenn wir anfangen, dabei mitzumachen, dass Fakten beiseitegewischt oder ignoriert werden können, dann sind verantwortbare und konstruktive Antworten in der Sache nicht mehr möglich” (Haushaltsdebatte im Deutschen Bundestag, 7.9.16).

Lesetipp: Klaus-Jürgen Bruder, Christoph Bialluch, Jürgen Günther (Hg.): Gesellschaftliche Spaltungen. Zur Wahrnehmung von Ungleichheit und Ungerechtigkeit in Politik und Gesellschaft

 

Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=43253

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USA bekommen drei Warnschüsse vor den Bug 5/5 (5)

“ SYRIEN – US-KOALITION “ !! USA bekommen drei Warnschüsse vor den Bug….SCHUTZ der HIRNE ist unabdingbar : BABS-I-Komplexsystem // ANTIGRAVITATION „ET“

USA bekommen drei Warnschüsse vor den Bug

1. Warnschuss : Pakistan

Der Chef von Pakistans Luftwaffe Sohail Aman erklärte, dass Pakistan jedwede Drohne, die illegal in Pakistans Luftraum operiert, abschießen wird, auch die amerikanischen.

Von Brecht Jonkers

„Wir werden niemandem erlauben, unseren Luftraum zu verletzen,“ erklärte Aman in einer Rede über die neue pakistanische Luftverteidigungspolitik. Er fügte hinzu: „Ich befahl der PAF, Drohnen abzuschießen, auch amerikanische, wenn sie in unseren Luftraum eindringen und die Souveränität und territoriale Integrität des Landes verletzen.“

US-militärische und private paramilitärische Kräfte haben routinemäßig jahrelange Drohnenschläge und bewusste Tötungsschläge auf pakistanischem Boden durchgeführt seit dem 11. September 2001. Dies wurde von dem ehemaligen CIA Agenten John Kiriakou bestätigt, der eine sogenannte konter-Terrorismus-Einheit in Pakistan leitete.

Pakistan hat regelmäßig die US-Drohnenschläge verurteilt, die gewöhnlich ohne Erlaubnis von Islamabad stattfanden und ohne vorheriges Wissen der pakistanischen Regierung. Der hohe Zoll an zivilen Opfern durch die US-Drohnen-Attacken haben zu einem breiten, landesweiten Aufschrei geführt.

Doch die neue Politik der pakkistanischen Luftwaffe ist das erste Mal, dass das Land beschlossen hat, wirklich mit militärischen Mitteln gegen die US-Drohnen-Verletzungen vorzugehen. (Quelle)

2. Warnschuss: Iran

Gut informierte Quellen haben gesagt, dass der Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden Brigadegeneral Haj Qassem Soleimani via Russland einen Brief schickte mit verbaler Warnung an den Chef der US-Streitkräfte in Syrien und riet ihm, alle US-Streitkräfte bis zum letzten Mann aus Syrien abzuziehen, „oder die Tore zur Hölle werden geöffnet“.

Von Elijah J. Magnier

Soleimani sagte zu einem russischen Offizier:

„Meine Botschaft an das US-Militärkommando ist: wenn die Schlacht gegen die ISIS zu Ende sein wird, wird kein amerikanischer Soldat mehr in Syrien toleriert. Ich rate Ihnen, freiwillig abzuziehen oder Sie werden dazu gezwungen.“

Soleimani bat den russischen Offizier, der dafür zuständig ist, die iranischen Absichten den USA mitzuteilen, dass die US-Streitkräfte als Besatzungsstreitkräfte angesehen werden, wenn sie entscheiden, im Nordosten des Landes bleiben, wo Kurden und Arabische Stämme zusammen wohnen.

Die Russen sind nicht gegen die US-Präsenz und können Demarkationslinien bezeichnen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Aber der Iran hat eine klare Position und hat entschieden, den syrischen Präsidenten nicht allein zu lassen gegenüber den US-Kräften, falls diese bleiben.

Soleimanis Brief an die USA deutet klar das Versprechen von „Überraschungs-Maßnahmen“ gegen die USA an:

„Sie werden Soldaten und Kräften gegenüberstehen, die Sie noch nicht in Syrien erlebt haben und Sie werden das Land früher oder später verlassen.“

Russland übermittelte den USA, dass der Iran so lange in Syrien bleiben wird, wie Präsident Assad entscheidet, der darauf besteht, das gesamte Territorium von allen Fremdkräften zu befreien ohne Ausnahme. Russland bestätigte den USA seine Absicht, dem Iran und seinen Alliierten und keinerlei Luftunterstützung zu geben, im Falle von Angriffen auf US-Kräfte. Aus russischer Perspektive ist der IRAN-US-Disput nicht seine Angelegenheit noch steht er auf der russischen Agenda.

Mike Pompeo, CIA Direktor, sagte vergangene Woche, dass er einen Brief an Soleimani geschickt habe, dass er besorgt sei über Irans Absicht, amerikanische Interessen anzugreifen und „wir werden Soleimani  und den Iran für jeden Angriff im Irak haftbar machen“.

Mohammad Mohammadi Golpayegani, ein hoher Berater des Groß-Ayatollahs Ali Khamenei, bestätigte, dass Pompeo einen Brief geschickt habe, aber „Soleimani weigerte sich, ihn in Empfang zu nehmen und zu lesen, weil er nichts hinzuzufügen habe.“

Quellen in der Region glauben, es sei nicht unwahrscheinlich, dass kurdische Gruppen – die in al-Hasaka operieren und der Regierung in Damaskus ergeben sind – bereit sein werden, die Speerspitze gegen die US-Kräfte zu sein. Viele dieser Gruppen sind Syrien treu geblieben und sie sind gegen Besatzungskräfte in ihrem Land oder eine Teilung des Landes.

Al-Hasaka wird weithin in Zusammenhang mit den Ereignissen von 1983 gebracht, als hunderte US-Mariners und französische Paratruppen getötet wurden, gefolgt von Selbstmord-Angriffen in Beirut. Die multinationalen Kräfte wurden nicht als Friedensstifter sondern als Feind angesehen und wurden gezwungen, überstürzt den Libanon zu verlassen als Folge dieser Angriffe. Die Zukunft könnte diese vergangenen Ereignisse spiegeln. (Quelle)

3. Warnschuss: Russland

Der Islamische Staat in Syrien und Irak ist offiziell besiegt. Die UN-Resolution erlaubte anderen Ländern, die ISIS in Syien und Irak zu bekämpfern; sie hat keine Gültigkeit mehr. Aber die US-Armee will trotz fehlenden legaler Basis seine Besetzung Syriens in Nordosten fortführen.

Von Moon of Alabama

Der Versuch, das zu tun, wird scheitern. Ihre kurdischen Alliierten in der Region distanzieren sich bereits von ihr und ziehen jetzt den russischen Schutz vor. Es werden Guerilla-Kräfte zum Kampf gegen den US-“Präsenz“ aufgestellt. Der US-Plan ist kurzsichtig und stupide. Wenn die USA darauf bestehen, zu bleiben, dann werden viele ihrer Soldaten sterben.

Vor zwei Tagen hat die Syrische Arabische Armee die letzten Lücken am Westufer des Euphrat geschlossen. Die Tiger Truppe hat den ganzen Weg von Aleppo entlang des Flusses gekämpft, bis sie das befreite Deir Ezzor vom Westen aus erreichte. Alle Orte auf dem  Weg werden jetzt von der syrischen Regierung kontrolliert. Die restlichen Islamischen Kämpfer wurden in die Wüste gejagt und werden dort gejagt und getötet.

Nördlich des Euphrat hatte die US-Stellvertreter Truppe SDF einen weiteren Vertrag ausgehandelt, dass die ISIS einen Grenzort zum Irak der SDF übergeben werden gegen freien Abzug aus den von der SDF kontrollierten Gebieten. ….

Kurz nach diesem Waffenstillstand zwischen der US-SDF und der ISIS trafen russische Offiziere mit Anführern der kurdischen YPG zusammen, der zentralen Kraft in der SDF. Diese Gespräche veränderten vollständig die Situation. In einer gemeinsamen Pressekonferenz verpflichteten sich Kurden und Russen, gegen die ISIS östlich des Euphrat zu kämpfen. Es scheint, dass die YPG nicht mehr überzeugt ist, dass die USA dazu bereit sind. Die Russen haben das Kommando übernommen und seither hat die russische Luftwaffe die YPG unterstützt in ihrem Kampf gegen die ISIS im Gouvernat Deir Ezzor östlich des Euphrats:

„Ein gemeinsamer operativer Stab war in der Stadt Es-Salhiya gebildet worden, um direkte Kontrolle zu gewinnen und die Kooperation mit den Volksmilitzen zu organisieren. Neben russischen Beratern haben auch Vertrreter der Stämme auf der Ostseite des Euphrat teilgenommen,“ sagte Poplavskiy und merkte an, dass in den kommenden Tagen das ganze Gebiet östlich des Euphrat frei von Terroristen sein wird.

Mahmoud Nuri, ein Vertreter der kurdischen YPG, erklärte, dass die Miliz „die ISIS unter russischer Führung sehr effektiv bekämpft hat.“ Kurdische Kräfte haben auch ihre Bereitschaft erklärt, die Sicherheit der russischen Soldaten zu garantieren, die auf der Ost-Seite des Euphrat operieren.

Die USA sind ernsthaft verärgert, dass die Russen plötzlich die US-Stellllvertreter unterstützen.  Sie wollen den Nordosten für sich selbst haben. (Sie wollen natürlich auch die Reste der ISIS beschützen, um sie woanders einsetzen zu können.) Die USA behaupten, dass die russische Luftunterstützung für die Kurden, den „Luftraum der Koalition“ verletze. (Quelle)

“ HALTET  den DIEB “  ist doch klar ersichtlich,die sog. US- geführte KOALITION  ist nichts anderes, als ein ungebetener GAST  als AGGRESSOR  und OKKUPANT ….“   !!!

“ Mit LIEBE USA “ hat das aber absolut NICHTS zu tun !!!

                                     WACHT auf und SCHÜTZT EUCH !!

SCHÜTZT EUCH vor derartigem UNGEIST,das wird erst noch bitterer !!

SCHÜTZT EUCH !!

“Der letzte Meter gehört dem INDIVIDUUM ! ”

babs-i_2D

BABS-I = Biophysical Anti-Brain Manipulation

System-Integration

https://techseite.files.wordpress.com/2013/10/cropped-babs-i_3d_groc39f.png

 

Für die,die mit gesundem VERSTAND diese kommende Zeit überleben wollen, sollte das

BABS-I-Komplexsystem

zur PFLICHT gehören  !!

LG, der Schöpfung verpflichtet, “ET”

mailto:etech-48@gmx.de

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Gunnar Heinsohn – Unbewaffnete übernehmen Europa 4.38/5 (8)

Werner Altnickel

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…..bitte genau zuhören ab ca. Min. 38:00 – Zuschauererklärung !

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Der Honigmann

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US-russische Spannungen eskalieren: US fordern offiziell Regime-Wechsel im Iran, schiesst syrisches Kampfflugzeug ab. Russland will dafür US-Kampfflugzeuge und Drohnen “ins Visier nehmen” Bisher noch keine Bewertung

Global Res. 19 June 2017: “Wir betrachten die Verdienste, die iranische Revolutionsgarde in ihrer Gesamtheit als terroristische Organisation zu bezeichnen, sowohl vom Standpunkt der diplomatischen als auch in Bezug auf  internationale Konsequenzen gesehen”, fügte US Aussenminister Rex Tillerson hinzu. “auf und über dem Boden Unsere Politik gegenüber dem Iran ist, diese Hegemonie zurückzudrängen, ihre Fähigkeit, offensichtlich Atomwaffen zu entwickeln,  zu begrenzen und auf die Unterstützung jener Elemente innerhalb des Iran hin zu arbeiten, die zu einem friedlichen Übergang dieser Regierung führen würden. Diese Elemente sind da, wie wir wissen. “

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=1TNtFuSIzKA?feature=oembed%5D

Trump’s Außenpolitik-Team ist mit Falken gegen den Iran gefüllt, aber Tillerson ist der erste Regierungsbeamte, der  Regime-Wechsel in seiner offiziellen Kapazität  befürwortet.

US schiessen syrischen Kampfflugzeug in Syrien ab. 
Reuters 19 June 2017:  Ein US-Kriegsflugzeug hat am Sonntag in der südlichen Raqqa-Landschaft einen syrischen Armee-Jet abgeschossen, wobei Washington sagte, dass der Jet in der Nähe von U.S.-unterstützten Kräften bombardierte, und Damaskus sagte, dass das Flugzeug bei einer Mission gegen Kämpfer des Islamischen  Staats unterwegs war.
Das U.S.-Zentralkommando gab später eine Erklärung ab, dass das syrische Flugzeug “in der kollektiven Selbstverteidigung der Koalitions-Truppen” abgeschossen würde, die als Kämpfer der Syrischen Demokratischen Truppen (SDF) in der Nähe von Tabqah identifiziert wurden.

Ein SDF-Beamter sagte Reuters, die syrische Armee sei in den Scharmützeln in den letzten Tagen mit U.S.-unterstützten Rebellen in der Nähe der Stadt Maskaneh engagiert gewesen.
Bei mehreren Gelegenheiten in den vergangenen Wochen haben die Kampfflugzeuge der U.S.-geführten Koalition auch Regierungskräfte angegriffen, um zu verhindern, dass sie von einer amtlich kontrollierten Garnison im südöstlichen Syrien an einer Stelle an der die Grenzen des Landes mit dem Irak und Jordanien zusammenkommen.

Washington beschrieb auch diese  Angriffe  als Selbstverteidigung!

RUSSLANDS VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM hat gesagt, dass es US-geführte Koalitionsebenen in Syrien, westlich des Euphrat-Flusses,  als Ziele behandeln werde, nachdem das US-Militär gestern einen syrischen Luftwaffen-Kampfflugzeug abgeschossen habe.

The Journal 19 June 2017:  Das russische Verteidigungsministerium verurteilte in einer Erklärung das US-Abschiessen  des syrischen Regierungs-Kampfflugzeugs, nachdem es  in der Nähe von amerikanischen Partnertruppen  bombardierte. ”
Alle fliegenden Objekte, darunter Flugzeuge und Drohnen der internationalen Koalition, die  westlich des Euphrat-Flusses entdeckt werden, werden als Luftziele der russischen  Luftverteidigung  verfolgt werden.”

http://new.euro-med.dk/20170620-us-russische-spannungen-eskalieren-us-fordern-offiziell-regime-wechsel-im-iran-schiesst-syrisches-kampfflugzeug-ab-russland-will-dafur-us-kampfflugzeuge-ins-visier-nehmen.php

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Der Honigmann

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