Verkehrsministerium bezweifelt Stickoxid-Messwerte: „Wenn Grenzwerte unsinnig sind, müssen sie geändert werden“ 5/5 (12)

“Wenn Grenzwerte unsinnig sind, müssen sie geändert werden. Darüber sollte auf europäischer Ebene diskutiert werden,” sagt Verkehrsstaatssekretär Steffen Bilder mit Blick auf die Diesel-Debatte.

Autoindustrie. Foto: Sean Gallup/Getty Images

Im Bundesverkehrsministerium gibt es Zweifel an der realistischen Ermittlung der Stickoxid-Messwerte, anhand derer mögliche Fahrverbote für ältere Diesel-Pkw verhängt werden könnten.

 Verkehrsstaatssekretär Steffen Bilder (CDU) sagte der „Bild“ (Samstag): „Einige Standorte von Messstellen werden zurzeit kritisch hinterfragt, ob sie überhaupt den europäischen Vorgaben entsprechen. Zumindest für die Zukunft muss gelten: Neue Messstellen sollten objektive Werte ermitteln und nicht die schlechtestmöglichen.“

Zugleich stellte Bilger die aktuellen Grenzwerte grundsätzlich in Frage. „Wenn Grenzwerte unsinnig sind, müssen sie geändert werden. Darüber sollte auf europäischer Ebene diskutiert werden.“

Hintergrund ist die EU-Richtlinie, mit der Aufstellung und technische Standards der Messstellen festgelegt sind. So „müssen die Probenahmestellen in verkehrsnahen Zonen mindestens 25 m vom Rand verkehrsreicher Kreuzungen und höchstens 10 Meter vom Fahrbahnrand entfernt sein“.

Das heißt im Klartext: Niemand schreibt vor, dass z.B. die Messstation am Stuttgarter Neckartor direkt am Straßenrand stehen muss, wo pro Tag 70.000 Fahrzeuge und 200 schwere Nutzfahrzeuge vorbeifahren. Bei einer Anhörung im Bundestag haben Experten darauf hingewiesen, dass die Lage der Messstation am Neckartor so gewählt wurde, „dass die lokal höchste Emission erfasst wird“.

Zudem schreibt die EU-Verordnung vor, dass „die Messung sehr kleinräumiger Umweltzustände“ vermieden werden müsse. Die Luftproben sollten bei der Messung der Verkehrsemissionen „für die Luftqualität eines Straßenabschnitts von nicht weniger als 100 Meter Länge“ repräsentativ sein. (dts)

 

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/verkehrsministerium-bezweifelt-stickoxid-messwerte-wenn-grenzwerte-unsinnig-sind-muessen-sie-geaendert-werden-a2388763.html

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Den Dieselfahrer als Geisel nehmen… mit staatlicher Finanzierung… 4.9/5 (10)

von Thomas Heck

Wenn die Regierung Organisationen finanziell unterstützt, die ihrerseits gegen den Staat klagen und Kosten in Milliardenhöhe verursachen, muss das an den Pranger gestellt werden. Hier hat sich mit der Deutschen Umwelthilfe ein Projekt verselbstständigt, welches so in der Form sicher nicht geplant war. Das letzte Opfer der DUH war BMW, die jetzt nachweislich nicht die Abgaswerte ihrer Autos manipuliert hatten. Bleiben als Opfer die Millionen Dieselfahrer, die jetzt Fahrverbote in den Städten fürchten müssen.

Die Deutsche Umwelthilfe verklagt dutzende Kommunen. Diesel-Nachrüstungen, Fahrverbots-Kontrollen und andere Maßnahmen werden Steuerzahler Milliarden kosten. Der Nutzen: Ungewiss. Was viele nicht wissen: Die DUH wird von der Bundesregierung selbst kräftig finanziert.

Millionen Pendler, Handwerker, kleine Betriebe, Hilfsorganisationen – alle warten gebannt darauf, wie sich das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig am Donnerstag zu Diesel-Fahrverboten in deutschen Innenstädten äußern wird. Weil die von der EU bestimmten Grenzwerte für Stickoxide überschritten werden, müssen Kommunen Fahrverbote einplanen. Darauf klagt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) – und zwar bundesweit.

Nach großen Städten wie Düsseldorf, Stuttgart oder München sind nun kleinere Kommunen dran. Die DUH hat sich gerade erst warmgelaufen und kürzlich sogar Messröhrchen an Bürger verteilt, mit denen jeder messen können soll, ob vielleicht in seiner Straße auch irgendwelche Grenzwerte überschritten werden.

Erst Diesel, dann Benziner

Die aktuelle Debatte dreht sich vor allem um Dieselmotoren. Doch auch moderne Benzinmotoren stehen auf der Liste, weil die einen zu hohen Partikelausstoß haben. Die DUH arbeitet bereits darauf hin, auch für diese Motoren eine Nachrüst-Pflicht mit Partikelfiltern durchzusetzen. Der Hebel der Organisation: Die zentral in Brüssel beschlossenen Schadstoff-Grenzwerte. Und mit jeder neuen Grenzwert-Runde wächst auch das Betätigungsfeld der Umwelt-Lobby.

Mal abgesehen davon, dass Umweltmediziner die Panik vor dem Reißen von Stickoxid-Grenzwerten für vorgeschoben halten, um als Reaktion darauf Fahrverbote für Millionen Autos zu erteilen, stellt sich die Frage: Woher nimmt die DUH eigentlich das Geld für die generalstabsmäßig geplante Klagewelle? Und wer hält seine schützende Hand über den Verein? Die Antwort ist einfach: Die Bundesregierung selbst. Aber der Reihe nach.

Toyota als Geldgeber ist ein kleiner Fisch

Bekannt ist unter anderem, dass der Verein Spenden vom Hybrid-Autobauer Toyota bekommt. Dessen Hybrid-Fahrzeuge profitieren von Diesel-Verboten natürlich besonders. Also betreiben die Japaner eben Lobby-Arbeit, was ja auch nicht verboten ist.

Das Geld fließt für den „Dienstwagen-Check“ der DUH, viel ist es auch nicht. Daneben verdient die DUH mit lukrativen Abmahnungen Geld. Auch das ist bekannt. Doch das mühsame Durchforsten von Tageszeitungen, um fehlende CO2-Angaben in Verkaufsanzeigen zu finden, hat die DUH bald vielleicht gar nicht mehr nötig. Sie hat längst eine andere Quelle angezapft: den deutschen Steuerzahler. Das ist umso bemerkenswerter, da sich DUH-Chef Jürgen Resch gerade massiv darüber aufregt, dass die von ihm selbst geforderte Nachrüstung zahlreicher Dieselautos nun mit Steuergeldern finanziert werden könnte.

Wenn Umweltschutz zur GmbH wird

2016 flossen nach Informationen des FOCUS-Magazins über Projektzuschüsse 4,2 Millionen Euro in die Vereins-Kassen. Wofür und wieviel Geld da eigentlich fließt, wurde jetzt durch eine Anfrage an den Deutschen Bundestag enthüllt. So ist der Verein über die „DUH Umweltschutz Service GmbH“ Teil eines Dreierkonsortiums, das für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Dienstleistungen übernimmt.

Doch das ist nicht alles. Das Bundesumweltministerium (BMUB) und andere Bundesministerien kooperieren aktuell in 18 verschiedenen Projekten mit der DUH. Einige Beispiele:
„Erfahrungsaustausch von zivilgesellschaftlichen Akteuren in Mittel- und Osteuropa im Bereich Klimaschutz“ – allein hier fließen vom Projekt-Budget 227.000 Euro an die DUH
„Informationskampagne Stickstoff“
„Klimaschutz durch nachhaltige Gebäudedämmung“
„Mit Mehrweg das Klima schützen – Kampagne zu klimafreundlichen Mehrwegalternativen bei Getränkeverpackungen“

Deutscher Bundestag – Aus Bundesmitteln werden zahlreiche Projekte der DUH gefördert

Was man bei der DUH für sein Geld bekommt

Während man beim größten Gegner der DUH, der Autoindustrie, meistens ziemlich genau weiß, was man für sein Geld bekommt und was nicht, ist das bei dem Umweltverein eher Auslegungssache. Der Umwelthilfe e.V. erklärt seine Tätigkeiten auf Anfrage von FOCUS Online unter anderem so:

„Im Rahmen der Informationskampagne Stickstoff stehen die Themen Ernährung und Landwirtschaft im Vordergrund. Mit Fachveranstaltungen sowie breitenwirksamen Publikationen wird über Themen wie die Stickstoffeinträge aus der Landwirtschaft, aber auch konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Verbraucher, beispielsweise durch eine bewusste Ernährung und die Vermeidung unnötiger Lebensmittelabfälle um den Stickstofffußabdruck zu vermindern, diskutiert und informiert.“

Das Umweltministerium ergänzt auf dieselbe Anfrage: „Das Projekt liefert nicht nur konkrete Handlungsempfehlungen für Verbraucher, sondern erarbeitete im Rahmen des gebildeten Netzwerkes aus Akteuren und Multiplikatoren konkrete Erfordernisse der Veränderung von politischen Rahmenbedingungen, die an die Entscheidungsträger in Bund und Ländern herangetragen werden können.“Was „breitenwirksame Publikationen“ sind und inwieweit der Verbraucher in einer Flut von Ernährungs-Tipps aus zahlreichen Quellen jetzt noch unbedingt welche der DUH braucht? Das muss der Steuerzahler wohl selbst beantworten.

„Auftrag vom Deutschen Bundestag explizit bestätigt“

Das Umweltministerium legt Wert auf die Feststellung: „Bei den Projekten werden durch die DUH keine Leistungen im Auftrag des BMUB erbracht. Es handelt sich um die Förderung von Projektvorschlägen von Nichtregierungsorganisationen.“ Die DUH selbst betont, dass „in einem demokratischen Gemeinwesen wie der Bundesrepublik Deutschland zivilgesellschaftliche Akteure wie beispielsweise Umweltverbände eine bedeutende Rolle darin spielen, gesellschaftliche Diskussionen zu fördern und mit anderen Interessengruppen in einen produktiven Ausgleich zu treten. Förderprogramme wie die Verbändeförderung des BMUB und die Europäische Klimainitiative haben diesen explizit auch vom Deutschen Bundestag bestätigten Auftrag.“Zudem legt man Wert auf die Feststellung:

„Wir sind vom BMUB nicht beauftragt worden, sondern haben für diese Projekte Förderungen aus Mitteln des BMUB erhalten.“

Offensichtlich ist Deutschland ein wahres Förderparadies für „zivilgesellschaftliche Organisationen“, deren konkreter Nutzen für die Bürger auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist.

Das Umverteilen von Steuergeldern an die bestens vernetzte DUH findet nicht nur auf Bundesebene statt, sondern auch auf Landesebene. Zum Beispiel in Hessen. Im dortigen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung scheint es offenbar an der nötigen Expertise für die Beurteilung des Ausbaus von Stromnetzen zu fehlen. Denn dafür holte man sich über die Hessen Agentur (HA) Unterstützung bei der DUH. In den Jahren 2014 bis 2016 flossen 100.000 Euro zur „Finanzierung von Akzeptanzmaßnahmen im Rahmen des Bürgerforums Energieland Hessen“.
Faktenpapier mit 32 Seiten

Im Vergleich zu den eingangs behandelten Bundes-Zuschüssen und im Verhältnis zum Gesamt-Budget für diese Maßnahmen (3,7 Millionen Euro) ist das zwar nicht viel. Aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. „Im Kern hatte die Kooperation der Hessen Agentur (HA) mit der DUH drei wesentliche Elemente: Veranstaltungen in Nord- und Osthessen, das Faktenpapier zur Weitergabe in anderen Bürgerdialogen oder zur Verwendung in Mandatsträger-Coachings und den KnowHow-Transfer zwischen DUH und HA (fachlich und methodisch)“, teilt die Agentur auf Anfrage von FOCUS Online mit. Man habe von der Kooperation „enorm profitiert“ und

„verschiedene Elemente der Informations- und Mediationsveranstaltungen auf andere Veranstaltungen übertragen (können), die von der HA selbst durchgeführt werden.“

Das kann man glauben oder nicht. Das Faktenpapier, das FOCUS Online vorliegt, ist jedenfalls wirklich einen Blick wert: Es umfasst gerade mal 32 Seiten, nicht viel umfangreicher als eine Hausarbeit im ersten Semester. Verfasst wurde das Papier vom früheren Präsidenten des Bundesverbands Windenergie. Da könnte sich, sagen wir mal, der Steuerzahler durchaus die Frage stellen: Was für eigene Kompetenzen hat eigentlich ein Landesministerium, wenn es selbst für die Erstellung eines 32-seitigen Faktenpapiers externe Hilfe benötigt und sich diese auch noch zu Apotheken-Preisen einkauft?

Filterhersteller profitieren vom Nachrüst-Zwang

Auch die aktuelle Diskussion um die Nachrüstung von Dieselmotoren zeigt ziemlich deutlich, wie profitabel das Geschäft mit dem Umweltschutz ist. Und wie lupenreiner Lobbyismus funktioniert, den die DUH selbst bei der Autoindustrie so vehement, und auch nicht zu unrecht, anprangert. Als die Umwelthilfe vor mehreren Jahren die Aktion „Kein Diesel ohne Filter“ startete, gab es nach Informationen des FOCUS-Magazins jahrelang Tausende Euro vom sauerländischen Filterhersteller HJS. Nun soll es wieder Nachrüstungen geben – diesmal wegen Stickoxiden. Der ADAC hat gerade fünf Nachrüst-Lösungen für Dieselmotoren getestet. Ältere Euro 5-Diesel sollen damit einer Abgasnorm angenähert werden, die bei der Zulassung der Fahrzeuge noch gar nicht galt, damit endlich die in Brüssel festgelegten Stickoxid-Grenzwerte nicht mehr überschritten werden – zum Beispiel am Stuttgarter Neckartor. Ob das wirklich klappt? Das weiß keiner. Getestet wurden vom ADAC fünf Nachrüst-Sätze verschiedener Hersteller – darunter auch einer von HJS für den Fiat Ducato.

Warum der Ducato dabei war? Ganz einfach: Der Wagen ist ein populärer Transporter und bildet das Basisfahrzeug für fast alle Wohnmobil-Aufbauten. Demnächst müssen womöglich tausende Wohnmobil-Besitzer ihre Autos umrüsten, damit sie noch in die Innenstädte kommen. Ganz zu schweigen von zahllosen Handwerksbetrieben, Hilfsorganisationen oder Kleinunternehmern, die ihre Ducatos jetzt nicht einfach verschrotten können. Das Geschäft mit der Nachrüstung könnte bald die Kassen klingeln lassen.

Regierungs-Kritik an der DUH wird sofort bestraft

Kritik aus der Bundesregierung an ihrer Agenda hat die DUH übrigens nicht zu fürchten. Die geschäftsführende Umweltministerin Barabara Hendricks hatte die Kampagnen des Vereins einmal zaghaft kritisiert: „Die Umwelthilfe neigt auch dazu, zu skandalisieren“, sagte Hendricks. Das hat DUH-Chef Resch offenbar nicht vergessen und Hendricks bei nächster Gelegenheit abgewatscht: „Bundesumweltministerin Hendricks liegt falsch, wenn sie davon spricht, dass nur 70 Städte in Deutschland ein Problem mit dem Dieselabgasgift NO2 haben. Wir messen seit heute für einen Monat an 580 Orten nach, vor allem dort, wo der Staat trotz hoher Luftbelastung aktiv wegschaut“, hieß es kürzlich in einer der berühmten DUH-Pressemeldungen, die immer so formuliert sind, als ginge es um einen unmittelbar bevorstehenden Kometeneinschlag.

Die Autofahrer – oder wen auch immer sich die DUH als nächstes vornimmt – sollten sich also warm anziehen. Aktuell will der Verein zum Beispiel Amazon verklagen, weil die Deutsche Post sich weigert, für das Internet-Kaufhaus verbrauchte Energiesparlampen mit giftigem Quecksilber zu versenden und Amazon damit gegen Rücknahme-Regeln für Lampen verstoße.

Doch die DUH wird niemand stoppen. Am wenigsten der Staat selbst – denn er hängt voll mit drin. Und man teilt sich eine Geldquelle, die nie versiegt: den Steuerzahler.

Quelle : http://heckticker.blogspot.com/2018/02/den-dieselfahrer-als-geisel-nehmen-mit.html

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DIE ABGASVERSCHWÖRUNG: DIESELTECHNOLOGIE IN DETROIT „ZU NEUEM LEBEN ERWECKT“ 5/5 (7)

Stolz verkündet das Diesel Technology Forum die Wiedererweckung des Dieselmotors auf dem nordamerikanischen Kontinent. Nach all den Abgasskandalen um bestimmte Hersteller hat das natürlich nichts mit nichts zu tun, wie man es bereits in anderen Zusammenhängen gelernt hat.

Detroit: Mit der Bekanntgabe durch sechs Automobilhersteller auf der 2018 North American International Auto Show, dass eine Reihe von Personenkraftwagen, Sport Utility Fahrzeugen (SUVs) und leichten Nutzfahrzeugen nun auch mit sauberen Dieselmotoren verfügbar sein werden, wurde der sauberen Dieseltechnologie ein kräftiger Impuls verliehen.

„Diese Ankündigungen demonstrieren ein starkes Engagement für saubere Dieseltechnologie als eine kraftstoffeffiziente Wahl für den Verbraucher sowie als Mittel zum Erreichen der Ziele für Luftreinhaltung und Kraftstoffeinsparung“, sagte Allen Schaeffer, Geschäftsführer des Diesel Technology Forum.

„Diese neue Generation von sauberen Dieselfahrzeugen wurde genauer unter die Lupe genommen und bewertet als je zuvor. Verbraucher, die sich beim Kauf ihres nächsten Fahrzeugs für einen Dieselmotor entscheiden, erhalten eine unübertroffene Kombination von kompromissloser Fahrleistung, äußerst geringen Emissionen sowie hoher Kraftstoffeffizienz, Reichweite und Anhängelast.“ In der Palette an verfügbaren Fahrzeugen, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden, sind Diesel die einzige Technologie, die in allen Fahrzeugsegmenten zur Auswahl steht – Limousinen, leichte Nutzfahrzeuge, SUVs, Vans und Luxusklasse.

„Seit mehr als 85 Jahren spielen leichte Nutzfahrzeuge mit Dieseltechnologie auf den weltweiten Automobilmärkten eine maßgebliche Rolle, und auf keinem Markt ist dies ausgeprägter als hier in den Vereinigten Staaten. Die Einführung neuer Dieselmotoren in leichten Nutzfahrzeugen wie dem Silverado 1500 und dem F-150 demonstriert die anhaltende Bedeutung dieses Antriebssystems für Verbraucher und Automobilhersteller auf der ganzen Welt.“

Im Jahr 2017 waren mehr als 65 Prozent der 17,25 Millionen Fahrzeuge, die in den USA verkauft wurden, leichte Nutzfahrzeuge oder SUVs. Ford-Pickups der F-Serie, GM Silverado und FCA Ram-Pickups repräsentierten dabei die drei meistverkauften Modelle in den Vereinigten Staaten. Der F-150 ist bereits seit mehr als 40 Jahren das meistverkaufte leichte Nutzfahrzeug in den USA und seit mehr als 35 Jahren sogar das das meistverkaufte Fahrzeug unter allen Kategorien.

Zu den Fahrzeugen, die in den Modelljahren 2018/2019 neu mit Dieselmotor verfügbar sein werden, gehören:

  • 2019 GM Silverado Pickup: 3.0L V-6 Dieselmotor unter den sechs verfügbaren Antriebssystemen
  • 2018 Ford F-150 Pickup: 3.0L V-6 PowerStroke Dieselmotor unter den sechs verfügbaren Antriebssystemen
  • 2019 Fiat Chrysler Ram 1500 Pickup: 3.0L Dieselmotor unter den fünf verfügbaren Antriebssystemen
  • 2018 Chevy Equinox Crossover: 1.6L Turbodiesel unter den drei verfügbaren Antriebssystemen
  • 2018 Chevy Cruze und Cruze Hatch Kompaktlimousinen: 1.6L Dieselmotor unter den drei verfügbaren Antriebssystemen – 2019 Jeep Wrangler Kompakt-SUV: 3.0L V-6 EcoDiesel-Motor unter den drei verfügbaren Antriebssystemen
  • 2018 BMW 540d Limousinen: xDrive Dieselmotor unter den sechs verfügbaren Antriebssystemen
  • Kia Sorento Crossover: in Kürze mit Dieselmotor verfügbar

Dank einer geheimen Quotenregelung oder der Trump Order „America first“ hat auch BMW einen Platz ergattert, Hauptsache in Detroit brummt der Laden wieder anständig …

Quelle : https://dieunbestechlichen.com/2018/01/die-abgasverschwoerung-dieseltechnologie-in-detroit-zu-neuem-leben-erweckt/

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Von Flüchtlingen über Steuern bis zum Diesel-Skandal 5/5 (3)

Welche Schwerpunkte die kommende Bundesregierung für die nächste Legislaturperiode setzt, wird erst ein Koalitionsvertrag zeigen. Doch einige Themen wie die Flüchtlings- und Einwanderungspolitik wir das künftige Kabinett auf die Themenliste setzen müssen.

Welche Schwerpunkte die kommende Bundesregierung für die nächste Legislaturperiode setzt, wird erst ein Koalitionsvertrag zeigen. Um einige Großthemen wird das künftige Kabinett aber nicht herumkommen.

FLÜCHTLINGS- UND EINWANDERUNGSPOLITIK

Auch in den kommenden Jahren wird es darum gehen, wie viele Flüchtlinge Deutschland aufnimmt, ob Familienangehörige nachziehen dürfen und wie sie in Deutschland integriert werden. Eine Riesenaufgabe bleibt die Bekämpfung der politischen und wirtschaftlichen Fluchtursachen in Afrika sowie in Kriegs- und Krisengebieten.

Unsicher ist, ob die EU-Staaten es schaffen, eine gemeinsame Linie bei der Verteilung von Flüchtlingen und im Kampf gegen das Sterben im Mittelmeer zu finden. In Bezug auf die Einwanderung von ausländischen Fachkräften muss die künftige Regierung sich überlegen, wie sie diese fördert und ob es dafür ein gesondertes Einwanderungsgesetz geben wird.

INNERE SICHERHEIT

Terroranschläge wie auf den Berliner Weihnachtsmarkt, in Barcelona und zahlreichen anderen europäischen Metropolen dürften die deutschen und ausländischen Sicherheitsbehörden weiter beschäftigen. Im Zentrum steht die Frage, wie solche Attacken von Einzeltätern oder Kleingruppen frühzeitig erkannt und verhindert werden können.

In der Bevölkerung wird zudem die Einbruchskriminalität mit Sorge verfolgt. Auch hier muss die künftige Regierung ein Rezept finden. Die Balance von Freiheit und Sicherheit könnte bei künftigen Gesetzesverschärfungen im Bereich innere Sicherheit wieder stärker in den Fokus rücken.

STEUERN

Ob Reichensteuer, Steuerentlastungen, mehr Geld für Familien – alle Parteien mit Aussicht auf einen Einzug in den Bundestag haben Pläne zum Thema Steuern. Wer sich am Ende in welcher Höhe über versprochene Entlastungen freuen darf und wer womöglich mehr zahlen muss, muss sich noch zeigen. Klar ist allerdings, dass wohl keine künftige Regierung um das Thema Steuern herum kommen wird.

RENTE

Die derzeit heftig geführte Diskussion über Rentenalter, Rentenniveau und Beitragssatz wird nach der Wahl nicht verstummen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund warnt, das Thema dürfe nicht auf die lange Bank geschoben werden. Die künftige Regierung wird sich mit der Zukunft der Rente befassen müssen – auch wenn dies zunächst in einer parteiübergreifenden Kommission passiert, wie es sich die Union vorstellt.

DIESEL-SKANDAL

Die Abgastricksereien der Branche haben das Vertrauen in die deutsche Automobilindustrie schwer erschüttert. Die Aufklärung des Skandals wird über die Wahl hinaus andauern. Es gilt, die Marke „Made in Germany“ vor weiterem Schaden zu bewahren. Die große Aufgabe ist zudem die Entwicklung alternativer Antriebe – und was eine Regierung dafür tun kann.

BILDUNG

Das Kooperationsverbot verbietet eine finanzielle Unterstützung des Bundes für Länder und Kommunen im Bildungsbereich. In der vergangenen Legislaturperiode wurde die Regelung bereits an manchen Stellen aufgeweicht. Doch angesichts maroder Schulen sowie fehlender Computer und WLAN-Anschlüsse ist die Regelung weiter in der Kritik. Das Thema dürfte daher nach der Wahl erneut diskutiert werden.

KRIEGE UND KRISEN

Die heftigen Spannungen im Verhältnis zur Türkei werden nach der Wahl nicht verschwinden. Die Freilassung der in türkischen Gefängnissen sitzenden Deutschen bleibt oben auf der Tagesordnung. Zudem wird sich die kommende Regierung mit der Zukunft der Europäischen Union und dem Austritt Großbritanniens aus der Gemeinschaft beschäftigen. Hinzu kommen internationale Krisen wie der Krieg in Syrien und der Konflikt um die Ostukraine. Auch das Verhältnis zur US-Regierung von Präsident Donald Trump dürfte weiterhin viel Aufmerksamkeit fordern. (afp)

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/von-fluechtlingen-ueber-steuern-bis-zum-diesel-skandal-a2216647.html

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Der Honigmann

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Die nächste Wahllüge 5/5 (1)

Foto: Durch Chayathorn Lertpanyaroj/Shutterstock
Nein, nicht das Auto ist kaputt, die Regierung ist kaputt (Foto: Durch Chayathorn Lertpanyaroj/Shutterstock)

Wer erinnert sich noch an die letzten Märchen, die uns Angela Merkel vor den jeweiligen Bundestagswahlen erzählt hat? Da war doch die Geschichte mit der Mehrwertsteuer, die mit ihr keinesfalls erhöht werden würde. Während die Sozialisten vor der Wahl noch 2% Erhöhung einforderten, blieb die CDU Chefin bei einem strikten nein zur Mehrwertsteuererhöhung. Und zwar genau so lange, bis sie sich durch „politischen Sachzwänge“ dazu veranlasst sah, die Mehrwertsteuer kurz nach der Wahl um 3% zu erhöhen.

Von Gerhard Breunig

Schon damals konnte jeder denkende Mensch erkennen, dass vor der Wahl Dinge versprochen werden, für die dann nach der Wahl das genaue Gegenteil geliefert wird. Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an das Strikte „Mit mir wird es keine PKW Maut geben“. Auch dies war eine merkelhafte Aussage, ein so genanntes Wahlversprechen der Angela Merkel. Und was genau wurde dann entgegen dieser Zusage gegenüber dem Wähler beschlossen? Ach ja, Sie wissen es – die PKW Maut, verbunden mit dem neuen Versprechen, dass diese Maut für den deutschen Autofahrer „kostenneutral“ eingeführt werden soll. Es wurde eine Verrechnung mit der KFZ Steuer in Aussicht gestellt.

Und nun, kurz vor der nächsten Bundestagswahl eitert eine weitere Lüge der Angela Merkel heraus. Wie die Internetportale rp-online und Spiegel Online berichten, planen die Abzocker in Berlin den nächsten Steuercoup auf Kosten der Autofahrer. So soll ab September 2018 die KFZ Steuer steigen, weil angeblich viele Autos weit mehr „Treibhausgas“ ausstoßen, als bisher bekannt. Besonders betroffen können davon Käufer von Neuwagen sein, also gerade die Klientel, die man aktuell per Diesel-Propaganda zum Kauf eines neuen Fahrzeugs animiert.

Wie stets, wird dabei die EU als Sündenbock vorgeschoben, die aufgrund der letzten „Abgasskandale“ realistischere Abgastests eingefordert hat. Was realistische Abgaswerte sind, wurde leider nicht überliefert. Durch schärfere Tests könnten die CO2 Abgaswerte der Fahrzeuge jedoch drastisch ansteigen. Und weil die KFZ Steuer vom Hubraum und dem CO2 Ausstoß abhängig sind, können erhebliche Mehrbelastungen nicht ausgeschlossen werden. Ein hoch auf die großartige Erfindung der Luftsteuer. Das Klimamärchen macht es eben möglich, den dummen Deutschen immer tiefer und unverschämter in die Taschen zu greifen. Großzügiger Weise hat sich die Regierung eine Übergangsregelung einfallen lassen, damit diese erneute Steuer-Schweinerei nicht schon vor der Wahl hochkocht.

Um dem Skandal die Krone aufzusetzen, behauptete ein Ministeriumssprecher, es sei nicht das Ziel dieser Abgaswerte-Anpassung, höhere Steuereinnahmen zu erzielen. Es gehe vielmehr darum, realistischere CO2 Werte entsprechend zu besteuern. Dass er jeden der diesen Unsinn wirklich glaubt für total bescheuert hält, blieb hingegen unerwähnt. Denn während Schäubles Ministerial-Sprecher davon ausgeht, dass keine weiteren Steuereinnahmen generiert werden, sagt Verkehrsminister Dobrindt das genaue Gegenteil gegenüber dem Bayrischen Rundfunk.

Laut Spiegel Online Angaben erwartet der Minister Mehreinnahmen von 1,1 Milliarden Euro bis zum Jahre 2022. Um die Zusage der CDU/CSU einzuhalten, dass nach der Bundestagswahl keine Steuererhöhungen kommen werden, nennt man das Ding eben „Mehrfachbelastung“. Auch das Handelsblatt berichtete bereits über den geplanten zusätzlichen Griff in die Taschen der Autofahrer.

Jetzt bleibt eigentlich nur noch der Schritt zur neuen Dieselsteuer. Auch hier finden bereits Diskussionen statt. Wer die Gier der Abkassierer in den Amtsstuben und Ministerien kennt, der zählt schon die Tage, bis auch diese weitere Lüge für alle offensichtlich wird.

Ich frage mich inzwischen ernsthaft, wie tief der Verstand der Deutschen schon gesunken sein mag, dass sie es sich immer noch leisten wollen, dieses unverschämte Lügenpack als Regierung für weitere vier Jahre hinzunehmen.

Man kann es eigentlich nicht oft genug wiederholen:

Wer immer noch der Merkel traut, dem hat man das Gehirn geklaut

https://www.journalistenwatch.com/2017/08/26/die-naechste-wahlluege/

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Es geht nicht um die Umwelt. Es geht einzig und allein gegen die Deutschen Automobilhersteller! Bisher noch keine Bewertung

von XERXES

EcoTest: Importeure mit massivem Stickoxid-Problem

https://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/ecotest_euro6diesel.aspx

Daraus:

„So liegt beispielsweise der durchschnittliche NOx-Ausstoß der getesteten Fahrzeuge des Renault-Konzerns fast fünfmal so hoch wie bei Modellen von BMW. Ein Renault Grand Scénic 160 dCi etwa stößt innerorts genauso viel Stickoxide aus wie rund 240 Fahrzeuge des Typs BMW 520d, nämlich 1.674 Milligramm pro Kilometer.“

Verbannte man also alle Importdiesel aus den Deutschen Städten, es gäbe keine NOX-Diskussion mehr!

So ganz nebenbei heute morgen im Frühstücksfernsehen erfahren. Ebenso, dass wohl schon vor Monaten Klagen in Italien und Frankreich eingereicht wurden, was die hiesigen Medien unter den Teppich gekehrt wurde.

Absurderweise stehen in Deutschland aber einzig und allein die mit Abstand saubersten „Stinker“ am Pranger. [[wut]]

https://brd-schwindel.org/es-geht-nicht-um-die-umwelt-es-geht-einzig-und-allein-gegen-die-deutschen-automobilhersteller/

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Bundesregierung setzt weiter auf Dieselfahrzeuge Bisher noch keine Bewertung

Foto: Dienstwagen (über dts Nachrichtenagentur)
Foto: Dienstwagen (über dts Nachrichtenagentur)

Berlin – Neues zum Thema „Wasser predigen und Wein saufen: Trotz des Abgasskandals setzt die Bundesregierung weiter vor allem auf Dieselfahrzeuge. Die Fahrzeugflotte der Regierung besteht zu 61 Prozent aus Dieselfahrzeugen, berichtet die „Rheinische Post“ (Dienstagsausgabe) nach einer Befragung der Bundesministerien. Elektro-Autos haben nur einen sehr geringen Anteil.

Eigene Initiativen zur Umrüstung der Dieselflotte plant die Regierung der Befragung zufolge bisher nicht. Die Ministerien warteten auf die Software-Updates der Hersteller, hieß es. Am schlechtesten schneiden beim Anteil der Diesel in ihrem Dienstwagenpool die Ministerien für Verteidigung (100 Prozent), Landwirtschaft (94 Prozent) und Arbeit (80 Prozent) ab.

Beim Verteidigungsministerium gebe es nur sechs Autos, dafür hat das Arbeitsministerium mit 28 Fahrzeugen eine ganze Diesel-Flotte. „Der Hersteller hat uns noch keine Umrüstung beziehungsweise Software-Update-Mitteilung zukommen lassen“, hieß es vom Auswärtigen Amt. Auch das Verteidigungsministerium wartet auf Initiative der Hersteller.

Zumindest das Justizministerium hat nachgefragt, wie weit die Hersteller sind. Man sei an einer „möglichst baldigen Nachrüstung“ der Autos interessiert, sobald ein Update verfügbar sei, werde man es „unverzüglich in Anspruch nehmen“. Das Umweltministerium kündigte an, seine sieben Benziner mit Auslaufen der Leasingverträge durch Plug-in-Hybride zu ersetzen.

Auf alternative Antriebe stellt auch das Verkehrsministerium um: Rund drei Viertel der Dienstwagen sind bereits E-Fahrzeuge, jede Neuanschaffung mit Verbrennungsmotor sei „besonders zu begründen“, erklärte das Verkehrsministerium. (Quelle: dts)

https://www.journalistenwatch.com/2017/08/15/bundesregierung-setzt-weiter-auf-dieselfahrzeuge/

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Abgas-Affäre: Selbstverteidigung für Diesel-Fahrer Bisher noch keine Bewertung

Dieselfahrer schauen derzeit in die Röhre. Ihnen droht ein massiver Wertverlust ihrer Fahrzeuge und möglicherweise auch ein Fahrverbot in größeren Städten. Die Hersteller lehnen die Rücknahme der Autos ab. Doch es gibt eine Möglichkeit zur Selbstverteidigung – wenn das Fahrzeug auf Kredit gekauft oder geleast wurde.

Von Roland Klaus

Anders als US-Verbrauchern zeigt Volkswagen seinen deutschen Kunden eine lange Nase, wenn es um die Rückgabe ihres Diesel-Fahrzeugs aufgrund der Abgas-Manipulationen. Rückabwicklung? Wandlung? Schadensersatz gar? Fehlanzeige! Während die amerikanischen VW-Fahrer einen goldenen Handschlag bekommen haben und ihre Autos zurückgeben konnten, werden die Deutschen mit einem fragwürdigen Software-Update abgespeist. Dass die Autos künftig schwer verkäuflich sein dürften, interessiert die Hersteller nicht.

Doch alle Verbraucher, die den Kauf auf Pump finanziert haben, können sich wehren – mit dem sogenannten Widerrufsjoker. Dieser Widerrufsjoker ist seit einigen Jahren von den Baufinanzierungen bekannt. Dabei widerrufen Verbraucher ihre laufenden Darlehen unter Hinweis auf fehlerhafte Darlehensverträge, um von den niedrigen Zinsen zu profitieren. Die Interessengemeinschaft Widerruf hat bereits mehr als 10.000 solcher Verträge geprüft. Der gleiche Mechanismus greift auch bei Autokrediten – mit einem charmanten Unterschied. Denn während die Immobilienbesitzer ihr Haus oder ihre Wohnung behalten, können Autokäufer gleichzeitig den Erwerb des Fahrzeugs rückgängig machen.

Denn in den meisten Fällen sind Kfz-Kauf und Abschluss des Darlehens ein sogenanntes „verbundenes Geschäft“. Sie werden gemeinsam abgeschlossen – meist beim Autohändler. Zudem kommt das Darlehen zumeist von einer Autobank, also einer Tochter des Autoherstellers. Und genau hier steckt die Chance für alle, die ihren Diesel aufgrund der Abgasmanipulationen loswerden wollen.

Denn nach Untersuchungen der Interessengemeinschaft Widerruf weisen auch Darlehen der VW-Bank zahlreiche Fehler auf, die dafür sorgen, dass die normale Widerrufsfrist nicht zu laufen beginnt. Der Kredit ist somit noch Jahre nach Abschluss widerrufbar. Die Folge ist eine sogenannte Rückabwicklung. Der Käufer erhält die Anzahlung sowie sämtliche inzwischen geleisteten Tilgungszahlungen zurück. Die restliche Kreditschuld wird gelöscht. Das Auto wird an den Hersteller zurückgegeben. Lediglich die Zinszahlungen darf die Bank behalten. Aber diese fallen bei Kfz-Darlehen in der Regel nicht weiter ins Gewicht, da es sich zumeist um subventionierte Kredite mit Minizinsen handelt.

Besonders interessant ist die Vorgehensweise für Krediten, die nach dem 13. Juni 2014 abgeschlossen worden sind. Denn in diesen Fällen schuldet der Verbraucher keine Nutzungsentschädigung für den Gebrauch des Autos.

Die Experten der Interessengemeinschaft Widerruf haben sich die Kreditverträge der wichtigsten deutschen Autobanken angeschaut. Doch dabei kam heraus: So gut wie kein Vertrag ist fehlerfrei. Besonders deutliche Fehler haben wir entdeckt bei Darlehen aus dem VW-Konzern (VW Bank, Audi Bank, Skoda Bank, Seat Bank), aber auch bei Mercedes, Ford und der Santander Bank, die zahlreiche Autokäufe finanziert hat.

Vergleichsweise gut (aber trotzdem nicht fehlerfrei) sind dagegen die Kreditverträge bei der BMW Bank und der BW Bank, die viele Porsche-Käufe finanziert hat.

Die meisten dieser Fehler reichen unseres Erachtens aus, um den Kredit widerrufbar zu machen. Das hat offenbar inzwischen auch Volkswagen eingesehen. Wie das ZDF berichtet, hat der Autohersteller in einem Gerichtsverfahren nicht nur angeboten, das Darlehen rückabzuwickeln (also die Anzahlung und Tilgungszahlungen zurückzuzahlen) – zusätzlich sollte der Verbraucher das Auto sogar kostenlos behalten dürfen. Die Wolfsburger werfen bei diesem Vergleichsvorschlag offenbar alles in die Waagschale, um ein richterliches Urteil zu vermeiden.

Ganz wichtig: Es geht hier nicht um ein reines VW-Thema und nicht um ein Diesel-Thema! Die Möglichkeit des Kredit-Widerrufs steht allen Verbrauchern offen, die ein Kfz gekauft und finanziert bzw. geleast haben. Sehr wahrscheinlich wird anwaltliche Unterstützung nötig sein, um den Widerruf umzusetzen. Aber die Kosten sind überschaubar. Solange Verbraucher das Darlehen nicht widerrufen haben, können Sie noch eine Rechtsschutzversicherung abschließen, die die Kosten für den Rechtsstreit übernimmt.

Lassen Sie in einem ersten Schritt kostenlos und unverbindlich durch einen spezialisierten Anwalt prüfen, ob ihr Kreditvertrag fehlerhaft ist und für einen Widerruf in Frage kommt. Dazu benutzen Sie das Prüfungsformular der Interessengemeinschaft Widerruf. Innerhalb weniger Tage bekommen Sie eine Rückmeldung und wissen, ob eine Rückabwicklung des Vertrags möglich ist.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/121702-diesel-widerruf

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Der Honigmann

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Diesel: Was soll der ganze Quatsch? 5/5 (2)

von Max Erdinger

Die Nachrichtenagenturen überschlagen sich bald. Es herrscht Tumult im Hühnerstall. Malu Dreyer, MP von Rheinland-Pfalz gackert mit, der Kretschmann gackert „es gibt den sauberen Diesel“, Hersteller sollen ihre Altprodukte nachrüsten, der „große Dieselgipfel“ (8.987 m über NN) wurde ins Innenministerium verlegt, Diesel-Diesel-Diesel.

Geht´s eigentlich noch? Reicht es in diesem Lande wirklich, jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf zu jagen, damit sich alle an der Saujagd beteiligen, ohne sich zu fragen, was das denn heute wieder für eine Sau sein soll?

Auf den Weltmeeren sind 40.000 Frachtschiffe unterwegs, die Schweröl als Treibstoff verbrennen. Schwefelgehalt 3.500 mal höher als bei Diesel. Ein Bruchteil dieser Flotte produziert so viel Schadstoffe wie alle PKW der Welt zusammen. Verbrauch eines großen Containerschiffs pro Tag: 150 Tonnen (!) Schweröl. Die ganze Diesel-Story, wegen der allerweil die ganze Nation in Schnappatmung verfallen ist, ist keine Story!

Das ist die blanke Hysterie!

Es gibt Leute, die vom Thema etwas verstehen. Prof. Matthias Klingner von der Abteilung Verkehrs- und Infrastrukturforschung am Fraunhofer-Institut ist so einer. Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 21.7.2017 – Prof. Klingner – Zitat:

„Es ist ein bisschen wie bei „Des Kaisers neue Kleider“. Dazu muss man allerdings etwas weiter ausholen. Das Feinstaubproblem und das Stickoxidproblem hängen sehr eng zusammen. Vor einigen Jahren ist das Feinstaubproblem massiv diskutiert worden, weil sich jemand den Tagesverlauf der Feinstaubkonzentrationen angesehen und mit dem Tagesverlauf der Verkehrsbelastung verglichen hatte. Da gibt es Ähnlichkeiten, die beiden Verläufe scheinen zu korrelieren.

Frage DNN: …aber sie hängen nicht ursächlich zusammen?

Prof. Klingner: Wir haben sehr große Daten-Mengen aus Messnetzen ausgewertet und dabei festgestellt, dass es noch sehr viele andere Einflussfaktoren gibt. Abgesehen von Regen und dessen Nachwirkungen gibt es auch einen ganz klaren Zusammenhang zur Sonne. Ein großer Teil der gemessenen Feinstaub-Immissionen ist natürlich verursacht und durch den Tagesgang der Sonne geprägt.

Frage DNN: Wie kommt das?

Prof. Klingner: Die Sonne erwärmt den Boden, warme Luft steigt auf, kühlt ab und sinkt wieder zu Boden. Durch diese „Walze“ wird auch Feinstaub aufgewirbelt, wenn der Boden trocken ist. So lassen sich bis zu 40 Mikrogramm Feinstaub, 50 Mikrogramm ist der Grenzwert, direkt auf die Sonneneinwirkung zurückführen. Dazu kommen noch andere meteorologische Effekte. Extremwerte bei der Feinstaubbelastung entstehen beispielsweise im Winter. Die „Walze“ der untersten Luftschicht hat normalerweise eine Dicke von etwa 2000 Metern. Wenn sich auf diese Luftschicht kalte Luft legt, verdichtet sich die „Walze“ auf 200 oder 300 Meter, entsprechend erhöhen sich dann auch die Feinstaubwerte, die gemessen werden. Diese Inversionswetterlagen sind die Ursache für die extremen Spitzenwerte, da können Sie am Autoverkehr drehen, was sie wollen. Das ist ein ganz natürliches meteorologisches Phänomen.

Frage DNN: Wie groß ist der Anteil des Autoverkehrs dann noch?

Fünf bis acht Mikrogramm kommen aus dem Autoverkehr. Zwei bis vier Mikrogramm aus Abgasen und dann wirbeln Autos, unabhängig ob mit Diesel oder Benzin angetrieben, ja auch selbst Feinstaub auf. Die Abgasbelastung ist also minimal gegenüber der natürlichen. In Inversionswetterlagen können die Feinstaubwerte auf 100 bis 150 Mikrogramm pro Kubikmeter steigen. Wenn Sie da den kompletten Verkehr sperren, haben Sie vielleicht zehn Mikrogramm weniger. Das reduziert die Spitzenbelastung faktisch gar nicht. – Zitatende.

So weit also Prof. Klingner. Zum Thema Diesel-Abgasreinigung und Gesundheitsgefährdung:

Die alten Vorkammerdiesel aus jener Zeit, als die Deutschen noch nicht ein Volk durchgeknallter, vermeintlich allwissender Hysteriker gewesen sind, haben stinkende, schwarze Rußwolken aus dem Auspuff entlassen. Waren die gefährlich? – Ja. Wie gefährlich waren die? – Feinstaubmässig unter aller Sau, krebserregend.

Aber: Die ausgestossenen Partikel waren groß genug, damit sie eine ansonsten gesunde Lunge wieder abhusten konnte. Heute ist das anders. Was heute nach Abgasrückführung, Partikelfilterung und Ad-Blue-Einspritzung (Harnstoff) in den Auspuff ausgestossen wird, ist ja nicht völlig partikelfrei. Die Partikel sind nur wesentlich kleiner – und die hustet keiner mehr ab.

Außerdem: Funktionieren die aufwändigen Reinigungssysteme nicht 100-prozentig, dann ist das, was der moderne, „saubere“ Diesel ausstößt, giftiger als Dinosaurierfürze. Diese Systeme altern und werden defekt. Es gibt keine Autowerkstatt, die nicht täglich mit völlig zugesetzten AGR-Ventilen (Abgasrückführung) konfrontiert wäre.

Dieselautos, die hauptsächlich im Kurzstreckenbetrieb eingesetzt werden und kaum jemals die optimale Betriebstemperatur erreichen, sind ca. alle 30.000 Kilometer von dem Problem betroffen. Ein einziger Auspuff, der nicht ganz dicht ist, plus Ad-Blue-Einspritzung, verursacht einen ultragiftigen Ausstoß. Die ersten Ad-Blue-Systeme sind inzwischen gute zehn Jahre alt und oft noch täglich im Betrieb. Technische Überwachung: Bei PKW alle 2 Jahre, bei Bussen (ca. 100.000 km pro Jahr) jährlich.

Der Kohlendioxidanteil der Erdatmosphäre liegt bei etwa 0,04 Prozent. Circa 0,02 Prozent davon sind der globalen Industrialisierung geschuldet. Und hierzulande flippen alle aus, weil mal wieder eine neue Sau durchs Dorf gejagt wird!? Allein der völlig unbeeinflußbare Vulkanismus ist für eine Abgabe von 150 – 260 Megatonnen Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre verantwortlich.

Es reicht ein einziger Blick auf wikipedia, um das Ausmaß der Hirnverödung zu erkennen, welches die aktuelle Dieselhysterie kennzeichnet – Zitat:

„Im Kohlenstoffzyklus wird ständig eine sehr große Menge an Kohlenstoff zwischen Atmosphäre und anderen Depots wie z. B. Meere, Lebewesen und Böden ausgetauscht. Die meisten CO2-Quellen haben einen natürlichen Ursprung und werden durch natürliche CO2-Senken ausgeglichen. Die atmosphärische Kohlenstoffdioxidkonzentration wird vom Stoffwechsel der Lebewesen auf der Erde, aber auch von Reaktionen beeinflusst, die unabhängig von jeglichem Leben ablaufen und ihren Ursprung in physikalischen und chemischen Prozessen haben. Die Zeitkonstante, d. h. die Geschwindigkeit dieser Vorgänge variiert stark und reicht von wenigen Stunden bis zu mehreren Jahrtausenden.“ – Zitatende.

Ein einziger großer Vulkanausbruch reicht aus, um sämtliche grünen Feinstaubplaketten der hysterischen Republik zu grünen Punkten der absoluten Lächerlichkeit auf gläsernen Scheiben zu machen.

Und hierzulande flippen alle ökohysterisch mit! Befördert wird dieser grunddemokratische Diskurs auf Basis völlig irrationaler Zivilreligiosität von genau denjenigen, denen wir bereits die Verspargelung der Landschaft mit ihren geschissenen Windrädern verdanken und die seit Jahrzehnten jeden vernunftbegabten Menschen mit ihrer Hysterie in den Wahnsinn treiben.

Clemens Gleich bei heise.de bereits 2011 – Zitat:

Die Währung der Weltverbesserung – Denn was die Einheit „Gramm CO2“ so attraktiv macht, ist ihre Eignung als Währung der Weltverbesserung. Sie erlaubt es, unvergleichbare Dinge mit dem Holzhammer zu Einheitsbrei gekloppt miteinander zu vergleichen. Sie erlaubt außerdem, das Leben eines Menschen in einem einzigen Zahlenwert zu quantifizieren, was die deutsche Seele instinktiv als gut, richtig und schön empfindet, selbst wenn der Zahlenwert den vernachlässigbaren Nachteil hat, ein haltloses Hirngespinst zu sein. Alles hat heute einen „CO2 footprint“, quasi einen Fußabdruck auf dem logischen Denken an sich, hinterlassen vom ständigen stumpf Dagegentreten. So werden KFZ aufgrund von den Herstellern zusammengeschummelter CO2-Ausstoßphantasien zusätzlich besteuert, obwohl wir längst Steuern auf den Treibstoff haben – Steuern also, die den realen, tatsächlichen Verbrauch abdecken und damit sogar die unverbrannten Kohlenwasserstoffe aus alten Motoren, Kaltstarts und Volllastanfettung mit einbeziehen.“ – Zitatende.

Diese ganze Diesel-Debatte zeigt lediglich eines: Wir haben kein Dieselproblem, sondern wir haben ein Kulturproblem. Und zwar ein gewaltiges. Diese Dieseldebatte ist lediglich eines von vielen Symptomen. Früher war Gott allmächtig und der Mensch Teil seiner Schöpfung. Da konnte nicht viel schief gehen. Es galt: Der Mensch denkt und Gott lenkt.

Perfekt! Seit der Mensch aber selber der liebe Gott geworden ist, hält er sich logischerweise auch selbst für allmächtig. „Umwelt“ ist ein Begriff, der es erst 1915 in ein deutsches Wörterbuch geschafft hat. Er ist das perfekte Instrument, den Menschen aus der „Gesamtwelt“ herauszunehmen und ihn in einen Gegensatz zur Welt zu stellen, ja, ihn zu einer Bedrohung für die Welt zu erklären. Damit läßt sich trefflich Interessenpolitik betreiben. Nichts anderes passiert gerade. Und alle machen mit wie die Bekloppten. Nicht mit mir.

80 Mio. Deutsche beteiligen sich wie die Irren an einer absolut wahnsinnigen Diskussion zur Weltrettung und zur Feinstaubreduzierung in ihren Städten. Gebe der Herr, daß sie niemals noch viel größere grüne Hirnfürze plagen mögen. Es ist doch zum Davonlaufen mit diesen verweicheierten Helmchenträgern!

„Zulässige Grenzwerte“ sind für diese Gottlosen ungefähr dasselbe wie für den Hardcorekatholiken die Monstranz! Es gibt einen zulässigen Grenzwert – und der wurde überschritten -gottogott!

Leute, es gibt zulässige Grenzen, da wo das Land anfängt oder aufhört – und die wurden vielleicht erst überschritten, leck´ mich fett.

Wenn sich die deutschen Hysteriker und Helmchenträger um ihre Landesgrenzen solche Sorgen machen würden wie über den „zulässigen Grenzwert“, den ihnen irgendwelche Zivilreligiösen aus Glaubensgründen als anbetungswürdig präsentiert haben, dann könnte man vielleicht langsam wieder daran denken, von einer Kulturnation zu sprechen.

Aber so? Hopfen und Malz sind verloren angesichts dieser hysterischen Zivilreligiosität. Ein Wahnsinn, woran diese degenerierte, dekadente, sich in Auflösung befindliche Nation von superschlauen Bescheidwissern und Zivilreligiösen alles stattdessen glaubt, seit sie den kulturell einigenden religiösen Glauben zum Aberglauben erklärt hat.

Gold für Scheiße eingetauscht, sozusagen. Sollen sie sich doch allesamt mit einem Fahrradhelmchen auf ihren Krachschädeln und einem Windrädchen in der kalten Hand beerdigen lassen.

Obwohl: Man könnte sich natürlich auch in „Soilent Green“ verwandeln lassen. Das wäre „umweltfreundlicher“, als voller Schad- und Giftstoffe in einem verwesenden Körper die liebe Mutter Erde zu verschmutzen.

Handelt es sich eigentlich bei heutigen Dieseldiskutanten noch um Menschen mit einem Verstand, oder ist das inzwischen nur noch regierte Biomasse, bei der reflexhaft das Jagdfieber ausbricht und das Mundwerk sinnlos daherzuplappern anfängt, sobald man ihr nur eine neue Sau vorsetzt, die obrigkeitsseitig zum Abschuß freigegeben worden ist?

Das frage ich mich ernsthaft angesichts dieser schwachsinnigen Debatte.

https://brd-schwindel.org/diesel-was-soll-der-ganze-quatsch/

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Der Honigmann

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Autoindustrie: Es gibt „intelligentere Lösungen“ als Diesel-Fahrverbote Bisher noch keine Bewertung

Eine Nachrüstung von Autos wäre eine “intelligentere Lösungen” als Fahrverbote, meint die deutsche Automobilindustrie. Das sei zu wenig, sagt die Bundesregierung. Die Herstellen müssten vor allem technische Nachbesserungen zur Abgassenkung entwickeln, so die Bundesumweltministerin.

Die deutsche Automobilindustrie will die drohenden Diesel-Fahrverbote noch abwenden. Dafür müsse der Diesel-Gipfel der Bundesregierung mit den Herstellern am Mittwoch ein überzeugendes Konzept erarbeiten. Das sagte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie, Matthias Wissmann, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vom Samstag.

Wissmann betonte, es gebe „intelligentere Lösungen“ als Fahrverbote. Die Hersteller böten ihren Kunden eine kostenlose Nachrüstung von Autos mit den Schadstoffklassen Euro 5 und zum Teil auch Euro 6 an. Mit neuer Software lasse sich der Ausstoß von Stickoxiden im Schnitt der deutschen Fahrzeugflotte um mindestens 25 Prozent senken.

Wenn sich die Hersteller mit der Bundesregierung auf solche Maßnahmen einigten, sehe er „durchaus Chancen, dass das Bundesverwaltungsgericht als höchste Instanz zu einem anderen Ergebnis kommen könnte als Stuttgart“.

Das Stuttgarter Verwaltungsgericht hatte am Freitag den Weg für Diesel-Fahrverbote in Innenstädten geebnet. Dies sei im Fall älterer Dieselautos die beste Lösung zur Senkung gesundheitsschädlicher Abgase, urteilte das Gericht. In Stuttgart und zahlreichen anderen deutschen Städten werden die Emissions-Grenzwerte deutlich überschritten.

Bundesregierung: Hersteller sollen ältere Fahrzeuge über Software hinaus nachrüsten

Die Bundesregierung machte dagegen Druck auf die Hersteller, ältere Fahrzeuge über die Software hinaus nachzurüsten. Updates seien nur ein erster Schritt, sagte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) im ZDF. Nötig seien vor allem technische Nachbesserungen zur Abgassenkung, und zwar auf Kosten der Hersteller. Sie erwarte bei dem Diesel-Gipfel eine konkrete Zusage, bis wann dies umsetzbar sei.

Darüber hinaus müssten die Hersteller eine Garantie für neue Bauteile abgeben, meinte der Leiter des Verkehrsressorts beim ADAC, Stefan Gerwens, im Deutschlandfunk.

Klimaprämie für Kauf emissionsarmer Autos

Es müssten Anreize für den Umstieg von alten Diesel- auf Euro-6- und Elektroautos geschaffen werden, sagte niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD). Das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete. Denkbar seien steuerliche Anreize oder „eine Art Klimaprämie, die von Industrie und Staat angeboten wird“, wenn Versucher emissionsarme Autos kaufen.

Der Staat sei in der Pflicht, „großflächige Fahrverbote zu verhindern“, so Weil. Der SPD-Politiker gehört dem Aufsichtsrat von Volkswagen an. Er nimmt wie auch die anderen Ministerpräsidenten der Autoländer an dem Diesel-Gipfel teil.

FDP: Keine Fahrverbote und kein Einsatz von Steuergeldern

Die FDP lehnt den Einsatz von Steuergeldern dagegen ab. Die Konzerne seien selbst in der Pflicht, technische Lösungen anzubieten, sagte Parteichef Christian Lindner der „Passauer Neuen Presse“.

„Zu Fahrverboten in Innenstädten darf es nicht kommen“, unterstrich er. „Es kann nicht sein, dass Geringverdiener ihren alten Diesel bald am Stadtrand abstellen müssen“, so der FDP-Chef. (afp)

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/autoindustrie-es-gibt-intelligentere-loesungen-als-diesel-fahrverbote-a2177592.html

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