Parteieintritt auch ohne deutschen Pass möglich – aber nur wenige Ausländer treten deutschen Parteien bei 4.21/5 (14)

Kein deutscher Pass, aber in einer Partei hierzulande? Das ist erlaubt und fast unbeschränkt möglich. Zwischen dem Anteil von Ausländern an der Gesamtbevölkerung und ihrem prozentualen Anteil bei Parteimitgliedschaften gibt es aber eine große Diskrepanz

Nur wenige Ausländer machen von der Möglichkeit Gebrauch, über den Eintritt in eine Partei in der deutschen Politik mitzuwirken.
Keine der Parteien mit Bundestagsfraktion gab den Ausländeranteil unter ihren Mitgliedern bei einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur mit mehr als zwei Prozent an. An der Gesamtbevölkerung machen Ausländer jedoch rund 11 Prozent aus.
Viele Ausländer arbeiteten und wohnten nur auf Zeit in Deutschland, erklärte der Politikwissenschaftler Niko Switek von der Universität Duisburg-Essen die Diskrepanz. Auch spiele die sprachliche Hürde eine Rolle, denn im Parteialltag gehe es viel um Kommunikation. Ein Eintrittsgrund in eine Partei sei zudem, wenn jemand aus der Familie schon Mitglied ist. „Auch das fällt bei den neu Angekommenen weg.“
In der SPD haben geschätzt weniger als zwei Prozent keinen deutschen Pass, teilte ein Sprecher mit. Bei den Grünen waren es Ende vergangenen Jahres etwa 1,3 Prozent. Etwa 0,8 Prozent der FDP-Mitglieder haben keinen deutschen Pass. In der AfD sind es mit rund 0,7 Prozent nur etwas weniger. Die CSU nannte einen Anteil von gut 0,5 Prozent. Bei der Linken und der CDU gab es keine Zahlen.
Das deutsche Parteiengesetz erlaubt den Eintritt von Ausländern in die hiesigen Parteien. Sie dürfen aber nicht die Mehrzahl der Mitglieder oder im Vorstand ausmachen. „Die Mehrheit werden sie schon aus zahlenmäßigen Gründen kaum erreichen, und eine Mehrheit im Vorstand scheint mir bei keiner der bekannten Parteien eine realistische Vorstellung“, sagte Hans Meyer, emeritierter Professor für Verfassungs-, Verwaltungs- und Finanzrecht.

An Wahlen dürfen Ausländer in Deutschland nicht teilnehmen, auf Kommunalebene gibt es eine Ausnahme für EU-Bürger. (dpa)

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/parteieintritt-ist-auch-ohne-deutschen-pass-moeglich-aber-nur-wenige-auslaender-treten-deutschen-parteien-bei-a2393794.html

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Amtlich: Seehofer-Merkel-ENDE rückt näher 5/5 (8)

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75 % der Menschen in Deutschland können “sich Neuwahlen vorstellen”. Merkel und Seehofer im “Palavermarathon”. Deutschland wendet sich ab. Endlich?

Merkel-Tief in Zahlen

Die Jamaika-Koalition würde nur noch bei 75 % aller Menschen Zustimmung finden, heißt es in einer neuen Umfrage (vgl. http://bit.ly/2yNBKeO). Das dürfte die Stimmung, so wie viele Menschen auf den Straßen, in Internet-Kommentaren und auch in Sendungen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens empfinden, widerspiegeln. Schon vor Wochen hatte Watergate.TV gemeldet, dass die Mehrheit in Deutschland schon kurz nach der Wahl mit dem Wahlergebnis unzufrieden war.

Jetzt ist auch die Jamaika-Koalition schon unbeliebt, noch bevor sie überhaupt angefangen hat. So sind noch vor gut vier Wochen 57 % der Befragten der Meinung gewesen, die Jamaika-Koalition sei akzeptabel. Nun sind es lediglich 45 %. Besonders schlecht sind die Werte derzeit für die Union.

CDU und CSU sollen nur noch 30 % der Stimmen in Umfragen erhalten. Das ist nach Meinung von Wahlforschern der niedrigste Wert seit 11 Jahren. Zur Erinnerung: 2005 begann die Kanzlerschaft von Angela Merkel. Also vor 12 Jahren. Angela Merkel hätte mit diesem Ergebnis wohl mehr oder weniger abgewirtschaftet.

Das zeigt sich auch in den Zahlen. Merkel ist in den persönlichen Umfragen innerhalb von vier Wochen immerhin um 6 Prozentpunkte abgerutscht. Die Grünen waren vor Tagen auch auf einen neuen Tiefstand seit der Wahl gerutscht.

Nun: Die SPD unter Martin Schulz profitiert davon auch nicht, die SPD bleibt auf ihrem deprimierenden Niveau der Bundestagswahlen hängen. Das Ganze heißt unter dem Strich:
1. Schon jetzt sieht die Mehrheit der Bevölkerung keinen Vorteil mehr durch Jamaika.
2. Schon jetzt kassieren die Parteien ihre Versprechen ein. Die FDP möchte die Steuererleichterungen zusammenstreichen, die Grünen verzichten auf zeitliche Grenzen für die Abschaffung der Verbrennungsmotoren – und die Union macht aus einer Obergrenze bei der Zuwanderung eine “atmende Obergrenze”. Also nichts.
3. Merkel zerstört wahrnehmbar die Identität der Union. Das Grummeln wird größer. Watergate.TV berichtete bereits, dass die Gruppe um Jens Spahn schon länger die Ablösung von Merkel forderte. Nicht direkt für die nächsten Wochen, aber mit Blick auf die nächsten Jahre. So etwa durch den Ministerpräsidenten Schleswig-Holsteins.
4. Seehofer als Ministerpräsident in Bayern scheint ohnehin am Ende. Die CSU hat Erfahrung darin, alternde Vorsitzende abzusägen. Dies passierte beim früheren Ministerpräsidenten Streibl, dies passierte beim Duo Beckstein/Huber, dies passierte bei Edmund Stoiber. Das Grummeln wird inzwischen zum lauten Schrei. Seehofer wird direkt von Spitzenpolitikern der CSU angegangen. Dem Ministerpräsidenten fehlt die politische Kraft, um diese Opponenten abzusetzen. Vor unseren Augen läuft bereits die Demontage in Bayern.

Der nächste Ministerpräsident Söder hat bereits angekündigt, so jedenfalls war zu hören, die “AfD rechts überholen zu wollen”. Ob dies mit einer Kanzlerin Merkel gelingen könnte? Söder hätte nichts zu verlieren, wenn er Ministerpräsident und Parteivorsitzender der CSU wird und die bayrische Partei nicht an einer Jamaika-Koalition teilnehmen lässt.
Watergate.TV meint: Das Ende der Jamaika-Koalition ist bereits vorgezeichnet. Die Menschen ahnen dies und stellen sich auf Neuwahlen ein. Die herrschende Regierung, Merkel und Seehofer, werden in Umfragen bereits abgestraft. Fraglich scheint nur noch, wie lange es dauert. Königsmörder in Bayern ist Söder (wenn auch bislang nicht offiziell). Wer wird es auf Bundesebene?

http://www.watergate.tv/2017/11/10/amtlich-seehofer-merkel-ende-rueckt-naeher/

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Der Honigmann

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Verrücktes Deutschland: Die Mehrheit will von einer Sekte regiert werden 5/5 (9)

von Ramin Peymani

Langsam dämmert auch der FDP, was die CSU längst begriffen hat: In einer Bundesregierung kann es eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Grünen nicht geben.

Zu keinen Kompromissen bereit, rückt die Bevormundungs- und Verbotspartei nicht einen Millimeter von ihren Maximalpositionen ab. Sowohl in Energie- und Umweltfragen, als auch in der alles überlagernden Zuwanderungspolitik liegen Welten zwischen den Grünen und den übrigen Verhandlungspartnern.

Doch während sich Union und FDP den Kopf darüber zerbrechen, wie man auf einen gemeinsamen Nenner kommen könnte, beharrt die kleinste der drei Bundestagsfraktionen auf ihren surrealen Forderungen.

100 % Ökostrom und das Ende des Verbrennungsmotors bis 2030 festschreiben zu wollen, ist genauso gemeinwohlschädlich wie das Postulat einer ungeregelten Zuwanderung, einer ungebremsten Ausweitung des Familiennachzugs und einer Abschiebequote nahe Null. Von den grünen Träumereien einer europäischen Transferunion einmal ganz abgesehen.

Keine andere Partei könnte sich diesen sektengleichen Habitus leisten. Doch die Umerzieher im Gewand der Wohlmeinenden wissen, dass sich am Ende alle fügen werden. Zu groß ist die Angst der politischen Konkurrenz vor der grünen Journaille.

Und so darf eine Gruppierung, die einen Bruchteil der Gesellschaft repräsentiert, über 83 Millionen Menschen herrschen, obwohl sie nur gut vier Millionen Mal gewählt worden ist. Da kann FDP-Chef Lindner noch so oft drohen, Jamaika werde „ein Luftschloss“ bleiben, wenn sich die Grünen in den weiteren Koalitionsgesprächen nicht bewegten.

Österreichs Wähler haben eine Organisation aus dem Parlament verbannt, die dem Land wirtschaftlich und gesellschaftlich schadet

Deutschland ist weit davon entfernt, sich von einer Sekte zu befreien, die das Land seit Jahrzehnten im Würgegriff hält. Sehnsüchtig schaut man nach Österreich, wo die Wähler vorgemacht haben, dass es kein Traum bleiben muss, eine Organisation aus dem höchsten Parlament zu verbannen, die dem Land wirtschaftlich und gesellschaftlich nachhaltig schadet.

Wir Deutsche sind jedoch offensichtlich anfällig für grüne Angstmacherei. Zwar wurden die meisten Horrorszenarien der Erfinder von Waldsterben und Ozonloch widerlegt, doch lassen sich immer noch Millionen von Mitbürgern einreden, Umweltzonen führten zur Reduzierung von Feinstaubkonzentrationen und Elektroantriebe hätten eine vorteilhaftere Ökobilanz als Verbrennungsmotoren.

Überhaupt muss man staunen, wie gering die Bereitschaft ist, die grünen Dogmen zu hinterfragen. Man möchte eben zu den „Guten“ gehören, denn es kann ja nichts Schlechtes daran sein, die Umwelt schützen zu wollen. So ehrenwert die Ziele, sollte es sich jedem halbwegs Vernunftbegabten allerdings erschließen, dass der mit deutscher Gründlichkeit vorgetragene Umweltaktionismus kaum einen messbaren Klimaeffekt hat. Ums Klima geht es den Grünen aber auch ebenso wenig wie um die Umwelt.

Es geht ihnen einzig um die Durchsetzung ihrer Lebensphilosophie, die der Mehrheit aufgezwungen werden soll. Erreicht wird dies durch das Wecken von Schuldgefühlen und das Schüren von Angst. Anders sieht es in der Zuwanderungs- und Integrationspolitik aus. Dort soll die Moralkeule jeden Widerspruch im Keim ersticken.

Mit den Grünen an der Macht werden sämtliche Negativentwicklungen der letzten Jahre dramatisch beschleunigt

Seit Jahren unterbinden die Grünen die Abschiebung Ausreisepflichtiger bestimmter Herkunftsländer. In mehreren Landesregierungen sorgen sie dafür, dass selbst Intensivtäter Deutschland nicht verlassen müssen. Und wo sie es doch einmal nicht verhindern können, üben sie per Nichtregierungsorganisation Druck auf die Verantwortlichen aus, indem sie sich mit Transparenten auf Flughäfen versammeln und über ihre medialen Gehilfen für eine umfassende Berichterstattung sorgen, die suggeriert, hier hätten nicht bloß ein paar Dutzend, sondern Zehntausende gegen eine unmenschliche Politik demonstriert.

In der öffentlichen Debatte wollen sie uns weis machen, der Familiennachzug sei integrationspolitisch zwingend geboten und führe nur zu einigen Hunderttausend Nachzüglern. Dass die Realität weit davon entfernt ist, verdeutlicht folgendes Beispiel:

Ein 14-jähriger unbegleiteter „Flüchtling“, den meine Mutter im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit betreute, ist inzwischen als Asylbewerber anerkannt.

Der minderjährige Afghane erwartet nun seine vierzehn Geschwister, seinen Vater und dessen zwei Frauen.

Mehr als 60.000 unbegleitete Minderjährige leben inzwischen hier.

Es ist keineswegs vermessen, nur für diese Zuwanderergruppe von einem Familiennachzug auszugehen, der eine halbe Million erreicht. Mit den Grünen an der Macht werden sich sämtliche Negativentwicklungen der letzten Jahre dramatisch beschleunigen.

Wieso aber gestatten wir einer Sekte, die gerade einmal 5 % aller Bürger vertritt, unser Leben so radikal zu verändern?

Die Mehrheit will Jamaika – Deutschland muss verrückt sein!

https://brd-schwindel.org/verruecktes-deutschland-die-mehrheit-will-von-einer-sekte-regiert-werden/

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Der Honigmann

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„Die Unterwerfung“ des Bundestages 5/5 (17)

Von Wolfgang Hübner

Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq hat in seinem vielgelesenen Roman „Die Unterwerfung“ auf ebenso beklemmende wie ironische Weise die islamische Machtübernahme in Frankreich geschildert. Jede Machtübernahme, sei es eine islamische, nationalsozialistische oder kommunistische, hat eine Vorgeschichte.

Ganz plötzlich und spontan geschieht ein solch einschneidendes Ereignis nie. Und es gibt deshalb immer Vorzeichen und Vorboten, die auf eine solche Entwicklung hinweisen.

In der konstituierenden Sitzung des Bundestages am 24. Oktober 2017 ist etwas geschehen, was in der Zukunft einmal als Vorzeichen für den künftigen Sieg des Islams in Deutschland betrachtet werden könnte. Denn die Verweigerung von fünf im Bundestag vertretenen Parteien, den AfD-Kandidaten Albrecht Glaser zu einem von sechs Bundestagsvizepräsidenten zu wählen, hat eine weit größere Bedeutung und Tiefendimension als nur Ergebnis eines kleingeistigen Scharmützels zwischen etablierten und neuen politischen Kräften gewesen zu sein.

Die inhaltliche Begründung für die Ablehnung Glasers bezieht sich nämlich nicht auf dessen Mitgliedschaft in der verhassten AfD oder auf irgendwelche Verfehlungen im Leben des 75-jährigen Kandidaten. Vielmehr wird ihm zum Vorwurf gemacht, er verneine die Vereinbarkeit des Islam mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Logischerweise folgt daraus, dass die überwältigende Zahl der Bundestagsabgeordneten von CDU, CSU, SPD, FDP, Grünen und Linken den Islam mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unter Verweis auf Artikel 4 des Grundgesetzes für vereinbar erachtet.

„Freiheit des Glaubens“

Nun sind weder die „Freiheit des Glaubens“ noch die „ungestörte Religionsausübung“ für irgendeinen Moslem in Deutschland in Gefahr – auch nicht durch Albrecht Glaser -, soweit die Wahrnehmung dieser Grundrechte im Rahmen der in Deutschland geltenden Gesetze und Verordnungen geschieht. Was allerdings nicht vereinbar mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ist und sein kann, ist der totalitäre Anspruch des Islam, auch kulturell und politisch die weltliche Ordnung nach seinen Vorstellungen bestimmen zu wollen.

Genau deshalb gehört der Islam weder zu Deutschland noch zu Europa oder Amerika. Überall hier und dort nämlich gibt es säkulare Ordnungen, die den Religionsfrieden sowie die freie Ausübung von  Religionen gewährleisten, aber keineswegs die Errichtung einer religiös begründeten Alleinherrschaft erlauben, auch nicht die des Islam. Dass es Staaten auf der Welt gibt, die das anders praktizieren, ist eine Realität, die nur von den Bevölkerungen dieser Staaten geändert werden kann.

Glaser und die AfD wollen und können Moslems in Deutschland weder ihre Glaubensfreiheit noch ihre Religionsausübung verweigern. Aber sowohl Glaser als auch sonst jemand kann mit besten Gründen den totalitären Anspruch des Islam für unvereinbar mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung halten. Andere politische Kräfte oder Personen können das im Rahmen der Meinungsfreiheit anders betrachten. Doch daraus folgt mitnichten das Recht, einen Politiker von einer seiner Partei zustehenden Position auszuschließen, weil er eine Auffassung vertritt, die zweifellos vereinbar mit dem Grundgesetz ist.

Unterwerfungsgeste gegenüber dem totalitären Anspruch des Islam

Geschieht das trotzdem, kann es für das Verhalten der anderen Fraktionen im Bundestag nur zwei Interpretationen geben: Entweder diese haben nur einen Vorwand gesucht, um den AfD-Kandidaten zu verhindern. Dann haben sie sich allerdings selbst leichtfertig ein Ei ins Nest gelegt, dessen sie nicht froh werden dürften. Oder mit der Ablehnung Glasers haben sie eine folgenschwere Unterwerfungsgeste gegenüber den totalitären Anspruch einer kulturfremden, aber sich über Einwanderung ausbreitenden Religion praktiziert. Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob den daran beteiligten Abgeordneten diese Unterwerfungsgeste bewusst war oder ob sie nur abgenickt haben, was die Fraktionsspitze vorgegeben hatte.

Der Grundsatzkonflikt

Entscheidend ist die tatsächliche Botschaft der dreimaligen Ablehnung Glasers: Wer offen und öffentlich unter Berufung auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung den totalitären Anspruch des Islam mit dieser nicht vereinbar hält, wird von einer großen Mehrheit der gewählten Abgeordneten des Deutschen Bundestages ausgegrenzt. Zugleich erklärt folglich diese große Mehrheit, ob nun bewusst oder im Zustand sträflicher Ahnungslosigkeit und politischer Naivität, den totalitären Anspruch des Islam, sich über die säkulare Ordnung zu stellen, für vereinbar mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung.

Damit haben die Fraktionen und Parteien, die Glaser verhindern wollen, einen Grundsatzkonflikt beschworen, der ihnen in seiner ganzen Konsequenz vielleicht nicht klar war, der aber jetzt ausgetragen werden muss. Es ist deshalb der AfD-Fraktion zu empfehlen, diesem Konflikt nicht auszuweichen, also weiter auf dem Kandidaten Glaser zu beharren, zumindest so lange der Kandidat nicht von sich aus auf weitere Wahlbewerbungen verzichtet. Denn es geht jetzt um mehr als nur um eine parlamentarische Position: Es geht jetzt um Unterwerfung oder Standhalten – es geht um einen zutiefst existenziellen Aspekt der Zukunft Deutschlands!

https://brd-schwindel.org/die-unterwerfung-des-bundestages/

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Der Honigmann

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Jamaika statt Deutschland: Merkel wird uns an den Schulen abschaffen…! 5/5 (8)

Foto: Imago
Wird hier der Untergang Deutschlands geplant (Foto: Imago)
Im neuen Bundestag konnte man die neue Eintracht von Merkels kommender Schwampel (= Schwarze Ampel) bereits bestaunen. Merkel mit Hofreiter, Roth und Özdemir vertraulich über Tische gebeugt, kumpelhaft scherzend, verstehend lächelnd. Gleiche unter Gleichen. Angela Merkel endlich inmitten ihrer eigentlichen Lieblingspartei, den ökosozialistischen Grünen, die sie nach der Wende 1989 nicht als Trittbrett auf dem Weg zur Bundesmacht nutzte – sondern ihren Umweg über die opportunistische und korrupte CDU wählte. Doch nun ist die Grüne Merkel bei den Grünen angekommen, die Grüne Partei bei der Grünen Mutti und alle zusammen können nun gemeinsam Grüne Politik machen. CDU? Welche CDU…?!!!Von Hans S. Mundi

MERKELS GROSSES FINALE: DIE DEUTSCHEN VERSCHWINDEN ENDLICH

Bundestag 2017: Merkel in guter Nachbarschaft nun auch mit den wieder angekommenen Pseudoliberalen, welche am Rednerpult bereits die kommende Opposition der sicher kommenden Schwampel-Regierung wegen angeblicher „Effekthascherei“ beschimpfte. Wir, die FDP, tragen den ganzen Staat, die gesamte Verantwortung, also bitte Ruhe auf den billigen Plätzen! Mit diesen Allmachtsgefühlen wird sich das ewige Flittchen FDP dann wie gewohnt allen Allüren der regierenden Führerin aller Gutmenschen auf der Welt andienen, unterwerfen, die Füße küssen, nur um Macht zu haben, Macht zu teilen, wichtig zu sein. Sämtliche Speichellecker und Hofschranzen an Merkels Hofe in dieser nun kommenden Legislaturperiode des Deutschen Bundestages aber werden vor allem Geschichte schreiben – die Geschichte der Deutschen, letztes Kapitel.

NS-EPOCHE oder DER GÄHN-EFFEKT FÜR MIGRANTEN

An Schulen und Hochschulen in Deutschland ergibt sich schon seit geraumer Zeit ein Konflikt der Identitäten, ein Tabuthema, welches unübersehbaren Raum einnimmt und demnächst riesengroß werden dürfte. Ein Hochschulprofessor aus dem Rheinland packt stellvertretend für seine Kollegen aus dem ganzen Land aus: „Wenn sie heute an einer Hochschule unterrichten, dann kann es ihnen passieren, dass mehr als die Hälfte der Studierenden im Plenarsaal einen Migrationshintergrund haben. Bei allen Studienfächern mit historischem Bezug ergibt sich daraus ein Dilemma. Sobald sie auf das Deutschland der NS-Epoche kommen, auf damit verbundene Kriegsschuld, Holocaust und die daraus resultierende Verantwortung der Deutschen bis heute, fangen die Migranten an demonstrativ zu gähnen, unterhalten sich, holen Laptops und Handys raus oder öffnen ihre Tupperdosen und greifen zum Brötchen.“ Unter Rappern hierzulande geht es offener und direkter zu als im deutschen Feuilleton oder bei Maybrit Illner. Viele Statements aus der Szene beleuchten das Thema, türkische Jugendliche geben zu Protokoll, dass sie keine Deutschen sein möchten, denn „die werden immer gleich als Nazis beschimpft, wenn sie die falsche Meinung haben. Die Deutschen haben es nicht leicht, die müssen sich viel gefallen lassen, dürfen sich nicht wehren und wenn sie was sagen, dann sind sie Nazi und bekommen ganz schön Probleme.“

Neben derartigen Protokollen aus türkischen Revieren und arabischen deutschen Vororten kam daher auch passend unlängst die Einlassung von Bushido, der angeblich gesagt haben soll, dass er aus diesen Gründen der ewigen Anklage gegen die Deutschen und deren Dauerschuld wohl auch persönlich AfD wählen würde, wäre er ein gebürtiger Deutscher. Die deutsche Geschichte im Fokus der Migranten – das große Thema der Merkelschen Schwampel kommender Tage!

MERKEL SCHWAMPELT SICH FREI: NUR BIODEUTSCHE SIND SCHULD!

Der oben zitierte Professor mit seinen Impressionen aus deutschen Plenarsälen ist wahrlich kein Einzelfall. Im Gegenteil, denn noch weitaus gravierender geht es an den gewöhnlichen allgemein bildenden Schulen im Lande zu. Tonnenweise lagert da von der Grund- über die Gesamtschule bis zum Gymnasium das „NS-Lehrmaterial“ der Bundeszentrale für politische Bildung, um sämtlichen Schülerinnen und Schülern Innenansichten aus deutschen Konzentrationslagern, kommentierte Hitlerreden und Bilder von Kriegszenen an der Ostfront zu zeigen, vorrangig im Fach „Geschichte“. Mit diesem Rüstzeug werden deutsche Kinder und Jugendliche seit mehr als siebzig (!) Jahren bewußt schockiert, konfrontiert, seriell zugedröhnt und manipulativ für „ewig schuldig, mitschuldig, noch heute verantwortlich“ erklärt – und somit einseitig in die unmoralisch-rezessive Ecke der Dauerschuldner getrieben. Doch der Anteil der Schüler mit einem Migrationshintergrund stellt dieses bewährte Konzept der „NS-Aufklärer“ komplett infrage. Es kann so nicht weiter gehen. Es wird so nicht weiter gehen. Es wird die Schuld aufgeteilt werden… wetten, daß…?!!!

BLICK ZURÜCK IM IDEOLOGISCHEN ZORN

Immer wieder betonten namhafte politische Größen aus der deutschen Parteien- und Regierungslandschaft, der Nationalsozialismus dürfe nicht historisiert und vergessen werden, die Deutschen bleiben auch weiterhin für dieses dunkle Kapitel deutscher Menschheitsgeschichte direkt verantwortlich – womit die Alliierten – in diesem Sinne interpretiert – dann ja angeblich eine Art Blutrache und Erbschuld oktroyierten und die „deutsche Rasse“ zu moralischen Untermenschen auf Lebenszeit und für alle kommenden Generationen erklärt hätten. Das taten sie aber eigentlich nicht, dafür sorgten im Gefolge die sozialistischen und postsozialistischen Parteien und sonstige „Weltenretter“, denen die Deutschen als das personifizierte ewige Böse gut in den billigen ideologischen Kram passten – zu Zeiten der Ost/West-Konfrontation sowieso. Wer all das für überzogen hält, möge sich doch mal fragen, warum als Gründungsmythos der Bundesrepublik immer wieder Hitler, Hitler, Hitler (noch heute stets und ständig in Serie im Fernsehen!) herhalten muß, während unsere Schülerinnen und Schüler so gut wie NICHTS aus der Ära der Weimarer Republik mit all ihren sinnstiftenden Facetten in Bezug auf Demokratie, Kunst, Publizistik, Technik und Erfindergeist in der Schule lernen?!!!! Sie lernen auch wenig über das geistreiche Volk der Dichter und Denker, vor allem aber ABSOLUT NICHTS ÜBER NATIONALE WÜRDE UND STOLZ so wie er IN ALLEN ANDEREN LÄNDERN ZUR ALLTÄGLICHEN NORMALITÄT GEHÖRT, ob bei Franzosen, Engländern, Chinesen, Italienern, Amerikanern, Türken usw. usf. – warum wohl…?!!!

LINKES MILIEU KENNT KEINE MORAL, LÜGEN SIND LEITGEDANKEN

Merkels Schwampel wird sich auf ein Einwanderungsgesetz einigen. Damit verbunden werden all diejenigen, die noch nicht so lange hier leben oder deren Angehörige demnächst noch nachgereist hierher kommen, automatisch zu besseren Deutschen. Das wird demnächst in der Schule der Lehrer so lehren. Das wird man aber vorher noch nicht so nennen. Nein. Man wird die Vorzüge dieser endgültigen historischen Entnazifizierung erstmal in höchsten Tönen loben und preisen, denn nachdem Ex-Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPd) schon erste Lektionen im neuen deutschen Geschichtsunterricht erteilt hatte, ist die Richtung vorgegeben. „Die Türken haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut“, so Gabriel, der damit dem eigenen Volk mitsamt den einstigen Trümmerfrauen ohne Migrationshintergrund einen kräftigen Tritt in den Hintern gab. Linkes Milieu kennt keine Moral, denn die Lüge ist dort stets ein Leitgedanke.

WAS KANN EIN ARMER MUSLIM FÜR DEN BÖSEN HITLER?!

Für das letzte Kapitel der Deutschen braucht man aber nicht einmal mehr die irllichternden Sozialdemokraten, das bekommt Merkel mit Trittin, Özdemir und Lindner im Spaziergang hin. Man wird eine gelenkte, parteiliche „Expertenkommission“, vielleicht gar eine Historikerkommission, ins Leben rufen. Diese wird die Erzählung der deutschen Geschichte bis zum Tag X der Nachkriegszeit und der massiven Einwanderung aus anderen Ländern neu definieren. Das neue Deutschland wird frei von Schuld sein, denn was kann ein armer Muslim für den bösen Hitler? Warum sollen sich Türken, Syrer, Libanesen, Perser oder Afrikaner mit der NS-Epoche befassen?! Sie werden also im künftigen Geschichtsunterricht ein böses altes Deutschland vorgestellt bekommen, welches es mal gab BEVOR SIE KAMEN UND DEUTSCHLAND VOR DEN NAZIS RETTETEN, ein Deutschland, welches es heute nicht mehr gibt – verbunden mit der Warnung vor ein paar „ewiggestrigen“ Biodeutschen, die „Rechte“ wären und das alte böse Deutschland wieder haben wollten. Ein guter Deutscher hat künftig keine eigene Geschichte mehr, es sei denn, er wolle sich Dreck umhängen. Ein künftiger Biodeutscher ist nur dann gut, wenn er in einem neuen Deutschland und Europa ohne eigene Identität als „freier Weltbürger“ aufgeht, sich historisch verdünnisiert und sich allen Minderheiten, Kulturen, Ethnien und importierten religiösen Vorstellungen vollständig unterordnet, sie hofiert, niemals kritisiert aber diese stets in den höchsten Tönen lobt. Dann darf der nun endlich menschgewordene Ex-Altdeutsche in der Schule auch weiterhin beim Geschichtsunterricht als Nachfahre teilnehmen und zuhören – gemeinsam im neuen Transitland Jaimaika, dem Land ohne Geschichte, denn hier beginnt gerade eine neue Geschichte DER EINWANDERER.

WENN JAMAIKA FEIERT: AfD-POLITIKER AN DEUTSCHEN SCHANDTAGEN GEFESSELT AUF PRITSCHENWAGEN ZUR SCHAU GESTELLT….???

FDP, Grüne, CDU und CSU werden die bildungspolitische Kulturrevolution mitsamt dem weiteren massenhaften Zuzug von Ausländern in unser Land vollziehen. Ob offen oder verdeckt, ob schrittweise oder mit einer großen Gesetzgebung und Kampagne für ein neues buntes „Jamaika“ statt Nazi-Deutschland, das wird man sehen. Das Ergebnis aber steht fest. Deutschland wird abgeschafft. In den Geschichtsbüchern. Damit die Migranten an Schulen und Hochschulen nicht mehr länger im Unterricht mit der „deutschen Schande und Schuld“ belästigt werden. Schandtage für Biodeutsche wird es sicherlich weiterhin geben, vielleicht mit gefesselten AfD-Politikern auf Pritschenwagen, die man mit Nazi-Schautafeln um den Hals durch Berlin-Neukölln karrt – so wie einst bei der Chinesischen Kulturrevolution die Regimekritiker (bei den GrünInnen sind bekanntlich haufenweise alte Maoisten wie Kretschmann oder Trittin!). Pogrome an Abweichlern wirken bekanntlich sinnstiftend für mächtige Mehrheiten. Warten wir es ab. Es wird fürchterlich.

http://www.journalistenwatch.com/2017/10/25/jamaika-statt-deutschland-merkel-wird-uns-an-den-schulen-abschaffen/

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Der Honigmann

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Versprochen, Deine staatliche Rente ist sicher … weg! 5/5 (7)

Von Martin M. Luder

Norbert Blüms Rentenversprecher

Kein Grund Dich gleich aufzuregen, denn das, was ich in der Überschrift als „Rentenversprecher“ betitelt habe, ist weder ein Schreibversehen, noch ein dummer Versprecher, nein, es ist schlicht und ergreifend die bittere Wahrheit!

Die Wahrheit, dass das, was uns der Nobbi Blum vor etlichen Monden mit einer inneren, heute nicht mehr nachvollziehbaren, Überzeugung dreist versprochen hatte, nur ein Versprecher war.

Okay, damals als der Blüm sich im Überschwang der Gefühle über seiner Ansicht nach sicheren Rente ausließ, da war die Welt doch noch einigermaßen in Ordnung. Wie bitte – in Ordnung? Sorry, ich muss gerade lachen, denn schon während der verKOHLten Regierung stand die Rente auf wackligen Beinen.

Wäre denn zu jener Zeit alles so sicher, beschaulich und übersichtlich gewesen, dann hätte sich der bunte Minister die Worte, die er erstmals im WahlKRAMPF 1986 und dann ein weiteres Mal während einer hitzigen Debatte im Deutschen Bundestag wiederholte, verkniffen.

Sein Auswurf von „die Rente ist sicher“ [1] war lediglich, um das bisschen Volk nicht zu sehr zu erschrecken, ein idiotischer Hilferuf eines gescheiterten Politdarstellers. Na klar, denn schon Ende der 80er Jahre war es doch schon absehbar, dass die Deutschen ein zum Aussterben verdammtes Volk sind, und dass aufgrund des nicht mehr nachwachsenden Nachwuchses der Generationenvertrag scheitern muss.

Geschichtlicher Hintergrund: Warum die Rente zum Scheitern verurteilt ist!

Um das zu verstehen, bedarf es jedoch noch eines fundierten Geschichtswissen, nämlich dem Wissen, dass der Plan das Deutsche Volk auszurotten, schon vor, aber mit Sicherheit auch während des Zweiten Weltkrieges geschmiedet wurde. Dazu verweise ich auf die Aussage eines Theodore Nathan Kaufmanns, der sich in seinem Buch „Germany Must Perish“ zur folgenden Aussage hinreißen ließ:

„Um das deutsche Volk aussterben zu lassen, braucht man nur etwa 48.000.000 zu sterilisieren, ausgeschlossen sind Männer über 60 und Frauen über 45 Jahre wegen ihrer natürlichen Einschränkung von Geburten. (…) Die vollständige Sterilisation beider Geschlechter ist deshalb notwendig, weil, nach der heutigen deutschen Lehre, ein Tropfen deutschen Blutes wieder einen Deutschen hervorbringt. (…) Zweitens würde die Durchführung dieses Planes keine Bevölkerungsverschiebung mit sich bringen, noch würde sie eine plötzliche seelische Belastung bedeuten. Dass die Deutschen nach und nach aus Europa verschwinden, wird keine nennenswerte negative Lücke hinterlassen, keine größere als das allmähliche Verschwinden der Indianer hierzulande“ [2]

Nein, ich verweise auch auf die Aussage einer weiteren „gewichtigen Persönlichkeit“, wie dem ehemaligen britischen Premierminister Winston Churchill, der schon im Jahre 1934, also lange vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges, gegenüber Heinrich Brüning, dem letzten Kanzler der Weimarer Republik, keinen Zweifel aufkommen ließ, welches Schicksal dem Deutschen Volk beschieden war, nämlich dass

«wenn Deutschland wirtschaftlich zu stark wird, muss es zerschlagen werden. Deutschland muss wieder besiegt werden und diesmal endgültig.« [3]

Ich denk mir, dass die endgültige Zerschlagung des Deutschen Volkes nicht aus der Luft gegriffen ist, und dass unsere Rentner die Auswirkungen dieses Wunschkonzertes von menschenverachtenden Kreaturen gerade mit voller Wucht am eigenen Leib zu spüren bekommen.

Stand wohl deshalb bei der Rentenreform der „kohlschen“ Regierung ein demografischer Faktor im Vordergrund, und wurde vielleicht auch aus diesem Grunde eine Absenkung des Rentenniveaus von 70 auf 64 Prozent, welches die zukünftige Rente sichern sollte, beschlossen? Ich weiß es nicht! Ich weiß nur eins, dass mit der ersten großen Rentenreform ein schleichender Prozess der totalen Verelendung des Deutschen Volkes in Gang gesetzt wurde.

Ganz gewiss, denn so verhält es sich, wie u.a. auch die Gesundheitsreformen zeigen, im Grunde genommen mit allen Reformen! Sie versprechen viel und halten nichts. Dabei stellt sich mir eine weitere Frage. Die Frage, warum denn immer noch eine Reform die andere jagt, und man sich nicht endlich mal die Mühe macht, die Systemfrage zu stellen?

Vielleicht sollte man sich bei dieser Gelegenheit auch echt mal fragen, ob es denn nicht mal Sinn macht, das Übel zeitnah bei der Wurzel zu packen? Eigentlich wäre das genau die Lösung, denn als der Patient „Rentenversicherung“ in den 80er Jahren noch kränkelte, liegt heute die Rente und somit auch die Rentner, nicht nur wegen einer schrumpfenden Bevölkerung, sondern auch wegen anderer Gründe, auf der Intensivstation. Da ist dann schon mal eine weitere Frage, die Frage, warum denn bisher alle Reformen zu einer Luftnummer verkommen sind, erlaubt?

Wieso greifen eigentlich alle Reformen ins Leere?

Und da ist mir zu dieser Frage gleich die Antwort eingefallen, dass es den Herrschaften, die in bunten Tagen dickmachende Diäten fressen, und aufgrund ihrer Trägheit alles abnicken, gar nicht um eine Lösung des Rentenproblems geht, sondern dass dieses Pack, weil es höheren Interessen dienen muss, nur dazu da ist, den Konflikt zwischen „Jung gegen Alt“ am Laufen zu halten. Das nennt man dann PO – litik!

Und da in der oberen Chefetage der ReGIERungspartei das Volk nur als verwertbare Biomasse betrachtet wird, und diese Ansammlung von erbärmlichen Kreaturen auch gewillt ist, sich so zu benehmen, wie es das Spiel „Teile und Herrsche“ vorgibt, kann aus diesem Grunde natürlich auch der Generationenkonflikt ständig befeuert werden.

Es ist halt so, dass, wenn zwei (jung und alt) sich streiten, halt immer der Dritte, der sich zur Aufgabe gemacht hat, das Volk wie eine Zitrone auszupressen, lacht, bzw. dass das, was er sich vorgenommen hat, auch ohne große Probleme in die Tat umsetzen kann.

Genau das ist der Trick, wie die Altersentsorgung – die Rente halt – ohne großes Federlesen locker den angeblich modernen Lebenskonzepten angeglichen werden kann. Wobei jedoch zu beachten ist, dass wegen des Verfallsdatums des Finanzsystems, jede weitere Reform eine Verschlimmbesserung des Rentnerdaseins mit sich bringen wird.

Ist die Rente doch noch zu retten?

Und das heißt nichts anderes, dass es absehbar ist, dass durch eine weitere Reform entweder der Rentenbeginn weiter nach hinten geschoben wird, oder eben der Rentenbeitragssatz so schräg über 22 % vom „Hohn“ – Lohn – angehoben werden muss.

Eine weitere Rentenkürzung, wie wir es inflationsbedingt über die Jahre hinnehmen mussten, und das ist jetzt wohl die gute Nachricht, kommt, angesichts der bald ins Haus schneienden Bundestagswahlen, und des dadurch zu erwartenden Stimmvieh-Stimmenverlustes, nicht in Betracht. Darüber herrscht im Zentralkomitee der Kapitalistischen Einheitspartei Deutschlands, also bei dem Farbengemenge aus rot, schwarz, grün und gelb, das, wenn man diese Farben gut untereinander mischt, sich immer auch als braune Tunke zeigt, auch Einigkeit.

Weiterhin herrscht in der Versicherungsbranche, bzw. bei der Bande, die hinter den Kulissen der Rentenabzockfirmen die Strippen ziehen, ein Konsens, dass jeder Bürger dazu angehalten werden muss, auch zusätzliche Instrumente zur Absicherung der Rente ins Auge zu fassen.

Nein, es steht deshalb nicht mehr nur das übliche Riestern oder in der Rürupp-Suppe rühren auf dem Speiseplan, sondern wer es „freiwillig“ mag, der kann natürlich einen zusätzlichen Beitrag in das Rentenloch schmeißen. Der kann aber auch bei einem geplanten Vorruhestand, zur Abwendung eines Rentenabschlags, einen weiteren freiwilligen Ausgleichsbetrag abdrücken. [4]

Altersarmut

Als ein weiteres Sahnehäubchen, und um den Untergang des Rentensystems ein weiteres Mal zu vertagen, wird gerade über eine Aufstockung der Altersrente, welche mit gesteuerten Geldern – mit Steuergelder halt – finanziert wird, diskutiert. Den einen gefällt`s, und die anderen, die, zwecks Unterhaltung des Lebensunterhalts, immer noch im täglichen Hamsterrad anschaffen gehen müssen, die schäumen vor Wut über.

Na klar, und das nicht ohne Grund, denn schließlich rückt, weil jetzt schon bei immer mehr Lohnsklaven das monatliche Überlebensgeld hinten und vorne nicht mehr reicht, so der Gedanke sich nach dem Leistungsprinzip eine Lebensleistungsrente durch Eigenvorsorge einen schönen Lebensabend zu finanzieren, in weite Ferne, bzw. wird mit dem geplanten Zusatzbeitrag zur Grundsicherungsrente das Überleben in Grund und Boden gestampft.

Genau so ist es, denn da für die Aufstockung der gegenwärtigen „Grundsicherung“ von im Durchschnitt 690 Euro eine private Altersentsorgung, sprich, Riester-Rente oder Rürrup-Suppe, Voraussetzung ist, wird wegen Ermangelung von Geld gerade die untere Mittelschicht – der Durchschnittsverdiener, der an Hartz-IV schnuppert – von der Lebensleistungsrente ausgeschlossen. Sie können schlicht und ergreifend den Zusatzbeitrag nicht löhnen.

Und wie es sich in Zukunft mit einer Mindestrente, die auf schlappe 850 Euro steigen soll, leben lässt, [5] das wissen die Götter, die sich diesen Blödsinn ausgedacht haben. Nein, der muss nur genau hinschauen, und dann sieht er auch, dass mittlerweile durch die über die Maßen ins Land drängenden Flüchtilanten und Migranten bei den Sozialleistungen eine Ausgabenexplosion stattfindet, und der sieht natürlich auch, dass bei den horrenden Mietpreisen für den Rentner kein Geld mehr für den Lebensunterhalt übrig bleibt. Als, Rentner verpisst Euch, oder geht zumindest, wie es der Schäuble vorgeschlagen hat, bis zum bitteren Ende anschaffen.

Warum sich gegen die Reformen kein Widerstand formiert

Okay, ob diese Maßnahmen und Reformen, die ja wegen der totalen Überlastung der Rentenkassen notwendig sind, sich hernach als unsozial und systemzerstörerisch auswirken, das ist nicht weiter schlimm, denn da das Volk ja zu sehr damit beschäftigt ist, den Schwarzen Peter, sprich, wer denn die Schuld an der Rentenmisere hat, hin und her zu schieben, können deshalb auch weitere idiotische Reformen durch den bunten Tag gewunken werden.

Und weil dem so ist, mag es zwar unter dem Volk heiße Diskussionen über die geplanten Reformen geben, aber Fakt ist, dass am Ende die Alten wie die Jungen die Angeschissenen des Rentensystems sind.

Na klar, denn auch diese Reform der überbietenden Reformen ist auch nur ein Versuch, ein sinkendes Schiff vor dem Untergang zu bewahren. So sind diese, und alle anderen Reformen, auch nur der Versuch, mit sinnlosen Maßnahmen Löcher zu stopfen, die eben, aufgrund der fehlenden Finanzen bei einer breiten Bevölkerungsschicht, nicht mehr zu stemmen sind.

Egal, woran gedreht wird, bleibt es zwar so, dass auch künftig eine Alterssicherung gewährleistet werden kann, aber dass jegliche Garantie eines angemessenen Lebensstandards für die kommende Rentnergeneration wegfallen wird. Eins ist sicher, dass wer den Worten „Die Rente ist sicher“ von Norbert Blüm, oder eines anderen Bundesministers vertraut, derjenige dann seine Zukunft auf Sand baut.

Schließlich ist die Frage der Rente eine Frage der Zukunft, und die sieht, wer nicht blind durch die Gegend stolpert, ziemlich düster aus. Kurz und knapp: Altersarmut, Verelendung und unter der Brücke campieren ist gar nicht mehr so weit weg.

Das bisherige Rentenmodell ein Auslaufmodel?

Keine Frage, denn mittlerweile pfeifen es doch die Spatzen von den Dächern, bzw. ist es sicher kein Geheimnis mehr, dass die derzeit von der bunten Republik aufgewandten 111 Milliarden Teuros zur AltersENTsorgung, die in Relation zu 317 Milliarden Euro Gesamthaushalt stehen, [6] auf Dauer von einer auf Hartz-IV-Niveau arbeitenden Bevölkerung nicht mehr getragen werden können.

Also kann man mit Fug und Recht behaupten, dass das bisherige Rentenmodell am A… ist! Sorry, fast hätte ich mich zu einer vulgären Ausdrucksweise hinreißen lassen, aber ich denke mir, dass auch so mein „A…“ verstanden wird. Das nur nebenbei, denn es ist ja noch weit schlimmer.

So wird sich die Rente durch die staatliche Zuwendung zwar erhöhen, aber was in der rechten Tasche gut ankommt, das wird aus der linken Tasche durch Steuern auf die Renten wieder abgezogen.

Glaubst Du nicht? Okay, dann frag mal die Rentner, die gerade mit der größten Rentenerhöhung seit 23 Jahren beglückt werden, oder zieh Dir ganz einfach nachfolgende Fakten rein:

„Die Renten steigen Mitte dieses Jahres kräftig (4,25 Prozent im Westen, 5,95 Prozent im Osten). Nur zu einem kleinen Teil finanzieren sich die damit verbundenen Mehrbelastungen aus Sicht des Bundes selbst. 160.000 Rentner werden infolge höherer Bezüge erstmals Steuern zahlen, wie Finanzstaatssekretär Michael Meister (CDU) dem Linken-Finanzpolitiker Axel Troost dieser Tage berichtete. Nächstes Jahr ist infolge der Rentenerhöhung mit etwa 720 Millionen Euro höheren Steuereinnahmen zu rechnen.“ [7]

Ach Du heilige Scheiße, was geht ab? Nochmals für Schwerfällige: Durch die rekordverdächtige Rentenerhöhung sind nun insgesamt 3,9 Millionen Rentner steuerpflichtig. [8]

Dies ist aber noch immer nicht das Ende der Fahnenstange, denn nach dem Alterseinkünftegesetz aus dem Jahre 2005 schreitet die Besteuerung der Altersrente flott voran, und so wird die Rente ab dem Renteneintrittsjahr 2040 voll besteuert. [9]

Frage: Sind diejenigen, die sich das ausgedacht haben, eigentlich bescheuert? Was erlauben sich diese Herrschaften überhaupt, ein über die Jahren besteuertes Einkommen nochmals mit einer weiteren Steuer zu belegen?

Okay, sie erlauben sich genau das, was wir zulassen. Und da üblicherweise die Masse Mensch bei Wahlen ihre Stimmen sinnlos in Wahlurnen – Aufbewahrungsgefäße für Tote – schmeißt, wird sich an der Gesamtsituation so schnell nichts ändern.

Riestern bis der Arzt kommt

Und was lernen wir daraus? Wir lernen daraus, dass wir mit einer „staatlichen“ Rente nicht weit kommen, und dass wir andere Instrumente zur Sicherung des Lebensabends – Gute Nacht – einsetzen müssen. Wenn denn das Drei-Säulen-Modell, das aus gesetzlicher, betrieblicher und privater Vorsorge stimmig ist, dann sollte der Patient, der sich aus der Umklammerung der gesetzlichen Grundsicherung lösen möchte, riestern, bis der Arzt kommt.

Nein, lass den Quatsch, denn die private Vorsorge wie etwa die Riester-Rente funktioniert nun, wer hätte das vor Jahren noch gedacht, auch nicht mehr so, wie es den Sparern versprochen wurde. Genau so ist es! Hier lies:

„Die Riester-Rente als private Ergänzung zur gesetzlichen Altersvorsorge hat laut Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles nicht das erhoffte Ergebnis gebracht. Man könne zwar nicht einfach sagen, dass sie gescheitert sei, sagte die SPD-Politikerin am Sonntag im „Bericht aus Berlin“ der ARD. «Aber die hochfliegenden Erwartungen, die Anfang der 2000er Jahre mit der Riester-Rente verbunden waren – die sind eben nicht eingelöst worden«.“ [9]

Okay, aus diesem Grunde erklärte wohl der CSU-Chef Horst Seehofer die Riester-Rente für gescheitert und stellte gleichzeitig fest, dass durch die Anfang des vergangenen Jahrzehnts beschlossenen Kürzungen des Rentenniveaus nun

etwa die Hälfte der Bevölkerung in der Sozialhilfe landen würde. [10]

Private Altersvorsorge – Kapitallebensversicherung – am Ende?

Und wenn Du nun glaubst, dass es mit der all Zeit beliebten Kapitallebensversicherung besser aussieht, dann bist Du auch hier auf dem Holzweg. Braut sich doch genau in dieser Branche ein Hurrikan zusammen, was den Lebensversicherern und Pensionswerken das Genick brechen könnte.

Und schuld am ganzen Desaster sind die niedrigen Zinsen und eine völlig falsche Deregulierung. Mal schauen, wie unsere ferngesteuerte Kanzlermarionette Merkel diese Pleite-Pech- und Pannenstory erklärt. Gerade die hochheilige Lebensversicherung, der wichtigste Vermögensvernichtungssparplan steht dank der andauernden Tiefzinspolitik vor dem Aus.

Na klar, denn nun rächt sich die Deregulierung der Branche Mitte der 1990er Jahre. Aufgrund der Formel für den Garantiezins wurden über Jahre zu hohe Garantien vergeben.

Und da dieser Garantiezins für die Altverträge noch Gültigkeit hat, wird die weiter anhaltende Niedrigzinsphase natürlich dazu führen, dass auch hier am Ende stehen wird: Außer Spesen nichts gewesen! So sei es – AMEN!

Weiterhin, und das gilt insbesondere für Neugeschäfte, muss man/n oder Weibchen damit rechnen, dass das Risiko des Totalverlusts im Bereich des Möglichen liegt. Um das drohende Ungemach abzuwenden, bleibt wohl den Versicherern nur noch die Alternative übrig, das Geld ihrer Kunden in hochverzinsliche HYIPs zu investieren und den Rentnern die Gewinne über den Panama-Kanal gutzuschreiben.

Dabei sollte diese Branche aber unbedingt auf die gesteuerte Besteuerung achten, und die sogenannte Abschlagssteuer auch in den Rachen des Viehamts schmeißen. Diese Verfahrensweise sollte unbedingt beachtet werden, denn wer ordentlich seine Steuern abführt, bzw. aber auch Schlupflöcher bei der Besteuerung nutzt, der braucht sich von der Finanzkrake nicht zu fürchten.

Deshalb merke Dir: Ob Du nun bei Sportwetten Gewinne erzielst oder im Lotto einen Sechser landest, ist dem Finanzamt egal! Hauptsache Du hältst Dich an die Regeln. Und wenn Du Dich an die Regeln hältst, dann spricht bei Geldanlagen mit Sicherheit nichts dagegen, die wirklich fetten Gewinne, wie es die Großen machen, einzusacken. Und jetzt komm ich langsam zum Schluss – zum Schluss, dass es zu dem herkömmlichen 3-Säulen-Renten-System natürlich auch Alternativen gibt.

Alternative Geldanlagen – Edelmetallsparpläne

Ja, das macht Sinn, denn wer weiß denn schon, wie lange ein aus den Fugen geratenes Finanzsystem sich noch halten wird. Lach nicht, denn vielleicht schon morgen oder in den nächsten Tagen könnte die Welt untergehen, der Dritte Weltkrieg ausbrechen, die Börsen crashen und eine Währungsreform unser sauer Erspartes vernichten. Also, falls Du auf der „sicheren“ Seite bleiben möchtest, dann kannst Du Deine Rente mit einem Edelsparplan, den Du hier abschließen kannst, absichern.

Ich bin dann mal weg. Bis neulich Dein Martin M. Luder (info-at-lefpilk.de)

Quellen

  1. www.bundestag.de
  2. https://brd-schwindel.org/tag/morgenthau-plan/
  3. https://lupocattivoblog.com
  4. www.geldtipps.de
  5. http://www.epochtimes.de
  6. http://www.crash-news.com
  7. http://www.faz.net
  8. http://www.anwalt.de
  9. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de
  10. http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

https://brd-schwindel.org/versprochen-deine-staatliche-rente-ist-sicher-weg/

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Der Honigmann

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„Todesengel“ der Verkehrwacht macht lustig weiter 4.2/5 (5)

(Bild: Screenshot)
Marion Prediger macht weiter (Bild: Screenshot)
Das CSU-Mitglied und ehemalige Geschäftsführerin der Kreisverkehrswacht Mindelheim zeigte sich Mitte August überzeugt, dass die AfD daran schuld ist, dass Europa aus den Fugen gerät. Und deshalb wünscht sie allen Familienmitgliedern und Freunden der AfD nach dem Terroranschlag in Barcelona auf Facebook den Tod.  Nach heftigem Gegenwind war der Mindelheimer „Todesengel“ dann von ihrem Posten als Kreisvorsitzende der Verkehrswacht zurückgetreten. Ein bisschen jedenfalls. Denn: Prediger leitet das Amt nach wie vor kommissarisch und stellt sich demnächst zur Wiederwahl.

„Fast schon möchte ich Ihnen wünschen, dass jemand aus Ihrer Familie, aus Ihrem Freundeskreis unter diesen oder den nächsten Toten oder Verletzten ist! Dann kapiert ihr vielleicht mal, was ihr da macht“, heißt es darin. Und weiter: „Euch müsste man die Pest und Cholera wünschen!“, so die Äußerungen von Marion Prediger Mitte August auf Facebook.

 Weil Prediger zu dieser Zeit aber auch Vorsitzende der Verkehrswacht im Unterallgäu war und zugleich im Mindelheimer Ortsverein der CSU als Beisitzerin dem Vorstand angehörte, thematisierte JouWatch als einer der ersten die unglaublichen Entgleisungen. Prediger gab sich daraufhin als Opfer, bejammerte den Umstand, dass viele AfD- Sympathisanten sich von ihr nicht den Tod der eigenen Familie, den von Freunden oder gar den eigenen kritiklos an den Hals wünschen lassen und bezichtigte die AfD-Schwaben, eine Hetzkampagne gegen sie gesteuert zu haben.

Nichtssagende CSU-Schreiben der CSU, lauwarme Stellungnahmen der lokalen Verkehrswacht

Auf Nachfrage bei der CSU, wie diese mit ihrem wütenden Todesengel gedenken zu verfahren, antwortete Florian Meißner, seines Zeichens Justiziar und Datenschutzbeauftragter der Christlich Sozialen Union, dass  Predigers Äußerungen eines demokratischen politischen Meinungskampfes unwürdig sei. Gleichwohl sei klarzustellen, dass es sich um eine Äußerung allein der Privatperson Marion Prediger handele, welche sie nicht im Rahmen ihrer Beisitzertätigkeit für den CSU-Ortsverband Mindelheim tätigte. Der CSU-Bezirksverband Schwaben habe sich hierzu bereits Mitte August eindeutig geäußert und sich distanziert. Auch der CSU-Ortsvorsitzende von Mindelheim habe sich distanziert. Zudem habe sich Frau Prediger selbst öffentlich für ihre Aussagen entschuldigt. Ob dennoch Parteiordnungsmaßnahmen oder gar ein Parteiausschluss zu verhängen sind, sei durch die satzungsgemäß zuständigen Gremien zu entscheiden. Hierbei wären insbesondere auch der Kontext und die exakte Formulierung zu beachten, so der CDU-Funktionär Meißner.

Kurze Zeit später wurde vermeldet, dass Prediger als Kreisvorsitzende der Verkehrswacht Mindelheim zurückgetreten sei, die Deutsche Verkehrswacht Mindelheim veröffentlichte zur Kausa Prediger eine Stellungnahme, in der sie sich von deren Aussage distanzierte und klar darstellte, dass diese in keiner Weise die „Interessen und die Tätigkeit der Kreisverkehrswacht Mindelheim, ihrer Mitglieder, Partner und der Vorstandschaft“ widerspiegle. Prediger habe die Aussage Privat und ohne jeglichen Zusammenhang zur Kreisverkehrsverkehrswacht getätigt und sei für diese vollkommen selbst verantwortlich, so die vollmundige Bekundung (JouWatch berichtete).

Und weil Prediger zudem noch den Eindruck hatte, die CSU Mindelheim stehe nicht zu ihr, habe sie ebenfalls ihren Vorstandsposten abgegeben. Der Ortsvorsitzende hatte nach der Facebook-Debatte Prediger nahegelegt, sich zu fragen, ob die CSU die richtige Partei für sie sei und ein Parteiausschlussverfahren angedeutet. So der Sachstand Ende August.

Von wegen Rücktritt! Prediger leitet Verkehrswacht komissarisch

Wie es scheint, nimmt es die zur Deutschen Verkehrswacht e.V. (DVW) gehörenden Mindelheimer Kreisverkehrswacht, die als gemeinnützig anerkannter Verein Verkehrserziehung und Verkehrsaufklärung auch an staatlichen Schulen übernimmt, mit ihrem „Todesengel“ nicht so genau. Ein „Rücktrittchen“ nennt es die Augsburger Allgemeine Zeitung (AZ), wenn Prediger- kaum bei der Verkehrswacht als Vorsitzende zurück getreten- just von dieser gebeten wurde, die Stelle kommissarisch für den Verein weiter zu führen.

Ganz geschäftig war Prediger dann auch auf dem Stand der Verkehrswacht auf dem Mindelheimer Herbstmarkt vertreten. Wie die AZ berichtete, komme es Mitte Oktober zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, bei der der Vorstand neu gewählt werde. Marion Prediger wolle wieder für den Vorsitz kandidieren. Nur eines mache sie allerdings nicht mehr: Schulweghelferin. Zu tief würde die Enttäuschung über den fehlenden Rückhalt ihrer Mindelheimer Parteifreunde sitzen. (SB)

http://www.journalistenwatch.com/2017/10/10/todesengel-der-verkehrwacht-macht-lustig-weiter/

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Der Honigmann

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Die verlorene Ehre der Politmafia 5/5 (16)

Von Peter Haisenko

Wenn ein Vorstandsvorsitzender 20 Prozent seiner Kunden verliert, jeder fünfte den Anbieter wechselt, dann wird er vom Aufsichtsrat, den Aktionären, entlassen. Bei den Wahlen am Sonntag haben die Aktionäre, die Wähler, gesprochen, aber der Aufsichtsrat, die Parteigremien, stellen sich taub. Hat der Konzernvorstand auch nur einen Funken Ehre, dann tritt er selbst zurück. Das kann er gleich den Politikern tun, ohne um seine üppige Versorgung fürchten zu müssen. Bei dieser Entscheidung geht es folglich nur um ehrbares Verhalten und den Fortbestand des Unternehmens.

Die CDU/CSU hat 20 Prozent ihrer Wähler verloren, ebenso wie die SPD. Die Vorsitzende Merkel hat dazu zwei Dinge gesagt, die unter normalen Umständen nur den sofortigen Rücktritt von allen Ämtern nach sich ziehen müsste. Sie hätte den Wahlkampf bestens geplant und wüsste auch jetzt nicht, was sie besser hätte machen können und, noch schlimmer, sehe sie keinen Grund, ihre Politik zu ändern. Man müsse dem Wahlvolk ihre (alternativlose) Politik nur besser kommunizieren. Übersetzt heißt das wohl: Man müsse den Wähler besser erziehen. Diese Demonstration von Arroganz und Unvermögen ist kaum zu übertreffen.

Trotz Medienunterstützung konnten die Altparteien die AfD nicht klein halten

Auch die SPD hat 20 Prozent ihrer Wähler eingebüßt. Was macht Herr Schulz? Auch er klebt an seinem Sessel und tritt die Flucht in die verantwortungslose Opposition an. Alles mögliche ist Schuld am Debakel, nur er, der Chef, nicht. Er will die SPD verjüngen, das soziale Profil schärfen, und setzt dann ausgerechnet Frau Nahles auf den Posten der Fraktionsführerin. Die Nahles, die noch vor Kurzem der Versicherungswirtschaft das Geschenk mit dem Betriebsrentenförderungsgesetz gemacht hat. Dieses Gesetz entlastet die Arbeitgeber und wird die Rentner noch schlechter stellen, wenn sie denn so dumm sind, darauf einzugehen. Wer kann da einen Neuanfang in Richtung „sozialdemokratischer Werte“ erwarten, mit Nahles in führender Position? Da war Herr Oppermann glaubwürdiger und kompetenter.

Seehofer ist eine tragische Figur in dem Drama. Die herben Verluste der CSU sind die Folge seines Einknickens vor Merkel. Aber welche Alternative hatte er denn? Wahlkampf gegen Merkels Kurs? Da hätte er bereits vor der Wahl die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU aufkündigen und aus der Koalition austreten müssen und damit hätte er das gesamte politische System in Deutschland schon vor der Wahl explodieren lassen. Seehofer konnte gar nicht anders handeln und er wusste, wie gefährlich dieser Kurs war. Die falschverstandene „Staatsräson“ hat sein Handeln für ihn alternativlos gemacht, der Wähler hat es bestraft. Mehr als zehn Prozent Stimmenverlust in Bayern kommt für die CSU einem Erdrutsch gleich und auch Seehofer hätte hier als „Ehrenmann“ persönliche Konsequenzen ziehen müssen.

Die Grünen hatten sich wohl bereits vor der Wahl mit einem Ergebnis knapp über fünf Prozent abgefunden und waren nur noch darauf bedacht, ihre ideologisch fixierten Stammwähler an die Urnen zu holen. Das Gestammel von Özdemir zur Abschiebung von schwerkriminellen Migranten hat gezeigt, dass er die Tür offen halten wollte für eine unmögliche Koalition, ohne die Stammwähler zu verschrecken. Ähnlich Herr Lindner von der FDP. Er hat alles bedient, was irgendwie Stimmen bringen könnte. Von der Volte von „refugees welcome“ vor einem Jahr, zu Flüchtlinge abschieben und den Status der Krim zu akzeptieren kurz vor der Wahl. So konnte er einiges von dem Protestpotential der AfD abziehen. Er hat sich sogar der AfD-Forderung angeschlossen, einen Untersuchungsausschuss gegen Merkel einzuberufen, wegen ihrer Flüchtlingspolitik. Man wird sehen, was seine Wahlparolen wert sind, wenn die AfD genau das im Bundestag einbringen wird.

Vereint waren alle in ihrer Position gegenüber der AfD und haben es versäumt, den Wählern zukunftsfähige Strategien zu präsentieren. Hauptsache, die AfD bleibt klein. Diese Strategie ist trotz massiver Medienunterstützung gescheitert und so darf sich keine der Altparteien als „sieg- oder erfolgreich“ bezeichnen.

Für eine „Jamaika-Koalition“ hat der Wähler keinen Auftrag gegeben

Merkel reklamiert den Wahlsieg für sich. Das kann nur als klassischer „Pyrrhussieg“, als Realitätsverweigerung bezeichnet werden. Wie kann man den Verlust eines Fünftels der Wähler einen Sieg nennen? So, wie sich die Berliner SPD nicht entblödete, sich in Berlin mit weniger als 22 Prozent als Wahlsieger zu feiern? In welchem Universum leben denn diese Realitätsverweigerer? Und jetzt die widersinnige Behauptung, der Wähler hätte einen Auftrag für eine „Jamaika-Koalition“ gegeben? Das hat er sicher nicht! Der Wähler hat die Altparteien abgestraft für die fortlaufende Missachtung seiner Ängste und Bedürfnisse. Für die Arroganz und Unfähigkeit, sich wirklich zu erneuern, Fehler einzugestehen. Wenn denn tatsächlich eine „Jamaika-Koalition“ zustande kommen sollte, was ich nicht glaube, dann nur aus dem einzigen Grund, dass die Altparteien ihre Pfründe retten wollen, unter Aufgabe aller „heiligen“ Prinzipien. Das wäre eine Schande für die Demokratie – und der Untergang der CSU.

Seehofer, Schulz und Merkel haben versagt und müssen von ihren Ämtern zurücktreten. Mit ihnen die gesamten Führungsriegen, die den Kurs mitgetragen haben. Die Demokratie vor der AfD schützen, retten? Das Gegenteil ist die Wahrheit. Immerhin hat die AfD mehr als eine Million Wähler an die Wahlurnen zurückgeholt. Wenn das kein Verdienst für die Demokratie ist, weiß ich nicht, was es sonst sein soll. Aber es waren nach Ansicht der Altparteien die falschen Wähler, wie Herr Altmeier vor der Wahl verkündet hatte. DAS ist undemokratisch und davor muss die Demokratie geschützt werden! Das ist die Wahrheit! Herr Kauder gibt das nächste Beispiel für Realitätsverweigerung: Nach seiner Wahl zum Fraktionsvorsitzenden mit nur 77 Prozent spricht er von Harmonie. Nein, Herr Kauder, auch Sie sind von der eigenen Fraktion abgestraft worden.

Frau Nahles und die Gossensprache – Ausdruck politischer Unkultur

Merkel hat keine Ahnung, was sie falsch gemacht haben könnte und was sie besser machen müsste. Herr Schulz hat wenigstens verstanden, dass der Wähler ihn und die SPD in diesem Zustand nicht in der Regierung sehen will. Was er besser hätte machen können und in Zukunft machen will, weiß er auch nicht. In jeder privaten Firma, in jedem Konzern, würden derart ratlose Führungspersonalien umgehend aus der Führungsverantwortung entlassen. Nicht so die Politmafia, die offensichtlich ganz andere Ziele verfolgt, als den Willen der Wähler zu respektieren. Da muss man sich schon fragen wie lange der Klebstoff hält, gemeinsam gegen die AfD zu agitieren. Da hilft es auch nicht, wenn Merkel sagt, 2015 darf sich nicht wiederholen, aber gleichzeitig darauf beharrt, keinen Fehler gemacht zu haben. Ja wie? Wenn sie keinen Fehler gemacht hat, also alles richtig war, warum darf es dann nicht wiederholt werden?

Die Decke ist dünn, die Nerven liegen blank und da bleibt die politische Kultur dann gern mal schnell auf der Strecke – wie Frau Nahles eindrucksvoll demonstriert hat. Ist es nur das im Stress manifestierte ungenügende Niveau für eine politische „Führungsperson“ oder zeigt es ihr wahres Gesicht, wenn sie, begleitet von einem dreckigem Lacher, vor laufender Kamera verkündet: „Und ab morgen kriegen sie in die Fresse“? Zumindest demonstriert sie mit dieser Gossensprache, dass sie nicht in der Lage ist, sich eines gepflegten Deutsch’ zu bedienen. 20 Semester Germanistik-Studium waren da offensichtlich immer noch zu wenig. Abgesehen davon zeugt es von menschlicher Unzulänglichkeit in höchstem Maße, den Koalitionspartner, mit dem sie vier Jahre lang zusammen gearbeitet hat, in derart kruder Manier zu attackieren. Auch wenn sie ihren Ausfall im Nachhinein als „Scherz“ abtut – die Stillosigkeit bleibt und kultivierte Menschen können darüber nicht lachen. Wie kann man einer solchen Person noch mehr oder überhaupt noch Führungsverantwortung geben? Die Wahl am Sonntag war tatsächlich ein Weckruf für die Demokratie, aber nicht, weil die AfD drittstärkste Kraft geworden ist.

Wenn die „Volksparteien“ die Demokratie retten wollen, dann müssen sie ihr gesamtes Führungspersonal auswechseln. Ja, Herr Gauland ist auf dem richtigen Weg, wenn er die Altparteien jagen will. Dabei müssen ihm die jungen Unzufriedenen in den Altparteien helfen, die ewig gleichen Versager und Realitätsverweigerer in Pension zu schicken, die in starren Seilschaften nur ihre Pfründe verteidigen, ohne Rücksicht auf Wählerbefindlichkeiten. Die „Volksparteien“ müssen sich komplett neu aufstellen, grundrenovieren, ihre „Echokammern“ verlassen, die sie immer wieder den Unzufriedenen vorwerfen. Solange Merkel und Co. ehrlos an ihren Sesseln kleben, kann das nicht geschehen. Nur wenn sie den radikalen Wechsel schaffen, muss sich die AfD warm anziehen. Wenn nicht, ist der nächste Erfolg der AfD programmiert. Ja, Frau Merkel, ein besseres Geschenk können Sie der AfD nicht machen, als weiterhin starrsinnig an ihrem Posten und wählerverachtenden Kurs festzuhalten. Die Niedersachsenwahl kommt!

http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2017/die-verlorene-ehre-der-politmafia/

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Bist du Stimmvieh oder Wähler? 4.47/5 (15)

von Wanderer

Am kommenden Sonntag wird gewählt – *hust. Ob nun wirklich gewählt wird oder der „Wähler“ nicht eher dem Druck der Altparteien, der, unter uns gesagt schon die Grenze der Nötigung überschritten hat, nachgibt, ist eine Sache.

Denn wer sich heraus nimmt, alle AfD-Wähler als „Scheißnazis“, „Pack“, „Dunkeldeutsche“ oder „Schande für Deutschland“ betiteln zu dürfen, bekennt sich ganz offen zum Totalitarismus. Auf der anderen Seite muss hinterfragt werden, wer denn überhaupt noch CDU/CSU wählt? Seit Merkel die CDU gespalten hat, ist dieser Partei ein beträchtliches Wählerpotential weggebrochen. Mithin kann diese CDU schon gar keine Mehrheit repräsentieren!

Ja, die Zersetzung der CDU/CSU geht auf Merkels Konto. Aber es kommt noch dicker! Eigentlich sollte allgemein bekannt sein, welchem Land sich Merkel am meisten verbunden fühlt, ist doch dessen (Israels) „Sicherheit“ Teil ihrer Staatsraison! Merkel selbst ist Angehörige dieses Volkes, womit ohnehin die Frage aufgeworfen wird, was sie auf dem Platz des deutschen Bundeskanzlers zu suchen hat?!

Worüber sich jedoch jeder CDU/CSU Wähler, vor allem jeder Christ, im Klaren sein sollte ist die Tatsache, dass es Typen wie Merkel waren, die einst Gottes Sohn ans Kreuz schlugen, die die heilige Kirche Gottes unterwanderten und daraus einen unheiligen Moloch machten. Sie führen das Christentum ad absurdum indem sie (fast) alle Christen zwingen, beständig das 4. Gebot Gottes (Sabbatgebot) zu brechen und stattdessen Sonntags den Gottesdienst zu halten.

Wer also am Sonntag die CDU/CSU und/oder Merkel wählt, entscheidet sich für Satan!

Linke und Grüne sind selbstverständlich ebenso unwählbar wie die SPD! Die Gründe dafür sind so offensichtlich, dass darüber gar nicht mehr diskutiert werden muss. Um dem herrschenden Parteien-Moloch ein Ende zu bereiten ist es unumgänglich, die AfD zu wählen!

Diese Partei ist zwar kein Allheilmittel, aber aufgrund der Architektur des bestehenden Systems die einzige Möglichkeit, das korrupte und satanische Establishment zu entmachten!

MfG
Wanderer

https://brd-schwindel.org/bist-du-stimmvieh-oder-waehler/

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Der Honigmann

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Sensation – Neuordnung der Bundestagswahl geplant 5/5 (1)

Wie aus einem geheimen Papier des Innenministeriums der CSU hervorgeht, will man noch vor der Bundestagswahl einen Quotienten zur Festlegung der Mindestintelligenz erarbeiten, der den Bürger zur Teilnahme an einem Wahlgang berechtigt. Dumme Wähler wird es in Zukunft nicht mehr geben. Über diese wegweisende Wahlstrategie der CSU sollte eigentlich erst nächste Woche im Bundestag abgestimmt werden. Sie sickerte aber durch eine Indiskretion einer Sachbearbeiterin an die Öffentlichkeit und provozierte heftige Auseinandersetzungen unter den Parteien.

Katrin Göring-Eckardt (Grüne) kritisierte diese Idee mit den Worten: Wir lassen uns von der CSU mit solch schäbigen Methoden nicht an die Wand drängen. Genauso gut könne man auch Rentner von den Wahlen fernhalten, da sie dem Grünen Gedanken weniger nahe stünden als arbeitslose Biologen und Sozialarbeiter. Markus Söder (CSU) dagegen quittierte den Vorstoß der grünen Fraktionsvorsitzenden spontan als verständlich und nachvollziehbar, zumal weder Anton Hofreiter und Claudia Roth, noch Göring-Eckardt und Cem Özdemir aufgrund des von der CSU geforderten Intelligenzquotienten als Parteilenker zugelassen würden.

Angela Merkel ließ durch ihren Sprecher mitteilen, dass sie sich an solchen Diskussionen schon deshalb nicht beteiligen würde, da sie sich gerade im Urlaub befinde. Sie sagte aber auf Anfrage der SZ zu, dass Seehofers Vorschlag „nachdenkenswert“ sei. „Man sollte guten Vorschlägen aufgeschlossen gegenüberstehen, auch wenn die CDU die Wahlen gewinnen will. Wir müssen darüber nachdenken, ob wir auch Flüchtlinge mit überdurchschnittlicher Bildung zulassen wollen.“ Ein Ausgrenzungsgedanke bei Refugees käme für sie nicht in Frage.

Auch die SPD reagierte prompt. Martin Schulz forderte ein Mitspracherecht bei der Ausgestaltung der neuen Wahlvoraussetzungen. Seiner Meinung nach dürften Wahlplakate der CDU/CSU erst 6 Wochen nach der Wahl bundesweit aufgestellt werden, um eine unzulässige Wähler-Beeinflussung der oberen Bildungsschichten zu verhindern. Immerhin gehe es auch um den Fortbestand der SPD. Sigmar Gabriel meldete sich aufgrund der überraschenden Wahl-Innovation der CSU ebenfalls zu Wort. Man müsse die Beteiligung gut gebildeter Wähler nach oben deckeln und Akademiker sowie Hochschulabsolventen der Fairness wegen von Wahlen vollkommen ausschließen.

Gabriels Vorschlag stieß jedoch auf heftige Gegenwehr der AFD und der FDP. Alexander Gauland verwahrte sich entschieden gegen die Bildungs-Abschottung der SPD. Schließlich sei er ausgebildeter Jurist und habe überdies Geschichte und Politikwissenschaften studiert. Auch Alice Weidel ließ wenig schmeichelhaft durchblicken, was sie von Gabriels Fairness-Argument hält, auch gebildete Menschen von Wahlen auszuschließen. Die SPD habe aufgrund der desaströsen Wahlprognosen ohnehin vor, nach der Wahl mit den GRÜNEN ins Bett zu steigen und dafür brauche man Koalitionspartner, die die von der CSU geforderten Intelligenz- und Bildungsvorgaben auch signifikant unterschreiten.

Christian Lindner (FDP) stimmte Gauland und Weidel (AFD) prinzipiell zu, gab aber zu bedenken, dass es egal sei, ob und wann die SPD Wahlplakate aufstellt oder nicht. SPD-Wähler würden ohnehin jeden anspruchslosen Werbeslogan ihrer Partei bejubeln. Insofern sei es auch nicht von Relevanz, ob die SPD Wähler hinzugewinnen wolle. Allerdings habe Martin Schulz im Verlaufe hitzige Wortgefechte zwischen den Parteichefs darauf bestanden, dass in allen Wahlkabinen sein persönliches Wahlplakat aufgehängt wird. Er wolle mit dieser Sympathie-Offensive seine intellektuellen Nachteile ausgleichen. Parteiintern regt sich der Widerstand im linken Flügel. Ralf Stegner (SPD) hat sich gegen das Aufhängen von überdimensionalen Fotos des Fraktionschefs ausgesprochen, weil er befürchtet, das Gesicht von Martin Schulz in Wahlkabinen könne auf viele Bürger abschreckend wirken. Er wisse genau, worüber er spreche.

Gregor Gysi (DIE LINKE) erklärte gestern vor der Presse, dass Intelligenz kein Parameter für Wahlen sein dürfe. Im Gegenteil. Vielmehr stehe er hinter der Idee der Freiheit und der Gleichheit. Als FKK-Anhänger plädiere er dafür, dass in Zukunft nur noch textilfrei gewählt werden solle. Außerdem hätte es den Effekt, dass damit der Gedanke als Metapher der Gleichheit – wie damals im Kommunismus –  und die schöne Tradition der Freiheit an den Stränden der damaligen DDR wiederbelebt würde.

Es bleibt also abzuwarten, ob Seehofers sich mit seiner Neuordnung von zugelassenen Wählern mit Abitur tatsächlich einen Gefallen tut. Er weiß nur zu genau, dass Bayern ein Flächenstaat ist und die ländliche Bevölkerung mehrheitlich Bierzelte, Bretzn und die Maß Bier einer Wahl vorziehen.

https://politsatirischer.blogspot.de/2017/08/sensation-neuordnung-der-bundestagswahl.html

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Der Honigmann

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