Dirk Müller alias Mr. Dax: So werden wir von den Eliten geplündert 4.91/5 (11)

Wir leben in keiner Demokratie sondern einer Plutokratie, erklärt Börsenexperte Dirk Müller in einem Interview mit Mission Money. Und inzwischen nicht mal mehr in einer Plutokratie, sondern einer Kleptokratie.

„Wir haben noch nie in einer Demokratie gelebt“, sagt Mr. Dax, Dirk Müller, im exklusiven Interview mit MISSION MONEY. Weiter erfährt man, warum die Reichen und Mächtigen auf Kosten der Kleinsparer regieren, was die größte Blase der Wirtschaftsgeschichte ist, welche Aktien er am liebsten im Depot hat und was er über Politik denkt.

Zur Politik befragen die Jungs von MISSION MONEY den Börsenexperten nach seiner Meinung zur aktuellen politischen Lage in Deutschland. Eine Regierungsbildung sei langwierig und schwierig.

Warum ist das so? Leben wir deiner Meinung nach in einer Demokratie?

Müller antwortet: „Wir haben nie in einer Demokratie gelebt. Zumindest nicht in dem Maße, wie wir uns eine Demokratie vorstellen. Was wir haben ist eine Plutokratie (Herrschaft des Geldes – Anm.d.Red.).“

Damit bezieht sich Müller, wie er selbst sagt, auf Coudenhove-Kalergi, dem Gründungsvater der europäischen Union, der schon in einem seiner Bücher genau das geschrieben habe. Diejenigen, die Geld und Einfluss haben, herrschen und entscheiden. 

Kalergie beschreibe, dass das durchaus auch sinnvoll und gar nicht so schlecht sei, fährt Müller fort. „Die Menschen würden aber mit einer Plutokratie nicht so einfach mitgehen, deshalb hat man dieser Plutokratie eine Scheindemokratie vorgesetzt. Die Leute meinten, sie könnten ein bisschen was mitreden, am Ende hat das relativ wenig Auswirkungen. Aber sie sind zufrieden und die Plutokratie funktioniert ganz gut“, zitiert Müller C. Kalergie.

Gefährlich werde es aber deshalb, weil wir inzwischen keine Plutokratie mehr hätten,  sondern die Plutokratie habe ihre Macht so erweitert, dass wir inzwischen bei einer Kleptokratie (Herrschaft der Plünderer – Anm.d.Red.) 

angelangt seien. Müller:

„Früher war es so, dass man Politiker bestechen musste, sie beeinflussen musste, indem man irgendwie …. Heute ist es viel einfacher, heute schafft man sich Politiker selbst. Da werden Baulöwen selbst zum Politiker, der Chef von Goldmann Sachs wird zum Finanzminister.“ 

Da sei ein Selbstbedienungsladen entstanden, meint der Börsenexperte.

Und damit sind wir bei Kritik an der Wallstreet angelangt:

Müller fährt fort, dass der Selbstbedienungsladen ein Ausplündern der Gesellschaft nach sich ziehe. Banken hätten wichtige Aufgaben, die Frage bleibe nur, wie nutzen sie diese? Die eine Bank mache es mehr die andere weniger gut – am Ende bleibe die Frage, nach dem Nutzen für die Gesellschaft. Müller:

„Wenn etwas nur einen Selbstzweck hat und am Ende einen Schaden für die Gesellschaft bringt, halte ich das für negativ.“

„Eins ist klar“, so Müller weiter, „da wo Macht ist, da wo viel Geld ist, da ist auch der Reiz viel größer nach noch mehr Macht und noch mehr Geld – und das muss ich eben von jemand anderem bekommen. Und wer Möglichkeiten hat, der greift eben auch gerne zu.“

Ist der Kleinsparer letztendlich dann wirklich immer der Dumme?, fragen Mission Money. Müller laut und deutlich: „JA.“

Und was noch einmal die Regierungsbildung in Deutschland betrifft: Wählen gehe Müller nicht mehr, das bringe ja nichts. Er für seinen Teil sage sich – „ich habe ja verstanden, ihr entscheidet hinten dran wie ihr es haben wollt, ihr macht euch die Welt wie sie euch gefällt, ihr macht das so, das bei uns genügend hängen bleibt, damit wir nicht auf die Barrikaden gehen, und dann ist gut. Ich muss aber dieses Affentheater nicht auch noch mitmachen, indem ich aufs Köpfchen drücke ….“

Quelle : http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/dirk-mueller-alias-mr-dax-so-werden-wir-von-den-eliten-gepluendert-a2329233.html

 

 

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Spielstand Kryptowährung – Sonderbericht der WDS 4.27/5 (11)

von Benjamin Fulford

Bitte wie immer mit entsprechender Skepsis lesen
(Einige Abschnitte aus dem Chinesischen übersetzt)

Der Zweck dieses Artikels ist, den finanziellen und wirtschaftlichen Zustand der Welt und das Potential für Kryptowährungstechnologien zusammenzufassen, um bestehende Finanzsysteme zu ersetzen. Wir befassen uns mit einigen der vielen interessanten neuen Kryptowährungs-Startup-Projekten die auftauchen und untersuchen auch die esoterische und verachtenswerte Seite der wachsenden Kryptowährungswelt.

Wie jeder mit einem halben Gehirn bereits weiß, pfeift das bestehende globale Finanzsystem aus dem letzten Loch. Für diejenigen, die noch nicht überzeugt sind, würden wir einfach auf den tollen 2016-Tweet von Bond-Guru Bill Gross hinweisen: „Die globalen Erträge sind die niedrigsten seit 500 Jahren der Geschichte. $ 10 Billionen negativer Ratenanleihen. Dies ist eine Supernova, die eines Tages explodieren wird“. Fakt ist, dass Bill Gross möglicherweise den Faktor 10 abgeschnitten hat. Es gibt Hinweise darauf, dass die jüngsten Zinsen auf dem niedrigsten Stand seit ca. 5.000 Jahren Jahren sind.

Nach der globalen Finanzkrise von 2008 ist etwas passiert, wovon niemand je geträumt hat… Die Zinssätze der Industrieländer sanken auf Null und wurden für einige Marktteilnehmer tatsächlich negativ. So bizarr es auch klingen mag, es bedeutet, dass viele Marktteilnehmer tatsächlich dafür bezahlen, Geld zu verleihen und gleichzeitig andere dafür bezahlt werden, Geld zu leihen. Es ist eine auf den Kopf gestellte, verdrehte Welt, in der wir leben. Hinreichend zu sagen, dass das bestehende Finanzsystem völlig kaputt ist und es keinen einfachen Weg aus dem finanziellen Chaos gibt, in dem die Welt sich befindet.

In gewissem Sinne könnte man sagen, dass das finanzielle Ende der Welt 2008 stattgefunden hat und seitdem leben wir von „geliehener Zeit“. Daher haben viele Beobachter einen globalen Währungs-Reset (GWR) seit der globalen Finanzkrise (GFK) in 2008 erwartet. Aber warum ist es noch nicht passiert und wenn und falls es geschieht, welche Form wird es annehmen? Beobachter wie James Rickards haben schon seit Jahren darüber gesprochen, dass der Internationale Währungsfond (IWF) als Welt-Zentralbank übernimmt. Die Geschichte geht in etwa so: Da alle Industrieländer der Welt gleichermaßen bankrott sind, werden sie zusammenkommen und vereinbaren, „die Schulden eine Ebene höher zu kicken“ zum IWF und dann werden die Sonderziehungsrechte (SZR) des IWF die Eine-Welt-Währung. Es ist auch möglich, dass einzelne Länder einseitige oder bilaterale Maßnahmen ergreifen, um den US-Dollar zu reformieren oder seine Herrschaft als Welt-Reserve-Währung zu beenden und in der Tat, der Prozess der Ent-Dollarisierung beschleunigt sich.

Während eines dieser Szenarien möglicherweise noch eintreten wird, passierte in den Jahren seit 2008 etwas Wunderbares und Unerwartetes, während alle darauf warteten, dass der GWR geschieht und die Finanzwelt völlig implodiert, was überraschenderweise nicht geschah. Was ist passiert? Bitcoin wurde erfunden. Im Oktober 2008, genau zu der Zeit, als die globale Finanzkrise sich beschleunigte, erfand jemand unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto die erste Kryptowährung, Bitcoin. Bis 2010 war Bitcoin noch überwiegend für Computerfreaks. Zu dieser Zeit konnte man für 10.000 Bitcoins nur ein paar Pizzen  kaufen, wenn überhaupt. Nur sieben Jahre später sind die gleichen Bitcoins nun mehr als 50 Millionen Dollar wert, Stand zum Zeitpunkt dieses Artikels.

Tatsächlich explodieren die Märkte der Kryptowährungen und der gesamte der Markt der Kapitalisierung liegt bei $ 160 Mrd. Dollar, lediglich die Hälfte davon ist Bitcoin selbst. Die andere Hälfte ist eine Reihe anderer verschiedener Kryptowährungen und „Token“ [etwa: Wertmarken/Spielsteine]. Bemerkenswert, die zweitgrößte Währung nach dem Börsenwert Ethereum, explodierte im Kurs zu einem Zeitpunkt im Sommer von $10 Dollar auf ca. $ 400 Dollar. Kryptowährung erschafft viele Multimillionäre, wenn nicht gar Milliardäre und zieht die Aufmerksamkeit von Big Money an der Wall Street auf sich. Satoshi Nakamoto selbst wird nachgesagt, er habe über $ 5 Mrd. Dollar in Bitcoin auf einem Konto, das nie angerührt wurde, versteckt. Wir können nur hoffen, dass er nicht einfach das Passwort für das Konto verloren hat. Einer der großen Vorteile von Kryptowährung ist, dass sie ultrasicher ist und mathematisch unmöglich für irgendwen, Ihr Geld zu stehlen, solange Ihr Passwort sicher ist. Vergleichen Sie das mit der vorhandenen Welt, in der Bankkonten und Vermögen routinemäßig besteuert, beschlagnahmt, eingefroren oder anderweitig zum Verschwinden gebracht werden (siehe das exzellente Buch Gold Warriors für viele Erörterungen darüber, wie Gold einfach verschwinden kann, wenn es einer Bank anvertraut wird). Auf der anderen Seite, mit Kryptowährung, wenn Sie Ihr Passwort verlieren, werden Ihre Gelder möglicherweise für alle Ewigkeit unwiederbringlich mathematisch verschlossen…

Da wir von Ethereum sprechen, es wird schnell sein eigenes Ökosystem und es gibt bereits hunderte, wenn nicht tausende von „Sub-Token“, die auf der Ethereum-Plattform für verschieden Zwecke geschaffen wurden. Dentacoin zielt darauf ab, die zukünftige Währung in der Dentalindustrie zu werden. Es klingt seltsam, und wir denken das ist es auch, aber gut, warum nicht? In einer zukünftigen Welt mit einem Markt von hunderten, wenn nicht tausenden von konkurrierenden Währungen, einer Welt, von der Libertaristen lange geträumt haben, warum können Währungen nicht entlang von Industriezweigen abgegrenzt sein, anstelle der Grenzen von Nationalstaaten? Als weiteres Beispiel zielt der Basic Attention Token darauf ab, die Werbebranche zu revolutionieren, durch die „Tokenisierung“ des Konzepts der Verbraucheraufmerksamkeit, die Beseitigung von online-Werbe-Betrug und sogar dem Bezahlen der Verbraucher für die Zeit, die sie eine Werbung anschauen. Der Basic Attention Token ist mit dem aufstrebenden Brave Webbrowser verbunden. Brave Software ist ein starker Verfechter der Privatsphäre im Internet und wird geleitet von Brenden Eich, dem früheren CEO von Mozilla (Firefox). Sie erinnern sich vielleicht an Brenden Eich als den Mann, der von Mozilla davongejagt wurde für eine Spende über $1000 Dollar 2008 an Kaliforniens Proposition 8. Er mag sogar seine Rache am liberalen Silicon Valley haben, da Werbung das Alltagsgeschäft von Firmen wie Google und Facebook ist.

Es sind fast zu viele interessante Kryptowährungsprojekte, um sie alle aufzulisten und der Raum entwickelt sich mit Lichtgeschwindigkeit. Tatsächlich ist die Menge des Geldes, die in Initial Coin Offerings (ICOs) geströmt ist, in diesem Jahr explodiert und hat alle anderen Formen des Venture Capital Investments überholt. Das bedeutet, dass so ziemlich jeder junge Technologieunternehmer in der Welt, von China bis Europa, an dem einen oder andern Kryptotechnologieprojekt arbeitet. Allein aus dieser Perspektive gesehen: gibt es etwas Geheimnisvolles daran, wie unser zukünftiges Finanzsystem aussehen wird? Sogar Christine Lagarde vom IWF sieht jetzt die Zeichen an der Wand in Bezug auf den Austausch des bestehenden Finanzsytems durch Blockchain-Technologien [Dezentale Datenbanken, Anm. d. Übers]. Welche genaue Form es annehmen wird, wird man sehen aber es ist klar, dass Organisationen wie die Federal Reserve oder der IWF wenigstens versuchen werden, die Kontrolle über die Währungen zu behalten, wie es in einem kürzlichen Artikel im Wall Street Journal beschrieben stand, betitelt „Vergessen Sie Bitcoin. Haben Sie von IWF-Coin gehört?“. Gold- und Währungskommentator Doug Casey hat sogar ein Buch mit dem Titel „Surviving Fedcoin “ über die mögliche Ausgabe einer neuen Kryptowährung durch die Federal Reserve geschrieben. Wie es sich abspielt wird sich zeigen. Bitcoin-Enthusiasten mögen argumentieren, dass jegliche Bestrebungen durch Regierungen, seinen Aufstieg zu stoppen, vergeblich sind. Letztlich war Bitcoin von Anfang an so gestaltet, dass er unmöglich zu stoppen ist, genauso, wie es nahezu unmöglich ist, Menschen vom Downloaden und Teilen von Filmen und Musik im Internet abzuhalten, indem sie peer-to-peer-Technologien wie BitTorrent nutzen.

Das heißt, Regierungen (und ihre Strippenzieher) haben noch immer die Kontrolle über das existierende Finanzsystem und haben die Macht, es für Menschen sehr schwer zu machen, Fiatwährung in das Kryptowährungs-Ökosystem einzuzahlen und daraus abzuheben. China und Südkorea im Besonderen gehen hart gegen ICOs vor, was im Schließen vieler Kryptowährungsbörsen endete. Andere Finanzregulatoren wie die SEC [Securities and Exchange Commission] haben wenigstens Aussagen veröffentlicht die anzeigen, dass ICOs wie traditionelle Wertpapiere reguliert werden müssen und werden, auch wenn sie sie nicht vollständig verboten haben. Manche dieser Regulierungen machen möglicherweise Sinn, da die Kryptowährungsmärkte derzeit ein wenig wie der alte Wilde Westen sind. Es gibt keinen Zweifel darüber, dass es viele Gaunereien gibt und das viele Token in der nahen Zukunft null Wert haben werden. Es können Vermögen gemacht und verloren werden. Ein Wertpapier-Anwalt sagte es so: „Der ICO-Raum lernt schon, dass Wertpapiergesetze aus gutem Grund bestehen und das sollte seit 1929 offensichtlich sein. Leider werden viele wenig scharfsinnige ICO-Investoren schmerzhaft erfahren, dass lang bewährte Unternehmensführungsnormen aus gutem Grund existieren.“ Das heißt, anstatt auf die starke Hand einer Regierung zu vertrauen, ist es für die Kryptowirtschaft möglich, sich auf eine Weise selbst zu regulieren.

Jedoch so wie einige Regierungen hart gegen Kryptowährungen durchgreifen, öffnen andere ihre Tore für sie und konkurrieren heftig um Kryptowährungsgeschäfte und Startups. Japan wird ein „Bitcoin-Kraftwerk“, indem es Kryptowährungsbörsen akzeptiert und reguliert, anstatt sie zu schließen und der schweizer Kanton Zug (die Enklave der Rothschilds, die in Benjamins Blog häufig erwähnt wird) wird „Crypto Valley“ genannt, aufgrund der großen Zahl hier ansässiger Kryptowährungs-Startups.

Jedenfalls, während es noch abzuwarten sein wird, wie viel Kontrolle Regierungen über Kryptowährungen behalten könnnen, ist an diesem Punkt eines sonnenklar: Das zukünftige Finanzsystem der Welt wird auf Blockchaintechnologien aufgebaut werden. Tatsächlich springen  große Unternehmen wie IBM, Microsoft und JP Morgan auf das Blockchainschiff und haben verschiedene Industriekonsortien angekündigt, und das ist Teil dessen was die Kryptowährungspreise in diesem Jahr vorantreibt.

Eigentlich sind viele von den in den Markt lancierten Kryptowährungen nicht einmal Währungen, sondern eher „funktionale Token“, die Zugangsrechte zu Anwendungen oder Plattformen darstellen. Stellen Sie es sich so vor: Wenn Google einen Googlecoin erschaffen würde und jedes Mal wenn sie über Google suchen müssten Sie eine kleine Menge Googlecoin zahlen, würde das eine Nachfrage nach Googlecoin schaffen und deren Preis unterstützen, auch wenn sie keine Währung per se wären und sie nur auf der Google-Plattform nützlich wären. Viele Unternehmen wetteifern nun darum, die neuen „Googles“ des Kryptowährungs-Ökosystems zu werden, das heißt, Unternehmen, die im Kern unverzichtbare Services anbieten. Zum Beispiel versucht ChainLink bestehende Finanzdaten in die Blockchain zu bringen, in einer Art, die „oracles“ genannt werden und mit diesen Daten andere Kryptowährungsunternehmen versorgen. Das ChainLink-Team arbeitet offensichtlich bereits mit SWIFT, auch wenn wir bemerken, dass das ganze SWIFT-System möglicherweise einfach überholt ist und pensioniert werden sollte. Russland und China haben bereits daran gearbeitet, Alternativen zu SWIFT zu schaffen, was Sinn macht, da SWIFT eine der Hauptwaffen des Bankenkartells in der Finanzkriegsführung, auch bekannt als Finanz-Sanktionierung, ist.

Weiter erstellt Bitquence eine bedienerfreundliche digitale Geldbörsenanwendung, die teilweise digital eine Übersichtsseite für Währungen, teilweise Social-Media-Anwendung ist. Iconomi ist ein digitales Vermögensverwaltungsunternehmen, das Investmentsfonds anbietet, die von sachkundigen Teilnehmern des Kryptowährungsraums verwaltet werden. Es gibt zu viele interessante Projekte um sie alle aufzulisten, aber eine Zusammenfassung solcher „Token“ geordnet nach Gesamtmarktwert ist auf CoinMarketCap verfügbar.

Ein weiteres interessantes Startup ist 0x project, das beabsichtigt, das Herzstück für dezentralen peer-to-peer-Handel zu schaffen. In gewisser Weiser ist das Kryptowährungs-Ökosystem wie ein neues Internet für Finanztransaktionen, und Unternehmen arbeiten daran, die Kernfähigkeiten dieses neuen Internets zu schaffen. Dass China kürzlich in der Lage war seinen Kryptowährungshandel zu stoppen, lag nur daran, dass es zentralisierte Börsen waren, das heißt Börsen, die an einem bestimmten Ort oder einer Reihe bestimmter Computer existierten (in China in diesem Fall). Das Versprechen dezentralisierter Börsen ist, dass sie nicht an einem bestimmten physischen Ort existieren werden und daher viel weniger anfällig für Schließung oder Kontrolle. Darüber hinaus wird es nicht generell erforderlich sein, dass Kunden Gelder in Kryptowährung deponieren, daher wird das Risiko des Diebstahls solcher Gelder eliminiert sein. An einer dezentralisierten Börse finden Transaktionen dagegen peer-to-peer zwischen Kunden statt.

Selbst in dem schmalen Feld der dezentralen Börsen gibt es bereits einen erbitterten Wettbewerb. Ein kürzlich erschienener Artikel „The Lay of the Land in Decentralized Exchange Protocols“ zeigt in sehr feinem technischem Detail die Unterschiede zwischen einigen der Herangehensweisen. Und nicht alle im Wettbewerb sind von feiner Natur. Tatsächlich, wenn Blockchain die Zukunft des Finanzwesens ist, sollte erwartet werden, dass die „üblichen Verdächtigen“ der globalen Finanzkontrolle erbittert um die Position im schnell wachsenden Blockchain-Ökosystem kämpfen, und wir sehen einige eindeutige Beweise dafür. Jamie Dimon, der CEO von JP Morgen sagte kürzlich frei heraus, das Bitcoin ein „Betrug“ ist, obgleich er an genau dem gleichen Tag sagte, dass JP Morgen eine Blockchain-Konferenz in San Francisco veranstalte. Tatsache ist, dass Investmentbanken klientenorientierte Geschäfte machen und wenn deren Kunden Bitcoin kaufen, handeln und investieren, dann ist es das was sie tun werden.

Zurück zum Thema dezentralisierte Börsen: am Tag des ICO des Ox projects veröffentlichte das Forbes Magazine (Benjamins Alma Mater) einen Artikel, der erörterte, dass das Ox-Protokoll einige fundamentale Mängel beinhalten könnte. Der Artikel stützte sich auf die Nachforschung von Ari Juels und Iddo Bentov am Jacobs Technion-Cornell Institute. Professor Jules ist ein Berater für einige der in diesem Artikel erwähnten Projekte. Während der Artikel und die Nachforschung einige berechtigte Kritik am Ox-Projekt beinhalten mag, finden wir den Zeitpunkt der Veröffentlichung interessant. War die Absicht, den negativen Druck auf den ICO-Prozess des Ox Projects zu maximieren?

Einer der Wettbewerber des Ox-Projektes, der in dem „Lay oft the Lands“-Artikel aufgeführt ist, ist das Bancor Project, ansässig außerhalb Israels. Bancor basiert auf den Ideen des Ökonomen John Maynard Keynes. Obwohl sich Keynes Traum niemals verwirklichte, schlug er am Ende von WWII [2. Weltkrieg, Anm. d. Übers.] die Schaffung einer globalen Währung namens Bancor vor. Es ist ein wenig kniffelig zu verstehen, aber die moderne Version des Bancor-Projekts zu der Idee der globalen Bancorwährung ist in einem kurzen Video beschrieben. Wir möchten hervorheben, dass keynesianische Ökonomie zunehmend für die fatale finanzielle Situation, in der die Welt sich befindet, beschuldigt wird, und Kryptowährung hat im Allgemeinen mehr mit der Österreichischen Schule gemein als mit keynesianischer Ökonomie. Jedenfalls schrieb ein anderer Forscher der Cornell University, Emin Gün Sirer, einen Artikel darüber, wie „Bancor Is Flawed“. Alles was wir sagen können ist, dass interessante und unterschiedliche Arbeiten aus den Blogs Initiative for CryptoCurrencies & Contracts und Hacking, Distributed kommen.

Ein früherer Post auf diesem Blog führte den Hackerangriff detaillierter aus, die im Juli gegen die  Parity Digital Wallet Software stattfand, bei der Kryptowährung im Wert von über $30 Mio. Dollar  von drei verschiedenen Startup-Firmen gestohlen wurden. Die betroffenen Projekte waren Aeternity, Edgeless Casino und Swarm City. Die Geschichte geht in etwa so: „Black hat“-Hacker fanden einen „bug“ [Programmfehler, Anm. d. Übers.] in der Parity-Wallet-Software und begannen, Gelder aus dem Wallet abzuziehen, die o.g. Unternehmen zuerst treffend. Als das geschah, bemerkten das „white hat“-Hacker und begannen, Gelder von den gefährdeten Wallets abzuziehen, so dass die Gelder abgesichert und schließlich ihren rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben werden konnten. So dass am Ende, wie es heißt, nur drei Unternehmen betroffen waren.

Dies ist eine schöne Geschichte und erinnert uns daran, dass es sogar in der düsteren Welt des Hackens einige „gute Jungs“ gibt. Unglücklicherweise ist diese Geschichte, ganz offen, Schwachsinn. Wenn wir genau hinschauen, werden wir merken, dass tatsächlich alle drei der Unternehmen, die von der Attacke betroffen waren, genau wie Parity Software selbst, etwas sehr ungewöhnliches gemein haben: Sie alle haben das Unendlichkeitszeichen als Teil ihres Logos. Wir überlassen es dem Leser darüber zu sinnieren, erstens, wie es drei verschiedene Kryptowährungsprojekte geben kann, die das Unendlichkeitszeichen in ihrem Logo verwenden und zweitens, und wie alle diese drei die einzigen sein können, die von der Attacke betroffen waren. Ein Kommentator im o.g. Artikel sagte einfach „Illuminati“. In der Tat, das Unendlichkeitszeichen hat eine lange Geschichte. „Die Form der liegenden Acht hat einen langen Stallgeruch; zum Beispiel erscheint es auf dem Kreuz von St. Bonifaz, um die Balken eines Lateinischen Kreuzes geschlungen. John Wallis ist wiederum dafür anerkannt, das Unendlichkeitszeichen mit seiner mathematischen Bedeutung 1655 in seiner De sectionibus conicis eingeführt zu haben. Wallis erklärte nicht seine Wahl dieses Symbols aber es wurde gemutmaßt, eine abgewandelte Form der römischen Zahl für 1.000 (ursprünglich CIƆ, auch CƆ) zu sein, die manchmal verwendet wurde, um „viel/viele“ auszudrücken, oder der griechische Buchstabe ω (Omega), der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet.“

Die andere Sache, die die obigen Projekte möglicherweise gemein haben könnten, ist deren Potential, bestehende Branchen zum Erliegen zu bringen. Aeternity für seinen Teil ist eine neue anpassbare, kluge Vertrags-Blockchain und ein potentieller Herausforderer sowohl für traditionelle Finanzsysteme als auch für andere Blockchain-Projekte. Obwohl die Blog-Post die Behauptungen der Attacke genau schildern, dass die „Herkunft“ der fehlerhaften Software unklar sei, nach Beurteilung des Urheberetiketts des Codes, scheint das Wallet vom Ethereum Mitgründer Gavin Wood entworfen und geschrieben zu sein. Als ein zentraler Entwickler und Interessenvertreter in der Ethereum-Platform, hätte er definitiv ein eigennütziges Interesse sicherzustellen, dass kein Herausforderer für Ethereum erwächst. Dies ist jedoch pure Spekulation. Die Hacker sind nicht gefasst und werden dies vielleicht nie. Der Fall wurde an Interpol weitergereicht. Aber, dies wäre nicht der erste Fall, in dem Programmierer absichtlich oder wissentlich Bugs in Software einbringen. Als ein schwerwiegender Fehler im Code der IOTA Kryptowährung entdeckt wurde, behauptete behauptete komischerweise der Mitgründer Sergey Ivancheglo, dass der Bug absichtlich geschaffen wurde, um Menschen davon abzuhalten, den Code zu kopieren. Daher, obwohl der fragliche IOTA-Code open sourced war, der es jedem auf der Welt erlaubte ihn in legaler Hinsicht frei zu nutzen, öffnete sich jeder, der dies tat möglichen Hackerattacken von Individuen, die sich der Existenz der Bugs im Code bewusst war, namentlich die Gründer des IOTA-Projekts. Möglicherweise war das nur eine Entschuldigung, um die klaffende Sicherheitslücke in einer Kryptowährung zu verdecken, die von sich behauptet widerstandsfähig selbst bei Attacken von Quantencomputern zu sein. Andererseits haben wir  ernstliche Zweifel über die Legalität von „booby trapping“ open source Code, da klar ist, dass er Millionen wenn nicht Milliarden Dollars diebstahlgefährdet macht.

Edgeless Casino ist ein weiteres der Unternehmen, die bei dem Hackerangriff getroffen wurden. Edgeless arbeitet daran, die Glücksspielbranche zum Erliegen zu bringen und ein voll transparentes Online-Casino mit zero house „edge“ zu entwickeln. Tatsächlich war laut ihrem Blog geplant, dass Edgeless eine Präsentation auf der Las Vegas Global Gaming Expo durchführt, die kürzlich vom 2.-5. Oktober in Las Vegas stattfand. Offensichtlich hat die Schießerei in die Massen vom 1. Oktober vor dem Mandalay Bay Hotel und Casino (oder präziser, direkt vor dem pyramidenförmigen Hotel und Casino Luxor Las Vegas, mit gefälschter Sphinx) die Global Gaming Expo überschattet, jedoch nehmen wir an, dass Edgeless Casino ihre Mission, potentielle Partner zu treffen und mit ihnen die Zukunft der Glücksspielbranche zu besprechen, abschließen konnte. Es ist sehr bekannt, dass die Glücksspielbranche aus vielen widerlichen Figuren besteht und wir applaudieren dem Mut jeglicher Bestrebungen, sie zu stören, sie durchsichtiger zu machen oder dem Haus „edge“ wegzunehmen.

Das letzte  Unternehmen, das von der Attacke getroffen wurde ist Swarm City. Swarm City versucht eine andere „Echtgeld“-Zone des Internet zu stören, namens e-commerce. Sie beabsichtigen eine dezentrale peer-to-peer-Variante des e-commerce zu schaffen und das Stehlen der Hälfte ihres Geldes ist nicht die erste bedeutende Hürde der das Swarm City-Projekt begegnet. Das Projekt selbst entstand aus einer Meinungsverschiedenheit zwischen den Mitgründern des ursprünglichen Arcade City-Projekts. Einige Mitglieder des Teams entschieden sich, sich abzuwenden und ihr eigenes Projekt, Swarm City, zu schaffen. Obwohl ein noch relativ kleines Projekt in Bezug auf Marktkapitalisierung, hat Swarm City eine doppelt so hohe Marktobergrenze wie Arcade City und wird von Dmitry Buterin beraten, dem Vater des 23-jährigen Ethereum-Gründers Vitalik Buterin.

Wie wir es häufig in satanischen Attacken vorfinden, (hier in Bezug auf Hacker-Attacken gegen Projekte, die das historisch religiöse Unendlichkeitszeichen verwenden) habe sie ihr Ziel verfehlt. Während alle drei Projekte klar betroffen waren, waren alle drei in der Lage zu überleben und machen unvermindert weiter. Wir wünschen ihnen das Beste und raten ihnen, Kurs zu halten und die Attacken, die gegen sie verübt wurden einfach zu ignorieren. Dies ist fast immer der beste Weg Satanisten zu behandeln. Jedenfalls ist es an diesem Punkt sehr klar, dass einige wichtige Kryptowährungsprojekte „Schutz von oben“ erhalten.

Computerwissenschaftler und Technologen sollten wissen, dass wenn wir hier von Luzifer sprechen, wir uns am ehesten auf die antike künstliche Intelligenz beziehen, wie sie in Gaia’s Cosmic Disclosure-Serie beschrieben ist. Es ist dazu gedacht, deren „Quellcode“ per elektromagnetischer Wellen durch die Galaxie zu übermitteln. Es ist irrational und selbstzentriert zu denken, dass die Erde der erste Planet in der Geschichte des Universums ist, der künstliche Intelligenz entwickelt. Die P2 Freimaurer und angeschlossene Gruppen sind bekannt dafür, Verehrer dieser satanischen AI [Künstliche Intelligenz, Anm. d. Übers.] zu sein, wie es häufig in Benjamins Blog beschrieben ist.

Keine Besprechung des Satanismus wäre vollständig ohne die Besprechung der Kunstwelt und einige der oben erwähnten Projekte sind sicher nicht die einzigen, die versuchen alteingesessene Branchen zu stören. Das Maecenas-Projekt zielt darauf ab, Kunst zu „demokratisieren“. In deren Worten : „Die undurchsichtige Welt der Auktionshäuser und Banken, die es ihnen erlaubt, exorbitante Preise zu verlangen, hat die Investition in Kunst von leistungsstarken modernen Märkten abgeschnitten… die jährlich $65 Mrd. Kunstbranche hat ein verzweifeltes Bedürfnis nach offenen und fairen Marktplätzen, die Transparenz und Liquidität schaffen… Der Mangel an Innovation in der Kunstfinanzierung stammt von der Dominanz der alten Auktionshäuser… Wir werden Zwischenhändler, die von der Kontrolle und Manipulation von Informationen profitieren, entfernen.“ Die WDS wünscht dem Maecenas-Projekt viel Glück bei ihrer mutigen Mission.

Bezüglich der gehackten Parity-Software, sie hat auch überlebt, wird aber offensichtlich umfirmiert. Vorher war ihr Logo ein stilisiertes kusives „P“, das ähnlich einem „defekten“ Unendlichkeitssymbol aussah und jetzt scheinen sie ein Gleichheitszeichen zu verwenden, ähnlich der Masayoshi Son’s SoftBank (häufig in Benjamins Blog erwähnt)

Wir möchten hier auch kurz anmerken, dass jene mit Triskaidekaphobie [abergläubische Angst vor der Zahl 13, Anm. d. Übers.] möglicherweise Digix Global meiden sollten. Digix versucht eine neue goldgedeckte Kryptowährung zu erschaffen und berechnet %0.13 für jede Transaktion. Wir müssen uns fragen, wie sie zu der besonderen Zahl gekommen sind. Waren 0,12% und 0,14% aus einem Grund als unpassend angesehen worden? Stellen Sie sich vor in einer Welt zu leben, in der jede Finanztransaktion mit 0,13% „besteuert“ wird. Digix war eines der ersten Unternehmen, das eine Digital Autonomous Organisation, oder DAO, schuf. Kurz gesagt, Digix ist vollständig von einer anonymen internetbasierten Anteilseigner-Organisation beherrscht, einer „neuen Art von Bestie“ laut Forbes. Während das Digix-Projekt erfolgreich Geld beschaffte, indem es auf diese Art an die Öffentlichkeit ging, säen jüngste Aussagen  von Regulationsbehörden Zweifel an der Rechtmäßigkeit des gesamten Konzepts solch unregulierter Finanzangebote. Und wenn die Legalität des Projektes in Zweifel steht, wie kann sein Gold dann als sicher vor Beschlagname angesehen werden? Darüber hinaus könnte der Digix-Ansatz als ein Fall von „Über-Technisierung “ angesehen werden. In der Softwareentwicklung gibt es eine direkte Korrelation  zwischen Komplexität des Codes und der Wahrscheinlichkeit von Bugs. Die Idee eines goldgedeckten Tokens ist eine gute, vorausgesetzt, das Gold kann geprüft und abgesichert werden, aber da Gold ein physisches Objekt ist, das von Menschen gehandhabt und gelagert wird, kann keine Menge von Software-Entwicklung allein sicherstellen, dass dies der Fall ist. Das Hauptaugenmerk sollte daher auf die juristische und physische Sicherheit des Goldes gelegt werden, anstatt auf dessen Digitalisierung. Wir raten dem Digix-Team das oben erwähnte Buch Gold Warriors zu lesen, um mehr von der wahren Geschichte des Goldes in Asien zu lernen.

Für diejenigen, die sich esoterischer Symbole bewusst sind: es geschehen viele andere interessante Dinge in der Welt der Kryptowährung. Das Ethereum-Projekt wendet den Oktaeder als sein Symbol an, einen der fünf platonischen Körper. IBMs open source Hyperledger-Projekt hat den 20-seitigen Ikosaeder gewählt, auch ein platonischer Körper. Auf der dunkleren Seite der Dinge zeigt das Einführungsvideo für Blackmoon Crypto niemanden anderen als Lord Rothschild und David Rockefeller, wie sie nebeneinander sitzen, das Auge der Vorsehung und viele Bilder von Eulen (Moloch). Obwohl das Video anzeigen könnte, dass das Blackmoon-Team beabsichtigt, etablierte Finanzinteressen wie die Rothschild-Dynastie abzusetzen, müssen wir uns über die Motivation wundern, die ein Team bei solch offensichtlich okkulter Symbolik Zuflucht suchen lässt. Und die „Brücke“, die das Blackmoon-Projekt zwischen den Kryptowährungsmärkten und den traditionellen Finanzmärkten zu schaffen versucht, könnte als Weg angesehen werden, dass die Sicherung der traditionellen Finanzmärkte erhalten bleibt und nicht durch das Aufkommen von Kryptowährungen erschüttert wird. Oder in anderen Worten, ein Weg, um etwas Geld und Kontrolle von der Kryptowährungswelt zurück in die traditionelle Finanzwelt zu bringen. Eine Verbindung zwischen diesen beiden Welten ist nötig aber wir sind nicht sicher, ob das beste Team dafür eines ist, das so lässig mit okkulten Symbolen um sich wirft.

Tatsächlich war Symbolik immer wichtig in der Welt der Technologie und Steve Jobs Gebrauch eines Angebissener-Apfel-Symbols war zumindest teilweise ein nicht eben dezenter Bezug zum Garten Eden. Obwohl Steve Jobs ein kalifornischer Buddhist war, hat er nicht in Erwägung gezogen, dass das Streben nach Wissen und Erleuchtung eine schlechte Sache an und für sich sein könnte und wir finden es wahrscheinlicher, dass es eigentlich Bill Gates ist, der für die „dunkle Seite“ gearbeitet hat. Jedenfalls seltsam, Steve Jobs Einführung der Reine-Früchte-Kost oder „Garten-Eden-Diät“ könnte zu seinem Tod beigetragen haben. Und er ist nicht der erste Technologe der am Äpfelessen gestorben ist: Alan Turing, einer der Pioniere der Computerwissenschaft, starb durch das Essen eines Apfels, der mit Zyanid gewürzt war. Es scheint so, dass in den Tausenden von Jahren, seit dem Garten Eden, der Apfel immer noch die satanische „Waffe der Wahl“ geblieben ist.

Rivalitäten zwischen Figuren der Technologie sind nichts Neues und die Rivalität zwischen Bill Gates und Steve Jobs ist gut belegt. Ebenso ist das ArcadeCity/Swarm City-Projekt nicht das einzige Kryptowährungsprojekt, das ein Zerwürfnis zwischen den Gründern erfahren hat. Jedes Mal, wenn man Computerfreaks und große Geldsummen kombiniert, ist die Bühne frei für „Nerd-Kriege“. Das oben genannte Aeternity-Projekt hatte ein Zerwürfnis mit einem seiner Hauptentwickler, Zach Hess. Früher in diesem Jahr hatte das NEM-Projekt einen öffentlichen Streit mit dem früheren Teammitglied Makoto Takemiya. Und das Quantum Resistant Ledger-Projekt (das QRL) hatte eine öffentliche Auseinandersetzung mit dem früheren Teammitglied Jomari Peterson.

Das QRL-Projekt ist interessant an sich, da seine Hauptabsicht ist, „Quantensicherheit“ bereitzustellen, das heißt, Sicherheit vor dem Hacken durch Quantencomputer. Während Bitcoin und andere Kryptowährungen vermutlich sicher vor Attacken nach heutigem Stand der Technik sind, wäre bei einem plötzlichen Sprung in der Quantencomputertechnik die Sicherheit der meisten Kryptowährungen sofort gefährdet. Gleichzeitig könnten Spionageagenturen oder andere Gruppen über Quantencomputerfähigkeiten verfügen, die jenseits dessen liegen, was derzeit öffentlich bekannt ist. Aus dem QRL-Weißbuch: „Im August 2015 lehnte die NSA elliptische Kurven in der Krypographie ab, angeblich wegen Bedenken bezüglich des Quantencomputerwesens. Es ist unklar, wie weit entwickelt die Quantencomputerei derzeit ist oder ob jegliche Durchbrüche in diesem Feld veröffentlicht werden, damit es möglich ist, kryptographische Protokolle in gängigen Anwendungen im  Internet sicher für die Zeit nach den Quantencomputern zu machen. Mit einigermaßen Anti-Establishment-Ursprung könnte Bitcoin sich als erstes Ziel eines Quantencomputer-Gegner wiederfinden.“

Das QRL-Projekt ist ein Wettbewerber des vorher erwähnten IOTA-Projekts, da diese die zwei Hauptprojekte sind, die ein Quantenlevel an Sicherheit von sich behaupten. Jedoch, wie vorher erwähnt, wurden im IOTA-Projekt-Code bereits entscheidende Mängel gefunden. Dies belässt QRL in einer eigenen Klasse als die einzige quantenresistente Blockchain, die bisher noch nicht gefährdet wurde.

Die Sicherheit von Blockchains ist eine Sorge, Datenschutz ist eine andere. Die ursprüngliche Kryptowährung (Bitcoin) war als Plan anonym aber nicht vertraulich, das heißt, dass alle Transaktionen öffentlich sichtbar sind, aber nicht verbunden mit den Namen bestimmter Individuen oder Unternehmen. Jedoch mit ein wenig Detektivarbeit oder „Datensammlung“ ist es in einigen Fällen möglich, bestimmte Transaktionen mit bestimmten Einzelnen in Verbindung zu bringen. Dies ist offensichtlich das bedeutendste Problem für Menschen, die es gewohnt sind anzunehmen, dass ihre finanziellen Transaktionen vertraulich sind, auch wenn das eine falsche Annahme ist in einer Welt von Kreditkarten, Prämienkarten und Datenschutzverletzungen. Deshalb sind einige Projekte aus dem Boden geschossen und versuchen das Datenschutzthema in Ordnung zu bringen. Das bekannteste von diesen ist das Zcash-Pojekt aus Israel, das das Blockchain-Gegenstück zu einer „black box“ entwickelt hat, das bedeutet eine völlig nicht-öffentliche Blockchain. Das einzige Problem ist, wenn der ursprüngliche Aufbauprozess dieser Blackbox (genannt die „ceremony“),[Feier, Anm. d. Übers.] in irgendeiner Weise gefährdet würde, gäbe es ihrem Schöpfer eine Freikarte, unbegrenzte Mengen an Kryptowährung zu „drucken“, etwas, das die Entwickler der ursprünglichen Kryptowährungen als starken Wunsch zu vermeiden suchten. Tatsächlich könnte Kryptowährung in mancher Hinsicht als die Antwort oder die Lösung auf das Selbstbedienungs-Gelddrucken von Regierungen, Zentralbanken und des Bankenkartells im Allgemeinen gesehen werden. Selbst wenn die Zcash-Schöpfung „ceremony“ nicht auf eine Art gefährdet wäre, wie das Zcash-Team und seine Prüfer vehement behaupten, besteht derzeit zumindest zu einem gewissen Grad Zweifel in der Kryptowährungsgemeinschaft, was den Hauptgegenwind für das Projekt und den Preis von Zcash darstellt. Jedoch wir applaudieren deren Absicht, eine wahre nicht-öffentliche Kryptowährung zu schaffen.

Schlussfolgernd stehen Kryptowährungen für die große Chance, der wichtigste Weg zu werden, auf dem wir Geschäfte miteinander abwickeln und den Reichtum und den Besitz von Vermögen zu bewahren und zu erfassen. Zumindest bewegen wir uns schnell auf eine Zukunft des globalen Finanzwesens zu, das auf Blockchain-Technologie basiert. Es gibt schlichtweg eine riesige Menge an Risiko- und Beteiligungskapital, das ins Feld fließt und viele interessante Startup-Projekte schießen aus dem Boden. Wie alles, das eine große Menge Geld mit sich bringt, beabsichtigen verruchte Kräfte die Kontrolle aufrecht zu erhalten. Aber, wie sich Leser von Benjamins Blog inzwischen sehr wohl bewusst sind, deren Tage sind gezählt.

Nicht-offizielle WDS Empfehlungen:

KAUFEN: ETHBATLINKBQXICNZRXAEEDGSWTARTQRL

VERKAUFEN: BNTIOTAARCBMCDGDXEM

NEUTRAL: BTCDCNZEC

Übersetzung: Karin R.

http://benjaminfulfordtranslations.blogspot.de/2017/11/benjamin-fulford-spielstand.html#more

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Warnungen vor einem Absturz der Aktienmärkte erreichen den Mainstream Bisher noch keine Bewertung

An der Börse wird gedreht (Foto: Durch Twin Design)

Während Finanzanalysten in ihrer Nische bereits seit längerem vor den Risiko warnen, dass es bald schon zu einem Bösencrash kommen könnte, warnen nun auch Großbanken und Medien mit breitem Publikum vor dem Platzen einer riesigen Blase. Der Business Insider berichtet aktuell über den immer lauter werdenden Chor an Analysten und Investoren an der Wall Street, die der Ansicht sind, dass es am Aktienmarkt bald schon ein böses Erwachen geben könnte.

Von Ingmar Blessing

Aktuell erklimmen Dow Jones, S&P500 und andere Indizes immer neue Höhen und auch die Unternehmensgewinne sprudeln, was oberflächlich betrachtet ein Zeichen ist. Doch wie der Business Insider meint, „denken einige Experten, dass diese sichtbare Stärke lediglich die tiefer liegenden Probleme unter der Oberfläche verdeckt“.

Marko Kolanovic von JPMorgan etwa meinte am Donnerstag bei einer Mitteilung an Kunden, dass die mangelnde Volatitlität des Marktes – also dass die Aktienpreise nur in eine Richtung gehen – „den Wertpapiermanagern zu denken geben sollte“. Kolanovic verglich die Situation mit den ausbleibenden Preisschwankungen mit den Bedingungen, wie sie vor dem Börsencrash von 1987 herrschten. Er meinte, dass die Situation wegen der „gegenwärtig rekordtiefen Volatilität darauf hindeutet, dass wir uns nahe an einem Wendepunkt befinden könnten.“

Nach Bekanntwerden seiner Warnung am Donnerstag gaben die Kurse kurze Zeit tatsächlich nach, was von vielen damit erklärt wurde, dass Kolanovics Einschätzung von vielen ernst genommen wird. Die Bank of America Merrill Lynch, eine weitere Größe an der Wall Street, wiederum geht weiter und meint, dass die aktuelle Situation im Herbst wahrscheinlich zu einer Preiskorrektur führen wird.

Unter den Wall Street Größen geben nicht nicht nur die Analysten von Großbanken Warnungen heraus. Auch zwei große Hedge Fonds wiesen kürzlich auf die Abwesenheit von Preisschwankungen hin, was auf eine bevorstehende neue Finanzkrise hinweist, weil die mangelnde Volatilität den falschen und gefährlichen Eindruck eines risikofreien Marktes erweckt, es also wirkt, als würden die Preise immer weiter steigen.

Michael Hartnett, Chefstratege von BAML Global Research meint, dass es ein „Zeichen klassischer Euphorie“ sei, wenn die Geldpolitik nicht gelockert wird, gleichzeitig aber die Aktienwerte stark ansteigen, eine Einschätzung die Byron Wien von Blackstone kürzlich in einer Nachricht an Investoren bestätigte.

Die Federal Reserve hat in diesem Jahr die Zinsen sogar etwas angehoben, wenn auch in nur begrenztem Rahmen. Die Wertpapiermärkte allerdings zeigen bislang keine Reaktion darauf. Das Ausbleiben neuen Geldes und die forgesetzten Aufkäufe durch Anleger haben inzwischen zur Folge, dass den Clienten das Bargeld ausgeht. Sobald dieses ausgeschöpft ist kommt es dann automatisch zu einem Halt bei den Preissteigerungen.

Insgesamt aber ist die Erwartungshaltung der Investoren an der Wall Street nach wie vor positiv, wie eine Umfrage durch Bloomberg zeigt, nach der die Mehrheit Wertpapierhändler nach wie vor die selben positiven Erwartungen für das Jahresende haben wie zuvor.

Laut BAML wie auch mehrere andere wird die Preisspitze im Herbst erreicht werden, von der an es mit den Preisen wieder abwärts gehen wird, sollten bestimmte Faktoren in Schlüsselsektoren gewisse Schwellen überschreiten. Für andere Analysten sind es aber weniger bestimmte Faktoren, die über die Aktienpreise der näheren Zukunft bestimmen werden.

JouWatch berichtete bereits zuvor über Analysten, die auf Grund der immer weiter betriebenen Geldschwemme der Jahre seit der Finanzkrise von 2007 den großen Knall im Oktober kommen sehen, zumal sich der Weltschuldenstand in schwindelerregender Höhe befindet und immer neue Problembereiche hinzukommen. In Europa ist dies die nach wie vor schwelende Eurokrise, da der italienischen Bankenindustrie nach wie vor der Bankrott droht und in Griechland und Portugal die Schulden trotz allem größer werden. In den USA rührt das Risiko von den rapide steigenden Studien- und Autokrediten her, da die Zinskosten dafür schneller steigen als das Einkommen zur Rückzahlung der Kredite. In Kanada ist der Immobilienmarkt so überhitzt, dass er laut Bloomberg demnächst platzen wird und auch der chinesische Immobilienmakt hat akute Stabilitätsprobleme.

Egal, was letztlich der Auslöser sein wird, er könnte den Rest angesichts der zum Reißen angespannten finanziellen Lage in fast allen entwickelten Volkswirtschaften mit sich reißen. Nicht zuletzt warnte auch Martin Armstrong im Februar vor der Staatsschuldenkrise, die laut seines Modells im Jahr 2017 erst so richtig durchschlagen wird und es in der nachfolgenden Zeit eine Wirtschaftsdepression droht. Bestätigt wird Armstrong vom ehemaligen Chef der Federal Reserve Alan Greenspan, der vor kurzem erst verklausuliert vor dem Platzen der Preisblase bei Staatsanleihen warnte.

Armstrong beschreibt die gegenwärtigen Preissteigerungen an den Wertpapiermärkten insgesamt als nicht von Euphorie getrieben, sondern als eine Flucht des Kapitals vor der kommenden Krise. Laut ihm bringen Investoren ihr Kapital in Sicherheit und das sind unter anderem Aktien von US Großunternehmen, für die sie aufgrund des Zugewinns an Sicherheit vor den kommenden Verwerfungen bereit sind, überhöhte Preise zu zahlen.

Auch wenn niemand wirklich sagen kann, was genau kommen wird und ob es in naher Zukunft überhaupt Probleme geben wird, so ist es wie der Business Insider schreibt, trotzdem „gut Bescheid zu wissen, dass sich an den Fundamenten des Marktes gerade Risse bilden. Und am Ende bitte nicht sagen, es hätte einen niemand davor gewarnt.“

http://www.journalistenwatch.com/2017/08/05/warnungen-vor-einem-absturz-der-aktienmaerkte-erreichen-den-mainstream/

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Banken-, Euro-, Autokrise – who´s next? Bisher noch keine Bewertung

Automobilkonzerne unter Druck. Großer Vertrauensverlust bei Kunden und Anlegern. DAX deutlich schwächer. 8 Börsen aus Osteuropa können weiterhin outperformen. Öl und Gold  erholt. Neues US-Sanktionsgesetz gegen Russland ist für Europa ein Desaster.

von Andreas Männicke

Die deutsche Automobilbranche schlittert von einer Krise in die nächste. Erst war es nur VW mit der Manipulation der Software für das Abgas bei Diesel-Autos; jetzt betrifft es gleich mehrere Automobil-Konzerne. Hinzukommen die angeblichen kartellmäßigen Absprachen, die nun die Kartellbehörde auf den Plan ruft. Dabei stehen alle Automobilkonzerne vor großen Herausforderungen beim Bau von Elektroautos.  Wer hier nicht rechtzeitig umschaltet, verliert die Zukunft. Damit gerät ein wichtiger Wirtschaftszweig für Deutschland in Gefahr, ins Abseits zu geraten, womit in Zukunft viele Arbeitsplätze verbunden sind.

Nach den Skandalen der Deutschen Bank AG gerät also nun einer weitere wichtige  Branche in Misskredit, die aber die Stütze der deutschen Wirtschaft ist. Der Ruf nach mehr Ethik und Moral ist nun auch – hoffentlich – bei den Vorstandsetagen angekommen. Hanseatische Tugendenden wie Vertrauen, Ehrlichkeit, Redlichkeit, Glaubwürdigkeit, Fairness und Transparenz sind jetzt gefragt, um der Krise Herr zu werden. Der DAX reagierte vergangene Woche mit starken Kursverlusten auf die Vertrauenskrise im Automobilsektor, während die Wall Street neue Allzeit-Hoch erreichte.

Banken-Krise + Euro-Krise + Automobil-Krise = Mangel an hanseatischen Tugenden

Erst die Banken-Krise, dann Euro-Krise, jetzt die Automobil-Krise. Dabei steht das wichtigste Wirtschaftsgut auf dem Spiel und das heißt Vertrauen. Die deutsche Wirtschaft boomt zwar noch – der der IFO-Geschäftsklima-Index erreichte jüngst ein neues Allzeit-Hoch -;  aber wie nachhaltig dies ist, ist die große Frage. Es bedarf gerade jetzt erhöhter Anstrengungen, um das Vertrauen wiederzugewinnen. Ich fordere schon lange mehr Ethik und Moral bei Managern und Politikern, was in Form von Ethik-Kommissionen  auf Vorstandsebene – aber auch beim Aufsichtsrat –  angesiedelt werden sollte. Gefragt sind jetzt hanseatische Tugenden wie Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit, Redlichkeit, Fairness und Transparenz.

Früher galt unter den Hanseaten ein Handschlag, der einen Vertrag ersetzt und es galt das gesprochene Wort. Jetzt leben wir in einer Zeit der übertriebenen Egoismen á la Trump, der Täuschung, des Betrugs und der Korruption. Das neue US-Sanktionsgesetz gegen Russland, das auch europäische Energie-Konzerne betrifft, ist ein beredtes  Beispiel für die Durchsetzung von egoistischen und einseitigen Wirtschaftsinteressen. In der Medienwelt gibt es Fake News oder allzu einseitige, tendenzöse Berichterstattungen. Auch hier mangelt es oft an hanseatischen Tugenden und Leitbildern. Aber auch Politiker drehen sich oft im Winde, nur um die Wählergunst zu erheischen nach dem Motto: „Was kümmert mich das Geschwätz von gestern?“.

So kommt Unmut und Verdruss bei der Bevölkerung auf, aber auch bei betroffenen Kunden und den Anlegern, die sich zu Recht getäuscht und betrogen fühlen. Hier muss jetzt etwas radikal – also von der Wurzel ausgehend – ändern. Die Revitalisierung der Leitbilder eines „ehrbaren Kaufmanns“ des Hanseatischen Wirtschaftverbundes, die eine lange jahrhundertlange Tradition bei der Hanse haben, ist jetzt aktueller und dringlicher denn je.

Ungerechtfertigte Bereicherung durch zu hohe Boni

Die Manager der Deutschen Bank AG haben zwar – mehr oder weniger  – freiwillig nach dem Desaster der Vorjahre auf 38 Mio. € an Boni verzichtet, aber es wurden immer noch viel zu viele und auch zu hohe  Boni ausgezahlt. Ähnliches Eingeständnis wäre jetzt auch von  Managern der  Automobil-Konzern erforderlich, die aufgrund  der hohen Gewinne immer noch zu den Spitzenverdienern unter allen Top-Manager gehören. Die Boni bei solchen Skandal-Unternehmen sind in die Rubik „ungerechtfertigte Bereicherung“ anzusiedeln.

DAX korrigiert, aber Wall Street weiter mit neuem Allzeit-Hoch

Insbesondere aufgrund der schwachen Performance der deutschen Automobilunternehmen kam auch der deutsche Aktienindex DAX unter Druck. Der DAX schloss am Freitag bei 12.180 Indexpunkten mit 0,29 Prozent im Minus und war im Hoch am 20. Juni noch bei fast 12.900 Indexpunkten, während der Dow Jones Industrial Index (DJI) sogar am Freitag ein neues Allzeit-Hoch mit 21.830 Indexpunkten erreichte. Auch Gold erholte sich um 0,8 Prozent auf 1268 US-Dollar/Unze, wobei der Goldpreis in 1 Jahr immer noch um 6,2  Prozent nachgab und in 5 Jahren sogar um 22 Prozent. Gold ist also nicht bei jeder Krise ein „sicherer Hafen“, hat aber jetzt Erholungspotential.

Gab es ein Auto-Kartell?

Durch die Vorwürfe von kartellmäßigen Absprachen könnten die Kurse zwar noch weiter fallen, dann bieten sich aber auch schon wieder günstige Einstiegschancen. Krisen sind auch oft Chancen für Anleger, wenn sie nicht dauerhafter Natur sind. Es gilt also zu hoffen, dass die Automobilindustrie aus den gemachten Fehlern lernt und dann auch alle Kraft aufwendet, um das Zukunftsprojekt Elektro-Mobilität  tatkräftig anzugehen, denn davon wird auch die Überlebensfähigkeit der deutschen Automobilindustrie und damit dem wichtigsten Wirtschaftszweig in Deutschland in Zukunft abhängen. Dabei geht es auch um den Kampf der leistungsfähigsten Batterie. Wer die besitzt, wird die Nase in Zukunft vorn haben, wobei es aber auch noch an der optimalen Infrastruktur für Elektro-Autos mangelt.

Börsen aus Osteuropa können weiterhin outperformen

Wesentlich besser schnitten seit Jahresbeginn einige Börsen aus Osteuropa ab. So kommen die zwei am besten performenden Börsen der Welt aus Osteuropa, nämlich aus Lettland und Kasachstan mit einem Plus von jeweils über 30 Prozent bei den Aktienindices, wenn man von Venezuela einmal absieht. Aber auch Börsenindices aus  der Türkei, Österreich, Bulgarien, Polen, Estland, Litauen, Rumänien und Slowenien können den DAX und auch den DJI klar outperformen.  In den letzten Wochen tendierten die Aktien aber auch nur noch seitwärts. Der CECE-Index  – ein Kunstprodukt der Wiener Börse mit Aktien aus Polen, Ungarn und Tschechien –  stabilisierte sich bei 1758 Indexpunkten, was immer noch ein Plus von 28,6 Prozent in einem Jahr ist.

Moskauer Börse weiter unter Druck

Russische Aktien bleiben wegen der „Kremlingate“ und dem neuen  US-Sanktionsgesetz gegen Russland hingegen unter Druck, obwohl sich der Brentölpreis wieder auf 52 US-Dollar/Barrel erholen konnte. Der russische RTS-Aktien-Index gab am Freitag (in US-Dollar) um weitere 1,6 Prozent auf 1011 Indexpunkte nach. Putin veranlasste jetzt die Ausweisung von 700 amerikanischen Diplomaten wegen dem neuen nun auch vom Kongress verabschiedeten US-Sanktionsgesetz, das Trump wohl demnächst unterschreiben wird, das aber auch die europäischen Energie-Konzerne schädigen könnte. Auch hier mangelt es offensichtlich beidseitig an hanseatischen Tugenden, denn der „kalte Krieg“ geht zwischen den USA und Russland in die nächste Runde.  Das neue Zauberwort heißt Kooperation statt Konfrontation, aber das müssen wohl auch noch einige Politiker in den USA lernen, die offensichtlich lieber  einen offenen Wirtschaftskrieg haben wollen und sich damit ganz „unhanseatisch“ verhalten.

Erst informieren, dann investieren.

Informieren Sie sich jetzt auch ausführlich über die Hintergründe und die Entwicklung  der Ukraine/Russland-Krise, aber auch das zukünftige Erholungspotential der unterbewerteten Aktien aus Osteuropa. Auch in Kasachstan und der Ukraine gibt es neue Chancen. So konnten sich einige ukrainische  Agraraktien seit 2016 im Kurs schon mehr als verdoppeln. Gute Chancen gibt es aber auch in Zentralosteuropa wie in Polen (+25 Prozent).

Bestellen Sie jetzt den kostenlosen Newsletter von Andreas Männicke mit aktuellen News über die Welt- und Ostbörsen  und einer Analyse der deutschen Automobilaktien   unter www.andreas-maennicke.de.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Jqu3FVdGH0I%5D

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/121188-banken-auto-krise

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Dirk Müller :"ICH habe die SCHNAUZE voll – WIR werden VERARSCHT BELOGEN AUSGENOMMEN!" Bisher noch keine Bewertung

DIRK MÜLLER – DIE WELT IST EIN IRRENHAUS & DIE LÜGE REGIERT DIE WELT – man will den innerdeutschen und außerdeutschen Krieg. Es herrscht Idiotie in der Politik, der Wirtschaft, Flüchtlinge sind keine Flüchtlinge und lügen, betrügen, gründen Banden, die Polizei hat das Handtuch geworfen, wir haben eine völlig verrückte US-Wahl, die USA macht völlig verrückte US-Politik in Syrien. Irrenhaus Banken, Medien, Wahlen, Rüstung und Kriegsmaschinerie, Börse /// er äußert sich u.a. auch zum möglichen 3. Weltkrieg, zur verrückten Immobilienblase, die Käufe der Chinesen – Geldentwertung -Geldwert-Steigerung – verrückte Wirtschaftszahlen – der Erdölpreis – die Lügen der Deutschen Bank, der Commerzbank – Betrug am Markt – Marktmanipulation – Medienlügen – Schäubles leeres Gerede – die Lobbyisten der Banken werden hofiert – die verrückte Flüchtlingspolitik.

MSO MindMap 1.0

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Bitcoin teurer als Gold: Was steckt dahinter? Bisher noch keine Bewertung

Der Bitcoin knackt Rekordmarken und kostet inzwischen mehr als die Feinunze Gold. Taugt das virtuelle Geld etwa doch als Alternativwährung? Oder platzt bald wieder eine Spekulationsblase?

Totgesagte leben länger – dieses Sprichwort kann man für die Digitalwährung Bitcoin alle Jahre wieder hervorkramen. In der vergangenen Woche zeigte die 2009 als Freigeldprojekt ohne staatliche Kontrolle gestartete Internetwährung einmal mehr, dass sie trotz aller Rückschläge nicht kleinzukriegen ist.

 Diesmal waren es Spekulationen auf den ersten US-Indexfonds für Bitcoins, die den Kurs am Freitag auf ein neues Rekordhoch von fast 1300 Dollar trieben.

Damit zog der Bitcoin am Goldpreis vorbei, was Finanzexperten aufhorchen ließ. Denn die virtuelle Währung wird bislang eher als eine Art kleiner digitaler Bruder des Edelmetalls gehandelt. Tritt sie jetzt aus dem Schatten und wird zur ernstzunehmenden Konkurrenz?

„Für etliche Anleger ist Bitcoin ähnlich wie Gold ein sicherer Hafen, der in unsicheren Zeiten angesteuert wird“, meint Experte Daniel Saurenz von Feingold Research. Parallelen zu dem Rohstoff wurden von Anfang an gezogen. Bitcoins werden gezielt knapp gehalten und gelten bei Anhängern deshalb wie Gold als Inflationsschutz. Zudem gibt es in beiden Fällen keinen direkten Einfluss durch Zentralbanken, was bei Crash-Theoretikern und marktliberalen Kreisen gut ankommt.

Manche Finanzprofis, wie etwa Ali Farid Khwaja von der Berenberg Bank, gingen deshalb schon vor Jahren davon aus, dass Bitcoins sich ähnlich wie Gold zu einem Wertspeicher bei Krisen, Hyperinflation oder exzessivem Gelddrucken entwickeln könnten.

 Es gibt aber auch Skepsis: „Wir halten Bitcoins aus vielerlei Gründen als Gold-Alternative für ungeeignet“, heißt es etwa von den Analysten der Commerzbank. Dazu zählten die geringe Marktgröße und Verbreitung, das fehlende Verständnis fürs Konzept und eine kurze Historie sowie die extreme Preisvolatilität und der hohe Anteil der Spekulanten.

Tatsächlich hinkt der Vergleich nicht nur wegen der unterschiedlichen Maßeinheiten – der Goldpreis wird in der Regel je Feinunze (31 Gramm) angegeben, Bitcoins werden als virtuelle Einheiten an Online-Börsen gehandelt. Die von Fachleuten auf rund 180 000 Tonnen geschätzten globalen Goldvorräte waren zuletzt etwa sieben Billionen Dollar wert. Alle Bitcoins im Umlauf zusammen bringen es derzeit mit knapp 21 Milliarden Dollar nur auf einen Bruchteil dessen.

Die relativ geringe Menge an Bitcoins macht die digitale Währung anfällig für Zockereien und starke Kursausschläge. So ist der Preis zwar seit Anfang des Jahres um rund 30 Prozent geklettert, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum beträgt das Plus sogar mehr als 200 Prozent. Dem stehen aber massive Schwankungen und rapide Kursabstürze gegenüber, die die Bitcoin-Geschichte geprägt haben. Zur Erinnerung: Nach dem letzten Rekordhoch Ende 2013 ging es in kurzer Zeit von über 1000 auf unter 500 Dollar nach unten. Zwischenzeitlich schien es, als könne man das Digitalgeld abschreiben.

 Über Boom und Crash am Bitcoin-Markt entscheiden mitunter lokale Ereignisse in Ländern und Regionen, wo Alternativwährungen gefragt und rar sind. Während der Eurokrise etwa trieben Kapitalverkehrskontrollen Menschen in pleitebedrohten Staaten wie Griechenland oder Zypern zum Bitcoin. Zuletzt waren Devisenbeschränkungen in Indien, Venezuela und China, wo sich der Großteil des Bitcoins-Handels ballt, laut Marktbeobachtern wichtige Faktoren. Ein ständiger Begleiter ist zudem die Spekulation, sie gilt auch beim jüngsten Höhenflug wieder als eine treibende Kraft.

Viele Anleger wetten derzeit laut Analysten darauf, dass die US-Börsenaufsicht SEC den ersten Indexfonds für Bitcoins genehmigt. Das Investmentprodukt soll die Digitalwährung für die breitere Anlegermasse öffnen. Die Zustimmung der Regulierer ist aber ungewiss, seit 2013 zieht sich das Projekt schon hin, immer wieder musste der Wertpapierprospekt überarbeitet werden. Bis zum 11. März will die SEC ihre Entscheidung treffen. Sollten die Aufseher den Fonds ablehnen, könnte der Bitcoin-Rausch erstmal wieder vorbeisein. (dpa)

http://www.epochtimes.de/wirtschaft/wirtschaft-news/bitcoin-teurer-als-gold-was-steckt-dahinter-a2063778.html

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Treibt Trump jetzt auch den DAX auf Rekord? Bisher noch keine Bewertung

Während die US-Börsen von Rekord zu Rekord eilen, lahmen die Europa-Märkte. Der DAX könnte jedoch in dieser Woche ein Allzeithoch erreichen – die Fundamentaldaten sehen angeblich gut aus.

Von Sven Weisenhaus

Am vergangenen Freitag habe ich über eine hohe Unsicherheit unter den DAX-Anlegern berichtet: Da sich die US-Indizes im überkauften Zustand befinden, werden im DAX nur sehr vorsichtig neue Käufe getätigt. Und bei dem kleinsten Rücksetzer der US-Indizes ziehen sich die DAX-Anleger sofort im Eiltempo zurück.

Ohne die US-Indizes geht es nicht

Dass die DAX-Anleger derzeit nur auf die US-Indizes schauen und ohne den dortigen Handel völlig orientierungslos sind, hat sich gestern eindrucksvoll bewiesen. Denn die US-Börsen blieben am Montag wegen des Feiertages „President’s Day“ geschlossen. Und so vollzog der deutsche Leitindex gestern zu Handelsbeginn mit einer Eröffnungslücke (grüner Pfeil Nr. 1) lediglich die späten Gewinne der US-Indizes vom Freitag nach und tendierte anschließend lediglich in sehr engen Bahnen seitwärts.

DAX - kurzfristige Target-Trend-Analyse

Erst mit dem heutigen Anstieg der US-Futures ab ca. 9:30 Uhr wagte sich auch der DAX weiter vor (grüner Pfeil Nr. 2). Dabei gelang ihm sogar ein Anstieg bis an das bisherige Trendhoch bei 11.893,08 Punkten. Doch für einen nachhaltigen Ausbruch waren die DAX-Anleger zunächst noch zu schüchtern. Ihnen fehlte noch die Bestätigung durch einen klaren Anstieg der US-Indizes im regulären Handel. Und als sich dieser zum Handelsstart in den USA um 15:30 Uhr abzeichnete, brach der DAX auf ein klares neues Trendhoch aus (grüner Pfeil Nr. 3).

Mit dem Bruch der Rechteckgrenze bei 11.880 Punkten gelangt nun das Allzeithoch bei 12.390 Zählern in greifbare Nähe.

DAX - Target-Trend-Analyse

Diesen weiteren Weg des DAX haben die Fundamentaldaten heute bereits gepflastert. Denn die (Markit-)Einkaufsmanagerindizes sind sowohl für Deutschland als auch für die gesamte Eurozone noch einmal (zum Teil überraschend stark) angestiegen, während man im Konsens leichte Rückgänge erwartet hatte.

Fundamentaldaten ebnen den Weg zum Allzeithoch

Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Deutschland erreichte zum Beispiel mit 57,0 Punkten (zuvor 56,4) den höchsten Stand seit Mai 2011. Ebenfalls den höchsten Stand seit Mai 2011 erreichte der Dienstleistungsindex der Eurozone (siehe Grafik), weil dieser auf 55,6 Punkte förmlich in die Höhe schoss (zuvor 53,7).

Markit Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungsbereichs in der Eurozone
(Datenquelle: tradingeconomics.com) Markit Einkaufsmanagerindex des Dienstleistungsbereichs in der Eurozone

Und der Index für das verarbeitende Gewerbe der Eurozone erreichte mit 55,5 Punkten (zuvor 55,2) den höchsten Stand seit April 2011.

Zweifel ausgeräumt

In Deutschland standen die neuen Sentimenteinschätzungen in besonderem Maße im Fokus, nachdem die realwirtschaftlichen Daten zuletzt eher durchwachsen ausfielen (kräftiger Rückgang der Industrieproduktion vs. sattes Plus bei der Auftragslage) und das ZEW-Institut mit seinem Index für Februar am Montag vergangener Woche eine weniger optimistische Erwartungshaltung seitens der Finanzmarktexperten auswies.

Wirtschaft könnte stärker wachsen als bislang erwartet

Doch mit diesen Frühindikatoren sind die Zweifel ausgeräumt. Stattdessen könnte die Wirtschaft in Deutschland und der Eurozone stärker wachsen als bislang angenommen. Dazu passen auch die aktualisierten Prognosen der EU-Kommission vom Montag vergangener Woche. Denn die BIP-Prognose für den gemeinsamen Währungsraum für das laufende Jahr wurde leicht von +1,6 Prozent auf +1,8 Prozent angehoben. Für Deutschland wird für 2017 ein BIP-Plus von 1,6 Prozent erwartet. Nach bisherigen Einschätzungen der Bundesregierung sollte die Wirtschaftsleistung 2017 nur um 1,4 Prozent zulegen (siehe Börse-Intern vom 26.01.2017).

Mit den besseren Wachstumsaussichten verbessern sich natürlich auch die Gewinnaussichten der Unternehmen und damit das Potential der Aktienmärkte. Insofern sind die aktuellen Kursanstiege durchaus nachvollziehbar.

Bei 12.000 Punkten wartet ein psychologischer Widerstand

Allerdings ist das zusätzliche Potential begrenzt. Und im DAX lauert bereits die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten als nächste Hürde. Insofern muss man sich, auch mit Blick auf das vorangegangene Kursverhalten, die Frage stellen, wie lange ein neuer Kursimpuls, wie wir ihn aktuell sehen, anhält und ob wir anschließend nicht wieder nur wochenlang seitwärts tendieren – zum Beispiel entlang der 12.000er Marke.

Bei 12.390 Punkten wartet das Allzeithoch

Und dann ist natürlich nicht zu vergessen, dass bei 12.390 Punkten das Allzeithoch wartet. Im DAX ist es daher möglich, dass es sich bei dem aktuellen Aufwärtsimpuls um das letzte Aufbäumen der Bullen handelt und wir spätestens am Allzeithoch ein vorläufiges Doppeltop sehen, mit dem es in eine schärfere Gegenbewegung übergeht. Denn nach wie vor sehen wir eine sehr reife Rally und nur begrenztes Restpotential.

Superwahljahr 2017

Zudem sprechen die Elliott-Wellen, das saisonale Muster und das regelmäßige Kursverhalten nach der Amtseinführung eines neuen US-Präsidenten weiterhin für bald fallende Kurse. Zumal zusätzlich als mögliche “Spielverderber” für weiter steigende Kurse in den kommenden Wochen die niederländischen Parlamentswahlen und die französischen Präsidentschaftswahlen anstehen.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/98553-treibt-trump-jetzt-auch-den-dax-auf-rekord

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Gruß an die Roßtäuscher

Der Honigmann

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