So lenkt der Vatikan die EU-Politik 4.11/5 (9)

von Geolitico

Welche Rolle spielt der Vatikan? / Petersdom; Pixabay: https://pixabay.com/de/petersdom-rom-san-pietro-denkmal-2875093/ Welche Rolle spielt der Vatikan? / Petersdom; Pixabay: https://pixabay.com/de/petersdom-rom-san-pietro-denkmal-2875093/
Offensichtlich sieht das reaktionäre Papsttum im europäischen Gesamtstaat die Möglichkeit, ein „Heiliges Römisches Reich“ in neuer Form wieder aufzurichten.Eine wesentliche Entwicklungslinie, die zum Beginn und zur weiteren Förderung der europäischen Einheitsstaats-Bewegung geführt hat, zieht sich von Richard Graf Coutenhove-Kalergi, Winston Churchill und dem US-Geheimdienst über das „American Committee for a United Europe“ (ACUE), zur „Europäischen Bewegung“, der „Union Europäischer Föderalisten“ (UEF) und den „Europarat“. Diese weitgehend vom CIA mitfinanzierten hauptsächlichsten Organisationen bilden den Humus, welche die heute bis zur EU entwickelte Brüsseler Organisation in Gang gebracht haben, weiter begleiten, fördern, unterstützen und vorantreiben.

Zentrales Motiv der angloamerikanischen Förderung eines europäischen Staates ist es, eine Entwicklung Deutschlands als unabhängige, selbständige Nation für die Zukunft auszuschließen. Dies ergibt sich schon aus einem Papier des amerikanischen Außenministeriums vom Februar 1949, in dem es hieß, dass die Besatzungsherrschaft nur aufgelöst werden sollte, wenn „ein angemessener Rahmen einer allgemeinen europäischen Union, in die Deutschland absorbiert werden kann“, existiere. Die Initiative für einen solchen Rahmen solle man aber den Europäern selbst überlassen und sie nur von außen unterstützen.[1] Die Initiative ist ja insbesondere von Coutenhove-Kalergi und Jean Monnet ergriffen worden. Aus den Erinnerungen von Hans-Dietrich Genscher geht hervor, dass die Fortführung der europäischen Integration zu einem Bundesstaat zu den Bedingungen der USA für eine Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung 1989 gehörte.

Der Einfluss Roms und Otto von Habsburgs

Eine zweite Linie geht vom „Heiligen Stuhl“ in Rom aus. Die Päpste und die ihr unterstehenden Kirchenoberen haben die von den weltlichen „Eliten“ betriebene Entwicklung zu einem europäischen Bundesstaat von Anfang an unterstützt. Eine der treibendsten katholischen Kräfte war Papst Pius XII. Nach der Gründung der EWG und der EURATOM am 25. März 1957 in Rom, die der 1951 in Paris gegründeten Montanunion zur Seite traten, kritisierte er auf dem Europa-Kongress, dass insbesondere die EWG noch keine eigentliche Gemeinschaft sei, weil ihr eine eigene Autorität fehle, die „wirkliche Gewalt“ besitze und Verantwortung trage. Er gab den politischen Akteuren die Aufgabe mit auf den Weg, „für eine Stärkung der Exekutive in den bestehenden Gemeinschaften zu sorgen und damit die Konstituierung eines einheitlichen politischen Organismus ins Auge zu fassen.“ Eine europäische Außenpolitik schien ihm schon damals möglich und nötig.[2]

Zu den intensiv in diesem Sinne für die Interessen der katholischen Kirche Wirkenden gehörte Otto von Habsburg, der 1912 geborene älteste Sohn von Karl I., des letzten, 1922 mit 35 Jahren im Exil in Portugal gestorbenen Kaisers von Österreich-Ungarn. Kaiser Karl wurde „von seinen Biografen einhellig eine tiefe Religiosität und bedingungslose Treue zur katholischen Kirche bescheinigt. Kritiker sehen in Karl einen ,Befehlsempfänger der Kirche’ (Brigitte Hamann), der als ,politischer Diener der Kirche’ sich sklavisch an die Vorgaben der Kirche gehalten und dadurch die Trennung von Staat und Kirche ignoriert hätte“. Aus Dankbarkeit wurde er am 3. Oktober 2004 „von Papst Johannes Paul II. in die Reihen der Seligen der römisch-katholischen Kirche aufgenommen. … Die Kirche würdigte durch ihre Entscheidung Karls Sicht des Herrscheramtes als „Heiligen Dienst“ und erklärte ihn zum Vorbild für politische Verantwortungsträger.“[3]

Entsprechend tief war auch sein Sohn Otto mit der Katholischen Kirche verbunden. „Seine Mutter erzog ihren Sohn auch nach dem Untergang der Doppelmonarchie und der 1921 in Ungarn beschlossenen Dethronisation der Habsburger zu einem römisch-katholischen Monarchen.“ (Wikipedia) Er war Ehren- und Devotions-Großkreuz-Bailli (ein herausragender Ritter) des „Souveränen Malteserordens“, einer katholischen Ordensgemeinschaft, die ein vorbildliches Leben nach den Lehren und Vorschriften der Kirche vorschreibt. Ebenso gehörte er dem „Orden vom Goldenen Vlies“ an, dessen Ziel die Erhaltung des katholischen Glaubens, der Schutz der Kirche und die Wahrung der unbefleckten Ehre des Rittertums ist.

Ab Mitte der 1930er Jahre setzte sich Otto von Habsburg innerhalb der „Paneuropa-Union“ an der Seite des Gründers Richard Graf von Coudenhove-Kalergi für die europäische Einigung, also einen europäischen Bundesstaat ein. Der römisch-katholische Laienorden „Opus Dei“ favorisierte ihn als künftigen Monarchen über ein vereintes katholisches Europa.[4] Von 1957 bis 1973 war er Vizepräsident der Paneuropa-Union, von 1973 bis 2004 als Nachfolger Kalergis Präsident und von 2004 bis 2011 Ehrenpräsident. (Wikipedia) Nachdem er 1978 neben der österreichischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hatte, war er von 1979 bis 1999 für die CSU Abgeordneter im Europäischen Parlament.

Als Gegner des Nationalsozialismus floh er 1940 in die USA. Er pflegte intensive persönliche Kontakte zu Präsident Franklin Roosevelt und insbesondere Winston Churchill, den er für das Nachkriegs- Konzept einer Donauföderation interessierte. Nach seinen Vorstellungen sollte auf dem Gebiet des früheren Österreich-Ungarns ein neuer monarchischer Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn nach dem Vorbild Belgiens entstehen, der zwei große Bevölkerungsgruppen vereinigte. Auch die Länder Bayern, Baden, Württemberg und Hohenzollern-Sigmaringen sollten als Monarchien wiederhergestellt und in einem so genannten „Süddeutschen Bund“ vereinigt werden. (Wikipedia)

Jòzef Retinger

Einen noch tiefer gehenden Einfluss übte der undurchsichtige Pole Dr. Jòzef Hieronim Retinger (1888-1960) aus. Er absolvierte die katholische (jesuitische?) St. Luke’s Catholic High School in Krakau[5] und schloss, nach Gerhard Wisnewski, das Noviziat des Jesuiten-Ordens in Rom ab, hängte allerdings wegen der „zu großen Hürde des Zölibats“ den Priesterberuf wieder an den Nagel.[6] Den Besuch einer katholischen Schule zu erwähnen, ist in unserem Zusammenhang nicht unwichtig, soll diese ihre Schüler doch im Geiste „katholischer Lehre und Praxis“ erziehen. Und die von den Jesuiten gegründeten Schulen und Universitäten sollen „Gewähr dafür bieten, dass kommende Generationen fest verwurzelt im katholischen Glauben heranwachsen – modern ausgedrückt, sicherten sie sich damit langfristig die kulturelle Hegemonie.“ (Wikipedia) Offensichtlich blieb Retinger auch Kirche und Orden weiterhin treu verbunden.

Während und nach seinem Studium der Literatur in Paris, Studien der Psychologie in München und der Ökonomie an der London School of Economics[7], kam er dank seines Förderers Graf Zamoyski mit zahlreichen führenden Leuten aus Kultur und Politik in Berührung. „Etwa zur selben Zeit beginnt er seine politische Karriere – allerdings gar nicht so konträr zu seinem ersten Wunsch, dem päpstlichen diplomatischen Dienst beizutreten“, schildert W. Chr. Taverne.[8] Im Ersten Weltkrieg gelang es Retinger, „Polen zu verlassen. Er trägt eine Reihe sehr wichtiger Dokumente und Briefe bei sich, unter anderen einen von Erzbischof Bilczewski an seinen Kollegen in Westminster (Kardinal Bourne). Des weiteren bekommt er Instruktionen von Bilczewski, und die Dokumente, die an Retinger übergeben wurden, tragen die Unterschriften von einigen 20 führenden polnischen Persönlichkeiten. Dank dieser Papiere ist Retinger in der Lage zu beweisen, dass er derjenige ist, der das Sagen hat, mit der vollen Handlungsvollmacht überall als ein Art polnischer Botschafter zu agieren.“

Seine Beziehungen zu führenden Persönlichkeiten der Westmächte führen nach W. Chr. Taverne dazu, dass er zur Verhandlungsdelegation des belgischen Prinzen Sixtus von Bourbon-Parma gehört, die Anfang 1917 geheim einen Separatfrieden mit Kaiser Karl I. von Österreich-Ungarn sondieren soll.

„Dies ist ein komplexes Thema, weil der so genannte Habsburg- oder Ledóchowski-Plan damit zu tun hat. Dieser Plan wollte für das Haus von Habsburg einen Staatenbund aus römisch-katholischen Ländern in Zentral- und Osteuropa arrangieren. Obwohl dieser Plan vom General der Jesuiten stammte, Graf Wladimir Ledóchowski (selbst ein Pole), so erwies er sich ebenso, der Traum des späteren Papst Pius XII. zu sein. Um dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen, wurde Retinger zu einem der Verhandlungsführer, zusammen mit Prinz Sixtus von Bourbon-Parma und dem General der Jesuiten. Also machte sich Retinger auf, den General in seiner jesuitischen Festung zu besuchen, dem Schloss zu Zizers, nahe Chur. Da Graf Ledóchowski zu dem Freundeskreis von Retingers (früherem) Vormund gehörte, wurde er sehr freundlich empfangen, und darüber hinaus erwies er sich als der geeignetste Verhandlungsführer.“ (s. Anm. 8)

Während des Zweiten Weltkrieges wurde er einer der engsten Berater von General Sikorski, den Ministerpräsidenten der polnischen Exilregierung in England, der ihn den „Cousin des Teufels“ nannte. Nach dem Krieg setzte er sich intensiv für die europäische Integrationsbewegung ein und war 1947 maßgeblich an der Gründung der vom „American Committee for a United Europe“ geförderten „Europäischen Bewegung“ beteiligt, deren erster Generalsekretär er wurde und die 1948 den Haager Europa-Kongress in Den Haag organisierte, an dem unter dem Vorsitz Churchills über 700 Delegierte aus ganz Europa und Beobachter aus den USA und Kanada teilnahmen. Damit gelang die entscheidende Weichenstellung für die Gründung der Europäischen Bewegung. Auch die Gründung des bis heute außerordentlich einflussreichen „Europarates“ geht auf seine Initiative zurück. Schließlich entsprang auch die Gründung der „Bilderberger-Konferenzen“ seinen strategischen Planungen, für die er Prinz Bernhard der Niederlande als Vorsitzenden und Symbolfigur gewann. (Wikipedia)

Das Wirken Jòzef Retingers für eine staatliche Einigung Europas im Sinne des Vatikans, sozusagen für ein „Heiliges Römisches Europa“, war also noch ungleich grundlegender als das Otto von Habsburgs.

Im „Kreißsaal der EU“ in Rom

Die feierliche Unterzeichnungszeremonie der Gründungsverträge von EWG und EURATOM, den Vorläufern der EU, fand am 25. März 1957 im Palazzo die Conservatori auf dem Kapitol in Rom, im sala degli orazi e curiazi statt. Von den für die sechs Gründungsländer Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande unterzeichnenden Staatsmänner waren die meisten (K. Adenauer, Chr. Pineau, A. Segni, J. Luns) katholisch geprägt.

Der Saal ist mit seinen Wandmalereien der Erinnerung an die kriegerischen Ursprünge des Römischen Imperiums gewidmet. Die Statuen zweier Päpste dokumentieren in geistiger Nachfolge des Imperiums den Machtanspruch der römisch-katholischen Kirche über die Seelen der Menschen. Nach der Erhebung des Christentums zur römischen Staatsreligion im 4. Jh. hatte die römische Kirche Struktur und juristische Denkweise des zerfallenden römischen Imperiums angenommen, der Bischof von Rom war mit Hilfe der Macht der römischen Kaiser gegen den Widerstand der meisten anderen Bischöfe zum Oberhaupt (Papst) aufgestiegen und hatte von den Kaisern das Amt des Pontifex Maximus, des obersten Priesters, übernommen. Die Auswahl des symbolträchtigen Ortes war sicher kein Zufall, sondern gezieltes Arrangement.

Auch die Unterzeichnung des „Vertrages über eine Verfassung für Europa“, der die EU bereits in einen Quasi-Bundesstaat erheben sollte[9], fand 47 Jahre später, am 29. Oktober 2004, feierlich in diesem Saale statt, den die Süddeutsche Zeitung daher in wohlwollender Flapsigkeit als „Kreißsaal der EU“ bezeichnete. Dabei ist nicht unwesentlich, dass diese Verfassung maßgeblich unter der Leitung des Jesuitenzöglings und früheren französischen Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing entworfen wurde, der wie Otto von Habsburg „Ehren- und Devotions-Großkreuz-Bailli des Malteserordens“ ist.[10]

Die unterzeichnenden Staatsmänner saßen direkt unter der mächtigen, überlebensgroßen Statue des Papstes Innozenz X., der gleichsam seine segnende rechte Hand über sie ausstreckt.

Innozenz X. war Papst von 1644 – 1655. Als 1648 der Dreißigjährige Krieg – für die katholische Kirche praktisch erfolglos – mit dem Westfälischen Frieden beendet wurde, der den Herrschafts- und Einflussbereich der Protestanten festschrieb, wandte sich Innozenz mit aller Schärfe dagegen und verweigerte als einziger die Unterschrift unter den Friedensvertrag. Europa sollte katholisch bleiben und nicht teilweise unter protestantische Herrschaft geraten. Der Papst erklärte in einem Schreiben „Zelo domus Dei“ „kraft Apostolischer Machtvollkommenheit den Artikel des Westfälischen Friedens für nichtig, ungültig, unbillig, ungerecht, verdammt, verworfen, vergeblich, der Kräfte und Erfolge entbehrend für alle Zukunft, niemand sei zu ihrer Einhaltung verpflichtet.“ (Wikipedia)

Die unterzeichnenden Staatsmänner blickten genau gegenüber auf die gleichfalls übermächtige Statue von Papst Urban VIII. (1623 – 1644), des unmittelbaren Vorgängers von Innozenz X. Papst Urbans unerbittlicher Vernichtungswille der deutschen Protestanten kam anlässlich der Verwüstung Magdeburgs am 20. Mai 1631 durch die Truppen der katholischen Liga zum Ausdruck. Es war zu tagelangen Raubzügen, Vergewaltigungen und Gewalttaten gekommen, bei denen mehr als 20.000 Bürger getötet wurden.

In ganz Europa war man über dieses Massaker entsetzt, und es gilt als das größte und schlimmste während des Dreißigjährigen Krieges. Es hieß, die Taten und der Schrecken seien in ihrer Entsetzlichkeit ´nicht in Worte zu fassen und nicht mit Tränen zu beweinen`. Papst Urban VIII. hingegen verfasste am 24. Juni 1631 ein Schreiben, in dem er seine Freude über die „Vernichtung des Ketzernestes“ zum Ausdruck brachte.“ (Wikipedia)

Was drückt sich in dieser Symbolik aus?

Aus der Ich-Kraft und dem Freiheitsimpuls Mitteleuropas erhob sich mit der Reformation die größte Rebellion gegen den religiösen Herrschaftsanspruch des Papsttums. Zwar geht von der verflachten Evangelischen Kirche von heute keine Gefahr mehr für Rom aus, aber man weiß, dass in dem Geistesstreben der Deutschen, wie es in der deutschen Klassik, Romantik und Philosophie des Idealismus besonders zum Ausdruck kam, nach wie vor die größte Gegnerschaft schlummert. Goethe ließ repräsentativ den Faust dieses Streben aussprechen: Dass ich erkenne, was die Welt / Im Innersten zusammenhält, / Schau alle Wirkenskraft und Samen, / Und tu nicht mehr in Worten kramen.“ Alle Wirkenskraft ist aber geistig und gründet im Göttlichen, das sonst dem Bereich der Religion angehört. Doch dieses Streben zielt danach, die Grenzen von Religion und Wissenschaft aufzuheben, so dass der Philosoph Schelling formulierte: „Die deutsche Nation strebt mit ihrem ganzen Wesen nach Religion, die mit Erkenntnis verbunden und auf Wissenschaft begründet ist.“

Damit wird der Priester als Vermittler zwischen irdischer und göttlicher Welt überflüssig. Das ist schon in Luthers Tat veranlagt, der die jedermann zugänglichen Evangelien über die Dekrete des Papstes stellte. Daher wird auch Rudolf Steiner, der in Anknüpfung an den deutschen Idealismus in der von ihm entwickelten Anthroposophie einen wissenschaftlichen Weg zur Erkenntnis der geistig-göttlichen Welt, eine Geistes-Wissenschaft begründete, von der katholischen Kirche auf allen Ebenen bekämpft. Im unmittelbaren Verhältnis jedes Menschen zur göttlich-geistigen Welt liegt die größte existenzielle Bedrohung der Kirche. Ein unabhängiges Deutschland mit einem freien Geistesleben muss daher verhindert und in einem europäischen Bundesstaat gebunden oder gar absorbiert werden.

Die 60-Jahr-Zeremonie

Die EU befindet sich gegenwärtig in einer schweren Krise, die einen besonders dramatischen Ausdruck in der Austrittserklärung Großbritanniens gefunden hat. Was lag da näher, als am 25. März 2017, dem 60. Jahrestag der Unterzeichnung der römischen Verträge, zusammenzurücken und im selben Saal in Rom die Gründungsideale erneut zu beschwören. Die Regierungschefs der verbleibenden 27 EU-Staaten unterzeichneten feierlich eine Erklärung, die das Versprechen der EU auf Frieden, Freiheit und Wohlstand erneuern soll. „Heute erneuern wir in Rom unser einzigartiges Bündnis freier Nationen, das vor 60 Jahren von unseren großartigen Vorgängern ins Leben gerufen wurde“, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk. „Sie hatten den Mut des Kolumbus, unbekannte Gewässer zu besegeln, eine neue Welt zu entdecken.“[11]

Am Abend zuvor war man von Papst Franziskus in Audienz empfangen und eingestimmt worden. Er sparte nicht mit Kritik und Ermahnungen.

Sechzig Jahre später nach Rom zurückzukehren darf nicht bloß eine Reise in die Erinnerungen sein, sondern ist vielmehr das Verlangen, das lebendige Gedächtnis jenes Ereignisses wiederzuentdecken, um dessen Bedeutung in der Gegenwart zu verstehen. … ´Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft`, bekräftigte (damals) der luxemburgische Premierminister Bech, ´wird nur dann leben und erfolgreich sein, wenn sie in ihrem Bestehen dem Geist europäischer Solidarität, der sie geschaffen hat, treu bleibt und wenn der gemeinsame Wille des entstehenden Europas mächtiger ist als die nationalen Willensbestrebungen.` Dieser Geist ist angesichts der zentrifugalen Kräfte wie auch der Versuchung, die Gründungsideale der Union auf produktive, wirtschaftliche und finanzielle Erfordernisse zu reduzieren, heute höchst notwendig. …
Europa findet wieder Hoffnung in der Solidarität, die auch das wirksamste Heilmittel gegen die modernen Formen des Populismus ist. Die Solidarität bringt das Bewusstsein mit sich, Teil eines einzigen Körpers zu sein, und schließt gleichzeitig die Fähigkeit eines jeden Gliedes mit ein, mit dem anderen und dem Ganzen zu ´sympathisieren`. … Die Formen von Populismus hingegen sind eben Blüten des Egoismus, der in einen engen und erdrückenden Kreis einschließt und nicht zulässt, die Enge der eigenen Gedanken zu überwinden und darüber hinaus zu sehen. Man muss wieder beginnen, europäisch zu denken, um die gegensätzliche Gefahr einer grauen Uniformität oder des Triumphs der Partikularismen abzuwehren. …
Meinerseits kann ich nur versichern, dass der Heilige Stuhl und die Kirche ganz Europa nahe ist. An seinem Aufbau hat die Kirche stets mitgewirkt und wird immer mitwirken. Dazu bittet sie für Europa um den Segen des Herrn, damit er es beschütze und ihm Frieden und Fortschritt schenke.“[12]

Mit dem positiven Begriff „Europa“ ist natürlich das Konstrukt der Europäischen Union gemeint, womit suggeriert wird, beide als identisch aufzufassen. Aus den Worten des Papstes wird der Wille zu einem europäischen Gesamtstaat, einem einzigen Körper, deutlich, in dem sich die Einzelstaaten mit ihren nationalen Willensbestrebungen einfügen und unterordnen sollen. Denn diese zentrifugalen Kräfte seien heute verführerischer Populismus, der nichts anderes als beschränkter nationaler Egoismus bedeute, dem der notwendige Weitblick fehle.

Die hierarchische Ordnung

Die römisch-katholische Kirche hat eine streng gegliederte Priesterhierarchie, die sich über den Gläubigen auftürmt und deren Verhältnis zur göttlichen Welt regelt und bestimmt. In ihrem Anspruch auch auf weltliche Herrschaft greift sie im Grunde auf die Form altorientalischer und altägyptischer Theokratien zurück, in denen der gottgleich verehrte oberste Priester zugleich oberster weltlicher Herrscher, absoluter Monarch war. Eine Karikatur dieses Strebens ist im Vatikanstaat erhalten geblieben, „einer absoluten Wahlmonarchie, deren Monarch der Papst ist.“ (Wikipedia)

In der geschichtlichen Folge waren aber die Theokratien in den religiösen Teil der Kirchen und den weltlichen Teil der Monarchien auseinandergebrochen, wobei beide die unmittelbare Einsetzung und Legitimation durch die göttliche Welt geltend machten. Mit der Konkurrenz der Könige und Kaiser „von Gottes Gnaden“ musste sich die römische Kirche auseinandersetzen. Das ganze Mittelalter ist von diesem Kampf gekennzeichnet, in dem das Papsttum stets die oberste göttliche Legitimation behauptete und von Karl dem Großen an auch zumeist die Einsetzung und Krönung der weltlichen Herrscher des „Heiligen Römischen Reiches“ als erneuertes römisches Reich durchgeführt hat. Schon an der Wahl waren die „Fürstbischöfe“ der Kirche, die zugleich weltliche Landesherren waren, als Angehörige des Standes der Kurfürsten beteiligt. Die römische Kirche durchsetzte das weltliche Reich und übte auf Adel und Volk einen allgegenwärtigen Einfluss aus.

Reformation und Ende des „Heiligen Römischen Reiches“ waren ein schwerer Schlag für die Macht der römischen Kirche. Offensichtlich sieht das reaktionäre Papsttum in einem europäischen Gesamtstaat die Möglichkeit, ein „Heiliges Römisches Reich“ in neuer Form wieder aufzurichten, das natürlich unter den modernen Gegebenheiten einer demokratischen Fassade bedarf. Dahinter handelt es sich aber um ein hierarchisches System von Institutionen, die von einem neuen „politischen Adel“ beherrscht werden, der von Mitgliedern oder Sympathisanten der Kirche durchsetzt sind und die Impulse der Kirchen bewusst oder unbewusst realisieren. Den Bürgern ist eine gesellschaftlich wirksame Mit- und Selbstbestimmung in der EU genauso verwehrt wie den Gläubigen die religiöse Selbstbestimmung in der römischen Kirche.

Es handelt sich um die wüsteste Reaktion gegen die vom wahren Christentum impulsierte Entwicklung der Menschheit zu Freiheit und Selbstbestimmung. Die angeblich christliche römische Kirche arbeitet der zentralen Verheißung und dem damit verbundenen Auftrag Christi entgegen:

„Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“[13]

Nachbemerkung:

Es passt in den Zusammenhang des Themas, dass der neue französische Präsident Emmanuel Macron, der zwei Tage nach der deutschen Bundestagswahl weitere Kompetenzübertragungen auf die EU durch einen eigenen Eurozonen-Haushalt mit Ministerium, einen EU-Verteidigungs-Etat und eine europäische Asylbehörde forderte, ebenfalls Jesuitenschüler ist. „Aus einer nichtreligiösen Familie stammend, ließ sich Macron als 12-Jähriger bei Eintritt in die Jesuitenschule La Providence (in Amiens) auf eigenen Wunsch katholisch taufen.“ (Wikipedia). Er besuchte diese Schule bis zum 17. Lebensjahr.

 

Anmerkungen

[1] Zitiert nach Andreas Bracher: Europa im amerikanischen Weltsystem, Basel 2001, S. 86

[2] Zitiert und referiert nach: Heinz Hürten: Papst Pius XII. und die Einigung Europas, in: Heinz Duchhardt u.a. (Hrsg): Die europäische Integration und die Kirchen, Teil 1, 2010, S. 31

[3] http://www.habsburger.net/de/kapitel/die-seligsprechung-kaiser-karls-i

[4] https://caroimchaos.wordpress.com/tag/josef-retinger/

[5] https://translate.google.de/translate?hl=de&sl=pl&u=http://orwellsky.blogspot.com/2012/06/polski-tworca-grupy-bilderberg-jozef.html&prev=search

[6] Referiert nach: http://vatikanische-nwo.blogspot.de/search/label/J%C3%B3zef Retinger

[7] wie Anm. 6

[8] zitiert nach Anm. 7

[9] Diese „Verfassung“ ist dann zwar durch die Volksabstimmungen in Frankreich und Holland gescheitert, mit dem „Lissabon-Vertrag“ aber, der angeblich in den beiden Ländern keiner Volksabstimmung bedurfte, inhaltlich zu 90 % doch eingeführt worden.

[10] Vergl. Wikipedia

[11] https://www.merkur.de/politik/eu-jubilaeumsgipfel-zur-feier-roemischen-vertraege-vor-60-jahren-begonnen-zr-8010721.html

[12] https://fassadenkratzer.wordpress.com/2017/01/05/luthers-rebellion-und-die-protestanten-heute/

[13] Johannes-Evangelium Kap. 8, Vers 32

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Gruß

Der Honigmann

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Vorsicht unglaublich! Ist der Papst wirklich der Antichrist? 4.89/5 (9)

Die Prophetie ist uns zur Warnung gegeben. Nur wenn wir sie beachten, werden wir nicht getäuscht. Wer hat Interesse die Menschen irrezuführen?

Schon Martin Luther nahm Stellung zu diesem Thema. Das Unglaubliche wird entlarvt!

Weg zum Leben

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Der Honigmann

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Die verborgenen Evangelien – Die Bibel ist ein Lügenkonstrukt 4.18/5 (11)

Sie zeigen ein völlig anderes Bild von Jesus, als es die Evangelien aus der Bibel tun. Zudem wurden diese 4 Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas und Johannes) für die Politik umgeschrieben.

Alte Funde beweisen, dass das wahre Christentum nichts mit der christlichen Kirche gemein hat. In früherer Zeit wurden die Menschen, die nicht den vom Staat ausgesuchten Evangelien folgten, sondern den anderen Evangelien verfolgt und getötet.

Die Schriften wurden ebenso vernichtet. Das wahre Christentum ist näher am Buddhismus als manch einer zu glauben vermag!

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Der Honigmann
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“Universum könnte es ohne Gott nicht geben”. CERN-Forschung beweist Gott ist da 4.62/5 (13)

 Kit Daniels | Infowars.com – October 26, 2017: CERN-Forscher sind verblüfft darüber, wie Materie im frühen Universum gedieh, als sie durch Antimaterie hätte zerstört werden sollen. Diese Entdeckung erinnert an eine Theorie, dass das Universum von einem mysteriösen Kraft kontrolliert wird, die außerhalb von Raum und Zeit ist.

Die Forscher machten einen technologischen Durchbruch, als sie den Magnetismus eines Antiprotons mit dem eines Protons unter Verwendung einer neuen Technik verglichen, die 350 Mal präziser ist als die Messung, die im Januar durchgeführt wurde.

Aber sie fanden heraus, dass trotz des Durchbruchs kein Unterschied zwischen den beiden bestand, was bedeutete, dass sich Materie und Antimaterie sich schon vor Äonen hätten zerstören sollten, und somit das Universum daran  hindern, überhaupt existieren zu können.

Jedoch, offensichtlich ist das nicht passiert.

“Alle unsere Beobachtungen finden eine vollständige Symmetrie zwischen Materie und Antimaterie, weshalb das Universum eigentlich nicht existieren sollte”, sagte Forschungsleiter Christian Smorra. “Eine Asymmetrie muss hier irgendwo existieren, aber wir verstehen einfach nicht, wo der Unterschied ist.”

“Was ist der Ursprung des Symmetriebruchs?”

Vielleicht werden die physikalischen Gesetze des Universums von etwas – oder jemandem – außerhalb des Universums gesteuert; mit anderen Worten, das Universum ist nicht die “Grundrealität”, sondern ist eine Existenzstufe, die in einer anderen dem Menschen unbekannten Überstruktur enthalten ist.

Dies steht in engem Zusammenhang mit dem Standpunkt des französischen Physikers Bernard d’Espagnat, der einst theoretisierte, die Wissenschaft biete nur eine “verschleierte” Sicht auf eine zugrunde liegende Realität, zu der die Wissenschaft keinen Zugang habe.

“D’Espagnat hat auch die philosophische Bedeutung dieser neuen physikalischen Einsichten in die Natur der Realität verstanden”, schrieb die Stiftung Templeton Prize, die d’Espagnat im Jahr 2009 ihren Preis verliehen hat.

“Ein Großteil davon konzentriert sich auf das, was er als verschleierte Realität bezeichnet, “eine verborgene, aber ultimative Realität jenseits von Zeit, Raum, Materie und Energie – Konzepte, die von der Quantenphysik als möglicherweise bloße Erscheinungen herausgefordert werden”.

“Seitdem haben seine Schriften und Vorträge zu grundlegenden Fragen wie” Welche Informationen hat die Wissenschaft uns wirklich gegeben? ” zu einer Debatte unter Wissenschaftlern und Philosophen geführt.”

D’Espagnat glaubte, die Menschheit könnte etwas von der Realität unter dem Schleier sehen, aber letztendlich würde es ein unendliches, ewiges Geheimnis bleiben.

Ironischerweise hat dies Ähnlichkeiten mit einigen der Philosophien von Immanuel Kant, die darauf hindeuten, dass die Moral aus einem anderen Bereich in unsere Realität “eindringt”.

Interessanterweise traf sich der Generaldirektor des CERN, Fabiola Gianotti, auf der Bilberberg-Konferenz im Juni heimlich mit den weltbesten Eliten, was impliziert, dass Forscher des CERN Entdeckungen gemacht haben, die die menschliche Zivilisation für immer verändern könnten.

Kommentar
Wissenschaftler sagen einfach, dass die Schöpfung – der Urknall – nicht beschrieben werden kann, ohne anzunehmen, seine Ursache sei Gott. Denn es geht um unverständlich intelligentes Design

Auch die  genetischen Codes in der DNS  sind unverständlich intelligentes Design. 

Das nächste Video zeigt einen Einblick in das intelligente Design der genetischen Regulation der Proteinsynthese.
Jedem, der postuliert, dass dies ein Zufall sei, werde ich sagen: Unsinn. Dies geschieht ganz regelmässig und sehr kompliziert – selten mit Versagen. Solche Regelmäßigkeit ist das Gegenteil von Zufall / Chaos.

Aus Nichts kommt nichts – außer wenn ein Schöpfer im Spiel ist – wie  es seit den letzten 14 Milliarden Jahren der Fall ist.

Aristoteles nannte diese Kraft “den unbewegten Beweger”. Ich nenne ihn den Vater Jesu Christi, den er vom Tode auferweckt hat. Dies ist ein weiteres superintelligentes Design:

Können Sie – im Gegenteil zur Wissenschaft – die Schöpfung ohne Gott erklären?

http://new.euro-med.dk/20171030-universum-konnte-es-ohne-gott-nicht-geben-cern-forschung-beweist-gott-ist-da.php

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Der Honigmann

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“Wie kann sich die Menschheit heute noch davor retten, gänzlich unmenschlich zu werden” 5/5 (8)

Bischof Williamson

Liebe NJ-Leser, wir veröffentlichen heute den Eleison-Kommentar Nr. 536, seiner Exzellenz, Bischof Richard Williamson. Wer mit Religion sonst nichts anfangen kann, wird in dieser bischöflichen Mitteilung die politischen Kernprobleme unseres Daseins aus einer anderen Sicht tief empfinden. Es dürfte wohl kaum einen Kirchenmann geben, einen Bischof schon gar nicht, der derart hochpolitisch denkt und argumentiert, mit spiritueller Erleuchtung zu uns spricht, wie Bischof Richard Williamson. Wenn das Wort “Gottesmann” je auf einen katholischen Bischof zutraf, dann auf diesen Mann – auf den Bischof Richard Williamson. Hier sein Eleison Kommentar Nr. 536 vom 21.10.2017:

La Salette, von Heute
Alle Prophezeiungen sind mysteriös, einschließlich des berühmten Geheimnisses von La Salette, das einem französischen Bauernmädchen anno 1846 in den ostfranzösischen Alpen offenbart wurde. Allerdings stimmt dieses Geheimnis sicherlich mit den von dem ehrwürdigen Pater Bartholomäus Holzhauser gezeichneten Umrissen des fünften, sechsten und siebten Zeitalters der Kirche überein, sodass sich ein großer Teil davon auf das Ende des fünften Zeitalters bezieht, welches sich in unseren Tagen abspielt. Wir geben zunächst in Fettschrift (bold) einen längeren Auszug aus dem betreffenden Teil des Geheimnisses wieder; anschließend schildert ein Priester des Widerstands, welche Gestalt das Ende jener Epoche in unseren eigenen Tagen annimmt.

Hier unsere Frau von La Salette:
“Es werden sich allenthalben außergewöhnliche Wunder ereignen, weil der wahre Glaube ausgelöscht worden ist und ein falsches Licht die Welt erhellt. (… ) Der Stellvertreter meines Sohnes wird viel zu leiden haben, denn eine Zeitlang wird die Kirche einer großen Verfolgung anheimfallen: Es wird die Zeit der Finsternis sein; die Kirche wird eine furchtbare Krise durchmachen. Da Gottes heiliger Glaube vergessen ist, wird jeder Mensch sein eigener Herr sein und sich über Seinesgleichen erheben wollen. Die staatliche und die kirchliche Autorität wird abgeschafft werden; jede Ordnung und jede Gerechtigkeit werden mit Füssen getreten werden. Man wird nur Mord, Hass, Eifersucht, Lüge und Zwietracht sehen, ohne Liebe zum Land oder zur Familie. (…) Die staatlichen Regierungen werden allesamt ein und dasselbe Ziel haben, das darin bestehen wird, jedes religiöse Prinzip abzuschaffen und verschwinden zu lassen, um den Weg frei für den Materialismus, den Atheismus, den Spiritismus und Laster aller Art zu machen.”

Hier der Widerstandspriester:
“Die Revolution hat gewaltige Auswirkungen gehabt, und im Jahre 2017 ist sie zum Sturm angeschwollen, der sich seinem Höhepunkt nähert. Nun ist es für uns an der Zeit, in Deckung zu gehen und einander zu helfen, den Sturm zu überleben. Dies erfordert vollkommene Ergebung in Gottes Vorsehung, und es erfordert mehr Gebete und mehr Studium, um im Sturm zu navigieren und ihn zu überstehen. Es ist sinnlos, Sehnsucht nach dem alten Lebensstil der ‘Sonntagskatholiken’ zu empfinden, um dessen Wiedererweckung sich zu viele Traditionalisten so eifrig bemüht haben nach dem großen Erdbeben von Vatikan II. Sowohl die fünfziger als auch die siebziger Jahre sind für immer entschwunden. Mit dieser Krise reinigt Gott Seine Kirche; die Zahl ihrer Anhänger mag so gering werden wie zur Zeit der frühen Kirche, und sie werden vielleicht unter ähnlichen Umständen leben wie die frühen Christen. Die schönen Gebäude, Reliquien, Kunstwerke und Museen sind an die Modernisten verloren gegangen und werden weiter den Muslimen, Naturkatastrophen und Kriegen zum Opfer fallen. Machen wir uns darauf gefasst, mitansehen zu müssen, wie das ganze christliche Erbe verlorengeht; so wie Lot Sodom floh, wollen wir das neomodernistische Rom fliehen, ohne einen Blick zurückzuwerfen!

Stellen wir uns einmal vor, dass beim nächsten Konklave in Rom durch ein unmittelbares Eingreifen Gottes der wahrhaft beste unter den Kardinälen zum Papst gewählt wird. Was könnte er tun, um die Kirche wiederherzustellen? Praktisch nichts, außer all die Verfolgungen hinzunehmen, die am Tag nach seiner Wahl beginnen würden.

Warum? Weil, genau wie im Fall von Präsident Trump in den Vereinigten Staaten, die ganze administrative Maschinerie der Kirche immer noch in den Händen der Feinde des Papstes läge, und ihm die guten Männer fehlen würden, um sie zu ersetzen. Und selbst wenn ganz Rom durch eine Reihe von Wundern wieder wahrhaftig katholisch würde, wäre dann der Rest der Welt, wenn sie ihren heutigen Kurs fortsetzt, nicht buchstäblich unbekehrbar geworden? Wie kann sich die Menschheit heute noch davor retten, fast gänzlich unmenschlich, unnatürlich, unwirklich zu werden? Wie könnte selbst ein bekehrtes Rom die Zombies von morgen evangelisieren?

Wir gehen durch eine neue Sintflut, jene der Revolution, wo die rettende Arche, die Rom einst war, von Gottes Feinden gekapert worden ist und sie drauf und dran sind, sie zu versenken. Die Priesterbruderschaft St. Pius X. war ein Rettungsboot. Doch im Jahre 2012 hat sie der sinkenden Arche ein Tau zugeworfen und ist seither an sie gebunden. Wir arme Seelen vom ‘Widerstand’ sinken bald im Wasser ab und tauchen bald wieder auf, wobei wir nach Holzstücken greifen, um unser nacktes Leben zu retten. So ist es, und wir tun gut daran, uns der Wirklichkeit zu stellen, die uns umgibt.”

Kyrie eleison.

http://www.concept-veritas.com/nj/sz/2017/10_Okt/23.10.2017.htm

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Chemtrail Smart-Staub: Wie Sie ohne es zu wissen in einen seelenlosen ferngesteuerten NWO-Roboter/Avatar umgebaut werden 4.58/5 (12)

Ich habe früher über die Bemühungen der NWO-Satanisten geschrieben, den Menschen seines göttlichen Funken, seiner Seele, zu berauben, ihn zu einem Roboter zu machen, um Gott zu betrügen und ihn seines Meisterwerks zu berauben. Dies obwohl die Illuminaten glauben, dass sie Gottes Gleiche werden, indem sie dem Luzifer dienen – u.a. durch die Förderung des Posthumanismus und die Umwandlung der Menschheit von innen in Menschen- / Tiermonster.
Der Drahtzieher dieses Satanismus ist der jüdische Raymond Kurzweil.

 Ihttp://new.euro-med.dk/wp-content/uploads/Raymond_Kurzweil_Fantastic_Voyage.jpgm Jahr  2003 hielt dieser Feind Gottes, der jüdische “Scharlatan-Mensch-Umschöpfer”, Raymond Kurzweil  (rechts) einen Vortrag über die Zukunft der Menschheit, in der er alles Geschöpf des Menschen ersetzt und ihn zu einer perfekten Cyborg-Maschine ohne Gewissen, einem Chip im Zentralcomputer der Elite machen will, der von ihnen und ihrem antichristlichen Meister der Hölle gesteuert werde.

Dieser Psychopath glaubt, dass bis zum Jahr 2045 “Singularität” erreicht sein werde: Die Verschmelzung von Mensch und Maschine werde superintelligente Wesen hervorbringen – Maschinen werden  dem Menschen überlegen werden.
Wladimir Putin befürchtet sogar, dass solche Monster die Menschen verfolgen und fressen werden.

Nichtsdestotrotz wurde die im Video unten beschriebene Posthumanismus-Konferenz in Moskau gehalten!!

The Guardian 24 March 2015  brachte einen sehr beunruhigenden Artikel  über Nanopartikel-Smart-Staub als Instrument für ferngesteuerte Geist-Kontrolle.

 

 

Activist Post 20 Oct. 2017 and The Freedom Articles: Nanochips und Smart Dust sind die neuen technologischen Mittel für die Weiterentwicklung der menschlichen Mikrochip-Agenda.
Aufgrund ihrer unglaublich geringen Größe haben sowohl Nanochips als auch Smart Dust die Fähigkeit, den menschlichen Körper zu infiltrieren, sich darin einzubetten und beginnen, ein synthetisches Netzwerk im Inneren aufzubauen, das von außen ferngesteuert werden kann.

Diese geistige und ferngesteuerte Kontrolle ist das erklärte Ziel der Rockefellers

Chemtrails in Our Sky  bringt Mikroskopie-Fotos von Nanostaub aus Chemtrails.

Unnötig zu sagen, dass dies gravierende Freiheits-, Privatsphären- und gesundheitliche Auswirkungen hat, weil es bedeutet, dass die Neue Weltordnung und hier sich von der Kontrolle der Außenwelt (Umwelt / Gesellschaft) zur Kontrolle der inneren Welt (Ihres Körpers) bewegt –  wie sich schon von Menschen durch Freimaurerei und weit in die Kirchen hinein herausstellt.. Dieser Artikel untersucht, was das Aufkommen von Nanochips und Smart Dust für Sie bedeuten könnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Projekt MKUltra der CIA war vor über 60 Jahren auf seinem Höhepunkt, und die Dinge haben sich seither sehr verändert. Wir betreten jetzt eine Zeit, in der technologische Fortschritte den NWO-Verschwörern Einfluss auf ein neues Reich geben – Kontrolle der Emotionen oder genauer Kontrolle über den gesamten Geist-Emotixus im menschlichen Körper. Ich spreche von Mikrochips, winzigen elektronischen Geräten, die unter die Haut eingebettet werden und Informationen empfangen und übertragen können.  Mikrochips sind schon eine Weile da, sind aber inzwischen veraltet. Was wir sehen, ist etwas viel kleiner als ein Mikrochip und daher eher eine Bedrohung: Nanochips und Smartstaub.

Was ist Nanochip?
Das Wort “Nano” ist 3 Größenordnungen kleiner als “Mikro”. Nano bedeutet “ein Milliardstel”, während Mikro  “eine Millionstel” bedeutet. Im Jahr 2015 gab IBM bekannt, dass sie funktionale Nanochips entwickelt haben, die nur 7 nm oder Nanometer (7 Milliardstel von 1 Meter) messen. Im Vergleich dazu misst ein DNA-Strang ungefähr 2,5 nm, und der Durchmesser eines einzelnen roten Blutkörperchens beträgt etwa 7500 nm! Diese Nanochips ziehen Energie aus ihrer Umgebung (sie brauchen keine Batterien) und haben eine Lebensdauer von 100 Jahren. Sie sollen zuerst auf Produkte ausgerollt werden (damit die Korporatokratie das Verbraucherverhalten in Echtzeit vollständig kennenlernen kann), bevor sie in den menschlichen Körper eingesetzt werden können. Wussten Sie, dass Nervenzellen mit dem Chip verschmelzen?

In einem Leak Project Video behauptet der Moderator, dass die NWO darauf abzielen werde, 100 Billionen Nanochips in die Welt einzuführen, so dass buchstäblich jedes einzelne Ding der Welt markiert werde, einschließlich Ihrer.
Er schliesst  viele Patente und andere Dokumente  als Beweis für diese Agenda ein. Er hebt die Firma HP (Hewlett Packard) als Durchsetzerin des Plans hervor, ein zentrales Nervensystem für die Erde zu konstruieren, das alle Ressourcen und Menschen in Echtzeit verbinde.

Ich vermute, das angegebene Maß in mm sollte in nm angegeben werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles, was sich bewegt, sei mit einem Sensor oder einem Splitter zu versehen, der  mit dem Stromnetz verbindet – einschließlich Haushaltsprodukten, Haushaltsgeräten, Lebensmitteln, Getränken, Tieren, Pflanzen und Menschen.

Smart Dust ist ein anderer Name für diese Staubkörnchen, die als Mini-Computer, Rundfunk und Empfang fungieren.
Sie sind kleine drahtlose mikroelektromechanische Sensoren (MEMS).   Smart-Staubkörnchen können durch Nahrung aufgenommen werden. 

Die Smart-Agenda ist im Grunde gleichbedeutend mit der UN-Agenda 21 oder der Agenda 2030 – wie sie nun heisst und das Smart-Grid ist gleichbedeutend mit dem IoT (Internet der Dinge Identifikation und Fernsteuerung von allem durch zentralen Computer und unter Objekten / Personen) das neue 5G-Netzwerk, um die gewünschten Sättigungswerte zu erreichen.

Abgabesysteme für Nanochips und Smart Dust

Grundsätzlich sind Impfstoffe, GVOs, biotechnologisch hergestellte Lebensmittel und Geoengineering / Chemtrails miteinander verbunden, da es sich um Abgabesysteme handelt, bei denen diese Miniaturtechnologie von Nanochips und Smart Dust in unsere Körper eingeführt werden soll.

Einige Chemtrails enthalten Smart Dust-Körnchen, die den Körper leicht infiltrieren, mit anderen Körnern in Ihrem Körper kommunizieren, ein eigenes Netzwerk aufbauen und leider ferngesteuert werden können. Selbst wenn Sie genau wissen, was Sie essen und wofür Sie sich aussetzen, ist es schwierig zu sehen, wie Sie vermeiden können,  Smart-Staub-Körnchen einzuatmen, die von einem Chemtrail  auf Sie fallen gelassen wird.

Mit Nanochips und Smart-Staubkörnchen im Körper können die NWO-Kriminellen das IoT-Smart Grid mit Gehirn-Mapping und anderen technologischen Informationen kombinieren, um ihr ultimatives Endspiel zu beenden: die gesamte Bevölkerung per Fernsteuerung zu beeinflussen und zu kontrollieren, indem sie die Gedanken, Gefühle und Handlungen der Massen beherrschen.

Die Nanochips werden ebenfalls durch Gruppenzwang gefördert werden, um die Menschen dazu zu bewegen, in gesellschaftliche Konformität  zu kommen.
Wie viele Regierungsprogramme können die Chips zunächst freiwillig sein, bevor sie verbindlich werden

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Kommentar
Siehe Offenbarung 13 – wie jedermann von diesem teuflischen System beeinflusst wird, so dass die Weltbevölkerung ihrem Weltführer folgt. sogar anbetet.

Es gibt nur ein Gegenmittel: Jesus Christus und Gehorsam seinen Geboten gegenüber – was natürlich tödlich gefährlich wird, wie es am Anfang der Christenheit war – und wie es in allen anderen muslimischen Ländern ist.

http://new.euro-med.dk/20171025-chemtrail-smart-staub-wie-sie-ohne-es-zu-wissen-in-einen-seelenlosen-ferngesteuerten-nwo-roboteravatar-umgebaut-werden.php

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Der Honigmann

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Die geheime Geschichte der Antarktis 5/5 (8)

von Frank Jacob und Tonia Madenford

Der gefrorene Kontient Antarktis war schon immer Geheimnisumwittert. Die Expeditionen der Nazionalsozialisten in den 1930er Jahren haben Spekulationen genährt, ob nicht ein Teil des Dritten Reiches Basen unter dem kilometerdicken Eis errichtet hat. Waren diese Erkundungsmissionen in Wirklichkeit ein ultramodernes geheimes Weltraumprogramm? Karten für U-Boote sind seither aufgetaucht, die genaue Routen nach “Agartha” zeigen. Was haben die Deutschen wirklich gewußt? Dann gibt es da die mysteriöse Expedition des Admiral Byrd 1947, bekannt unter dem Namen “Operation Highjump” (Operation Hochsprung), die immer noch unglaublich ist. Wurde Admiral Byrd zur “Inneren Erde” von Arischen Gesandten begleitet?

In dem umfangreichen Seminar führt Dr. Michael Salla die Fülle von historischen Daten, bewiesene Fakten und aktuelle Enthüllungen von Whistleblowern aus dem Militärbereich an. Beherbergt die Antarktis eine ausserirdische Zivilisation mit einer fortschrittlichen Technologie? Wurde ein uraltes Stargate unter den Vor-Admaite-Ruinen tief unter dem Eis gefunden? Zeigt die Karte aus 1513 von Piri Reis die wirkliche Küstenlinie der Antarktis, bevor sie mit Eis bedeckt wurde? Könnte das der verlorene Kontinent Atlantis sein? Bereitet Euch vor auf eine der ungewöhnlichsten Präsentationen über die wenig bekannte Gesichte von Antarktis!

Der ganze Film (in Englisch): https://www.reelhouse.org/screenaddic…
Offizielle Website: http://exopolitics.org/

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Der Honigmann

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Was wissen wir vom Leben nach dem Tode? 4/5 (4)

Ich sitze am Sterbebett einer mir sehr nahestehenden Person und denke daran, was wir vom Leben nach dem Tode wissen. Denn alles deutet darauf hin, dass die Seele tatsächlich unsterblich ist.

Woher wissen wir was?

I. Die Bibel
Aus dem Alten Testament erinnere ich ich mich an Ezekiel 37 – Die dürren Gebeine und Daniel 12:13 – die um die Wiederaufstehung der Toten am Ende der Zeit handeln.

Im Neuen Testament wird das Leben nach dem Tode aber das zentrale Element: Bei Christi Wiederkunft (Matth. 24) werden die Toten aufgeweckt und zusammen mit den wenigen Überlebenden in dem was dem 3. Weltkrieg ähnelt (Lukas 21)  gerettet oder verdammt – je nach ihren Taten oder Abwesenheit davon  im Dienste Christi (Matth, 25).

In der Tat, Christus sagte, wer glaubt (d.h. nach seinen Geboten lebt -Johannes 14:15,21)  sei schon vom Tod ins ewige Leben (nach dem Tode) hinübergegangen (Johannes 11:25).

In den Gleichnissen spricht Christus aber vom Leben nach dem Tode unmittelbar nach dem Ableben.

Nun werden sicherlich viele meiner Leser(innen) sagen: Es gibt keinen Beleg für ein Leben nach dem Tode!

Doch, es gibt den Beweis: 1) Die Jünger Christi wurden schlagartig todesverachtende Helden, nachdem sie sich bei der Verhaftung Christi als wahre Feiglinge versteckten. Sie hatten den auferstandenen Christus gesehen und berührt, nachdem sie ihn hatten sterben sehen. Und sie hatten festgestellt, dass es sich nicht um einen Doppelgänger handelte: Sie hatten die Finger in seine Wunden gesteckt, er hatte kein Wundfieber und ging völlig ubehindert umher.

2) Es gibt aber auch ein neutralen Beleg: Das Turiner Grabtuch, und hier und hier und hier, das ich so oft beschrieben habe. Dieses Grabtuch beweist wissenschaftltich die Auferstehung Christi von den Toten.

Nach der Wiederkunft Christi (Matth.24) kommt das Jüngste Gericht mit der Verurteilung der Verlorenen in das ”ewige Feuer, das “dem Satan und seinen Engeln vorbehalten ist” und den Gläubigen, die in das ewige Heil eingehen (Matth. 25).

Die Natur des ewigen Lebens mit Christus ist nicht genauer beschrieben, während das Leben der Verlorenen im Gleichnis von Lazarus und dem Reichen Mann schrecklich beschrieben ist (Lukas 16:19-31).

Nahtoderlebnisse
Viele berichten, tot gewesen zu sein und dabei ins Jenseits eingetreten zu sein.

Ein sehr vertrauenswürdiger Pfarrer, den ich kannte, und der vor einigen Jahren starb, konnte von vielen solchen Fällen berichten.

Er war übrigens hellseherisch, hätte an Sterbebetten weisse und schwarze Engel gesehen.
Er hätte auch 3-mal in wachem Zustand dieselbe Vision von der Zukunft Europas, die sich nun heute bewahrheitet: Er sah Europa unter der Wucht eines schweren Kreuzes, unter dem viele kleine schwarze Menschen umherliefen, während Europa durch einen Spalt in der Erde auseinander bräche. Eine Stimme sagte, es stünde Europa ein Schweres Drangsal bevor, vor dem aber 7 Länder verschont bleiben – denn sie hätten schon genug gelitten.

Ich hatte in Flensburg einen Patienten, der auf dem Operationstisch klinisch starb. Er wurde wieder belebt, erlebte aber in dem Todeszustand Folgendes: Er sähe von oben die Ärzte um sein Leben ringen. Dann passierte er durch den so oft beschriebenen Tunnel, sähe Licht am Ende und käme in eine Sphäre voller Ruhe und Frieden, wurde von freundlichen Stimmen empfangen, die ihm sagten, er solle keine Furcht haben, und ”wir wissen alles über dich”. Dann glitt er durch den Tunnel zurück – und war nach seinem Erwachen sehr unglücklich. Er wäre so gerne im Jenseits geblieben.

Eban Alexander, Hirnchirurg, hat sein Nahtoderlebnis beschrieben; Er sei zuvor kein Gläubiger gewesen, sei es aber nach seinem Nahtoderlebnis, wo er in einem Bereich einer ganz anderen Dimension als die hier Bekannte gewesen sei, und die eine Schönheit und Harmoniehatte, die er nie zuvor gekannt hätte und schwer beschreiben könne.

Spiritismus und Swedenborg
Davon kann ich wenig schreiben – nur dass der Spiritismus oft Gaukelei war.

ich bekam von einer Patientin ein Buch: Bericht vom Leben nach dem Tode von Arthur Ford, Scherz Verlag Bern, München Wien.
Dem nachleben die Seelen auf verschiedenen geistigen Niveaus – die von einander nichts wissen. Sie leben demnach auf dem beschriebenen Niveau eigentlich triviell wie hier auf Erden.

Swedenborgs Visionen sind jedenfalls mit der Lehre Christi unvereinbar: Kein Urteil nach dem Tode – Himmel und Hölle seien nur Stellen für Menschen mit verschiedenen Psychen, die von der einen zur anderen Stelle umziehen können – keine Strafe.

Kommentar
Jeder glaubt, was er will, die meisten, dass es nach dem Tode kein Leben mehr gibt.

Das ist die Errungenschaft der Illuminaten, die im Namen ihres Gottes Luzifer und seiner Neuen Weltordnung die Welt mittels ihrer Proselyten, der Freimaurer, regieren und die Massenmedien besitzen.

Diese “Elite” ist zutiefst religiös, was sie mit Handzeichen der Hörner des Teufels und das 666-Zeichen sowie das Pyramiden- und umgekehrte Pyramiden-Zeichen (Babylon-“Mysterien”: Semiramis Nimrod – Baal-–Horus) immer wieder signalisieren.

 

Sie wähnen selbst Götter zu werden, indem sie Satan dienen und ihm diese Erde völlig ergeben – wie von Christus festgestellt (Joh. 14:30)

Jedoch der Einzige, der seine Göttlichkeit unter Beweis gestellt hat, ist Jesus Christus (11 Blutzeugen, das Turiner Grabtuch).

Daher sitze ich mit Frieden in der Seele und sehe meine Frau von dieser Welt, dem Vorhof der Hölle, scheiden. Denn der Tod ist nur ein Übergang zu einem geistigen Leben in einer anderen Gestalt.

Ich weiss; “In der Heimat, in der Heimat, da gibt´s ein Wiedersehen” – die Melodie dieses alten Soldatenlieds kennen Sie sicher.
Es gibt aber auch Nahtodberichte über einen schrecklichen Aufenthaltsort erzählen.
Sie können viele Videos hervor-googeln – und keiner weiss, ob sie die Wahrheit über die Hölle beschreiben.

http://new.euro-med.dk/20171015-was-wissen-wir-vom-leben-nach-dem-tode.php

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Der Honigmann

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Was wissen wir vom Leben nach dem Tode? 5/5 (5)

Ich sitze am Sterbebett einer mir sehr nahestehenden Person und denke daran, was wir vom Leben nach dem Tode wissen. Denn alles deutet darauf hin, dass die Seele tatsächlich unsterblich ist.

Woher wissen wir was?

I. Die Bibel
Aus dem Alten Testament erinnere ich ich mich an Ezekiel 37 – Die dürren Gebeine und Daniel 12:13 – die um die Wiederaufstehung der Toten am Ende der Zeit handeln.

Im Neuen Testament wird das Leben nach dem Tode aber das zentrale Element: Bei Christi Wiederkunft (Matth. 24) werden die Toten aufgeweckt und zusammen mit den wenigen Überlebenden in dem was dem 3. Weltkrieg ähnelt (Lukas 21)  gerettet oder verdammt – je nach ihren Taten oder Abwesenheit davon  im Dienste Christi (Matth, 25).

In der Tat, Christus sagte, wer glaubt (d.h. nach seinen Geboten lebt -Johannes 14:15,21)  sei schon vom Tod ins ewige Leben (nach dem Tode) hinübergegangen (Johannes 11:25).

In den Gleichnissen spricht Christus aber vom Leben nach dem Tode unmittelbar nach dem Ableben.

Nun werden sicherlich viele meiner Leser(innen) sagen: Es gibt keinen Beleg für ein Leben nach dem Tode!

Doch, es gibt den Beweis: 1) Die Jünger Christi wurden schlagartig todesverachtende Helden, nachdem sie sich bei der Verhaftung Christi als wahre Feiglinge versteckten. Sie hatten den auferstandenen Christus gesehen und berührt, nachdem sie ihn hatten sterben sehen. Und sie hatten festgestellt, dass es sich nicht um einen Doppelgänger handelte: Sie hatten die Finger in seine Wunden gesteckt, er hatte kein Wundfieber und ging völlig ubehindert umher.

2) Es gibt aber auch ein neutralen Beleg: Das Turiner Grabtuch, und hier und hier und hier, das ich so oft beschrieben habe. Dieses Grabtuch beweist wissenschaftltich die Auferstehung Christi von den Toten.

Nach der Wiederkunft Christi (Matth.24) kommt das Jüngste Gericht mit der Verurteilung der Verlorenen in das ”ewige Feuer, das “dem Satan und seinen Engeln vorbehalten ist” und den Gläubigen, die in das ewige Heil eingehen (Matth. 25).

Die Natur des ewigen Lebens mit Christus ist nicht genauer beschrieben, während das Leben der Verlorenen im Gleichnis von Lazarus und dem Reichen Mann schrecklich beschrieben ist (Lukas 16:19-31).

Nahtoderlebnisse
Viele berichten, tot gewesen zu sein und dabei ins Jenseits eingetreten zu sein.

Ein sehr vertrauenswürdiger Pfarrer, den ich kannte, und der vor einigen Jahren starb, konnte von vielen solchen Fällen berichten.

Er war übrigens hellseherisch, hätte an Sterbebetten weisse und schwarze Engel gesehen.
Er hätte auch 3-mal in wachem Zustand dieselbe Vision von der Zukunft Europas, die sich nun heute bewahrheitet: Er sah Europa unter der Wucht eines schweren Kreuzes, unter dem viele kleine schwarze Menschen umherliefen, während Europa durch einen Spalt in der Erde auseinander bräche. Eine Stimme sagte, es stünde Europa ein Schweres Drangsal bevor, vor dem aber 7 Länder verschont bleiben – denn sie hätten schon genug gelitten.

Ich hatte in Flensburg einen Patienten, der auf dem Operationstisch klinisch starb. Er wurde wieder belebt, erlebte aber in dem Todeszustand Folgendes: Er sähe von oben die Ärzte um sein Leben ringen. Dann passierte er durch den so oft beschriebenen Tunnel, sähe Licht am Ende und käme in eine Sphäre voller Ruhe und Frieden, wurde von freundlichen Stimmen empfangen, die ihm sagten, er solle keine Furcht haben, und ”wir wissen alles über dich”. Dann glitt er durch den Tunnel zurück – und war nach seinem Erwachen sehr unglücklich. Er wäre so gerne im Jenseits geblieben.

Eban Alexander, Hirnchirurg, hat sein Nahtoderlebnis beschrieben; Er sei zuvor kein Gläubiger gewesen, sei es aber nach seinem Nahtoderlebnis, wo er in einem Bereich einer ganz anderen Dimension als die hier Bekannte gewesen sei, und die eine Schönheit und Harmoniehatte, die er nie zuvor gekannt hätte und schwer beschreiben könne.

Spiritismus und Swedenborg
Davon kann ich wenig schreiben – nur dass der Spiritismus oft Gaukelei war.

ich bekam von einer Patientin ein Buch: Bericht vom Leben nach dem Tode von Arthur Ford, Scherz Verlag Bern, München Wien.
Dem nachleben die Seelen auf verschiedenen geistigen Niveaus – die von einander nichts wissen. Sie leben demnach auf dem beschriebenen Niveau eigentlich triviell wie hier auf Erden.

Swedenborgs Visionen sind jedenfalls mit der Lehre Christi unvereinbar: Kein Urteil nach dem Tode – Himmel und Hölle seien nur Stellen für Menschen mit verschiedenen Psychen, die von der einen zur anderen Stelle umziehen können – keine Strafe.

Kommentar
Jeder glaubt, was er will, die meisten, dass es nach dem Tode kein Leben mehr gibt.

Das ist die Errungenschaft der Illuminaten, die im Namen ihres Gottes Luzifer und seiner Neuen Weltordnung die Welt mittels ihrer Proselyten, der Freimaurer, regieren und die Massenmedien besitzen.

Diese “Elite” ist zutiefst religiös, was sie mit Handzeichen der Hörner des Teufels und das 666-Zeichen sowie das Pyramiden- und umgekehrte Pyramiden-Zeichen (Babylon-“Mysterien”: Semiramis Nimrod – Baal-–Horus) immer wieder signalisieren.

 

Sie wähnen selbst Götter zu werden, indem sie Satan dienen und ihm diese Erde völlig ergeben – wie von Christus festgestellt (Joh. 14:30)

Jedoch der Einzige, der seine Göttlichkeit unter Beweis gestellt hat, ist Jesus Christus (11 Blutzeugen, das Turiner Grabtuch).

Daher sitze ich mit Frieden in der Seele und sehe meine Frau von dieser Welt, dem Vorhof der Hölle, scheiden. Denn der Tod ist nur ein Übergang zu einem geistigen Leben in einer anderen Gestalt.

Ich weiss; “In der Heimat, in der Heimat, da gibt´s ein Wiedersehen” – die Melodie dieses alten Soldatenlieds kennen Sie sicher.
Es gibt aber auch Nahtodberichte über einen schrecklichen Aufenthaltsort erzählen.
Sie können viele Videos hervor-googeln – und keiner weiss, ob sie die Wahrheit über die Hölle beschreiben.

http://new.euro-med.dk/20171015-was-wissen-wir-vom-leben-nach-dem-tode.php

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Die religiösen Ursprünge des Globalismus – zur Erinnerung 5/5 (9)

Ein Interview mit dem Schriftsteller Hervé Ryssen, erschienen bereits 2009 in „Mecanopolis“ unter dem Titel „Les origines religieuses du mondalisme“, ist nicht nur bemerkenswert, sondern passt thematisch irgendwie zu meinem letzten Beitrag „Großisrael über alles?“ und könnte,  sofern  Ryssens gewagte These stimmte,  manches in der Weltpolitik erklären. Der sehr interessante Inhalt, der natürlich die ganz persönliche Meinung Hervé Ryssens wiedergibt, rechtfertigt in meinen Augen die Länge des Beitrages und sollte  deshalb auch zu Ende gelesen und diskutiert werden.

Mecanopolis: Hervé Ryssen, Sie haben kürzlich ein Buch – Les Espérances planétariennes [Planetare Hoffnungen] – veröffentlicht, das endgültig Licht auf die Logik des Globalismus und seiner religiösen Grundlagen wirft. Viel zu lange haben die Intellektuellen der nationalistischen Bewegung sich gescheut, derart „anstößige Dinge“ anzugehen, und es vermieden, die kosmopolitische Propaganda anzuprangern. Könnten Sie unseren Lesern zunächst einmal erklären, was der Titel Ihres Buches bedeutet ?

Hervé Ryssen: Ich habe mich in die Schriften jüdischer Intellektueller eingearbeitet um zu versuchen, ihre Weltsicht zu verstehen. Nachdem ich Dutzende politischer Aufsätze, Romane und Erzählungen aller Genres gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass der Begriff „Hoffnung“ regelmäßig in diesen Texten auftaucht. Natürlich steht dieser Begriff für sie für die Erwartung einer besseren Welt, den Messias und das „gelobte Land“. Rufen wir uns ins Gedächtnis, dass, obwohl die Christen ihren Messias anerkannt haben, die Juden immer noch auf den ihren warten. Diese messianische Erwartungshaltung ist das Herzstück der hebräischen Religion und ganz allgemein der jüdischen Mentalität, einschließlich der von atheistischen Juden. Das ist der grundlegende Punkt. Was den Begriff „planetar“ angeht, so ist das ein Neologismus, der nichts anderes bedeutet als eine Welt ohne Grenzen.

Meine Arbeit konzentriert sich ausschließlich auf jüdische Intellektuelle. Im Gegensatz zu dem, was viele Leute denken mögen, verstößt die Verwendung des Wortes „Jude“ noch nicht gegen das Gesetz. Ich weiß wohl, dass viele aus der nationalistischen Szene schon bei der einfachen Erwähnung dieses Wortes anfangen zu schwitzen, wahrscheinlich weil sie befürchten, dass antisemitische Bemerkungen kommen, die heutzutage in der Tat streng bestraft werden. Ich persönlich teile diese Angst nicht, weil meine Arbeiten ausschließlich auf Recherchen jüdischer Quellen basieren. Sagen wir, ich habe eine rationale und sogar vollkommen emotionslose Herangehensweise an das Thema.

Mecanopolis: Man hört Juden oft vom „gelobten Land“ und dem „Messias“ sprechen, aber wir haben wohl stets missverstanden, was sie mit diesen Konzepten meinen. Ist das „gelobte Land“ nicht der Staat Israel ?

Hervé Ryssen: Historisch gesehen ist es das Land Kanaan, das Jahwe Abraham gegeben hat, wie man im ersten Buch Moses, dem ersten Buch der Torah, nachlesen kann. Aber auch schon vor der Zerstörung des zweiten Tempels durch die römischen Legionen des Titus und der Vertreibung haben zahlreiche Juden in der Diaspora gelebt. Dort blieben sie bis ins Jahr 1917, als manche Juden aufgrund der Balfour-Deklaration, welche die Schaffung einer „jüdischen Heimstätte in Palästina“ vorsah, nun daran denken konnten, dass durch die Wiedereinnahme des „gelobten Landes“ das messianische Zeitalter endlich nahe ist. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass andere und viel zahlreichere Juden zur gleichen Zeit dachten, dass das gelobte Land weiter nördlich liegt, und zwar in der riesigen Sowjetunion, in der nach der Oktoberrevolution 1917 so viele Juden in allerhöchsten Machtpositionen auftauchten. Es genügt jedoch, etwas ältere Texte zu lesen, um festzustellen, dass es im 19. Jahrhundert Frankreich – das Land der Menschenrechte – war, das jüdische Hoffnungen weckte und in den Augen vieler Juden aus der ganzen Welt das „gelobte Land“ war. Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts und die Weimarer Republik Deutschlands in der Zwischenkriegszeit hätten durchaus auch als „gelobte Länder“ betrachtet werden können, da insbesondere Kultur und Finanzen zu der jeweiligen Zeit weitestgehend von Bänkern, Intellektuellen und Künstlern jüdischer Herkunft geprägt waren.

Es fällt auf, dass derartige Hoffnungen immer in grausamer Desillusionierung enden. Tatsächlich ist der Staat Israel kein sicherer Hafen, um es vorsichtig auszudrücken. Was das jüdisch-bolschewistische Russland angeht, so hat es sich nach dem Zweiten Weltkrieg gegen die Juden gewandt und sie wurden aus Machtpositionen entfernt. Das „Frankreich der Menschenrechte“ ist auf dem besten Weg in ein Drittweltland und seit 2001 sind jüdische Aufrufe vernehmbar, dieses „antisemitische“ Land, in dem Juden zunehmend unter dem Zorn junger Araber leiden, zu verlassen. Kurz gesagt sieht es so aus, als ob es für Juden immer ein sehr böses Ende nimmt, gleichgültig wohin sie gehen und was sie tun.

Lange Zeit war das „gelobte Land“ auch Teil des amerikanischen Traums. In den 1880er Jahren wanderten Zigtausende von Juden aus Mitteleuropa in die Vereinigten Staaten aus, wo sie sich ein besseres Leben Leben ohne Kosacken, Pogrome und den ihnen verhassten Zaren erhofften. Das allerneueste „gelobte Land“ war jedoch offensichtlich Russland nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Innerhalb weniger Jahre ist es einer Handvoll „Oligarchen“ gelungen, sich einen großen Teil der privatisierten russischen Reichtümer unter den Nagel zu reißen. Der bekannteste von ihnen, der Milliardär Khodorkowski, sitzt heute in Wladimir Putins neuem Russland hinter Gittern. Offensichtlich hat es mit diesem neuen „gelobten Land“ auch wieder nicht geklappt. Kurz gesagt muss man verstehen, dass die Juden seit ihrem Auszug aus den Ghettos unablässig ihr „gelobtes Land“ geändert haben, und ihre Irrfahrten enden systematisch in Enttäuschung. Nur die Vereinigten Staaten stellen in ihren Augen immer noch dieses Eldorado dar. Aber wie lange noch ?

Mecanopolis: Sie sprechen hier von Geschichte und Geographie, aber sind Messianismus und die Idee des gelobten Landes nicht eher religiöse Konzepte ?

Hervé Ryssen: Damit kommen wir zum Kern der Sache zurück. Wenn Sie mit einem Rabbi in der Rue des Rosiers reden, wird er Ihnen sofort erzählen, dass Juden vor allem danach streben, eine Welt des Friedens zu schaffen, eine Welt, in der alle Konflikte verschwunden sein werden, seien sie sozialer Natur oder zwischen Rassen oder Nationen. Es ist diese Welt universellen Friedens, die es zu erreichen gilt, weil diese Welt für sie das messianische Zeitalter darstellt. Die Autoren sind hier ziemlich deutlich. Das Folgende hat der Philosoph Emmanuel Lévinas zum Thema geschrieben: „Man kann die Verheißungen der Propheten in zwei Kategorien einteilen: politisch und gesellschaftlich. Die Entfremdung, die bei allen menschlichen Unternehmungen willkürliche Macht hervorbringt, wird verschwinden; die soziale Ungerechtigkeit, der Einfluss der Reichen auf die Armen werden zusammen mit der politischen Gewalt verschwinden. (…) Was die zukünftige Welt angeht, so beschreibt sie unsere Schrift als ‘eine in Schicksalsgemeinschaft verbundene Menschheit’“ (1)

Der Großrabbiner des zentralen Konsistoriums Jacob Kaplan ruft in Le vrai Visage du judaïsme die berühmte Passage in Erinnerung, die eine der Quellen des jüdischen Messianismus ist: „Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten.“ (Jesaja 11, 6-9). Kaplan fügt noch hinzu: „Das ist offensichtlich ein Bild der Beziehungen, die zwischen den Völkern errichtet werden wird, die glücklich Einigkeit und Harmonie untereinander aufrechterhalten.“ (2) David Banon bestätigt diese Weltsicht in seinem Buch über Messianismus: „Das messianische Zeitalter, wie es von den Propheten beschrieben wurde, besteht in der Unterdrückung politischer Gewalt und sozialer Ungerechtigkeit.” (3)

Die Prophezeihungen der Hebräer versprechen uns damit den Übergang der Menschheit in eine vereinigte Welt und parallel dazu die Unterdrückung sozialer Ungleichheiten. Hier kann man auch ganz klar sowohl die primitiven Wurzeln des Marxismus erkennen als auch unsere planetare Ideologie zu Beginn des dritten Jahrtausends, die propagiert von den Medien der Traum so vieler unserer Mitbürger geworden ist. Hiermit haben wir den Kern der jüdischen Weltsicht. Von hier muss man ausgehen, wenn man das geistige Universum der Juden verstehen will. Und das erklärt auch, warum Juden ständig das Wort „Frieden“ im Mund führen. Ihr „Kampf um Frieden“ wird unablässig geführt.

Zum Beispiel weihte Chirac im März 2000 eine „Mauer für den Frieden“ auf dem Champ-de-Mars ein, die von Clara Halter, der Ehefrau des Schriftstellers Marek Halter entworfen worden ist: Es ist eine Art Glashalle, in der die kleine Clara das Wort „Frieden“ in zweiunddreißig Sprachen an die Wand geschrieben hat, und zwar – wie man sich leicht vorstellen kann – um die Offiziersanwärter der Militärakademie direkt gegenüber zu verhöhnen. Solche Werke haben eine religiöse Bedeutung, die nur wenige Goyim erkennen können.

Man kann somit durchaus behaupten, dass das Konzept des „gelobten Landes“ nichts weniger als eine Hoffnung von planetarem Ausmaß ist, wo alle Nationen verschwunden sein werden. Das ist auch genau das, was der Philosoph Edgar Morin uns mitteilt, wenn er schreibt: „Wir haben das gelobte Land nicht, aber wir haben ein Bestreben, einen Wunsch, einen Mythos, einen Traum: Ein globales Vaterland zu verwirklichen.“ (4). Und auch Jacques Attali spricht davon in L’Homme nomade, „die Welt zum gelobten Land zu machen.“ (5). Es ist somit diese vereinigte, befriedete Welt, die das „gelobte Land“ sein wird. Aber diese Texte erwecken manchmal den Eindruck, dass in den Köpfen gewisser Intellektueller die Idee vollkommen wörtlich genommen wird, dass die ganze Welt ihnen versprochen ist. Was manchmal zu einem etwas aufdringlichen Verhalten führt…

Mecanopolis: Angesichts der Politik von US-Präsident George W. Bush sieht es nicht so aus, als ob seine zahllosen zionistischen Berater sich für die Welt des „Friedens“ einsetzen, von der Sie sprechen. Wie erklären Sie sich diesen Widerspruch ?

Hervé Ryssen: Man kann nicht leugnen, dass die führenden Persönlichkeiten der amerikanischen jüdischen Gemeinschaft zu einem großen Teil für den Krieg im Irak verantwortlich sind. Man müsste blind sein, das nicht zu sehen; und man müsste unehrlich sein, es zu leugnen. Ihr politischer Einfluss ist seit Beginn des 20. Jahrhunderts auf alle aufeinanderfolgenden amerikanischen Regierungen beträchtlich gewesen. Amerikanische Nationalisten wie der berühmte Flieger Charles Lindbergh prangerten in ihrer Zeit den Druck der jüdischen Lobby (in den USA ist sie eine Lobby neben anderen) an, ein stark isolationistisches Volk in den Krieg gegen Nazi-Deutschland zu drängen. Bereits in den 1920er Jahren hatte der Fabrikant Henry Ford das Ausmaß des Problems erkannt und diese Information in einer Zeitschrift weitverbreitet veröffentlicht, die er speziell zu diesem Zweck gegründet hat. Man sollte sich auch in Erinnerung rufen, dass Madeleine „Albright“ und die Falken aus dem amerikanischen Außenministerium ihr ganzes Gewicht für den Krieg gegen Serbien im Jahr 1999 in die Waagschale geworfen haben. Sie haben somit vollkommen Recht, auf den Widerspruch zwischen messianischem Glauben und sozusagen dem „irdischen Handeln“ hinzuweisen.

Man wird Ihnen aber in aller Aufrichtigkeit erklären, dass diese Kriege „Friedenswerke“ sind !  Hören sie einfach nur Elie Wiesel, einem „Friedens“nobelpreisträger zu, der 1991 natürlich ein Ultra-Kriegstreiber war, als er sich für die Bombardierung des Irak stark machte: „Es geht nicht nur darum, Kuwait zu helfen“, sagte er damals, „sondern es geht darum, die gesamte arabische Welt zu beschützen.“ Und so mussten alle Westler gegen den „Schlächter von Bagdad“ mobilisiert werden, der sich schuldig gemacht hatte, eine Bedrohung für den Staat Israel darzustellen: „Um Krieg zu verhindern“ schreibt Elie Wiesel, „ist es geboten, Krieg zu führen. Es ist notwendig, der zerstörerischen Kraft, die er gegen die Menschheit anwendet, eine größere Kraft entgegenzusetzen, damit die Menschheit am Leben bleibt. Denn es geht um die Sicherheit der zivilisierten Welt, um ihr Recht auf Frieden, und nicht nur um die Zukunft Israels … Rachedurst ?  Nein: Durst nach Gerechtigkeit. Und nach Frieden.“ (6).

Beachten Sie hierbei, dass er nicht zögert, sich in hohe Ideale von Frieden und Liebe zu hüllen, wenn es um die Vernichtung seines Feindes geht. Aber es kommt selbstverständlich nicht in Frage, dass der jüdische Staat sich selbst mit dieser niederen Militäraktion befasst. Es ist die Aufgabe der Westler, die mittels „Sensibilitäts“kampagnen überzeugt werden müssen, den Diktator zu entfernen. Wenn der Feind erst einmal besiegt ist, kann der unermüdliche Kampf für Demokratie und „Frieden“ wiederbelebt werden, wann immer es politisch opportun ist. Nachdem man seine Feinde ausgelöscht hat, ist man immer für „Frieden“.

Mecanopolis: Sie sprechen von „Demokratie“. Welche Art von Zusammenhang kann zwischen einem politischen System und messianischem Glauben bestehen ?  Ist die Demokratie notwendig für die Ankunft des Messias ?

Hervé Ryssen: Die Demokratie ist nicht immer das einzige Pferd im Stall planetarer Hoffnungen gewesen. Lange Zeit hat auch das marxistische Ideal diese Rolle gespielt. Es ist bekannt, dass Marx selbst sowie die große Mehrheit marxistischer Ideologen und Führer Juden waren: Lenin hatte jüdische Wurzeln, Leon Trotzki, Rosa Luxemburg, Georg Lukacs, Ernest Mandel, usw. ebenso wie nahezu alle Vordenker der 68er-Bewegung. Das ist kein Zufall und es gibt kaum einen kleinen militanten Kommunisten, der sich dessen nicht bewusst ist. Der Marxismus strebt die Schaffung einer perfekten Welt an, in der Religionen und Nationen zusammen mit sozialen Konflikten verschwunden sein werden. Wir können feststellen, dass dieses Schema perfekt in den messianischen Rahmen passt. Das Denken von Marx ist letztendlich nichts als die säkularisierte Version traditioneller jüdischer Eschatologie.

George Steiner hat den Marxismus aus der Perspektive biblischer Prophezeihungen betrachtet: „Marxismus“ so sagt er, „ist im Grunde ungeduldiges Judentum. Der Messias hat zu lange gebraucht um zu kommen, oder genauer gesagt, um nicht zu kommen. Und so ist es an den Menschen, das Reich der Gerechtigkeit auf dieser Erde hier und jetzt einzuführen (…) predigt Karl Marx in seinen Manuskripten von 1844, in denen man die Ausdrucksweise der Psalmen durchschimmern sehen kann.“ (7).

Weder Marx noch Lenin noch Trotzki glaubten an Gott, und doch kommt ihre jüdische Herkunft als jüdischer Messianismus taghell zum Vorschein. Politischer Marxismus ist jedoch seit dem Fall der Berliner Mauer in Europa nur noch eine Randerscheinung. Tatsache ist, dass bei den Projekten der planetaren Vereinigung die Demokratie überall triumphierte, wo der Kommunismus versagt hat. Man kann aber dennoch feststellen, dass linksextreme Gruppierungen immer noch von der Aufmerksamkeit der Medien in westlichen Gesellschaften profitieren: Das liegt daran, dass sie die Speerspitze des Projekts einer egalitären und multirassischen Gesellschaft sind, und damit die radikale Opposition, die das liberale System immer hervorbringt, in eine globalistische Richtung lenken. Dieses mobilisierende Utopia ist eine Notwendigkeit in einem trostlosen demokratischen System, das seiner Jugend nichts weiter bietet als das Flanieren in Einkaufszentren. Somit ist der Marxismus am nützlichsten, wenn er in die Demokratie eingebettet ist. Marxismus und Demokratie sind zwei sich vollkommen ergänzende und füreinander unverzichtbare Kräfte in dem Projekt, ein globales Imperium zu errichten. Ohne den Kommunismus würde die Opposition sich unweigerlich in Richtung nationalistischer Strömungen bewegen, und das würde das System nicht überleben.

Mecanopolis: Sind nach dem Fehlschlagen des Staatskommunismus nun die multirassische Demokratie und „Menschenrechte“ die ultimativen Waffen der „planetaren“ Kräfte ?

Hervé Ryssen: Das Ziel der Globalisten ist es, die verwurzelten traditionellen Kulturen zu zerstören, um eine einheitliche Welt zu erschaffen. Diese Bestrebungen nach Vereinigung wurden von dem chasidischen Philosophen Martin Buber ausgedrückt, dem es nicht aufzufallen scheint, dass er uns damit eine exakte Definition von Totalitarismus liefert: „Überall“ so schreibt er „wird man [im Judentum] das Streben nach Einigung finden. Nach Einigung im Innersten eines Individuums. Nach Einigung zwischen den verschiedenen Mitgliedern eines Volkes und nach Einigung zwischen den Nationen. Nach Einigung zwischen dem Menschen und allen Lebewesen, nach Einigung von Gott mit der Welt.“ (8) Um diese perfekte Welt zu ereichen, ist es notwendig, alle nationalen Widerstände und alle ethnischen oder religiösen Identitäten zu zermalmen, zu zerstrampeln und zu zersetzen. Die „Einigung“ kann nur aus dem menschlichen Staub und den menschlichen Überresten der großen Zivilisationen erzielt werden, und bei diesem Vorhaben der Zerstörung traditioneller Zivilisationen spielt Einwanderung eine entscheidende Rolle. Die Doktrin der „Menschenrechte“ ist hier eine Kriegswaffe von fürchterlicher Schlagkraft.

Und das sagt der Großrabbiner Kaplan: „Um ein Zeitalter ohne Bedrohung für die Menschheit einzuläuten, müssen wir uns stark auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verlassen. (…) Respekt für die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist eine so dringliche Verpflichtung, dass es die Pflicht eines jeden Einzelnen ist, zu allen Projekten beizutragen, die auf ihre weltweite und vollständige Einführung abzielen.“ Die ganze Menschheit muss sich dem unterwerfen.

Das ist gleichbedeutend damit, zu sagen, dass die „Menschenrechte“ das bevorzugte Werkzeug zur Verwirklichung von Jahwes Verheißungen sind. Somit ist es auch kein Zufall, dass René Cassin, der die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 inspirierte, gleichzeitig Generalsekretär der Alliance Israélite Universelle war. 1945 ernannte ihn General de Gaulle zum Vorsitzenden des Conseil d’Etat. Sein Leichnam ruht im Panthéon, dem Tempel der großen Männer der Republik.

Mecanopolis: Kann man sagen, dass in der Einwanderungsfrage Einigkeit unter jüdischen Intellektuellen herrscht ?

Hervé Ryssen: Jüdische Intellektuelle können Liberale, Marxisten, Zionisten, Religiöse oder Atheisten sein. Doch all diese Meinungsverschiedenheiten machen die messianische Basis ihrer Bestrebungen nicht zunichte. Und ich kann Ihnen versichern, dass bezüglich Einwanderung vollkommene Einigkeit unter ihnen herrscht. Hier ist zum Beispiel, was Daniel Cohn-Bendit, ehemals führend bei der 68er-Revolution und heute Dezernent für multikulturelle Angelegenheiten im Magistrat der Stadt Frankfurt sagt: „Die Wohnbevölkerung in Frankfurt am Main besteht zu mehr als 25% aus Ausländern, aber man kann sagen, dass Frankfurt auch nicht zusammenbrechen würde, wenn der Ausländeranteil eines Tages auf ein Drittel ansteigen würde.“ (9)

Das stimmt vollkommen mit den Aussagen des Sozialisten Jacques Attali überein, der über Deutschlands alternde Bevölkerung schreibt: “Es ist in der Tat notwendig, dass die eingebürgerte ausländische Bevölkerung ein Drittel der Gesamtbevölkerung ausmacht, und in den Städten die Hälfte der Bevölkerung.” (10). Man könnte natürlich genausogut Anreize zur Steigerung der deutschen Geburtenrate schaffen, aber Jacques Attali zieht das nicht in Betracht, weil nur eine multirassische Gesellschaft der Garant für die Verwirklichung der planetaren Projekte ist. Für Frankreich schlägt Attali dieselbe Lösung vor: „Es [Frankreich] wird auch alle Mittel zur Verjüngung seiner Bevölkerung einsetzen und dazu eine große Anzahl von Ausländern willkommen heißen müssen.“ (11)

Ein im Jahr 2005 veröffentlichter Bericht der Weltbank spricht sich auch dafür aus, dass Russland seine Grenzen öffnet und eine großangelegte Einwanderungspolitik betreibt, die „eine der grundlegenden Voraussetzungen für stabiles Wirtschaftswachstum“ darstellt und es ermöglichen wird, der Herausforderung einer alternden Bevölkerung zu begegnen. Halten wir gleichzeitig fest, dass Paul Wolfowitz, der Präsident der Weltbank, sich niemals für arabische Einwanderung nach Israel ausspricht, um die schwankende Bevölkerungszahl dieses Landes zu stabilisieren.

Äußerungen dieser Art kommen systematisch von allen jüdischen Intellektuellen, gleichgültig ob es Marxisten wie Jacques Derrida, Sozialisten wie Guy Konopnicki oder Liberale wie Guy Sorman oder Alain Minc sind. Die einen oder anderen unter ihnen legen darüberhinaus auch noch die ärgerliche Tendenz an den Tag, uns wie Vollidioten zu behandeln, indem sie uns zum Beispiel erzählen, dass die Einwanderung während der letzten 20 Jahre nicht gestiegen sei oder dass die mangelnde Sicherheit auf gar keinen Fall mit diesem Phänomen zusammenhängen würde. Cohn-Bendit sagt uns offen ins Gesicht: „Der beste Weg, Rassismus zu stoppen, wäre die Steigerung der Ausländerzahl.“

Ihre Aussagen zu diesem Thema sind unfassbar dreist. Guy Sorman zum Beispiel erklärt uns in aller Seelenruhe, dass das Frankreich von einst mit seinen Dialekten und seinem Patois [Anm. d. Ü.: ländliche Mundart der Normandie] „multikultureller als das heutige Frankreich war“ (12). Das ist nur ein Beispiel von vielen für die Dreistigkeit, auf die sie so stolz sind und die sie „Chutzpe“ nennen.

Das Ziel ist die Zerstörung der weißen Welt und noch allgemeiner aller verwurzelten Gesellschaften. All diese Intellektuellen beteuern, dass diese Entwicklung unvermeidlich ist, und dass es daher auch zwecklos ist, sich ihr zu widersetzen. Man fühlt sich hier an das marxistische System erinnert, in dem es die klassenlose Gesellschaft war, die „unvermeidlich“ war. Gemäß Jean Daniel wird „nichts die Wanderungsbewegungen der verarmten Bevölkerungen in Richtung eines alten und reichen Westens aufhalten. (…) Deshalb zeigt sich von nun an Weisheit und Vernunft darin, sich auf immer mehr Einwanderer einzustellen und geeignete Vorbereitungen für ihren Empfang zu treffen.“ (13)                                                                                                                                                         Sie müssen sich klarmachen, dass es darum geht, uns schon den bloßen Gedanken daran, uns zu verteidigen, zu verbieten. Ihre weltweite Einmütigkeit bei diesem Thema ist wahrlich verblüffend.

Mecanopolis: Man hört oft, dass die Juden von den Nazis als „minderwertige Rasse“ betrachtet wurden. Ich glaube jedoch, dass Ihre Recherchen darauf hindeuten, dass sie viel eher dazu neigen, sich selbst als „überlegene Rasse“ zu betrachten. Könnten Sie das bitte erklären ?

Hervé Ryssen: Ich kann Ihnen versichern, dass es einen enormen Stolz gibt, zum „auserwählten Volk“ zu gehören. Und unter Intellektuellen ist dieser Stolz mit einer nicht minder großen Verachtung für die sesshaften Völker, die sie für äußerst minderwertig halten, verknüpft. Es gibt zahllose Aussagen zu diesem Punkt. Zum Beispiel schrieb Bernard-Henri Levy in der Erstausgabe des Journal Globe von 1985: „Selbstverständlich sind wir entschieden kosmopolitisch. Selbstverständlich ist uns alles Bodenständige, die Bourrée [Anm. d. Ü.: frz. Tanz], der bretonische Dudelsack, kurz gesagt alles typisch Französische oder Fahnenschwenkende, fremd und sogar zuwider.                                      Vaterländer aller Art und der ganze altmodische Plunder in ihrem Gefolge“ widern ihn in höchstem Maße an: „All das ist nichts weiter als ein furchtsamer und verklemmter Rückzug auf die armseligste Identität. (…) Patois zu sprechen, im Takt der Bourrée zu tanzen und zum Klang von bretonischen Dudelsäcken zu marschieren (…) so grenzenlose Dummheit ist widerwärtig.“ (14)

Der Philosoph Emmanuel Lévinas hat ebenfalls seinem Glauben an die Tugenden der Entwurzelung und des Nomadentums Ausdruck gegeben. Für ihn wird die größte Rückständigkeit ohne Zweifel durch die heidnischen Zivilisationen der Antike repräsentiert: „Das Heidentum“ so schreibt er „ist der regionale Geist: ein Nationalismus, in dem Grausamkeit und Mitleidlosigkeit zu Hause sind. Waldmenschentum, eine vormenschliche Menschheit.“ Selbstverständlich reicht all das nicht an den Genius der Wüstenbeduinen heran: „Es ist der trockene Wüstenboden, auf dem sich nichts befestigen lässt, auf den der wahre Geist als Schrift hernieder gestiegen ist, um seine universelle Erfüllung zu finden.(…)                                                                                                                  Der Glaube an die Befreiung des Menschen kann für sesshafte Zivilisationen nur eine Erschütterung sein, die dazu führt, dass die dicken Krusten der Vergangenheit abbröckeln.(…) Man muss unterentwickelt sein, um sich zu ihrer Existenzberechtigung zu bekennen und in ihrem Namen um einen Platz in der modernen Welt zu kämpfen“ (15).

Es reicht diesen Intellektuellen jedoch nicht aus, uns Blödsinn zu erzählen, uns mit „Menschenrechten“ einzulullen, uns mit repressiven Gesetzen die Hände auf dem Rücken zu fesseln und uns Körperfremdes in unsere Venen zu injizieren. Sie müssen uns auch noch ihre Verachtung für unsere alten Kulturen in die Ohren schieben. Aber es scheint, als ob diese Verachtung ihren Rachedurst nicht vollständig befriedigt. Sie müssen uns auch noch beleidigen und uns ins Gesicht spucken: „Ignoranten, Xenophobe, Paranoiker, Schwachköpfe, Spinner usw.“: Das ist es, was wir sind. In La Vengeance des Nations aus dem Jahr 1990 versichert uns Alain Minc, der uns über die Wohltaten der Einwanderung aufklärt, dass „es Unwissenheit ist, die der ‘Xenophobie’ Nahrung gibt.“ (16), und dass es deswegen notwendig ist, „die verrückten Fremdenfeinde zu bekämpfen“ und dieser „französischen Paranoia“ (17) ein Ende zu setzen.                                                                       Und um das zu bewerkstelligen, schlägt Alain Minc vor, Migranten gegenüber Franzosen nach dem amerikanischen Modell systematisch zu bevorzugen. Wie Michael Moore in seinem 2002 in den USA herausgegebenen Buch im Rampenlicht der Medien proklamiert hat, ist es nicht mehr notwendig, diese Stupid White Men (das ist der Titel seines Buches) mit Samthandschuhen anzufassen, weil sie ohnehin rein gar nicht verstehen, was mit ihnen geschieht. Und ich werde Ihnen jetzt nicht auch noch die zahllosen Filme aufzählen, in denen die kosmopolitischen Filmemacher ihrer Rache gegen die christliche Zivilisation und ganz allgemein gegen den weißen Mann freien Lauf zu lassen scheinen.                              Angesichts all dieser Logorrhoe scheint es mir offensichtlich zu sein, dass diese Leute uns hassen. Man könnte es kaum klarer sehen, wenn sie fluoreszierende Leuchtreklamen wären oder wenn sie ein Blinklicht auf dem Kopf tragen würden.

Mecanopolis: Wie erklären sie sich diesen offensichtlichen Rachedurst in religiösen Schriften, die in Richtung Weltfrieden tendieren ?  Wo kommt diese Rachsucht, von der Sie sprechen, her ?

Hervé Ryssen: Der Geist von Rachsucht findet sich in zahllosen Schriften. Er trieft aus der Feder des Schriftstellers Albert Cohen in seinem Roman Frères humains oder bei Patrick Modiano in La Place de l’Etoile. Der große Guru des derzeitigen Afrozentrismus Martin Bernal, der ein „Weißer“ ist, beschwört dieses Gefühl auch herauf: „Mein Ziel ist es, die intellektuelle Arroganz der Europäer zu drosseln.“ Wenn man in die ferne Vergangenheit eintaucht, stellt man fest, dass diese Haltung unverwüstlich die Jahrhunderte überdauert hat.

Zum Beispiel schrieb Anfang des 16. Jahrhunderts Rabbi Salomon Molcho, der von vielen Juden als messianische Figur angesehen wurde, seine sehr bezeichnenden prophetischen Visionen nieder, in denen man die Vorstellung findet, dass sich die „Rache gegen die Völker“ erfüllen wird. Er versichert uns auch, dass „die Fremden zerbrochen“ und „die Nationen zittern werden“. (18). Und Moshe Idel kommentiert: „Das Gedicht von Molcho beschwört ganz klar das Kommen einer doppelten Rache herauf: Gegen Edom und gegen Ismael“, das heißt gegen Christentum und Islam, und er setzt noch einen drauf: „Gott enthüllt nicht nur, wie man das Christentum bekämpft (…) sondern auch noch, wie man die Macht des Christentums zerbricht, damit die Erlösung stattfinden kann.“(19) Das ist deutlich, oder ?

Man kann diese Art prophetischen Wahns bei vielen anderen jüdischen Gestalten der Geschichte finden, wie zum Beispiel bei Isaac Abravanel, der vor der Vertreibung 1492 Vorsitzender der jüdischen Gemeinde in Spanien war und der zu einem der mythischen Helden für die aus Spanien kommenden Juden geworden ist. Auch er hat sehr deutlich die Rache des Volkes Israel gegen die Christenheit ausgedrückt und „alle Nationen aufgerufen gegen das Land Edom in den Krieg zu ziehen.“ (Obadiahs Vision aus 1. Mose, 20, 13) (20)

Für diejenigen, die sich immer noch nach den Gründen für diesen Jahrhunderte alten Hass fragen, ist hier eine kleine Erklärung: „Der Tag ist nahe, an dem der Ewige an allen Nationen Rache nehmen wird, die den ersten Tempel zerstört und Israel im Exil unterjocht haben. Und auch du, Edom, der du den zweiten Tempel zerstört hast, wirst das Schwert und die Rache kennenlernen (Obadiah) …. Die verheißene Erlösung Israels ist mit dem Fall Edoms verbunden.“ (21)

Dieser rachsüchtige Hass von zwanzig Jahrhunderten wird auch von dem Philosophen Jacob Talmon ausgedrückt, der 1965 schrieb: „Die Juden haben mit dem christlichen Westen sehr alte Blutfehden zu regeln.“ (22) Pierre Paraf, der ehemalige Vorsitzende von LICA (Ligue contre l’antisémitisme – Liga gegen Antisemitismus) lässt eine Romanfigur aus seinem im Jahr 2000 wieder aufgelegten Roman Quand Israël aima, sagen:“So viele unserer Brüder, durch Beschneidung gekennzeichnet, stöhnen unter der Peitsche der Christen. Gelobt sei Gott !  Jerusalem wird sie eines Tages sammeln; und sie werden ihre Rache haben !” (23). Es sieht ganz so aus, als ob diese Leute einen sehr hartnäckigen Groll hegen.

Mecanopolis: Wir sind jetzt wirklich sehr weit weg von dem Klischee des „armen kleinen verfolgten Juden“, wie es im Kino gezeigt wird. Kann man letztendlich die weit verbreitete Vorstellung oder das „Vorurteil“, dass „die Juden nach der Weltherrschaft streben“ doch ernst nehmen ?

Hervé Ryssen: Wissen Sie, ich habe zu diesem Thema keine persönliche Meinung, ich gebe mich damit zufrieden, zu analysieren, was geschrieben wird. Deshalb kann ich nicht bestätigen, dass es sich um eine allgemeine Gesinnung jüdischer Intellektueller handelt. Aber diese Gedanken wurden von einigen von ihnen ausgedrückt. Das Buch über Abravanel bestätigt diese Interpretation auf der Grundlage biblischer Schriften: „Samuel dachte“ so schreibt der Autor „dass im messianischen Zeitalter alle Nationen Israel unterworfen sein werden, in Übereinstimmung mit dem, was geschrieben steht: ‘Und seine Herrschaft wird sein von einem Meer bis ans andere und vom Strom bis an der Welt Ende. ‘ (Sacharja 9, 10) (…) Während der Erlösung wird ein König aus dem Hause David regieren.“ Das wird „der große Frieden sein, der im Zeitalter das Messias-Königs auf Erden herrschen wird.“ (24). Hier haben wir die Bestätigung, dass Israel für den „Frieden“ kämpft.

Camille Marbo erzählt in ihrem 1936 erschienenen und 1999 wieder aufgelegten Roman Flammes Juives (25) die Geschichte junger marokkanischer Juden, die in den 1920er Jahren ihre Mellah [Anm. d. Ü.: traditionelles jüdisches Viertel in Marokko] verlassen und sich in Frankreich niederlassen. Dabei wird explizit von der „Eroberung der Welt durch Israel“ gesprochen (S.10). Man findet darüberhinaus auch Passagen wie „‘Israel muss die Welt regieren’, sagte Daniel (…) ‘Man fürchtet sich vor uns’ wiederholte der alte Benatar, ‘weil wir die Rasse der Propheten sind’“ (S. 18); „Es ist noch nicht unsere Generation, welche die Christenheit erobern wird. Aber Ihr, ja Ihr, werdet das Fundament legen und Eure Kinder werden das Werk vollbringen. Sie werden die Christen in Verwirrung stürzen. Israel wird die Welt führen, so wie es sein soll.“ (S. 126). Es gibt noch viele andere Texte über dieses Thema.

Mecanopolis: Der Wunsch, eine Weltregierung zu errichten ist somit keine Wahnvorstellung der „Erleuchteten“, wie Taguieff sagen würde ?

Hervé Ryssen: Es ist ganz klar, dass all das ins Werk gesetzt wird, um uns dazu zu bringen, unsere Wurzeln, unsere Traditionen, unsere Geschichte, unsere Familien und unsere Vaterländer zu verleugnen, um uns schließlich dahin zu bringen, die „offene“ Gesellschaft zu akzeptieren, die den kosmopolitischen Geistern und der Vorstellung einer Weltregierung entgegenkommt. Alain Finkielkraut beharrt auf diesem Punkt: „Das Böse“ so schreibt er “ kommt durch Vaterländer und Vatersnamen in die Welt.“ (26)                   Der postmoderne Mensch muss aufhören, „sowohl in sich als auch in anderen den Spuren der Vergangenheit nachzujagen.“ Es soll ihm Ruhm und Ehre bedeuten, “ Kosmopolit zu sein und gegen Lokalpatriotismus in den Krieg zu ziehen.“ (27) Von da aus kann man schließlich dazu kommen, die Idee einer „planetaren Konföderation“ anzunehmen, wie es sich der Soziologe Egar Morin in all seinen Büchern wünscht, oder besser gesagt, für die Einführung einer Weltregierung tätig zu sein, wie es auch Jacques Attali ausdrückt: „Nach der Einführung kontinentaler europäischer Institutionen wird vielleicht die dringende Notwendigkeit einer Weltregierung auftauchen.“ (28)                                                                All das hindert ganz offensichtlich den berühmten antifaschistischen Bauernfänger Pierre-André Taguieff nicht, sich über die antisemitischen Hirngespinste zu empören, und zu behaupten, die Vorstellung von Weltherrschaftsstreben sei auf Geisteskrankheit oder Täuschungsabsicht zurückzuführen.

Mecanopolis: Man kann aber dennoch nicht leugnen, dass die Juden die Jahrhunderte hindurch schreckliche Verfolgungen erlitten haben. Wie erklären sie sich ihr Unglück selber ?

Hervé Ryssen: Das ist vielleicht das erstaunlichste Kapitel der Frage. Auch in diesem Punkt stimmen die Erklärungen alle miteinander überein und sind üblicherweise auf der „Sündenbock“-Theorie aufgebaut, die besagt, dass sich die Regierung oder das Volk in schwierigen Zeiten gegen ein speziell dafür ausersehenes Opfer wendet, dem alle „Fehler“ der „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ angelastet werden.

Diejenigen, die am meisten daran interessiert sein sollten, zeigen häufig auch ein vollkommenes Unverständnis des Phänomens. So ist für Clara Malraux (die Frau des Schriftstellers André Malraux) antisemitischer Hass „leichter zu ertragen, wenn man weiß, dass er vollkommen und absolut ungerechtfertigt ist, und dass der Feind sich selbst damit zu einem Menschheitsfeind macht.“ (29).                                                                                       Der Feind der Juden ist also der Feind der gesamten Menschheit. Das drückt auch Elie Wiesel aus, der in Band 2 seiner Memoiren schreibt: „So und nicht anders ist es: Der Feind der Juden ist der Feind der Menschheit (…) Wenn sie Juden töten, nehmen die Mörder die Ermordung der gesamten Menschheit in Angriff.” (30). In der Tat bedeutet die Ermordung eines Juden, der sozusagen von Natur aus unschuldig ist, einen Angriff auf jeden unschuldigen Menschen und jede andere Gemeinschaft. Damit hat sich jemand in der Tat als Menschheitsfeind definiert. Aber es gibt auch noch eine andere eher klassische Interpretation, die darauf basiert, dass ausschließlich Juden als Menschen gelten, während die anderen Völker gemäß einer sogenannten Talmudformel aus dem „Samen von Vieh“ abstammen.

In seinem 2004 erschienenen Buch Le Discours de la haine, behauptet der Philosoph André Glucksmann, dass „Judenhass das Rätsel aller Rätsel ist. (…) Der Jude ist auf keinen Fall die Ursache des Antisemitismus; es ist notwendig, dass man diese Leidenschaft in sich selber und durch sich selber betrachtet, so als ob der Jude, den sie heimsucht (…) gar nicht existieren würde (…) Zwei Jahrtausende, die schwer für den Juden waren. Zwei Jahrtausende, in denen er eine beständige Frage für sein Umfeld gewesen ist. Zwei Jahrtausende, in denen er nichts dafür konnte. (31) .                                                                   Sie müssen verstehen: „Der Jude“ ist immer unschuldig. Auch hierbei handelt es sich nicht um isolierte Aussagen, diese Haltung scheint diejenige zu sein, die unter der Mehrheit jüdischer Intellektueller vorherrschend ist. Emmanuel Lévinas hat diese Meinung auch ausgedrückt, genauso wie ein anderer jüdischer Philosoph, Shmuel Trigano, für den das Phänomen des Antisemitismus „trotz einer riesigen Masse an Literatur über das Thema unerklärt geblieben ist.“ (32)

Mecanopolis: Man hört auch oft, Antisemitismus sei eine Geisteskrankheit…

Hervé Ryssen: Da das Phänomen nicht erklärt ist und die Juden unschuldig daran sind, kann das Problem logischerweise nur bei den Goyim liegen. Betrachten wir die Aussage des Religionsphilosophen Yeshayahu Leibowitz, die sich in dem Buch Portraits juifs finden lässt: „Es ist ein Phänomen, das historisch unverständlich ist. Der Antisemitismus ist für mich nicht das Problem der Juden sondern der Goyim. (33) Im ersten Band seiner Memoiren schreibt auch Elie Wiesel: „Ich war nicht weit davon entfernt, mir zu sagen: Es ist ihr Problem, nicht unseres.“(34)

Die Erklärung, dass Antisemiten an Geistesverirrung leiden, findet sich sehr häufig aus der Feder intellektueller Juden. Das 1995 veröffentlichte Buch von Raphaël Draï Identité juive nimmt diese Vorstellung ebenfalls auf: „Der Antisemit unterstellt dem Juden die Absichten, die er selber hegt.(…) Die psychopathologische Dimension einer derartigen Konstruktion bedarf der Aufmerksamkeit.(…) Die präsentierten Juden sind in Wirklichkeit projizierte Juden; das ‘judaisierte’ Bild gehört zu den Wahnvorstellungen des Antisemiten.“ (35)

Der russische Schriftsteller Vassili Grossmann gibt derselben Vorstellung Ausdruck: „Antisemitismus“ so sagt er „ist der Spiegel der Defekte des Einzelmenschen, der bürgerlichen Gesellschaften, der Staatssysteme. Sag mir, wessen du den Juden beschuldigst, und ich sage dir, wessen du selbst schuldig bist. Als der Nationalsozialismus dem jüdischen Volk die Wesenszüge zuschrieb, die er selber erfunden hatte, wie zum Beispiel Rassismus, den Willen zur Weltherrschaft oder die Gleichgültigkeit gegenüber seinem deutschen Vaterland, hat er in Wirklichkeit den Juden mit seinen eigenen Eigenschaften ausgestattet.“ (36).                                                                                         Zusammengefasst wird uns zu verstehen gegeben, dass der Antisemit im Juden seine eigenen Fehler zurückweist. Auf dieser Ebene fällt das tatsächlich in den Bereich der Psychotherapie. Bliebe nur noch  zu klären, ob es wirklich der „Goy“ ist, der sie am meisten benötigt!

 (1) Lévinas, Emmanuel: Difficile liberté [Schwierige Freiheit], Albin Michel, 1963, éditions de 1995, S. 85-86
(2) Kaplan, Jacob: Le vrai Visage du judaïsme [Das wahre Gesicht des Judentums] Paris: Stock, 1987
(3) Banon, David: Le Messianisme [Der Messianismus], Presses universitaires de France, 1998, S. 15-16.
(4) Morin, Edgar: Un nouveau commencement [Ein neuer Anfang], Seuil, 1991, S. 9.
(5) Attali, Jacques: L’Homme nomade [Der nomadische Mensch], Fayard, 2003, Livre de poche, S. 34.
(6) Wiesel, Elie: Mémoires 2 [Memoiren, 2, Band], Editions du Seuil, 1996, S. 144, 146, 152.
(7) Steiner, George: De la Bible à Kafka [Von der Bibel zu Kafka], 1996, Bayard, 2002, pour l’édition française.
(8) Buber, Martin : Judaïsme, 1982, S. 35.
(9) Cohn-Bendit, Daniel: Xénophobies, 1998, S. 14.
(10) Dictionnaire du XXIe siècle, [Wörterbuch des 21.
Jahrhunderts] 1998.
(11) Attali, Jacques: L’Homme nomade [Der nomadische Mensch], 2003, S. 436.
(12) En attendant les barbares [Warten auf die Barbaren], S. 174-79.
(13) Le Nouvel Observateur, October 13, 2005
(14) L’Idéologie française, 1981, S. 212-216
(15) Lévinas, Emmanuel Difficile liberté [Schwierige Freiheit], Albin Michel, 1963, éditions de 1995, S. 299.
(16) Minc, Alain: La Vengeance des Nations [Die Rache der Nationen] (1990) S. 54
(17) ebenda S. 208 ff
(18) Moshe Idel, Messianisme et mystique [Messianismus und Mystik], 1994, S. 65-66
(19) ebenda S. 48
(20) Attias, John-Christoph :Abravanel, La mémoire et l’espérance [Erinnerung und Hoffnung] Paris: Editions du Cerf, 1992, S. 256
(21) Lamentations [Klagelieder Jeremias] 4:22; S. 276
(22) Talmon, J.-L.: Destin d’Israël [Die Bestimmung Israels], 1965, Calmann-Lévy, 1967, p. 18
(23) Paraf,Pierre: Quand Israël aima [Als Israel liebte], 1929, Les belles lettres, 2000, p. 19
(24) Attias, Isaac: Abravanel S.181, 198, 228
(25) Marbo, Camille: Flammes juives [Jüdische Flammen], 1936, Les Belles Lettres, 1999.
(26) Finkielkraut, Alain: L’Humanité perdue [Die verlorene Menschheit], p.154.
(27) Finkielkraut, Alain: Le Mécontemporain [Unzufriedene Zeitgenossen], Gallimard, 1991, pp. 174-177.
(28) Dictionnaire du XXIe siècle [Wörterbuch des 21. Jahrhunderts]
(29) Malraux, Clara: Rahel, Ma grande sœur…[Rachel, meine große Schwester…], Editions Ramsay, Paris, 1980, p. 15.
(30) Wiesel, Elie: Mémoires 2, Editions du Seuil, 1996, p. 72, 319.
(31) Glucksmann, André: Le Discours de la haine [Hassrede], Plon 2004, pp. 73, 86, 88.
(32) Trigano, Shmuel: L’Idéal démocratiqe; à l’épreuve de la shoah [Das dem.
Ideal; von der Shoah auf die Probe gestellt], Ed. Odile Jacob, 1999, S. 17.
(33) Loelbl, Herlinde: Portraits juifs [Jüdische Porträts], L’Arche éditeur, Francfort, 1989, 2003 pour la version française.
(34) Wiesel, Elie: Mémoires 1, Le Seuil, 1994, pp. 30, 31
(35) Draï, Raphaël: Identité juive, identité humaine [Jüdische Identität, menschliche Identität], Armand Colin 1995, pp. 390-392.
(36) Grossman, Vassili: Vie et destin [Leben und Bestimmung], 1960, Ed. Julliard, Pocket, 1983 pour la traduction française, pp. 456-8.
[Anm. d. Ü.: Das in Eckklammern Gesetzte ist lediglich meine Übersetzung. Es bedeutet nicht, dass eine deutsche Übersetzung exististiert oder unter diesem Titel existiert]

https://helmutmueller.wordpress.com/2011/08/19/die-religiosen-ursprunge-des-globalismus/

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Der honigmann

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