Merkel ins Gefängnis – was Deutschland von Spanien lernen kann 5/5 (7)

Merkel ins Gefängnis – was Deutschland von Spanien lernen kann

von WiKa

EUbsurdistan: Europa und besonders die Europäer sollen ja nach dem Willen der EU immer weiter zusammenwachsen. Dazu müssen sie sich künftig nur intensiver kontrollieren lassen, damit die Regierung nicht unnötig durch Anarchisten, Separatisten und Terroristen in Gefahr gebracht werden kann.

Bestens in der Weise, dass die Europäer am Ende dieses Verschmelzungsprozesses eine einzige, gut dirigierbare, homogene Masse abgeben, die weder Ecken noch Kanten hat. Diese Masse sollte in der Folge besonders ökonomisch zu bewirtschaften sein. Bestens auch noch unter Ausschluss der nationalen und lokalen Parlamente, die sich immer wieder als besonders hinderlich erweisen, wie jüngst das Drama um Katalonien in Spanien belegt.

Selbstverständlich gibt es genügend positive Elemente dieses unangenehmen Ereignisses in Spanien, aus dem wir konsequenterweise bereit sein müssen die nötigen Lehren zu ziehen. Gerade Deutschland darf sich nicht verweigern aus diesem Vorgang in Spanien ernsthafte Konsequenzen abzuleiten. Es geht darum, in Deutschland die ersten Politiker ins Gefängnis zu stecken. Spanien hat die Inhaftierung der Politiker mit Verstößen gegen die Verfassung gerechtfertigt. Das ist ein ausgesprochen zugkräftiges Argument. Es geht also, Politiker ins Gefängnis, dann muss man das auch machen!

Profunde Verstöße gegen das Grundgesetz haben wir in letzter Zeit massenhaft zu beklagen (eine Verfassung haben wir ausweislich des Artikels 146 Grundgesetz leider noch nicht). Diese Straftaten wurden und werden aus Kreisen höchster Politiker|innen verübt. Sind wurden und werden auch ebenso massenhaft zur Anzeige gebracht. Hier ein Beispiel dazu: 1000 Strafanzeigen gegen Merkel seit Beginn der Flüchtlingskrise[Die Welt].

Bislang allerdings immer noch ohne durchschlagenden Erfolg. Offensichtlich haben die größtenteils über ihre Parteibücher ins Amt gekommenen Staatsanwälte schlicht Angst um ihren Job. Genau hier müssen wir uns überwinden und angstfrei von den Spaniern lernen. Ohne großes Federlesen sind solche Gestalten in Untersuchungshaft zu nehmen, bis die Vorwürfe rechtsstaatlich aufgearbeitet sind.

Spanien, besser gesagt die spanische Zentralregierung in Madrid, hat sich auf diese Art und Weise angeblich gegen den Zerfall des Landes erfolgreich zur Wehr gesetzt. Der Verfall in Deutschland läuft indes auf ganz andere Art und Weise weiter auf Hochtouren, aber nicht minder strafbar. Deshalb haben wir sogar noch viel mehr Veranlassung rigide durchzugreifen.

Spanien hat knüppelhart vorgeführt, das in dem jetzigen Europa Inhaftierungen von Politikern völlig in Ordnung sind. Zumindest soweit der Erhalt der Staatlichkeit auf dem Spiel steht. Da fragt man sich ernstlich worauf wir (der deutsche Michel) gerade noch wartet. Ja klar, auf die Sportschau!

Sicher, einen klitzekleinen Schönheitsfehler hat die Angelegenheit, die wir bis hierher verschwiegen haben. Diese Verhaftungswellen funktionieren offenbar immer nur von oben nach unten und niemals so richtig von unten nach oben. Also nur die dicken Fische können die kleinen Fische grillen. Das ist ein ernstlicher Mangel in dieser europäischen Scheindemokratie. Das belegt, dass auch weiterhin, wie schon zu Feudalzeiten, zweierlei Maß das Bild bestimmt. Da muss dann Recht nicht gleich Recht sein sondern Recht bekommt, wer die Gewalt hat und bereit ist sie einzusetzen. Damit hatte beispielsweise der Rajoy in Spanien kein Problem.

Recht ist nicht gleich Recht

Die Katalanen haben sich ähnlich friedlich verhalten wie die Deutschen bislang auch. Das ist auch gut so, denn Gewalt ist in keiner Weise eine Lösung und führt nachweislich immer wieder nur zu Gewalt.

Interessanterweise schwören darauf aber die obersten Autoritäten, die angeblich das Volk vertreten. Was für ein Widersinn. Letztlich setzen sie die Gewalt ein, nicht um den Menschen zu dienen, sondern um sie nach wie vor hart zu beherrschen. Soweit die oberste Maxime einer EU das Wohl und der Wille der ihr angehörigen Menschen ist, wäre die Eigenstaatlichkeit Kataloniens niemals ein Problem. Es geht aber immer wieder nur um Macht und Machterhalt geht.

Dieser Status wird dann gerne durch maximal viele abhängige Menschen dokumentiert. Dieses Statussymbol nebst zugehöriger Macht möchte sich weder die spanische noch die deutsche Zentralregierung aus den Händen ringen lassen. Auf mittlere Sicht möchte die EU dann alle Macht dieser Nationen auch noch übernehmen. Umso verständlicher wird in diesem Zusammenhang, dass eine Fragmentierung der Bevölkerung Nutzmenschenmasse bei dieser Perspektive nicht mehr infrage kommt. Das Nachsehen haben wie üblich die einfachen Leute, das EU-Nutzvieh.

Schade … schon wieder nichts gelernt und die nächste Gelegenheit verpasst.

https://brd-schwindel.org/merkel-ins-gefaengnis-was-deutschland-von-spanien-lernen-kann/

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Puigdemont: Madrid plante eine „Welle der Gewalt“ 5/5 (4)

“Ich denke, wir haben uns nicht geirrt. Ich bin absolut davon überzeugt, dass der spanische Staat eine Welle sehr harter Repression vorbereitet hat – Gewalt, für die wir verantwortlich gemacht worden wären”, sagt der ehemalige Katalonien-Führer Carles Puigdemont in einem Interview.

Kataloniens abgesetzter Regionalpräsident Carles Puigdemont hat der spanischen Regierung vorgeworfen, eine „Welle der Gewalt“ geplant zu haben – um ihm diese anschließend zur Last zu legen.

 In einem Interview mit einem katalanischen Radiosender sagte er am Dienstag, Madrids Pläne seien der Grund für seine Flucht nach Belgien gewesen.

Ich denke, wir haben uns nicht geirrt. Ich bin absolut davon überzeugt, dass der spanische Staat eine Welle sehr harter Repression vorbereitet hat – Gewalt, für die wir verantwortlich gemacht worden wären“, sagte Puigdemont dem öffentlich-rechtlichen Sender Catalunya Radio. Inwiefern seine Flucht nach Brüssel diese Pläne verhindert haben soll, sagte Puigdemont nicht.

Puigdemont erklärte weiter, seine Regierung habe sich dazu entschlossen sich aufzuteilen. Er selbst und vier seiner Minister seien nach Belgien geflohen, um internationale Aufmerksamkeit zu bekommen, die anderen Regierungsmitglieder seien in Katalonien geblieben, um auf die Anordnungen der spanischen Justiz zu reagieren.

Ein Gericht in Madrid hatte vergangene Woche acht der in Katalonien gebliebenen Mitglieder von Puigdemonts abgesetzter Regierung in Untersuchungshaft genommen, darunter seinen Stellvertreter Oriol Junqueras. Am Freitag hatte Spanien europäische Haftbefehle gegen Puigdemont und seine Ex-Minister erlassen. Die fünf Politiker hatten sich schließlich am Sonntagmorgen der belgischen Polizei gestellt und waren vorläufig festgenommen worden. Nach einer Vernehmung entschied der Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft, die fünf Katalanen unter Auflagen aus der Haft zu entlassen.

Die spanischen Justizbehörden werfen Puigdemont und seinen abgesetzten Kabinettsmitgliedern wegen der Ereignisse rund um das Unabhängigkeitsreferendum vom 1. Oktober Rebellion, Aufruhr und die Veruntreuung öffentlicher Mittel vor. Rebellion kann in Spanien mit bis zu 30 Jahren Gefängnis bestraft werden, Aufruhr mit bis zu 15 Jahren. Ob die fünf Politiker von Belgien an Spanien ausgeliefert werden, ist derzeit offen. (afp)

http://www.epochtimes.de/politik/europa/puigdemont-madrid-plante-eine-welle-der-gewalt-a2261188.html

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Der Honigmann

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Katalanenführer Puigdemont will nicht nach Spanien zurückkehren – auf „Rebellion“ stehen 30 Jahre Haft 5/5 (4)

Der entmachtete Katalanenführer Puigdemont hatte sich mit einigen Ministern seiner abgesetzten Regierung nach Brüssel begeben, nach eigenen Angaben aus Gründen der “Sicherheit”.

Der entmachtete Katalanenführer Carles Puigdemont will nach Angaben seines Anwalts vorerst nicht nach Spanien zurückkehren.

 Der belgische Anwalt Paul Bekaert sagte am späten Dienstagabend dem niederländischen Fernsehsender NOS, die Wahrscheinlichkeit sei groß, dass der abgesetzte Regionalpräsident in Spanien verhaftet werde. Sein Mandant und er wollten jetzt das weitere Vorgehen der spanischen Behörden abwarten, „um zu sehen, was geschieht“.

Puigdemont hatte sich mit einigen Ministern seiner abgesetzten Regierung nach Brüssel begeben, nach eigenen Angaben aus Gründen der „Sicherheit“. Für Donnerstag ist er allerdings von der spanischen Justiz vorgeladen. Sollte er nicht erscheinen, droht ein Haftbefehl.

Sein belgischer Anwalt sagte dazu, ein Auslieferungsantrag Spaniens sei „nicht entscheidend“. Er habe in der Vergangenheit auch Basken als Mandanten vertreten, bei denen die Befragungen durch örtliche belgische Polizeibehörden geführt worden seien. Auch sei unklar, ob Puigdemont in Spanien mit einem fairen Verfahren rechnen könne – ein Argument, das er bei einem eventuellen Auslieferungsantrag Spaniens anbringen werde.

Die spanische Staatsanwaltschaft hatte am Montag die Anklage von Puidgemont und dessen Regierung beantragt. Sie wirft ihnen wegen der Krise um die Unabhängigkeit Kataloniens unter anderem „Rebellion“ vor. Darauf stehen bis zu 30 Jahre Haft. (afp)

http://www.epochtimes.de/politik/europa/katalanenfuehrer-puigdemont-will-nicht-nach-spanien-zurueckkehren-auf-rebellion-stehen-30-jahre-haft-a2255793.html

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Der Honigmann

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Neue Dublin-Regeln in Vorbereitung: Es können künftig Gruppenanträge mit bis zu 30 Personen gestellt werden. Asylanten dürfen sich ihr Wunschland in Europa aussuchen 5/5 (4)

DAS HAT NICHTS MEHR MIT ASYL ZU TUN. DAS IST EINE LINKSTOTALITÄRE UMVOLKUNGS-POLITK MIT DEM ZIEL DER VERNICHTUNG DER EINGEBORENEN EUROPÄER

Warum nur Gruppenanträge bis 30 Mitglieder? Warum nicht gleich komplette Staatsanträge für ganze Völker? Z.B: Anträge der Form, dass das afghanische oder nigerianische Volk ohne Ausnahme Asyl in Europa beantragt und um die Abholung aller Staatsangehörigen durch europäische Flugzeug-Flotten und Schiffsverbände bittet.

Satire beiseite: Was da in Dublin entschieden wurde, ist ein erneuter schwerwiegender Hieb der europäischen Linksdiktatur gegen die Völker Europas.

Was in Dublin beschlossen wurde, hat es in sich: Asylanten dürfen sich in Zukunft das Zielland aussuchen – womit das Schengener Abkommen hinfällig wird. Und  Asylanträge können zukünftig auch für ganze Gruppen von bis zu 30 Personen in Europa gestellt werden.

EUDSSR: WIE DIE MEISTEN EU-BESCHLÜSSE IST AUCH DAS DUBLIN-ABKOMMEN DEMOKRATISCH NICHT LEGITIMIERT

Ohne jede Abstimmung und ohne jede zuvorige Diskussion in der Öffentlichkeit sollen die neuen Regelungen des Dublin-Abkommnes EU-Staaten zur Aufnahme von moslemischen Invasoren (Tarnbegriff “Migranten”) zwingen. Auch gegen den Willen der Bürger – das heißt, gegen den Willen des Souverän der EU.

Womit klar ist, dass die EU nichts mehr mit einer Demokratie zu tun hat. Denn in einer solchen  herrscht der Souverän, der Bürger also –  und wird nicht beherrscht. Wo Bürger beherrscht werden, spricht man von einer Diktatur. Genau das ist aus dem anfangs so vielversprechenden Projekt der Vereinigung der europäischen Länder geworden. Die EU wurde von europäischen Linken okkupiert in Geiselhaft genommen – und ist heute kaum noch von der ehemaligen UDSSR zu unterscheiden.

DIE EU HAT MIT DIESEM KRIMINELLEN DUBLIN-ABKOMMEN IHR ENDE EINGELÄUTET

Doch in jeder schlechten Nachricht wohnt eine gute inne (und umgekehrt): Das ist das Gesetz der Dialektik des Seins. Die gute ist: Die europäischen Völker werden zunehmend wach werden über das, was Europa wirklich ist. Sie werden aufbegehren – früher oder später.

Denn mit diesem infamen und totalitär strukturierten Dublin-Abkommen hat die EU ein weiteres Stück ihres Niedergangs eingeläutet.

Die EU-Stalinisten scheinen den Freiheits- und Widerstandswillen der Europäer völlig falsch einzuschätzen. Wehe ihnen, wenn die europäischen Völker erwachen.

Katalonien, England, Österreich, Ungarn, Tschechien, Polen sind schon erwacht. Weitere westliche EU-Länder werden folgen. Doch die Hauptmacht der EU – Merkel-Deutschland – ist immer noch fest in der Hand linker Stalinisten. Auch das wird sich ändern.

Denn die AfD ist nicht das Ende der Bemühungen um eine neue Freiheit Deutschlands. Sie bildet den Anfang des Endes der Diktatur des linken Machtkartells.

Michael Mannheimer

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Migration: Neue Dublin-Regeln in Vorbereitung – Es können künftig Gruppenanträge mit bis zu 30 Personen gestellt werden

 Die neuen Regelungen des Dublin-Abkommens könnten die Staaten zur Aufnahme von Migranten zwingen – auch gegen den Willen ihrer Bürger. Ein Blick in die Vorschläge des zuständigen Ausschusses des EU-Parlaments.

Am 19. Oktober 2017 wurden im EU-Parlament Änderungen am Dublin-Abkommen vorgelegt. Mit den neuen Regelungen könnten die Mitgliedsstaaten zur Aufnahme von Migranten gezwungen werden – auch gegen den Willen ihrer Bürger. EU-Staaten, die die Aufnahme von Menschen in unbegrenzter Höhe verweigern, könnten von der Vergabe von Fördermitteln der EU ausgeschlossen werden.

Im November werden die Änderungen in Straßburg der EU zur Abstimmung vorgelegt. Federführend ist der Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres.

Einige neue Regeln sind:

1. Ein Migrant muss nicht mehr in dem Land einen Asylantrag stellen, in dem er die EU betreten hat.

2. Wünsche der Migranten hinsichtlich ihres bevorzugten Landes werden berücksichtigt. Dabei können sie unter vier Ländern wählen, die bisher die wenigsten Migranten aufgenommen haben.

3. Haben Asylbewerber Angehörige oder „sonstige Beziehungen“ zu einem Staat, dann sollen sie in dieses Land gebracht werden, um „Wanderbewegungen“ zu vermeiden und eine bessere Integration zu ermöglichen.

“asylum seekers that have a “genuine link” with a particular member state should be transferred to it, since this increases their chances of integration and reduces the risk of secondary movements. Such links would be defined as having family members present in that country, as well as prior residence or studies in a particular EU country.“

4. Haben Asylbewerber keine derartige direkte Beziehung zu einem Land, werden sie automatisch einem Land zugewiesen. Dieses Land ist dann für das Asylverfahren zuständig. Die Fingerabdrücke sollen dort genommen werden und mit internationalen Datenbanken wie Europol abgeglichen werden.

5. Asylanträge können zukünftig auch für ganze Gruppen von bis zu 30 Personen in Europa gestellt werden. Das bedeutet nicht, das Recht zu erhalten, in einem bestimmtem Staat Asyl zu erhalten, sondern von Bekannten oder von Menschen seiner Heimatstadt umgeben zu sein, oder von jemandem, den man auf der Wanderung kennengelernt hat.

“applicants for international protection should have the option to register as a group (max. 30 people) upon arrival in Europe. Such a group registration would not imply the right to be transferred to a particular member state, but a right to be transferred together with people you know, whether from your home town or someone you have become attached to while travellin …“

Die AfD warnt

Dazu erklärt der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im sächsischen Landtag und europapolitische Sprecher, André Barth:

„Ungarns Regierungschef Orban kommentierte diesen in Brüssels Hinterzimmern erarbeiteten Entwurf als ‚Angriff auf unsere Souveränität, den das EU-Parlament jetzt gestartet hat‘, der ‚erbitterter‘ ist ‚als jeder vorangegangene Kampf.‘“

„Bezeichnend ist erneut, dass Deutschlands Medienlandschaft weitestgehend zu dieser geplanten Veränderung schweigt. Nach der neuen Regelung können sich die Neuankömmlinge ihr Lieblingsland, in dem sie leben wollen, unter vieren aussuchen. Keine Frage, dass Deutschland mit seinen ausufernden sozialen Leistungen auf dem Wunschzettel ganz oben stehen dürfte.“

„Wenn nun zudem Unicef vor einer bevorstehenden Massenflucht aus Afrika warnt, muss man nur eins und eins zusammenzählen, um sich auszumalen, wie Europa und insbesondere Deutschland in einigen Jahren aussehen werden. Oswald Spenglers Buch ‚Untergang des Abendlandes‘ aus dem Jahr 1922 wird so schneller Realität, als Pessimisten es je befürchteten.“

Siehe auch: Orbán erklärt Ost-Mitteleuropa zur „migrantenfreien Zone“ – EU-Abgeordneter der Grünen übt Kritik

Welche Mitglieder des Europäischen Parlaments befassen sich mit der Dublin-Reform?

Im Dokument der EU werden folgende Abgeordnete genannt, die sich mit der Dublin-Reform befassen. Leiter der Gruppe ist Cecilia Wikström (ALDE, SE).

Aus jeder Fraktion des Parlamentes kommt jeweils ein Abgeordneter hinzu, der/die im Namen der Fraktion verhandeln: EVP: Alessandra Mussolini (IT), S&D: Elly Schlein (IT), Slg.: Daniel Dalton (Vereinigtes Königreich), GUE: Cornelia Ernst (DE), Grüne: Jean Lambert (Vereinigtes Königreich), EFDD: Laura Ferrara (IT).

Die Ausschüsse für  auswärtige Angelegenheiten, Haushalt und Recht werden ebenalls Stellungnahmen abgeben. Die federführenden Europaabgeordneten in diesen Ausschüssen sind: Auswärtige Angelegenheiten: Ramona Nicole M?nescu (EVP, RO), Haushalt: Gérard Deprez (ALDE, FR) und Recht: Marie-Christine Boutonnet (ENF, FR).

Die Abgeordneten der Fraktionen der gemäßigten rechten EVP, der Sozialdemokraten S&D, der liberalen Alde, der Grünen/EFA, sowie die Vereinten Linken GUE/NGL winkten die neuen Regeln mit 43 zu 16 Stimmen durch. Es soll eine dreijährige Übergangszeit gelten.

https://michael-mannheimer.net/2017/10/30/neue-dublin-regeln-in-vorbereitung-es-koennen-kuenftig-gruppenantraege-mit-bis-zu-30-personen-gestellt-werden-asylanten-duerfen-sich-ihr-wunschland-in-europa-aussuchen/

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Der Honigmann

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+++ Katalanische (Ex-)Regierung jetzt im EXIL in Belgien – Asyl vor politischer Verfolgung mitten in der EU? +++ 5/5 (5)

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Die EU gerät immer stärker in die Bredouille. Der Ex-Regierungschef von Katalonien, Puigdemonts, hält sich jetzt in Belgien auf. Er ist faktisch auf der Flucht. Offiziell hieß es, er wolle sich dort nur anwaltlich beraten lassen. Tatsächlich aber hat die Staatsanwaltschaft in Spanien gegen Puigdemonts sowie weitere Regierungsmitglieder aus Katalonien Anklage erhoben (vgl. etwa http://bit.ly/2gOCSU0). Sie werden wegen „Auflehnung gegen die Staatsgewalt“, wegen der Veruntreuung öffentlicher Finanzen und auch wegen Rebellion angeklagt. Sollten Sie in diesen Anklagepunkten schuldig gesprochen werden, kann dies zu langjährigen Gefängnisaufenthalten führen.

Dass ein Angeklagter dann das Land verlässt, sieht zumindest nach politischer Flucht aus. Wollte also Puigdemonts Asyl in Belgien beantraten, dann ist dies zumindest möglich. Dies hat der „belgische Staatssekretär für Asyl und Migration“ namens Francken bereits am Wochenende so formuliert. Das heißt: Puigdemont kann Asyl beantragen. Dies müsste nach EU-Recht indes abgelehnt werden, denn die EU selbst hat sich in ihren Verträgen versichert, die jeweiligen Länder seien „sichere Herkunftsländer“. Genau dann kann aber kein Asyl gewährt werden. Wie wird die belgische Regierung im Falle des Falles entscheiden? Würde Sie dennoch auf Asyl entscheiden, dann würde die spanische Regierung als politisch Verfolgender betitelt. Die EU droht auch von dieser Front her zu zerreissen.

http://www.watergate.tv/2017/10/31/katalanische-ex-regierung-jetzt-im-exil-in-belgien-asyl-vor-politischer-verfolgung-mitten-in-der-eu/

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Der Honigmann

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Wer profitiert eigentlich vom Konflikt in Katalonien? 5/5 (6)

 Gastbeitrag:

Von Ernst Wolff

Mit der Unabhängigkeitserklärung durch das katalanische Parlament hat der Konflikt zwischen den Separatisten in Barcelona und der spanischen Zentralregierung in Madrid am vergangenen Freitag einen neuen Höhepunkt erreicht. Nachdem es einige Wochen lang so ausgesehen hatte, als ob beide Seiten bemüht seien, die Wogen zu glätten, droht die Auseinandersetzung nun in offene Gewalt umzuschlagen.

Da schon jetzt feststeht, dass keiner der Kontrahenten als Sieger aus diesem Konflikt hervorgehen wird, stellt sich die Frage: Wem nützt er? Die Antwort ist schwer zu glauben: Der größte Nutznießer der gegenwärtigen Entwicklung ist niemand anderes als der Schuldige an der Misere – die Finanzindustrie.

Kein europäisches Land wurde stärker von der Finanzelite geplündert

Die separatistische katalanische Bewegung konnte nur deshalb so stark werden, weil die sozialen Gegensätze in Spanien in den vergangenen Jahren explodiert sind. Das wiederum ist vor allem auf die hemmungslosen Aktivitäten des immer mächtiger gewordenen und vor Kriminalität strotzenden spanischen Bankensektors zurückzuführen.

Kein anderes Land in Europa hat eine derartige Plünderungsorgie durch die Finanzelite erlebt wie Spanien. Ab 2001 ließen Spekulanten nach der Liberalisierung des Bodenrechtes innerhalb von nur sieben Jahren vier Millionen Wohnungen hochziehen. Die Folge: 2008 platzte die bis dahin größte Immobilienblase in Europa und stürzte Spanien in seine schwerste Krise der Nachkriegszeit.

Kurz darauf geriet das Land dann auch noch in den Strudel der Eurokrise und wurde unter die Zwangsverwaltung der Troika aus EZB, EU und IWF gestellt. Zusammen mit der Zentralregierung in Madrid erlegte die Troika der arbeitenden Bevölkerung ein Sparprogramm auf, das den Lebensstandard breiter Einkommensschichten drastisch senkte. Das Ergebnis war eine gewaltige Volksbewegung gegen die Austerität, die vom Staat mit aller Härte unterdrückt wurde.

Die Banken wurden mit Samthandschuhen angefasst

Anders wurde mit den Banken umgegangen: 2011 wurden sechs praktisch bankrotte regionale Sparkassen von der Regierung verstaatlicht und zur Gruppe Bankia zusammengeschlossen. Zu ihrem Chef wurde mit Rodrigo Rato (ehemaliger Chef des IWF und von 1996 bis 2004 spanischer Superminister für Wirtschaft und Finanzen) genau der Mann ernannt, der die Immobilienblase als zuständiger Minister juristisch ermöglicht hatte.

Die Rettung der Bankia-Gruppe kostete die spanischen Steuerzahler 22,4 Milliarden Euro. Da der anschließende Börsengang enttäuschend verlief, muss ein großer Teil des Geldes als verloren gelten. Rato wird den Verlust nicht mehr als Bankia-Chef miterleben: Er trat nach einem Jahr von seinem Posten zurück, kassierte eine Millionenabfindung und wurde 2017 wegen Untreue zu einer Gefängnisstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt.

Eine weitere Fusion – die der Bankia mit der Banco Mare Nostrum – wird die spanischen Steuerzahler mit zusätzlichen 1,1 Milliarden Euro belasten. Erst vor kurzem hatte die Großbank Santander 51 Prozent ihres Immobilien-Portfolios zu einem Drittel des Buchwertes an die  US-amerikanische Investmentgesellschaft Blackstone verkauft und den amerikanischen Finanzgiganten damit zum größten privaten Immobilienbesitzer Spaniens gemacht – zu einer Zeit, da zehntausende durch die Krise verarmte Spanier mit Zwangsräumungen zu kämpfen haben.

Im Juni dieses Jahres übernahm die Großbank Santander die Banco Popolar Espanol für den symbolischen Preis von einem Euro, nachdem es zum ersten Mal in Spanien zur Anwendung des seit 2016 in der EU gesetzlich vorgeschriebenen „Bail-in“ gekommen war. D.h.: Die Aktionäre der Banco Popolar wurden um 1,3 Milliarden Euro und die Halter bestimmter (nachrangiger) Anleihen um zwei Milliarden Euro erleichtert.

Händeringend gesucht: Eine Ablenkung von den wahren Schuldigen

Diese Bail-in-Regelung ist in doppelter Hinsicht ein politischer Sprengsatz: Zum einen bringt sie zahlreiche Kleinaktionäre um ihr Geld und sorgt damit für zusätzlichen Unmut innerhalb der arbeitenden Bevölkerung, zum anderen wird sie ein juristisches Nachspiel haben, da einige Hedgefonds bereits angekündigt haben, gegen den Verlust ihrer Gelder zu klagen.

Ein solcher Prozess ist für die Banken natürlich sehr gefährlich, da er ein Schlaglicht auf ihre kriminellen Aktivitäten werfen und der Öffentlichkeit vor Augen führen würde, dass kein anderes Land der Eurozone in den vergangenen zehn Jahren eine derartige Konzentration im Finanzsektor erlebt hat wie Spanien: Von den 55 Banken, die während des Baubooms Kredite vergaben, sind nur noch 13 als selbständige Einheiten erhalten. Sechzig Prozent aller Spareinlagen entfallen auf die drei größten Bankengruppen des Landes, die fünf größten Banken, die 1998 noch über einen Marktanteil von 34 Prozent verfügten, haben diesen inzwischen auf 62 Prozent ausgeweitet – alles mit voller Unterstützung der EU und der Zentralregierung in Madrid.

Was kann der Finanzelite in dieser Situation Besseres passieren, als dass eine regionale politische Gruppierung sie aus der Schusslinie nimmt, indem sie die Wut und die Aufmerksamkeit der gesamten spanischen Bevölkerung (und der europäischen Öffentlichkeit) auf einen langsam eskalierenden und möglicherweise auf einen Bürgerkrieg hinauslaufenden Konflikt zwischen Separatisten und Nationalisten lenkt…?

 – E N D E –

Gastbeitag Ende

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Ein Wochenende der Welterschütterungen 5/5 (12)

Revolutions-Wochende

In unzähligen Beiträgen auf unserer Investigativ-Seite – allein in fünf Beiträgen der Oktober-SCHLAGZEILEN-Seite – haben wir analysiert, dass die “Jüdisch-Globale-Weltordnung”, Neue Weltordnung (NWO), derartiges Leid und Chaos schafft und damit die Menschheit wieder zurück zur Schöpfungsordnung, zur Neuen Nationalen Weltordnung (NNWO), also zur Volksgemein-schaft, treiben wird, dem sich auch Präsident Putin auf der diesjährigen Valdai-Konferenz anschloss. Also zurück zu Staatsord-nungen geordneter ethnischer Gemeinsamkeiten durch Entflechtungsprozesse der mit Gewalt durchgesetzten multi-ethnischen Sumpfordnung.

Der Begriff Volksgemeinschaft wurde nicht von Adolf Hitler erfunden, sondern bezeichnete in der politischen Ideenwelt des 20. Jahrhunderts das völkische Ideal einer konfliktfreien, harmonischen Gesellschaft, die Klassenschranken und Klassenkampf hinter sich gelassen hatte. Nach dem Ersten Weltkrieg benutzten quasi alle deutschen Parteien diesen Begriff.

Wenn Donald Trump in den USA verspricht, “Amerika wieder groß zu machen”, dann weiß er, dass er das mit einem multi-ethnischen Sumpf niemals schaffen kann, sondern nur mit einer homogen-weißen Volksgemeinschaft. Das kann er derzeit nicht offen sagen, die jüdische Global-Lobby hat noch zu viel Macht. Trump muss also das System zu Fall bringen, damit die große Menschheits-Revolution beginnen kann. Trump gehört nur formal der Republikanischen Partei an, hat aber weltanschaulich nichts mit diesem globalistischen Soros-Gebilde tun. Allerdings beginnt sich die Basis der “Republikaner” neu auszurichten, hin zu einem sog. “Wirtschaftsnationalismus”.

Das reicht zunächst, denn es bedeutet Krieg mit den jüdischen Globalisten. Trumps ehemaliger strategischer Berater, Steve Bannon, der aus dem Weißen Haus ausschied, weil er dort gegen die Globalisten nichts ausrichten konnte, sondern als Chef von Breitbart für Trump die Revolution mitgestalten hilft, hielt am 14. Oktober eine fundamentale Rede im Rahmen der Herbsttagung der kalifornischen Republikaner in Anaheim. Unter tosendem Applaus und stehenden Ovationen rief Bannon den Delegierten zu: “Alles hat seine Zeit, und jetzt ist die Zeit des Krieges gegen die Führung der Republikanischen Partei. Es ist unser Krieg, der nicht von uns, sondern von diesen Leuten begonnen wurde. Und ihr werdet diesen Krieg bestehen und beenden.”

Der Präsident der “Amerikanischen Steuerreformbewegung”, Grover Norquist, kommentierte Bannons Rede so: “Das war keine Aktivismus-Rede, es war der Aufruf zum Krieg.”

Nur wenige Tage später platzte eine Trump-Bombe: “Trump will Geheimakten zur Ermordung von John F. Ken-nedy freigeben. Noch immer liegen Tausende Akten zu der Ermordung von John F. Kennedy im Jahr 1963 unter Verschluss.”

Die Globalisten geraten laut Washington Post in Panik: “Der Nationale Sicherheitsrat hat Präsident Trump gedrängt, diese Regierungsdokumente, die mehr Licht auf das Attentat auf Präsident Kennedy von 1963 werfen könnten, nicht zu veröffentlichen.” Warum die Panik? Es ist bekannt, dass John F. Kennedy, und danach ein Teil seiner Familie, vom Mossad ermordet wurde, weil er die jüdische Notenbank der USA, die FED, verstaatlichen und das Atomprogramm für Israel beenden wollte. (Dok1, Dok2, Dok3, Dok4, Dok5)

Damit könnten die Schläge gegen die Globalisten beginnen, danach folgt die 911-Lüge, von Russland bereits offiziell aufgedeckt [….].

Und gestern krachte es in Europa: Spaniens Regierung aktivierte Artikel 155 der Verfassung und hob die katalonische Autono-mie auf, setzte die Regierung in Barcelona ab. In der Vergangenheit musste die konservative Regierung in Madrid auf Weisung von Merkel Spaniens FALANGE brachial unterdrücken, künftig wird sie diese Nationalbewegung zum Erhalt von Spaniens Einheit benötigen. “In Spanien hat die Krise für ein patriotisches Hurra gesorgt.” Was Regierungschef Mariano Rajoy vollzieht, ist ein Akt, den seinerzeit auch General Franco vollzog, als die Katalanen sich am kommunistischen Bürgerkrieg gegen das spanische Volk beteiligten, um sich von Spanien abzuspalten.

Damals hatte Franco einen viel triftigeren Grund, die Autonomie Kataloniens aufzuheben, denn die Katalanen führten Krieg gegen Spanien. Heute tut die “Demokratie” im Frieden das, was General Franco im Krieg tat, und das mit voller Zustimmung der EU. Die Lügen werden alle platzen, und die Menschenvernichter enden am Pranger der Welt.

In Tschechien siegte gestern bei der Parlamentswahl der populistische Milliardär Andrej Babis und seine ANO-Bewegung. Und die Panik ist wieder groß, denn “Babis hatte im Wahlkampf versprochen, die Steuern zu senken, korrupte Politiker abzulösen und die EU-Grenzen abzuriegeln, damit nicht ein einziger Flüchtling in Tschechien aufgenommen wird.”

http://www.concept-veritas.com/nj/sz/2017/10_Okt/22.10.2017.htm

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Katalonien und das hässliche Gesicht der EU 5/5 (4)

Ein Kommentar von Ernst Wolff.

Während sich der Konflikt um Katalonien immer weiter zuspitzt und es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommt, lässt die EU-Bürokratie in Brüssel keinen Zweifel daran, dass sie Kataloniens Unabhängigkeitsbestrebungen ablehnt und die Zentralregierung in Madrid unterstützt.

Vor zwei Jahrzehnten zeigte die EU eine ganz andere Haltung. Als damals mehrere Teilrepubliken Jugoslawiens die Unabhängigkeit für sich forderten, überschlug sich die Führung der EU geradezu in ihren Bekenntnissen zum Selbstbestimmungsrecht der Nationen. Und nicht nur das: Am Ende unterstützte sie sogar das gewaltsame Zerbrechen des Landes Jugoslawien.

Warum? Weil der damalige Konflikt den Brüsseler Bürokraten dazu verhalf, ihren Einflussbereich auszudehnen und mehr Macht zu gewinnen. Heute sind mit Slowenien und Kroatien zwei der ehemaligen Landesteile Jugoslawiens Mitgliedsländer und Beitragszahler der EU, Bosnien und Herzegowina hat im vergangenen Jahr seinen Beitrittsantrag gestellt.

Kataloniens Ausscheiden aus der EU dagegen könnte weiteren Unabhängigkeitsbestrebungen (u.a. in der Lombardei und in Venezien, wo an diesem Wochenende ebenfalls Unabhängigkeitsreferenden stattfinden) den Rücken stärken, möglicherweise den Zerfall der EU einleiten und – um die Sprache der Biologie zu bemühen – den von ihr profitierenden Parasiten in Brüssel den Wirt entziehen.

Während der Konflikt derzeit also mit großer Sicherheit auf eine offene Konfrontation hinausläuft, stellen sich viele Menschen die Frage: Wird die EU tatsächlich zusehen, wenn Madrid Gewalt gegen Katalonien anwendet? Wird sie sogar einen Bürgerkrieg hinnehmen?

Um die Frage zu beantworten, sollte man einen kurzen Blick zurück auf die Jugoslawien-Kriege der Neunziger Jahre werfen. Bei ihnen handelte es sich um die schwersten militärischen Auseinandersetzungen auf europäischem Boden seit 1945. Damals wurden fünfzehn Städte 78 Tage lang rund um die Uhr aus der Luft bombardiert. Es wurden Splitterbomben und Uranmunition eingesetzt, für die Bevölkerung lebenswichtige Wasserversorgungssysteme und Heizkraftwerke zerstört und außer 344 Schulen auch 33 Krankenhäuser in Schutt und Asche gelegt – alles mit Zustimmung der EU.

Trotzdem halten noch immer viele Europäer an der Vorstellung fest, die EU und ihre Vorgängerinnen, die Europäische Gemeinschaft (EG) und die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) seien ins Leben gerufen worden, um nach den Schrecken des zweiten Weltkrieges für ein friedliches Europa zu sorgen. Zum Beweis führen sie an, dass Westeuropa in den vergangenen siebzig Jahren von militärischen Konflikten verschont geblieben ist.

Das aber ist nur die halbe Wahrheit: Die EU hat ihre Einstellung zu militärischer Gewalt nämlich nicht nur in Jugoslawien, sondern auch außerhalb Europas schon mehrmals deutlich gemacht, indem sie die Kriegseinsätze der USA, der NATO und der Vereinten Nationen im Nahen Osten und in Nordafrika mehrheitlich unterstützt hat.

Niemand sollte sich über den Ernst der gegenwärtigen Lage in Spanien Illusionen machen: Der Katalonien-Konflikt läutet eine Zeitenwende innerhalb der EU ein. Wir stehen an der Schwelle zur Rückkehr des Krieges nach Westeuropa, und die bisherige Untätigkeit der EU ist rein taktisch bedingt. Ihre Vertreter sehen zunächst zu, warten ab und hoffen darauf, dass sich die spanische Zentralregierung gegen die Separatisten durchsetzt.

Sollte Madrid aber in Bedrängnis geraten, werden die von mächtigen Lobbyorganisationen der Finanzindustrie getragenen Bürokraten in Brüssel auf keinen Fall tatenlos mit ansehen, wie ihnen der Boden für ihre Existenz entzogen wird. Wie sie vorgehen werden, lässt sich noch nicht voraussagen, aber wozu sie in der Lage sind, lässt sich aus der Geschichte ablesen.

https://brd-schwindel.org/tagesdosis-21-10-2017-katalonien-und-das-haessliche-gesicht-der-eu/

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Hand in Hand: Wie Finanzindustrie und Politik Katalonien in die Knie zwingen 5/5 (3)

Gastbeitrag:

Von Ernst Wolff

Im Streit um die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens zeigte sich letzte Woche, wie Finanzindustrie und Politik zusammenarbeiten, um ihre Macht aufrechtzuerhalten und die eigenen Interessen auch unter Missachtung geltender Gesetze durchzusetzen.

Am vergangenen Donnerstag verkündete die EU-Kommission, dass ein unabhängiges Katalonien kein Mitglied der EU bleiben könne und sein Finanzsystem demzufolge von der Finanzierung durch die EZB abgeschnitten werde. Bei verschiedenen spanischen Banken und Großunternehmen, die ihren Hauptsitz in Katalonien haben, kam es umgehend zu Krisensitzungen. Sie sind zum Überleben auf EZB-Nullzinskredite angewiesen, diverse Konzerne brauchen die EZB als einen wichtigen Aufkäufer ihrer Unternehmensanleihen.

Die Chefs der Banken und Großunternehmen wandten sich daraufhin in größter Sorge an Premier Rajoy und baten um Hilfe. Rajoy zeigte sich einmal mehr als treuer Gefolgsmann der Finanzelite und handelte umgehend: Bereits am Freitag verabschiedete seine Regierung ein Gesetz Dekret, das es spanischen Unternehmen erlaubt, ihren offiziellen Firmensitz innerhalb von 24 Stunden in andere Landesteile zu verlegen. Außerdem entbindet es sie der gesetzlich verankerten Pflicht, vor einer derartigen Entscheidung das Einverständnis ihrer Aktieninhaber einzuholen.

Normalerweise dauern Gesetzgebungsverfahren auch in Spanien Jahre, doch die Öffentlichkeit hat sich dort wie anderswo an die Erklärung der Politik gewöhnt: Wenn es um „die Finanzmärkte“ und um „systemrelevante Institutionen“ geht, wird ganz einfach der Notstand erklärt und geltendes Recht außer Kraft gesetzt.

Kaum war das Gesetz Dekret erlassen, da verlegten die beiden wichtigsten in Katalonien ansässigen Banken ihre Firmensitze. Die Caixabank, mit 18,8 Millionen Kunden Spaniens führende Privatkundenbank, zog offiziell nach Valencia. Zu diesem Zweck musste aber nicht einer der 37.000 Mitarbeiter oder auch nur eine der 5.468 Filialen verlegt werden – es reichte ein simpler Mausklick.

Spaniens fünftgrößte Bank Sabadell hatte bereits drei Tage vorher angekündigt, Katalonien den Rücken zu kehren und verlegte den Firmensitz nach Alicante. Gas Natural, einer der großen Energiekonzerne Spaniens und einer der Hauptprofiteure des Aufkaufprogramms von Unternehmensanleihen durch die EZB, entschied sich für Madrid, genauso wie die Hotelketten Derby und Unico, die Werbeagentur WPP, die Medienfirma Schipsted und der mittelständische Pharmaziekonzern Oryzon Genomics SA.

Der Vorgang zeigt deutlich, wie Politik und Finanzwirtschaft sich innerhalb der EU in die Hände spielen: Die Politik hilft Konzernen und Banken, sich auch im Falle einer Abspaltung Kataloniens weiter aus den Töpfen der EZB zu bedienen. Im Gegenzug darf die politische Führung des Landes sich über die EZB durch den Aufkauf von Staatsanleihen weiter mit Geld versorgen lassen – in einem Land, dessen Bankensystem seit Jahren von der EZB künstlich am Leben erhalten wird und dessen politische Elite zu den korruptesten in Europa zählt.

Es gab aber noch einen weiteren Grund für Rajoys blitzschnelles Handeln, der in den Medien weitgehend unerwähnt blieb. In der vergangenen Woche zeichnete sich nämlich ein Run auf die Banken in Katalonien ab, von dem insbesondere die Bank Sabadell betroffen war. Unabhängigkeitsgegner begannen, ihr Geld abzuziehen, weil sie dem Geldhaus übel nahmen, dass es seinen Hauptsitz in Katalonien hatte. Nun droht der Bank der umgekehrte Fall: Viele Unabhängigkeitsbefürworter werden ihr Geld abziehen, weil die Bank ihren Hauptsitz nach Valencia verlegt hat.

Die Situation zeigt, wie verfahren die Lage in Spanien ist. Sämtliche Maßnahmen der Zentralregierung schaden Kataloniens Finanzen, weil sie der autonomen Gemeinschaft Steuergelder entziehen. Eine Kompromisslösung scheint ausgeschlossen, denn keine der beiden Seiten kann zurückrudern, ohne bei der eigenen Anhängerschaft das Gesicht zu verlieren. Es wird also mit großer Sicherheit zu einer weiteren Eskalation des Konfliktes kommen, von der man eines bereits sagen kann: Finanzelite und Politik werden sie nutzen, um weiterhin Hand in Hand marschieren und gemeinsam dafür zu sorgen, dass der EZB-Geldfluss in ihre Richtung nicht versiegt.

– E N D E –

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Bankrun in Katalonien: Zerbricht Spanien? 5/5 (4)

Spaniens Linkspartei warnt kurz vor einer Unabhängigkeitserklärung Kataloniens vor Ausnahmezustand. Militärische Intervention? – Wie Finanzindustrie und Politik Katalonien in die Knie zwingen.

Der Generalsekretär der spanischen Linkspartei Podemos, Pablo Iglesias, warnt kurz vor einer möglichen Unabhängigkeitserklärung der katalanischen Regionalregierung vor einem Ausnahmezustand. “Wir raten der katalanischen Regierung zur Vorsicht: Erklären Sie nicht einseitig die Unabhängigkeit!”, sagte Iglesias der “Frankfurter Rundschau” (Montagausgabe).

Wenn man das Terrain der politischen Auseinandersetzung verlasse, könne man sehr schnell auf das gefährliche Terrain der Verhaftungen, des Verbotes politischer Parteien, der Ausgangssperre, der Versammlungsverbote geraten, so Iglesias weiter.

“Manche reden sogar schon von militärischer Intervention. Das klingt außerirdisch – aber viele Dinge haben vor einer Woche noch außerirdisch geklungen, und jetzt geschehen sie.” Er spreche sich zudem dafür aus, einen Vermittler einzusetzen.

Ernst Wolff kommentiert die Lage:

Im Streit um die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens zeigte sich letzte Woche, wie Finanzindustrie und Politik zusammenarbeiten, um ihre Macht aufrechtzuerhalten und die eigenen Interessen auch unter Missachtung geltender Gesetze durchzusetzen.

Am vergangenen Donnerstag verkündete die EU-Kommission, dass ein unabhängiges Katalonien kein Mitglied der EU bleiben könne und sein Finanzsystem demzufolge von der Finanzierung durch die EZB abgeschnitten werde. Bei verschiedenen spanischen Banken und Großunternehmen, die ihren Hauptsitz in Katalonien haben, kam es umgehend zu Krisensitzungen. Sie sind zum Überleben auf EZB-Nullzinskredite angewiesen, diverse Konzerne brauchen die EZB als einen wichtigen Aufkäufer ihrer Unternehmensanleihen.

Die Chefs der Banken und Großunternehmen wandten sich daraufhin in größter Sorge an Premier Rajoy und baten um Hilfe. Rajoy zeigte sich einmal mehr als treuer Gefolgsmann der Finanzelite und handelte umgehend: Bereits am Freitag verabschiedete seine Regierung ein Gesetz, das es spanischen Unternehmen erlaubt, ihren offiziellen Firmensitz innerhalb von 24 Stunden in andere Landesteile zu verlegen. Außerdem entbindet es sie der gesetzlich verankerten Pflicht, vor einer derartigen Entscheidung das Einverständnis ihrer Aktieninhaber einzuholen.

Normalerweise dauern Gesetzgebungsverfahren auch in Spanien Jahre, doch die Öffentlichkeit hat sich dort wie anderswo an die Erklärung der Politik gewöhnt: Wenn es um „die Finanzmärkte“ und um „systemrelevante Institutionen“ geht, wird ganz einfach der Notstand erklärt und geltendes Recht außer Kraft gesetzt.

Kaum war das Gesetz erlassen, da verlegten die beiden wichtigsten in Katalonien ansässigen Banken ihre Firmensitze. Die Caixabank, mit 18,8 Millionen Kunden Spaniens führende Privatkundenbank, zog offiziell nach Valencia. Zu diesem Zweck musste aber nicht einer der 37.000 Mitarbeiter oder auch nur eine der 5.468 Filialen verlegt werden – es reichte ein simpler Mausklick.

Spaniens fünftgrößte Bank Sabadell hatte bereits drei Tage vorher angekündigt, Katalonien den Rücken zu kehren und verlegte den Firmensitz nach Alicante. Gas Natural, einer der großen Energiekonzerne Spaniens und einer der Hauptprofiteure des Aufkaufprogramms von Unternehmensanleihen durch die EZB, entschied sich für Madrid, genauso wie die Hotelketten Derby und Unico, die Werbeagentur WPP, die Medienfirma Schipsted und der mittelständische Pharmaziekonzern Oryzon Genomics SA.

Der Vorgang zeigt deutlich, wie Politik und Finanzwirtschaft sich innerhalb der EU in die Hände spielen: Die Politik hilft Konzernen und Banken, sich auch im Falle einer Abspaltung Kataloniens weiter aus den Töpfen der EZB zu bedienen. Im Gegenzug darf die politische Führung des Landes sich über die EZB durch den Aufkauf von Staatsanleihen weiter mit Geld versorgen lassen – in einem Land, dessen Bankensystem seit Jahren von der EZB künstlich am Leben erhalten wird und dessen politische Elite zu den korruptesten in Europa zählt.

Bankrun in Katalonien

Es gab aber noch einen weiteren Grund für Rajoys blitzschnelles Handeln, der in den Medien weitgehend unerwähnt blieb. In der vergangenen Woche zeichnete sich nämlich ein Run auf die Banken in Katalonien ab, von dem insbesondere die Bank Sabadell betroffen war. Unabhängigkeitsgegner begannen, ihr Geld abzuziehen, weil sie dem Geldhaus übel nahmen, dass es seinen Hauptsitz in Katalonien hatte. Nun droht der Bank der umgekehrte Fall: Viele Unabhängigkeitsbefürworter werden ihr Geld abziehen, weil die Bank ihren Hauptsitz nach Valencia verlegt hat.

Die Situation zeigt, wie verfahren die Lage in Spanien ist. Sämtliche Maßnahmen der Zentralregierung schaden Kataloniens Finanzen, weil sie der autonomen Gemeinschaft Steuergelder entziehen. Eine Kompromisslösung scheint ausgeschlossen, denn keine der beiden Seiten kann zurückrudern, ohne bei der eigenen Anhängerschaft das Gesicht zu verlieren.

Es wird also mit großer Sicherheit zu einer weiteren Eskalation des Konfliktes kommen, von der man eines bereits sagen kann: Finanzelite und Politik werden sie nutzen, um weiterhin Hand in Hand marschieren und gemeinsam dafür zu sorgen, dass der EZB-Geldfluss in ihre Richtung nicht versiegt.

http://www.mmnews.de/wirtschaft/31671-bankrun-in-katalonien-zerbricht-spanien

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