Handel: Babys »frisch aus dem Mutterleib« Bisher noch keine Bewertung

In Nigeria werden Kinder regelrecht »gezüchtet«, um sie an Zuhälter, illegale Adoptiveltern und Organhändler zu verkaufen – auch nach Deutschland…

»Nachschub auch für deutsche Perverse …«

Mit über 140 Millionen Menschen ist Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas. Obwohl der zentralafrikanische Staat der elftgrößte Ölproduzent der Welt ist, gehört es zu den sechs ärmsten Ländern der Erde.

Korruption, Arbeitslosigkeit und die Kriminalität sind hoch. Schätzungen der International Labour Organisation (ILO) zufolge, stammen 40 Prozent der Straßenkinder aus dem Menschenhandel.

»Nachschub«“ gibt es genug: Alleine 1,8 Millionen Aids-Waisen leben in Nigeria, die praktisch ungeschützt sind und jederzeit skrupellosen Menschenhändlern in die Hände fallen können.

Die Hauptabnehmerstaaten der Kinderhändler in Europa sind: Belgien, Spanien, die Niederlande und Deutschland. 80 Prozent der Verschleppten werden zur Prostitution gezwungen.

Deutschland: DAS Paradies für Kinderschänder

Mindestens zehn Kinder werden täglich »verkauft«

Es gibt aber auch Fälle, in denen ungewollt Schwangere freiwillig in die Kliniken kommen, um ihr Neugeborenes gegen Geld anzubieten. Manchmal werden Mädchen mit dem Wissen und der Unterstützung ihrer Eltern schwanger, damit sie das Kind nach der Entbindung verkaufen können, um so ihre Familie zu ernähren.

Nach staatlichen Angaben gibt es in Nigeria keine Statistik, wie viele Babys pro Jahr auf diese Weise »gezüchtet« und dann angeboten werden.

Kinderzucht für den Organhandel und Prostitution ist ein einträgliches Geschäft. Mindestens zehn Kinder werden täglich in Nigeria verkauft, so mutmaßen Experten der Vereinten Nationen.

»Frisch aus dem Mutterleib«

Erst vor zwei Jahren wurde einem nigerianischen Aktivisten, der vorgab, ein Baby kaufen zu wollen, eines »frisch aus dem Mutterleib« angeboten.

Kindesmissbrauch um 80 Prozent gestiegen!

Handel mit Organen und Körperteilen

In der Vergangenheit deckte die nigerianische Polizei ein ganzes Netzwerk von »Babyfabriken« auf. Sie waren als Geburtskliniken, Waisenhäuser oder Obdachlosenheime getarnt.

Hier einige Beispiele:

  • In einem angeblichen Kinderheim fand die Polizei sieben schwangere Mädchen und fünf Helfer. Die Mädchen waren zwischen 15 und 18 Jahre alt und waren seit über sechs Monaten gefangen gehalten worden.
  • In Lagos, der heimlichen Hauptstadt Nigerias mit rund 11 Millionen Einwohnern, schlossen die Behörden ein Waisenhaus wegen des Verdachts auf Kinderhandel. Bei der Durchsuchung des Mülls stießen die Ermittler auf verkohlte Babyknochen. Die Polizei ging davon aus, dass dort mit Organen und Körperteilen gehandelt wurde, möglicherweise auch für Opferrituale oder Transplantationen.
  • Nach Angaben von Zeugen in anderen Fällen wurden Babys zur Adoption, späteren Zwangsarbeit, Prostitution oder sexuellen Missbrauch angeboten.

Wissenschaftler fordern Tötung Neugeborener

»Babyzucht-Kliniken«

Ein besonders schlimmer Fall ereignete sich vor einige Jahren in der nigerianischen Stadt Enugu.

Dort wurden 20 junge Mädchen bei einer Razzia befreit. Polizeichef Desmond Agu sagte damals:

»Als wir das Krankenhaus durchsucht haben, fanden wir vier Frauen, die schon bis zu drei Jahre in der Klinik verbracht hatten, um Babys zu züchten.«

Es handelte sich dabei um mittellose Teenager, die ein Kind nach dem anderen austrugen. Der Chefarzt der Klinik hatte sogar Jungen eingeladen, um die Mädchen zu schwängern.

Die meisten der  Befreiten hatten jedoch Angst vor Racheakten und schwiegen. Nur anonym war eine 18-Jährige bereit, über ihre Gefangenschaft zu berichten:

»Sobald ich im Krankenhaus war, bekam ich eine Spritze. Ich verlor das Bewusstsein. Als ich wieder zu mir kam, merkte ich, dass ich vergewaltigt worden war.«

Mit 19 anderen jungen Mädchen war sie dann wochenlang in ein schäbiges Zimmer eingesperrt und erneut vergewaltigt worden.

Der Babyhandel in Enugu flog erst auf, als eine Frau mit einem dort gekauften, einem Tag alten Kind, auf dem Weg nach Lagos von den Behörden gefasst wurde.

135 Euro für ein Baby

Ein Frauenarzt lockte in einem anderen Fall ungewollt schwangere Mädchen mit dem Versprechen einer  Abtreibung in seine Klinik. Willigten die jungen Frauen ein, war plötzlich von Abtreibung keine Rede mehr. Sie wurden für den Rest ihrer Schwangerschaft gefangen gehalten.

Nach der Geburt erhielten sie  135 Euro für ihr Baby. Diese wurden dann für 2.000 bis 3.000 Euro weiterverkauft, auch an Ausländer.

http://www.michaelgrandt.de/handel-babys-frisch-aus-dem-mutterleib/

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Der Honigmann

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Die größte humanitäre Krise der Welt wird von den West-Medien praktisch ausgeblendet. Bisher noch keine Bewertung

Dieser Herr Professor aus Indien sitzt in den USA und ihr könnt sehen, mit welcher Vorsicht er sich ausdrückt. Und man muss dankbar sein, dass sie den Mund wenigstens ein klein wenig öffnen.

Prof. Vijay Prashad
Aus dem Englischen: Einar Schlereth

Saudischer Bombenangriff auf Sana’a 1916
 Vor einem Tag hat ein Saudi-Jet eine Autokolonne im Distrikt Mawzaa/Jemen beschossen, bei dem mindestens 20 Zivilisten getötet wurden, viele aus einundderselben Familie. Diese Autos transportierten Menschen, die vor den erneuten Kämpfen nahe der Stadt Taiz im südwestlichen Jemen flohen. ‚Nirgends im Jemen sind Zivilisten sicher,“ sagte Shabia Mantoo von der UN-Flüchtlingsbehörde (UNHCR). Dieser Vorfall, wie viele andere zuvor, sagt die UNHCR ‚zeigt die extreme Gefahr für die zivilen Personen, besonders jene, die fliehen wollen. Sie erdulden die meiste Gewalt.‘

Saudiarabien hat dazu kein offizielles Statement abgegeben. Wahrscheinlich wird das Prüfteam des Königreichs für derlei Vorfälle (JIAT) die Beweise prüfen. Früher sind Grausamkeiten von der JIAT geprüft worden – in einem Bericht vom April 2017 und in vielen Fällen gestand man die Schuld ein. Aber in jedem Fall sagt die Saudi-Regierung, sie habe nicht gewusst, dass es sich um ein Hospital handelte, dass man bombardiert habe, oder dass die zivilen Wohngebiete von der anti-Saudi-Koalition als Militär-Basen benutzt würden. Es ist unmöglich, das Gewicht der Beweise zu leugnen, die zeigen, dass die Saudis zivile Gebiete bombardieren – Schulen, Hospitäler, Märkte und Wohngebiete. Aber die Regierung weigert sich, die Verantwortung zu übernehmen.

Das reichste Land der arabischen Welt, Saudiarabien, begann gegen das ärmste Land der arabischen Welt 2015 Krieg zu führen. In dieser Periode ist Jemen – mit einer Bevölkerung von 25 Millionen Bewohnern – erheblich zerstört worden. Die UN hat das Ausmaß der Gräuel dokumentiert. Die Zahlen sind schrecklich. Über 20 000 Menschen sind schon in diesem Krieg gestorben, mindesten die Hälfte davon Zivilisten. Die Zahl der Verletzten kann nicht erfasst werden, da mehr als die Hälfte der Hospitäler und medizinischen Zentren nicht funktionieren. [Warum schreibt er nicht die Wahrheit? Sie funktionieren deshalb nicht, weil sie von den Saudis nach den Koordinaten der USA weggebombt wurden. D. Ü.]

Das Leben für die Überlebenden ist gefährlich. Für sie zieht sich die Zeit in die Länge, da der Krieg endlos weitergeht. Die Leiden nehmen zu. Alte Krankheiten tauchen wieder auf. Darunter Hunger. Vergangene Woche hat der Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für den Jemen, Ismail Ould Cheikh in New York den Sicherheitsrat über die Situation im Jemen informiert. Er sagte, dass 20 Millionen von Jemens 25 Millionen vom Krieg betroffen sind. Die meisten haben wenig Zugang zu Wasser, Kanalisation, Hygiene und Nahrung. Sieben Millionen, darunter 2.3 Mill. Kinder – leiden akuten Hunger. Es gibt jetzt 320 000 vermutete Fälle von Cholera und 1700 bestätigte Tote.

Wir haben Berichte aus dem Jemen erhalten dank einigen UN-Personen, Journalisten und Jemeniten, die – vergeblich – versuchten, die internationale Gemeinde aufzurütteln. Als die UNO versuchte, drei BBC-Journalisten auf einem Hilfs-Flug nach Sana‘a mitzunehmen, wurde die Landung des Flugzeugs von den Saudis verhindert. Ben Lassoued, der für das UN-Büro für die Koordinierung der Humanitären Angelegenheiten im Jemen, sagte:

„Es ist unglücklich und mit ein Grund, weshalb der Jemen mit einer der größten humanitären Krisen der Welt so wenig Aufmerksamkeit in den internationalen Medien erhält.“

Jemen, Somalia, Südsudan und Nigeria sind alle in den Klauen von Menschen gemachten Hungersnöten, wo 20 Millionen Menschen langsam verhungern. Wo keine humanitäre Hilfe möglich ist. [Und in allen diesen Fällen sind es von den USA fabrizierte Krisen. Tja, der Herr Professsor hat Angst um seinen Lehrstuhl. D. Ü.] Von den großen Mächten gab es wenig Beachtung. Bilder auf sozialen Medien von spindeldürren Kindern rufen Mitleid hervor, aber keine Handlung. Die UNO konnte nur 43% der 6.27 Mrd. Dollar aufbringen, die dringend benötigt werden, um die Hungersnot in diesen vier Ländern zu verhindern. Die USA haben 1.9 Mrd $ gespendet. Aber das ist ein Bruchteil von dem, was die US-Waffenindustrie verdiente durch den Verkauf von Waffen an die Saudis und die neuen Bomben-Lieferungen, um Jemen in den Hunger zu bomben. Als Präsident Trump kürzlich Saudiarabien besuchte, schloss er einen 110 Mrd. $ Waffendeal mit den Saudis. Dies ist zusätzlich zu den 350 Mrd. $ Waffenverkäuf über 10 Jahre.

Mit anderen Worten schürt die USA einen Konflikt, der zu Verbrechen und Hunger führte. Sie ist verantwortlich – durch seine Stellvertreter – für diese Verwüstung.

2016 kam eine UN-Expertenrunde zum Schluss, dass im Krieg der Saudis im Jemen grobe Menschenrechts-Verbrechen dokumentiert wurden, die „weit verbreitet und systematisch“ sind. Was am erschütterndsten an ihrem Bericht ist, zeigt sich in der Dokumentation über die Saudi-Luftangriffe auf die Transportrouten (zu Wasser und zu Lande), die Lagerhallen für Nahrungsmittel (etwa ein Lagerhaus von Oxfam) und ein Wasserprojekt, das von der EU finanziert worden war. Außerdem heißt es dort, dass man „drei Angriffe der Koalition auf lokale Nahrungs- und Landwirtschafts-Produktionsstätten dokumentiert habe“. 2015 zerstörten die Saudis Kräne und Lagerhäuser in der Hafenstadt Hudaydah. Da 90 % der Nahrung des Jemen importiert wird, sind diese Zerstörungen katastrophal gewesen. Diese Zerstörungen und auch die Zerstörung der Wasserreinigungsanlagen haben zu dem Hunger [und der Cholera! D. Ü.] im Lande geführt.

Der Bericht von Cheikh hat die Mitglieder des Sicherheitsrates nicht gerührt. Sie saßen schweigend da. Chinas Botschafter Liu Jieyi ist der Präsident des Rates für den Juli. Er sagte, dass die stillen Mitglieder „einer Meinung sind über den Ernst der Situation“ und dass sie eine „politische Lösung als den einzigen Weg unterstützen, um den Konflikt in Jemen zu beenden“. Drei von der UNO ausgehandelte Friedensgespräche sind gescheitert, und beide Seiten wiesen auch die jüngste Runde im August vergangenen Jahres zurück. Im Mai d. J. sollten Gespräche beginnen. Vergeblich. Diskussionen begannen in Oman mit vertrauensbildenden Maßnahmen. Die UNO bot an, die Hafenstadt Hudaydah einem neutralen Land zur Kontrolle zu geben. Aber man konnte sich auf keinen Kandidaten einigen.

Justin Forsyth von der UNICEF sagte gestern vor einem Unterkomitee für Auslandsbeziehungen des Senats aus. Er betonte, dass die Krise an Orten wie dem Jemen sofortige Aufmerksamkeit erforderten. Hilfsgelder müssten sofort beschafft werden und ein politische Lösung scheint möglich zu sein. Diese Kriege scheinen endlos. Ihre Tragödien nehmen geometrisch zu. Er sagte:

„Konflikte, extreme Klima-Ereignisse wie Dürre, Umwelt-Verschlechterung, Klimawandel, Verlust von Lebensgrundlagen und Armut stärken Hunger und Krisen. Wenn wir nicht die Ursachen angehen, werden die Krisen weitergehen.“

Herr Forsyth war mutig, diese tieferen Ursachen zu nennen. Aber einige hat er ausgelassen: ein ökonomisches Modell, das Einkommensungleichheit fördert und menschliche Arbeit durch Maschinen ersetzt und eine herzlose Missachtung von Leiden in weiten Gebieten der Welt, die nicht in der Lage waren, die Ketten der Armut der Kolonial-Zeit abzuschütteln. Die Senatoren nickten mit den Köpfen. Sie sind einsichtig.

Dann geht es weiter. Waffendeals müssen begrenzt werden. Mit Donatoren muss gesprochen werden. Es ist so viel an einem Tag zu tun. So schwierig, sich auf jedes Problem in der Welt zu konzentrieren. Diese Stories des Leidens sind so schwierig zu verdauen. Man braucht wohl erst einmal einen starken Kaffee?

https://einarschlereth.blogspot.de/2017/07/die-grote-humanitare-krise-der-welt.html#more

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Der Honigmann

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MAMA DEUTSCHLAND Bisher noch keine Bewertung

von Akif Pirinçci

Irgendwo in der Mitte des Filmes sagt Akin, die Europäer wollten immer die große Liebe, die Afrikaner aber nur ihren Spaß. Dabei weiß der Mann gar nicht, wie recht er hat – im Sinne der menschlichen Evolution. Die Rede ist von „Cool Mama“, einer Langzeit-Dokumentation, die bei 3Sat am 29. Mai abends ausgestrahlt wurde:

„Eigentlich waren es die bunten Stoffe, die sie an Afrika faszinierten. Doch dann verliebte sich die attraktive 50-jährige Modemacherin Ann aus München in den jungen Nigerianer Akin – Beginn einer unkonventionellen Beziehung.“

Was sich anhört wie ein zum Losprusten anregendes Klischee über schwarzschwanzverliebte weiße Schabracken oder wie eine Tragödie über die weibliche Altersverzweiflung ist jedoch viel mehr als das. Zum einen ist der Film raffiniert rassistisch, weil entgegen des Bestrebens des Filmemachers beim gedanklich stets immer einen Schritt vorauseilenden Zuschauer doch nur das Bild des „doofen Bimbos“ hängenbleibt, der außer besinnungslos und wahllos ficken sonst nix kann und will.

Zum anderen zeigt die Doku, auch wenn sie vorgibt, eine „unkonventionelle Beziehung“ zu beleuchten, woran Afrika krankt. Nämlich an schwarzen Männern, die, wie man im Laufe des Filmes sieht, ständig auf ihren schmutzigen Straßen tanzen, anstatt in die Hände zu spucken, und an schwarzen Frauen, deren einziger Lebenssinn offenkundig nur darin besteht, so viel zu kalben wie es nur geht.

Mehr jedoch ist „Cool Mama“ ein Dokument, das spiegelbildlich das heutige bürgerliche Verständnis, welches selbstredend ein vergrünisiertes ist, von der Migration auslotet. Obwohl das Stück als eine kuriose One-World-Love-Story nach der Menopause anmutet und vordergründig nichts mit dem gegenwärtigen Invasionsirrsinn gemein zu haben scheint, so ist das dahinter steckende und bis zum staatlichen Handeln greifende Konzept dasselbe.

Bloß daß es sich hier im Kleinen bzw. im Privaten vollzieht – anerkennend muß man sagen: Respekt!, weil (anfangs) aus der eigenen Tasche gelöhnt –, und dort im Großen als staatlich oktroyiertes Dogma. Es ist die Umkehrung des Begriffs der Migration in allen Punkten:

  1. Nicht ein einheimischer älterer reicher Mann holt sich eine sexuell attraktive, arme junge Fremde ins Land und Bett, sondern umgekehrt (das Merkel-Prinzip).
  2. Nicht der Migrant ist es, der sich, endlich im gelobten Land angekommen, nach Leibeskräften anstrengt, um das Wohlstandsniveau der Indigenen zu erreichen, sondern die Indigenen lassen ihn freundlicherweise diese Mühsal überspringen. Der Migrant braucht nicht anderes zu tun, als Migrant zu sein, um an westlichen Wohlstand zu gelangen.
  3. Nicht der Migrant ist es, der seine in der Regel archaische Lebensweise, insbesondere seine karnickelhafte Fortpflanzungsstrategie, zugunsten eines vorausschauenden westlichen Lebens aufzugeben braucht. Im Gegenteil, der Einheimische bettelt geradezu darum, daß er seinen Waka-Waka-This-Time-For-Africa-Style beibehält.
  4. Nicht für das große Ganze, also für die Bewältigung der üblichen Probleme einer zig Millionen Einwohner umfassenden Gesellschaft werden sämtliche Energien des Landes verwendet, sondern hauptsächlich für die Migration. Und zwar nicht, weil sie dem Land Vorteile bringt, im Gegenteil, weil sie zu seinem Nachteil gereicht.

Aber der Reihe nach, schließlich geht es hier um Liebe – zu Beginn jedenfalls. Ann nennt sich Modedesignerin mit eigenem Geschäft. Allerdings scheint ihr Modegeschmack in den 80ern festgefahren zu sein, denn von dem, was man im Film von ihrer Kollektion zu sehen bekommt, läßt sich heutzutage nur noch die sehr alte Frau anlocken, die ihren einstigen Modestil von anno dunnemals inzwischen in weiter, weiter Größe in die Gegenwart gerettet haben möchte. Folgerichtig eine kleine Marktlücke, die für den Mainstream der Modeindustrie vernachlässigbar ist. Und gerade deshalb ein voller Erfolg für die tüchtige Ann!

Ann reist schon vor 40 Jahren nach Afrika und ist erstmal geschockt von dem ganzen Elend. Aber auch auf einer Unkrautwiese wachsen hübsche Blumen. In dem Fall haben diese Blumen Top-Bodys und ganz lange und dicke Schwänze.

Mit den weißen Männern hat Ann nämlich so ihre Probleme seit sie alt geworden ist. Diejenigen, die sich für sie interessieren könnten, sind auch so alt wie sie, wenn nicht schon richtige Opas. Ihre Einstellung in dieser Sache mag man wie sie es immer gern betont „unkonventionell“ nennen, doch in Wirklichkeit ist es Realitätsverleugnung und im höchsten Maße narzißtisch.

Es ist das Drama einer Frau, die nicht akzeptieren will, daß ihre besten Jahre in der Abteilung „Liebe und Unterleibsgymnastik“ schon längst vorbei sind und nur noch die Herren mit den weißen Haaren und in der Strickjacke für sie in Frage kommen (ironischerweise ist es am Filmende exakt solch eine Strickjacke, die sie vor dem kostspieligen „Neger“ rettet). Ohne ihr Geld würde nicht einmal ein verhungernder Eritreer sie anfassen.

So lernt sie dort den um Dekaden jüngeren Akin kennen und nimmt ihn gleich zu sich nach Hause nach München. Aber „ich wollte nicht, daß er Taxifahrer oder Tellerwäscher wird“ sagt die damals Frischverliebte, was ein Licht auf die berufliche Qualifikation auf ihren Geliebten wirft. Deshalb eröffnet sie für ihn extra das „AFRICA & HOUSE“, eine Begegnungsstätte für schwarz-weiße Partnerschaften, wo auch afrikanischer Touristenkram verkauft wird und Lesungen mit Multikulti-Prominenten stattfinden.

Was Akin dort genau treibt, kommt in dem ganzen Film nicht heraus, denn außer „er kann gut kochen“ ist über seine Fähigkeiten nix zu erfahren. Auch beherrscht Akin-im-Wunderland selbst nach über zwanzig Jahren kaum Deutsch und wechselt um sich ausdrücken zu können ständig in ein afrikanisches Pidgin-Englisch.

Überhaupt macht er in jeder Momentaufnahme einen schwerst angenervten Eindruck, geradeso als verfluche er sein Schicksal, von dieser redseligen Oma finanziell abhängig zu sein. Auf die Idee, durch Arbeit sich selber etwas aufzubauen, kommt der schicke Ebony anscheinend nicht.

Vielleicht macht ihm aber auch der kontinuierlich angeforderte Sexdienst am welken Fleisch arg zu schaffen. Einmal fragt ihn der Filmemacher, ob er Ann genauso lieben würde, wenn sie eine „arme Maus“ wäre. Da muß Akin erst einmal schlucken und eine Schockpause einlegen. Dann bringt er etwas kleinlaut ein „Ja“ hervor, und der Zuschauer muß sich vor Lachen beömmeln bei diesem artistischen Kabinettstückchen.

Nun heiraten hierzulande auch gewitzte, weiße junge Männer „reich“. Allerdings rücken sie dann nicht ein paar Jahre später mit der sensationellen Meldung heraus, daß sie eigentlich schon verheiratet wären und schon fünf Kinder hätten. Wie bitte? Ja, richtig gehört, der Akin hat nämlich während all der Jahre bei Oma Ann nicht nur gut gekocht, sondern im wahrsten Sinne des Wortes Familienurlaube bei Mama Afrika gemacht. Dabei scheint er vielleicht unter Voodoo-Einfluß geheiratet und fünf kleine Leben gezeugt zu haben. Ann ist ihm aber nicht gram, weil sie ja in dieser Beziehung „unkonventionell“ denkt, und außerdem hätte ja Akin auch hier, also jetzt während er mit ihr zusammen gewesen war, öfter mal seine Rute in Fremdgewässer ausgeworfen. Wahrlich, wer solch einen Permanentdruck in der Leitung hat, den müßte der Amtsarzt schon wegen akuter Überlastung arbeitsunfähig schreiben. „Da ist immer etwas, das mich ihm vertrauen läßt – ich kann es mir aber nicht erklären“, interpretiert Ann das Malheur. Ich schon, behalte jedoch meine Meinung höflichkeitshalber für mich.

Wat nu? Ann und Akin reisen nach Afrika zu der Ehefrau und zu den Kindern. Schon da ändert sich das Verhältnis ein wenig. Sie gerät sukzessive in die Rolle der Großmutter, die sich ein bißchen um die Familienverhältnisse des Sohnes kümmert. Die Kinder sollen sie auch als Oma ansprechen. Seinen sexuellen Frondienst in ihrem Bett muß der schwarze Sohn trotzdem ableisten, denn das war ja ursprüngliche der Zweck der Übung. Oft würde er in einer Nacht mehrmals die Betten wechseln, wie Ann, anscheinend inzwischen völlig plemplem, ganz stolz kundtut.

Dann kommt das neue Projekt an die Reihe: Die afrikanische Akin-Familie muß nach Deutschland zu Papa. Selbstverständlich wird für diese gleich eine Eigentumswohnung in München gekauft, wobei jedoch Papa Ann weiterhin zu Sexualdiensten sein muß. Ist vielleicht auch besser so, denn wie gesagt, Akin frühstückt zwischendurch gern auswärts, und bei so viel Nähe zu der Ehefrau wäre Ärger vorprogrammiert. Der unkonventionellen Oma Ann macht das ja wie erwähnt nichts aus.

Der letzte Akt der Tragödie ist etwas tragisch. Zwischen Ann und Akin läuft es nicht mehr ganz rund. Ob es daran liegt, daß selbst ein Sperma-Herkules wie Akin beim besten Willen keine Greisin mehr ficken kann und will, bleibt Spekulation. Viel eher scheint die Vermutung zu greifen, daß Akin inzwischen seine Schäfchen im Trockenen hat und sehr gut weiß, wie der Migrationshase hierzulande läuft. Denn mal ehrlich, bei der hammermäßigen Staatstütze für eine ungebildete Ehefrau, fünf Kinder und ihn im vorgerückten Alter muß er da noch die trockene Pflaume von …?

Folgerichtig sagt auch Ann: „Es ist nicht mehr mein Problem.“ Sie hat schon eine neue Bekanntschaft gemacht – eine Strickjacke namens Max. Nun besucht sie mit ihm Museen und ist dort gelandet, wo sie nie hinwollte, nämlich in der Greisenzweisamkeit mit einem weißen alten Mann. Positiv gedacht hat sie durch ihre Tüchtigkeit und die Absage an die Konvention aus ihrem Frauenleben das Allerbeste an Sex, Eitelkeit und Selbstbewußtsein bis zum letzten Tropfen herausgewrungen – außer Liebe. Das Negative an der Geschichte interessiert sie nicht, weil es ja nicht mehr ihr Problem ist. Dafür ist ab nun die deutsche Gesellschaft zuständig.

Am Anfang sagte ich, daß diese komische Love Story sinnbildlich für die heutige Migrationskatastrophe steht, sozusagen in en miniature. Die Handelnden selbst sind pathetisch ausgedrückt dabei völlig unschuldig. Jede/r verfolgt ihr/sein Ziel zu einem besseren Leben, und wo gehobelt wird, fallen Späne.

Schuldig aber sind Gesetzesmacher, Medien, Staat, die Migrationsindustrie und ein gänzlich verblödetes Gutmenschen-Bürgertum, denen bei der romantischen Vorstellung von Vielfalt und Buntheit gewaltig einer abgeht und die nach dem erfolgreichen Abspritzen das Aufwischen dem Volk überlassen.

So wie Ann bestimmt ein paar heiße afrikanische Nächte hatte und den nun anbrechenden Tag dem deutschen Steuertrottel überläßt.

https://brd-schwindel.org/mama-deutschland/

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Der Honigmann

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