TPP-Handelsverhandlungen kommen trotz Kanada-Wackeln voran 5/5 (3)

Mitglieder der Transpazifischen Partnerschaft haben einen neuen Rahmen zur Wiederbelebung des vorgeschlagenen Handelsabkommens vereinbart, nachdem die USA Anfang dieses Jahres zurückgetreten sind.

Am Rande des Apec-Gipfels in Vietnam haben die übrigen elf Nationen eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der sie sich zum freien und offenen Handel bekennen.

Kanada war angeklagt worden.

Jedoch sagte sein Handelsminister, dass gute Fortschritte jetzt gemacht worden sind. François-Philippe Champagne bestritt auch, dass Premierminister Justin Trudeau am Freitag ein Führungstreffen in der TPP absichtlich übersprungen und sein Nichterscheinen für eine Verwechslung verantwortlich gemacht habe.

“Es gab nie die Absicht, bei keinem Treffen zu erscheinen”, sagte er.

Herr Trudeau sagte früher in der Woche, dass Kanada nicht in einen erneuerten TPP-Deal gehetzt würde.
Die Delegation des Landes erklärte, dass die Arbeits- und Umweltrechte entscheidende Säulen eines neuen Abkommens sein würden, fügte jedoch hinzu, dass noch viel getan werden müsse.
Kanadische Beamte sagten, dass Kanada nicht das einzige Land sei, das mehr Zeit habe, um durch die Vereinbarung zu arbeiten.

Die anderen Länder, die auf ein Abkommen hinarbeiten, sind Australien, Chile, Neuseeland, Brunei, Singapur, Japan, Malaysia, Mexiko, Peru und Vietnam.

Präsident Donald Trump hat die USA im Januar aus dem ursprünglichen 12-Länder-TPP-Abkommen zurückgezogen.
Das Angebot zur Wiederbelebung des TPP, das 40% der Weltwirtschaft abdecken würde, wurde von Handelsministern aus Japan, Australien und Neuseeland angeführt.

Weiter ohne Trump

Von Jonathan Head, Korrespondent der BBC Südostasien

Als Präsident Trump die TPP aufgab, wurde allgemein erwartet, dass der Deal zusammenbrechen würde.

Es war ursprünglich von Präsident Obama verfochten worden, zum Teil um den Einfluss der USA in der asiatisch-pazifischen Region aufrechtzuerhalten, und die US-Wirtschaft war größer als die aller anderen Mitglieder zusammen.

Die verbleibenden Länder müssen nun die Bedingungen des Abkommens neu verhandeln, da der Zugang zum riesigen US-Markt der Preis war, der weniger entwickelte Länder, darunter Vietnam und Peru, davon überzeugte, schwierige Bedingungen in Bereichen wie Arbeitnehmerrechte und Schutz von geistiges Eigentum.

Kanada ist weiterhin besorgt darüber, dass die eingegangenen Verpflichtungen jede Neuverhandlung des riesigen nordamerikanischen Freihandelsabkommens beeinflussen könnten, das möglicherweise erforderlich ist, wenn Präsident Trump seine Drohungen fortsetzt, ebenfalls aus dem Abkommen auszusteigen.

Aber die 11 TPP-Mitglieder sagen jetzt, sie hätten genug Zustimmung zu dem, was sie die Kernelemente des Handelspaktes nennen, um vorwärts zu kommen, auch wenn es noch nicht klar ist, wann es fertiggestellt wird.

Quelle: http://www.bbc.co.uk

Geposted von David Icke

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Neue Hinweise auf einen verborgenen achten Kontinent 4.2/5 (5)

Heute liegen nur noch sechs Prozent seiner Fläche über dem Wasser. Und doch sprechen immer mehr Indizien für einen achten Kontinent namens Zealandia.

Zwei Monate lang kreuzten Geowissenschaftler an Bord des Forschungsschiffes »JOIDES Resolution« durch die Weiten des Pazifiks zwischen Neuseeland, Australien und Neukaledonien – wo nach ihren Erkenntnissen vor 70 Millionen Jahren eigentlich festes Land gelegen haben muss. Zealandia heißt der offiziell noch nicht bestätigte Kontinent, der heute zu 94 Prozent versunken ist und dessen größte noch vorhandene Landmassen Neuseeland, Neukaledonien und Inseln wie Lord Howe vor der australischen Küste sind. Die Tiefseebohrungen der beteiligten Forscher um Gerald Dickens von der Rice University bringen weitere Details zur Geschichte der ehemaligen Landmasse und dazu, welche Rolle sie beispielsweise für viele Tier- und Pflanzenarten gespielt haben könnte.

Wie die Forscher auf ihrem Expeditionsblog schreiben, fanden sich in den Sedimentproben unter anderem zahlreiche Fossilien – beispielsweise von Algen und Weichtieren, die in flachen und warmen Gewässern lebten, sowie Sporen und Pollen von Landpflanzen. Sie deuten an, dass die Geografie und das Klima Zealandias einst deutlich anders waren, als dies über große Teile des Gebiets heute der Fall ist. Zugleich bestätigte sich, dass sich der geologische Untergrund von Zealandia stark von der typischen ozeanischen Kruste unterscheidet, die man in dem Meeresgebiet eigentlich erwarten müsste. Zealandias Kruste entspricht im Durchmesser nicht einer typischen kontinentalen Landmasse, die 30 bis über 45 Kilometer dick sein kann. Sie ist aber auch deutlich mächtiger als die üblichen sieben Kilometer für ozeanische Krusten. Die Ausdünnung war einer der Gründe, warum der achte Kontinent letztlich im Meer unterging.

Mit einer Größe von rund fünf Millionen Quadratkilometern entspricht Zealandia in etwa der Fläche des indischen Subkontinents. Vor etwa 80 Millionen Jahren spaltete sich die Landmasse als Teil Gondwanas von Australien und der Antarktis ab. Wahrscheinlich diente sie anschließend aber noch längere Zeit als Trittstein für Tier- und Pflanzenarten, die sich über die Fragmente des großen Südkontinents Gondwana verteilten und ausbreiteten – zumindest ließen sich damit einige noch vorhandene und nur schwer deutbare Verbreitungsmuster verschiedener Spezies leichter erklären.

Quelle: Daniel Lingenhöhl für Spektrum der Wissenschaft

Foto: IODP

https://terra-mystica.jimdo.com/erde-mensch-natur/neue-hinweise-auf-einen-verborgenen-achten-kontinent/

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Der Honigmann

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Globaler Friedensindex 2017: Die gewalttätigsten Länder der Welt sind alle Opfer von US-Intervention (Videos) Bisher noch keine Bewertung

Der im Juni veröffentlichte jährliche Globale Friedensindex kommt zu dem Schluss, dass es im Jahr 2016 friedlicher zuging als in den Jahren zuvor.

 Gleichzeitig aber haben Kriege und Gewalt im Verlauf des letzten Jahrzehnts signifikant zugenommen. Die Schlusslichter im Ranking haben alle eine augenscheinliche Gemeinsamkeit.
Während sich laut Analyse des Globalen Friedensindex 2017 die Situation in zahlreichen Ländern verbessert hat, stagniert und verschlimmert sich die Situation in den 10 Ländern, die die Rangliste der „am wenigsten friedlichsten Länder“ anführen.

Neuseeland, Portugal, Österreich und Dänemark führen die Liste der „friedlichsten Länder der Welt“ an, wohingegen Syrien, Afghanistan, Irak, Süd-Sudan und der Jemen in absteigender Reihenfolge die Rangliste der „am wenigsten friedlichen Länder“ anführen.

Alle diese Länder haben eine Gemeinsamkeit: Sie waren Ziel von US-geführten Versuchen der Destabilisierung und des Regime-Changes.

1. Platz:

Syrien, welches die letzte Position im Friedensindex innehat, ist seit spätestens dem Jahr 2011 Ziel einer Regime-Change-Strategie unter Federführung der USA. Planungen auf höchster Regierungsebene zum Sturz des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad lassen sich anhand von WikiLeaks-Enthüllungen bis zum Jahr 2006 nachverfolgen.

Ab 2011 haben die USA umfangreich zahlreiche extremistische Dschihadisten-Gruppierungen finanziert und mit Waffenlieferungen versorgt.

2. und 3. Platz:

Die beiden Länder, die direkt auf Syrien folgen, Afghanistan und der Irak, waren beide Opfer von US-Angriffskriegen und nachfolgender Invasion und Besatzung zu Beginn der 2000er Jahre. Angesichts der geplanten US-Truppenaufstockung im Irak und Afghanistan ist eine Entspannung der Konfliktlage nicht absehbar.

Laut Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg fasst die Trump-Regierung eine Stationierung von bis zu 50.000 US-Soldaten in Afghanistan ins Auge.

4. Platz:

Unter Federführung der USA und mit begleitenden Maßnahmen insbesondere auch der deutschen Regierung wurde der Südsudan im Jahr 2011 zur Separation vom Sudan angetrieben. Der Südsudan hält 75 Prozent aller Ölreserven des Sudans, die wiederum als größte Reserven des gesamten afrikanischen Kontinents gelten.

Geopolitische Analysten argumentieren, dass die USA die Gründung eines unabhängigen Südsudans anstrebten, um so chinesischen Ansprüchen auf die sudanesischen Erdölfelder einen Riegel vorzuschieben. China hatte zuvor umfangreiche Abkommen mit der damaligen Zentralregierung im heutigen Nordsudan unterzeichnet.

Die USA haben zwischen 2013 und 2016 den Südsudan mit 1,6 Milliarden US-Dollar unterstützt. Seit dem Jahr 2013 befindet sich der Südsudan in einem blutigen Bürgerkrieg mit zehntausenden Toten und über 1,5 Millionen Flüchtlingen.

5. Platz:

Im Jemen haben die USA – neben der Durchführung von Drohnenangriffen und Einsatz von Spezialeinheiten – die Hauptpartei des Angriffskrieges, Saudi-Arabien, vorbehaltlos unterstützt und tun dies auch weiterhin.

Ein Großteil der im Jemen zum Einsatz kommenden Waffensysteme der Saudis und der Emirate stammen aus US-Lieferungen. Zudem unterstützen die US-Amerikaner die Saudi-geführte Koalition mit Material ihrer Aufklärungsdienste.

In Folge der zahlreichen Konflikte, in die die USA militärisch involviert sind, sind die Vereinigten Staaten im aktuellen Friedensindex massiv gefallen und belegen mittlerweile Platz 114 aller 163 im Index aufgeführten Nationen.

Das schlechteste Ranking, welches die USA je im Globalen Friedensindex belegten. Im Jahr 2015 lagen die USA noch auf Platz 103.

Videos:

Quellen: PublicDomain/deutsch.rt.com am 14.06.2017

https://www.pravda-tv.com/2017/07/globaler-friedensindex-2017-die-gewalttaetigsten-laender-der-welt-sind-alle-opfer-von-us-intervention-videos/

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Der Honigmann

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Kim Dotcom vs. Deep State – Contra Magazin Bisher noch keine Bewertung

von Marcello Dallapiccola

Kim Dotcom, exzentrischer Internet-Unternehmer und enfant terrible aus Überzeugung, ließ unlängst mit einem wahren Hammer von einer Aussage aufhorchen: Er habe Beweise, dass der ermordete Seth Rich ein Wikileaks-Informant war. Der Skandal um die Clinton-Emails wurde somit von einem Maulwurf in den eigenen Reihen ausgelöst – und nicht etwa von russischen Hackern.

Seth Rich war ein Mitglied des DNC (Democratic National Congress) und wurde am 10. Juli 2016, im Alter von gerade einmal 27 Jahren, mit zwei Schüssen in den Rücken ermordet. Laut Polizei soll es sich um einen Raubmord gehandelt haben: diese Theorie wurde allerdings von Anfang an als höchst unglaubwürdig eingestuft, denn der Ermordete hatte noch sämtliche Wertgegenstände bei sich.

Schnell wurden nach Richs Ermordung Gerüchte laut, denen zufolge der Ermordete als Informant für Wikileaks tätig war. Die Affäre um die Clinton-Emails, welche die damalige Kandidatin Hillary Clinton – neben vielen anderen Skandalen – die Präsidentschaft kosteten, soll der Aufklärungs-Plattform angeblich von Seth Rich zugespielt worden sein.

Eine Vermutung, die natürlich von sämtlichen offiziellen Stellen von Beginn an heftig bestritten wurde, passt sie doch so überhaupt nicht zum Narrativ von den bösen russischen Hackern, welche von amerikanischen Geheimdiensten als Verursacher des der Wahlniederlage Clintons bezichtigt wurden.

Fast schien es bereits, als ob Gras über diese Sache wachsen würde – und Seth Richs Tod ungesühnt in Vergessenheit geraten würde. Doch jetzt mischt sich auf einmal der deutsch-finnische Internet-Unternehmer Kim Dotcom (ehem. Kim Schmitz) mit einem wahren Paukenschlag in das Geschehen ein:

Weitere Ausführungen zu dieser brandheißen Kiste können auf Kims Homepage nachgelesen werden (runterscrollen – Randbemerkung: Befremdlich, dass ein Inet-Unternehmer eine Homepage mit dermaßen schlechten Navigationsmöglichkeiten betreibt). Eine ausführliche Darstellung dieser Causa finden Sie auch hier (englisch).

Kurz zusammengefasst erklärt Kim darin, dass der ermordete Seth Rich unter dem Pseudonym „Panda“ schon seit 2014 mit ihm in Kontakt war. Laut eigener Aussage kann Kim sowohl beweisen, dass es sich bei „Panda“ um Seth Rich handelte, als auch dass dieser daran arbeitete, das „System von innen her zu ändern“. Genauer lässt er sich aus nachvollziehbaren Gründen nicht aus, bietet jedoch an, diese Aussage persönlich und schriftlich abzulegen sowie auch seine Beweise dafür offen zu legen.

Weiters offeriert Dotcom, sogar persönlich in die USA zu fliegen um diese Aussagen zu Protokoll zu bringen, vorausgesetzt ein „Special Counsel Mueller“ würde ihm freies Geleit von Neuseeland in die USA und zurück garantieren. Dotcom scheint also so überzeugt zu sein, dass er sprichwörtlich „All-In“ geht und sich mit dem US-Deep State höchstpersönlich anlegt; denn dieser hält bekanntlich immer noch eisern an der Mär von den russischen Hackern fest.

Ganz schön mutig für einen Vater von fünf Kindern, der eigentlich ausgesorgt und es gar nicht nötig hätte, sich mit dem wohl bösartigsten Machtapparat der ganzen Welt anzulegen.

Ein Bluff des exzentrischen Internet-Unternehmers scheint jedenfalls schwer vorstellbar, denn dafür ist das Risiko einfach in jeder Hinsicht zu hoch. Wir erinnern uns: Kim Dotcom betrieb einst „Megaupload“ und brachte damit vor allem die Film- und Musikindustrie angeblich um Milliarden-Gewinne. Entsprechend wurde sein Anwesen in Neuseeland im Januar 2012 von Spezialkräften, die sogar mit Hubschraubern anrückten, überfallen und Kim sowie seine engsten Mitarbeiter verhaftet. Viel seines Besitzes, inklusive natürlich Server und Computer wurde beschlagnahmt, weltweit wurden Konten des Unternehmens eingefroren.

Doch diese Einschüchterungsmaßnahmen konnten den umtriebigen Macher nicht lange stoppen. Mit MEGA launchte Dotcom schon ein Jahr später einen Cloud-Service, der hochgeladene Daten durch eine angeblich unknackbare Verschlüsselung schützt (und somit logischerweise wieder ein Dorn im Auge aller ist, die gern Zugriff auf sämtliche Daten hätten).

Ob es angesichts dieser Vorgeschichte ratsam ist, sich mit dem US-Deep State anzulegen und denen quasi öffentlich: „Ihr lügt und ich kann‘s beweisen!“ vor den Latz zu knallen, soll hier nicht beurteilt werden. Dass Dotcom sich „freies Geleit“ auf seinem Weg, die US-Junta anzupatzen wünscht ist zwar verständlich, jedoch ist nur schwer vorstellbar, dass ihm dies auch wirklich zugesichert wird.

Vermutlich wird man den aufmüpfigen Dotcom einfach totschweigen und ignorieren, als Spinner und Verschwörungstheoretiker lächerlich machen. Das ist vermutlich auch das Harmloseste, was ihm angesichts der Gegner die er sich ausgesucht hat passieren kann. Ob die vielen User seines Cloud-Service MEGA noch lange Freude an ihren Accounts haben werden, steht wohl ebenfalls in den Sternen.

https://brd-schwindel.org/kim-dotcom-vs-deep-state-contra-magazin/

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Der Honigmann

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Studie: Viele Korallen am Great Barrier Reef bereits tot

Das Great Barrier Reef muss das zweite Jahr in Folge eine Korallenbleiche verkraften. Wie ist das weltgrößte Korallenriff noch zu retten?

Das weltgrößte Korallenriff Great Barrier Reef vor der Küste Australiens lässt sich nach Meinung von Experten nur noch mit einem entschlossenen Kampf gegen den Klimawandel retten.

 Das schreiben Forscher um Terry Hughes von der James Cook Universität im australischen Townsville im Fachmagazin „Nature“. Darin heißt es, allein mit Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität und Fischverboten sei die sogenannte Korallenbleiche am Great Barrier Reef nicht mehr aufzuhalten.

„Klimawandel ist keine Gefahr in der Zukunft“, sagte Hughes. „Am Great Barrier Reef geschieht das schon seit 18 Jahren.“ Einzelne Maßnahmen reichen den Forschern zufolge zur Rettung des Riffs nicht mehr aus. Große Teile der Korallenstöcke seien bereits tot.

Die Korallenbleiche vor der Ostküste Australiens hatte im vergangenen Jahr weltweit Schlagzeilen gemacht. Ein Grund dafür ist vermutlich, dass die Wassertemperaturen um bis zu vier Grad höher lagen als sonst. Korallen sind Nesseltiere, die mit Algen in einer Gemeinschaft zum gegenseitigen Nutzen leben. Bei hohen Temperaturen werden die Algen giftig, die Korallen stoßen sie ab und verlieren ihre Farbe.

Von der Bleiche waren im vergangenen Jahr etwa 90 Prozent des Great Barrier Reef betroffen. Das Riff erstreckt sich insgesamt über 2300 Kilometer. Bei ersten Kontrollflügen in diesem Jahr wurden von der Marineparkbehörde kürzlich neue schwere Schäden entdeckt. Bislang lagen zwischen den Bleichen immer einige Jahre, in denen sich das Great Barrier Reef erholen konnte. (dpa)

http://www.epochtimes.de/wissen/forschung/studie-viele-korallen-am-great-barrier-reef-bereits-tot-a2073065.html

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Erste Anhörung im britischen Pädophilie-Skandal Bisher noch keine Bewertung

Am Montag ist in Großbritannien eine Untersuchung um Pädophilie-Fälle angelaufen, in den auch Politiker und Vertreter öffentlicher Institutionen verwickelt sein sollen. David Hill, der zu den Opfern gehört, sagte: “Viele sind dauerhaft mit Schuld, Scham und einem niedrigen Selbstbewusstsein behaftet. Sie sind traumatisiert.”

Mit der ersten öffentlichen Anhörung ist am Montag in Großbritannien eine Untersuchung um Pädophilie-Fälle angelaufen, in den auch Politiker und Vertreter öffentlicher Institutionen verwickelt sein sollen.

 Zunächst ging es um Kinder, die zwischen 1945 und 1970 in andere Commonwealth-Staaten geschickt worden waren und dort nach Angaben von Aktivisten teilweise „Folter, Vergewaltigung und Sklaverei“ erlebten. Die Untersuchung stieß die heutige Premierministerin Theresa May 2014 an, als sie noch Innenministerin war.

Etwa 150.000 Kinder waren nach dem Krieg teilweise gegen den Willen ihrer Familien in abgelegene kirchliche und karitative Einrichtungen in Australien, Kanada, Neuseeland und das heutige Simbabwe geschickt worden, um Kosten zu senken und den Arbeitskräftemangel in den Commonwealth-Staaten zu bekämpfen.

David Hill, der zu den Opfern gehört, sagte im International Dispute Resolution Centre, einem Konfliktlösungszentrum in London: „Viele sind dauerhaft mit Schuld, Scham und einem niedrigen Selbstbewusstsein behaftet. Sie sind traumatisiert.“

Der Ausdruck ’sexueller Missbrauch‘ ist noch zu schwach, um das zu beschreiben

Laut Aswini Weereratne von der Opferorganisation Child Migrants Trust gibt es Beweise, dass Großbritannien von den schlimmen Bedingungen in den australischen Einrichtungen wusste und dennoch nicht reagierte. „Manches, was dort passiert ist, war von unzumutbarer Verdorbenheit. Der Ausdruck ’sexueller Missbrauch‘ ist noch zu schwach, um das zu beschreiben.“

 Die erste Phase der Ermittlungen soll zehn Tage dauern und die Fälle der Kinder behandeln, die nach Australien geschickt wurden. Die Ermittlungen werden sich auch mit verschiedenen Institutionen in England und Wales, darunter Schulen, Krankenhäuser, Behörden und religiösen Organisationen befassen.

Auch inwieweit Prominente aus Politik und Medien in den Skandal verwickelt waren, soll geklärt werden.

Die Ermittlungen hatten in einem größeren Rahmen begonnen, als nach dem Tod des einstigen Star-Moderators Jimmy Savile 2011 bekannt wurde, dass er über etwa 40 Jahre hinweg hunderte Kinder und Erwachsene missbrauchte. Im Zuge der Ermittlungen wurden mehrere Prominente festgenommen. (afp)

 

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