Dunkle Schatten: Die Ritter vom Heiligen Grabe Bisher noch keine Bewertung

 

Geheimaufträge der Ordensritter, Strukturen, Verschwörung, Licio Gelli erhielt den Verdienstorden vom Heiligen Grabe. Die Ritter vom Heiligen Grabe („Ordo Equestris Sancti Sepulcri Hierosolymitani“). Ihre Geschichte geht zurück auf die Zeit der Kreuzzüge.

Diese sehen sich in der Tradition des Kreuzritters Gottfried von Bouillon, der am 15. Juli 1099 Jerusalem eroberte und unter dem Schlachtruf „Deus lo vult“ („Gott will es!“) ein Blutbad unter den Muslimen anrichtete. Hinweise führen in rechtsextreme Kreise, hin zu Geheimbünden und Logen. Mitglieder dieser Organisation sind teilweise auch im „Opus Dei“ vertreten.

Als Symbol verwendet der Geheimbund das Zeichen des Kreuzritters von Jerusalem, Gottfried von Bouillon, welches infolge zum Symbol der fünf Wundmale von Jesus Christus umgedeutet wurde.

Sie erledigen angeblich als sogenannte „Elitetruppe der Kurie“ Geheimaufträge, welche zuweilen auch am Rande der Legalität stattfinden, oder, glaubt man einigen Quellen, wie dem Buch „Verschwörung im Zeichen des Kreuzes“ der Autoren Egmont R. Koch und Oliver Schröm, auch darüber hinaus gehen. (Titelbild: Symbol der „Ritter vom Heiligen Grabe“ auf der Burg Landskron, Ossiacher See, Österreich. Laut dem Autor Egmont R. Koch (unter anderem Mitautor von „Verschwörung im Zeichen des Kreuzes“ zum Thema) gegenüber Dan Davis im Jahr 2012 womöglich kein Zufall)

Auch der umstrittene und verstorbene Licio Gelli, Chef der später offiziell verbotenen Freimaurerloge P2, die durch Straftaten und Auftragsmorde Berühmtheit erlangte, erhielt den Verdienstorden vom Heiligen Grabe.

Vielleicht, weil er kein Katholik war. Schätzungen zufolge gibt es derzeit ca. 30.000 Ordensritter weltweit.

Im Gebäudekomplex des Hotel Columbus in der Via della Conciliazione, einem 44 Hektar großen Gelände, welches dem Orden gehört, ganz in der Nähe des Vatikanstaates, befindet sich Verlautbarungen nach die Residenz des Großmeisters. Hier befindet sich der Hauptsitz des Ordens.

Die Autoren Egmont R. Koch und Oliver Schröm schreiben in ihrem Buch über die Organisation, `das katholische Kartell wäre vielen der Ordensmitglieder, den Mitläufern im Zug sozusagen, gar nicht bewusst, so wie viele Mitglieder der ominösen italienischen P2-Loge nicht ahnen würden, was sich hinter ihrer Freimaurer-Bruderschaft tatsächlich verbarg: kriminelle Energie. Viele Grabesritter wären gutgläubig…` (Quelle: „Verschwörung im Zeichen des Kreuzes“, 1995, S. 32).

„Herr Augustinus“ (Heinrich Maria Graf Henckel von Donnersmarck) meinte, dass „über internationale Grenzen hinweg unter Umständen manches auf einem Weg läuft, der sonst vielleicht so nicht beschritten würde“. Aber dies sei ja bei den Rotariern nicht anders. Heinrich Maria Graf Henckel von Donnersmarck ist seit dem Jahr 1967 Grabesritter, berufen vom damaligen Großmeister persönlich, Kurienkardinal Eugène Tisserant.

Die italienische Wirtschaftszeitschrift „Il Mondo“ untersuchte im März 1993 den Einfluss von Orden, Logen und Geheimbünden auf die politische Situation im Land. Sie spürten dabei verborgene Machtstrukturen zwischen P2, Mafia und Vatikan nach.

Über ihre Analyse zum Einfluss von Maltesern, Opus Dei, Freimaurern, Templern und Grabesrittern in Italien schrieb die Zeitung:

„…Sie werden sagen, von edlen Idealen geführt zu werden, um Kranke zu heilen und Schulen zu bauen
… Sprecht auch mit Richtern und Ermittlungsbeamten, und sie werden ein völlig anderes Bild beschreiben…“

Und sie berichten von geheimen Zirkeln, in denen man hoffe, in der Organisation aufzusteigen, die nicht mehr kontrolliert werden kann (S. 229) (Jesuiten, Freimaurer und Illuminaten: Eine (un)heilige Allianz zur Etablierung der Neuen Weltordnung (Video)).

Laut „Il Mondo“ ist die Liste der ins Zwielicht geratenen Mafiakontakte bezüglich italienischer Politiker, die den weißen Mantel mit den fünf blutroten Kreuzen (Symbol der Ritter vom Heiligen Grabe) tragen, lang. Darunter Giulio Andreotti, Arnaldo Forlani, Ferdinando Russo und viele weitere.

Der Autor des Beitrags, Gianfranco Turano, gibt an, der Orden sei stark rechtslastig ausgerichtet, was schon die Mitgliedschaft der Mussolini-Tochter Edda Ciano belege.

Man könne davon ausgehen, dass die katholischen Orden in Italien in gewisser Weise die Funktion der P2-Loge übernommen haben, nachdem der freimaurerische Geheimbund aufgeflogen war.

Es entstanden neue, verdeckt operierende Machtkartelle, bei denen die Fäden zusammenlaufen. Dass dem Ritterorden vom Heiligen Grabe dabei eine spezielle Bedeutung zukommen würde, würde sich aus der Tatsache ergeben, dass P2-Chef Licio Gelli mit dem Verdienstorden des Ritterordens ausgezeichnet wurde, sowie sein Stellvertreter, Umberto Ortolani, sogar investiertes Mitglied war, so Turano. Die Autoren Egmont R. Koch und Oliver Schrom merkten an, dass sie bei ihren Recherchen auf eine Reihe von dubiosen Gestalten und antidemokratischen Gesinnungsträgern im Ritterorden gestoßen wären…“ (Quelle: „Verschwörung im Zeichen des Kreuzes“, 1995, S. 10).

Bischof Dr. Anton Schlembach räumte freimütig ein: „Wir wollen Mitglieder haben, die auch in ihrem beruflichen Bereich und in den Möglichkeiten der öffentlichen Einflussnahme … ihren Dienst leisten.“

Für die Mitgliedschaft kann man sich nicht bewerben, die Kandidaten werden auf Vorschlag von Mitgliedern des Ordens ausgewählt. Das Mitgliederverzeichnis ist eigentlich geheim. Dort liest man auf Seite 1: „Diese Lieferung ist ein vollständiger Neudruck des Verzeichnisses. Bitte vernichten Sie alle früheren Lieferungen, ohne sie Dritten zugänglich zu machen.“

Führende Grabesritter in Deutschland suchten den Schulterschluss mit Diktatoren. Allen voran Karl Josef Schulte (Kölner Kardinal), der nach dem Sieg über Frankreich die Kirchenglocken läuten ließ und eine Erklärung verkündete, in der er „Gott für den großartigen Sieg dankte, den die deutsche Wehrmacht errungen hat“.

Leider gibt es eine Vielzahl weiterer rechter Tendenzen, die unrühmlich mit den Grabesrittern genannt werden können und müssen. Darunter auch folgende Beispiele:

Der Militärpfarrer Lorenz Jaeger, nach 1945 als Großprior über längere Zeit der führende geistliche Grabesritter in Deutschland, zeigte damals viel Sympathie für den Ostfeldzug. Er mochte die „slawischen Untermenschen“ nicht, die „durch ihre Gottfeindlichkeit und durch ihren Christenhass fast zu Tieren entartet sind“.

Friedrich Strauch: „Der Verein will in stiller tätiger Hilfe allen denjenigen helfen, die infolge der Verhältnisse der Kriegs- und Nachkriegszeit durch Gefangennahme, Internierung oder ähnliche von ihnen persönlich nicht zu vertretende Umstände ihre Freiheit verloren haben.“

Simon Wiesenthal vom Dokumentationszentrum jüdischer Verfolgter des Naziregimes in Wien fand heraus, dass der Verein angeblich Informationen von untergetauchten NS-Tätern besorgte, mit dem Ziel Nazis bei ihren Verhandlungen deren Verbrechen töten oder untergetauchten Mördern anlasten zu können, so „Die Zeit“ in ihrer Online-Ausgabe, 1994, in dem Artikel „Dunkle Ritter im weißen Gewand“, S. 4.

In der rechtsgerichteten Organisation „Stahlhelm – Kampfbund für Europa“, sowie in der „Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM) sind die Ritter ebenfalls vertreten. Der IGFM wurden enge Kontakte zur NPD nachgesagt. Einen FBI-Agenten, der seit Monaten der Mafia auf den Fersen war, führte seine Spur nach München. Am 27. Februar 1972 wurde aus diesem Grund mit richterlicher Genehmigung Zimmer 354 des „Palace Hotel“ verwanzt.

Dies brachte folgende Erkenntnis: Ein Dr. Ledl, dem Dialekt nach Österreicher, bestellte bei der Mafia gefälschte Wertpapiere im Nennwert von 950 Millionen Dollar. Sein Auftraggeber: ein Kurienkardinal des Vatikans. Er konnte dies durch eine Bestellung auf dem Briefpapier eines vatikanischen Ministeriums belegen, der „Kongregation für die Ordensleute“, mit dem Datum vom 29. Juni 1971.

Bischof Anton Schlembach, Großprior der deutschen Grabesritter: „Ich kann mir vorstellen, dass die Israelis nicht immer alles gerne sehen, was wir dort tun und was wir dort möchten. Aber Konflikten würden wir nicht aus dem Wege gehen, im Gegenteil, man muss unter Umständen auch mal etwas durchfechten.“

Egmont R. Koch und Oliver Schröm ergänzend: „Auf jeden Fall stellen sie eine schwarze Eliteeinheit dar, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, mit allen Mitteln (…) die „Rechte der katholischen Kirche … zu verteidigen.

(Aufnahme des Wappens auf der Burg Landskron am Ossiacher See in Österreich. Es zeigt im unteren Bereich das Zeichen der Bruderschaft der „Ritter vom Heiligen Grabe“, die laut den offiziellen Quellen Geheimaufträge am Rande der Legalität im Auftrag der Kurie durchführen)

Nicht umsonst lautet ihr Leitspruch: „Deus lo vult“ – „Gott will es!“ Mitglieder des Orden sind und waren unter anderem (hier angegeben mit ihren ehemaligen Ämtern, Positionen) Mediziner und Professoren wie Edgar Ungeheuer, Hubert Poliwoda, Lutwin Beck, die ehemaligen Ministerpräsidenten Max Streibl und Hans Filbinger, eine Vielzahl von Bankern Unternehmern und Industrievorständen sowie Politiker, ebenso die ehemaligen Intendanten Karl Holzamer (ZDF), Hubert Rohde (Saarländischer Rundfunk), Ludwig Martin, Generalbundesanwalt, Prof. Dr. Otto Sauer (Finanzgericht Nürnberg), Dr. Fritz Pirkl (Staatsminister a. D., 1994 verstorben), Aenna Brauksiepe (Bundesministerin), Severin Bartos (Landrat Cochem-Zell), Konrad Regler (Landrat Eichstatt), Dr. Franz-Egon Humborg (Oberverwaltungsgericht Münster), Dr. Ewald Thul (Landgericht Koblenz), Dr. Herbert Benz (Oberlandesgericht Koblenz), Werner Köppe (Verwaltungsgericht Augsburg), Dr. Otto Reiser (Landesarbeitsgericht Nürnberg), Dr. Leopold Adams (Generalstaatsanwalt), Heinz Korbach (Regierungspräsident Koblenz), Karl L. Krampol (Regierungspräsident Oberpfalz), Dr. Walther Gase (Staatssekretär), Franz Sackmann (Staatssekretär), Dr. Oscar Schneider (Bundesminister), Dr. Adolf Klein (Oberlandesgericht Köln), Wolfgang Rübsam (Landgericht Hildesheim), Dr. Johannes Berentzen (Getränke-Industrie Berentzen), Dr. Rudolf Bossle (Deutsche Nestle GmbH), Max-Josef Frotz (Gerling AG), Dr. Heinz Kriwet (Thyssen AG), Walter Kordes (Presse- und Informationsamt der Bundesregierung), Prof. Dr. Johannes Binkowski (Verleger), Prof. Friedrich v. d. Heydte (Universität Würzburg, 1994 verstorben), Dr. Anton Schlembach (Bischof von Speyer), Franz Bachem (Verleger), Prof. Dr. med. Karl Kremer (Uni-Klinik Düsseldorf), Prof. Dr. med. Edgar Ungeheuer (Uni-Klinikum Frankfurt), D. med. Paul Odenbach (Bundesärztekammer), Johannes Degenhardt (Erzbischof von Paderborn), Dr. Hermann (Deutsche Bank AG), Dr. Norbert Fischer (Landesbank NRW), Karl-Heinz Fink (Deutsche Bank AG), Dr. Helmut Geiger (Sparkassen u. Giroverband), Dr. Hans Peter Linss (Bayerische Landesbank), Dr. Hans-Hubert Friedl (Bayerische Hypotheken- u. Wechselbank), Dr. Gottfried Wolff (Dresdner Bank) und viele andere… (Verschwörungen oder Verschwörungstheorien? Die 13 satanischen Blutlinien und die Luziferier (Videos))

Dan Davis setzte sich aufgrund von Erlebnissen in seiner Kindheit am Ossiacher See in Österreich, die er unter anderem auch in seinem SF-Roman „Revolution, Baby!“ in einer Verquickung aus Fact & Fiction mit ansprach, direkt mit dem Autor Egmont R. Koch, unter anderem „Verschwörung im Zeichen des Kreuzes“ über die Ritter vom Heiligen Grabe, im Jahr 2012 in Verbindung. Denn die Burg Landskron in unmittelbarer Nähe zu den damaligen Ereignissen trägt ein Wappen, in dem das Symbol der Ritter vom Heiligen Grabe Bestandteil ist.

Egmont R. Koch schrieb ihm daraufhin am 29. Mai 2012 folgendes zu der Burg Landskron am Ossiacher See (Auszug), in der Dan Davis das Symbol der Ritte vom Heiligen Grabe vorfand:

„…Es ist jedoch wohl davon auszugehen, dass es einen Zusammenhang zu den Grabesrittern gibt. Vermutlich zählte einer der Urahnen von Landskron zu den Kreuzrittern, die sich in Jerusalem zu Bewahrern des Heiligen Grabes schlagen ließen…“

https://www.pravda-tv.com/2017/08/dunkle-schatten-die-ritter-vom-heiligen-grabe/

.

Der Honigmann

.

Bitte bewerten

Ungarns Präsident Orban will Polen gegen die „Inquisition“ der EU verteidigen + Videos Bisher noch keine Bewertung

Ungarn will Polen im Streit mit der EU unterstützen. Dies bekräftigte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban bei einer Konferenz im rumänischen Baile Tusnad.

Ungarn will Polen im Streit mit der EU unterstützen. Dies bekräftigte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban bei einer Konferenz im rumänischen Baile Tusnad. Man werde Polen gegen die „Inquisition“ verteidigen, die dem Land seitens der EU drohe. Ungarn werde innerhalb der EU alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um seine Solidarität mit Polen zu zeigen.

 Der Politiker bezeichnete zugleich Forderungen aus Berlin nach Solidarität in der Flüchtlingsfrage als unverschämt.

Die EU-Kommission droht Warschau bei Inkrafttreten der umstrittenen polnischen Justizreform ein Verfahren nach Artikel 7 des EU-Vertrages an. Dabei gibt es die Möglichkeit, Sanktionen zu verhängen, z.B. die Aussetzung des Stimmrechtes im Rat.

EU eröffnete Verfahren gegen Polen, Ungarn und Tschechien

Merkel begrüßte das Vorgehen der EU-Kommission gegen Polen, Ungarn und Tschechien, weil die drei Länder sich weigern, Asylbewerber im Rahmen der EU-Umverteilung aufzunehmen. SPD-Chef Schulz hatte als Strafe den Entzug von EU-Förderungen vorgeschlagen.

Dementsprechend kämpferisch antwortete Ungarns Premier im Radio: Eine Regierung könne man festnageln, in die Enge treiben, oder „ein paar Mal in den Magen schlagen“, aber nicht eine ganze Nation.

Video: Polen verteidigt Flüchtlings-Ablehnung

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=o2XH9o2DZxI?feature=oembed%5D

Ungarns Premier Viktor Orbán verteidigt ebenso seine Position zur Einwanderung, nachdem die EU sein Land wegen Nichtaufnahme von Asylbewerbern sanktionieren will.

 „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir Ungarn den Deutschen zu irgendeinem Zeitpunkt hätten sagen wollen, was sie tun sollen“, so der rechtskonservative Premier im Staatsrundfunk. „Wir haben ihnen stets Respekt erwiesen“. Den gleichen Respekt erwarte man nun im Gegenzug.

„Wir bitten die deutschen Politiker, dass sie uns in Ruhe lassen und uns nicht in den deutschen Wahlkampf hineinziehen“, so Orbán.

Er antwortete damit auf Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Chef Martin Schulz. Im März 2017 äußerte sich der ungarische Premier auf dem Malta-Gipfel ebenfalls sehr deutlich, hier noch einmal seine damalige Rede:

Video: Rede von Victor Orban in Malta beim EVP-Gipfel am 30. März 2017

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=Tj81x3A674k?feature=oembed%5D

(dpa/ks)

http://www.epochtimes.de/politik/europa/ungarns-praesident-orban-will-polen-gegen-die-inquisition-der-eu-verteidigen-videos-a2172462.html

.

Der Honigmann

.

Bitte bewerten

Pharaonen und Freimaurer Kult auf Malta Bisher noch keine Bewertung

Viel wurde und wird über das prähistorische Malta geschrieben. Die Cart Rods, die Tempel, die Muttergöttinnen, das Hypogäum und viel Mystisches, Ungeklärtes. Aber Weniges gibt es über die jüngeren Zeugnisse des pharaonisch freimaurerischen Totenkultes auf der Insel.

Startpunkt meiner Betrachtung ist einer der Busknotenpunkte der Insel in Hamrun, Blata L-Bajda, was soviel heisst wie weisse Wand oder weisse Mauer. Dort führt eine Hauptstrasse, San Guzepp – Hlg. Josef – in Richtung Valletta. Auffallend an dem Ort ist zuersteinmal eine Rundkirche mit Kuppel. Absolut nichts Besonderes auf dieser Insel. Die Kirche   aus dem frühen 17. Jahrhundert ist heute der Hlg. Maria geweiht: Our Lady of the miraculous medal und geht auf Marienerscheinungen der hl. Katharina Labouré vom 27.11.1830 zurück. Katharina war eine Novizin der Kongregation der „Töchter der christlichen Liebe“ (Vinzentinerinnen), der Maria dreimal in der Rue du Bac, 140 in Paris in der heutigen „Kapelle unserer lieben Frau von der wundertätigen Medaille“ erschienen war. Bei der zweiten Erscheinung gab sie der Novizin den Auftrag, eine Medaille prägen zu lassen, die Wunder wirken soll.

Auf der Kuppel der Kirche steht eine Jesus Statue, die ihre rechte Hand in Richtung Valletta zum Segensgruss erhebt. Die Inschrift über dem Portal lautet: verbum dei caro factum est (Und das Wort ist Fleisch geworden‘, Joh 1,14, , mit dem weiterführenden Absatz: (Und das Wort ward Fleisch) und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.)

Das Innere dieser Kirche wurde in neuerer Zeit umgestaltet und renoviert und ist das Mutterhaus der Society of Christian Doctrine. Gründer war Saint George Preca der in der dortigen Krypta seine letzte Ruhestätte fand. Seine lebensgrosse Wachsfigur wird gegenüber des Einganges in einem Glassarg zur Schau gestellt, den man über eine Treppenflucht erreicht. Jedes Jahr zur Passionszeit beginnt an dieser Kirche eine Prozession zur neugotischen  St. Cajetan Parish Church  aus dem späten 19. Jahrhundert.

Rechts vom Altar befindet sich die typische Marienstatue auf dem von einer Schlange umschlungenen Globus stehend. An den Kuppelbau angegliedert ist eine kleine modern gestaltete Gebetskapelle, die am Ende dieses kurzen Videos zu sehen ist, aber verschämt oder unbewußt den eigentlichen Hammer dort nicht zeigt. Man stoppe das Video mit dem Blick zum schwarzen Kreuz vor der großen gelben Sonne und widme sich der Fensterfront auf der linken Seite. Dort wurde mit Kiesel symbolhaft ein Weg in Richtung Altar angelegt auf dem sich hölzerne Quader, Hindernisse, befinden, die der Mensch auf seinem Lebensweg ueberwinden muß… Den Startpunkt dieses Weges, gleich neben dem Eingang und etwas hinter einer Grünpflanze dem ersten Blick verborgen, entdeckt man eine ca. 160 cm hohe sehr schlanke (Seitenflächen ca 40 cm?), obeliskhafte Pyramide, sehr wahrscheinlich aus rabenschwarzem Granit.

Man fragt sich, was eine phallusartige Pyramide in einer Marienkirche zu suchen hat.

Ca. 100m  entfernt des Kirchenmittelpunktes in Richtung Valletta befindet sich das Spencer monument. Ein Obelisk zur Erinnerung an Sir Robert Cavendish Spencer, dem Kapitän der HMS Madagascar und Groß Groß Onkel von Lady Diana Spencer, Prinzessin von Wales. Er war auch der Cousin des Gouverneurs von Malta Sir Frederick Cavendish Ponsonby. Spencer starb in Malta am 4.11.1830 im Alter von 39 Jahren, nach seiner Rückkehr aus Alexandria (Ägypten) auf seinem unter Quarantäne stehenden Schiff. Der Obelisk wurde vom maltesischen Architekten George Pullicino 1831 designed und zuerst auf dem Corradino Hügel (übersetzt: Hügel des Weisen Rates) errichtet. Seit 1893 steht der Obelisk an seiner heutigen Stelle, dem Spencer Hügel. 1975 wurde er durch Blitzschlag schwer beschädigt, aber wieder restauriert. Leider konnte ich nur vage die Höhe des Obelisken herausfinden: um die 15m. Ein kleines Detail am Rande ist vielleicht noch erwähnenswert. Spencers Cousin und Gouverneur Maltas Ponsonby wurde ebenfalls ein Monument errichtet. Allerdings kein Obelisk, sondern eine 21,3m (70 ft) hohe dorische Säule in Valletta. Diese wurde wie der Obelisk durch Blitzschlag im Jahre 1864 zerstört.

Eine Zusammenstellung sämtlicher Obelisken auf der Welt findet ihr hier: Obelisken

Verlängert man nun die Linie zwischen Kirche und Obelisk in Richtung Valletta, gelangt man an den Triton Brunnen. Was sind Tritonen ? Ergänzend gibt es in der Musik den Tritonus.   Der Brunnen ist ein Werk aus dem 20. Jahrhundert und obwohl künstlerisch sehr ansprechend gestaltet, mangelte es den Künstlern vielleicht etwas an Fertigkeiten in der Statik und Materialkenntnis. Der Brunnen wurde jedenfalls durch die vielen Besucher der dort stattfindenen OpenAir Veranstaltungen schwer beschädigt und musste neugestaltet werden.  Es ist nun anzumerken, daß es eine Art Gesetzmäßigkeit ist, daß einem männlichen Phallussymbol, dh einem Obelisk, auch ein weibliches Symbol beigeordnet wird. Entweder ist es eine Kuppel, Isis dh Maria oder ein Brunnen. In unserem Fall finden wir beides auf einer Linie und dazwischen den Osiris Obelisk. We jetzt noch gerne mit Zahlen spielt könnte ja einmal die Entfernungen vermessen und in Verhältnisse setzen, vielleicht ergeben sich ja interessante Zahlen wie Pi, Phi oder 21…

An dieser Stelle möchte ich den Leser jetzt bitten einen Blick auf eine Landkarte zum Standort des Tritonbrunnens zu werfen. Vor dem Brunnen gibt es nämlich eine Grünanlage in Form eines Kreisauschnittes, oder eines Tortenstückes. Die Spitze des Winkels bzw Tortenstückes markiert den Tritonbrunnen. Die nördliche Grenze der Grünanlage führt zum Obelisk und zur Marien-Kirche (und über den Brunnen in das Stadtor Vallettas hinein). Ich war nun gespannt, wohin mich die südliche Grenzlinie der Grünanlage in ihrer Verlängerung führen würde…   Und siehe da, sie führt über den Corradino Hügel (der ehemalige Standort des Obelisk) direkt zum steinzeitlichen Tempel in Tarxien.

So nebenbei erwähnen könnte ich noch, dass diese tortenstückartige Grünanlage mich leicht an die   Freimaurer erinnert.

Diese ganze Symbolik und geomantischen Spielereien, sind nun aber eher jungen Datums. Entstanden zu einer Zeit, wo es längst kein altes Wissen mehr gab und die Geheimbündler in ihren Zirkeln und Logen ihr Halbwissen nach Aussen zur Wirkung bringen wollten. Geomantische Zaubereien von Zauberlehrlingen ohne wirkliche Ahnung und schon gar nicht unter Berücksichtigung globaler oder kosmischer Vernetzungen. Zumindest habe ich noch keine entdecken können. Sie orientierten sich aber an älteren Strukturen des maltesischen Ritterordens. Explizit an der St. Johns CoCathedral in Valetta und dem Großmeister Palast gleich dahinter. Interessant ist, daß die Längsachse dieser pompösen Kirche nach Südwest – den Tritonbrunnen nördlich  lassend – zum Obelisk und nach Nordost über den Altar hin direkt zum Palast des Großmeisters zieht. Die Betenden und der Priester also während der Messe zum Großmeister hin zelebrieren, beten und anbeten. Ein Schelm, wer sich dabei überhaupt etwas denkt.

Noch eine Auffälligkeit ist, daß an dieser Linie Marienkirche, Obelisk…auch das heutige Parlament Maltas tagt, das Gericht und noch die ein oder andere Kirche liegt. Ähnlichkeiten des Parlamentgebäudes zu ägyptischen Monumentalbauten sind sicher rein zufällig. Hier, was der Architekt Piano Renzi dazu sagt. Und was Wiki über ihn sagt.

Das Gebäude ist ein Zwillingsgebäude, die Fassadensteine wurden so wieder aufgebaut, wie sie im Steinbruch abgebaut worden waren und  zusätzlich so angeordnet, daß sie ein Maximum an Licht einlassen und trotzdem einen optimalem Temperaturausgleich und Beschattung erzielen.

https://heimdallwardablog.wordpress.com/2017/06/29/pharaonen-und-freimaurer-kult-auf-malta/

.

Der Honigmann

.

Bitte bewerten

Oldenburger Mike Mansholt Warum fehlten Organe im Leichnam dieses Jungen? Bisher noch keine Bewertung

Auf Malta verunglückt: der Oldenburger Mike Mansholt

Oldenburg/Malta Zehn Monate nach dem tragischen Tod des 17-jährigen Oldenburgers Mike Mansholt auf Malta bleiben für die Familie viele Fragen offen. Dazu gehört vor allem, warum dem Leichnam ihres Sohnes fast alle Organe fehlten, als er in Deutschland ankam. Über diese Vorgänge berichtet das Nachrichtenportal „Times of Malta“ am 2. Juni. Und Bernd Mansholt bestätigte am Freitag gegenüber der NWZ, dass Mikes Schwester Maria und er Strafanzeige gegen das Krankenhaus auf Malta und den Leitenden Arzt der Obduktion dort gestellt haben. Er sei jetzt noch einmal auf der Insel gewesen, um weitere Spuren zu suchen. Er geht davon aus, dass ihm im vergangenen Jahr bewusst falsche Tatsachen zum Tode seines Sohnes mitgeteilt worden waren.

Im Rahmen einer zweiten Obduktion in Hannover seien zwar keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gefunden worden, sagte Staatsanwalt Torben Tölle am Freitag gegenüber der dpa. „Allerdings fehlten bei dem nach Deutschland überführten Leichnam eine Vielzahl von Organen“, bestätigte Tölle. Ohne die Organe sei es nicht möglich, die Todesursache festzustellen.

In Malta gab es damals eine erste Obduktion. Dieser Bericht liegt in Deutschland aber nicht vor, hieß es vom Staatsanwalt. Schon im November sei ein Auskunftsersuchen versandt worden, um das Ergebnis der dortigen Obduktion, Todesermittlungen und den Verbleib der fehlenden Organe in Erfahrung zu bringen. „Eine Antwort auf dieses Ersuchen steht derzeit noch aus“, teilte der Staatsanwalt weiter mit.

Mike Mansholt hatte im vergangenen Sommer auf Malta Urlaub gemacht und ursprünglich am 22. Juli 2016 nach Oldenburg zurückkehren wollen. Als er auch vier Tage später noch nicht ankam, starteten Eltern, Geschwister und Freunde eine Suchaktion. Viele Menschen nahmen in den sozialen Netzwerken daran Anteil. Zuletzt gesehen worden war der Junge am 18. Juli in seinem Hotel. Von dort war er zu einer Mountainbike-Tour gestartet.

Am 27. Juli stand fest, dass ein Toter, der in einer Felsspalte am Fuße der steilen Dingli Cliffs gefunden worden war, der gesuchte Mike Mansholt war. Dem Vater wurde mitgeteilt, dass sein Sohn dort beim Mountainbiken abgestürzt sein sollte.

Das glaubt Bernd Mansholt heute nicht mehr. „Nachdem unser toter Sohn wieder in Deutschland angekommen war, haben wir ihn ein zweites Mal in der Medizinischen Hochschule in Hannover obduzieren lassen“, berichtet Bernd Mansholt. Er habe weder Knochenbrüche noch ein gebrochenes Rückgrat gehabt. Auch das blaue Mountainbike habe kaum Kratzer aufgewiesen. In diesem Gutachten sei bestätigt worden, dass seinem Sohn nahezu alle großen Organe und das Gehirn gefehlt haben.

Mansholt berichtet, dass man ihm auf Malta dazu gesagt habe, dass Tiere den Leichnam angefressen haben sollten. Nach Aussage des Vater habe es jedoch kein Bissspuren gegeben. Er vermutet, dass die Organe möglicherweise zu Studienzwecken vom Krankenhaus weitergereicht worden sein könnten. Vier Wochen habe er damals in La Valetta auf die Ergebnisse der DNA-Probe warten müssen. „Das ist auch völlig unüblich.“ Da von Anfang an klar war, dass der Leichnam nach Deutschland überführt werden sollte, war davon die Rede, dass er einbalsamiert werden sollte. Das sei jedoch auch nicht geschehen. Mit Ausnahme weniger Gewebeproben für weitere Untersuchungen wurden die sterblichen Überreste des jungen Oldenburgers inzwischen eingeäschert, und die Familie nahm während einer Seebestattung von ihm Abschied.

Dennoch bleibt die Ungewissheit, wie der Junge zu Tode gekommen ist bis heute. Es fehlt weiterhin Mikes schwarzweißkarierter Rucksack. „Den hat er manchmal abgelegt und versteckt, damit er leichter mountainbiken konnte.“ Die Familie bittet darum, falls den jemand finde, ihn zurückzugeben.

Auch bei der Oldenburger Polizei hatte Mansholt Anzeige erstattet, die hatte 2016 im Sommer wegen eines ungeklärten Todesfalles ermittelt. Die Akte wurde an die Staatsanwaltschaft weitergegeben.

https://www.nwzonline.de/oldenburg/blaulicht/warum-fehlten-organe-im-leichnam-dieses-jungen_a_31,3,491416045.html

Bitte bewerten

….ist das ein Synonym ? Bisher noch keine Bewertung

„Game of Thrones“ Kulisse eingestürzt – Das „Azurblaue Fenster“ von Malta gibt es nicht mehr

Eine der größten Sehenswürdigkeiten von Malta liegt jetzt auf Grund. Das „Azure Window“ vor Gozo war nicht nur beliebte Touristenattraktion, sondern diente bei „Game of Thrones“ auch als Kulisse.

Das berühmte Felsentor von Malta ist eingestürzt. Am 8. März um genau 9:40 Uhr stürzte das Tor in der Dwejra Bucht der Nebeninsel Gozo in einem schweren Sturm zusammen. „Es gab ein lautes Whhooomp, dann spritzte Gischt auf“, berichtet ein Augenzeuge wenig überraschend der „Times of Malta“. Er war in der Gegend, um Fotos des Sturms aufzunehmen. Den Moment aber hat er verpasst. Sogar der Torpfeiler ist weg. Nichts ist mehr vom „Azure Window“ zu sehen, es ist fast so, als habe es die Sehenswürdigkeit nie gegeben.

Bereits im vergangenen Jahr war bei stürmischer See ein Stück des „Blauen Fensters“ abgebrochen. Seit Januar war das Betreten der Felsformation durch die maltesischen Behörden unter Strafe gestellt.

Ministerpräsident Joseph Muscat bestätigte den Einsturz auf Twitter. „Über die Jahre in Auftrag gegebene Studien hatten darauf hingewiesen, dass unvermeidliche natürliche Zersetzung dieses Wahrzeichen heftig treffen würde“, schrieb er. „Dieser traurige Tag ist gekommen.“

In einer eilig einberufenen Pressekonferenz meldete der maltesische Umweltminister Jose Herrera, dass es nach Studien nicht möglich gewesen war, die Touristenattraktion durch Baumaßnahmen zu sichern. Ein anderer Minister sprach davon, „dass ein Teil von uns weggebrochen ist“, um gleich aber zu betonen, dass es an den Küsten von Malta noch einiges mehr zu bestaunen gebe.

Eine mehrmonatige Studie im Jahr 2013 war zum Ergebnis gekommen, dass das „Azure Window“ stabil sei und noch Jahrzehnte stehen werde.

In der HBO-Serie „Game of Thrones” war die Stelle der Ort, wo Khal Drogo und Daenerys geheiratet haben. Auf Malta gibt es übrigens noch mehr GoT-Schauplätze, zum Beispiel das Kloster St. Dominic.

https://www.instagram.com/p/BRa7T-Eh920/embed/captioned/?cr=1&v=7

Das „Azurblaue Fenster“ vorher und nachher:

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=egxvvJQSgPY?feature=oembed%5D

http://www.epochtimes.de/politik/europa/game-of-thrones-kulisse-eingestuerzt-das-azurblaue-fenster-von-malta-gibt-es-nicht-mehr-a2067381.html

.

Der Honigmann

.

Bitte bewerten