Italiens Flotte setzt im Geheimen unverändert Muslime über das Mittelmeer- und stellt in Libyen “9.000 oder mehr Visa nach Europa aus” 5/5 (4)

von Anders

Die UNHCR hat  2017 am 22 Nov. einen Bericht über die  Mittelmeer-Boots-Migration nach Europa herausgegeben.

Ist das die volle Wahrheit über die Einwanderung nach Europa? NEIN!

Z.B. Deutschland hat offizielle Statik – fliegt aber mitten in der Nacht aus Italien und Griechenland klammheimlich Migranten nach Deutschland.

All dies ist Teil des geheimen Plans der EU, 56 Millionen Afrikaner   + ihrer zahlreichen Familien bis 2050 nach Europa zu rekrutieren

In der Tat ist es Teil des UN-Umtauschsplans, der nach dem Vorbild des von Rothschild finanzierten Plans  Coudenhove Kalergis, der von Sarkozy unterstützt wurde, die einheimischen Bevölkerungen Europas durch gefärbte Muslime/Mischrasse auszutauschen.

Das verräterische  Schweden übt natürlich auch diese  geheimen Flug-Aktivität aus.

Tut es Italien auch? obwohl es seine eigene Küstenwache, EU-Schiffe und viele NGOs, die mit diesem “illegalen” Verkehr viel Geld verdienen, offiziell stoppen wollte? Bestimmt! Der Öffentlichkeit wurde ein blauer Dunst vorgegaukelt, indem Italien für die eigene Küstenwache einen Fähren-Aktivitätsstopp veröffentlichte und hier. Bislang war diese Küstenwache am effektivsten, um Migranten über das Mittelmeer nach Süditalien zu transportieren.  (Und ist es noch!)

Genau wie die Italiener holen NGOs  sogar Migranten im oder gerade außerhalb des libyschen Gewässers  – bringen diese Bootstouristen nicht zur nächsten Küste – sondern nach dem 200-300 km entfernten Sizilien,  was laut den Gesetzen des Meeres gesetzwidrig ist.

Natürlich geht das Geschäft weiter und unverändert, wie es der Rothschild-Agent George Soros verlangt – aber jetzt in größter Geheimhaltung. Das “Mare Nostrum” 2013/2014 bedeutete, dass  die Übersetzung von Migranten aus Libyen um 130.000 Personen  zunahm.
Es ist ein riesiger Betrug. Merkel versprach, dass man Bilder wie im Jahr 2015 nie wieder sehen sollte.
Und sie hat Wort gehalten: Jetzt ist die  Migrationswelle über das Mittelmeer ebenso gross – wird aber schlau vertuscht – in wüsten Gebieten.

ANSAmed 22 Nov. 2017: Der Präsident des EU-Parlaments, Tarjani: Die Europäische Union sollte ähnliche Ressourcen wie die Balkanroute investieren, um die Migrationskorridore des zentralen Mittelmeerraums zu schließen, Stabilität zu fördern und den Terrorismus zu bekämpfen.
Was stattdessen benötigt wird, seien angemessene Mittel für FRONTEX und die neue EU-Küsten- und Grenzwache, die mehr Männer und Mittel einsetzen müssen (In der Tat, um die wertvollen Migranten nach Italien zu transportieren! Keine Richtungs-Änderung der EU!!)

Tajani wünscht, die Beziehungen zwischen der EU und den afrikanischen Führern  wiederzubeleben – d.h. den  verräterischen Euromediterranen Prozess / Union für den Mittelmeerraum.

 Italienischer Sieg für den Islam

ANSAmed 21 Nov. 2017: Der italienische Botschafter in Libyen Giuseppe Perrone: “Wir haben am 1. März begonnen, Visa auszustellen, und ich glaube, wir sind bei 8.000 oder 9.000 Visa, wenn nicht mehr.” “Eine der entscheidenden Botschaften, die wir  mit unserer Präsenz in Libyen geben wollten”, bemerkte der Botschafter,” ist nicht nur die Aufmerksamkeit auf die zwischenstaatlichen Beziehungen. Wir wollten auch etwas tun, damit die Bevölkerung nicht isoliert ist und reisen konnte. Dies ist einer der Anzeichen für den Erfolg der italienischen Präsenz”!

DWN 22 Nov. 2017:  Die italienische Gesamtverschuldung stieg aber stetig weiter an. Im vergangenen Jahr erreichte sie den Rekordstand von über 2,2 Billionen Euro.

Dies entsprach 132 Prozent der Wirtschaftsleistung. In diesem Jahr rechnet die EU-Kommission mit einem nochmaligen Anstieg auf 132,1 Prozent.
Brüssel hat seit 2015 darauf verzichtet, auf Basis der Gesamtverschuldung ein Verfahren wegen übermäßigen Defizits gegen Rom einzuleiten. Dies war zunächst ein Zugeständnis wegen der hohen Belastung des Landes durch die Flüchtlingskrise!
Aber der Import der kostspieligen und gefährlichen Afrikaner läuft ungehindert weiter – im Geheimen:

The Spectator 20 June 2015: : Die Regierung von Matteo Renzi – dem Mann, der die Antwort der lateinischen Linken auf Tony Blair ist – scheint glücklich, eine riesige Armee von Migranten nach Italien zu bringen, ohne eine wirkliche Vorstellung davon zu haben, was sie mit ihnen machen sollen, ausser zu hoffen, sie in andere EU-Länder weiterbefördern zu können. Der italienische Ministerpräsident hat auch schnell die Euro-Definition als eine “europäische” und keine “italienische” Krise verteidigt. Deshalb bringen EU-Schiffe neben NGOs – Migranten nach Italien und Griechenlan

Dieselbe linke italienische Regierung hat auch den außergewöhnlichen Schritt unternommen, die illegale Einwanderung zu entkriminalisieren, was unter anderem bedeutet, dass einmal an Land  keine der Bootsleutefestgenommen werden. Stattdessen werden sie zu “Centri di Accoglienza” (Willkommenszentren) gebracht. Theoretisch können sie nach dem Dublin-Abkommen nur in Italien Asyl beantragen – dem Land, in dem sie in der EU angekommen sind. In der Praxis beansprucht jedoch nur eine Minderheit in Italien politisches Asyl. Ziemlich alle bleiben inkognito da, oder ziehen weiter in andere EU-Länder.

Diejenigen, die lange in den Aufnahmezentren bleiben, sind jene, die in Italien politisches Asyl beantragen. Im vergangenen Jahr waren es in Italien 64.900 Migranten – rund ein Drittel der von der italienischen Marine geretteten Migranten.  Selbst wenn ihr Asylantrag endgültig abgelehnt wird, erhalten sie tatsächlich eine Abschiebungsverordnung, die leicht ignoriert wird: Im letzten Jahr wurden nur 6.944 Menschen abgeschoben – eine Zahl, die noch mehr schrumpfen würde, wenn ein Gesetz vor dem Parlament verabschiedet wird, das Abschiebung in Länder verboten wird, wo die Menschenrechte missbraucht werden (d.h. alle muslimischen Länder!).

Letztes Jahr stammten die meisten Migranten aus Subsahara-Afrika. Spitzenreiter waren die Nigerianer, gefolgt von den Maliern und den Gambiern, den Senegalesen und sogar den Pakistanern. Die meisten Bootsleute sind junge ledige Männer – die meisten Muslime, darunter auch Terroristen.

Folgerung:
Alles Freimaurer-Betrug im Namen der NWO ihres Gottes,  Luzifer und  hier und hier

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Gruß

Der Honigmann

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ENTHÜLLT: Der Merkel-Sieg. Wie Sie mit Macron ein heimliches Dublin-Abkommen durchsetzt 5/5 (7)

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Der Rechtsbruch von Merkel

Mit ihrer „Flüchtlings-Durchwink-Politik“ 2015, die 2016 mit der beherzten Schließung der Balkanroute durch die Balkanländer zum Ende kam, hat Bundeskanzlerin Merkel gegen die Dublin-Regeln verstoßen. Mit der Weigerung, die deutschen Landesgrenzen zu kontrollieren und zu schützen, hat die Kanzlerin möglicherweise einen Rechtsbruch begangen. Gegen Merkel sind seit dem hunderte Klagen wegen Verfassungsbruchs beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eingereicht worden. Die Klagen blieben bislang ohne Erfolg.

Merkel hat die Regeln des sogenannten Dublin-Abkommen eigenmächtig außer Kraft gesetzt. Das Dublin-Abkommen regelt das gemeinsame Asylverfahren innerhalb der EU. Die Regeln sehen vor, dass Asylanträge von Flüchtlingen oder Asylsuchenden in dem EU-Land geprüft werden, in dem sie zuerst angekommen sind. Im Ankunftsland soll ebenfalls entschieden werden, ob Asylsuchende wieder in ihr Ursprungsland zurückgeschickt werden oder nicht.

Merkel hat die Regeln des Dublin-Abkommens insofern gebrochen, als sie Flüchtlinge direkt per Zug nach Deutschland holen ließ. Zudem wurden Flüchtlinge an den EU-Binnengrenzen nicht daran gehindert, auf eigene Faust bis nach Deutschland weiter zu reisen. Auch bereits in Gang gebrachte Abschiebungen von nicht Asylberechtigen ins europäische Ausland, wurden mit der Außerkraftsetzung des Dublin-Abkommens gestoppt. Das Dublin Abkommen sieht vor, Asylsuchende wieder in die Länder abzuschieben, in denen sie zuerst angekommen sind. Beispielsweise nach Italien oder Griechenland.

Brüssel hatte damals Merkels Politik als einen „Akt europäischer Solidarität“ gelobt. Deutschland sei der einzige EU-Staat, der Flüchtlinge nicht in EU-Ersteinreiseländer wie Italien oder Griechenland zurückschicke. Zudem sei es vorbildlich, dass Merkel nicht auf die Dublin-Regeln gepocht habe, sondern die Länder an den EU-Außengrenzen mit den Flüchtlingsströmen nicht allein gelassen habe.

Europäischer Gerichtshof verlangte bislang die Einhaltung der Asylregeln

Noch Ende Juli dieses Jahres gab der Europäische Gerichtshof (EuGH) bekannt, dass die Dublin-Regeln einzuhalten seien (vgl. Urteil des EuGH http://bit.ly/2uWL11m). Sie gelten auch für die Flüchtlingskrise 2015. Der EuGH sagte, „es sei nicht ausschlaggebend, dass das Überschreiten der Grenze in einer Situation erfolge, die durch die Ankunft einer außergewöhnlich hohen Zahl internationalen Schutz begehrender Drittstaatsangehöriger gekennzeichnet ist“.

Die Luxemburger Richter urteilten, dass ein Grenzüberschritt auch dann „illegal“ sei, wenn ein EU-Staat die Einreise aus humanitären Gründen und in einer außergewöhnlichen Situation gestatte. Das Dublin-Prinzip gelte fort, selbst bei einer Massenmigration wie 2015. Das Urteil vom Juli 2017 betrifft auch Deutschland, das in einer ähnlichen Situation wie Österreich war.

Denn in Deutschland sind 2015 hunderttausende Migranten eingereist, die über die Balkanroute zunächst andere EU-Staaten passiert hatten. Sie reisten über Kroatien in andere EU-Länder weiter, um dort Asylanträge zu stellen. Deutschland lockte mit hohen Sozialgeldern, freier Unterkunft und Rundumversorgung.

Also urteilte der EuGH indirekt, dass Kanzlerin Merkel gegen die Dublin-Verordnung verstoßen hat. EU-Parlamentspräsident Graf Lambsdorff sagte damals:

„Die Bundesregierung habe sich in der Flüchtlingskrise des Rechtsbruchs schuldig gemacht. Merkel habe die europäische Flüchtlingspolitik ruiniert, die Nachbarn brüskiert und Deutschland isoliert. Dies sei nun höchst richterlich bestätigt“.

Merkel von Kritik völlig unbeeindruckt

Davon völlig unbeirrt wiederholte Merkel in ihrem Wahlkampf, „dass sie in der Flüchtlingspolitik alles richtig gemacht habe“. Dass die Mehrheit der Deutschen das anders gesehen hat, zeigte das Ergebnis der Bundestagswahlen. Dennoch sieht sich Merkel immer noch nicht bemüßigt, als Kanzlerin abzutreten. Ex-SPD Kanzlerkandidat Schulz peilte damals eine solidarische Lösung an: „Bei solchen Migrationsströmen wie 2015 könne man die Staaten an den EU-Außengrenzen nicht mit den Probleme alleine lassen“.

Der solidarische Gedanke an sich ist nicht grundfalsch. Jedoch muss hier die Frage gestellt werden, was die massive Massenmigration überhaupt verursacht hat und warum die EU-Außengrenzen nicht geschützt wurden.

Macron schlägt „legale“ Migration nach Europa vor

Nach der Schließung der Balkanroute kamen tausende Flüchtlinge in Booten, vor allem aus Afrika, über das Mittelmeer nach Europa. Italien, das von der Mittelmeerroute hauptsächlich betroffen war, begann mit Libyen zusammenzuarbeiten. Flüchtlingsboote wurden auf dem Meer wieder zum Umkehren gezwungen und Schiffe von NGOs, die Flüchtlinge aufnehmen wollten, wurden ebenfalls daran gehindert. Denn Italien wurde von der zweiten Migrationswelle völlig überrollt und musste handeln.

Dieses eigenmächtige Handeln Italiens und Libyens veranlasste Frankreichs Präsident Macron im Sommer 2017 einen neuen Flüchtlingsplan zu präsentieren. Künftig wolle er mit afrikanischen Staaten wie dem Tschad und dem Niger zusammenarbeiten. Asylsuchende sollen bereits in Afrika in Auffanglager gebracht und von dort auf legalem Weg und organisiert nach Europa gebracht werden. Dazu lud Macron zu einem Flüchtlingsgipfel in Paris ein. Macrons Vorschlag wurde dort von den Staats- und Regierungschefs Spaniens, Italiens, Deutschlands, dem Tschad, dem Niger sowie der libyschen Übergangsregierung beschlossen.

In Paris hatte Merkel bereits das Dublin-Abkommen kritisiert: „Es sei angesichts der Flüchtlingsströme nicht mehr praktikabel. Man müsse mit Hochdruck an einer Erneuerung des Dublinsystems arbeiten“, sagte sie in Paris.

Merkel hat erreicht, was sie wollte

Wie es aussieht hat Merkel erreicht, was sie in Paris gefordert hat.

Denn vor wenigen Tagen hat ein Ausschuss (Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des EU-Parlaments – LIBE) des EU-Parlaments die Änderung des bisherigen Dublin-Abkommens beschlossen. Die neue Regelung zwingt alle Mitgliedstaaten zur Aufnahme von Migranten – auch gegen den Willen ihrer Bürger. EU-Staaten, die die Aufnahme von Migranten in unbegrenzte Höhe verweigern, erhalten von der EU keine Fördergelder mehr.

Ungarns Präsident reagierte umgehend auf den neuen Beschluss: „Die Flinte ist nun nicht mehr nur scharf, sondern geladen: In Zukunft wird Europa ein permanentes und rechtsverbindliches Umverteilungssystem von Migranten ohne Begrenzung nach oben eingeführt. Der Angriff auf unsere Souveränität, den das EU-Parlament jetzt gestartet hat, ist erbitterter als jeder vorangegangene Kampf“.

Was bedeutet das für Europa?

Die Mainstream Medien berichten kaum über den neuen Beschluss der EU, der der unbegrenzten Massenmigration Tür und Tor öffnet. Merkel und Macron scheinen nach Meinung von Kritikern die Handlanger von George Soros zu sein.

Denn im September 2015 veröffentlichte Soros einen Artikel darüber, wie die Massenmigration nach Europa von statten gehen soll. Die Politik von Merkel und Macron sind mit Soros Plänen absolut deckungsgleich (vgl. Soros Artikel auf englisch:  http://on.mktw.net/2hljMFD).

Soros Plan

Der Plan sieht vor, mindestens eine Million Migranten pro Jahr aufzunehmen. Die Menschen müssen in Europa verteilt werden. Die EU muss für die Versorgung, Unterbringung, Gesundheitsvorsorge und Ausbildung finanziell aufkommen. Die EU muss die Türkei finanziell unterstützen, damit dort weitere vier Millionen Flüchtlinge pro Jahr versorgt werden können. Die EU muss eine Migrationsbehörde und eine EU-Armee schaffen. Für die Migranten müssen sichere Einreisebedingungen geschaffen werden. NGOs, Kirchen und Geschäftsleute müssen die EU bei der Finanzierung der Flüchtlingsversorgung untersützen.

Das sind nur einige Auszüge aus dem Artikel von George Soros. Doch sind die Forderungen deckungsgleich mit den Plänen von Merkel, Macron sowie der EU-Kommission in Brüssel. Watergate.tv hatte über die Ereignisse und Entwicklungen kontinuierlich berichtet.

Mit einer baldigen Flutung Europas von Millionen Migranten auf „legalem“ Weg ist daher bald zu rechnen. Die EU-Armee, die schnellstens gebildet werden soll, wird darüber wachen, dass sich die EU-Bürger nicht gegen die Pläne der Brüsseler Regierung stellen werden.

Watergate.tv bleibt dran.

http://www.watergate.tv/2017/10/30/enthuellt-der-merkel-sieg-wie-sie-mit-macron-ein-heimliches-dublin-abkommen-durchsetzt/

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Der Honigmann

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EU plant Konto-Auszahlungsstopp 4.86/5 (7)

aus Vertrauliche Mitteilungen

Brüssels Machthaber planen erweiterte Zugriffsrechte der Banken auf die Guthaben ihrer Anleger. Nicht nur im Falle einer Insolvenz, sondern bereits bei erwarteten Liquiditätsengpässen soll es dann

den Banken erlaubt sein, die Verfügungsgewalt der Kunden über ihre Kontoguthaben weitgehend einzuschränken.

Analog zur Vorgehensweise in Zypern sollen zwar Einzahlungen erlaubt bleiben, aber Kontoauszahlungen untersagt werden. Die dadurch zwangsläufig anwachsenden Kontoguthaben sollen im Falle einer Insolvenz weitgehend mit zur Haftung herangezogen werden.

Verärgert zeigt man sich in Brüssel über das Drei-Säulen-System Deutschlands, bestehend aus dem halböffentlichen Sparkassensystem, dem genossenschaftlichen Volks- und Raiffeisenbanksystem und den Privatbanken, weil sich diese Konstruktion im Gegensatz zu den übrigen europäischen Systemen als relativ stabil erwies und sie sich durch den Wettbewerb als vergleichsweise kundenfreundlich darstellt.

Entsprechender Widerstand kommt deshalb auch aus dem deutschen Bankensystem selbst, wo man sich noch gegen eine gemeinsame Einlagensicherung mit den übrigen, oft unsoliden und insolvenzgefährdeten europäischen Geldinstituten wehrt.

Die deutschen Privatbanken, die teilweise an den internationalen Kapitalmärkten maßgeblich mitspekulieren, sind Teil des europäischen bzw. deutschen Einlagensicherungsfonds, der in den kommenden Jahren gefüllt werden soll. Die Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben nicht nur eigene und gut ausgestattete Sicherungssysteme, sondern sie haben sich auch weitgehend aus den höchstgefährlichen inter nationalen Spekulationsgeschäften herausgehalten.

Während also Frankreichs, Italiens und Spaniens Banken teilweise vor dem Zusammenbruch stehen, sind Deutschlands Sparkassen und Genossenschaftsbanken, bei denen ca. 70% der Privatkunden betreut werden, noch immer relativ gut vor einem Bankenzusammenbruch geschützt.

Entsprechend mehren sich nun die Vorstöße italienischer und französischer Vertreter in Brüssel, mit denen eine europäische Banken-Haftungsunion sowie die generelle Haftung Deutschlands für die in Europa inflationierten und ausfallbedrohten Schulden erzwungen werden soll.

Berlins Polit-Funktionäre wollten nur noch die Bundestagswahl abwarten, um den Betrug am deutschen Sparer in Form einer „europäischen Gesamthaftung“ nicht zum Wahlkampfthema werden zu lassen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ließ allerdings schon vor dem deutschen Wahltermin während einer Rede in Griechenland durchsickern, daß er sich mit der deutschen Seite bereits auf eine europäische „Schuldenvergemeinschaftung“ verständigt habe.

Griechenland könne sich deshalb nicht nur sorglos weiter verschulden, sondern dürfe auch bezüglich der Rückzahlung seiner Altschulden unbesorgt sein. Somit wird immer absehbarer, daß die Sparer für die Schulden der ausfallbedrohten Kredite herhalten sollen, damit die internationale „Spekulantengemeinde“ keine Ausfälle verbuchen muss.

https://brd-schwindel.org/eu-plant-konto-auszahlungsstopp/

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Der Honigmann

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Der Heilige Stuhl und der „Kreißsaal der EU“ 4.5/5 (8)

Eine wesentliche Entwicklungslinie, die zum Beginn und zur weiteren Förderung der europäischen Einheitsstaats-Bewegung geführt hat, zieht sich von Richard Graf Coutenhove-Kalergi, Winston Churchill und dem US-Geheimdienst über das „American Committee for a United Europe“ (ACUE), zur „Europäischen Bewegung“, der „Union Europäischer Föderalisten“ (UEF)  und den „Europarat“. Diese weitgehend vom CIA mitfinanzierten hauptsächlichsten Organisationen bilden den Humus, welche die heute bis zur EU entwickelte Brüsseler Organisation in Gang gebracht haben, weiter begleiten, fördern, unterstützen und vorantreiben.1

Zentrales Motiv der angloamerikanischen Förderung eines europäischen Staates ist es, eine Entwicklung Deutschlands als unabhängige, selbständige Nation für die Zukunft auszuschließen. Dies ergibt sich schon aus einem Papier des amerikanischen Außenministeriums vom Februar 1949, in dem es hieß, dass die Besatzungsherrschaft nur aufgelöst werden sollte, wenn „ein angemessener Rahmen einer allgemeinen europäischen Union, in die Deutschland absorbiert werden kann“, existiere. Die Initiative für einen solchen Rahmen solle man aber den Europäern selbst überlassen und sie nur von außen unterstützen.Die Initiative ist ja insbesondere von Coutenhove-Kalergi und Jean Monnet ergriffen worden. Aus den Erinnerungen von Hans-Dietrich Genscher geht hervor, dass die Fortführung der europäischen Integration zu einem Bundesstaat zu den Bedingungen der USA für eine Zustimmung zur deutschen Wiedervereinigung 1989 gehörte.

Der Einfluss der römisch-katholischen Kirche

Eine zweite Linie geht vom „Heiligen Stuhl“ in Rom aus. Die Päpste und die ihr unterstehenden Kirchenoberen haben die von den weltlichen „Eliten“ betriebene Entwicklung zu einem europäischen Bundesstaat von Anfang an unterstützt. Eine der treibendsten katholischen Kräfte war Papst Pius XII. Nach der Gründung der EWG und der EURATOM am 25. März 1957 in Rom, die der 1951 in Paris gegründeten Montanunion zur Seite traten, kritisierte er auf dem Europa-Kongress, dass insbesondere die EWG noch keine eigentliche Gemeinschaft sei, weil ihr eine eigene Autorität fehle, die „wirkliche Gewalt“ besitze und Verantwortung trage. Er gab den politischen Akteuren die Aufgabe mit auf den Weg, „für eine Stärkung der Exekutive in den bestehenden Gemeinschaften zu sorgen und damit die Konstituierung eines einheitlichen politischen Organismus ins Auge zu fassen.“ Eine europäische Außenpolitik schien ihm schon damals möglich und nötig.3

Otto von Habsburg

Zu den intensiv in diesem Sinne für die Interessen der katholischen Kirche Wirkenden gehörte Otto von Habsburg, der 1912 geborene älteste Sohn von Karl I., des letzten, 1922 mit 35 Jahren im Exil in Portugal gestorbenen Kaisers von Österreich-Ungarn. Kaiser Karl wurde „von seinen Biografen einhellig eine tiefe Religiosität und bedingungslose Treue zur katholischen Kirche bescheinigt. Kritiker sehen in Karl einen „Befehlsempfänger der Kirche“ (Brigitte Hamann), der als „politischer Diener der Kirche“ sich sklavisch an die Vorgaben der Kirche gehalten und dadurch die Trennung von Staat und Kirche ignoriert hätte.“ Aus Dankbarkeit wurde er am 3. Oktober 2004 „von Papst Johannes Paul II. in die Reihen der Seligen der römisch-katholischen Kirche aufgenommen. …  Die Kirche würdigte durch ihre Entscheidung Karls Sicht des Herrscheramtes als „Heiligen Dienst“ und erklärte ihn zum Vorbild für politische Verantwortungsträger.“ 4

Entsprechend tief war auch sein Sohn Otto mit der Katholischen Kirche verbunden. „Seine Mutter erzog ihren Sohn auch nach dem Untergang der Doppelmonarchie und der 1921 in Ungarn beschlossenen Dethronisation der Habsburger zu einem römisch-katholischen Monarchen.“ (Wikipedia) Er war Ehren- und Devotions-Großkreuz-Bailli (ein herausragender Ritter) des „Souveränen Malteserordens“, einer katholischen Ordensgemeinschaft, die ein vorbildliches Leben nach den Lehren und Vorschriften der Kirche vorschreibt. Ebenso gehörte er dem „Orden vom Goldenen Vlies“ an, dessen Ziel die Erhaltung des katholischen Glaubens, der Schutz der Kirche und die Wahrung der unbefleckten Ehre des Rittertums ist.

Ab Mitte der 1930er Jahre setzte sich Otto von Habsburg innerhalb der „Paneuropa-Union“ an der Seite des Gründers Richard  Graf von Coudenhove-Kalergi für die europäische Einigung, also einen europäischen Bundesstaat ein. Der römisch-katholische Laienorden „Opus Dei“ favorisierte ihn als künftigen Monarchen über ein vereintes katholisches Europa.5  Von 1957 bis 1973 war er Vizepräsident der Paneuropa-Union, von 1973 bis 2004 als Nachfolger Kalergis Präsident und von 2004 bis 2011 Ehrenpräsident. (Wikipedia) Nachdem er 1978 neben der österreichischen auch die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen hatte, war er von 1979 bis 1999 für die CSU Abgeordneter im Europäischen Parlament.

Als Gegner des Nationalsozialismus floh er 1940 in die USA. Er pflegte intensive persönliche Kontakte zu Präsident Franklin Roosevelt und insbesondere Winston Churchill, den er für das Nachkriegs- Konzept einer Donauföderation interessierte. Nach seinen Vorstellungen sollte auf dem Gebiet des früheren Österreich-Ungarns ein neuer monarchischer Vielvölkerstaat Österreich-Ungarn nach dem Vorbild Belgiens entstehen, der zwei große Bevölkerungsgruppen vereinigte. Auch die Länder Bayern, Baden, Württemberg und Hohenzollern-Sigmaringen sollten als Monarchien wiederhergestellt und in einem so genannten „Süddeutschen Bund“ vereinigt werden. (Wikipedia)

Jòzef Retinger

Einen noch tiefer gehenden Einfluss übte der undurchsichtige Pole Dr. Jòsef Hieronim Retinger (1888-1960) aus. Er absolvierte die katholische (jesuitische?) St. Luke’s Catholic High School in Krakau6 und schloss, nach Gerhard Wisnewski, das Noviziat des Jesuiten-Ordens in Rom ab, hängte allerdings wegen der „zu großen Hürde des Zölibats“ den Priesterberuf wieder an den Nagel.7  Den Besuch einer katholischen Schule zu erwähnen, ist in unserem Zusammenhang nicht unwichtig, soll diese ihre Schüler doch im Geiste „katholischer Lehre und Praxis“ erziehen. Und die von den Jesuiten gegründeten Schulen und Universitäten sollen „Gewähr dafür bieten, dass kommende Generationen fest verwurzelt im katholischen Glauben heranwachsen – modern ausgedrückt, sicherten sie sich damit langfristig die kulturelle Hegemonie.“ (Wikipedia) Offensichtlich blieb Retinger auch Kirche und Orden weiterhin treu verbunden.

Während und nach seinem Studium der Literatur in Paris, Studien der Psychologie in München und der Ökonomie an der London School of Economics8, kam er dank seines Förderers Graf Zamoyski mit zahlreichen führenden Leuten aus Kultur und Politik in Berührung. „Etwa zur selben Zeit beginnt er seine politische Karriere – allerdings gar nicht so konträr zu seinem ersten Wunsch: der dem päpstlichen diplomatischen Dienst beizutreten“, schildert W. Chr. Taverne.9  Im Ersten Weltkrieg gelang es Retinger, „Polen zu verlassen. Er trägt eine Reihe sehr wichtiger Dokumente und Briefe bei sich, unter anderen einen von Erzbischof Bilczewski an seinen Kollegen in Westminster (Kardinal Bourne). Des weiteren bekommt er Instruktionen von Bilczewski, und die Dokumente, die an Retinger übergeben wurden, tragen die Unterschriften von einigen 20 führenden polnischen Persönlichkeiten. Dank dieser Papiere ist Retinger in der Lage zu beweisen, dass er derjenige ist, der das Sagen hat, mit der vollen Handlungsvollmacht überall als ein Art polnischer Botschafter zu agieren.“ 9

Seine Beziehungen zu führenden Persönlichkeiten der Westmächte führen nach W. Chr. Taverne dazu, dass er zur Verhandlungsdelegation des belgischen Prinzen Sixtus von Bourbon-Parma gehört, die Anfang 1917 geheim einen Separatfrieden mit Kaiser Karl I. von Österreich-Ungarn sondieren soll.
„Dies ist ein komplexes Thema, weil der so genannte Habsburg- oder Ledóchowski-Plan damit zu tun hat. Dieser Plan wollte für das Haus von Habsburg einen Staatenbund aus römisch-katholischen Ländern in Zentral- und Osteuropa arrangieren. Obwohl dieser Plan vom General der Jesuiten stammte, Graf Wladimir Ledóchowski (selbst ein Pole), so erwies er sich ebenso, der Traum des späteren Papst Pius XII. zu sein. Um dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen, wurde Retinger zu einem der Verhandlungsführer, zusammen mit Prinz Sixtus von Bourbon-Parma und dem General der Jesuiten. Also machte sich Retinger auf, den General in seiner jesuitischen Festung zu besuchen, dem Schloss zu Zizers, nahe Chur. Da Graf Ledóchowski zu dem Freundeskreis von Retingers (früherem)Vormund gehörte, wurde er sehr freundlich empfangen, und darüber hinaus erwies er sich als der geeignetste Verhandlungsführer.“ 9

Während des Zweiten Weltkrieges wurde er einer der engsten Berater von General Sikorski, den Ministerpräsidenten der polnischen Exilregierung in England, der ihn den „Cousin des Teufels“ nannte. Nach dem Krieg setzte er sich intensiv für die europäische Integrationsbewegung ein und war 1947 maßgeblich an der Gründung der vom „American Committee for a United Europe“ geförderten „Europäischen Bewegung“ beteiligt, deren erster Generalsekretär er wurde und 1948 den Haager Europa-Kongress in Den Haag organisierte, an dem unter dem Vorsitz Churchills über 700 Delegierte aus ganz Europa und Beobachter aus den USA und Kanada teilnahmen. Damit gelang die entscheidende Weichenstellung für die Gründung der Europäischen Bewegung. Auch die Gründung des bis heute außerordentlich einflussreichen „Europarates“ geht auf seine Initiative zurück. Schließlich entsprang auch die Gründung der „Bilderberger-Konferenzen“ seinen strategischen Planungen, für die er Prinz Bernhard der Niederlande als Vorsitzenden und Symbolfigur gewann. (Wikipedia)

Das Wirken Jòzef Retingers für eine staatliche Einigung Europas im Sinne des Vatikans, sozusagen für ein „Heiliges Römisches Europa“, war also noch ungleich grundlegender als das Otto von Habsburgs.

Im „Kreißsaal der EU“ in Rom

Die feierliche Unterzeichnungszeremonie der Gründungsverträge von EWG und EURATOM, den Vorläufern der EU, fand am 25. März 1957 im Palazzo die Conservatori auf dem Kapitol in Rom, im sala degli orazi e curiazi statt. Von den für die 6 Gründungsländer Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxenburg und die Niederlande unterzeichnenden Staatsmänner waren die meisten (K. Adenauer, Chr. Pineau, A. Segni, J. Luns) katholisch geprägt.

Der Saal ist mit seinen Wandmalereien der Erinnerung an die kriegerischen Ursprünge des Römischen Imperiums gewidmet. Die Statuen zweier Päpste dokumentieren in geistiger Nachfolge des Imperiums den Machtanspruch der römisch-katholischen Kirche über die Seelen der Menschen. Nach der Erhebung des Christentums zur römischen Staatsreligion im 4. Jh. hatte die römische Kirche Struktur und juristische Denkweise des zerfallenden römischen Imperiums angenommen, der Bischof von Rom war mit Hilfe der Macht der römischen Kaiser gegen den Widerstand der meisten anderen Bischöfe zum Oberhaupt (Papst) aufgestiegen und hatte von den Kaisern das Amt des Pontifex Maximus, des obersten Priesters, übernommen. Die Auswahl des symbolträchtigen Ortes war sicher kein Zufall, sondern gezieltes Arrangement.

Auch die Unterzeichnung des „Vertrages über eine Verfassung für Europa“, der die EU bereits in einen Quasi-Bundesstaat erheben sollte10, fand 47 Jahre später, am 29. Oktober 2004, feierlich in diesem Saale statt, den die Süddeutsche Zeitung daher in wohlwollender Flapsigkeit als „Kreißsaal der EU“ bezeichnete. Dabei ist nicht unwesentlich, dass diese Verfassung maßgeblich unter der Leitung des Jesuitenzöglings und früheren französischen Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing entworfen wurde, der wie Otto von Habsburg „Ehren- und Devotions-Großkreuz-Bailli des Malteserordens“ ist.11

Die unterzeichnenden Staatsmänner saßen direkt unter der mächtigen, überlebensgroßen Statue des Papstes Innozenz X., der gleichsam seine segnende rechte Hand über sie ausstreckt.
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http://vatikanische-nwo.blogspot.de/2009/11
Der britische Premierminister Tony Blair und sein Außenminister Jack Straw unterzeichnen den Vertrag für Großbritannien.

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Auch Schröder und Fischer unterwerfen Deutschland

Innozenz X. war Papst von 1644 – 1655. Als 1648 der Dreißigjährige Krieg – für die katholische Kirche praktisch erfolglos – mit dem Westfälischen Frieden beendet wurde, der den Herrschafts- und Einflussbereich der Protestanten festschrieb, wandte sich Innozenz mit aller Schärfe dagegen und verweigerte als einziger die Unterschrift unter den Friedensvertrag. Europa sollte katholisch bleiben und nicht teilweise unter protestantische Herrschaft geraten. Der Papst erklärte in einem Schreiben „Zelo domus Dei“

„kraft Apostolischer Machtvollkommenheit den Artikel des Westfälischen Friedens für nichtig, ungültig, unbillig, ungerecht, verdammt, verworfen, vergeblich, der Kräfte und Erfolge entbehrend für alle Zukunft, niemand sei zu ihrer Einhaltung verpflichtet.“ (Wikipedia)

Die unterzeichnenden Staatsmänner blickten genau gegenüber auf die gleichfalls übermächtige Statue von Papst Urban VIII. (1623 – 1644), des unmittelbaren Vorgängers von Innozenz X. Papst Urbans unerbittlicher Vernichtungswille der deutschen Protestanten kam anlässlich der Verwüstung Magdeburgs am 20. Mai 1631 durch die Truppen der katholischen Liga zum Ausdruck. Es war zu tagelangen Raubzügen, Vergewaltigungen und Gewalttaten gekommen, bei denen mehr als 20.000 Bürger getötet wurden.

In ganz Europa war man über dieses Massaker entsetzt, und es gilt als das größte und schlimmste während des Dreißigjährigen Krieges. Es hieß, die Taten und der Schrecken seien in ihrer Entsetzlichkeit ´nicht in Worte zu fassen und nicht mit Tränen zu beweinen`. Papst Urban VIII. hingegen verfasste am 24. Juni 1631 ein Schreiben, in dem er seine Freude über die „Vernichtung des Ketzernestes“ zum Ausdruck brachte.“ (Wikipedia)

Was drückt sich in dieser Symbolik aus?

Aus der Ich-Kraft und dem Freiheitsimpuls Mitteleuropas erhob sich mit der Reformation die größte Rebellion gegen den religiösen Herrschaftsanspruch des Papsttums.12 Zwar geht von der verflachten Evangelischen Kirche von heute keine Gefahr mehr für Rom aus, aber man weiß, dass in dem Geistesstreben der Deutschen, wie es in der deutschen Klassik, Romantik und Philosophie des Idealismus besonders zum Ausdruck kam, nach wie vor die größte Gegnerschaft schlummert. Goethe ließ repräsentativ den Faust dieses Streben aussprechen: „Dass ich erkenne, was die Welt / Im Innersten zusammenhält, / Schau alle Wirkenskraft und Samen, / Und tu nicht mehr in Worten kramen.“ Alle Wirkenskraft ist aber geistig und gründet im Göttlichen, das sonst dem Bereich der Religion angehört. Doch dieses Streben zielt danach, die Grenzen von Religion und Wissenschaft aufzuheben, so dass der Philosoph Schelling formulierte: „Die deutsche Nation strebt mit ihrem ganzen Wesen nach Religion, die mit Erkenntnis verbunden und auf Wissenschaft begründet ist.“

Damit wird der Priester als Vermittler zwischen irdischer und göttlicher Welt überflüssig. Das ist schon in Luthers Tat veranlagt, der die jedermann zugänglichen Evangelien über die Dekrete des Papstes stellte. Daher wird auch Rudolf Steiner, der in Anknüpfung an den deutschen Idealismus in der von ihm entwickelten Anthroposophie einen wissenschaftlichen Weg zur Erkenntnis der geistig-göttlichen Welt, eine Geistes-Wissenschaft begründete, von der katholischen Kirche auf allen Ebenen bekämpft. Im unmittelbaren Verhältnis jedes Menschen zur göttlich-geistigen Welt liegt die größte, existenzielle Bedrohung der Kirche.

Ein unabhängiges Deutschland mit einem freien Geistesleben muss daher verhindert und in einem europäischen Bundesstaat gebunden oder gar absorbiert werden.

Die 60-Jahr-Zeremonie

Die EU befindet sich gegenwärtig in einer schweren Krise, die einen besonders dramatischen Ausdruck in der Austrittserklärung Großbritanniens gefunden hat. Was lag da näher, als am 25. März 2017, dem 60. Jahrestag der Unterzeichnung der römischen Verträge, zusammenzurücken und im selben Saal in Rom die Gründungsideale erneut zu beschwören. Die Regierungschefs der verbleibenden 27 EU-Staaten unterzeichneten feierlich eine Erklärung, die das Versprechen der EU auf Frieden, Freiheit und Wohlstand erneuern soll. „Heute erneuern wir in Rom unser einzigartiges Bündnis freier Nationen, das vor 60 Jahren von unseren großartigen Vorgängern ins Leben gerufen wurde“, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk. „Sie hatten den Mut des Kolumbus, unbekannte Gewässer zu besegeln, eine neue Welt zu entdecken.“ 13

Am Abend zuvor war man von Papst Franziskus in Audienz empfangen und eingestimmt worden. Er sparte nicht mit Kritik und Ermahnungen.

Sechzig Jahre später nach Rom zurückzukehren darf nicht bloß eine Reise in die Erinnerungen sein, sondern ist vielmehr das Verlangen, das lebendige Gedächtnis jenes Ereignisses wiederzuentdecken, um dessen Bedeutung in der Gegenwart zu verstehen. … ´Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft`, bekräftigte (damals) der luxemburgische Premierminister Bech, ´wird nur dann leben und erfolgreich sein, wenn sie in ihrem Bestehen dem Geist europäischer Solidarität, der sie geschaffen hat, treu bleibt und wenn der gemeinsame Wille des entstehenden Europas mächtiger ist als die nationalen Willensbestrebungen.` Dieser Geist ist angesichts der zentrifugalen Kräfte wie auch der Versuchung, die Gründungsideale der Union auf produktive, wirtschaftliche und finanzielle Erfordernisse zu reduzieren, heute höchst notwendig. …

Europa findet wieder Hoffnung in der Solidarität, die auch das wirksamste Heilmittel gegen die modernen Formen des Populismus ist. Die Solidarität bringt das Bewusstsein mit sich, Teil eines einzigen Körpers zu sein, und schließt gleichzeitig die Fähigkeit eines jeden Gliedes mit ein, mit dem anderen und dem Ganzen zu ´sympathisieren`. … Die Formen von Populismus hingegen sind eben Blüten des Egoismus, der in einen engen und erdrückenden Kreis einschließt und nicht zulässt, die Enge der eigenen Gedanken zu überwinden und darüber hinaus zu sehen. Man muss wieder beginnen, europäisch zu denken, um die gegensätzliche Gefahr einer grauen Uniformität oder des Triumphs der Partikularismen abzuwehren. …
Meinerseits kann ich nur versichern, dass der Heilige Stuhl und die Kirche ganz Europa nahe ist. An seinem Aufbau hat die Kirche stets mitgewirkt und wird immer mitwirken. Dazu bittet sie für Europa um den Segen des Herrn, damit er es beschütze und ihm Frieden und Fortschritt schenke.“
14 

Mit dem positiven Begriff „Europa“ ist natürlich das Konstrukt der Europäischen Union gemeint, womit suggeriert wird, beide als identisch aufzufassen. Aus den Worten des Papstes wird der Wille zu einem europäischen Gesamtstaat, einem einzigen Körper, deutlich, in dem sich die Einzelstaaten mit ihren nationalen Willensbestrebungen einfügen und unterordnen sollen. Denn diese zentrifugalen Kräfte seien heute verführerischer Populismus, der nichts anderes als beschränkter nationaler Egoismus bedeute, dem der notwendige Weitblick fehle.   

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nachrichten.at
Zum Bild: Der gegenüber der politischen Ebene erhöhte Heilige Stuhl, auf dem der Papst in gebührendem Abstand über den anderen thront, suggeriert, dass er einer höheren geistigen Ordnung angehöre, dass er der göttlichen Welt nahe stehe, aus der er letztlich seine Weisheit, seine Handlungsimpulse und den göttlichen Segen empfange, den weiter zu spenden, er kraft göttlichen Auftrags ermächtigt sei.

Die hierarchische Ordnung

Die römisch katholische Kirche hat eine streng gegliederte Priesterhierarchie, die sich über den Gläubigen auftürmt und deren Verhältnis zur göttlichen Welt regelt und bestimmt. In ihrem Anspruch auch auf weltliche Herrschaft greift sie im Grunde auf die Form altorientalischer und altägyptischer Theokratien zurück, in denen der gottgleich verehrte oberste Priester zugleich oberster weltlicher Herrscher, absoluter Monarch war. Eine Karikatur dieses Strebens ist im Vatikanstaat erhalten geblieben, „einer absoluten Wahlmonarchie, deren Monarch der Papst ist.“ (Wikipedia)

In der geschichtlichen Folge waren aber die Theokratien in den religiösen Teil der Kirchen und den weltlichen Teil der Monarchien auseinandergebrochen, wobei beide die unmittelbare Einsetzung und Legitimation durch die göttliche Welt geltend machten. Mit der Konkurrenz der Könige und Kaiser „von Gottes Gnaden“ musste sich die römische Kirche auseinandersetzen. Das ganze Mittelalter ist von diesem Kampf gekennzeichnet, in dem das Papsttum stets die oberste göttliche Legitimation behauptete und von Karl dem Großen an auch zumeist die Einsetzung und Krönung der weltlichen Herrscher des „Heiligen Römischen Reiches“ als erneuertes römisches Reich durchgeführt hat. Schon an der Wahl waren die „Fürstbischöfe“ der Kirche, die zugleich weltliche Landesherren waren, als Angehörige des Standes der Kurfürsten beteiligt. Die römische Kirche durchsetzte das weltliche Reich und übte auf Adel und Volk einen allgegenwärtigen Einfluss aus.

Reformation und Ende des „Heiligen Römischen Reiches“ waren ein schwerer Schlag für die Macht der römischen Kirche. Offensichtlich sieht das reaktionäre Papsttum in einem europäischen Gesamtstaat die Möglichkeit, ein „Heiliges Römisches Reich“ in neuer Form wieder aufzurichten, das natürlich unter den modernen Gegebenheiten einer demokratischen Fassade bedarf. Dahinter handelt es sich aber um ein hierarchisches System von Institutionen, die von einem neuen „politischen Adel“ beherrscht werden, der von Mitgliedern oder Sympathisanten der Kirche durchsetzt sind und die Impulse der Kirchen bewusst oder unbewusst realisieren. Den Bürgern ist eine gesellschaftlich wirksame Mit- und Selbstbestimmung in der EU genauso verwehrt wie den Gläubigen die religiöse Selbstbestimmung in der römischen Kirche.

Es handelt sich um die wüsteste Reaktion gegen die vom wahren Christentum impulsierte Entwicklung der Menschheit zu Freiheit und Selbstbestimmung. Die angeblich christliche römische Kirche arbeitet der zentralen Verheißung und dem damit verbundenen Auftrag Christi entgegen: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ 15

Nachbemerkung:

Es passt in den Zusammenhang des Themas, dass der neue französische Präsident Emmanuel Macron, der zwei Tage nach der deutschen Bundestagswahl weitere Kompetenzübertragungen auf die EU durch einen eigenen Eurozonen-Haushalt mit Ministerium, einen EU-Verteidigungs-Etat und eine europäische Asylbehörde forderte, ebenfalls Jesuitenschüler ist. „Aus einer nichtreligiösen Familie stammend, ließ sich Macron als 12-Jähriger bei Eintritt in die Jesuitenschule La Providence (in Amiens) auf eigenen Wunsch katholisch taufen.“ (Wikipedia). Er besuchte diese Schule bis zum 17. Lebensjahr.
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1   Vgl.: Hintergründe der europäischen Integrationsbewegung
2   Zitiert nach Andreas Bracher: Europa im amerikanischen Weltsystem,
Basel 2001, S. 86
3   Zitiert und referiert nach: Heinz Hürten: Papst Pius XII.
und die Einigung Europas, in: Heinz Duchhardt u.a. (Hrsg):
Die europäische Integration und die Kirchen, Teil 1, 2010, S. 31
4   habsburger.net
5   caroimchaos.wordpress.com
6   orwellski.blogspot
7   Referiert nach: vatikanische-nwo
8   wie Anm. 6
9   zitiert nach Anm. 7
10 Diese „Verfassung“ ist dann zwar an den Volksabstimmungen in  Frankreich und Holland gescheitert, mit dem „Lissabon-Vertrag“ aber, der angeblich in den beiden Ländern keiner Volksabstimmung bedurfte, inhaltlich zu 90 % doch eingeführt worden.
11   Vgl.: wikipedia.org
12   Vgl.: Luthers Rebellion
13    merkur.de 25.3.1017
14    radiovaticana.va
15    Johannes-Evangelium Kap. 8, Vers 32

https://fassadenkratzer.wordpress.com/2017/10/24/der-heilige-stuhl-und-der-kreisssaal-der-eu/

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„Der ewige Nazi“ – Das Leben in Deutschland unter der Okkupation der USA – zur Erinnerung 5/5 (10)

Dr. Diego Fusaro – italienischer linker Philosoph und Marx-Experte – über die Rolle der „Nazi-Keule“ in Deutschland und die Auslöschung der deutschen Identität im politischen Interesse der Besatzungsmacht USA.

Repost vom 28. Jan 2016

https://brd-schwindel.org/der-ewige-nazi-das-leben-in-deutschland-unter-der-okkupation-der-usa/

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Was wissen wir vom Leben nach dem Tode? 5/5 (5)

Ich sitze am Sterbebett einer mir sehr nahestehenden Person und denke daran, was wir vom Leben nach dem Tode wissen. Denn alles deutet darauf hin, dass die Seele tatsächlich unsterblich ist.

Woher wissen wir was?

I. Die Bibel
Aus dem Alten Testament erinnere ich ich mich an Ezekiel 37 – Die dürren Gebeine und Daniel 12:13 – die um die Wiederaufstehung der Toten am Ende der Zeit handeln.

Im Neuen Testament wird das Leben nach dem Tode aber das zentrale Element: Bei Christi Wiederkunft (Matth. 24) werden die Toten aufgeweckt und zusammen mit den wenigen Überlebenden in dem was dem 3. Weltkrieg ähnelt (Lukas 21)  gerettet oder verdammt – je nach ihren Taten oder Abwesenheit davon  im Dienste Christi (Matth, 25).

In der Tat, Christus sagte, wer glaubt (d.h. nach seinen Geboten lebt -Johannes 14:15,21)  sei schon vom Tod ins ewige Leben (nach dem Tode) hinübergegangen (Johannes 11:25).

In den Gleichnissen spricht Christus aber vom Leben nach dem Tode unmittelbar nach dem Ableben.

Nun werden sicherlich viele meiner Leser(innen) sagen: Es gibt keinen Beleg für ein Leben nach dem Tode!

Doch, es gibt den Beweis: 1) Die Jünger Christi wurden schlagartig todesverachtende Helden, nachdem sie sich bei der Verhaftung Christi als wahre Feiglinge versteckten. Sie hatten den auferstandenen Christus gesehen und berührt, nachdem sie ihn hatten sterben sehen. Und sie hatten festgestellt, dass es sich nicht um einen Doppelgänger handelte: Sie hatten die Finger in seine Wunden gesteckt, er hatte kein Wundfieber und ging völlig ubehindert umher.

2) Es gibt aber auch ein neutralen Beleg: Das Turiner Grabtuch, und hier und hier und hier, das ich so oft beschrieben habe. Dieses Grabtuch beweist wissenschaftltich die Auferstehung Christi von den Toten.

Nach der Wiederkunft Christi (Matth.24) kommt das Jüngste Gericht mit der Verurteilung der Verlorenen in das ”ewige Feuer, das “dem Satan und seinen Engeln vorbehalten ist” und den Gläubigen, die in das ewige Heil eingehen (Matth. 25).

Die Natur des ewigen Lebens mit Christus ist nicht genauer beschrieben, während das Leben der Verlorenen im Gleichnis von Lazarus und dem Reichen Mann schrecklich beschrieben ist (Lukas 16:19-31).

Nahtoderlebnisse
Viele berichten, tot gewesen zu sein und dabei ins Jenseits eingetreten zu sein.

Ein sehr vertrauenswürdiger Pfarrer, den ich kannte, und der vor einigen Jahren starb, konnte von vielen solchen Fällen berichten.

Er war übrigens hellseherisch, hätte an Sterbebetten weisse und schwarze Engel gesehen.
Er hätte auch 3-mal in wachem Zustand dieselbe Vision von der Zukunft Europas, die sich nun heute bewahrheitet: Er sah Europa unter der Wucht eines schweren Kreuzes, unter dem viele kleine schwarze Menschen umherliefen, während Europa durch einen Spalt in der Erde auseinander bräche. Eine Stimme sagte, es stünde Europa ein Schweres Drangsal bevor, vor dem aber 7 Länder verschont bleiben – denn sie hätten schon genug gelitten.

Ich hatte in Flensburg einen Patienten, der auf dem Operationstisch klinisch starb. Er wurde wieder belebt, erlebte aber in dem Todeszustand Folgendes: Er sähe von oben die Ärzte um sein Leben ringen. Dann passierte er durch den so oft beschriebenen Tunnel, sähe Licht am Ende und käme in eine Sphäre voller Ruhe und Frieden, wurde von freundlichen Stimmen empfangen, die ihm sagten, er solle keine Furcht haben, und ”wir wissen alles über dich”. Dann glitt er durch den Tunnel zurück – und war nach seinem Erwachen sehr unglücklich. Er wäre so gerne im Jenseits geblieben.

Eban Alexander, Hirnchirurg, hat sein Nahtoderlebnis beschrieben; Er sei zuvor kein Gläubiger gewesen, sei es aber nach seinem Nahtoderlebnis, wo er in einem Bereich einer ganz anderen Dimension als die hier Bekannte gewesen sei, und die eine Schönheit und Harmoniehatte, die er nie zuvor gekannt hätte und schwer beschreiben könne.

Spiritismus und Swedenborg
Davon kann ich wenig schreiben – nur dass der Spiritismus oft Gaukelei war.

ich bekam von einer Patientin ein Buch: Bericht vom Leben nach dem Tode von Arthur Ford, Scherz Verlag Bern, München Wien.
Dem nachleben die Seelen auf verschiedenen geistigen Niveaus – die von einander nichts wissen. Sie leben demnach auf dem beschriebenen Niveau eigentlich triviell wie hier auf Erden.

Swedenborgs Visionen sind jedenfalls mit der Lehre Christi unvereinbar: Kein Urteil nach dem Tode – Himmel und Hölle seien nur Stellen für Menschen mit verschiedenen Psychen, die von der einen zur anderen Stelle umziehen können – keine Strafe.

Kommentar
Jeder glaubt, was er will, die meisten, dass es nach dem Tode kein Leben mehr gibt.

Das ist die Errungenschaft der Illuminaten, die im Namen ihres Gottes Luzifer und seiner Neuen Weltordnung die Welt mittels ihrer Proselyten, der Freimaurer, regieren und die Massenmedien besitzen.

Diese “Elite” ist zutiefst religiös, was sie mit Handzeichen der Hörner des Teufels und das 666-Zeichen sowie das Pyramiden- und umgekehrte Pyramiden-Zeichen (Babylon-“Mysterien”: Semiramis Nimrod – Baal-–Horus) immer wieder signalisieren.

 

Sie wähnen selbst Götter zu werden, indem sie Satan dienen und ihm diese Erde völlig ergeben – wie von Christus festgestellt (Joh. 14:30)

Jedoch der Einzige, der seine Göttlichkeit unter Beweis gestellt hat, ist Jesus Christus (11 Blutzeugen, das Turiner Grabtuch).

Daher sitze ich mit Frieden in der Seele und sehe meine Frau von dieser Welt, dem Vorhof der Hölle, scheiden. Denn der Tod ist nur ein Übergang zu einem geistigen Leben in einer anderen Gestalt.

Ich weiss; “In der Heimat, in der Heimat, da gibt´s ein Wiedersehen” – die Melodie dieses alten Soldatenlieds kennen Sie sicher.
Es gibt aber auch Nahtodberichte über einen schrecklichen Aufenthaltsort erzählen.
Sie können viele Videos hervor-googeln – und keiner weiss, ob sie die Wahrheit über die Hölle beschreiben.

http://new.euro-med.dk/20171015-was-wissen-wir-vom-leben-nach-dem-tode.php

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Euro-Desaster: Im Wahlkampf geschickt ausgeklammert 5/5 (7)

Die Misere um den Euro haben Politiker geschickt im Wahlkampf verschwiegen. Die Folgen werden dennoch für deutsche Vermögen und Sparer destaströs sein. Die große Abrechnung kommt erst nach der Wahl. Dann wird es zu spät sein.

Es gibt ein Thema, das uns alle sehr beschäftigt: die Euro-Währung. Nun, eine Gruppe von Menschen beschäftigt das Thema allerdings überhaupt nicht: Politiker. Geldwert, Nullzinspolitik und Entwertung von Sparbüchern und Lebensversicherungen sind Tabu-Themen.

Den Politikern hilft der deutsche Qualitätsjournalismus, aus dem keine Fragen nach dem Geld und der Stabilität kommen. Vielmehr hat sich unwidersprochen die These der Geldfälscher um Mario Draghi in der Europäischen Zentralbank (EZB) durchgesetzt, eine Inflationsrate von zwei Prozent bedeute Geldwertstabilität. Das ist eine glatte Lüge. Zwei Prozent Inflation machen aus einem Sparbuch mit 1.000 Euro nach zehn Jahren 820 Euro.

Ein Bekannter hat den Berliner Brotpreisindex (BBIn) kreiert. Ein gutes Brot beim Bäcker um die Ecke kostete bei Einführung der Euro-Währung 2002 1,80 Euro. Heute kostet dieses Brot 3,30 Euro. Das heißt, seit Einführung des Euro ist es um ca. 75 Prozent teurer geworden. Da wir häufiger Brot als Kühlschränke oder Handys kaufen (die sollen preiswerter geworden sein), kann man guten Gewissens sagen, dass der Euro in 15 Jahren über die Hälfte an Wert verloren hat. Dafür brauchte die D-Mark 30 Jahre.

Dafür gibt es sogar eine Bestätigung durch die Deutsche Bundesbank. Im Vorstand der Bundesbank sitzt der ehemalige FDP-Bundestagsabgeordnete Carl-Ludwig Thiele, der öffentlich den Wertverlust bestätigt, auch wenn er die Sache so zu drehen versucht, als ob der Euro immer mehr als Weltreservewährung dienen würde.

Das Indiz ist die umlaufende Bargeldmenge – und die ist seit 2002 praktisch explodiert. Denn wer früher mit zehn Euro einkaufen oder in ein Wirtshaus ging, braucht heute 20 oder 30 Euro – und entsprechend mehr Geldscheine.

Thiele erklärte in einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel (24. Juli 2017) auf die Frage nach der Zukunft des Bargelds: „Es wird sogar immer mehr. Bei der Einführung des Euro-Bargelds am 1. Januar 2002 waren es 220 Milliarden Euro, die in Umlauf gebracht wurden. Ende 2004 waren es schon 500 Milliarden Euro, Ende 2014 rund 1.000 Milliarden. Wir haben in den vergangenen Jahren ein Bargeldwachstum von sechs Prozent pro Jahr gehabt.“

Wenn wir diese sechs Prozent einmal als jährliche Inflationsrate annehmen, würde ein mit Euro-Einführung angelegtes Sparbuch von 1.000 Euro heute real noch 417,27 Euro wert sein.

Welches Außmaß diese Bargeldaufblähung hat, gibt Thiele offen zu: „Der Euro kommt so immer näher an den US-Dollar heran, den es ja schon viel, viel länger gibt. Ende 2016 hatte das Euro-System 1.130 Milliarden Euro herausgegeben, beim US-Dollar waren es 1.460 Milliarden Dollar.“

Bezogen auf den Wechselkurs haben Euro und Dollar damit fast gleichgezogen – nur versuchen Sie mal, außerhalb Europas mit Euro-Scheinen zu bezahlen. Könnte schwierig werden, weil das Zeug nur wenige kennen. Dollar geht aber immer.

In Wirklich ist der Euro dabei, nicht an den US-Dollar, sondern immer mehr an die italienische Lira heranzukommen. Thiele bestätigte ganz offen den Wertverlust: „Der Wert des Geldes ist trotz niedriger Inflation im Laufe der Jahre gesunken. Deshalb brauchen wir die großen Scheine.

Der 1.000-DM-Schein, der heute in etwa dem Wert des 500-Euro-Scheins entspricht, wurde 1964 eingeführt. In den sechziger Jahren musste ein durchschnittlicher Arbeitnehmer mehr als einen Monat arbeiten, um brutto 1.000 DM zu verdienen. Heute benötigt ein Arbeitnehmer bei einem durchschnittlichen Monatsbruttoverdienst von circa 3.700 Euro und rund 20 Arbeitstagen im Monat gerade einmal knapp drei Arbeitstage, um 500 Euro brutto zu verdienen.“

Das sagt doch alles. Deutsche Sparer und Kleinverdiener sind die Verlierer der europäischen Finanz- und Geldpolitik. Politiker, die geschworen haben, Schaden vom deutschen Volk zu wenden, schweigen beziehungsweise haben in Brüsseler Geheimverhandlungen die deutschen Interessen verraten, indem sie anderen Euroländern übermäßige Schuldenstände erlaubten und inzwischen durch die Hintertür (Target-Salden) eine Vergemeinschaftung der Schulden eingeführt haben.

Die Nullzinspolitik tut ein übriges, um das deutsche Volk endgültig in die Armut zu treiben (man soll sich vom heutigen Wohlstand nicht täuschen lassen; der ist schnell weg).

Andere profitieren: So haben die Süd-Euroländer seit 2008 nach Berechnungen der Bundesbank mit 760 Milliarden Euro und Deutschland immerhin mit 240 Milliarden Euro von Draghis Geldraub durch die Nullzinspolitik profitiert.

Dieses Geld fehlt auf deutschen Sparbüchern und in deutschen Lebensversicherungen, während es sich Italiener gut gehen lassen und angesichts des (für ihre Verhältnisse) stabilen Geldes nach Berlin zum Saufen und Feiern fliegen, was sie sich zu Lira-Zeiten nie hätten leisten können.

Deutsche sind bei den Partys übrigens auch dabei: als Kellner und Toilettenpersonal.

spoekenkiekerei.wordpress.com

http://www.mmnews.de/wirtschaft/30171-euro-desaster-im-wahlkampf-geschickt-ausgeklammert

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was man sieht und was man nicht sieht – der Vatikan-Satanismus 5/5 (13)

Der Österreichkorrespondent:

Was man sieht:

Papst „segnet“ zwei Lämmer

Was man nicht sieht:

Vom Papst „gesegnete“ Lämmchen werden später von einer Nonne mit einem scharfen Beil umgebracht

Was man sieht:

Papst tauft viele Kinder.

(Bitte diesen Link eingeben (beleuchten, „kopieren“ und oben bei der Internet-Adresse „einfügen“); denn wir haben keinen direkten Link zu den Vatikan-Seiten gesetzt)

Was man nicht sieht:

Kinder werden ungefragt zu Kirchenmitgliedern. Treten Sie später aus, müssen Sie nach römisch-katholischer Lehre in die ewige Hölle. Halten die Eltern die Säuglingstaufe nicht für notwendig, müssen die Eltern nach römisch-katholischer Lehre auch in die ewige Hölle….

https://www.theologe.de/vatikan_papst_internet_youtube.htm

https://heimdallwardablog.wordpress.com/2017/09/22/was-man-sieht-und-was-man-nicht-sieht-der-vatikan-satanismus/

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….danke an Kokolores.

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„Unfruchtbare Großmutter“: Wie Papst Franziskus Angela Merkel erboste – zur Erinnerung 5/5 (5)

Papst Franziskus hat in einem Medieninterview erzählt, wie er vor mehr als einem Jahr den Zorn der deutschen Kanzlerin auf sich gezogen hat. Damals hat der Papst Europa mit einer „unfruchtbaren Großmutter“ verglichen, woraufhin er einen Wut-Anruf von Angela Merkel bekam.

Bei seinem Auftritt vor dem Europa-Parlament hatte Papst Franziskus im November 2014 geäußert, Europa mache einen „Gesamteindruck der Müdigkeit und Alterung”. Den „alten Kontinent“ verglich der Pontifex mit einer Großmutter, die „nicht mehr fruchtbar und lebendig ist“.
Kurz danach habe ihn Angela Merkel angerufen, erzählt der Papst nun in einem Interview gegenüber der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“. Die Kanzlerin sei sehr erbost gewesen und habe ihn gefragt, ob er tatsächlich der Meinung sei, Europa könne keine Kinder mehr bekommen.

Daraufhin habe er versucht, die Kanzlerin zu beschwichtigen, so Franziskus im Interview. Er habe geantwortet, dass Europa doch noch Kinder bekommen könnte, weil es starke und tiefgreifende Wurzeln habe. Selbst in den „dunkelsten Momenten” habe der Kontinent in der Geschichte bereits unerwartet Ressourcen aufbringen und kühne Entscheidungen treffen können.

https://de.sputniknews.com/politik/20160209307699005-papst-erbost-angela-merkel/

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Neue Fakten über gescheiterte Einigung Tirols: Italophiler ÖVP-Emissär intervenierte für Italien 4.88/5 (8)

Der italophile ÖVP-Politiker Rudolf Moser (rechtes Bild hinter Alcide De Gasperi) verhinderte im Geheimen maßgeblich die Wiedervereinigung Tirols. Foto: Archiv Golowitsch

Der italophile ÖVP-Politiker Rudolf Moser (rechtes Bild hinter Alcide De Gasperi) verhinderte im Geheimen maßgeblich die Wiedervereinigung Tirols.
Foto: Archiv Golowitsch

Die Brenner-Grenze ist wieder da. Unter völkerwanderungsartig anschwellendem Zustrom afrikanisch-orientalischer Migranten über die „Italien-Route“ nach Mitteleuropa nimmt der enge Gebirgseinschnitt wieder seine Rolle als neuralgisches Kontroll-Areal am Übergang zum Bundesland Tirol ein, welches seit dem Schlagbaum-Abbau nach Österreichs EWG-Beitritt (1. Januar 1995) als obsolet galt. Verschwunden war sie ja nicht wirklich, sondern lediglich „nicht mehr spürbar“, wie eine medial widerhallende stereotypisierte Politformel besagte und eher oberflächliche Betrachtung von Fahrzeuginsassen darüber hinwegrollender Automobilkolonnen nahelegte.

Gastbeitrag von Reynke de Vos

Ob unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg tatsächlich die Chance für die in vielfachen eindrücklichen Willensbekundungen der Bevölkerung, sowie die in politischen und kirchlichen Petitionen zum Ausdruck gebrachte Forderung nach Wiedervereinigung des 1918/19 geteilten Tirols bestand, ist unter Historikern umstritten. Unumstritten ist, dass das Gruber-De Gasperi-Abkommen vom 5. September 1946, Grundlage für die (weit später erst errungene) Autonomie der „Provincia autonoma di Bolzano“, dem die regierenden Parteien, sowie der zeitgeistfromme Teil der Opposition in Wien, Innsbruck und Bozen heute den Rang einer „Magna Charta für Südtirol“ zubilligen, sich für Österreichs Politik jahrzehntelang als „furchtbare Hypothek“ (Bruno Kreisky) erwies.

Österreich beugte sich den Mächtigen in Hinblick auf Südtirol

Allem Anschein nach fügte sich der österreichische Außenminister Gruber seinerzeit ebenso seinem italienischen Gegenüber Alcide De Gasperi wie den drängenden Siegermächten, um überhaupt etwas mit nach Hause bringen zu können. Es waren jedoch nicht allein die aus der (geo)politischen Lage herrührenden Umstände und die Unzulänglichkeiten des damals zur Pariser Friedenskonferenz entsandten österreichischen Personals, sowie das mitunter selbstherrliche Gebaren Grubers respektive der Druck, den die (west)alliierten Siegermächte auf die Beteiligten ausübten und schließlich ein anderes als das von den (Süd-)Tirolern erhoffte Ergebnis zeitigten. Eine soeben erschienene Dokumentation des Linzer Zeithistorikers Helmut Golowitsch zeigt, dass auch hinter den Kulissen Akteure emsig und weitgehend inkognito am Geschehen beteiligt waren.

Insbesondere ein Kärntner Unternehmer übte einen bisher weithin unbekannten und im Blick auf das von der weit überwiegenden Bevölkerungsmehrheit in beiden Tirol sowie in ganz Österreich erhoffte Ende der Teilung des Landes fatalen Einfluss aus. Sein lautloses Mitwirken inkognito erstreckte sich nahezu auf den gesamten für den Südtirol-Konflikt zwischen Österreich und Italien bedeutsamen Geschehensablauf vom Kriegsende bis zur sogenannten „Paket“-Lösung Ende der 1960er Jahre, bisweilen lenkte er ihn in bestimmte Bahnen.

Kärntner als Strippenzieher der Teilung Tirols

Der Mann hieß Rudolf Moser, war 1901 in Wien geboren und in der christlich-sozialen Bewegung politisch sozialisiert worden. In Sachsenburg (Kärnten) leitete er die „A. Moser & Sohn, Holzstoff- und Pappenfabrik“, und als Industrieller gehörte er der vor allem auf die regierende Österreichische Volkspartei (ÖVP) stark einwirkenden Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft an. Mit dem ersten Bundeskanzler Leopold Figl, den er als seinen „engsten Jugendfreund“ bezeichnete, verband ihn wie er vermerkte, „in allen Belangen …. stets gegenseitige und vollständige Übereinstimmung und Treue“.

Der Emissär mit besten Kontakten nach Italien

In Italien, wohin seine Firma gute Geschäftskontakte unterhielt, hielt sich Moser häufig für länger auf und kam mit namhaften Persönlichkeiten des Staates, ebenso wie mit katholischen Kreisen und dem Klerus in engen Kontakt. Moser, den auch Papst Pius XII. mehrmals in Rom persönlich empfing, wirkte zudem als Vertrauensmann des Vatikans. Insofern nimmt es nicht wunder, dass sich der die italienische Sprache mündlich wie schriftlich nahezu perfekt beherrschende und absolut diskret agierende Moser nach 1945 geradezu ideal für die Aufnahme, Pflege und Aufrechterhaltung einer trotz Südtirol-Unbill dennoch äußerst belastbaren Verbindung zwischen ÖVP und Democrazia Cristiana (DC) eignete, die sich weltanschaulich ohnedies nahestanden. Dazu passte, dass er sich der Rolle des (partei)politischen Postillons und verdeckt arbeitenden Unterhändlers mit geradezu missionarischem Eifer hingab.

Geeintes Tirol: Verkaufte „Herzensangelegenheit“

Das erste für das Nachkriegsschicksal der Südtiroler bedeutende und in seiner Wirkung fatale Wirken Mosers ergab sich im Frühjahr 1946. Während nämlich die österreichische Bundesregierung offiziell – besonders Kanzler Figl, der in seiner Regierungserklärung am 21. Dezember 1945 vor dem Nationalrat gesagt hatte: „Eines aber ist für uns kein Politikum, sondern eine Herzenssache, das ist Südtirol. Die Rückkehr Südtirols nach Österreich ist ein Gebet jedes Österreichers“ – die Selbstbestimmungslösung mittels Volksabstimmung verlangte, die Außenminister Gruber gegenüber den Siegermächten und dem Vertreter Italiens in Paris bis dahin einigermaßen aufrecht erhalten hatte, wurde Rom auf der Ebene parteipolitischer Beziehungen vertraulich darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich Wien gegebenenfalls auch mit einer Autonomielösung anstelle eines Plebiszits einverstanden erklären könne.

Das Signal dazu gab Figl via Moser, der über Vermittlung eines Priesters aus dem Trentino den gebürtigen Trientiner De Gasperi am 3. April 1946 im Palazzo del Viminale, dem Amtssitz des italienischen Ministerpräsidenten, zu einer ausgiebigen geheimen Unterredung traf.

Dass das Duo Figl/Moser damit Grubers Aktivitäten konterkarierte, dürfte auch dem Umstand geschuldet gewesen sein, dass die beiden ÖVP-Politiker Figl und Gruber einander sozusagen „in herzlicher Abneigung“ zugetan waren. Dass es dem Kanzler primär um gutnachbarschaftliche politische (und wirtschaftliche) Beziehungen Wiens zu Rom, sowie vielleicht mehr noch um freundschaftliche Verbindungen zwischen seiner ÖVP mit De Gasperis DC zu tun war und dass er damit der alldem entgegenstehenden Sache Südtirols – wider alle öffentlichen Bekundungen und Verlautbarungen – schadete, spricht Bände.

Widersprüchliches Gebaren der damaligen ÖVP

Dieses widersprüchliche politische Gebaren sollte sich, wie die von dem oberösterreichischen Forscher Helmut Golowitsch erstellte Dokumentation zeigt, unter allen auf Figl folgenden ÖVP-Kanzlern bis in die für das österreichisch-italienische Verhältnis äußerst schwierigen 1960er Jahre fortsetzen, unter der ÖVP-Alleinregierung unter Josef Klaus ihren Kulminationspunkt erreichen und darüber hinaus – wie man als Beobachter späterer Phasen hinzufügen muss – gleichsam eine politische Konstante bilden, der in aller Regel die beanspruchte Schutz(macht)funktion Österreichs für Südtirol untergeordnet worden ist.

Allen damals führenden ÖVP-Granden stand Rudolf Moser als emsig bemühtes, lautlos werkendes und wirkendes Faktotum zur Seite: Sei es als Organisator konspirativ eingefädelter Spitzentreffen inkognito – mehrmals in seinem Haus in Sachsenburg – sei es als Emissär, mal als besänftigender Schlichter, mal operierte er als anspornender Impulsgeber. Mitunter war er verdeckt als Capo einer geheimen ÖVP-Sondierungsgruppe unterwegs oder auch gänzlich unverdeckt als Mitglied einer offiziellen ÖVP-Delegation auf DC-Parteitagen zugegen. Und nicht selten nahm er die Rolle eines Beschwichtigers von ÖVP-Politikern und -Funktionären wahr.

Geheime Treffen zwischen Figl und De Gasperi

So regte er die erste geheime Begegnung Figls mit De Gasperi an, wie aus einem mit Briefkopf des Kanzlers versehenen Schreiben vom 16. Juli 1951 an Moser hervorgeht. Das „inoffizielle Zusammentreffen“ fand im August 1951 – der genaue Tag ließ sich nicht rekonstruieren – im Hinterzimmer eines Gasthauses am Karerpass in Südtirol statt, wohin der in Matrei (Osttirol) sommerfrischende österreichische und der in Borgo (Valsugana) urlaubende italienische Regierungschef reisten, um sich „auf halbem Wege“ und „nach außen hin zufällig“ zu treffen. Über Inhalt und Ergebnis dieses ersten Geheimtreffens, worüber es keine Aufzeichnungen gibt – und weiterer konspirativer Begegnungen mit anderen Persönlichkeiten – wurden weder Süd- noch Nordtiroler Politiker informiert. Während des gesamten Zeitraums, für die Golowitschs Dokumentation steht, agierten ÖVP-Kanzler und ÖVP-Parteiführung unter gänzlichem Umgehen der dem südlichen Landesteil naturgemäß zugetanen Tiroler ÖVP.

Das ging sogar so weit, dass der legendäre Landeshauptmann Eduard Wallnöfer wegen „wachsender Unstimmigkeiten mit der Wiener Parteizentrale“ – insbesondere während der Kanzlerschaft des Josef Klaus, zu dem er ein „unterkühltes Verhältnis“ gehabt habe (Michael Gehler – eine „Unabhängige Tiroler Volkspartei“ (nach Muster der bayerischen CSU) ernsthaft in Erwägung zog. Indes war der aus dem Vinschgau stammende Wallnöfer – nicht allein wegen der Südtirol-Frage, aber vor allem in dieser Angelegenheit – dem Außenminister und nachmaligen Kanzler Bruno Kreisky (SPÖ) ausgesprochen freundschaftlich verbunden.

Delikate Besuche

Für das zweite Geheimtreffen Figls mit De Gasperi am 18. und 19. August 1952 sorgte Moser, der es arrangiert hatte, auch eigens dafür, den Ministerpräsidenten inkognito über den Grenzübergang Winnebach nach Osttirol zu schleusen und von dort aus auf sein Anwesen in Sachsenburg (Bezirk Spittal/Drau) zu geleiten. Während zweier Tage unterhielten sich De Gasperi und Figl bei ausgedehnten Spaziergängen unter vier Augen, niemand sonst war zugegen.

In einem späteren Rückblick, angefertigt zu Weihnachten 1973, vermerkte Moser:

Seit 1949 gab es in meinem Kärntner Landhaus gar viele Zusammenkünfte, Besprechungen, Beratungen und Konferenzen, aber nicht selten wurden auch in fröhlichem Zusammensein weitreichende Beschlüsse gefaßt. Im Gästebuch dieses ,Hauses der Begegnung‘, wie es vielfach genannt wurde, gibt es von den delikaten Besuchen fast keinerlei Eintragungen, weil ja jedwede Dokumentation vermieden werden sollte.

Auf Figl folgte Julius Raab. Auch er war in Sachsenburg zu Gast, bediente sich Mosers Diensten hinsichtlich Italiens aber kaum. Das war auch gar nicht erforderlich, denn die politischen Prioritäten Wiens waren während Raabs Ägide vornehmlich auf das Ausverhandeln des Staatsvertrags (1955) und damit das Wiedererlangen der Souveränität gerichtet. Was dazu führte, dass es – worüber in Bozen und Innsbruck Unmut herrschte – in der Südtirol-Politik zu keinen nennenswerten Aktivitäten oder Initiativen mehr kam.

Moser: Handreichung für Folterer von Freiheitsaktivisten

Nach De Gasperi, mit dem sich Moser auch weiterhin freund(schaft)lich austauschte, wechselten in Italien die Regierungschefs beinahe jährlich – bis 1981 war das Amt des „Presidente del Consiglio dei Ministri“ stets sozusagen ein „Erbhof“ der DC. Bis zum Abschluss des Südtirol-Pakets 1969 unter Mario Rumor, der zwischen 1968 und 1970 drei wechselnden, DC-geführten und dominierten (Koalitions-)Regierungen vorstand, hatten sieben DC-Regierungschefs 14 Kabinetten vorgestanden. Mit allen pflegte(n) Moser (und die ÖVP) mehr oder weniger enge Kontakte.

Zu Mario Scelba, der später traurige Berühmtheit erlangte, weil unter seiner Billigung 1961 in Carabinieri-Kasernen politische Häftlinge aus den Reihen des „Befreiungsausschusses Südtirol“ (BAS) gefoltert worden waren und er als damaliger Innenminister den Folterknechten dazu „freie Hand“ („mani libere“) gelassen hatten, waren sie ebenso intensiv wie zu Fernando Tambroni, Antonio Segni, Amintore Fanfani und Aldo Moro. 1962 hatte Moser ein geheimes Treffen zwischen dem stellvertretenden DC-Generalsekretär Giovanni Battista Scaglia sowie der DC-Fraktionsvizechefin Elisabetta Conci und ÖVP-Generalsekretär Hermann Withalm sowie Außenamtsstaatssekretär Ludwig Steiner eingefädelt, das in seinem Beisein am 12. Mai in der am Comer See gelegenen „Villa Bellini“ der mit ihm befreundeten Papierfabrikantin Anna Erker-Hocevar stattfand. Einmütiger Tenor des Treffens: Südtiroler „Friedensstörer“ seien „gemeinsame Feinde“ und als solche „unschädlich zu machen“.

Moser bekundete stets, man müsse, wie er selbst, beseelt sein vom Willen „engster vertraulicher Zusammenarbeit …mit den aufrechten Europäern und jenen Christen, welche den Mut haben, solche der Tat zu sein“ sowie beitragen zur „gemeinsamen Verurteilung jeder Äußerung von unzeitgemäßem Nationalismus und unchristlichen Gewalttaten“ und mithelfen, jene Kräfte zu isolieren und auszuschalten, „die unbedingt Gegner einer Einigung, einer Versöhnung sind“. An Scelba schrieb er am 16. September 1961, er möge „im Alto Adige jene wahnsinnigen Radikalen isolieren, welche mit verbrecherischen Taten sich als Handlanger des Bolschewismus erweisen“.

ÖVP-Geheimdiplomatie

Mosers Engagement ging so weit, dass er sich nicht scheute, daran mitzuwirken, hinter dem Rücken des damaligen Außenminister Kreisky (SPÖ) sozusagen „christdemokratische Geheimdiplomatie“ zu betreiben und dessen mit Giuseppe Saragat ausgehandeltes „Autonomie-Maßnahmenpaket“ zu desavouieren, welches die Südtiroler Volkspartei (SVP) dann auch am 8. Januar 1965 für „zu mager“ befand und infolgedessen verlangte, es müsse nachverhandelt werden. Schon am 6. Januar 1962 hatte er in einer an zahlreiche ÖVP-Politiker und -Funktionäre verschickten „Südtirol-Denkschrift“ bemerkt, Kreisky betreibe „eine dilettantisch geführte Außenpolitik.“

Das bezog sich just auf den seit den verheerenden Auswirkungen des Gruber-De Gasperi-Abkommens ersten zielführenden und erfolgreichen Schritt der Wiener Südtirol-Politik, nämlich der Gang Kreiskys 1960 vor die Vereinten Nationen. Die Weltorganisation zwang mittels zweier Resolutionen Italien zu „substantiellen Verhandlungen zur Lösung des Streitfalls“ mit Österreich, womit der Konflikt zudem internationalisiert und der römischen Behauptung, es handele sich um eine „rein inneritalienische Angelegenheit“ die Grundlage entzogen worden war.

Ludwig Steiner und Kurt Waldheim wollten UNO-Debatte verhindern

In den Rom-freundlichen Kreisen der Bundes-ÖVP war dies jedoch mit Unwillen registriert worden. Zunächst hatte ÖVP-Staatssekretär Ludwig Steiner versucht, Kreisky zu bewegen, „die österreichische UNO Initiative zurückzunehmen“, denn „seiner Meinung nach habe Italien in einer UNO Debatte d[er]z[ei]t. eine bessere Stellung und im übrigen solle man nicht die westlichen Freunde Österreichs strapazieren.“ Kreisky vermerkte über Steiner: „Seit seinem Eintritt als Staatssekretär haben die Intrigen gegen die gemeinsame Außenpolitik in hohem Maße zugenommen.“ Ebenso vergeblich wie Steiner hatten auch (der spätere ÖVP-Außenminister) Kurt Waldheim und der damalige Leiter der Politischen Abteilung des Außenministeriums, Heinrich Haymerle, versucht, Kreisky, wie dieser festhielt, „in stundenlangem Gespräch zu überreden, dass wir uns jetzt aus der Affäre ziehen sollten… Andernfalls würde Österreich als ein Störenfried betrachtet werden, und dies wäre uns keineswegs zuträglich“.

Mosers vielfältiges und nicht eben einflusslos gebliebenes Wirken beschränkte sich indes nicht auf die eines Kontaktknüpfers oder Verbindungsmannes zwischen ÖVP und DC. Er betätigte sich auch auf internationalem Parkett und vertrat die ÖVP auf den seit 1947 stattfindenden jährlichen Parteikongressen der DC sowie auf den Jahrestagungen der „Nouvelles Équipes Internationales“ (NEI), die sich 1965 in „Union Européenne des Démocrates-Chrétiens“ (EUDC) / „Europäische Union Christlicher Demokraten“ (EUCD) umbenannte. Die von Gegnern als „Schwarze Internationale“ verunglimpfte EUCD ging 1998 in der Europäischen Volkspartei (EVP) auf.

Josef Klaus beugt sich römischem Druck

Der italophile Moser ist nicht selten als politischer Stichwortgeber auszumachen, wenn es um den Versuch der in Wien Regierenden – insbesondere der von der ÖVP gestellten Bundeskanzler der ersten 25 Nachkriegsjahre – ging, sich des mehr und mehr als lästig empfunden Südtirol-Problems zu entledigen. Dies trifft in Sonderheit auf die „Ära Klaus“ zu. Rudolf Moser fungierte just in der Südtirol-Causa als dessen enger Berater und wirkte, wie stets zuvor, als graue Eminenz. Die Regierung Klaus ließ sich – von Rom in der von Wien angestrebten EWG-Assoziierung massiv unter Druck gesetzt – auf (verfassungs)rechtlich äußerst fragwürdige (bis unerlaubte) Händel ein, so beispielsweise auf die auf sicherheitsdienstlicher Ebene mit italienischen Diensten insgeheim verabredete Weitergabe polizeilicher Informationen über Südtiroler, obwohl dies für politische Fälle unzulässig war.

Das Wiener Justizministerium und die für Rechtshilfe zuständigen Institutionen wurden dabei kurzerhand übergangen. Für all dies und einiges mehr gab Klaus, der hinsichtlich der Südtirol-Frage ähnlich dachte wie sein deklarierter Freund Rudolf Moser, allen Forderungen der italienischen Seite bereitwillig nach. Moser hatte alles getan, um sowohl 1965 in Taormina, wo ein UECD-Kongress stattfand, als auch im Sommer 1966 ein geheimes Treffen in Predazzo, wohin Klaus im Anschluss an seinen üblichen Urlaub (in Bonassola an der Ligurischen Küste) reiste, mit Aldo Moro zustande zu bringen.

Durch mühselige Recherche kommt nun Wahrheit zu Südtirol ans Licht

Mosers konspiratives Wirken endete 1969/70. Bevor er sich als Pensionist aufs Altenteil in seine Geburtsstadt Wien zurückzog, hinterließ er seine gesamten Aufzeichnungen, Dokumente und Photographien einem Kärntner Nachbarn. Begünstigt von einem glücklichen Zufall war es Helmut Golowitsch nach langwierigen Recherchen gelungen, an den zeitgeschichtlich wertvollen Fundus zu gelangen, in den zuvor noch nie ein Historiker ein Auge geworfen hatte.

Ergänzt durch Material aus dem im niederösterreichischen Landesarchiv, verwahrten Nachlass Figls, sowie durch einige Dokumente aus dem Österreichischen Staatsarchiv und dem Tiroler Landesarchiv, hat er ihn umsichtig aufbereitet, ausgewertet und nunmehr in dieser voluminösen Dokumentation publiziert, worin er die für die Geschehenserhellung brisantesten Notizen Mosers erfreulicherweise faksimiliert wiedergibt. Alle Moser’schen Dokumente hat Golowitsch zudem zu jedermanns Einblick und Nutzung dem Österreichischen Staatsarchiv übergeben. Seiner Publikation, die ein bisher im Dunkel verborgenes wichtiges Kapitel der mitteleuropäischen Nachkriegsgeschichte ins Licht hebt und, wie der Salzburger Historiker Reinhard Rudolf Heinisch zurecht in seinem Vorwort schreibt, „durch dessen Ergebnisse die tragische Geschichte Südtirols nach 1945 in vielen Bereichen umgeschrieben werden muss“, ist weite Verbreitung zu wünschen.

https://www.unzensuriert.at/content/0024780-Neue-Fakten-ueber-gescheiterte-Einigung-Tirols-Italophiler-OeVP-Emissaer

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Der Honigmann

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