1. Alternative Gesundheits- und- Informationstagung im Chiemgau vom 14.- 15. Oktober 2017 3.8/5 (20)

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BRD, bald nur noch eine afrikanische Kloake 4.83/5 (24)

Migrations-Kloake

Millionen von wesensfremden Invasoren hielten bereits bis Sommer 2015 unser Land besetzt, verschmutzten es, schändeten es und plünderten es gleichzeitig aus. Es kamen schon vor 2015 jährlich etwa ein Millionen Parasiten in die BRD geschwemmt (laut Migrations-Statistik). Aber dann, als Merkel im Auftrag der jüdischen Menschenvernichter wie Soros die Schleusen öffnete und ab September 2015 zusätzliche Millionen über uns herfielen, ist plötzlich für alle ein unglaublich schmerzhaftes Erlebnis spür- und sichtbar geworden.

Die Tatsache, dass angeblich eine Millionen Zuzugsparasiten im Jahr 2015 nicht den Schmerz verursachen hätte können, der bei den Deutschen aber ausgelöst wurde, beweist, dass die offizielle 2015-Flutzahl brachial nach unten gelogen wurde. Das heißt auch, dass 2015 zwischen sechs und neun Millionen im Auftrag von Merkel über uns hergefallen sind. Merkels Handlanger, Horst Seehofer, sagte 2016 auf einer internen CSU-Parteivorstandssitzung, seine Ansprache wurde heimlich aufgenommen, dass aktuell bei einer unrealistisch niedrigen angenommenen Nachzugsrate von 0,5 Familienangehörigen pro Flüchtlingsparasit, also auf zwei „Flüchtlinge“ würde eine Person Familiennachzug folgen, derzeit drei Millionen Familiennachzüge anstehen würden. Das würde bedeuten, dass sechs Millionen anerkannt wurden. Da eine Nachzugsrate von 0,5 völlig illusorisch ist, sondern, wie Seehofer sagt, ein Faktor 4 zugrunde gelegt werden müsste, kommen also mindestens 12 Millionen nach. Aber auch der Faktor 4 ist illusorisch niedrig. Auf jeden „anerkannten“ Parasit folgen in der Regel zwischen 7 und 12 sogenannte „Familiennachzüge“. [1]

Das sagte derselbe Seehofer, der unablässig fordert, dass zu der bereits in unser Land gepressten Pest jährlich weitere 200.000 Parasiten hereingeholt und anerkannt werden müssten, was bei einem Mindest-Familiennachzug von vier Familiennachzügen (wie von Seehofer in Bezug auf eine Expertenmeinung festgestellt wurde) eine jährliche Zusatzflut von mindesten 1,2 Millionen Bereicherer über uns herfallen würden. Um es deutlich auszudrücken: Seehofer will, dass wir verrecken. Er will, dass wir uns unsere brutale Vernichtung auch noch etwas kosten lassen, und das wird in aller Welt nicht gerade als Zeichen einer besonderen Menschenfreundlichkeit, sondern als aus Ausdruck geisteskranker Dummheit angesehen. Wer für seine eigene Vernichtung so viel Geld ausgibt wie die Deutschen, der kann weder intelligent noch geistig gesund sein. Hier eine kleine Lektion über die Freude der Deutschen, ihren Tod vorher teuer bezahlen zu dürfen.

1997: 100 Milliarden Euro für Parasiten im Jahr. [2]

2002: 270 Milliarden Euro für Parasiten im Jahr. [3]

2013: 350 Milliarden Euro für Parasiten im Jahr. [4]

2015: 380 Milliarden Euro für Parasiten im Jahr. [5]

2016: 395 Milliarden Euro für Parasiten im Jahr. [6]

Was es für den deutschen Steuertrottel noch teurer macht ist die Tatsache, dass diese gewaltigen Summen mit Schulden finanziert werden, wofür bald schon die daran geknüpften CDS-Wetten fällig werden, was dann sofort in die Billionen gehen wird. Interessant dabei ist, dass mehr als 50 Prozent des derzeitigen Bundesschuldenstandes schon im Jahr 2007 durch Sonderschulden von einer Billion Euro zur Parasitenfinanzierung entstanden waren, was bedeutet, dass auf jeden einzelnen BRD-Steuerknecht 40.000 Euro Schulden für die Mörder, Allgemeinverbrecher, Kinderschänder, Vergewaltiger, Diebe usw. abgeladen wurden und weitere abgeladen werden. [7]

Interessant in diesem Zusammenhang ist dabei die Beobachtung des politischen Verbrecherklüngels. Deren Anpassungsfähigkeit an jede „politische Windrichtung“ muss einen jeden Wetterhahn beschämen. Deren Lügenrekorde von keinem Münchhausen je hätte erreicht werden können. Am Beispiel des offiziellen Schutzherren der wahren NSU-Mörder, des heutigen hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, lässt sich das sehr gut demonstrieren.

Bouffier

Volker Bouffier, Schutzherr der wahren NSU-Mörder und Migrations-Wetterhahn!

Im Jahr 2000 sagte Bouffier: „In Fragen der Zuwanderung warne ich vor einer blinden Begeisterung. Es muss berücksichtig werden, was eine Bevölkerung an Integration leisten kann. Eine Überforderung, wie sie beispielsweise millionenfacher Zuzug darstellen würde, darf es nicht geben. Ich habe den größte Zweifel daran, ob es klug ist, Menschen ins Land zu holen, um Arbeitsplätze zu besetzen und gleichzeitig die 52- und 53jährigen nach Hause zu schicken. 1972 hat es in Deutschland 3,5 Millionen Ausländer gegeben, davon waren zwei Drittel in Beschäftigungsverhältnissen. 1998 lebten nahezu 7,5 Millionen Ausländer in der Bundesrepublik, von denen nur noch unter zwei Millionen in sozialversicherungspflichtigen Verhältnissen tätig sind. Im Klartext bedeutet dies also: 70 Prozent der bei uns lebenden ausländischen Mitbürger stützen das Sozialsystem nicht durch ihre Arbeitskraft, sondern sind vielmehr auf dessen Hilfe angewiesen.“ [8]

Zehn Jahre später erklärte Bouffier, dass es keine Integration von Massenmoslems geben könne und er Massenzuwanderung ablehne. Bouffier: „Ich möchte keine Massenzuwanderung. Es ist ein grobes Missverständnis zu glauben, Integrationsverweigerung sei allein ein Problem der Bildung. Die härtesten Integrationsverweigerer unter Muslimen begegnen mir im akademischen Milieu. Die Gleichung ‚Bildung gleich Integration‘ geht nicht auf.“ [9]

Auf dem Höhepunkt der Flutung unseres Landes mit Parasiten, im Dezember 2015, will sich Bouffier an das, was er 2000 und 2010 sagte, aber nicht mehr erinnern und gelobt stattdessen auf die Frage, „schaffen wir das?“ –  „Ja, wir werden das schaffen.“ [10]

2016 sang Bouffier Merkels Lied von der Integration, die er 2010als Unmöglichkeit erklärte, sogar am lautesten. Die islamische Massenzuwanderung, die er ein paar Jahre vorher als nichtintegrierbar auswies, stellt nunmehr für Bouffier überhaupt kein Integrationshindernis mehr dar. Bouffier: „Die Bewältigung der Flüchtlingskrise und die Integration ist die zentrale Aufgabe der hessischen Politik.“ [11]

Im Jahr 2004 erklärte nicht nur der damalige WELT-Kolumnist, später AfD-Parteivorstandsmitglied, Konrad Adam: „Der Multikulturalismus ist gescheitert, unter horrenden Kosten für die allgemeine Wohlfahrt.“ [12] Auch Merkel versicherte uns dieser Tatsache 2004, und zwar auf dem CSU-Parteitag. Dort rief sie den Delegierten der „Schwesterpartei“ zu: „Die multikulturelle Gesellschaft ist grandios gescheitert.“ Und ein paar Sätze weiter machte sie den BRD-Trump als sie proklamierte: „Wir arbeiten für deutsche Interessen, für unsere Arbeitnehmer in unserem Land. Made in Germany muss wieder zu unserem Markenzeichen werden. Mein Dank geht an die patriotischen Arbeitgeber, die darauf setzen, dass es in Deutschland wieder besser wird.“ [13] Der Unterschied zwischen Merkel und Trump besteht allerdings darin, dass Donald Trump, wie einst Adolf Hitler, seine Versprechen zum Wohl der eigenen Nation einhält. Anders bei Merkel, denn bei ihr handelt es sich immer nur um sehr sorgfältig geplante Lügen, um gut durchdachte Täuschungen, mit denen sie sich eine Partei- und Wählermehrheit zur Vollendung des ihr aufgetragenen Vernichtungsprogramms gegen die eigene Nation erschwindeln will.

Natürlich sind Merkels Verbrechen an den Deutschen mit hohen Kosten für die deutschen Opfer verbunden. „1960 blieben dem Arbeitnehmer nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben 84,2 Prozent von seinem Bruttolohn. Heute lässt der Staat ihm gerade mal noch 65,2 Prozent zur freien Verfügung.“ [14] Wer heute ohne große Familienfreibeträge etwa brutto 6000 Euro im Monat verdient, dem bleiben nur noch 57 Prozent oder 3.412,00 Euro übrig. Ja, Parasiten wollen bezahlt werden.

Soros dirigiert afrikanisches Kriegsmanöver für den finalen Sturm auf Europa

Ceuta-Sturm

Ohne Gegenwehr am 7. August 2017 etwa 200 Neger die spanische Enklave Ceuta (Marokko). Es handelte sich sozusagen um ein Kriegsmanöver für den Endsturm auf Europa. Eine Milliarde Neger machen sich nämlich in Afrika auf den Weg zu uns, zu allem bereit. Die spanischen Enklaven Ceuta und Melilla gelten Soros und Merkel als wichtigste Einfallstore für den größten völkerwandernden Sturm der Menschheitsgeschichte. Freudig und entzückt dazu die Lügenpresse:

„Ceuta: 200 Migranten überrennen Grenzposten: Die Wachleute wurden am frühen Morgen überrascht: Fast 200 Migranten aus Afrika haben einen Grenzposten zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta überrannt. Sie hätten am Morgen um fünf Uhr einen Grenzposten überrannt und seien auf spanisches Territorium vorgedrungen, so die Behörden von Ceuta. ‚Zwar klettern regelmäßig Migranten über den Grenzzaun, dass die Flüchtlinge aber einen mit Sicherheitskräften bemannten Grenzposten stürmen und überrennen, ist noch nicht vorgekommen‘, so ein Polizeisprecher. … In Ceuta wurden die Migranten in ein Aufnahmezentrum weitergeleitet, wo sie Asylanträge für Spanien stellen können. Fernsehbilder zeigten, dass viele von ihnen den gelungenen Grenzübertritt feierten: Sie warfen ihre Arme jubelnd nach oben … In der Nähe harren Zehntausende Afrikaner sowie mittlerweile auch Syrer aus, die auf eine Chance hoffen, in die EU zu gelangen.“ [15]

Merkel versicherte dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy, dass in Spanien „anerkannte Flüchtlinge“ in der BRD willkommen seien, denn „anerkannte Flüchtlinge“, so Merkel, „genießen jede Reise- und Niederlassungsfreiheit gemäß EU-Recht“. Die Parasiten gehen natürlich dorthin, wo sie am meisten abkassieren können.

Aber gestern wurde, wie hier dargetan, der multikulturelle Völkerwanderungskrieg gewaltig verschärft, als der bewaffnete spanische Grenzposten in Ceuta überrannt werden konnte. Das ist eine neue Qualität des Invasionskrieges gegen Europa. Gleichzeitig fordern Soros‘ Politiker wie Merkel und Schulz, die Konzentrationslager für die in Libyen gesammelten Neger zu schließen und sie mit einer erneuten Schleusenöffnung über uns herfallen zu lassen. Schulz: „Zum jetzigen Zeitpunkt halte ich Auffanglager in Libyen für nicht machbar.“ [16] Und Merkel ließ im Auftrag von Soros ein Gutachten im Namen der Bundesregierung erstellen, wonach ein Stopp der Flutmassen im Mittelmeer und in Libyen Unrecht sei, weshalb alle EU-Mitgliedstaaten die Flutwellen über ihre Ländern niedergehen lassen müssten. Im Gutachten heißt es: „Für die Aufnahme der Geretteten besteht eine Zusammenarbeitsverpflichtung der Mitgliedsstaaten der EU. … Die Zusammenarbeit darf in keinem Fall dazu führen, dass die Rettungskoordinationen blockiert werden oder aus einem anderen Grund ins Leere laufen.“ [17]

Der Grund dafür ist leicht erkennbar. Libyen hat die verlogene Aufforderung der EU, die Negerflut zu stoppen, ernst genommen und die Flutneger in Internierungslager gesteckt, deren Verhältnisse zur Rückreise ermuntern sollen. Mit Erfolg, wie der SPIEGEL meldet: „Viele von ihnen bereuen mittlerweile ihre Flucht in den Norden. ‚Wir waren wohl verwirrt‘ erklärte eine Chemielehrerin aus Nigeria und ein anderer sagte: ‚Wir wollen nur noch zurück nach Hause‘. Offenbar gilt: Wer lange genug in Libyen war, träumt nicht mehr von Europa.“ Deshalb wollen Merkel, Schulz und Seehofer gemäß dieser SPIEGEL-Meldung die Invasoren an den Küsten wieder verstärkt abholen lassen. „Die Libyer machen vor allem die EU-Marinemission ‚Sophia‘ für den Anstieg der Flüchtlingszahlen verantwortlich. Die Seenotrettung feuert das Geschäftsmodell der Schleuser an, denn die meisten Flüchtlinge werden schon nach vier Stunden aufgegriffen.“ [18]

Merkels „Marshall-Plan“ für Afrika dient als Mittel zur Fluterzeugung

Während uns die Flut mit jährlich über einer Million nur in Form des tödlichen Familiennachzugs überrollt, ohne die täglichen anstürmenden Invasionsmassen, verweisen die Vernichtungsverharmloser auf eine angebliche Lösung des Migrationsproblems in den kommenden Jahrzehnten. Der sog. „Afrika-Marshall-Plan“, der gemäß Merkel die Flutwellen aus Afrika abebben lassen soll, sorgt in Wirklichkeit für die Austreibung der Einheimischen nach Europa, denn die Globalisten lassen mit Merkels „Marshall-Plan“ die Neger verhungern. Merkels „Globalisten-Investoren“ legen durch Abholzung der Urwaldbestände gewaltige Kolchosen mit Monokulturen an. Geerntet wird maschinell, die einheimischen Bauern werden enteignet und existenzlos gemacht. Ein afrikanischer Bauer erklärt Merkels „Marshall-Plan“ für Afrika so: „Sie haben uns unser Ackerland weggenommen. Wir müssen hungern, weil sie nicht zulassen, dass wir unser Land bewirtschaften.“ [19] Selbst wenn es wirkliche Entwicklungshilfe gäbe, würden auch in Jahrzehnten keine Verbesserungen spürbar werden. Und „Perspektiven“ reichen zur Eindämmung der Wanderungswellen halt nicht aus.

Wenn Merkel Afrika und dem Klima wirklich helfen wollte, würde sie die Abholzung der Regenwälder bekämpfen, was sie aber nicht tut. [20] Das verlogene Konzept der Verbrecherin sieht so aus, dass der „Marshall-Plan für Afrika“ zum zusätzlichen Abkassieren des Steuertrottels dient, der die „Investitionen“ der Globalisten in Afrika finanzieren muss. Diese Finanzierung beinhaltet auch das Roden der Regenwälder, was unweigerlich zu einer katastrophalen Klimakatastrophe führen muss. Die Kommentare auf der Monitor-Seite bezüglich Merkel „Hilfsprogramm für Afrika“ sind eindeutig. Beispiel: „Wir haben die Afrikaner im Land, alle illegal. Unsere Regierung ist ein Schleuser. Der deutsche Bürger arbeitet künftig nur noch für Flüchtlinge, die kein Recht auf Asyl haben, aber trotzdem bleiben können. Wir sind bald nur noch Fremde im eigenen Land. Die Medien haben über die Zustände Veröffentlichkeitsverbot im Wahljahr. … Merkels ‚Marshall-Plan für Afrika‘ erinnert an ihre Flüchtlingskrise. Wie die Heuschrecken sollen private Unternehmen ausschwärmen, die letzten Bodenschätze in Afrika plündern. Die Menschen dort verlieren ihr Land, ihre Arbeit. Spekuliert Merkel, ‚Anreize‘ zur Flucht nach Deutschland geben zu können?“ [21]

Bevor Merkel von den Globalisten zur Finanzierung eines sogenannten „Marshall Plans“ für Afrika gedrängt worden war [22], lehnte sie eine solche Afrika-Hilfe gegenüber den Negerstaaten sogar äußerst beleidigend ab. Im Oktober 2016 erbat der Präsident von Niger, Mahmadou Issouffou, von Merkel während ihrer Reise durch Westafrika einen Marshallplan für Afrika. Merkel antwortete ihm sehr deutlich, dass das ausgeschlossen sei, denn Afrika sei aufgrund seiner ungebildeten Menschen gar nicht fähig, die Voraussetzungen zur Gewährung eines Marshallplans zu erfüllen. Merkel wörtlich: „Was ich aber nicht glaube, was allein reicht, ist ein Marshallplan für Afrika, da denkt jeder an Europa nach dem Zeiten Weltkrieg. Da waren aber die Bedingungen ein bisschen anders. Nach dem Krieg gab es gebildete Menschen, Firmen, die nach dem Krieg wieder aufgebaut wurden, ein Wirtschaftsmodell, das marktwirtschaftliche Kräfte frei setzte, funktionierende staatliche Strukturen. Das waren die Voraussetzungen für das Wirken des Marshall Plans. Aber das sind die Defizite der afrikanischen Länder.“ [23] Noch nicht einmal ein Jahr später, im Mai 2017, erklärte Merkel dann gemäß Monitor (6. Juli 2017): „Wir haben ein ureigenes Interesse, als Deutschland an einer guten Entwicklung Afrikas, an einer wirtschaftlichen Entwicklung auch. Und deshalb sprechen wir uns für einen Marschallplan mit Afrika aus.“

Prominente Afrikaner entlarven Merkel und ihre Globalisten

Dr. James Shikwati

Dr. James Shikwati

Dr. Asserate

Dr. Asfa-Wossen Asserate

Schon vor mehr als 10 Jahren prangerte der kenianische Wirtschaftsexperte Dr. James Shikwati die Entwicklungshilfe-Verbrechen mit klaren Worten an. Shikwati: „Wenn die Industrienationen den Afrikanern wirklich helfen wollen, sollten sie endlich diese furchtbare Hilfe streichen. Jenen Ländern, welche die meiste Entwicklungshilfe kassiert haben, geht es am schlechtesten. Trotz Milliarden, die geflossen sind, ist der Kontinent arm.“ [24]

Und der mit internationalen Auszeichungen überschüttete äthiopische Wirtschafts-Autor Asfa-Wossen Asserate entlarvte erst kürzlich Merkels Afrika-Lügen. Er machte klar, dass die Milliarden die als „Entwicklungshilfe“ nach Afrika geleitet werden, in die Taschen von Negerhäuptlingen fließen. Die Häuptlinge würden gekauft, damit die globalistischen „Investoren“ die Bodenschätze des Kontinents problemlos ausrauben könnten. Asserate zum Merkel-Programm: „Die Afrikaner müssten schon ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Nur so könnte es seine politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Misere überwinden. Asfa-Wossen Asserate diagnostiziert: Defizitäre Staatlichkeit, wirtschaftliche Ungleichheit zwischen einer kleinen Elite und der großen Masse der Bevölkerung, soziale Auflösungstendenzen überlieferter sozialer Bindungen und kulturelle Perspektivlosigkeit der aus diesen Bindungen herausgerissenen Menschen in den Elendsviertel der wuchernden Städte und den riesigen Lagern binnenafrikanischer Flüchtlinge. Und dies alles trotz des enormen Reichtums an weltweit nachgefragten Bodenschätzen. In den vergangenen 60 Jahren sind rund 2000 Milliarden US-Dollar als ‚Entwicklungshilfe‘ nach Afrika geflossen. Größtenteils in die falschen Taschen.“ [25]

Prof. Jean-Pierre Bekolo

Professor Jean-Pierre Bekolo

Der berühmte afrikanische Filmemacher und Regisseur Jean-Pierre Bekolo geht sogar noch viel weiter als Asserate. Bekolo leitet das Kinolabor an der Universität von Yaounde und lehrt an der Duke University in North Carolina. In einem Interview mit der „Chimurenga Chronic – Now-Now, a Quartely Pan African Gazette“ – eine afrikanische Print- und Online Publikation vor allem in Südafrika, Kenia und Nigeria verbreitet –  fordert er die Rückkehr der Weißen zur Führung des Kontinents, weil die Schwarzen allein das nicht schaffen könnten. Die „Chimurenga Chronic „ wird übrigens von der Kulturstiftung des Bundes, dem Goethe Institut und der Heinrich Böll Stiftung unterstützt. Der nigerianische Literaturnobelpreisträger Wole Soyinka und die frühere kenianische Umweltaktivistin Wangari Mathai, der 2004 der Friedensnobelpreis verliehen wurde, interviewten für die „Chimurenga Chronic“ Jean-Pierre Bekolo.  Im Interview erklärt dieser weltprominente Afrikaner wörtlich: „Seien wir ehrlich: Wir schaffen es nicht. Wir sind darauf angewiesen, dass die Weißen zurückkommen. Nach 52 Jahren der Unabhängigkeit müssen wir uns eingestehen: Die Ideologien der Selbstbestimmung und der Unabhängigkeit, die aus den nationalen Befreiungsbewegungen hervorgingen, und die wir früher alle unterstützt haben, lassen sich mit den Realitäten nicht vereinbaren. Wir befinden uns in einer Sackgasse. Es ist überdeutlich geworden, dass wir unser Ziel nicht erreichen werden, wenn wir darauf beharren, alles alleine zu tun. Das ist uns über den Kopf gewachsen. Das koloniale Projekt war viel erfolgreicher, als seine Initiatoren es je vermutet hatten. Als es nicht mehr als akzeptabel galt, ein Kolonist zu sein, sprang der Pilot mit dem Fallschirm ab. Ein anderer übernahm das Steuer – er hat jetzt alles unter Kontrolle -, aber er ist inkompetent und hat noch nicht einmal einen Flugplan. Er behauptet, im Cockpit zurechtzukommen, doch in Wahrheit ist er auf einem Egotrip. Sein einziges Ziel ist es, zu seinem eigenen Wohlbefinden Ressourcen auszubeuten, die der Allgemeinheit gehören. Wir müssen die Uhr bis zu dem Punkt zurückdrehen, wo die Dinge anfingen, schief zulaufen, zu dem Punkt, als die Lügen und die Heuchelei begannen. Die heimischen Kleptokraten fingen im Augenblick der Unabhängigkeit an, Afrika erneut auszurauben. Wenn es gelingen sollte, negative Erscheinungen wie Ausbeutung und Unterdrückung abzustellen, wird die Idee der Re-Kolonisierung bei den Afrikanern gut ankommen. Sie wissen einfach nicht mehr weiter. Selbst wenn es darum geht, unsere Kulturen zu bewahren, sind es Weiße, die sich wirklich um sie kümmern. Als ob sich seit den Zeiten der Sklaverei nichts geändert hätte! Wir sollten Jacques Chirac für das Musée Branly dankbar sein: Dort zumindest wird unser Erbe bewahrt. Die afrikanischen Eliten, die ihr eigene Länder ausplündern, haben dem Weißen Mann alles zu verdanken. Das Projekt der Re-Kolonisierung ist die afrikanische Antwort auf die Herausforderungen im Zeitalter der multinationalen Korporationen. Der Begriff der Selbstbestimmung ist nur noch eine politische Waffe in den Händen einer korrupten einheimischen Elite. Diese Elite behauptet, es mit den westlichen Mächten aufnehmen zu wollen, während sie in Wahrheit das Volk in ein ideologisches Gefängnis sperrt und bis auf die nackte Haut ausraubt. Wir brauchen die Fremden, um die vielen Probleme zu lösen, mit denen wir konfrontiert sind. Sagen wir es laut und deutlich: Schluss mit dem Schweigen, in dem wir verbargen, was alle wussten: Wir brauchen alle Hilfe von außen, die wir bekommen können. Wir wollen die Weißen zurück.“ [26]

Keith Richburg

Ein prominenter Afro-Amerikaner, der damals für die Washington Post aus Afrika berichtende Journalist und an der Stony Brook University School of Journalism lehrende Keith Richburg, erhob bereits vor mehr als 20 Jahren seine Stimme, indem er uns das Afrika erklärte, das uns Europäern „kulturelle Bereicherung“ durch die bei uns einfallenden Schwärme von Negern bringen soll. Richburg wörtlich:
„Gott sei Dank, dass meine Vorfahren als Sklaven verschleppt wurden und mir ein Schicksal in diesem Elendskontinent erspart blieb … Ich habe es satt, weiterzulügen. Ich bin diese Ignoranz und Heuchelei über Afrika leid. Ich habe drei Jahre lang zwischen seinen Leichen gelebt. Ich habe über die Bürgerkriege in Somalia, Ruanda, Liberia und Zaire, über verhungernde Kinder, die auf blutigen kleinen Füßen vor dem Krieg fliehen, über aufgeschlitzte Körper von Frauen und Männern, über ausgemergelte Alte, die in der sengenden Sonne zurückgelassen werden, berichtet … Meine Suche nach afrikanischer Identität endet in purer Verzweiflung … Was soll’s, die Afrikaner müssen aufhören, alles auf den Kolonialismus zu schieben und nach 30 Jahren Unabhängigkeit endlich ihr Schicksal in die eigenen Händen nehmen. Massaker von Chile bis Kambodscha, bis zu den serbischen Schlachtfeldern werden als Entgleisung der Zivilisation angeprangert. In Afrika hat die Entwicklung der Menschenrechte noch nicht einmal begonnen.“ [27]

Der Irrsinn der Multikulturalisten besteht darin, dass sie die hier nachgewiesenen schwarzafrikanische „Leistungsmerkmale“ in Deutschland als Standard einführen wollen. Noch schlimmer: wir wissen von offiziellen ärztlichen Leichenbeschauern, die in Flüchtlingsunterkünften, oft noble alte Häuser, sogar halbe Leichen – nach vierwöchigem Verwesungsgestank – auffinden. „Körper unter dem Brustkorb abgetrennt“, so der Befund. Aber der untere Teil war nich mehr da, was bedeutet, dass ein Voodoo-Ritual stattgefunden hatte. Der Arzt sagte im Scherz zum ermittlungsführenden Polizeibeamten am Tatort: „Ich werde meine Rechnung halbieren, war schließlich auch nur eine halbe Leiche“. Darauf der Polizeibeamte: „Bloß nicht, dann müssten wir wegen Mord ermitteln, aber wir sollen nicht ermitteln, damit es keine unnötigen Aufregungen in der Öffentlichkeit gibt“. Das hier geschildert ist wahr, kein Witz, nur dürfen wir Ort und Namen der Beteiligten aus Gründen, die das Terrorgegime zu verantworten hat, nicht nennen. Allerdings wird klar, welche Anstrengungen das System unternimmt, um seine Migrationsverbrechen zu kaschieren.

Das ist die „Bereicherung“, die wir erleben und erleiden dürfen. Wie viele deutsche Kinder schon solchen Voodoo-Ritualen zum Opfer gefallen sind, wissen wir nicht. Auf jeden Fall haben die Logen für ihre Blutmessen, wo das Blut von geraubten Kindern gesoffen wird, beim Kinderdiebstahl  Konkurrenz bekommen.

Auch verrückt: Kulturfremde Ausländer nehmen Deutschen ihre Arbeitsplätze weg, haben aber nicht die Fähigkeiten der Deutschen, die zur Aufrechterhaltung unserer Welt Voraussetzung sind, was Merkel sogar gegenüber dem Präsidenten von Niger, Mahmadou Issouffou, in einem Anfall von Offenheit bestätigte (s.o.). Dahu Professor Martin Kriele, der an der Universität Köln Staatsrecht lehrte. Er beschrieb schon 1991 die kommende Kloake, in der wir heute tatsächlich kurz vor dem Ersaufen stecken. Kriele: „Wenn Scheinasylanten Deutschland auf Dauer überschwemmen, wird die Folge ein Absinken auf ein tiefes wirtschaftliches Niveau sein.“ [28]

Und der ehemalige US-Botschafter in der BRD, Richard Burt, sagte ebenfalls ganz offen, dass eine multikulturelle Gesellschaft untergehen muss, weil sie nicht mehr leistungsfähig ist, was in diesem Beitrag sogar von prominentesten Afrikanern bestätigt wurde. Botschafter Burt wörtlich: „Die Multikulturalität Amerikas wird zu einer wirtschaftlichen Last. Homogene Gesellschaften wie Japan und Deutschland sind auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger.“ [29]

Ob Afrika oder EU, sobald Merkel von den Globaljuden Weisungen erhält, vergisst sie ihr dummes Geschwätz von gestern

Merkels ursprüngliche „Afrika-Marshall-Plan-Ablehnung“ und die kurz darauf erfolgte Verfechtung desselben, erinnert an ihre politische Wetterfahnen-Akrobatik, die im Zusammenhang mit der sogenannten Griechenland-Hilfe so überdeutlich zum Vorschein kam. Als die Griechenland-Pleite 2010 offiziell bekannt gemacht wurde, erklärte Merkel noch im März 2010, dass der deutsche Steuerzahler dafür nicht ins Risiko gehen müsste, Deutschland würde sich an einer „Griechenland-Rettung“ nicht beteiligen. „Die EU-Partner bitten, drängen und drohen. Aber Angela Merkel will hart bleiben. Kein Geld für das vor dem Bankrott stehende Griechenland! Mit durchgedrücktem Rücken fährt die Kanzlerin morgen zum EU-Gipfel. Und will NEIN sagen.“ [30] Doch dann wurde sie von ihren Lobby-Vorgesetzten zur Brust genommen und beauftragt, die Verpflichtungen Griechenlands gegenüber der Wall-Street auf die Schultern des „deutschen Steuerzahlers“ abzuladen. Von da an, nur vier Wochen später vor dem Bundestag, machte sie den von der   Wall-Street verlangten Rettungs-Tribut zum „alternativlosen“ Rettungspaket. Merkel: „Europa steht am Scheideweg. Es geht um die Stabilität des Euro. Es geht um die Zukunft Europas. Die beschlossenen Griechenland-Hilfen sind alternativlos.“ [31]

Es kann für uns nicht den Grund geben, artfremde Massen aufzunehmen, nur weil es sich um „Flüchtlinge“ zu recht oder zu unrecht, handelt.  Es kann und darf keine Selbstverpflichtung geben, Menschenmassen oder Einzelne aus uns wesensfremden Weltgebieten aufzunehmen. Die Aufnahme von völkerwandernden Invasoren ist ein Verbrechen an der Schöpfungsordnung, weil dadurch unsere Existenz auf Erden vernichtet wird. Niemand, nicht ein einzelner dieser Parasiten, darf bei uns Aufnahme finden, und Million bereits eingedrungener Invasoren müssen rigoros wieder ausgetrieben werden, ob mit oder ohne offizielle „Bleibeberechtigung“. Zwischenzeitlich sind diese Massen in Lagern wie in der Türkei oder in Libyen unterzubringen, bis sie wieder „Lust verspüren“, zurückgehen zu wollen, wo sie hergekommen sind.

Und sollten erneut Massenbewegungen dieser Parasiten-Invasoren unsere Grenzen überschreiten wollen, muss nach dem Grenzsicherungsgesetz bei Nichtbefolgung des Übertrittverbots auch gnadenlos geschossen werden. Wer das nicht will, der muss bereit sein, auch seine eigenen Kinder sterben zu sehen.

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1) Das Video von Seehofers Aussage wurde mittlerweile fast überall auf YouTube gelöscht und darf nicht mehr aufgeladen werden. Wir haben jedoch eine Kopie davon gesichert. Seehofer sagte wörtlich: „Die Zahlen sind doch genannt. Ich rechne jetzt wirklich noch sehr, sehr zurückhaltend, um da jede Schärfe herauszunehmen. Aber wenn es so weitergeht, werden wir in diesem Jahr mehr Flüchtlinge haben als im letzten Jahr. Jetzt rechnen wir noch gar nicht den Familiennachzug. Und bei denen, die den Familiennachzug rechnen, bin ich noch auf der total konservativen Seite. Ich rechne für jeden Flüchtling einen Faktor 0,5. Gestern haben uns Experten allerdings auch gesagt, man könnte auch den Faktor 2, 3 und 4 rechnen. Ich rechne nur 0,5, das heißt übersetzt, nur jeder zweite Flüchtling bringt einen Familienangehörigen nach. Dann sind sie bei drei Millionen. Sie können gerne mit mir tauschen, mit uns beiden, was dies für Sicherheit, für die Integration, für die Finanzierbarkeit, für die Funktionsfähigkeit und unsere Verwaltung, einschließlich unserer Justiz in Deutschland und Bayern bedeutet.“ (Quelle: Wortlautmitschrift der aufgenommenen Seehofer-Ansprache vor dem CSU-Parteivorstand)
2) „Die Kosten für Asylbegehrende (nur zirka 5 Prozent sind politisch Verfolgte) betragen jährlich über 100 Milliarden Mark.“ (R. Klenke, FAZ, 14.01.1997, S. 40)
3) Wir haben diese Summe am Beispiel von Schweden hochgerechnet. Universitätsprofessor Lars Jansson hatte im Svenska Dagbladet am 21.08.2002 auf Seite 5 veröffentlicht, dass die Ausländer Schweden jährlich 30 Milliarden Euro kosteten. Die BRD ist aber neunmal größer als Schweden. Demnach betrugen die Sozialaufwendungen für Ausländer in der BRD bereits im Jahr 2002 an die 300 Milliarden Euro. Das überrascht nicht, denn laut dem heutigen Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier lebten bereits 1998 70 Prozent aller Ausländer in der BRD auf Kosten des deutschen Steuerdeppen. Bouffier wörtlich: „Im Klartext bedeute dies also: 70 Prozent der bei uns lebenden ausländischen Mitbürger stützen das Sozialsystem nicht durch ihre Arbeitskraft, sondern sind vielmehr auf dessen Hilfe angewiesen.“ (Quelle: Die Welt, 18.12.2000, S. 4)
4) Wenn wir ermittelt haben, abgeleitet vom Beispiel der schwedischen Kosten für Parasiten aus dem Jahr 2002, dass auch unsere Sozialkosten demnach für diese Gruppe im Jahr 2002 annähernd 300 Mrd. Euro betragen haben mussten, dann wissen wir, dass der ausländische Anteil am Sozialhilfekassieren etwa 43 Prozent beträgt, denn im Jahr 2004 wurden die Sozialkosten mit 700 Mrd. angegeben. 2013 erreichten die Sozialkosen in der BRD bereits 812 Mrd. Euro. Wenn wir davon 43 Prozent als Ausländeranteil zugrunde legen, dann kosteten uns die Parasiten im Jahr 2013 tatsächlich 350 Mrd. Euro.
5) Errechnet mit demselben Schlüssel wie 2013, nur die neue Summe von 888 Mrd. Sozialkosten zugrunde gelegt.
6) Errechnet mit demselben Schlüssel wie 2013, nur die neue Summe von 918 Mrd. Sozialkosten zugrunde gelegt.
7) Für 2017 wird gemäß ZEIT.de der Bundesschuldenstand mit 1,99 Billionen Euro angegeben. Aber bereits im Jahr 2007 hatten sich zur Parasitenfinanzierung Sonderschulden in Höhe von einer Billion Euro angehäuft. „Eine Billion Euro Sonderschulden aber hatte Deutschland bereits 2007 für Migranten, die mehr aus den Hilfesystemen entnehmen, als sie aufgrund schlechter Schulleistungen und anderer Handicaps in sie einzahlen können. Auf jeden der 25 Millionen vollerwerbstätigen Nettosteuerzahler fallen allein für diese historisch einmalige Aufgabe 40.000 Euro Schulden.“ (Quelle: FAZ.net, 25.06.2010)
8) Welt.de, 18.12.200, S. 4
9) FAZ.net, 14.10.2010
10) rp-online.de, 3. Dezember 2015
11) Fnp.de, 22.11.2017
12) Die Welt, 06.12.2004, S. 8
13) FAZ.net, 21.11.2004
14) Die Welt, 22.09.2004, S. 3
15) Tagesschau.de, 07.08.2017
16) Der Spiegel 32/05.08.2017, S. 34
17) Gutachten: Wissenschaftliche Dienste der Bundesregierung, 31.07.2017, AZ: WD 2 – 3000 – 068/17
18) Der Spiegel 32/05.08.2017, S. 35
19) WDR, Monitor, 06.07.2017
20) „Auch Afrika wird abgeholzt – ein Drittel zum Kahlschlag freigegeben … ‚Wir erwarten eine Zunahme der Konzessionsvergabe für das industriell durchgeführte Abholzen und damit eine noch schneller ansteigende Abholzungsrate und Straßenbauaktivitäten‘, schreiben die Autoren in der heutigen Ausgabe des Fachmagazins ‚Science‘.“ (Welt, 08.06.2007, S. 31)
21) WDR, Monitor, 06.07.2017
22) „Kanzlerin Merkel strebt einen radikalen Wechsel in der Afrikapolitik an. Jetzt soll es darum gehen, dass Privatinvestitionen mit Staatsgarantie in die Länder Afrikas gehen. Agrivision erhielt vom deutschen Investmentfonds Millionen. Tausende Hektar Flächen bewirtschaftet das Unternehmen. Von den Investitionen kommt bei den Menschen nichts an, keine Arbeit.“ (WDR, Monitor, 06.07.2017)
23) deutschlandfunk.de, 11.10.2016
24) Der Spiegel, 27/2005, S. 106
25) FAZ, 02.05.2017, S. 8
26) Die Welt, Lit.Welt, 03.08.2013, S. 25
27) „American in Africa“, Keith Richburg, Washington Post, Sunday, March 26, 1995; Page W16
28) stern Nr. 43/1991S. 18
29) FAZ, 14.12.1991
30) BILD.de, 24.03.2010
31) BILD.de, 05.05.2010

http://concept-veritas.com/nj/17de/multikultur/05nja_brd_bald_nur_noch_eine_afrikanische_kloake.htm

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Der Honigmann

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Foodwatch: Die Zuckerlobby „belügt Abgeordnete des Deutschen Bundestags“ 5/5 (3)

Scharfe Kritik übt Foodwatch an der Zuckerlobby. Diese würde „sogar Abgeordnete des Deutschen Bundestags belügen, um ihr Geschäftsmodell zu verteidigen.“

Die Organisation Foodwatch hat der Zuckerlobby vorgeworfen, Bundestagsabgeordnete durch Falschaussagen über Zucker zu täuschen. Damit gehe die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) erneut gegen gesundheitspolitische Initiativen vor, die einen Rückgang des Zuckerkonsums zur Folge  hätten, erklärte Foodwatch am Mittwoch in Berlin.

Konkret verwies Foodwatch auf ein Rundschreiben des Lobbyverbandes an Bundestagsabgeordnete, in dem dieser unter anderem erklärt habe, dass „die Deutschen heute nicht mehr, sondern eher weniger Kalorien aufnehmen als früher“. Trotz Nachfrage habe der Verband diese Aussage nicht belegen können.

Foodwatch zufolge ist nach Angaben der Ernährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) die Kalorienaufnahme in Deutschland seit den 1960er Jahren vielmehr deutlich gestiegen; auch die EU-Kommission und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bestätigten dies.

„Die Lobby belügt Abgeordnete des Deutschen Bundestags“

Seit Jahren fordern demnach Mediziner im Kampf gegen Übergewicht gesetzliche Maßnahmen wie Werbeverbote, eine verbesserte Nährwertkennzeichnung und Sondersteuern für Zuckergetränke. „Die Zuckerindustrie verhält sich wie früher die Tabak-Konzerne: Mit Falschaussagen werden die Gefahren der Produkte verschleiert und unliebsame politische Initiativen verhindert“, kritisierte Oliver Huizinga von Foodwatch. „Jetzt belügt die Lobby sogar Abgeordnete des Deutschen Bundestags, um ihr Geschäftsmodell zu verteidigen.“

Die Organisation kritisierte, dass in der Debatte um Übergewicht und Zucker zahlreiche Mythen verbreitet würden. Das treffe sowohl auf führende Vertreter der Lebensmittelwirtschaft als auch auf Spitzenpolitiker zu. Eine der sieben größten „Zucker-Mythen“ sei die Aussage, wonach der Mensch einen Zuckerbedarf habe. Sogar Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) habe in einer Fernsehsendung behauptet, dass „jeder Mensch Zucker“ brauche, erklärte Foodwatch.

Es gebe aber „keinen Bedarf, Zucker als Lebensmittel aufzunehmen“, erklärte die Organisation weiter. Das menschliche Gehirn benötige zwar eine bestimmte Menge Glukose am Tag. Der Körper sei jedoch in der Lage, diese Glukose beispielsweise aus Stärke aufzuspalten, die etwa in Brot und Nudeln enthalten ist.

„Erhöhter Konsum zuckergesüßter Getränke fördert die Entstehung von Übergewicht“

Auch die Aussage, wonach Zuckergetränke nicht dick machten, sei falsch. „Es herrscht ein breiter wissenschaftlicher Konsens darüber, dass ein erhöhter Konsum zuckergesüßter Getränke die Entstehung von Übergewicht fördert – sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern“, erklärte Foodwatch.

Die Wirtschaftliche Vereinigung Zucker (WVZ) forderte eine Versachlichung der Debatte und veröffentlichte ihrerseits „sieben Fakten zu Zucker und Ernährung“. „Zucker ist nicht gesundheitsgefährdend, sondern als Lebensmittel Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung“, erklärte Hauptgeschäftsführer Günter Tissen.

Nach Ansicht des Lobbyverbandes ist demnach die Kalorienbilanz entscheidend. Wer mehr Kalorien aufnehme als er verbrauche, nehme zu. „Zucker ist kein Dickmacher und deswegen auch kein Risikofaktor für Zivilisationskrankheiten“, heißt es in der Mitteilung. Es ergebe „keinen Sinn“, über einzelne Zutaten zu reden. Auch sei es fraglich, ob eine Strafsteuer auf Zucker ihr Ziel, Kalorien zu sparen, erreicht. Wichen Verbraucher beispielsweise auf preiswertere Varianten eines Lebensmittels aus, würden keine Kalorien gespart.

Die verbraucherpolitische Sprecherin der Grünen, Niole Maisch, erklärte, ihr sei in mehr als zehn Jahren als Bundestagsabgeordnete „keine Gruppe begegnet, die penetranteres und irreführenderes Lobbying betreibt als die Zuckerindustrie“. Fakten würden verdreht und Abgeordnete würden mit „pseudowissenschaftlichen Publikationen umgarnt“, erklärte Maisch in Berlin. (afp)

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/foodwatch-die-zuckerlobby-beluegt-abgeordnete-des-deutschen-bundestags-a2203181.html

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Der Honigmann

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Mehrwert-Steuer: Das Geld des Volkes Bisher noch keine Bewertung

von Prof. Dr. Albrecht Goeschel

Volk, Bevölkerung, Besteuerung

Zwei Jahre nach ihrem Flüchtlings-Staatsstreich hat Angela Merkel offen gegen die Verfassung gesprochen: »Das Volk ist jeder, der in diesem Lande lebt.« Nicht nur Staatsrechtler halten ihr vor, dass im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland etwas anderes steht.

Diese Kritik ist von der Sache her zutreffend, verfehlt aber den Inhalt dessen, was die »Verfassungsfeindin« (Michael Klonovsky) im Bundeskanzleramt letztlich mitgeteilt hat. Im Wahlkampf des Jahres 2005 hatte Merkel mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer gedroht und diese Drohung nach ihrem Wahlsieg auch wahr gemacht. Damals ist das Hasswort von der »Merkelsteuer« erfunden worden. In diese Richtung sollten die Ermittlungen gehen.

Zu den Lehrbuchweisheiten der Finanzwissenschaft gehört die gerne hervorgekramte Regel, dass die Mehrwertsteuer mittlerweile die aufkommens- und anteilsstärkste Steuereinnahmequelle im deutschen Staatshaushalt sei. Dahinter rangiere die Lohnsteuer. Einkommensteuer, Abgeltungssteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer und Erbschaftssteuer folgten in weitem Abstand. Eine Vermögenssteuer gebe es sowieso nicht mehr.

Die gegenwärtige Steuergerechtigkeits- und Steuerumverteilungsdebatte in Deutschland ist todlangweilig und fruchtlos. Dabei wird übersehen, dass die Mehrwertsteuer auch in zahlreichen öffentlichen Daseinsvorsorgeleistungen, d.h. Im so genannten Staatskonsum enthalten ist. So finanziert der Staat sich selbst aus seinen vermeintlichen Wohltaten. Noch interessanter ist, dass die Mehrwertsteuer die Grundregel der kapitalistischen Mehrwertproduktion abbildet – auch wenn der Mehrwertbegriff der Steuergesetzgebung ein anderer als der Mehrwertbegriff der Kapitalanalyse ist.

Grundsätzlich belastet die Mehrwertsteuer Marktvorgänge, d.h. Verkäufe bzw. Käufe, bei denen »private Haushalte Ausgaben tätigen« (Dieter Brümmerhoff). In kapitalistischen Gesellschaften wird die Erwerbsarbeit weit überwiegend als abhängige Arbeit für Lohn oder Gehalt verrichtet. Es handelt sich bei diesen Ausgaben mehrheitlich also um solche, mit denen sich die Arbeitnehmerschaft auf dem jeweiligen Kulturniveau am Leben erhält und auf dem jeweiligen Produktionsniveau ihre Brauchbarkeit und Leistungsfähigkeit für die jeweilige »Lebensarbeitszeit« vorbereitet, herstellt, wiederherstellt und am Ende entsorgt. Zugleich sind die von der Mehrwertsteuer belasteten Ausgaben als Privatkonsum auch die letzte, unverzichtbare Phase in der kapitalistischen Verwertung von abhängiger Arbeit gegen Lohn oder Gehalt. Erst mit dem Verkaufsakt der erstellten Güter und Dienste ist das nicht nur für die Anlagen, sondern auch für die Beschäftigten aufgewendete Kapital, der damit erzeugte Mehrwert, wieder Geldumsatz, wieder Kapital geworden und wirft den angestrebten Profit ab. Nicht zu Unrecht werden Steuern auf die notwendigen Lebensmittel daher als »Drehachse« (Karl Marx) der modernen Staatsfinanzierung bezeichnet. Die Mehrwertsteuer saugt sozusagen an der Halsschlagader des kapitalistischen Wirtschaftskörpers. Ein Bild, das charakterologisch nicht schlecht zu Wolfgang Schäuble passt, dem notorischen Verfechter zunehmender Mehrwertbesteuerung.

Die von der Mehrwertsteuer belasteten Ausgaben als Privatkonsum auch die letzte, unverzichtbare Phase in der kapitalistischen Verwertung von abhängiger Arbeit gegen Lohn oder Gehalt. Die Mehrwertsteuer saugt sozusagen an der Halsschlagader des kapitalistischen Wirtschaftskörpers.

Die Regellosigkeit, mit der Merkel zunächst Hunderttausende von angeblichen Flüchtlingen herbeigerufen hat und neuerlich zu Abertausenden wieder hinauswirft, ist in diesem Zusammenhang ein stimmiges Abbild dessen, was sie mit dem Migrationsputsch des Jahres 2015 erreicht hat und wohl auch erreichen wollte: fiskalischen Nutzen für ihr Regime.

Auch der islamistischste Gefährder lebt hier als »Verbraucher« und damit als Mehrwertsteuerzahler: ein Merkel-Wachstumsprogramm ganz ohne Machtrisiko. Verbesserungen für die einheimischen Insassen des Hartz IV-Ghettos oder die einheimischen Anwärterinnen und Anwärter auf Altersarmut, die auch Mehrwertsteuereinnahmen schaffen würden, wären mit Machtrisiken verbunden.

Für diese Politik der noch üppigeren Regimefinanzierung durch lohn- und rentenpolitisch risikofreie Verbrauchssteigerung und deren Besteuerung braucht die Kanzlerkandidatin des Jahres 2017 vor allem eine wachsende »Bevölkerung«.

Fürchten muss sie hingegen das »Deutsche Volk« des Grundgesetzes. Dieses könnte »populistisch« seine Verfassungsrechte nutzen, um eine Politik des Regimes zu verhindern oder zu erschweren, die seine Lebens-, Schaffens-, Rechts- und Wirtschaftskraft gefährdet.

Klassenkämpfe gegen Besteuerung

Steuerkämpfe seien die »älteste Form der Klassenkämpfe«, dekretierte der Ökonom Rudolf Goldscheid in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Als Exempel benannte er Reformation und Bauernkrieg in Deutschland, den Puritaneraufstand in England, die Kolonialrebellion der Siedler in Amerika und die Französische Revolution. Den letzten großen Klassenkampf gegen die Steuererwürgung durch den Staat und gegen die Zinsplünderung durch die Banken gab es in Deutschland in der Endphase der Weimarer Republik in der damaligen preußischen Provinz Schleswig-Holstein. Die dortigen Bauern schlossen sich zum »Landvolk« zusammen, protestierten, demonstrierten, begannen einen Steuerstreik, leisteten gewaltsamen Widerstand gegen die Zwangsversteigerung ihrer Höfe, verübten Sprengstoffanschläge gegen die Finanzämter.

Die Mehrwertsteuer in Deutschland ist seit ihrer Ersteinführung zur Finanzierung der Kriegskosten und Kriegsfolgekosten im Jahr 1916 von damals 0,1 Prozent mit jeder historischen Krise oder Katastrophe als Anlass und Vorwand auf heute 19,0 Prozent angehoben worden.

Im Rückblick hat sich diese Besteuerung der puren Existenzerhaltung der Bevölkerung, insbesondere der abhängigen oder scheinselbständigen Erwerbsbevölkerung, vormals »Arbeiterklasse«, als eine besonders wirksame und aufkommensstarke Finanzierungsquelle für den Staatsapparat erwiesen.

Gerade in Zeiten ökonomischer, politischer oder militärischer Turbulenzen konnte und kann auf sie zugegriffen werden. Heute, nach sechs Jahrzehnten mit Aufrüstungen, Weltkriegen, Bürgerkriegen, Systemwechseln, Geldentwertungen, Wirtschaftskrisen, Vertriebenen, Verwundeten, Verletzten und Getöteten ist die Mehrwertsteuer auf ein Vielfaches ihres Einführungssatzes gestiegen.

Nicht ohne Grund gibt es Vermutungen, dass die »Flüchtlingskrise« benutzt werden wird, um mit einer weiteren Mehrwertsteuererhöhung das Merkel-Regime und seine Politik noch reichlicher zu finanzieren.

Es darf auch nicht vergessen werden: Die Forderungen nach Mehrwertsteuererhöhungen waren und sind ein bevorzugtes Instrument des von Merkel/Schäuble praktizierten Spar- und Zerstörungsdiktats gegen die Volkswirtschaften und Gesellschaften der EU-Peripherie. Die Mehrwertsteuer ist längst von einem Instrument nationaler Fiskalpolitik gegen die eigenen Klassen und Völker auch zu einem Instrument hegemonialer Wirtschaftsaggression gegen andere Gesellschaften und Volkswirtschaften geworden.

In der deutschen Staatsökonomie hat die Mehrwertsteuer eine ähnliche Funktion wie die Sozialbeiträge. Letztere werden aus den Bruttolöhnen konfisziert, um die Dumping-Nettolöhne des deutschen Exportextremismus zu subventionieren.

Die Mehrwertsteuer dagegen wird aus den Nettoeinkommen bzw. dem Privatverbrauch konfisziert, um einen neuen Autoritarismus und Imperialismus zu finanzieren. Mit den Sozialbeiträgen finanzieren die Versicherten ihre eigene Ausbeutung.

Mit der Mehrwertsteuer finanzieren die Verbraucher ihre eigene Entrechtung. Die Mehrwertsteuer belastet am stärksten die Privathaushalte und Sozialmilieus, die niedrige Nettoeinkommen und damit hohe Konsumanteile daran haben. Gleichwohl kennt das deutsche Linksmilieu und Gutmenschentum eine Frage nach dem »Geld des Volkes« nicht.

„Die Mehrwertsteuer wird aus den Bruttolöhnen konfisziert, um die Dumping-Nettolöhne des deutschen Exportextremismus zu subventionieren.“

Konsumverzicht, Staatsverschuldung, Rüstungsinflation

In der historischen Forschung ist es mittlerweile Übung, den Ersten und den Zweiten Weltkrieg als politischmilitärisches und ökonomisches Kontinuum zu betrachten:

Die im Zuge des Ersten Weltkrieges ausgelösten revolutionären Veränderungen und Durchbrüche haben nicht nur neue Gesellschaftsformen und veränderte Staatengebilde hervorgebracht.

Es folgten schwerste Wirtschafts- und Währungskrisen sowie eine enorme Akkumulation von Kapital, aber auch eine ubiquitäre Proletarisierung traditioneller Schichten und Klassen.

Vor allem die wirtschaftsstrukturellen und geldwertinflationären Folgen der titanenhaften Rüstungs- und Kriegsanstrengungen einerseits und der infamen Reparationsdiktate andererseits hatten Auswirkungen weit in die Folgejahrzehnte.

Alle Machtblöcke, besser: sämtliche so genannten Eliten des schon absehbaren nächsten Weltkrieges hatten damals mehr oder weniger gelernt, welche verheerenden ökonomischen und damit sozialen und politischen Folgen die Usurpation aller wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ressourcen ausschließlich für die Kriegführung nach sich ziehen musste.

Konsequenterweise wählten die drei wesentlichen Machtblöcke des kommenden Großkrieges zwischen dem Ende der 1920er Jahre und dem Beginn der 1940er Jahre die unauffälligste Form der Steuererhöhung und Konsumeinschränkung: Erhöhungen der Mehrwertsteuersätze oder überhaupt erst Einführung dieser Steuer.

Alle drei Machtblöcke, auch die Sowjetunion, finanzierten ihre Rüstungskonjunkturen zwar zunächst über staatliche Geldschöpfung. Die darüber hinaus benötigten Finanzmittel sollten aber durch tatsächliche Mehrwertsteueranhebungen oder versuchte Mehrwertsteuererhebungen eingebracht werden. Damit sollte zugleich der rüstungsbedingte Kaufkraftüberhang Inflation vermeidend wieder in die Budgets zurückgeschleust werden.

Das Dritte Reich erhöhte die Mehrwertsteuer, die bei Einführung im Jahr 1916 lediglich 0,1 Prozent betragen hatte und im Jahr 1926 auf 0,75 Prozent angestiegen war, im Jahr 1935 auf 2,0 Prozent. In der Sowjetunion stellte die Mehrwertsteuer traditionell eine der wichtigsten Quellen der Staatsfinanzierung dar.

Anders verlief die Entwicklung in den Vereinigten Staaten. Hoover, der Vorgänger Roosevelts im Präsidentenamt, hatte die Einführung einer bundesstaatlichen Mehrwertsteuer versucht. Er war damit aber an der traditionellen Feindschaft der US-amerikanischen Bevölkerung gegenüber Verbrauchssteuern gescheitert. Roosevelt wählte als Ausweg für die Aufrüstungsfinanzierung eine Erhöhung der Einkommensteuer.

Diese hohe Einkommensbesteuerung sowie die hohe Staatsverschuldung sollten sich für die Besitzklassen und das Staatssystem der USA als profitables Investment erweisen. Der Eintritt in den Zweiten Weltkrieg brachte den USA nicht nur eine enorme Rüstungskonjunktur und eine gigantische Technologiebeute. Er zahlte sich auch in der nach Kriegsende erreichten US-Weltherrschaft aus.

Halbierter Weltmarkt, Kalter Krieg, Totale Konsumgesellschaft

»Soziale Marktwirtschaft« war die Ideologieformel, mit der sich nach dem Zweiten Weltkrieg die Parteien in der US-Satrapie Bundesrepublik Deutschland einrichteten.

Zwar hatten die Vereinigten Staaten dem deutschen Nationalsozialismus, dem italienischen Faschismus und dem japanischen Imperialismus deren Teile des Weltmarktes entrissen. Aber die am Weltkriegssieg beteiligte Sowjetunion und später das Revolutionschina hatten ihrerseits den kapitalistischen Weltmarkt drastisch verkleinert.

Hinzu kamen Einschränkungen durch die sich vom Kolonialismus befreienden Länder. Die für den Kapitalismus existenznotwendige ökonomische, d.h. auch territoriale Expansion brauchte daher dringend einen Ausweg. Diesen boten damals der Kalte Krieg als Legitimation einer expandierenden Rüstungsökonomie, ein weiterer Vernichtungskrieg – in Korea – und die Kolonisierung der westlichen Länder zu Totalen Konsumgesellschaften, d.h. die »Große Verschwendung« (Vance Packard).

Ludwig Erhards »Wohlstand für Alle« war die Übersetzung dieses US-amerikanischen Rüstungs- und Konsumkapitalismus in ein so genanntes bundesdeutsches »Wirtschaftswunder«. Der Preis hierfür waren NATO-Beitritt, Wiederaufrüstung und Wehrpflicht.

Sogleich nach Kriegsende, noch während das US-Militär seine Technologiebeute aus Deutschland in Sicherheit brachte und die Westalliierten Industriedemontagen und Zwangsexporte sowie die Bezahlung von Besatzungskosten verfügten, machten die westlichen Besatzungsmächte in ihren Zonen alle schon erfolgten oder gerade begonnenen Vergesellschaftungen der im Dritten Reich noch gigantischer gewordenen Montan-, Schwer- und Großindustrievermögen rückgängig oder unterdrückten diese.

Den westdeutschen Eliten gelang es, im Konsens, aber auch in Konkurrenz mit dem US-Hegemon, ihren enormen Kapitalstock nicht nur zu reaktivieren, sondern auch zu expandieren und damit in den Weltmarkt zurückzukehren. Schon im Zuge der Währungsreform des Jahres 1948, der ökonomischen Geburtsstunde der aus dem deutschen Staatsverband sezessionierten Bundesrepublik Deutschland, wurden die im Zweiten Weltkrieg weiter gewachsenen großen Sachkapitalvermögen auf Kosten beispielsweise der kleinen Spargeldvermögen weitgehend entschuldet.

Vor allem war es die Steuergesetzgebung des Jahres 1950, die den Unternehmen großzügige Steuervorteile, insbesondere Abschreibungsmöglichkeiten zur beschleunigten und erweiterten Selbstfinanzierung, d.h. Kapitalerneuerung und Kapitalerweiterung, gewährte. Angesichts der enormen öffentlichen Kriegsfolgelasten mussten diese Steuerverzichte aber gegenfinanziert werden. Hierzu wurde eine »planmäßige Einschränkung« (Hans-Hermann Hartwich) des privaten Konsums der Bevölkerung betrieben – durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von 3,0 auf 4,0 Prozent.

Die erneute Mehrwertsteuererhöhung war damit nicht nur ein Instrument, um die Westzonenfinanzierung zu sichern und den Nachkriegskaufkraftüberhang Inflation vorbeugend abzuschöpfen.

Durch indirekte Kapitalversorgung der Unternehmen schaukelten sich auch Produktion, Beschäftigung, Arbeitseinkommen, Verbrauch und damit wiederum das Verbrauchssteueraufkommen gegenseitig auf. Der Boom des US-Koreakrieges verstärkte diesen Prozess.

Der »Wohlstand für Alle« wuchs durch die Erwerbsarbeit, den Verbrauch und die damalige Umsatzsteuer aller – bewirkte allerdings die Gewinn- und Vermögensbereicherung nur Weniger.

Die Großmächte forderten von ihrem westdeutschen Vasallen eine Kompensation für dessen Rüstungsabstinenz. Die dafür nötigen Mittel bezahlte wieder das Volk – durch Erhöhung der Mehrwertsteuer.

Formierte Gesellschaft, Atomrüstung – und: Mehrwertsteuer

Bis 1968 wurde die heutige »Mehrwertsteuer« ausschließlich als »Umsatzsteuer« bezeichnet. Aber nicht nur diese Umbenennung und zudem Anhebung auf 11 Prozent, sondern vor allem das damalige politisch-ökonomische Umfeld zeigten erneut, dass diese indirekte Massensteuer die staatspolitisch bedeutendste aller Steuern ist.

Zuvor waren die berüchtigten Notstandsgesetze erlassen worden und damit Ludwig Erhards »Formierte Gesellschaft« ein gutes Stück mehr Wirklichkeit geworden, die er an die Stelle der »Sozialen Marktwirtschaft« setzen wollte. Vor allem aber waren die Großmächte des westlichen Kapitalismus mit dem westdeutschen Wirtschaftskonzept eines Wachstums durch Konsum und Export, Kapazitätsausschöpfung sowie Vollbeschäftigung unter Vermeidung von Rüstungsausgaben nicht mehr einverstanden.

Nach der weiteren Dramatisierung des Kalten Krieges durch die Berliner Mauer und die Kuba-Krise forderten sie von ihrem westdeutschen Vasallen eine Kompensation für dessen Rüstungsabstinenz in Form beschleunigter Rückzahlung von Vorkriegs- und Nachkriegsschulden sowie der Übernahme hoher Stationierungskosten für die alliierten Streitkräfte in Deutschland. Gefordert wurde auch eine erhöhte Beteiligung an der westlichen Entwicklungs- und Militärhilfe. Schon seit geraumer Zeit gab es zudem Überlegungen und Planungen zumindest für eine gemeinsame deutsch-französische Atombewaffnung.

Gleichzeitig entstand im Zusammenhang mit dem Vernichtungskrieg der USA in Vietnam, mit der Verabschiedung der Notstandsgesetze und mit dem Sichtbarwerden einer Bildungs- und vor allem Hochschulkrise eine »Außerparlamentarische Opposition«. Diese war auch massenmedial so stark geworden, dass eine offene Aufrüstungsfinanzierung auf massiven Widerstand gestoßen wäre.

Das von den Alliierten geforderte Rüstungsengagement musste daher möglichst unauffällig vollzogen werden. Hierzu bot sich die 1968er-Erhöhung der Mehrwertsteuer vor allem auch deshalb an, weil die damalige Protestbewegung in ihrer Kritik an der Konsumgesellschaft einer Verbrauchssteuererhöhung gegenüber nicht sonderlich aufmerksam war.

Inflationsimport, Reformpolitik, Finanzplanung

Auch ohne die Aufrüstungsforderungen der »Verbündeten« schlug der asiatische US-Vernichtungskrieg in die Wirtschaftslandschaft Westdeutschlands ein. Die in breitem Strom hierher gelangenden Dollarzuflüsse aus den Gewinnen der US-Rüstungsindustrie wurden damals als »Importierte Inflation« (Gerard Bökenkamp) gefürchtet und kritisiert und machten eine entsprechende Liquiditätsabschöpfung unerlässlich. Erneut signalisierte eine Erhöhung der Mehrwertsteuer einen Wendepunkt des Systems BRD.

Unterhalb der kriegs-, rüstungs-, geld- und währungspolitischen Bühne wuchs seit Beginn der 1960er Jahre ein immer drängenderes wirtschafts- und wachstumspolitisches Problem heran, das gelöst werden musste.

Die anderen kapitalistischen Volkswirtschaften hatten schon zu Beginn der 1960er Jahre begonnen, durch die Anwendung keynesianischer Steuerungs- und Planungskonzepte und insbesondere durch Förderung des »Technischen Fortschritts« in der Wirtschaft neue Wachstumsfelder und Gewinnmöglichkeiten zu erschließen.

In Westdeutschland blieb es lediglich bei einer verstärkten Einbeziehung der handwerklich-landwirtschaftlichen Erwerbstätigen, Sektoren und Regionen in den kapitalistischen Verwertungsprozess.

Kritisiert wurden damals eine Steuerungslücke und eine Technologielücke des westdeutschen Kapitalismus. Ein wesentlicher Teil der heute verklärten »Reformen« der Regierung Brandt/Scheel diente dann genau der Schließung dieser »Technologischen Lücke« (Joachim Hirsch). Schon zuvor, während der Regierung Kiesinger/Brandt, war mit dem »Stabilitätsgesetz« und der »Mittelfristigen Finanzplanung« die Grundlage für eine Globalsteuerung des Wirtschaftsgeschehens und für den notwendigen Ausbau des öffentlichen Sektors geschaffen worden. Damit verbunden waren wachsende Inflationsrisiken.

Die entscheidende Tiefenströmung in dieser Phase der Beendigung des in der Nachkriegszeit praktizierten fordistischen »Teilhabekapitalismus« (Ulrich Busch, Rainer Land) wird in der Ersetzung der Erhardschen Ideologieformel vom »Wohlstand für alle« durch dessen neue Ideologieformel »Maßhalten« erkennbar.

Die erreichte Vollbeschäftigung und die teilweise erstreikten Lohn- und Sozialverbesserungen hatten vermeintlich das Mehrwertwachstum und die Gewinnaussichten beeinträchtigt und die Preise getrieben – damit wurden das rückläufige Wirtschaftswachstum und die zunehmende Geldentwertung »erklärt«. Angetrieben wurde die vermeintliche »Lohn-Preis-Spirale« zusätzlich durch die Dollar-Inflation. Beide zusammen boten eine fabelhafte Legitimation für die damalige Liquidität abschöpfende und damit Inflation dämpfende Mehrwertsteuererhöhung. Sie erzeugten zugleich auch das wachsende Geldvolumen, aus dem sich der Staat via Mehrwertsteuer komfortabel finanzieren konnte.

Stagflation, Monetarismus, Wendeprogramm

In der politischen Wissenschaft werden die Jahre 1969 bis 1979 als »Jahrzehnt der Illusionen« (Gerard Bökenkamp) tituliert – zutreffender hieße es »Jahrzehnt der Konfusionen«. Das westdeutsche politische System der Parlamentsparteien und Koalitionsregierungen schlingerte mehr als es steuerte durch die ersten drei Wirtschaftszyklen der Nachkriegszeit.

Die Annahme, trotz der Inflationsrisiken der neuen Globalsteuerungs- und Investitionspolitik die weltweiten Stagnationstendenzen und Krisenphänomene bewältigen zu können, ging gründlich fehl: Die damalige Koalition sah sich nach einigen Jahren nicht nur mit wachsendem Defizit, zunehmender Stagnation und steigender Arbeitslosigkeit, sondern zusätzlich auch noch mit wachsender Inflation konfrontiert. »Stagflation« war der Begriff dieser Zeit.

Es ging bei den Zyklen des Jahrzehnts 1970 bis 1980 aber nicht vorrangig um zu wenig Kaufkraft wegen zu niedriger Löhne oder um zu niedrige Kapitalerträge wegen zu hoher Löhne, d.h. um gestörte Verteilungsrelationen zwischen Arbeit und Kapital, die der Staat hätte ausgleichen können.

Es ging vielmehr um das weitaus schwierigere Problem einer stetig voranschreitenden Kapitalintensität der Produktion, bei der immer höhere Anteile der Erlöse allein für die Erhaltung und Erneuerung des Anlagekapitals aufgewendet werden mussten.

Daher entstand eine Grundtendenz zur Ertragssicherung durch Rationalisierung und Reduzierung der Beschäftigung. Hohe oder steigende Löhne verstärkten diese Tendenz noch. Steigende Rohstoffpreise wie etwa für Öl wegen der damaligen Ölpreis-Schocks und steigende Preise für Vorprodukte hatten die gleiche Wirkung. Um dennoch auskömmliche und angemessene Erträge zu erzielen, bot es sich vor allem für marktbeherrschende Unternehmen an, »überzyklische Preissteigerungen« (Elmar Altvater) zu setzen.

Diese steigende Kapitalintensität der Produktion, häufig fehlbezeichnet als »Technischer Fortschritt«, war der systemische Kern des Inflationsproblems.

Lohnforderungen, die solchen Preissteigerungen folgten, verschärften diese Konstellation, waren aber nicht für sie ursächlich. Umgekehrt bedeutete ein Mangel an kaufkräftiger Nachfrage, z.B. wegen zunehmender Arbeitslosigkeit oder stagnierender Löhne, einen »Flaschenhals« für den Verbrauch der erstellten Güter und Leistungen und damit eine Verschärfung der Krise. Ein solcher Nachfragemangel konnte durch die Erhöhung von Massensteuern, beispielsweise der Mehrwertsteuer, noch verstärkt werden.

Da die Koalitionspartner nicht erkannt hatten, worum es sich bei den Krisenphänomenen tatsächlich handelte, stellten sie unter den damals gängigen Überschriften wie »Konjunkturprogramme« einerseits und »Konsolidierungspolitik« andererseits einfach noch einmal ihre politischen Ladenhüterforderungen in die Schaufenster.

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer des Jahres 1978 auf 12 Prozent war dann letztlich ein Kompromiss zwischen den Koalitionspartnern und den von ihnen vertretenen Lagern. Diese Kompromissbildung erfolgte sozusagen »auf Kosten« der Gesamtbevölkerung und ihrer Verbrauchsmöglichkeiten – verschärfte aber mit ihrer »Flaschenhalswirkung« gegenüber der Konsumtion letztlich die Krise.

Am Ende scheiterte die Koalition aus Sozial- und Freidemokratie an den in die Fiskalpolitik, vor allem in den Bundeshaushalt verlagerten unverstandenen Krisenphänomenen.

In den Wirtschaftswissenschaften und in der Wirtschaftsbegutachtung waren bereits die konzeptionellen und praktischen Schwächen der keynesianischen Globalsteuerung benutzt worden, um Forderungen nach einer monetaristischen, ausschließlich auf die Geldpolitik begrenzten Wirtschaftspolitik zu begründen. Deren Aufgabe sollte es sein, die wachsende Kapitalintensität nun durch eine ungebremste Politik der Reduzierung von Beschäftigung, Arbeitslöhnen und Soziallöhnen zu unterstützen und lediglich inflationäre Tendenzen zu bekämpfen.

Durch die Aufkündigung der sozialliberalen Koalition seitens der Freidemokratie und die Bildung einer christliberalen Koalition wurde der Weg freigemacht für den Einstieg in den Monetarismus in Deutschland.

Das Programm dieser »Wende« beinhaltete dann an erster Stelle umfangreiche Kürzungen im Bereich der Sozialeinkommen. Zusätzlich wurde die Mehrwertsteuer im »Nach-Wendejahr« 1983 auf 14 Prozent angehoben. Wieder war die Bevölkerungsbesteuerung zu einem strategischen und symbolischen Moment des politischen Kapitalismus in Deutschland geworden.

Sozialunion: Sozialstaat als Feind von Volk und Klassen

Entsprechend erbrachte die Mehrwertsteuer in der Mitte der Regierungszeit Helmut Kohls 25 Prozent der gesamten Steuereinnahmen. Sie war zur bevorzugten Manövriermasse geworden, mit der die gesellschaftspolitischen und die partei- und parlamentspolitischen Lager die Finanzierung ihrer Kompromisse immer wieder sicherstellen konnten.

Während der christliberalen Koalition der 1980er und 1990er Jahre wurden Stimmen wie die von Wolfgang Schäuble laut, die einen grundsätzlichen Übergang in der Steuerpolitik von direkten zu indirekten Steuern, also bevorzugt zur Mehrwertsteuer, forderten.

Von Norbert Blüm gab es Vorschläge, die Rentenversicherung aus dem Mehrwertsteueraufkommen zu sanieren bzw. die Sozialsicherung insgesamt aus der Mehrwertsteuer zu finanzieren.

Der Zeitpunkt, zu dem diese Vorschläge in die Öffentlichkeit getragen wurden, zeigt, dass die Urheber solcher Ideen das Großereignis der so genannten Wiedervereinigung als günstige Gelegenheit erkannten, um die bisherige Finanz- und Sozialfinanzordnung des Systems BRD im Zuge seiner territorialen Erweiterung grundstürzend abzuändern, eine »Schubumkehr« des so genannten »Sozialstaats« einzuleiten.

Unter dem Label »Sozialunion« wurden die Soziallohnfonds der westdeutschen Arbeitnehmer, finanziert aus deren Bruttolöhnen, benutzt, um die sozialen Kosten der BRD/DDR-Zusammenlegung mit Hilfe des nun gesamtdeutschen Sozialstaates auf die westdeutschen Lohn- und Gehaltsempfänger abzuwälzen.

Dies war der Auftakt zu einer Entwicklung, in deren Verlauf der Sozialstaat zu einem permanenten Prozess geworden ist, durch den aus den Bruttolöhnen der Arbeitnehmer diejenigen Mittel konfisziert werden, mit denen die Niedrig-Nettolöhne des »Geschäftsmodells Deutschland« subventioniert werden. Dieser »Sozialstaat als giftige Frucht des Kapitalismus« (Albrecht Goeschel) wurde mit der Finanzierung der Wiedervereinigungskosten aus den Beiträgen der Sozialversicherten gereift.

Mit den Erhöhungen der Mehrwertsteuer auf 15 Prozent im Jahr 1993 und auf 16 Prozent am Ende des Jahres 1997 einerseits und der Steuerbegünstigung von Kapitalinvestitionen und Immobilienerwerb in der vormaligen DDR andererseits benutzte die christliberale Koalition die Mehrwertsteuer nicht mehr als Manövriermasse für Kompromisse zwischen den gesellschaftlichen oder den parlamentarischpolitischen Lagern, sondern nunmehr einseitig als Mittel zur Abwälzung der Kosten des DDR-Anschlusses auf die gesamte, auch die ostdeutsche Bevölkerung.

Der Sozialstaat war endgültig zu einem Feind des Volkes und insbesondere der Klasse der abhängig oder scheinselbständig Erwerbstätigen geworden.

Die Pflegeversicherung Pflegebedürftigkeit« dient dazu, die Unternehmen nicht mit höheren Sozialbeiträgen zu belasten, die kommunale Sozialhilfe zu entlasten, dafür aber die Privathaushalte und vor allem die Lohn- und Gehaltsempfänger zu beanspruchen.

Pflegeversicherung: Kapitalisierung der Gesundheitsversorgung

Der Trubel der ersten DDR-Anschlussjahre wurde vom Kohl-Regime auch genutzt, um die schon über ein Jahrzehnt diskutierte Lösung des so genannten »Risikos der Pflegebedürftigkeit« systemgerecht zu gestalten, d.h. Die Unternehmen nicht mit höheren Sozialbeiträgen zu belasten und die kommunale Sozialhilfe zu entlasten, dafür aber die Privathaushalte und vor allem die Lohn- und Gehaltsempfänger zu beanspruchen. Das Ergebnis war die 1994 als weiterer zumindest nominaler »Sozial«-Versicherungszweig eingerichtete »Pflegeversicherung«.

Die Pflegeversicherung ist ein Paradebeispiel dafür, dass und wie der Sozialstaat nicht mehr gegen Risiken sichert, sondern selbst Risiko ist. Die Kosten dieser »Sozial«- Versicherung tragen die so genannten Arbeitnehmer nicht nur selber. Vielmehr bewirkt sie auch, demographisch bedingt, eine zunehmende Verlagerung von Morbidität aus der Gesetzlichen Kranken- in die Gesetzliche Pflegeversicherung. Dabei bietet die Gesetzliche Krankenversicherung sozusagen eine Vollkasko-Hochversorgung, die Gesetzliche Pflegeversicherung nur eine Teilkasko-Grundversorgung.

Es ist leicht zu erkennen, dass damit eine schleichende Verbilligung der Gesundheitsversorgung der älteren Bevölkerung erreicht wird. Nutznießer sind vor allem die Krankenkassenkonzerne, die die wachsende Zahl der Altenpflegekräfte als versicherte Beitragszahler gewinnen, gleichzeitig aber die eher beitragsschwachen und leistungsaufwändigen »Schlechten Risiken« der Pflegebedürftigen als Leistungsfälle unauffällig loswerden.

Nutznießer sind auch die Krankenhäuser. Sie werden durch die Pflegeversicherung, den ambulanten und stationären Pflegesektorund die Eigenpflege der Familien von den wenig einträglichen und pflegeaufwändigen Fällen entlastet und können auf diesem Wege ihre Gewinnlage verbessern. In der sozialökonomischen Literatur wird die Pflegeversicherung mittlerweile als bedeutendster Schritt der letzten Jahrzehnte auf dem Weg zu einer »Kapitalisierung der Gesundheitsversorgung« (Albrecht Goeschel; Michael Teumer) eingeschätzt.

Wolfgang Schäuble als dogmatischer Anhänger der Staats- und Sozialfinanzierung aus der Mehrwertsteuer forderte in den Debatten zur Pflegeversicherung erwartungsgemäß deren Finanzierung aus einer Erhöhung dieser Steuer. Sein Ziel erreicht er so zwar nicht, ist diesem aber eineinhalb Jahrzehnte später auf ähnliche Weise näher gerückt.

Kurz vor dem Sichtbarwerden der globalen Finanzkrise Mitte der nuller Jahre hat die damalige erneute christdemokratischsozialdemokratische »Große Koalition« unter dem Deckbegriff einer »Stärkung des Wettbewerbs in der Krankenversicherung« erkennbar die Gesundheitswirtschaft und die Krankenversicherung zum Objekt einer »Staatsfinanzierung aus der Gesundheitsversorgung« (Albrecht Goeschel) gemacht.

Nun sollten nicht mehr die Kassenbeiträge, d.h. die so genannten Lohn-Nebenkosten der Unternehmen, durch die Mehrwertsteuer der Gesamtbevölkerung ersetzt werden. Vielmehr werden immer weitere Bereiche der Gesundheitsversorgung und Krankenversicherung privatisiert und können daher mit Mehrwertsteuer belastet und abgeschöpft werden. Sozusagen »hybrid« wird seitdem die längst zum politischen Dogma gewordene steuerliche Entlastung von Unternehmensgewinnen und Kapitalvermögen auf dem Wege einer mehrwertsteuerlichen Abschöpfung sozialbeitragsfinanzierter Gesundheitsleistungen bzw. Gesundheitsleistungserbringer »gegenfinanziert«.

Das Geld des Volkes für den Exportkrieg der Konzerne?

Kaum bekannt und erst recht nicht diskutiert ist eine andere schleichende Enteignung der westdeutschen und später der gesamten deutschen Bevölkerung, bei der wiederum die Mehrwertsteuer die Hauptrolle spielt.

Von der sozialdemokratisch-grünalternativen Koalition gestartet und vom Merkel-Schäuble-Regime weiter angeheizt, führen die deutschen Exportkonzerne seit bald zwei Jahrzehnten einen Exportkrieg vor allem gegen die europäischen Nachbarvolkswirtschaften, der sich von Jahr zu Jahr steigert.

1960 belief sich der so genannte Exportüberschuss in der »Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung« Westdeutschlands auf ca. 4 Milliarden Euro. Im Jahr 2016 betrug dieser Exportüberschuss dann ca. 160 Milliarden Euro.

Mit diesen weltweit an der Spitze liegenden Werten sind umgekehrt Handels- und Leistungsbilanzungleichgewichte in der Welt und insbesondere in Europa verbunden. Sie verschaffen zwar den in Deutschland ansässigen Exportkonzernen hohe Extraprofite, verursachen aber in anderen Ländern Unterauslastung, Arbeitslosigkeit, Verarmung und Überschuldung. Die EU- und Euro-Krise gehören zu den Folgen dieses Exportkrieges.

Das deutsche Linksmilieu und Gutmenschentum und insbesondere die sich mit ihren Ratschlägen zur Wirtschaftspolitik nach vorn drängenden deutschen »Linkskeynesianer« haben es bis heute vermieden, die fiskalischen Kosten darzustellen, die mit dieser »Exportweltmeisterschaft« für die deutsche Bevölkerung verbunden sind.

Den höchsten Kostenbeitrag zum Exportkrieg der Konzerne leistet die Bevölkerung mit den Hunderten von Milliarden Euro Mehrwertsteuer, die den deutschen öffentlichen Haushalten in den letzten Jahrzehnten entgangen sind, da die Exportüberschüsse nicht mit Mehrwertsteuer belegt sind.

Allein für die Jahre 2000 bis 2007 errechnet die bisher einzige Studie zu diesem Thema einen Mehrwertsteuerverlust infolge der Mehrwertsteuerfreistellung der Exportüberschüsse in Höhe von etwa 126 Milliarden Euro.

Wie von Angela Merkel im Wahlkampf des Jahres 2005 angedroht, wurde von ihrer »Großen Koalition« die Mehrwertsteuer im Jahr 2007 von bis dahin 16 Prozent auf nunmehr 19 Prozent erhöht. Damit wird der Mehrwertsteuerverzicht des Regimes gegenüber den Exportkonzernen weiter auf das Staatsvolk und die Gesamtbevölkerung abgewälzt.

Für den Exportkrieg der Konzerne wurde und wird das Geld des Volkes konfisziert.

Dieser Artikel erschien in der Zeitschrift „Tumult“

https://brd-schwindel.org/mehrwert-steuer-das-geld-des-volkes/

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Der Honigmann

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Foodwatch: Belastete Lebensmittel werden oft zu spät oder gar nicht zurückgerufen Bisher noch keine Bewertung

Warnungen vor möglicherweise gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln erreichen die Menschen in Deutschland aus Sicht von Verbraucherschützern oftmals zu spät oder gar nicht.

Belastete Lebensmittel werden nach Einschätzung der Organisation Foodwatch oft zu spät oder gar nicht zurückgerufen.

Zudem würden dabei die gesundheitlichen Risiken von Produkten, die Bakterien oder Fremdkörper enthalten, „immer wieder verharmlost“, erklärte die Verbraucherorganisation am Donnerstag anlässlich der Veröffentlichung ihres Berichts „Um Rückruf wird gebeten“. Darin stellte Foodwatch zudem dem staatlichen Portal lebensmittelwarnung.de ein vernichtendes Zeugnis aus.

Zwar riefen Hersteller heutzutage „viel häufiger ihre Produkte zurück“ als noch vor einigen Jahren, erklärte Martin Rücker von Foodwatch. Dennoch könnten Verbraucher „nicht sicher sein, dass im Fall der Fälle wirklich ein Rückruf gestartet wird und vor allem, dass sie davon auch erfahren“. Supermärkte müssten daher „an zentraler Stelle über alle Rückrufaktionen aus ihrem Sortiment informieren“.

Foodwatch bezeichnete zudem das 2011 von Bund und Ländern als zentrales Informationsangebot gestartete Portal lebensmittelwarnung.de als „gescheitert“. Oftmals würden Rückrufaktionen „unnötig spät“ eingestellt, kritisierte Foodwatch. Erst jüngst beim Fipronil-Skandal um belastete Eier habe es eine mangelnde Informationspraxis der Behörden gegeben.

Wie Foodwatch herausstellte, wurden in den vergangenen fünf Jahren mehr als 500 Mal Lebensmittel zurückgerufen, im Schnitt also mindestens zwei wöchentlich. Nach Angaben des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gingen die meisten Fälle (38 Prozent) auf mikrobiologische Verunreinigungen zurück, etwa eine Belastung durch Salmonellen oder Listerien. In 27 Prozent der Fälle waren Fremdkörper wie Glasstücke oder Plastikteile in den Produkten der Grund für den Rückruf. (afp)

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/foodwatch-belastete-lebensmittel-werden-oft-zu-spaet-oder-gar-nicht-zurueckgerufen-a2198156.html

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Krieg und Panik – Eine endlose Tragödie? Bisher noch keine Bewertung

Im Gespräch mit Carsten Pötter

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Symptome, die im engeren und weiteren Sinne mit Angst und/oder Panik zu tun haben, nehmen zu. Laut Angaben von statistika leiden 25 Prozent aller Menschen mindestens einmal im Leben unter Angststörungen. „Jeder siebente Deutsche (13,1%) war bzw. ist gerade wegen Angstsymptomen in Behandlung (von den insgesamt 394 Behandelten waren 109 klinische und 285 subklinische „Fälle“). Nur 41,6% aller Befragten mit behandlungsbedürftigen Ängsten erhielten eine Behandlung im weitesten Sinne. Als Behandler der Befragten wurden verschiedene Berufsgruppen in folgender Häufigkeit eruiert: 81,7% Allgemeinmediziner, 5,8% Psychiater oder Nervenfachärzte, 16,5% andere Fachärzte (z.B. Internisten), 2,8% Psychologen und 1,3% Heilpraktiker. Über vier Fünftel der Behandlungen von Menschen mit Angststörungen erfolgen demnach durch den Hausarzt. 89,3% aller Behandelten erhielten Medikamente, 74,4% eine allgemeine Beratung, 9,4% eine stationäre Behandlung, 16,5% eine Psychotherapie, 5,1% eine andere Behandlung. Die Pharmakotherapie stellt in der Versorgungspraxis die häufigste Form der Angstbehandlung dar. Nur bei insgesamt 25% der klinischen und subklinischen Fälle erfolgte eine psychotherapeutische Behandlung“, ist auf der Internetseite von Dr. Hans Morschitzky, Klinischer Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut und Autor, zu lesen. Die Seite bietet übrigens eine Fülle weiterer Informationen zum Thema Angst- und Panikstörungen.

In einer Reportage mit dem Titel „Volkskrankheit Angst“ in der WELT von Wiebke Hollersen steht, dass allein im Jahre 2010 15 % aller Deutschen wegen krankhafter Angststörungen beim Arzt waren.

Was könnten Angst und Panik mit früheren Kriegen zu tun haben?

Auch Apotheker Carsten Pötter hat sich Gedanken über das Thema Angst und Panik gemacht. In einem von ihm verfassten Beitrag mit dem Titel „Krieg und Panik“ beleuchtet er die Problematik aus systemischer Sicht und postuliert, nichts gehe „im System“ verloren. Wenn die eigene Biografie keine Hinweise auf Lebensbedrohung liefere, gründeten sich Angst und Panik auf Erinnerungen anderer Menschen, deren Träger die Betroffenen seien. Schon in dem Interview mit Iris Hammermeister „Heilung der Mutterwunde durch die eigene Stimme“ wurde auf die Relevanz intergenerationeller traumatischer Erfahrungen hingewiesen. Angesichts der Tatsache, dass Angst- und Panikstörungen zu etwa 90 Prozent medikamentös behandelt werden, was die Konflikte nicht ursächlich lösen dürfte, soll das Thema in einem erneuten Gespräch mit Carsten Pötter untersucht werden.

FRIEDA im Gespräch mit Carsten Pötter

FRIEDA: Wie meinen Sie das, Angst und Panik können auf Erinnerungen anderer Menschen basieren, wenn die eigene Biografie keine Hinweise auf Lebensbedrohung liefere?

Carsten Pötter: Um diese Frage zu beantworten, muss ich etwas weiter ausholen. Ich gehe zum einen davon aus, dass nichts ohne Grund geschieht und zum anderen, dass alles miteinander in Beziehung steht. Daraus folgt, dass in einem Netz nichts verloren geht, und beispielsweise ein Ereignis, das am Knotenpunkt C einwirkt, durchaus am Knotenpunkt F zum Ausdruck kommen kann, wenn das am Punkt C nicht mehr möglich ist. Wenn also die Biografie eines Menschen keine Anhaltspunkte enthält, die mit einer Lebensbedrohung in Verbindung stehen, wird die Ursache in einem anderen Knotenpunkt als Erleben zu finden sein, mit dem dieser Mensch in Verbindung steht oder in Verbindung stand. Dazu sollte der Blickwinkel erweitert werden, um den Ereignishorizont zu erfassen, in dem die Ursache gefunden werden kann. Nach meiner Ansicht ist jeder Mensch auf dieser Welt, um seine eigene Lektion durch Wiederholen von Prozessen und Erinnern von Erfahrungen zu lernen, und zwar so lange, bis er diese verstanden und verinnerlicht hat. Wenn er am Erkennen seiner Lektionen kein Interesse hat, bleibt er entweder an jenen Strukturen haften, die sein eigenes Leben bedingen oder in dem Netz hängen, das zum Einfangen ausgelegt wurde.

 

FRIEDA: Was verstehen Sie in dem Zusammenhang untereinem Netz, das zum Einfangen ausgelegt wurde?

Carsten Pötter: Das Netz ist ein Synonym für die Verstrickungen, die, wenn sie dicht gewebt sind, undurchdringlich sind. Es wirkt wie ein Schleppnetz, das ein Fischtrawler hinter sich herzieht und alles einfängt, was sich auf seiner Route befindet. Die darin gefangenen Fische sind zwar in diesem Netz geschützt, sie verlieren aber ihr Leben, sobald das Netz an Bord des Schiffes eingeholt wird. Und darauf läuft es immer hinaus: Die konstruierte Sicherheit ist in jedem Fall tödlich für das Leben. Das Leben kann nur gelebt werden, dazu ist es da. Es ist der Wirklichkeitsraum, den jeder Mensch bewusst oder unterbewusst selbst geschöpft hat, denn jeder von uns ist Schöpfer und somit auch Schöpfer seiner eigenen Wirklichkeit.

Diese Erkenntnis mag ernüchtern, oder gar schmerzlich sein, aber sie ist, wie sie ist, und wir kommen daran nicht vorbei, so sehr wir uns auch bemühen, uns in Strukturen zu begeben, die Sicherheit versprechen, die es nicht gibt, und dabei nicht realisieren, dass dieses Sicherheitsnetz letzten Endes ein Käfig ist, aus dem es kein Entrinnen gibt. Aus dem Käfig kommt derjenige heraus, der das Wagnis des Lebens vollumfänglich annimmt und aufrecht in dieses Leben tritt, das zu führen er selbst für sich gewählt hat.

Noch einmal: Leben heißt Lernen durch Erinnern und Wiederholen. Es verschwindet nichts. Es ändern sich lediglich die Erscheinungsform oder der Ort. Dort verbleibt die Erinnerung so lange, bis sie aufgerufen wird, wobei sich der Fund oft in einem neuen Gewand zeigt. Mythen zu verstehen und Geheimnisse zu lüften sind gekoppelt an die Bereitschaft, Zusammenhänge zu sehen, und das beruht auf der Fähigkeit, vernetzt denken zu können. Zu diesem Thema habe ich im letzten Interview einiges ausgeführt. All das legt die Vermutung nahe, dass alles, was sich bemerkbar macht, gesehen und in seinem Wesen erkannt werden will. Es gehört aus meiner Sicht zur Hauptaufgabe des Menschen, sich seinem eigenen Erkenntnisprozess zu stellen, und sein Handeln an den daran gewonnenen Schlussfolgerungen auszurichten. Das, was er zu erkennen vermag, ist allerdings abhängig von seinem Wissen von der Welt, was wiederum an seine in ihm wirksamen Filtersysteme gekoppelt ist, die darüber entscheiden, zu welchem Wissen er Zugang findet und zu welchem Wissen ihm der Zugang verwehrt ist.

Ich sehe den Menschen im Ringen um die Frage, wer er ist, warum er ist und welche Bedeutung sein Leben hat. Dazu inkarniert jeder Mensch präzise in die Zeit und an jenen Ort hinein, der seiner Erkenntniskonfiguration entspricht. Denn dort findet er genau das vor, was mit seinem Lernauftrag korreliert. Den hat jeder Mensch nach meinem Verständnis selbst gewählt, denn dieser Auftrag ist an seine Seelenfrequenz gekoppelt, die bei der Verschmelzung eines elektrisch geladenen Samenfadens und einer magnetisch geladenen Eizelle erzeugt wurde, und dessen Aufruf er gefolgt ist. Somit gehören Eltern und Kind energetisch zusammen, weil sie einander bedingen. Ihre Verbindung beruht auf der Weitergabe und der Fortsetzung von Erfahrungen und Erinnerungen, deren Inhalte so lange in Erscheinung treten, bis diese erkannt, verstanden und im Falle des Nichterledigtseins verwandelt werden. Wenn dieser Mensch stirbt, bedeutet das keineswegs das Ende seines Auftrags. Das gilt nur für den Fall, dass er diesen erkannt und erfüllt hat. Ist sein Auftrag unerledigt, bleibt dieser bestehen und wird als Erbe an seine Nachfahren weitergegeben.

FRIEDA: Wie funktioniert ihrer Meinung nach die Weitergabe dieses Erbes?

Carsten Pötter: Ich verstehe die Welt als sichtbare Ausdrucksform von organisiertem Bewusstsein, wobei ich Bewusstsein und Energie als Synonyme betrachte. Da Energie weder hergestellt noch zerstört werden kann, kann sich lediglich der Ausdruck oder die Form verändern. Wird das Leben eines Menschen durch ein bestimmtes Ereignis bedroht, und führt dieses Ereignis zum Tode, nimmt seine Seele, die nicht an Materie gebunden ist, diese Speicherung in das allgemeine Bewusstseinsfeld als Erinnerung mit, und mit dieser Erfahrung verbleibt diese Seelenfrequenz in der jeweiligen Konfiguration zurück. Wird diese Frequenz erneut aufgerufen und transzendiert in einem Menschen, ist er auch an diesen Erfahrungsschatz angebunden.

In meiner täglichen Arbeit erlebe ich, dass Menschen Dinge zum Ausdruck bringen, die in ihnen nicht als mittelbare Erfahrung wirken. Dann sehe ich diese Menschen als Erinnerungsträger bestimmter Erfahrungen und Erlebnisse. Unsere Großeltern- und Urgroßeltern haben in ihrer Lebenszeit mehrheitlich Dinge erfahren und erlebt, die sie weder ausdrücken noch verarbeiten konnten. Dieses Erbe schlummert als Potential in ihren Nachkommen weiter. Es wurde in unserer Elterngeneration im Zustand des Verborgenen gespeichert und in der Regel nicht zum Ausdruck gebracht. Der Ausdruck dieser Erinnerung ruht nach meinen Erfahrungen ein bis zwei Generationen.

Wir, die Enkel- bzw. Urenkelgeneration, tragen dieses Erbe und wir sind angetreten, dessen wahre Geschichte ans Tageslicht zu bringen, die Dinge zu klären und zurechtzurücken. Das funktioniert nur, wenn wir verstehen, was tatsächlich passiert und warum es passiert. Die Ruhigstellung und Unterdrückung dieser Phänomene führen sicherlich nicht zur Klärung. Das gilt auch für die Verbrämung und Beschwichtigung. Dieser Prozess kann in Verwahreinrichtungen, die wir euphemistisch als Seniorenheime umschreiben, anschaulich beobachtet werden.

FRIEDA: Woran liegt es Ihrer Ansicht nach, dass in den Nachkriegsgenerationen oft so wenig oder gar nicht über die erlebte oder ausgebübte Gewalt im Krieg gesprochen wurde?

Carsten Pötter: Das hat mit dem Dogma des Tätervolkes zu tun. Sie kennen den Ausspruch „Vae vicits“, der auf den Gallierkönig Brennus zurückgeht. Nach seinem Sieg über die Römer warfen diese ihm vor, bei der Auswägung der auferlegten Kriegskontribution zu schwere Gewichte zu benutzen. Daraufhin soll Brennus mit diesen Worten auch noch sein Schwert in die Waagschale geworfen haben, so dass die Römer nun sogar noch mehr Gold zahlen mussten. Diese Intention hat sich auch nach der bedingungslosen Kapitulation am 9. Mai 1945 in Deutschland wiederholt, und die Besiegten sind immer noch tributpflichtig, auch wenn die Zahlungen und Leistungen etwas diskreter organisiert werden.

Das Dogma vom Tätervolk stigmatisiert eine ganze Generation kollektiv als Verbrecher und jeder Versuch, dieses Dogma zu hinterfragen, wird mit Sanktionen belegt. Das hat in den letzten 70 Jahren zur Entwicklung einer stinkenden Eiterhöhle geführt, die früher oder später platzen wird. Die Dramatik dieser Eiterhöhle kann nur von denen verstanden werden, die über ein unabhängiges Geschichtsbewusstsein verfügen, denn der Inhalt dieser Höhle stellt gleichzeitig den Gründungsmythos der BRD und der gesamten Nachkriegsordnung dar. Eines der Hauptwirkungen dieses stinkenden Eiters ist die Zerstörung der Selbstachtung der Menschen, die darin mental, spirituell und emotionell eingeschlossen ist. Für diese Menschen gibt es unter den gegenwärtigen Bedingungen kein Entrinnen.

Für die Siegermächte, vor allem die USA, ist es von zentraler Bedeutung, dass ein Bild entsteht, in dem die Deutschen als Verbrecher und die Alliierten als Befreier gezeichnet werden, denn das stellt die Rechtfertigung für alles, was nach 1945 in Deutschland und mit den Deutschen bis in die Gegenwart passiert. Das funktioniert nur deswegen, weil sich die Deutschen dieser Indoktrination nicht nur unterwarfen, sondern darüber hinaus jede Infragestellung selbst sanktionieren, um dieses Bild aufrechtzuerhalten. Dieses Programm der Selbstsabotage funktioniert so gut, dass es keiner externen Kontrolleure mehr bedarf, die die Durchführung überwachen. Das erledigen die Deutschen über ihre jeweiligen Regierungen, Behörden und Institutionen selbst. Entscheidend ist, dass am Ende jedes Selbstwertgefühl, jedes Quellenbewusstsein verloren ging und an dessen Stelle ein Götzendienst getreten ist, dessen Inhalte – in der Regel hohle Worthülsen oder materielle Zuwendungen für wenige Menschen – nach Belieben austauschbar sind. Der wirksamste Götzendienst ist in diesem Zusammenhang der Kult mit der Schuld, die nicht nur an denen haftet, die verantwortlich sein sollen, sondern auch an denen, die ihm folgten und folgen.

FRIEDA: Was fällt Ihnen zum Thema „Täterintrojekt“ vor diesem Hintergrund ein?

Carsten Pötter: Im Unterschied zur Projektion, wo also jemand seinen eigenen Zustand auf einen anderen Menschen überträgt, und sich an diesem stellvertretend abarbeitet, läuft es bei der Introjektion umgekehrt. Die betroffene Person übernimmt Informationen und Erfahrungen eines anderen Menschen in sein eigenes Bewusstseinsfeld und drückt diese stellvertretend für diesen aus. Die Täterintrojektion spielt in der forensischen Psychiatrie eine bedeutsame Rolle, indem man Menschen, die berichten, sie würden den Befehlen von Kräften folgen, deren Stimmen sie hören, veranlasst, „vernünftig“ zu werden. Viele Therapeuten beißen sich allerdings an diesen Menschen die Zähne aus, weil sie nicht erkennen, dass es sich bei den Verhaltensweisen ihrer Patienten nicht um Phantasien handelt, sondern um einen realen Ausdruck einer Speicherung, die in dem Betroffenen wirksam ist.

Anstatt die Quelle zu identifizieren, die es verursacht, also zu erkennen, wem der Therapeut in diesem Moment gegenübersteht, wird eine Struktur konstruiert, in die der Patient hineingezwängt wird. Das heißt, der Mensch wird gezwungen, sich dem Weltbild des Therapeuten anzupassen, weil er nur in diesem Vorstellungsraum agieren kann. Das läuft in vielen Fällen auf ein Machtspiel hinaus, bei dem es nur noch darum geht, die Fassaden aufrechtzuerhalten, um die Deutungshoheit zu bewahren. Damit wird das Klima der Zusammenarbeit vergiftet und eine zielführende Klärung verhindert. Es wäre zu wünschen, wenn Therapeuten nicht werten, sondern ihr Gegenüber in seiner Gesamtheit erfassen und abbilden würden.

FRIEDA: Hinter psychischen oder mentalen Problemen können sich demnach Themen der Ahnen verbergen, oftmals auch unbewältigte traumatische Erlebnisse, von denen es ja gerade in Kriegen jede Menge gibt. Eine Möglichkeit von mehreren, um sich diese so genannten intergenerationellen Traumata bewusst zu machen und sie zu lösen, sind Familien- oder Synergie-Aufstellungen, Methoden, die sich auf „systemische Muster“ im so genannten morphogenetischen Feld stützen. Da traumatische Erfahrungen im „Zellgedächtnis“ verbleiben, solange sie nicht gelöst werden, scheint es also besonders fatal zu sein, wenn nicht über das Erlebte gesprochen wird. Insbesondere im Stammhirn (Reptiliengehirn) sind traumatische Erfahrungen verankert und diese ließen sich, wie manche Traumatherapeuten sagen, nachhaltig nur durch körpertherapeutische Maßnahmen erfolgreich behandeln. Wie sehen Sie das?

Carsten Pötter: Es macht nach meinen Erfahrungen wenig bis keinen Sinn, über den Körper Einfluss zu nehmen. Das Zellgedächtnis ist nur der Speicher, aber nicht die Quelle der Information. Die Quelle ist das morphogenetische Feld. Körpertherapie bringt den Ausdruck unter Kontrolle, aber keine Klärung der Speicherung. Damit wird lediglich Zeit geschunden. Der Inhalt will gesehen und anerkannt werden und das geht meiner Ansicht nach nur, wenn sein Ausdruck zugelassen und unterstützt wird, wenn über den Ausdruck auch die damit verknüpfte Geschichte ans Tageslicht kommt.

Wenn ein Mensch einen Abszess entwickelt, führt der Arzt eine Inzession durch, um den Eiter abführen zu können. Kein normaler Mensch käme auf die Idee, diesen Eiter zu konservieren, weil die Gefahr groß ist, das umliegende Gewebe zu zerstören. Der Speicher muss geöffnet und der Inhalt ausgedrückt werden. Dieser Prozess muss auf der emotionellen Ebene ablaufen, sonst ändert sich nichts. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass im Nacherleben der Erfahrung der Schlüssel liegt. Die Kunst besteht darin, diesen Prozess auszuhalten und zu Ende zu führen. Da die Speicherung energetischen Charakter hat, kann diese auch nur energetisch verwandelt werden, denn das Ereignis selbst kann nicht rückgängig gemacht werden.

FRIEDA: Das klingt plausibel; dennoch halte ich bei der Traumatherapie körpertherapeutische Verfahren, wie beispielsweise auch die Bioenergetik, für hilfreich! Aus mehreren Erfahrungsberichten aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis erfuhr ich zudem, dass Behandlungssysteme wie Brainspotting oder NIS (Neurologisches Integrationssystem) sehr wirksam sein sollen.

Reicht es nicht mitunter auch, eine andere innere Haltung gegenüber den inneren und äußeren Konflikten zu erlangen, beispielsweise über Gebete oder Vergebungsrituale, wie etwa Ho’oponopono-Affirmationen?

Carsten Pötter: Es gibt eine ganze Reihe von Verfahren in der Traumatherapie. Entscheidend für ihren Erfolg ist meiner Ansicht nach, ob ein anhaftendes Ereignis wirklich vom Menschen gelöst wird oder ob sich lediglich der Ausdruck ändert. Die Frage lautet: Sind Schmerzen, Lähmungen, Albträume oder Depressionen verschwunden oder wurden nur neue Bühnen aufgebaut, auf denen sich das gleiche Drama mit anderen Akteuren abspielt? Klassische Ausweichorte sind Leber, Lungen, Herz und Verdauungssystem. Ob Vergebungsrituale ausreichen, hängt davon ab, ob diese geglaubt werden. Die Maßnahmen müssen vom Unterbewusstsein bestätigt werden; erst dann sind diese wirksam. Ein Vergebungsritual ohne vorherige Klärung und Erfüllung ist nach meiner Erfahrung nicht dauerhaft wirksam, da die Affirmation keinen freien Raum findet, um sich zu entfalten.

Ob das Ritual greift, lässt sich zum Beispiel kinesiologisch prüfen. Der Muskelhaltetest bringt ans Licht, ob die Affirmation einfach nur nachgesprochen oder verinnerlicht wurde. Heilung – also wieder vollständig werden – ist ein Stufenprozess, der sich idealerweise in vier Phasen vollzieht. In der Phase 1 geht es um das Erkennen, warum etwas da ist und zu verstehen, was es wirklich bedeutet. In der Phase 2 sollten die erkannten Verschränkungen, Verklebungen und Abhängigkeiten geklärt werden und zwar auf allen Ebenen, durch alle Zeiten und durch alle Dimensionen. Läuft die Klärungsphase nicht vollständig, entwickelt sich aus dem verborgenen Keim das Bekannte wieder zurück. In der Phase 3 geht es darum, den geklärten Raum mit dem eigenen Sein zu füllen. Entscheidend dabei ist, dass das niemand für uns leisten kann. Erfüllung ist stets Selbsterfüllung. Unsere Eltern, Partner oder Therapeuten können das nicht, da sie in der Regel auch mangelbehaftet sind. Es ist ganz nebenbei auch nicht ihre Aufgabe. Unterbleibt die Selbsterfüllung des gereinigten Raumes, füllt sich dieser in kurzer Zeit mit genau jenem Inhalt wieder an, der mit Mühe entfernt worden ist. In der letzten Phase müssen schlussendlich die energetischen Verbindungen gelöst werden. In der Versöhnungsphase zeigt sich, wie wirksam die Phasen 1-3 vollzogen worden sind. Diese Bewusstseinsarbeit kann mit Resonanzmitteln in Kombination mit passgenauen Ritualen unterstützt werden.

FRIEDA: Gibt es spezielle Resonanzmittel, die einen solchen Prozess unterstützen?

Carsten Pötter: Ich habe zusammen mit einem Freund spezielle Werkzeuge entwickelt, die wie energetische Schlüssel funktionieren. In ihnen kommen sowohl bewusstseinsmedizinische, alchemistische und regulative Aspekte als auch affirmatorische Informationen zum Tragen, die auf Wasserbasis gespeichert werden und nach dem Resonanzprinzip funktionieren. Gute und sehr gute Erfahrungen machen Anwender in der Erstbegegnung mit dem Kinder-Komplex in Kombination mit dem alpha-Komplex, die nicht nur unter die Zunge, sondern auf die Chakren gesprüht werden, um die energetischen Zentren wieder miteinander in Verbindung zu bringen.

Das Besondere an diesen Wässerchen liegt darin, dass sie nicht nur die Räume öffnen, in denen die Erinnerungen gespeichert sind, sondern den Anwender dabei unterstützen, den Inhalt freizusetzen. Dieser Prozess kann kurzfristig turbulent sein, je nach Art und Tiefe der Speicherung; er bringt den Anwender aber auf jeden Fall in seine eigene Spur. Wie diese Wässerchen arbeiten, kann nicht wirklich beschrieben werden; das kann nur erlebt und erfahren werden.

FRIEDA: Können Sie das trotzdem an einem Beispiel illustrieren?

Carsten Pötter: Ich will es versuchen und vorausschicken, dass das, was beim Menschen A so funktioniert, nicht einfach auf den Menschen B übertragen werden kann, weil sich ihre Geschichten unterscheiden. Ich werde oft mit der Frage konfrontiert, ob das, was ich tue, bei diesem und bei jenem Problem geholfen habe. Ja, es hilft, aber das heißt nicht, dass es auch allen helfen wird, weil sich Geschichte und Motive unterscheiden.

Nun zum Beispiel: Ein vierjähriges Mädchen entwickelte aus heiterem Himmel eine Angststörung, so dass sie nicht mehr richtig schlafen konnte. Sie träumte nachts von Explosionen und war auch nicht mehr zu beruhigen. Ihre Mutter nahm zu ihrer Heilpraktikerin Kontakt auf und bat um Hilfe. Zum verabredeten Termin erschien aber nicht nur die Mutter mit Tochter, sondern die Kleine brachte ihre Oma mit, die sie auch nicht mehr loslassen konnte. Warum sie das tat, wurde kurze Zeit später klar, nämlich, als die Heilpraktikerin testete, ob die Oma eine wichtige Rolle in diesem Drama spielte. Sie sprühte der Oma den Kinder-Komplex unter die Zunge und ihre Enkelin wurde schlagartig ruhig und verließ den Raum, um im Wartezimmer zu spielen.

Der Kinder-Komplex öffnete in der Oma den Zugang zu einer Erinnerung. Sie berichtete, dass sie mit 4 Jahren nachts von der Mutter geweckt wurde, weil der Vater im Sterben lag. Sie lebten in Polen auf einem Bauernhof. Als sich alle Kinder um das Bett, in dem ihr Vater lag, versammelt hatten, gab es einen großen Donner, der aus der Küche kam. Dort stand ein Topf auf dem Herd, der explodierte. Gleichzeitig fiel der Strom aus und die Kinder hatten große Angst, weil sie nicht wussten, was da vor sich ging. Über dieses Ereignis hatte die Frau noch nie mit jemandem gesprochen. Oma und Enkelin sprühten zwei Wochen lang diesen Kinder-Komplex und die Kleine schlief wieder ohne Probleme, weil das dahinter stehende Bild erkannt und ausgedrückt worden ist.

FRIEDA: Ihr Beispiel ist anschaulich. Mich überrascht allerdings, dass das Wissen um solche Dynamiken und deren Therapierbarkeit nach wie vor nur vergleichsweise selten Anwendung findet. Das, was Sie zu verstehen geben möchten, passt gut zu Erfahrungen, die ich im Zusammenhang mit alten Menschen und demenziellen Erkrankungen gemacht habe. Ich schrieb vor Jahren einen längeren Beitrag mit dem Titel „Immer, wenn man ihnen die Pille gab“ über das Thema für die raum&zeit. Der Artikel ist noch als pdf im Internet zu finden.

Im Rahmen der Recherchen führte ich damals mehrere Gespräche mit Ärzten und auch mit Mitarbeitern in Seniorenheimen. Krieg oder Trauma kamen dabei leider nie zur Sprache. Für die „Veralzheimerung“ werden ja mehrere Ursachen in Betracht gezogen, besonders auch die Kontamination von Leicht- und Schwermetallen im Gehirn. Der Arzt Dr. Klinghardt postuliert, dass die „Bereitschaft“ des Körpers, Umweltgifte zu speichern, genauer: über Neuropeptide zu binden, höher sei, je traumatisierter ein Mensch ist. Umso wichtiger dürfte es ja sein, über die erlebte oder teils auch selbst ausgeübte Gewalt zu sprechen, aber das geschieht nur selten. Wieso „übernehmen“ die Folgegenerationen diese Themen und wie können sie – abgesehen von Angst- und Panikattacken – sonst noch zum Ausdruck kommen?

Carsten Pötter: Die Folgegenerationen übernehmen die Themen deshalb, weil sie energetisch mit ihren Vorfahren verknüpft sind und auch so lange bleiben, bis die Systeme bewusst voneinander gelöst werden. Alle verknüpften energetischen Systeme streben nach Ausgleich. Wenn es in einem Bereich einen Überschuss gibt, dann findet diese Energie dort einen neuen Platz, wo etwas fehlt. Dabei folgt die Energie immer einem schon vorhandenen Weg, in etwa so, wie zur Regenzeit in der afrikanischen Savanne sich ein Wadi mit Wasser füllt. Konventionelle therapeutische Ansätze folgen leider weder dem Flusslauf noch erkennen sie das Flussbett, in dem sich das Wasser bewegt. Sie erkennen bestenfalls, dass der Fluss über die Ufer tritt, und zeigen sich erstaunt über seine zum Teil zerstörerische Kraft, die er entwickeln kann. Sie haben leider keine Idee vom Wesen des Flusses, der sich seinen Raum zurückholt.

Menschen haben im Gegensatz zu Flüssen kaum Gelegenheit, sich Raum und Ausdruck zu verschaffen, da sie bei Auffälligkeiten ruhiggestellt und ihre Entzündungsprozesse, die letztlich nichts anderes sind als der Ausdruck von einem immanenten Konfliktgeschehen, mit starken Antiphlogistika, Rheuma- und Schmerzmitteln unterdrückt werden. Das lässt in vielen Fällen einen pharmazeutisch nach Leitlinien optimal versorgten, aber völlig hilflosen und verzweifelten Menschen zurück, denn dieser kann nicht mehr mitteilen, was er zum Ausdruck bringen könnte, wenn ihm die richtigen Fragen gestellt würden. Ich will noch einmal wiederholen, dass mit dem Tod nichts zu Ende ist, sondern sich alle unerledigten Dinge an einem anderen Menschen manifestieren.

FRIEDA: Wie meinen Sie das konkret?

Carsten Pötter: Auch das kann ich an einem Praxisbeispiel illustrieren. Ein 14jähriges Mädchen litt mit Eintritt in die Pubertät unter heftigsten Schmerzen während ihrer Periode. Sie verlor nicht nur Blut, sondern auch eitrigen Ausfluss. Sie erlebte mit ihrer Mutter eine lange Odyssee bei verschiedenen Ärzten und Therapeuten. Hormon- und Antibiotikatherapien halfen ebenso wenig wie Ausleitungen und Entgiftungen. Das junge Mädchen landete schließlich bei einer Heilpraktikerin, die mit meinen Resonanzmitteln arbeitet, und diese fragte die Mutter, ob sie das Phänomen auch kennen würde. Das bejahte sie, allerdings mit der Einschränkung, dass es nie so heftig gewesen sei wie bei ihrer Tochter.

Durch systemische Arbeit stellte sich heraus, dass die bereits verstorbene Oma auf der Flucht über die Kurische Nehrung 1945 von russischen Soldaten als junges Mädchen vielfach vergewaltigt wurde und fast daran starb. Sie wurde nicht nur missbraucht, sondern auch mit Gegenständen im Schambereich gefoltert, was heftigste Blutungen hervorrief. Dieses Ereignis hat dieses Mädchen bis zu ihrem Lebensende mit sich herumgetragen, ohne es jemandem mitgeteilt zu haben.

Als sie selbst Mutter wurde und ein Mädchen zur Welt brachte, hatte dieses Mädchen große Probleme mit ihrer Weiblichkeit und deren Ausdruck, weil sie die Erinnerung der Erlebnisse der eigenen Mutter in sich trug und spürte, dass sie alles unternehmen musste, um im Außen nicht als Frau wahrgenommen zu werden, und weil sie glaubte, nur dadurch sicherstellen zu können, dass ihr dann solch schlimme Dinge nicht widerfahren würden. Jetzt wurde dieses Mädchen selbst Mutter und das Erlebnis wurde weitergegeben, ohne zu wissen, was der Inhalt des Erlebnisses war, bis zu dem Zeitpunkt, wo die Heilpraktikerin der Tochter dieser Mutter den Kinder-Komplex unter die Zunge und auf das Wurzelchakra sprühte. Der Schmerz ließ zwar sofort nach, kehrte aber nach einer Zeit zusammen mit Bildern zurück.

Das Kind erlebte die Speicherungen der Oma und schrie sich die Seele aus dem Leib. Mutter und Tochter sprühten vier Wochen ihren Kinder-Komplex und transformierten auf diese Weise die traumatischen Erfahrungen der Oma auf der Bewusstseinsebene. In einem Abschlussritual verabschiedeten sich Mutter und Tochter von der Oma und lösten sich aus ihrem Energiefeld. Die nächste Regelblutung war zwar heftig, verlief aber schmerzlos. Die restlichen Speicherungen verließen den Körper und das Mädchen ist seitdem beschwerdefrei.

FRIEDA: Das ist einerseits erschreckend, wenn man sich vor Augen hält, wie weitreichend solche Erfahrungen wirken; andererseits zeigt dieser Bericht einmal mehr, wie immens wichtig es zu sein scheint, in den Familien nichts unter den Tisch zu kehren und über das Erlebte zu sprechen. Können Sie von einer weiteren Erfahrung berichten?

Carsten Pötter: Ich kann Dutzende erzählen, die immer auf demselben Prinzip beruhen. Es geht letztlich darum zu verstehen, was durch einen Menschen zum Ausdruck kommt, wenn er leidet, und dabei die Geschichte freizulegen, die in diesem Menschen wirksam ist. Das geschieht nach meinem Verständnis leider viel zu selten, da der Fokus in der Therapie überwiegend auf der Störung liegt, die zu bekämpfen sich die Therapeuten mehrheitlich auf die Fahnen geschrieben haben. Das soll kein Vorwurf sein, sondern nur eine Feststellung. Viele wissen es nicht anders. Unter dieser Prämisse verschwindet jedenfalls die Frage, wo es herkommt aus dem Blickfeld, wie es ein junger Mann erfahren musste, der mit 21 Jahren unter schier unerträglichen Schmerzen an beiden Füßen litt, und für die keine Ursachen gefunden werden konnten.

Das anfängliche Kribbeln entwickelte sich zu Parästhesien und endete im Gefühl von brennenden Füßen. Da alle schmerztherapeutischen Versuche und neurologischen Ansätze erfolglos geblieben sind, wurde ihm als letzte Option die Amputation vorgeschlagen. Da das für ihn nicht in Frage kam, machte er sich auf den Weg, um andere Möglichkeiten zu finden, und fand sich in der Praxis der schon erwähnten Heilpraktikerin wieder. Die Beschreibung von brennenden Füßen brachte sie auf die richtige Fährte.

Die systemische Arbeit brachte zum Vorschein, dass der junge Mann die Speicherung seines Urgroßvaters zum Ausdruck brachte, der im 2. Weltkrieg mit den Auswirkungen einer Phosphorbombe zu kämpfen hatte. Die Royal-Airforce fing 1942 an, Städte mit Brandbomben in einem Feuersturm zu vernichten, nachdem sie keine andere Möglichkeit mehr sah, das Deutsche Reich nach Regeln der Kriegskunst in die Knie zu zwingen. Der Urgroßvater, seinerzeit 21 Jahre, starb bei einem dieser Angriffe. Während der ersten Behandlung sprühte die Heilpraktikerin den alpha-Komplex und den Quell-Komplex auf die Füße des jungen Mannes. Der Schmerz beruhigte sich und die stündliche Anwendung der beiden Komplexe konfrontierte den Urenkel mit den Speicherungen seines Urgroßvaters, die er nochmals erlebte und nachfühlte. Auch hier erfolgte am Ende ein Versöhnungsritual, um die energetische Verbindung zwischen diesen beiden Menschen zu trennen. Nachdem beide voneinander getrennt wurden, bildeten sich die Phänomene an den Füßen vollständig zurück.

FRIEDA: Danke für diese aufschlussreichen Schilderungen. Am Ende bleibt demnach die Erkenntnis, dass der Krieg nicht mit dem Ruhen der Waffen endet, sondern erst mit der Verwandlung der gespeicherten Energien. Lassen Sie mich bezüglich des Krieges noch ein anderes Feld öffnen. Obwohl wir denken, dass es Kriege schon immer gegeben hat, sehen viele Matriarchatsforscherinnen, und auch einige Archäologen sowie andere Forscher, das durchaus anders.

Die Schweizer Psychologin Doris Wolf beispielsweise (ich lasse kaum eine Gelegenheit aus, um auf ihre Arbeit zu verweisen…) hat sich auf eine jahrzehntelange Spurensuche begeben und viele archäologische Quellen auf ihre Korrektheit hin überprüft. Dabei stellte sie erstaunliche Lücken und Fehlinterpretationen in der Geschichte fest. Ihrer Ansicht nach war nämlich die Steinzeit eine Hochkultur, die sich an der matriarchalen Linie orientierte, und diese damals in friedlichem Einvernehmen koexistierende Gesellschaft sei durch eine gewaltsame Invasion zerstört worden, womit die unglückselige Geschichte der Kriege begonnen habe. Gerade die monotheistischen Religionen hätten nach Ansicht von Doris Wolf dazu beigetragen, das „weibliche Prinzip“ aus der offiziellen Geschichtsschreibung zu eliminieren.

Sie haben sich auch viel mit der Geschichte beschäftigt. Wie beurteilen Sie die offizielle Geschichtsschreibung und die Eliminierung der weiblichen Attribute als Hüterinnen der Sippe vor dem Hintergrund all der Kriege und Gewalt seit Jahrtausenden – und auch mit Blick auf die militärischen Konflikte der Gegenwart?

Carsten Pötter: Das Kernübel aller Kriege ist das Teile-und-Herrsche-Spiel, das von wenigen Wesen betrieben wird, um den Rest gegeneinander aufzustacheln. Ich glaube nicht, dass das Matriarchat die Antwort auf alle Probleme ist, die mit der Erwähnung des Patriarchats assoziiert werden sollen. Nicht Männer zetteln Kriege an und führen sie, sondern Mangelwesen in maskuliner Verfassung, die sich im Außen als Männer darstellen. Das mag sich spitzfindig anhören, ist es aber nicht. Auch in diesem Zusammenhang rege ich an, der Frage nachzugehen, was drückt sich über diese Männer aus? Was kommt zum Vorschein? Es gilt, die Kraft zu entdecken, die dahinter wirksam ist und nicht ein Prinzip durch ein anderes zu ersetzen. Ich plädiere dafür, dass Jungen sich wieder zu echten Männern und Mädchen sich wieder zu echten Frauen entwickeln sollten, und dass dafür die Bedingungen geschaffen werden. Echte Menschen führen keine Kriege. Das ist den Mangelwesen vorbehalten, die etwas darstellen, was sie nicht sind, nicht sein wollen und auch nicht sein sollten. Das Feld für diese Metamorphose kann der Mensch aber nur in sich selbst freilegen und er wäre gut beraten, nicht darauf zu warten, dass das jemand für ihn erledigt. Das wird nicht funktionieren.

FRIEDA: Was echte Frauen und echte Männer ausmacht – dazu haben Menschen sicherlich unterschiedliche Assoziationen und Meinungen. Welche haben Sie?

Carsten Pötter: Ich bin nicht der Meinung, dass Männer und Frauen gleich sind. Sie repräsentieren zwei unterschiedliche Wirklichkeitsprinzipien, die sich im Idealfall ergänzen. Da der Idealfall aber die Ausnahme ist, finden wir als Regel eine besondere Form des Krieges: den Krieg der Geschlechter. Dass dieser inszeniert ist, erkennen leider nur wenige. Die Auswirkungen hingegen spüren wir alle mehr oder weniger schmerzlich. Noch schmerzlicher gestaltet sich der Weg in die Authentizität, weil uns auf diesem Wege alle Lügen und Selbsttäuschungen begegnen werden, deren Schöpfer wir letztlich sind. Es ist nach meinem Verständnis unerheblich, ob ich mich bewusst täusche oder Ideologien folge, welcher Art auch immer, die mich von meinen Instinkten und Selbstwahrnehmungen abtrennen. Fragen Sie sich, wie sie sich selbst wahrnehmen und wie sich diese Wahrnehmung anfühlt? Fühlt sich das richtig und stimmig an oder nicht? Und wenn es sich falsch anfühlt, woran liegt das? Also bleibt am Ende des Tages die Frage: Was stimmt nicht und warum ist das so?

Ich wäre schlecht beraten, hier ein Modell der Geschlechter zu entwickeln, weil das nur ein weiteres Bild liefern würde, um auf selbiges einzudreschen. Ich habe ein klares metaphysisches Bild von weiblichen und männlichen Prinzipien, die zueinander kongruent sind. Aber dieses Bild ist mein Bild und für mein Gegenüber unerheblich. Da wir ja dank der umtriebigen Gender-Forschung inzwischen wissen, dass das Mann-Frau-Bild ein rückständiges sei und es nach deren Vorstellungen nicht nur keine biologischen Geschlechter gibt, sondern diese frei gewählt und nach Belieben geändert werden können, möge sich jeder Betroffene oder Angesprochene fragen: Was ist ein Mann und was ist eine Frau? Wer dieser Frage nachgehen möchte, dem empfehle ich die Tür zu dem Raum zu öffnen, in dem seine eigene Antwort hinterlegt ist. Der Schlüssel dazu steht bereits zur Verfügung: alpha-4-Komplex

FRIEDA: Danke für diesen aufschlussreichen Exkurs, den ich als Überleitung zur Reproduktionsmedizin nutzen möchte, die ich zum Abschluss noch kurz beleuchten will. Diese Sparte ist nicht nur ein gigantisches Geschäft, das massiv forciert wird, sondern schafft einen Raum, in dem noch ganz andere Fragen entstehen, wenn man die historischen Geschehnisse einbezieht. Selbst Gebärmuttertransplantationen werden schon mit den aus meiner Sicht abstrusesten Argumenten propagiert. Wie schätzen Sie diese Entwicklung vor dem Hintergrund systemischer Wirkmechanismen ein?

Carsten Pötter: Der Ausblick in die Zukunft ist wahrlich besorgniserregend, weil er uns auf dramatische Weise vor Augen führt, wie sich der Krieg auf einer anderen Ebene fortsetzen soll. Nach meinem Gefühl hat die Reproduktionsmedizin mit der Offerte, unechte Männer mit Gebärmuttern ausstatten zu wollen, ihr wahres Gesicht offenbart, nämlich, dass sie jede Achtung vor dem Leben verloren hat. Der Begriff Reproduktion verrät dem Wortkundigen ja bereits alles. Es geht nicht einmal mehr um die Herstellung des Menschen, so wie ein Kühlschrank in der Fabrik produziert wird, sondern das Präfix „Re“ zeigt die Richtung an, die dahintersteht: Zurückbildung! Sie degradiert den Menschen zum Objekt einer Beliebigkeit, für die ich kaum noch Worte finde. Ein beseeltes Wesen wird zur technisch normierten austauschbaren Ware. Das wird den Menschen als Fortschritt verkauft und sie glauben es auch noch.

Nehmen wir einmal an, eine solche Option entwickelt sich zur Serienreife. Welche Wesen werden sich in diesen künstlichen Schläuchen entwickeln? Welche Erfahrungen werden sie in der „Schwangerschaft“ machen? Welche Dramen werden so konfiguriert? Das ist eine grauselige Vorstellung. Ich befürchte, dass dann das, was im Fernsehen von Zombieland zu sehen ist, Realität wird.

FRIEDA: Entsetzliche Vorstellung! Zombieland wäre dann der ultimative Kriegsschauplatz des Menschen mit seinen selbst geschaffenen Kreaturen. Umso wichtiger dürfte es sein, die systemischen emotionellen „Altlasten“ zu verwandeln, damit sie sich nicht wiederholen. Übrigens schreibt auch Dr. Immanuel Velikovsky in seinen Büchern, dass Katastrophen sich wiederholen, weil sie unverarbeitet im kollektiven Unbewussten dafür „sorgen“, dass sie sich immer wieder als Muster re-inszenieren (müssen). Wie schon in dem Interview mit Dr. Hans Hein „Linie 41: Kollektive Anosognosie?“ erwähnt, glaubt der Historiker Lloyd de Mause, dass wir nicht nur in unserer Embryologie die körperliche Entwicklungsgeschichte mit den verschiedenen Stadien der Evolution wiederholen, sondern die gesamte emotionale Weltgeschichte. Was könnte helfen, um diesen destruktiven „Kreislauf“ zu durchbrechen?

Carsten Pötter: Ich wünsche mir für die Menschen, dass sie sich darüber bewusst werden, was sie sind: geistig, spirituelle Wesen und individueller Ausdruck des göttlichen Bewusstseins hier auf Erden. Und jeder Mensch ist König eines Reiches, das er bereits inwendig in sich trägt, ohne es zu ahnen oder zu wissen. Möge er dieses eigene Reich entdecken und erkunden und sich dort selbst als göttliches Wesen begegnen. Möge er dort seinen Frieden finden, um damit die Kriege im Außen zu beenden. Denn nur dort, in sich selbst, erkennt er die Wahrheit von allem. Und das ist die Quelle von Frieden, während Krieg immer auf Lügen beruht, die von Generation zu Generation weitergetragen werden und auch mit immer größerem Aufwand verteidigt werden müssen. Die Wahrheit hat das nicht nötig, denn sie steht für sich selbst und bedarf keiner Verteidigung. Sie steht am Anfang und ist die Basis, das Fundament.

Ich trage meinen Teil nach meinem Vermögen dazu bei, um jene Menschen dabei zu unterstützen, diese Selbsterkenntnisse und diese Selbsterfahrungen zu machen, wenn sie sich dazu aufgerufen und im Stande fühlen. Eine Wahrnehmungsübung mag dazu als erster Schritt dienen. Wenn Menschen mit etwas Seltsamem oder Merkwürdigem konfrontiert werden, sollten sie dem Gefühl folgen, was dann in ihnen wach wird. Bei dieser Übung geht es nicht darum, sein Gehirn zu bemühen, sondern der Wahrnehmung aufmerksam bis zu seinem Ursprung zu folgen. Dabei geht in der Regel eine bestimmte Körperregion in Resonanz. Das führt zu der Frage, wozu diese Region da ist. Eine Antwort darauf kann sich erschließen, indem diese Funktion in ein Bild übertragen wird. Wer die Analogie nicht erkennt, schreibt den Namen des Organs auf einen Zettel: Mein Herz, Mein Darm, Meine Schilddrüse und stellt sich auf diesen Zettel. Dabei geht es darum, in sich hinein- und sich aufmerksam zuzuhören. Im nächsten Schritt geht es um die Entscheidung: Ignoriere ich meine Wahrnehmung oder nutze ich diese als Impuls, um den zweiten Schritt zu gehen, wohin auch immer er mich führen möge?

FRIEDA: Vielen Dank für dieses erneute Gespräch, das, so hoffe ich, viele Menschen erreicht.

https://frieda-online.de/krieg-und-panik-eine-endlose-tragoedie/

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Deutsch-Amrikaners Ansicht: Deutscher Geist in hoffnungsloser Dekadenz gebrochen – Deutschland an Ausländer Verloren Bisher noch keine Bewertung

Ein Amerikaner deutscher Herkunft beschreibt seine Erfahrungen in Dresden:

Hemry Makow 22 Aug. 2017: Während “amerikanische Werte”  der  Öffentlichkeit oft angepasst sind, gibt es doch einen Anschein des zusammenhängenden Widerstands, der in Westeuropa völlig fehlt, gegen den marxistischen Einfluss in Amerika.
Es könnte die größere religiöse Präsenz in Amerika sein, in der Gott als Schild gegen die schändlichen Einflüsse der postmodernen Kultur wirkt. Der einzige Gott, der in Deutschland verbleibt, ist der Umweltschutz, wo das Recycling  wöchentliche Sakramente ersetzt, das Garten-Trimmen ist eine Form des Gebets, und Felder der heiligen Windmühlen werden wie Trmpel errichtet.

Dresden wurde für seine Rallyes von Organisationen wie PEGIDA und der Alternative für Deutschland  bekannt. Man sollte sich aber nicht täuschen lassen – diese Stadt wird immer noch von Marxisten dominiert. Es gibt Graffiti überall, und das Thema ist einheitlich. “FCK NAZIS”, “FCK PEGIDA”, “FCK AFD”, “Keine Menschen sind illegal”, unter anderen Pro-Antifa-Slogans sind auf fast jeder Straße verputzt.

Die Deutschen haben nicht nur einen Vorgeschmack darauf, Graffiti auf ihren Straßen zu sprühen,  da ein großer Teil der deutschen Jugend in Tattoos (manchmal bis zu ihren Kieferlinien) abgedeckt ist, und störende Ohrringe sind eine weitere populäre Praxis. Die Zahl der Frauen mit gefärbten Haaren ist auch anstößig, und es scheint, dass es einen allgemeinen Konsens gibt, dass, sobald eine Frau das 35. Lebensjahr passiert hat, muss sie einen kurzen Haarschnitt tragen, der nur für Punk-Rocker und maskuline Lesben geeignet ist.

Wenn ich diese deutschen Tätowierungen sehe, sehe ich nicht überwiegend  Dekadenz – ich sehe, was die EU auch fürchtet – Identitätssuche und wachsenden Protest und Hass gegen eine desperate EU, die jetzt die Menschen auffordert, den Nationalismus zu meiden, nachdem die EU alles getan hat, um den Nationalismus/Identität für ihre NWO zu bekämpfen. Die EU hat sich um das Durchzutrumpfen des Aussterbens der Nationalstaaten und des Patriotismus durch-Soros´ / London Citys katastrophale muslimische Coudenhove Kalergi Masseneinwanderung / Rassenmischung kolossal bemüht.  Dadurch hoffte die EU, die Europäische Identität auszurotten. Jedoch, Druck erzeugt Gegendruck. Die Identität suchen nun viele Deutsche  in einem anderen London City-Konstrukt: Nationalsozialismus und hier oder im Deutschen Reich Bismarcks.

Ein professioneller Tänzer, der mit der örtlichen Drogenszene verbunden war, erzählte mir, dass Ketamin die Droge der Wahl in dieser Stadt sei, und fügte hinzu: “Du würdest staunen, wie viele Drogen ein Deutscher zu nehmnen hat, um sich vor dir zu öffnen.” In einer bestimmten Nacht kann man durch die Stadt der Bars und Clubs schlendern und Leute finden, die auf  Straße gepackt sind, die inmitten von Wandergepäck von Afrikanern und Nahöstlern, die ihre Kinder mit Schalen schicken, die um Geld bitten, trinken.

In den Clubs übertreffen die Männer die Frauen um ein erstaunliches Verhältnis, was verständlich ist, nachdem man gesehen hat, wie viele Mädchen in der Universitätsbibliothek verpackt waren. Deutsche Frauen sind äußerst karriere-orientiert.

Eine Gesamtansicht der Menschen zeigt eine Bevölkerung, die kinderlos ist und sehr alt wird. Die Erscheinung deutscher Babys ist eine Seltenheit, und wenn sie vorkommen, ist es gewöhnlicherweise ein einziges Kind, das in einen Kinderwagen geschoben wird. Nahöstliche Männer, die Zeit mit ihren Kindern verbringen, im Gras faulenzen oder Fußball spielen, war ein viel häufigerer Anblick.

Die Wurzel dieses Phänomens wurde vollkommen erfasst, als eine einsame,  deutsche Frau in ihren dreissiger Jahren  mit Tätowierungen bedeckt,  und die den passenden, blau gefärbten Lesbenhaarschnitt trug, auf meinen Bus stieg, gefolgt von einem nahöstlichen Mann, der sich um seine drei kleinen Kindern kümmerte. Es war fast poetisch, wie perfekt dieser Moment den unvermeidlichen Untergang der deutschen Gesellschaft erfasste.

Das zentrale Thema des Verständnisses der modernen, passiven Natur des durchschnittlichen Deutschen ist in der Ebene des Vertrauens, das er in seine Medien hat, zu finden. Während auch die durchschnittlichen Amerikaner jetzt wissen, dass ihre Medien grundsätzlich antiamerikanisch sind, leben die Deutschen in einer ganz anderen Welt. Stellen Sie sich ein Amerika vor, in dem die CNN für genaue Darstellungen von Weltereignissen stünde, für ein besseres Verständnis der deutschen Selbstzufriedenheit. Dies hat auch dazu geführt, dass die Deutschen eine peinliche Besessenheit mit Donald Trump haben, die der der amerikanischen Liberalen sehr ähnlich ist.

Der Geist dieses Landes ist durch das Verknüpfen seiner Jugend zu den Sünden ihrer Vorfahren zerstört worden, und die kollektive Wahl, die Möglichkeit der Wiederholung eines solchen Fehlers zu  löschen, ist eine verständliche Tragödie. Offensichtlich erlebt jede Region Deutschlands dieses kulturelle Phänomen in einem anderen Ausmaß (Berlin ist das Epizentrum), und man kann den Fleiß  des Durchschnittsdeutschen nicht in Frage stellen. Man kann aber fragen, warum sie das Bedürfnis haben, fleißig zu sein,  wenn die Früchte ihrer Arbeit letztlich an fremde Völker weitergegeben werden. Darin liegt das nihilistische Herz der kinderlosen, kulturell-marxistischen Dekadenz.

Es ist offensichtlich, dass die fremden Kulturen, die in Deutschland wohnen, wenig Respekt vor dieser Gesellschaft haben können, so wie ich wenig Respekt vor dem gegenwärtigen Zustand der deutschen Welt habe. Ich habe aber auch Sympathie, weil ich gemeinsame Ahnen mit diesem Volk teile. Der fundamentale Islamist wird keine Sympathie haben, und er wird sicherlich keinen Drang haben, sich dieser kulturellen Entartung anzuschließen. Somit sollte die zentrale Frage über Deutschlands Schicksal nicht sein: “Wann werden ausländische Elemente dieses Volk erobern?” Sondern vielmehr: “Warum haben sie das  nicht schon versucht?”

Und das tun sie schon!!

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=NVtY_6zrB5k?feature=oembed&enablejsapi=1%5D

http://new.euro-med.dk/20170824-deutsch-amrikaners-ansicht-deutscher-geist-in-hoffnungsloser-dekadenz-gebrochen-deutschland-an-auslander-verloren.php
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UNGLAUBLICH: SCHULMEDIZIN will HEILPRAKTIKER verbieten – der miese Wirtschaftskrieg Bisher noch keine Bewertung

Seit einigen Tagen ist es überall in den Leitmedien zu lesen: Ärzte wollen den Heilpraktikerberuf abschaffen und selbst wieder KONTROLLE über das GESCHÄFT übernehmen.

Die Hexenjagd gegen Heilpraktiker wurde jetzt eröffnet

Die Leitmedien haben das Thema bereits aufgegriffen  (https://goo.gl/GNgPQG). Eine neu gegründete Expertengruppe, der „Münsteraner Kreis“, in dem mehrere Ärzte und Wissenschaftler zusammenarbeiten, fordert jetzt die Abschaffung oder zumindest eine umfassende Reformierung des Heilpraktikerberufs. Die Ausbildung des Heilpraktikers sei unangemessen und Heilpraktiker hätten unhaltbare Krankheitskonzepte, so die Aussage der Ärzte (https://goo.gl/N1o7Kv).

Heilpraktikern wird pauschal fehlende Qualifizierung unterstellt

Der Vorwurf lautet: Pseudowissenschaft. Wer in Deutschland als Arzt arbeite und zugelassen sei, habe ein jahrelanges und aufwendiges Studium abgeschlossen. Dazu kommen noch die fachärztliche Spezialisierung und die Verpflichtung, sich regelmäßig weiterzubilden. Wer Heilpraktiker werden möchte, müsse dagegen nur eine Prüfung beim Gesundheitsamt ablegen und dadurch den Beweis erbringen, „dass er keine Gefahr für die Volksgesundheit und seiner Patienten darstellt“.

Die Medizinethikerin des „Münsteraner Kreises“ Bettina Schöne-Seifert fordert die Abschaffung des Heilpraktikerberufes oder zumindest alternativ die Einführung eines „Fach-Heilpraktikers“. Das Missverhältnis zwischen Qualifizierung und Befugnis von Heilpraktikern müsse korrigiert werden, hieß es im Memorandum des „Münsteraner Kreises“.

Ärzte: Kompetenzen von Heilpraktikern müssen eingeschränkt werden

Bereits im beim Deutschen Ärztetag im Mai 2017 in Freiburg forderten Ärzte, den derzeit zulässigen Tätigkeitsumfang von Heilpraktikern einzuschränken. Chirurgische Eingriffe, Injektionen, Infusionen sowie die Behandlung von Krebserkrankungen müssten ausgeschlossen werden. Der „Münsteraner Kreis“ sprach von zwei Parallelwelten: Der Welt der akademischen Medizin und der Welt der Heilpraktiker. Während sich die akademische Medizin auf Behandlungen mit nachgewiesener Wirksamkeit konzentriere, bestünden die Behandlungen durch Heilpraktiker vorwiegend auf einer unwissenschaftlichen Gedankenwelt und Alternativer Medizin.

Die Experten des „Münsteraner Kreises“ befürchten, dass Patienten nicht unterscheiden könnten, wer seriös arbeite und wer nicht. Das Heilpraktiker Siegel „staatlich anerkannt“ könne Patienten einen falschen Kompetenzeindruck vermitteln und die Arbeit von Medizinern und Heilpraktikern als gleichwertig darstellen.

Inquisition?

Alternative Heilkunde, Homöopathie und Phytotherapie stehen schon lange im Kreuzfeuer der Ärzte-Kritik. Immer wieder gibt es Bestrebungen, Selbstmedikation, homöopathische und pflanzliche Arzneimittel zu verbieten. Die unverhohlene Forderung der Abschaffung des Heilpraktikerberufes kommt einer mittelalterlichen Hexenjagd durch die Kirche gleich. Damals wurden Naturheilkundige, Schamanen und Hebammen wegen eines „Pakts mit dem Teufel“ verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

Die Gründe und Methoden heute liegen etwas anders. Doch das Ergebnis ist gleich. Die Ärztekonkurrenz soll abgeschafft werden. Denn im Grunde geht es Ärzten, Pharma- und Gesundheitsindustrie nicht darum, Schaden vom Patienten abzuwenden, sondern die Kontrolle über das Geschäft zu verlieren. Denn immer mehr Menschen übernehmen die Verantwortung für ihre Gesundheit lieber selbst und erkennen, dass die Schulmedizin eben nicht immer hilft, in manchen Fällen sogar krank macht. Menschen wollen wieder selbst entscheiden, wie sie geheilt werden wollen. Mit teuren chemischen Medikamenten, die nur Symptome behandeln oder mit ganzheitlichen, natürlichen Methoden, die sanfter sind und Ursachen beheben.

Schwarze Schafe gibt es überall

Der Vorwurf des „Münsteraner Kreises“ lautet weiter, ein Heilpraktiker hätte Krebskranke mit einem experimentellen Wirkstoff behandelt. Daraufhin seien drei Patienten gestorben. Gegen den Heilpraktiker, der das Mittel injiziert hatte, wird jetzt wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Die Reform sei also  dringend notwendig – Patienten müssten zwischen Scharlatanen und fachkundigen Heilpraktikern unterscheiden können, so die Begründung der ärztlichen Vereinigung.

Tausende Menschen sterben durch Behandlungsfehler in Kliniken

Doch wie viele Patienten sterben in deutschen Kliniken an Krebs und Chemotherapie? Wird Ärzten hier auch fahrlässige Tötung vorgeworfen? Wie viele Patienten sterben überhaupt durch Ärztefehler und Medikamenteneinnahme? Der AOK Krankenhausreport berichtet, dass fünfmal mehr Menschen durch Behandlungsfehler als durch Verkehrsunfälle sterben. Bis zu 20.000 Menschen sterben jährlich in deutschen Kliniken durch Behandlungsfehler. Jährlich sollen insgesamt sogar bis zu 190.000 Patienten falsch behandelt werden. In den meisten Fällen könnten die Fehler vermieden werden, so die AOK. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich wesentlich höher. (https://goo.gl/944iDE)

Finanziell motivierte Kampagne gegen Heilpraktiker

Die Gründe für die Abschaffung des Heilpraktikerberufes sind sicherlich unhaltbar. Denn hier werden Einzelfälle hochstilisiert. Vielmehr sieht die Forderung des „Münsteraner Kreises“ nach einer ideologisch und finanziell motivierten Kampagne aus. Heilpraktiker werden pauschal diskreditiert. Denn Pharma- und Gesundheitsindustrie verdienen nicht an Gesunden, sondern an Kranken.

http://www.watergate.tv/2017/08/24/schulmedizin-will-heilpraktiker-verbieten/

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Abgas-Affäre: Selbstverteidigung für Diesel-Fahrer Bisher noch keine Bewertung

Dieselfahrer schauen derzeit in die Röhre. Ihnen droht ein massiver Wertverlust ihrer Fahrzeuge und möglicherweise auch ein Fahrverbot in größeren Städten. Die Hersteller lehnen die Rücknahme der Autos ab. Doch es gibt eine Möglichkeit zur Selbstverteidigung – wenn das Fahrzeug auf Kredit gekauft oder geleast wurde.

Von Roland Klaus

Anders als US-Verbrauchern zeigt Volkswagen seinen deutschen Kunden eine lange Nase, wenn es um die Rückgabe ihres Diesel-Fahrzeugs aufgrund der Abgas-Manipulationen. Rückabwicklung? Wandlung? Schadensersatz gar? Fehlanzeige! Während die amerikanischen VW-Fahrer einen goldenen Handschlag bekommen haben und ihre Autos zurückgeben konnten, werden die Deutschen mit einem fragwürdigen Software-Update abgespeist. Dass die Autos künftig schwer verkäuflich sein dürften, interessiert die Hersteller nicht.

Doch alle Verbraucher, die den Kauf auf Pump finanziert haben, können sich wehren – mit dem sogenannten Widerrufsjoker. Dieser Widerrufsjoker ist seit einigen Jahren von den Baufinanzierungen bekannt. Dabei widerrufen Verbraucher ihre laufenden Darlehen unter Hinweis auf fehlerhafte Darlehensverträge, um von den niedrigen Zinsen zu profitieren. Die Interessengemeinschaft Widerruf hat bereits mehr als 10.000 solcher Verträge geprüft. Der gleiche Mechanismus greift auch bei Autokrediten – mit einem charmanten Unterschied. Denn während die Immobilienbesitzer ihr Haus oder ihre Wohnung behalten, können Autokäufer gleichzeitig den Erwerb des Fahrzeugs rückgängig machen.

Denn in den meisten Fällen sind Kfz-Kauf und Abschluss des Darlehens ein sogenanntes „verbundenes Geschäft“. Sie werden gemeinsam abgeschlossen – meist beim Autohändler. Zudem kommt das Darlehen zumeist von einer Autobank, also einer Tochter des Autoherstellers. Und genau hier steckt die Chance für alle, die ihren Diesel aufgrund der Abgasmanipulationen loswerden wollen.

Denn nach Untersuchungen der Interessengemeinschaft Widerruf weisen auch Darlehen der VW-Bank zahlreiche Fehler auf, die dafür sorgen, dass die normale Widerrufsfrist nicht zu laufen beginnt. Der Kredit ist somit noch Jahre nach Abschluss widerrufbar. Die Folge ist eine sogenannte Rückabwicklung. Der Käufer erhält die Anzahlung sowie sämtliche inzwischen geleisteten Tilgungszahlungen zurück. Die restliche Kreditschuld wird gelöscht. Das Auto wird an den Hersteller zurückgegeben. Lediglich die Zinszahlungen darf die Bank behalten. Aber diese fallen bei Kfz-Darlehen in der Regel nicht weiter ins Gewicht, da es sich zumeist um subventionierte Kredite mit Minizinsen handelt.

Besonders interessant ist die Vorgehensweise für Krediten, die nach dem 13. Juni 2014 abgeschlossen worden sind. Denn in diesen Fällen schuldet der Verbraucher keine Nutzungsentschädigung für den Gebrauch des Autos.

Die Experten der Interessengemeinschaft Widerruf haben sich die Kreditverträge der wichtigsten deutschen Autobanken angeschaut. Doch dabei kam heraus: So gut wie kein Vertrag ist fehlerfrei. Besonders deutliche Fehler haben wir entdeckt bei Darlehen aus dem VW-Konzern (VW Bank, Audi Bank, Skoda Bank, Seat Bank), aber auch bei Mercedes, Ford und der Santander Bank, die zahlreiche Autokäufe finanziert hat.

Vergleichsweise gut (aber trotzdem nicht fehlerfrei) sind dagegen die Kreditverträge bei der BMW Bank und der BW Bank, die viele Porsche-Käufe finanziert hat.

Die meisten dieser Fehler reichen unseres Erachtens aus, um den Kredit widerrufbar zu machen. Das hat offenbar inzwischen auch Volkswagen eingesehen. Wie das ZDF berichtet, hat der Autohersteller in einem Gerichtsverfahren nicht nur angeboten, das Darlehen rückabzuwickeln (also die Anzahlung und Tilgungszahlungen zurückzuzahlen) – zusätzlich sollte der Verbraucher das Auto sogar kostenlos behalten dürfen. Die Wolfsburger werfen bei diesem Vergleichsvorschlag offenbar alles in die Waagschale, um ein richterliches Urteil zu vermeiden.

Ganz wichtig: Es geht hier nicht um ein reines VW-Thema und nicht um ein Diesel-Thema! Die Möglichkeit des Kredit-Widerrufs steht allen Verbrauchern offen, die ein Kfz gekauft und finanziert bzw. geleast haben. Sehr wahrscheinlich wird anwaltliche Unterstützung nötig sein, um den Widerruf umzusetzen. Aber die Kosten sind überschaubar. Solange Verbraucher das Darlehen nicht widerrufen haben, können Sie noch eine Rechtsschutzversicherung abschließen, die die Kosten für den Rechtsstreit übernimmt.

Lassen Sie in einem ersten Schritt kostenlos und unverbindlich durch einen spezialisierten Anwalt prüfen, ob ihr Kreditvertrag fehlerhaft ist und für einen Widerruf in Frage kommt. Dazu benutzen Sie das Prüfungsformular der Interessengemeinschaft Widerruf. Innerhalb weniger Tage bekommen Sie eine Rückmeldung und wissen, ob eine Rückabwicklung des Vertrags möglich ist.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/121702-diesel-widerruf

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So schmutzig ist der «grüne» Luxus-Schlitten 5/5 (1)

Schweden-Studie enttarnt Tesla als Umwelt-Sünder

Die Produktion der Tesla-Batterie verursacht über 17 Tonnen CO₂-Emissionen – mit einem normalen Auto kann man acht Jahre lang herumfahren, bis dieser Wert erreicht wird.

Schwedische Studie: Tesla nicht so umweltfeundlich wie gedacht

Zwar ist der Tesla umweltschonend unterwegs – die Batterieherstellung verursacht allerdings mehr CO2-Emissionen als die Herstellung eines normalen Personenwagens. Reuters

Wer Tesla fährt, ist hip und umweltbewusst. Prominente zeigen sich deshalb gerne mit dem schnittigen Elektroauto aus den USA. Energieministerin Doris Leuthard (54) etwa nutzt seit zwei Jahren einen Tesla als Repräsentations-Auto.

Schwedische Studie: Tesla nicht so umweltfeundlich wie gedacht

Bundesrätin Doris Leuthard steigt aus ihrem Dienst-Tesla (Archivbild). Philippe Rossier

Ist sie damit tatsächlich umweltschonender unterwegs? Das zumindest zweifelt eine Studie des schwedischen Umweltministeriums stark an. Sie untersuchte die Produktion der Lithium-Ionen-Akkus von Elektro-Autos.

  Und stellte fest: Mit einem Benziner könnte man acht Jahre herumfahren, bevor er die Umwelt so stark belastet wie die Akku-Produktion für ein Tesla Model S.

Forscher fordern kleinere Batterien

Laut Studie entstehen bei der Herstellung pro Kilowattstunde Speicherkapazität rund 150 bis 200 Kilo Kohlendioxid-Äquivalente. Umgerechnet auf die Batterien eines Tesla Model S wären das rund 17,5 Tonnen CO₂. Das ist dreimal mehr als der jährliche Pro-Kopf-Ausstoss an CO₂ in der Schweiz.

Untersucht wurde auch der kleinere Nissan Leaf, bei dem für die Batterieproduktion nur 5,3 Tonnen CO₂ anfallen. Die Forscher fordern deshalb, dass Hersteller und Verbraucher mit kleineren Batterien auskommen sollten.

Die Studie zeigt jedoch nicht auf, wie viel CO₂ für die Herstellung eines Autos mit Verbrennungsmotor verbraucht wird. Laut dem Verkehrsclub Österreich VCÖ verursacht die Produktion eines grossen Personenwagens allerdings nur zwischen 6,3 und 7,1 Tonnen CO₂ – deutlich weniger als die Tesla-Batterie. (bsh)

https://www.blick.ch/news/wirtschaft/schweden-studie-enttarnt-tesla-als-umwelt-suender-so-schmutzig-ist-der-gruene-luxus-schlitten-id6900808.html

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