Gesundheit verboten! Impfungen, Autismus, Chlordioxid- Unheilbar war gestern… 4.55/5 (22)

Nach Schätzungen ist im Jahr 2030 jeder zweite Junge autistisch.

Die epidemieartige Ausbreitung korreliert merk-würdig genau mit dem steigenden Einsatz von Impfungen und Herbiziden. Weltweit sind viele Millionen Kinder betroffen.

Für Andreas Kalcker als Biophysiker ist „Gesundheit“ ein Zustand, bei dem Körper, Geist und Seele optimal harmonieren, damit sich das volle biologische, psychologische und soziale menschliche Potenzial zum Wohle der Gemeinschaft aller verwirklichen kann.
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Andreas Kalcker wagt es, die Wahrheit auszusprechen und Lösungen anzubieten, wo es bisher keine gab. Alles was man wissen muss, erfährt man hier >>>.

Gesundheit verboten! – Unheilbar war gestern…

Impfungen, Autismus, Chlordioxid (CDS)

Vor vierzig Jahren gab es ein autistisches Kind auf 10.000. Mittlerweile liegt der Anteil bei 1:50, also eins von fünfzig Kindern ist autistisch.

Die Genetik verändert sich nicht in vierzig Jahren, also ist der genetische Standpunkt nicht haltbar. Was sich sehr wohl ändert, das sind die Gifte und es gibt durchaus Gifte, die sich auf unsere Genetik auswirken.

Impfungen – speziell die MMR Impfung – gelten als Auslöser für den zunehmenden Autismus bei Kindern.
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Von Medien, Politik und Pharma wird instrumentalisiert, gelogen, totgeschwiegen und diffamiert, wissenschaftliche Fakten werden schlichtweg ignoriert wenn es um Impfungen, das einfache CO2 Molekül und Autismus geht.

Andreas Kalckers Gebiet ist die Biophysik und das Molekül Chlordioxid. Stetige Erfolge, die zum Teil Schwerstkranke bei vieler Art Symptomen und Diagnosen wie z.B. Krebs oder ALS mit Chlordioxid erzielt werden, bestätigen seine Erkenntnisse.

Gesundheit verboten! – Unheilbar war gestern…

Impfungen, Autismus, Chlordioxid (CDS)
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Kulturstudio

CDS/MMS Heilung ist möglich

Anleitung zur Selbsthilfe >>>

 

Quelle: https://alpenschau.com/2018/04/03/gesundheit-verboten-impfungen-autismus-chlordioxid-unheilbar-war-gestern/

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Organspende – nie wieder. Organtransplantation aus der Sicht einer Betroffenen 4.94/5 (31)

„… Ich gab den Kampf um meinen Sohn auf, weil der Arzt sagte, Christian sei tot. Eine ungeheuerliche Situation: Ich wende mich von meinem Kind ab, das warm ist, lebendig aussieht und behandelt wird wie ein Lebender, weil der Arzt sagt, mein Kind ist tot …“

Renate Greinert, geboren 1943 in Krefeld, Studium der Pädagogik in Hannover und Braunschweig, elf Jahre Unterricht in Sonderschule und privater Vorschule, Mutter dreier Kinder. 1979 Austritt aus dem Schuldienst, Dozentin im Volkshochschulbereich. Seit dem Tod ihres ältesten Sohnes (1985), der zur Organspende „freigegeben“ wurde, intensive Auseinandersetzung mit der Transplantationsmedizin und dem damit verbundenen Menschenbild. Initiatorin des Seminars „Pro und Contra Organspende“ in Wolfsburg.

Seit mehr als 40 Jahren diskutieren Wissenschaftler darüber, ob der Hirntod der Tod des Menschen ist, wie die Transplantationsmedizin behauptet oder ob der Hirntod ein Moment im Sterben eines Menschen ist, Hirntote also sterbende Menschen sind. Mehr als 40 Jahre lang gibt es ernstzunehmende Proteste aller wissenschaftlichen Fakultäten dagegen, den Hirntod mit dem Tod des Menschen gleichzusetzen. Auf internationaler Ebene wird die Kritik immer stärker, vor allen Dingen seit bedeutende Befürworter des Hirntodkonzeptes, wie z.B Prof. Alan Shewmon, auf Grund ihrer Beobachtungen zu entschiedenen Gegnern wurden, Ich war am 19. Februar 2009 in Rom und habe an dem Kongress: „Zeichen des Lebens – Ist der ‚Hirntod‘ noch Leben?“ teilgenommen. Die Vortragenden dort waren entweder Mitglieder der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften oder gehörten vorwiegend zu den Wissenschaftlern, die noch unter Papst Johannes Paul II. eingeladen wurden, um ihre Sichtweise des Hirntodes darzulegen. Man kam damals zu dem Schluss: Der Hirntod ist erstens nicht mit dem Tod gleichzusetzen, zweitens hat die Wissenschaft neue Erkenntnisse, setzt man die bei schwersten Schädelhirntraumen ein, kann man etwa 70 Prozent dieser Menschen retten und die meisten von ihnen in ein normales Leben zurückführen. Der Vatikan veröffentlicht dieses Papier bis heute nicht. Stattdessen aber veröffentlichten diese Experten ihre Vorträge in einem Buch mit dem Titel „Finis Vitae“ und sie veranstalteten 2009 einen öffentlichen Kongress an dem jedermann/frau teilnehmen konnte. Das Interesse war riesengroß. Es waren Journalisten aus vielen Ländern der Erde anzutreffen, drei Fernsehteams, Kardinäle, Vertreter der Akademie der Wissenschaften, Franziskaner und Dominikaner, Ärzte, Interessierte, das einfache Volk. Ich werde Ihnen im Laufe meines Vortrages, wenn ich zum Hirntod komme, die neuesten Ergebnisse davon mitteilen. Bevor ich aber mit meinen Darlegungen beginne, möchte ich ganz deutlich darauf hinweisen, dass ich aus dem Blickwinkel der Patienten berichte, denen Organe entnommen werden und nicht aus dem Blickwinkel der wartenden Empfänger. Daraus ergeben sich völlig verschiedene Sichtweisen. Sollten unter den Zuhörern also auf ein Organ wartende Menschen oder bereits Transplantierte sein, wird Ihnen mein Vortrag sicher nicht gefallen, denn ich rede von den Bedürfnissen der sterbenden Organgeber und den Bedürfnissen seiner Angehörigen, und nicht von ihren Bedürfnissen, die völlig gegensätzlich sind. Es liegt mir fern, wartende Organempfänger oder bereits Transplantierte kränken zu wollen, aber sie verstehen sicher, dass ich z. B. als Mutter eines sterbenden Kindes dafür Sorge tragen will, dass mein Kind in Ruhe und Frieden sterben darf, seinem Tempo gemäß, liebevoll begleitet, ohne dass irgendjemand an seinen sterbenden Körper schon Ansprüche anmeldet. Mich hat die Situation gezwungen, zu begreifen, dass Mediziner, die einen schwersthirnverletzten Patienten betreuen, ihn als Organreservoir betrachten, den sie nicht um seiner selbst willen behandeln, sondern nur, um ihn als Organspender optimal für andere zu konditionieren.

Einleitung

Ich bin Mitglied der Initiative: „Kritische Aufklärung über Organtransplantation“, einer Initiative, gegründet von Eltern, die ihre Kinder zur Organspende freigegeben haben. Völlig unaufgeklärt haben wir uns, ohne die Tragweite unserer Entscheidung übersehen zu können, von Medizinern in eine Situation hineinführen lassen, in der es nicht mehr um ein friedvolles und behütetes Sterben unserer Kinder ging, sondern um das Überleben Dritter. Als uns klar wurde, wozu wir ja gesagt hatten, hielten wir es für notwendig, andere Eltern über das aufzuklären, was wir nicht gewusst hatten. Wir möchten ihnen mitteilen, welche Probleme uns daraus erwuchsen und was eine Organspende tatsächlich alles beinhaltet. Es ist ein sehr intimer und schmerzlicher Bereich unseres Lebens, zu dem man eigentlich Fremden keinen Zugang gewähren möchte, aber wenn wir betroffenen Eltern nicht darüber reden, diskutieren die Mediziner die Organspende weiter nur aus dem Blickwinkel der Machbarkeit und der Möglichkeiten.
Dass wir auch über unsere Gefühle reden, hat nichts, aber auch gar nichts damit zu tun, dass wir mit unserer Trauer um unsere verstorbenen Kinder nicht fertig wurden und Sie, liebe Leserin, lieber Leser jetzt dazu benutzen an diesem Prozess weiterarbeiten zu können, sondern wir haben begriffen, dass der Mensch als Individuum, als Körper-Geist-Seele-Einheit gesehen werden muss und nicht nur unter rationalen Gesichtspunkten als Recyclingobjekt. 1987 hat mich Prof. Hans Jonas, einer der großen Philosophen des letzten Jahrhunderts, darauf eindrücklich hingewiesen, dass es die Aufgabe von uns Müttern wäre, das Gefühl wieder mit dem Akt der Organentnahme zu verbinden, damit der Mensch eine Chance hat zu begreifen.

Organspende rettet Leben, Organspende ist ein Akt der christlichen Nächstenliebe, die über den Tod hinausgeht, so werben Transplantationsmediziner und Organempfänger, und so werben viele gedankenlos mit, weil keiner mehr sterben will. Und doch ist die Vorrausetzung für die Transplantationsmedizin das Sterben eines Menschen, der in den Minuten, Stunden oder Tagen seines Sterbens, wenn die Lebenskraft für ihn selber nicht mehr ausreicht, noch genügend Leben für andere in sich hat. Ungenannt und unbekannt, verschwindet er nach der Entnahme seiner Organe im Dunkel. Keiner, der die Organspende befürwortet, denkt daran, dass ein Mensch sterbend noch einmal auf den Operationstisch geschnallt wurde, damit er Spender von lebenden Organen sein konnte. Der Transplantationsmediziner aber steht im gleißenden Rampenlicht. „Leben um jeden Preis“ steht unsichtbar auf dem Banner, das Arzt und Transplantierter in den Farben der Nächstenliebe vor sich hertragen. Die Angst vor der eigenen Sterblichkeit macht blind und so lassen wir uns von dem Wunsch nach Unsterblichkeit in ungeheuerliche Begierden und Begehrlichkeiten führen.

In der Forderung, „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst und Gott über alles“, hat die Nächstenliebe Stabilität. Wie in der Transplantationsmedizin nur einseitig gebraucht, führt sie Organspender und Angehörige in eine Einbahnstraße, die in einem Alptraum endet. Heben wir auch das letzte Gebot auf: „Du sollst nicht begehren, was Deines Nächsten ist“? C. G. Jung behauptet, trennt man den Menschen von seiner Kultur und Tradition, muss er an den Anfang seiner Menschwerdung zurück. Genau diesen Weg gehen wir! Wir befinden uns durch die Transplantationsmedizin im modernen Kannibalismus. Der Mensch reißt seinem Gegenüber nicht mehr selber das Herz aus der Brust und verspeist es zur eigenen Kraftgewinnung, nein, in der heutigen Zeit legt sich der Mensch auf einen Operationstisch, schließt die Augen und lässt einverleiben.

Die unvorbereitete Konfrontation mit dem Problem der Organspende

Am 4. Februar 1985 wurde mein 15-jähriger Sohn Christian bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt. Die Diagnose „Schwerstes Schädelhirntrauma“ stand schon an der Unfallstelle fest. Christian wurde in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen, nachdem er erst an der Unfallstelle, später im Rettungshubschrauber, mit Elektroschocks mehrfach wiederbelebt wurde.

Meine Familie und ich trafen in der Medizinischen Hochschule Hannover ein, als Christian bereits auf der Intensivstation lag. Er wurde beatmet und machte den Eindruck, als ob er tief schliefe. Er war warm, aus einer Stirnwunde sickerte Blut, an seinem Bett hing ein Urinbeutel. Die Ärzte auf der Intensivstation machten uns wenig Hoffnung. Sie versuchten, mit Medikamenten das Hirn zum Abschwellen zu bringen, sahen aber keinerlei Perspektive für ein menschenwürdiges Leben.

Wir haben die nächsten Stunden an Christians Bett verbracht und ich habe auf ein Wunder gehofft. Während dieser Zeit veränderte sich der Zustand von Christian nicht. Ab und zu wurde ihm Blut abgenommen oder die Geräte kontrolliert. Nur zur EEG-Ableitung mussten wir das Zimmer verlassen, keine Erschütterung sollte die Aufzeichnung beeinflussen. Nach dieser Untersuchung kam der Arzt, mit dem wir anfangs über Christians Zustand gesprochen hatten und erklärte uns, Christian sei nun tot. Er wäre jetzt auch „sauber“, gemeint war, er wäre frei von Medikamentenrückständen. Nun sollten wir uns überlegen, ob wir ihn zur Organspende freigeben: Herz oder Leber oder Nieren, eventuell Knorpelmasse würden dann entnommen.

Ich lehne jede Manipulation an meinem toten Körper ab. Die Vorstellung, mein Körper wird nach meinem Tode zerteilt, ist für mich immer mit meinen lebendigen Empfindungsmöglichkeiten verbunden gewesen. Ich fühle körperlichen Schmerz, Ausgeliefertsein und Angst. Deshalb kommt für mich überhaupt nicht in Frage, meinen Körper der Anatomie zu überlassen. Aber da war die eben durchlittene Situation mit meinem sterbenden Kind und da waren die drängenden Hinweise des Arztes, dass ein anderes Kind sterben müsse, wenn wir nicht zustimmen würden. Plötzlich gab es eine Beziehung, eine Verantwortung für einen anderen Menschen, den wir gar nicht kannten, dessen Leben nun aber von unserer Entscheidung abhing. Das abzulehnen, war mir nicht möglich. Hätte ich doch auch jede Hilfe für meinen Sohn gewollt. Ich konnte mir nur allzu gut vorstellen, was eine andere Mutter empfinden würde, für deren Kind Christians Organ Weiterleben möglich machen konnte. Ich hatte so viele Stunden am Bett meines Sohnes gesessen und auf Hilfe gehofft, dass ich anderen Müttern, die genauso hofften, Hilfe nicht verweigern konnte. Mein „Ja“ zur Organspende war nur ein „Nein“ zu noch mehr Tod.

Vertrauen zwischen Arzt, Patient und Angehörigen

Ich gab den Kampf um meinen Sohn auf, weil der Arzt sagte, Christian sei tot. Eine ungeheuerliche Situation: Ich wende mich von meinem Kind ab, das warm ist, lebendig aussieht und behandelt wird wie ein Lebender, weil der Arzt sagt, mein Kind ist tot. Ich musste gegen mein eigenes Empfinden glauben.

In dieser Situation übernehmen die Mediziner eine ungeheure Verantwortung für alle jene Menschen, die ganz unterschiedlich durch die Organspende betroffen und miteinander verbunden sind. Diese Verantwortung ist unteilbar und nicht abtretbar. Sie betrifft die Angehörigen der Spender und Empfänger, den Organempfänger und letztlich die gesamte Gesellschaft – uns alle, die mit diesen Möglichkeiten und ihren Folgen leben müssen. Die Transplantationsmediziner werden dieser Verantwortung nicht gerecht.
Wir leben heute in einer Zeit, in der die Menschen dem Mediziner im existentiellen Krisenfall, in der unmittelbaren Frage nach Tod und Leben glauben und vertrauen müssen. Die Aussagen des Arztes geben häufig – entgegen den persönlichen Erfahrungen – den Ausschlag. Obwohl wir Christian vor einer Minute noch als lebendig angesehen und sich an seiner Situation für unser Empfinden und Verstehen nichts geändert hatte, haben wir von den Ärzten keine Erklärung verlangt, sondern ihnen geglaubt und vertraut. Dieses Vertrauen wird in der langen Zeit danach auf eine harte Probe gestellt. Und dieses Vertrauen in die Aussagen der Mediziner in der Frage der Organspende besteht die Probe nicht.

Ich habe meinen Sohn vor seiner Beerdigung noch einmal gesehen. Er erinnerte mich an ein ausgeschlachtetes Auto, dessen unbrauchbare Teile lieblos auf den Müll geworfen wurden. Kanülen steckten noch in seinen Armen und Händen. Ein Schnitt zog sich von seiner Kinnspitze bis tief in den Ausschnitt seines Hemdes. Die Augen fehlten. Christians Schwester hatte ihrem Bruder im Krankenhaus zum Abschied noch ein Kettchen um den Hals gelegt, und ich hatte einen Ring dazugehängt. Wir baten darum, ihm das zu lassen, als einen letzten Ausdruck unserer Verbundenheit zu ihm. Jetzt lag die Kette zerrissen neben ihm, der Ring fehlte. Auch dafür hatten sich Abnehmer gefunden. Zurück bekamen wir nur einen blauen Müllsack mit Christians Kleidung, die total zerschnitten war, einem Socken und einem Schuh. Jetzt war er „richtig“ tot, er sah auch aus wie ein Toter: Er war kalt, ohne Atem, leblos. Da wurde mir deutlich bewusst, in welchem Zustand ich Christian im Krankenhaus zurückgelassen und den Medizinern anvertraut hatte. Ich hatte den Ärzten einen Menschen anvertraut, der aussah wie lebend, der warm war und behandelt wurde wie ein Lebender.
Ich musste für mich klären, wozu ich „Ja“ gesagt hatte.

Wozu hatten wir „Ja“ gesagt?

Ohne es zunächst begründen zu können, erfasste mich ein tiefes Misstrauen gegen die Transplantationsmedizin. Organspende als Akt der christlichen Nächstenliebe war ein Trugbild, eine Einbahnstraße. Wir waren bereit gewesen, ein Organ zu spenden, jetzt erfuhr ich, dass die Mediziner meinem Sohn Herz, Leber, Nieren und Augen entnommen hatten, man hatte ihm sogar die Beckenkammknochen aus dem Körper gesägt und an eine Knochenbank weitergeleitet, zum späteren Verkauf. Zerlegt in Einzelteile war er dann über Europa verteilt worden. Er war zum Recyclinggut geworden.

Wie ein Schlag traf mich die Erkenntnis, dass ich trotz des Entsetzens, trotz des wachsenden Empfindens, dass man mich in eine Richtung manipuliert hatte, die ich gar nicht wollte, kein Argument gegen die Organspende setzen konnte. Meine gefühlsmäßige Abneigung und mein wachsendes Misstrauen, dass Organtransplantation etwas anderes beinhaltet, als man uns glauben machen wollte, würde mich nicht davor schützen, in einer zukünftigen Situation erneut „Ja“ zu sagen, statt „Nein“. Immer wieder prallten meine Erfahrungen und Gefühle, die ich als Mutter von Christian erlebt hatte, auf die Hoffnungen und Wünsche von Müttern kranker Kinder. Ich musste mehr über die Transplantationsmedizin erfahren, um entweder meine Entscheidung doch bejahen zu können oder Argumente für ein „Nein“ zu finden.

Auf der Suche nach Informationen

In den folgenden Jahren sammelte ich jede Information zur Transplantationsmedizin. Auf der Suche nach Antworten versuchten besonders die Transplantationsmediziner der Medizinischen Hochschule Hannover meine Zweifel und kritischen Fragen damit abzuwehren, dass sie mich für „zu betroffen“ erklärten, um klar denken zu können.

Um mich mundtot zu machen, wurde mir mit gerichtlichen Schritten gedroht. Man schickte mir Unterlassungsklagen zu, in denen ich mich verpflichten sollte, für jede öffentliche Stellungnahme zur Organspende meines Sohnes 1000 DM an das Deutsche Rote Kreuz zu zahlen. Ohne meine Familie, die sich davon nicht einschüchtern ließ, die mir half, persönliche Trauer und berechtigte Kritik voneinander zu trennen, hätte ich den Kampf um Aufklärung und Verstehen aufgegeben. Ein Artikel in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung hatte eine Lawine von Kontakten zu den Medien, aber auch zu Angehörigen von Organspendern zur Folge. Ich war gar kein Einzelfall, wie mir eingeredet werden sollte. Alle diese Angehörigen waren, wie ich, unaufgeklärt oder falsch informiert in die Organentnahme manipuliert worden.

Frau N. erzählte, wie sie immer wieder bedrängt wurde, die Organe ihrer Tochter möglichst schnell zur Organspende freizugeben, damit sie ihre Qualität behielten. Falls sie sich weigere, blieben die Geräte, an die ihre Tochter angeschlossen war, angestellt. Ein unerträglicher Gedanke für sie. Natürlich sagte ihr kein Arzt, dass bei Hirntod der endgültige Tod auch bei Angeschlossensein an Geräte nicht verhindert werden kann. Er tritt nach Stunden bis Tagen unaufhaltsam ein. Auf diese Weise zu sterben, empfinden viele Mediziner als humaner, denn beim abrupten Abstellen der Beatmungsgeräte erstickt der Patient. Frau N. willigte schließlich in eine Organspende ein, um ihre Tochter von den Maschinen zu befreien. Frau N. hat sich als Buße auferlegt, später selber einmal Organe zu spenden, um wenigstens das gleiche Schicksal zu erleiden, das sie ihrer Tochter zugemutet hat. Inzwischen leidet sie an Multipler Sklerose, wahrscheinlich ausgelöst durch den Tod ihrer Tochter, haben ihr die Ärzte erklärt.

Frau H. wurde, als die Mediziner ihren irreversiblen Hirntod vermuteten, in einen Krankenwagen verfrachtet, von Großburgwedel in die MHH (Medizinische Hochschule Hannover) gefahren, um dort die Hirntodfeststellung durchzuführen, ohne dass ihr Mann begriffen hatte, dass man ihr anschließend die Organe entnehmen wollte. Als er die Zustimmung verweigerte, wurde die Frau in das erste Krankenhaus zurückverlegt und weiter künstlich ernährt und medikamentös behandelt. Er empfand es als Schikane, dass die Mediziner sich weigerten, die Geräte abzustellen. Durch zähen Kampf erreichte er schließlich nur, dass man die lebenserhaltenden Medikamente wegließ.

Frau M. berichtete von ihrer Bitte an die Mediziner um ein aufklärendes Gespräch nach der Organspende. Ohne ein Attest über ihre „geistige Zurechnungsfähigkeit“ wollte man aber nicht mit ihr sprechen. Frau M. hat daraufhin nie wieder den Mut zu einem Gespräch gehabt. Sie ist daran krank geworden und seitdem immer wieder in psychologischer Behandlung.

Viele Eltern haben mir geschrieben, sich nach Vorträgen an mich gewandt. Etliche wollten auch mir gegenüber anonym bleiben, weil sie sich so sehr schämten. Die Kraft sich zu wehren, hatten die wenigsten.

Nur ein Vater hat seinen Sohn im Wissen, dass dieser kein „menschenwürdiges“ Leben mehr führen könne, zur Organentnahme freigegeben. Er verstand Organspende als sinnvolle Sterbehilfe.

Alle Angehörigen der Organspender sind davon ausgegangen, dass ihre Kinder so tot waren, wie man sich Tot-Sein vorstellt. Alle erinnerten sich daran, dass ihre Kinder aber gerade nicht kalt, starr, leblos und ohne Atem waren. Im Gegenteil: sie waren warm, einige schwitzten, bekamen Fieber und Hautausschläge, sie wurden wie Patienten versorgt und behandelt.

Im Nachhinein breiten sich Angst und Entsetzen aus. Das Schuldgefühl, zu früh aufgegeben zu haben, überwältigt, denn was verlassen wurde, war ein Lebender und kein Toter. Niemand kann die Angehörigen aus diesem Alptraum herausführen, weil keiner leugnen kann, dass sie tatsächlich warme, lebende Körper zurückgelassen haben. An dieser erlebten und im Sinne des Wortes wirklich „begriffenen“ Tatsache geht die Definition des Hirntodes vorbei. Am erdrückendsten werden die Augenblicke empfunden, in denen die Eltern über die vielleicht noch vorhandenen Empfindungen ihrer Kinder bei der Organentnahme nachdenken. Die Mütter erzählen von nächtlichen Alpträumen, in denen ihre Kinder schreien und ihnen vorwerfen, sie verlassen zu haben. Und das genau haben wir getan.

Wir sind gegangen als sie am hilflosesten und schützenswertesten waren, und unseres Schutzes so dringend bedurft hätten.

Sterbebegleiter waren nicht wir, sondern die Transplantationsteams, die nacheinander anreisten, um sich ihrer Organe zu bemächtigen. Fixiert auf dem Operationstisch, anästhesiert wie jeder Patient, der operiert wird, reagieren einige Spender mit Blutdruckanstieg, wenn der erste Hautschnitt gesetzt wird. Bei normalen Patienten ist das ein Zeichen für Schmerz.

Haben unsere Kinder etwas empfunden, als man sie vom Kinn bis zum Schambein aufschnitt, ihre Körperhälften wie eine Wanne auseinanderspreizte um sie mit eiskalter Perfusionslösung zu füllen? Haben sie empfunden, wie sie nach der Qualität ihrer Organe beurteilt wurden?

Was haben wir zugelassen, was fügte man ihnen zu, als sie noch zwischen Leben und Tod schwebten, mit welchem Trauma wurden sie in den Tod geschickt?
Es ist nicht zum Aushalten!
Wir finden keinen Weg aus der Schuld.

Wir kennen und verstehen nur einen Tod und merken plötzlich, der Mediziner muss einen ganz anderen Tod meinen. Die schrittweise Suche nach diesem „neuen Tod“ wird begleitet von der entsetzten Erkenntnis, dass dieser Tod vor dem anderen, dem von uns vorausgesetzten, dem bekannten Tod liegt. Alles Wissen, alle Informationen, die wir in dieser Frage sammelten, bestätigen und erhärten den Verdacht, dass unsere Kinder nicht tot waren, sondern erst im Sterben lagen.

In den Krankenakten von Christian befinden sich drei verschiedene Todeszeitpunkte.

Das „Abschalten“ der Geräte, das den Tod von Menschen zur Folge hat, die nur durch Technik am Leben gehalten bzw. am Sterben gehindert wurden, war noch vor 1968, zu einem Zeitpunkt, der im Rahmen unseres Lebensalters liegt, strafbar. In der Bundesrepublik war diese Diskussion mit der Erinnerung an die Euthanasie belastet, die Ermordung „unwerten“ Lebens im Dritten Reich. Die Möglichkeit des Abschaltens der Geräte war darüber hinaus auch dadurch fragwürdig, weil Manipulationen, Beeinflussungen, Entscheidungen zum Schaden des Patienten und zum Nutzen z. B. der Erben befürchtet werden mussten. Ob heute ausreichend berücksichtigt wird, dass durch die Organtransplantation die Möglichkeit gegeben ist, sich in Besitz von Überleben im ursprünglichsten Sinn zu setzen, scheint mir fraglich. Eine völlig neue Art von Delikten ist möglich: sich Leben, Weiterleben zu rauben. In der Dritten Welt eine Realität. Hat die Transplantationsmedizin daran gedacht, welche menschlichen Eigenschaften entfesselt werden können, wenn der Lebenstrieb eines Menschen angesprochen wird?

Am 3. Dezember 1967 fand in Kapstadt die erste Herztransplantation statt. Dr. Christian Barnard entnahm dem nicht mehr zu rettenden Clive Haupt das noch schlagende Herz aus der Brust, um es dem todkranken Zahnarzt Dr. Blaiberg einzupflanzen. Die Welt jubelte, begriff aber nicht, dass ein nicht mehr zu rettender Patient natürlich noch kein Verstorbener ist. Weltweit fieberten Chirurgen danach, nun auch lebende Organe zu transplantieren.

Um nicht des Totschlags angeklagt zu werden, wurden 1968 im Harvard Medical Report die irreversibel komatösen Patienten für „hirntot“ erklärt und man bezeichnete ihren Zustand als „Tod der Person“ oder „Tod des Individuums“. Diese Menschen waren zu keinem Reflex mehr fähig.

Noch bevor das erste Jahr um war, veränderte sich unbemerkt von der Gesellschaft diese Voraussetzung, der völligen Areflexie. Heute dürfen Männer 17 Reflexe aufweisen, Frauen 14. Weltweit gibt es mehr als 30 unterschiedliche Hirntoddefinitionen, was im Klartext heißt, es hängt vom Land und vom Kontinent ab, ob die gleichen Patienten im selben Zustand als schon tot oder noch lebend definiert werden.

Diese Umdefinierung des irreversiblen Komas schuf zuerst in Amerika die notwendige Legitimation, solche Menschen als Herzspender zu benutzen. „Tod der Person“ oder „Tod des Individuums“ heißt, dass das Persönliche, das Individuelle eines Menschen, das was ihn von anderen unterscheidet, nicht mehr besteht. Die selbständigen Steuerungsmöglichkeiten des Organismus sind irreversibel geschädigt. Hirntote Patienten sind Menschen, die nicht mehr zu retten sind. Man legitimierte die Umdefinierung auch damit, dass sie Angehörige und Pflegepersonal arbeitsmäßig wie psychisch enorm belasteten, hohe Kosten verursachten und Betten belegten.

Hirntote müssen wie andere Intensivpatienten genährt, gewaschen und gepflegt werden. Sie werden täglich mehrmals umgelagert, um sogenannte Druckgeschwüre zu vermeiden. Kontinuierliche Mundpflege, Hautpflege und Medikamentengabe sind notwendig. Ihr Herz schlägt und sie atmen mit technischer Unterstützung durch Beatmungsgeräte. Sie sind warm, der Stoffwechsel funktioniert. Hirntote Frauen können Kinder gebären, hirntote Männer können Erektionen haben. Hirnströme und Hormonproduktion der Hypophyse sind möglich. Sie reagieren auf äußere Reize, bei drei von vier Hirntoten sind Bewegungen der Arme und Beine möglich. Hirntote können sich aufrichten und gurgelnde Laute ausstoßen.

Empfinden Hirntote während der Organentnahme Schmerzen? Die Transplantationsmediziner verneinen das und erklären der Gesellschaft, dass eine Organentnahme ohne die zusätzliche Gabe von Schmerzmitteln durchgeführt wird. Dagegen steht die Aussage der DSO (Deutsche Stiftung Organtransplantation), die zunächst das Gleiche behauptet wie die Transplantationsmediziner, im nächsten Satz aber zur Optimierung des chirurgischen Eingriffs empfiehlt, dem Patienten Fentanyl zu verabreichen, das ist ein Schmerzmittel, 100-mal so stark wie ein Morphin.

Hirntote Patienten, die für eine Organspende benutzt werden sollen, versterben manchmal vor der Organentnahme. Sie werden wiederbelebt, denn nur die Entnahme von Organen bei beatmeten Patienten führt zu dem gewünschten Erfolg beim Empfänger. Die Beatmung eines potentiellen Organspenders wird erst nach der Organentnahme beendet.
Liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht verspüren Sie jetzt die gleichen Zweifel wie ich, dass Organspender Leichen, Verstorbene sind. Medizinische Experten weltweit äußern schon seit mehr als 40 Jahren ihre Zweifel daran, dass Hirntote Verstorbene sind. Ehemals überzeugte Anhänger der Hirntoddefinition, wie z. B. Prof. Shewmon, machten bei ihren eigenen Patienten, die nach allen Regeln der ärztlichen Kunst als hirntot definiert waren und nicht zur Organspende freigegeben wurden, Beobachtungen, die sie vom Hirntodkonzept als Tod des Menschen abbrachten. Ein hirntotes Kind wurde 18 Jahre als Hirntoter gepflegt. In dieser Zeit wuchs er weiter, und kam in die Pubertät. Andere Ärzte machen ähnliche Erfahrungen und berichteten 2009 in Rom davon, wie z. B. Prof. Paul Byrne, Neonatologe und Pädiater in Ohio.

Einhellig waren Juristen, Mediziner, Philosophen, Theologen der Meinung hier wird ein Verbrechen an der Menschheit begangen, denn der Hirntod sei weder ein wissenschaftlich belegbarer Begriff noch sei er wirklich der Tod. Die Definition nütze niemals dem Patienten, sondern immer nur anderen. Der hippokratische Eid sei also tödlich verletzt. Das Argument der guten Konsequenzen kann niemals den Tod anderer rechtfertigen.

Dr. Coimbra, ein Neurologe und Neurochirurg, der auch experimentell arbeitet, bestätigte die Aussagen der internationalen Wissenschaftler. Er bewies durch eine andere Behandlungsmethode der schwerst schädelhirn-verletzten Patienten, die er erstens unterkühlte, zweitens mit Hormonen behandelte, und bei denen er drittens auf den Apnoe-Test verzichtete, dass etwa 70 Prozent dieser so behandelten Patienten in ein normales Leben zurückkehrten. Meine Damen und Herren, das ist ungeheuerlich.

Der Mensch wurde durch die Hirntoderklärung 1968 in seiner schwächsten und schützenswertesten Situation, seinem Sterben, umdefiniert zu einem wehrlosen, und in einer bisher nie da gewesenen Weise ausbeutbaren Objekt. Sein bisher in einer zivilisierten Welt als selbstverständlich anerkanntes Recht auf sein eigenes ungestörtes und individuelles Sterben wurde umdefiniert in eine Pflicht zur Organspende. Der Mensch wurde per Definition aufgeteilt in totes Hirn mit lebenden Organen. Die Transplantationsmedizin vertritt ein inzwischen längst überholtes Menschenbild. Der Mensch wird heute als Leib-Seele-Geist-Einheit gesehen, die untrennbar miteinander verbunden ist. Es wäre ehrlicher, die Mediziner würden auch beim Hirntod von Hirnversagen sprechen, wie sie auch beim Ausfall der Nieren und des Herzens von Nierenversagen und Herzversagen sprechen.

Kritische Aspekte der Transplantationsmedizin

Die Transplantationsmedizin vollzieht einen Eingriff in die Natur, der beim heutigen Wissensstand um deren Fragilität fragwürdig scheint. Auf der einen Seite beklagen wir Aidspatienten, deren Immunsystem nicht mehr funktioniert, auf der anderen Seite wird das Immunsystem der Transplantierten gegen Null gefahren, um die natürlichen Abstoßungsreaktionen zu verhindern. Die Individualität jedes Menschen reicht bis in seine letzte Körperzelle und bleibt auch in einem transplantierten Organ vorhanden. Mit hohen Cortisongaben werden das fremde Organ und der Empfängerkörper gedopt, um die Natur zu betrügen. Die Folgen bleiben nicht aus. Die ständigen Cortisongaben schädigen auch die anderen Organe. Das transplantierte Organ bleibt, trotz Cortison, einer schleichenden Abstoßung unterworfen. Pilze, Viren und Bakterien, die in einem gesunden Körper von den körpereigenen Abwehrkräften bekämpft werden, können sich ungestört vermehren. Manch Transplantierter stirbt qualvoll an Infektionen, gegen die sich sein Körper nicht wehren darf, um das transplantierte Organ nicht abzustoßen. Der Tod ist um einen hohen Preis für die Transplantierten hinausgeschoben, die Währung ist auch hier Unmenschlichkeit. Spender wie Empfänger müssen darauf verzichten, einen der wichtigsten Grundprozesse ihres Menschseins zu durchleben, ihr eigenes Sterben. Der Transplantierte muss sich so auf sein Leben konzentrieren, dass er sich auf sein Sterben nicht mehr einrichten kann und übergangslos dem Tod gegenübersteht. Kassierer/Gewinner ist der Transplantationsmediziner, der seinem Traum, den Tod zu besiegen, einen wesentlichen Schritt näher gekommen ist.

Wie kommt es, dass wir so schwer begreifen, was sich hinter der Transplantationsmedizin verbirgt? Wie kommt es, dass wir uns auf Werbeveranstaltungen dazu überreden lassen, Organspendeausweise auszufüllen? Geht es doch um unseren eigenen Tod. Die Menschen, für die wir als Spender geworben werden, liegen bereits in den Krankenhäusern und ihr Überleben hängt davon ab, dass wir möglichst bald unser Leben beenden, um mit unseren gesunden Organen ihr Sterben aufzuhalten. Es geht um unseren eigenen Tod, um unsere Qualität des Sterbens, denn wir werden nicht als Empfänger umworben, sondern als Spender.

Die Antwort ist: Die Gesellschaft wird mit ihrer Angst vor dem Sterben so manipuliert, dass wir uns alle nur in der Rolle der Organempfänger sehen, aber nicht als Lieferant. Die Akzeptanz der Organspende beruht darauf, dass keiner mehr sterben will. Jeder hofft, auf Kosten eines anderen zu überleben Wir steuern auf die recyclebare Gesellschaft zu. Wir müssen endlich eigene Maßstäbe entwickeln und begründen, wenn wir nicht eines Tages in einer Welt leben wollen, in der Menschen zu Ersatzteillagern werden und die Medizin eine Reparaturwerkstatt ist. Was wir Organspendern zumuten dürfen, die wir brutal in ihrem Sterbeprozess anhalten und ausweiden, darüber muss ein Meinungsbildungsprozess in Gang kommen und letztlich die Gesellschaft entscheiden. Die Organspende ist ein Problem, dem wir uns alle stellen müssen, zu dem wir eine Einstellung finden müssen auf Grund von Wissen. Dann kann sich daraus auch unser Gewissen bilden.

Von den Transplantationsmedizinern als Segen gefeiert, zwingt uns die Organübertragung eine andere Sicht vom Menschen auf. Der Mensch ist nicht mehr in seiner Ganzheit und Individualität gefragt, sondern als Recyclingobjekt, als Lieferant von Ware, die er zu Leb- oder Sterbenszeit abgibt.

In der Dritten Welt ist Organhandel ein Tagesgeschäft. Kinder werden zum Zwecke der Organentnahme gezeugt und umgebracht. Menschen werden von der Straße weggefangen und als Organspender gegen ihren Willen oder ohne ihr Wissen missbraucht. Leichen, denen Organe fehlen, werden auf Müllhalden gefunden. Seit Jahren können wir so etwas in der Zeitung lesen. Wir vermeiden es, einen Zusammenhang zu unserem zivilisierten Europa zu sehen. Doch der Bedarf hier bei uns schafft überhaupt erst die Notwendigkeit, Menschen, wo auch immer auf der Welt sie leben, Organe zu entnehmen. Immer sind an der Explantation hoch ausgebildete Mediziner beteiligt und es bedarf eines gewaltigen technischen Apparates, um sie durchzuführen. Organe werden nicht im Hinterhof entnommen.

Die Grundangst des Menschen vor jeder Veränderung, besonders dem Tod, wächst mit der Möglichkeit, dem Sterben ausweichen zu können. So wie im Märchen der Arzt nur schnell das Bett umdrehen muss, kann heute die Organtransplantation die letzte Möglichkeit sein, dem Tod von der Schippe zu hüpfen. Der Anspruch der Gesellschaft, der an meiner Haut endete, reicht jetzt bis in die tiefsten Winkel meines Körpers. Als Träger einer Menge verwertbarer Organe werde ich zur begehrten Ware.
Waren unterliegen den Regeln des Angebotes und der Nachfrage.

Besonders begehrte Objekte, wie Organe, sind knapp. Die Transplantationsmedizin muss sich ständig nach neuen Quellen umsehen. Sie befindet sich in der bitteren Situation, dass Träger von Organen zwar im Überfluss vorhanden sind, sie aber nicht so frei darüber verfügen kann, wie sie möchte und müsste, um den Bedarf zu befriedigen. Immer wieder gibt es Vorstöße wie z. B. das „Recht des Staates auf die postmortale Organspende“ oder „die Pflicht zur Organspende“. Seit Jahren versucht die Transplantationsmedizin den Gesetzgeber dazu zu bewegen, die erweiterte Zustimmungsregelung umzuwandeln in die Widerspruchslösung, was heißt: der Mediziner darf Organe entnehmen ohne zu fragen. Zur Zeit diskutiert der Gesetzgeber darüber, ob man nicht jeden einzelnen Bürger zu einer „Erklärungslösung“ bewegen darf.

Liebe Leserin, lieber Leser, Sie wissen hoffentlich, dass es schon innerhalb Europas ganz unterschiedliche Transplantationsgesetze gibt, das heißt für sie, wenn sie im Ausland verunglücken, fallen Sie unter die Gesetze dieses Landes. Verunfallen Sie z. B. tödlich in Österreich und haben sich nicht im nationalen Widerspruchregister eintragen lassen, sind Sie nach dem Gesetz automatisch Organspender.

Die Transplantationsmediziner und Organempfänger unterstellen der Gesellschaft eine allgemeine Akzeptanz der Organspende und fordern den Zugriff auf jeden Hirntoten. Die Ressourcen wären enorm. Nach Bedarf könnte man in den „Pool“ greifen und das passende Organ herausfischen.

Es sind mehr als zwei Jahrzehnte seit dem Tod meines Sohnes vergangen. Ich habe eine lange Zeit gebraucht, um einen eigenen Standpunkt zur Transplantationsmedizin zu entwickeln. Ich weiß, dass ich weder Organspender sein werde noch fremde Organe annehmen möchte.

Als Christ werde ich in einer Beziehung zu Gott geboren, lebe und beende mein Leben in der Beziehung zu Gott. Das gilt für den Gesunden wie für den Kranken. Das gilt aber nicht in der horizontalen Beziehung, in den Verantwortlichkeiten und Verbindlichkeiten von Mensch zu Mensch.

Der Kranke ist in der Beziehung zu Gott sicher aufgehoben, wenn er es denn zulässt. Akzeptiert er die Verbindung zur Transplantationsmedizin, wird eine Lebensgier entfacht, die zur Bedrohung für andere werden kann und der eigene Tod wird damit aus den Augen verloren.

Mir wurde deutlich, dass nicht Überleben unser Ziel ist, sondern das Aufgreifen von Lebensmöglichkeiten, die sich auf dem Bogen von der Geburt bis zum Tod bieten. Das Leid um Sterben und Tod meines Sohnes hat mir bewusst gemacht, wie viel Erfahrungsmöglichkeiten die Mediziner uns genommen haben, wie viele Türen uns die hochtechnisierte Medizin geschlossen hat. Sterben findet dahinter statt und ist so unbekannt geworden, dass die Angst vor diesem Grundprozess des Menschseins ins Unerträgliche rückt und wir mithelfen, diese Türen zuzuhalten.
Auch ich habe mich so verhalten. Den Tod meines Vaters, der nach einem Autounfall starb, hatte ich verdrängt und auch den Tod von anderen Angehörigen und Freunden. Durch den Tod meines Sohnes rückten sie alle wieder in mein Bewusstsein. Es war ein langwieriger Prozess, zu begreifen, dass Sterben etwas Alltägliches ist, dass der Tod die Krönung des Lebens ist.
Sterben, ein Grundprozess des Lebens, findet nicht mehr in der Familie statt und ist daher für uns nicht mehr erlebbar. Wir begleiten Sterbende nicht mehr auf der letzten Strecke ihres Lebens. Wir lassen uns jede Chance entgehen, dieses Fremde mitzuerleben. Wir haben das Sterben an Krankenhäuser oder andere Institutionen abgegeben. Das Altern findet in speziellen Häusern statt. Tote werden an Bestattungsinstitute weitergeleitet.
Nichts mehr haben wir von den Ausklängen des Lebens in Händen behalten. Wie sollen wir da Sterben und Tod begreifen. Wie können wir reif werden zum Tod, wenn wir uns zunehmend diesem Erleben verschließen?
Wir lassen den Tod zum Feind des Lebens werden, dem man aus dem Wege gehen muss, dem man ein Schnippchen schlagen muss. Der Tod als Freund am Ende eines erfüllten Lebens ist uns verlorengegangen. Die Angst vor dem Sterben, wie vor jedem neuen Schritt im Leben, ist ins Irrationale abgeglitten.

Meine Tante brauchte für ihr bewusstes Sterben 24 Stunden. Meine Schwiegermutter brauchte viele Monate, um endlich den Tod zu akzeptieren Meine Mutter entschied im Alter von 93 Jahren, dass sie nun genug gelebt hatte. Sie verweigerte erst die Nahrung, später auch die Flüssigkeitsaufnahme und brauchte für ihr Sterben fünf Wochen. Meine Schwiegermutter brauchte viele Monate, um den Tod zu akzeptieren. Sterben ist ein sehr lebendiger Prozess. Auch hier kann man noch lachen und scherzen, und für die begleitenden Angehörigen besteht die Chance, mit dem Sterbenden schon einmal an das andere Ufer zu schauen. Es ist faszinierend, was Sterbende zu erzählen haben und wie wenig angstmachend es ist, wenn man diesen Prozess akzeptieren kann. Für mich ist die Begleitung der letzten Strecke eines Lebens zum Schlüsselerlebnis geworden. Der Sterbeprozess führt einen Menschen, wie eine Schleuse ein Schiff, auf ein anderes Niveau, wo es gefahrlos in höherem oder tieferem Wasser abgesetzt wird. Das Schleusen mag lang oder kurz dauern, nie stürzt ein Schiff übergangslos ab. Wie ein Schiff eine Schleuse, so braucht der Mensch sein Sterben, um gefahrlos und angstfrei in neue Gewässer gelangen zu können.

Mir ist deutlich geworden, welch zutiefst menschlicher Prozess das Sterben ist. Die Angst vor dem Leben, vor neuen Erfahrungen, verdammt uns zur Bewegungslosigkeit. Das sind die schmerzlichen Erfahrungen, die uns Stillstand und Tod mitten im Leben bringen.

Im Laufe der Jahre bin ich oft gefragt worden, warum ich nicht endlich aufhöre, nachzuforschen, warum ich nicht endlich den Medizinern und mir Ruhe gebe. Ich habe oft genug Lust dazu gehabt, alles hinzuwerfen, denn sich mit der Transplantationsmedizin auseinanderzusetzen, bedeutet das Eintauchen in einen gefährlichen Strudel von Macht, Größenwahn und Lebensgier. Ich habe oft Angst gehabt, wenn ich vor einer Gruppe von Menschen gestanden und meine Informationen weitergegeben habe. Die Androhung, mir etwas zuleide zu tun, habe ich sehr ernst genommen. Sie hat mich in einen Konflikt gestürzt: Welchen Preis bin ich bereit zu zahlen, inwieweit bin ich mitbeteiligt und unterstütze die Transplantationsmedizin, wenn ich ihr nicht mit meinem Wissen entgegentrete.

Die Transplantierten haben mir vorgeworfen, falsche Informationen weiterzugeben und damit ihr Leben aufs Spiel zu setzen. Hass auf Lebende, die dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen sind, wäre mein Motiv, weil es meinem Sohn nicht vergönnt war, zu überleben. Ich sehe das nicht so. Ich sehe eine Verpflichtung meinem verstorbenen Sohn gegenüber, dessen Tod nicht den Stellenwert eines überfahrenen Kaninchens hat, und der nun, weil er tot ist, nicht mehr zählt. Ich sehe auch eine Verpflichtung den Lebenden gegenüber, deren Tod mich immer wieder in die gleiche Situation der Frage nach der Organentnahme führen kann. Die Entscheidung, ja oder nein zur Organentnahme, gefällt nach umfassenden Informationen, kann immer nur eine ganz persönliche sein, aber sie muss dann standhalten, wenn die Organentnahme beginnt, denn dann ist keine Korrektur mehr möglich.

Verliere ich wirklich nicht die Nächstenliebe aus den Augen? Wird sich nicht doch meine Einstellung zu Krankheit und Tod ändern, wenn mir mit einem Organ geholfen werden könnte? Was würde ich zum Beispiel tun, wenn einem meiner Kinder mit einer Organspende „geholfen“ werden könnte? Würde ich denn wenigstens ein Organ von mir hergeben? Diese Fragen werden mir immer wieder gestellt. Die Antworten lauten immer „nein“. Ich liebe meine Kinder, meine Familie, wie jede Mutter und Frau es tut. Brauchten meine Kinder ein Organ, dann fielen mir die Organempfänger ein, die ich im Laufe der Jahre kennen gelernt habe. Mit einem unsichtbaren Band „ein Leben lang“ an einen Transplantationsmediziner gekettet zu sein, macht unfrei, abhängig, erschreckt mich. Die vielen Nebenwirkungen, die auftreten durch die Einnahme von Medikamenten, die die noch funktionierenden Organe des Körpers schädigen, lehne ich ab. So ist zum Beispiel die Gefahr an Hautkrebs zu erkranken 80- bis 800-mal größer als für den normalen Menschen. Es gibt Organempfänger, die ein Leben führen, das sie für sich als lebenswert empfinden. Gott sei Dank! Das sind die, die sie bei Fernsehaufzeichnungen erleben. Dagegen stehen die vielen Organempfänger, deren Organe abgestoßen werden, die retransplantiert werden müssen, einmal, zweimal, dreimal und die vielen Transplantierten, die eine zweite Identität in sich verspüren, ein Problem besonders von Herztransplantierten. Die Selbstmordrate ist bei diesen Menschen sehr hoch.

So ein Leben entspricht uns und unserer Lebensweise nicht. Ich fühle mich auch nicht als Ersatzteillager für meine Kinder. In ihrem Werdungsprozess, habe ich meinen Körper mit ihnen geteilt, später mein Bett, meine Nahrung. Heute teile ich mein Geld und manchmal meine Kleidung mit ihnen. Mein Mann und ich haben jetzt noch fünf Kinder. Im Extremfall hätte ich eine Niere, ein Stück meiner Leber und vielleicht zwei Hornhäute abzugeben. So verstehe ich aber meine Aufgabe und Pflicht als Mutter nicht. Immer würde ich sie auf Krankheitswegen begleiten und sie unterstützen, bis zum Tode.

Könnte ich wenigstens eine Niere abgeben, denn da hört man doch viel Positives? Nein, auch das nicht, ich halte das Leben eines Dialysepatienten nicht für leicht, aber ich beneide auch keinen Nierentransplantierten, der voller Pilzinfektionen steckt.

Der Tod meines Sohnes hat mich in eine tiefe Krise geführt. Damals glaubte ich, dass auch für mich das Leben vorbei sei. Ich fühlte mich gefangen in tiefster Dunkelheit, bewegungslos. In dieser Zeit tiefster Bedrängnis habe ich mich ein einziges Mal so umfassend gehalten und geborgen gefühlt von einer Kraft, die so unendlich war, dass ich sie in Notzeiten immer noch fühlen kann. Sie wurde zur Energiequelle, die mich wieder hinausführte ins Leben.

Gleichzeitig erlebte ich die Grenzen der Realität wie einen Schleier, der sich bewegte und ab und zu einen Blick in das Dahinter zuließ. Mit den Erfahrungen und Begegnungen hinter diesem Schleier und der Verankerung dieses Wissens in mein Leben und in die Realität, habe ich für mich eine neue Lebensdimension gewonnen, die mich auch den Tod meines Sohnes anders sehen lässt. Diese 15 Jahre Leben, die er nur hatte, leben in mir und mit mir, sie sind für mich unsterblich geworden. Sie tun mir gut und ich erinnere mich gerne daran.

Leben, Sterben und Tod stehen für mich jetzt zusammen und eröffnen mir eine neue Sichtweise. Der Tod lauert nicht mehr am Ende meines Lebens wie eine Falle, der ich ausweichen muss. Weil er nun neben mir steht, ist jeder Tag ein neues Geschenk für mich, das ich in mein Lebensgefäß hineintun kann bis es eines Tages überläuft und sich in neue Bahnen ergießt.

Die einzige Alternative zur Transplantationsmedizin für Spender und Empfänger von Organen, für jeden von uns, ist die Akzeptanz des Sterbens. Ich habe gelernt, dass die Lebensqualität eines Menschen, der auf ein Organ verzichtet und sich auf das Sterben einstellt, die Lebensqualität eines Gesunden übertreffen kann. Das Ziel meiner Bemühungen, das Sterben meines Sohnes zu begreifen, habe ich erreicht. Es ist ein Alptraum, mit dem ich leben lernen musste. Ich habe das Vertrauen verloren, das ich der Transplantationsmedizin gegenüber empfand, aber ich habe Vorstellungen zu meinem eigenen Sterben gewonnen. Dafür bin ich dankbar.

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Fliegenpilze und andere Antidepressiva 4.75/5 (8)

von Sputnik News

Fliegenpilz. Symbolbild

Das rote Kostüm des Weihnachtsmanns hat auch etwas mit dem Aussehen von Fliegenpilzen zu tun. Sibirische Schamanen brauten aus den Pilzhüten ein Getränk, um sich selbst und ihre „Gemeinde“ in tiefen Trance zu versetzen. Britische Forscher haben eine ähnliche Verwendung für die rotweißen Giftpilze gefunden.

Auch den Indianern war die Wirkung der „magischen“ Pilze wohlvertraut, schreibt am Mittwoch die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“. Die amerikanischen Ureinwohner teilten ihr Wissen mit den Kolonisatoren aus Europa. Sehr viel später wurde aus den Fliegenpilzen dann Psilocybin gewonnen – ein Rauschgift, das jedoch, so die Zeitung, sanfter wirkt als das grobe LSD.

Jedenfalls haben Forscher vom Imperial College in London jetzt an 20 Versuchspersonen gezeigt, dass Psilocybin die Gehirnaktivität von Depressionskranken resetten kann, berichtet die Zeitung unter Verweis auf das Fachblatt „Scientific Reports“.

Demnach haben die Wissenschaftler mithilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) festgestellt, welche Hirnregionen bei den depressiven Patienten nach der Einnahme des Rauschgifts aktiviert wurden. Verwendet wurde dabei laut dem Blatt hochreines Psilocybin, dessen Synthese den Wissenschaftlern der Friedrich-Schiller-Universität in Jena gelungen war.

Der Wirkstoff wurde den Versuchsteilnehmern mit schweren Depressionserkrankungen in wöchentlichem Abstand verabreicht. Ihre Gehirne wurden vor und nach der Einnahme des Präparats gescannt. Außerdem füllten die Probanden detaillierte Fragebögen zu ihrem Befinden aus, so die Zeitung.

Die MRT-Untersuchung ergab laut dem Blatt ganz klar, dass die Blutversorgung der Amygdala nach der Einnahme des Psilocybins deutlich zurückgeht. Diese Hirnregion gilt als unser Angstzentrum, ist jedoch auch für weitere Emotionen und Reaktionen auf die Umgebung zuständig.

Zu ihrer großen Überraschung entdeckten die Wissenschaftler auch, dass bestimmte neuronale Verbindungen, die bei Depressionskranken sonst sehr aktiv waren, nach der Einnahme des Rauschgifts stabilisiert wurden. Bis zu fünf Wochen hielt dieser Effekt bei manchen Probanden an, so das Blatt.

Trotz dieses vielversprechenden Versuchsergebnisses warnen die Wissenschaftler laut der Zeitung jedoch vor der Einnahme von Psilocybin: Künftig werde dieses Rauschgift starke Antidepressiva ersetzen, doch es stehe überhaupt noch nicht fest, ob dieser Wirkstoff für alle Depressionskranken geeignet ist.

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Der Honigmann

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Curcuma ist wirksamer als Medikamente 5/5 (9)

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Curcuma ist die gelbe Wurzel aus dem tropischen Asien, die gemahlen dem bekannten Currygewürz seine gelbe Farbe gibt. Curcuma ist jedoch viel mehr als ein Gewürz.

Curcuma ist ein Heilmittel mit herausragender Wirkung. So weiss man beispielsweise, dass Curcuma stark entzündungshemmend wirkt, dass es vor Krebs schützt, das Gehirn gesund hält, bei der Ausleitung von Quecksilber hilft und die Leber heilt.

Inzwischen hat man in verschiedenen Studien festgestellt, dass Curcuma mindestens genauso gut, wenn nicht gar besser wirkt als so manche Medikamente – und zwar ohne schädliche Nebenwirkungen zu haben (Kurkuma schockt die Pharmaindustrie).

Curcuma gegen Depressionen

Imipramin und Fluoxetin sind zwei weltbekannte Antidepressiva, die auch bei Panikattacken, Zwangs- und Angststörungen eingesetzt werden. Die Nebenwirkungen dieser Antidepressiva sind jedoch enorm.

Im Jahr 2014 führten indische Forscher eine Studie durch, in der sie die Wirkung von Curcuma mit der Wirkung von Fluoxetin bei Depressionen verglichen hatten.

60 Patienten mit diagnostizierter Depression erhielten sechs Wochen lang entweder täglich 20 mg Fluoxetin, 1000 mg Curcumin oder eine Kombination von beiden. Am besten ging es den Patienten, die beide Mittel genommen hatten. Interessant jedoch war, dass es jenen, die nur Curcuma genommen hatten, genauso gut ging wie den Patienten, die nur Fluoxetin bekommen hatten.

Curcuma als Blutverdünner

Zur Blutverdünnung wird gerne Aspirin verordnet. Einige Studien aber weisen darauf hin, dass Curcuma mindestens ebenso gut wirkt. Während aber Aspirin langfristig zu inneren Blutungen im Magen-Darm-Bereich führen kann, besteht diese Gefahr bei Curcuma nicht.

Curcuma bei Diabetes

Curcuma kann – wie oben erwähnt – bei Diabetes oder auch der Vorstufe von Diabetes hilfreich sein. In einer Studie aus 2009 zeigte sich sogar, dass Curcumin bei manchen Wirkmechanismen das 400 bis 100.000fache Potential von Metformin aufweist.

Metformin ist ein Medikament, das man häufig bei Diabetes verschrieben bekommt. Es hemmt die Zuckeraufnahme aus dem Darm und auch die Glucoseneubildung in der Leber.

Curcumin soll auf ganz ähnliche Weise den Blutzuckerspiegel senken können. Auch weiss man, dass Curcumin die langfristigen Folgeerkrankungen des Diabetes bessern kann.

Curcuma für gesunde Blutgefässe

Ein chronisch erhöhter Blutzuckerspiegel – wie er bei Diabetes Typ 2 vorkommen kann – führt beispielsweise zu verstärktem oxidativem Stress im Körper, der nun wiederum die Blutgefässwände angreift. Jetzt können sich dort leichter Ablagerungen und somit eine Arteriosklerose bilden. Das Herzinfarktrisiko steigt.

Da Patienten mit dieser Problematik häufig auch einen erhöhten Cholesterinspiegel haben, erhalten sie nicht selten Statine(Cholesterinsenker). Diese sollen nicht nur den Cholesterinspiegel senken, sondern sich auch positiv auf den Zustand der Blutgefässwände auswirken und somit das Arterioskleroserisiko reduzieren bzw. dazu führen, dass sich nicht noch mehr Ablagerungen an den Blutgefässwänden bilden.

Gesunde Blutgefässwände sind übrigens das A und O, wenn es um ein gesundes Herz-Kreislauf-System geht. Die Gesamtheit aller Blutgefässwände wird Gefässendothel genannt. Ist das Gefässendothel gesund, verhindert es höchstpersönlich die Verklumpung der Blutplättchen, gibt höchstpersönlich entzündungshemmende Stoffe ab, erweitert höchstpersönlich die Gefässe und bekämpft ebenfalls höchstpersönlich aufkommenden oxidativen Stress.

Liegen jedoch erst einmal Schäden am Gefässendothel vor, dann fehlt ein grosser Teil des körpereigenen Kreislaufschutzes und Herz-Kreislauferkrankungen treten ein.

Wenn Statine das Gefässendothel nun positiv beeinflussen können, dann ist das natürlich wunderbar. Problematisch ist nur, dass Statine auch enorme Nebenwirkungen haben können: Muskelschwäche, Augenprobleme, Leber- und Nierenschäden und sogar ein erhöhtes Parkinsonrisiko.

Warum sollte man diese Nebenwirkungen in Kauf nehmen, wenn es möglicherweise einen den Statinen ebenbürtigen Gefässendothelschützer gibt, nämlich das Curcuma. Curcuma schützt zudem die Augen und die Leber, während diese Organe von den Statinen angegriffen werden.

Im Jahr 2008 erhielten zur Überprüfung dieser Angelegenheit 72 Diabetiker (Typ 2) acht Wochen lang entweder zweimal täglich Curcumin (je 150 mg), Atorvastatin (10 mg einmal täglich) oder ein Placebo.

Zu Beginn der Studie war der Gefässzustand aller Patienten gleich schlecht. Nach acht Wochen jedoch verbesserte sich die Situation gravierend – nur nicht in der Placebogruppe. In den Statin- und Curcumagruppen jedoch nahmen die Entzündungsmarker ab und auch der Malondialdehydspiegel (ein Biomarker für oxidativen Stress) sank.

Der Effekt von Curcuma – so die Forscher – war vergleichbar mit jenem des eingesetzten Statins (Atorvastatin). Atorvastatin gehört zu den stärksten verfügbaren Statinen.

Curcuma bei chronisch entzündlichen Erkrankungen

Die entzündungshemmende Wirkung ist die bekannteste Wirkung von Curcuma. Es wird sogar vermutet, dass Curcuma eine so starke entzündungshemmende Wirkung hat, dass es in manchen Fällen genauso wirksam wie Corticosteroide sein kann. Letztere werden häufig bei chronisch entzündlichen Erkrankungen wie Asthma oder auch bei Autoimmunerkrankungen wie z. B. Lupus eingesetzt.

Corticosteroide können insbesondere bei der langfristigen Anwendung unangenehme Nebenwirkungen haben, wie z. B. eine Immunschwäche oder erhöhten Blutzuckerspiegel mit sich bringen. Curcuma hingegen stärkt das Immunsystem und reguliert den Blutzuckerspiegel.

Curcuma statt Medikamente?

Natürlich nehmen Sie jetzt statt Ihrer Medikamente nicht einfach Curcuma. Wenn Sie jedoch noch keine Medikamente nehmen, aber bereits von Ihrem Arzt erste Hinweise auf z. B. beginnenden Diabetes oder Herz-Kreislauf-Probleme bekommen haben, sprechen Sie ihn auf Curcuma an.

Es ist durchaus möglich, dass Sie gar nicht erst Medikamente nehmen müssen, sondern erst einmal einige Wochen lang Curcuma einnehmen können.

Wenn Sie bereits Arzneimittel einnehmen, können Sie ebenfalls mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker sprechen, ob Sie nicht begleitend Curcuma einnehmen können. Dieses kann oft nicht nur die Wirkung des Medikaments verbessern, sondern häufig auch mögliche Nebenwirkungen reduzieren.

Im Laufe der Zeit kann es überdies sein, dass Sie Ihre Medikamente absetzen oder wenigstens die Dosis reduzieren können (Medizinskandale: Graue Vorzeit vs. schwarze Neuzeit der Medizin).

Wenn Sie Curcuma einnehmen, dann ist es sinnvoll, Kapseln mit Curcumin – dem konzentrierten Wirkstoff aus Curcuma – einzusetzen. Diese sind wirksamer als das Curcumapulver.

Zusätzlich können Sie jederzeit Curcuma in Ihren Alltag einbauen und viele köstliche Gerichte und Getränke damit verfeinern.

Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Kurkuma: Die heilende Kraft der Zauberknolle

Die Medizinmafia: Wie man ihr lebendig entrinnt und sich Gesundheit und Wohlstand zurückerwirbt

Das Keto-Prinzip: Ketogen ernähren mit Kokosöl und Fett: Starke Schilddrüse – gesunder Stoffwechsel – dauerhafte Gewichtsabnahme

Quellen: PublicDomain/zentrum-der-gesundheit.de am 18.11.2017

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Der Honigmann

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Wasserstoffperoxid – Ein vergessenes Heilmittel – zur Erinnerung 5/5 (4)

Vor mehr als 130 Jahren wurde eine einfache und wirksame Substanz in die Therapie eingeführt, die besondere Eigenschaften bot: Sie wirkt desodorierend und desinfizierend, beschleunigt die Wundheilung, tötet nachhaltig Viren (!), Bakterien, Pilze und Sporen ab und zerfällt dabei in zwei harmlose Substanzen: Wasser und Sauerstoff.

Diese Substanz, Wasserstoffperoxid, führt weder zu Allergien noch Resistenzen und wurde früher erfolgreich bei vielen Krankheitsbildern eingesetzt, was auch wissenschaftlich dokumentiert ist. Doch ist diese Substanz heute weitgehend ist in Vergessenheit geraten.

Vielleicht ist sie „zu billig“ – auch heute nur etwa 3 Euro pro Liter in der Apotheke – oder es lassen sich nicht genügend Forschungsgelder dafür „locker machen“.

Der Chemiker und Fachmann auf diesem Gebiet, Dr. habil Jochen Gartz, erläutert, wie Wasserstoffperoxid wirkt, wo man es überall einsetzen kann – medizinisch, kosmetisch, zum Waschen und Bleichen. Und er weist auf Forschungen hin, dass Strahlentherapie bei Hautkrebs wirksamer und schonender eingesetzt werden kann, wenn die Haut vorher mit Wasserstoffperoxid „vorbehandelt“ wird.

https://brd-schwindel.org/wasserstoffperoxid-ein-vergessenes-heilmittel/

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Der Honigmann

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Das CHANI-Projekt: Computergestützte Kommunikation mit anderen Welten 4.56/5 (9)

von aikos2309

1994 stellten Forscher an einem geheimen Teilchenbeschleuniger in Afrika den Kontakt zu einer Wesenheit aus einem Paralleluniversum her. Fünf Jahre lang erhielten sie Botschaften und Vorhersagen, die für die Menschheit von herausragender Bedeutung sein könnten.

Im Oktober 1999 nahmen Techniker eine Reihe von Software- und Hardware-Aktualisierungen an Geräten und Computernetzwerken des Teilchenbeschleunigers vor. Das geschah in der Absicht, die Infrastruktur des Systems für die Wende zum Jahr 2000 vorzubereiten.

Bald sollte sich herausstellen, dass sich die Aktualisierungen, die auf Konformität für das Jahr 2000 abzielten, unmittelbar auf das CHANI-Forschungsprojekt auswirkten.

Am 14. November 1999 ging der Kontakt zu der Wesenheit, der über einen Zeitraum von fünf Jahren kontinuierlich und auf täglicher Basis stattgefunden hatte, verloren. Monate vergingen mit dem Versuch, den Kontakt wiederherzustellen. Es sollte nicht gelingen, und im April 2000 wurden die Untersuchungen im Rahmen des CHANI-Projekts eingestellt.

Ich muss an dieser Stelle anmerken, dass ich nicht zum Kreis der glücklichen Forscher zählte, die von Anfang an mit dem Projekt befasst waren oder die CHANI-Anlage benutzten.

Doch ich bin äußerst dankbar, dass mir diese überwältigenden, machtvollen Informationen zuteil wurden, die mein Weltbild veränderten. In meinem Denken fand ein Paradigmenwechsel statt, der sich als dauerhaft herausstellen sollte (CERN: Physiker haben eine nukleare Reaktion entdeckt, die sie erst geheimhalten wollten – wegen ihrer Zerstörungskraft).

CHANI und „Channelling“ über den Computer

Was das CHANI-Projekt von anderen Channelling-Methoden oder Techniken unterschied und einzigartig machte, war der Umstand, dass die Forscher zu keiner Zeit einen menschlichen „Channel“ heranzogen. Damit konnten sie Emotionen, Gefühle und Deutungen eliminieren, die ein menschlicher Channel mit sich gebracht hätte.

Das Übermittlungsmedium war rein, ausgerichtet und zielorientiert; es gab keine Verzerrungen, Beeinflussungen oder Vermischungen durch menschliche Stimmungsschwankungen oder Störungen durch das Unterbewusstsein eines menschlichen Probanden mit allen möglichen unterdrückten Emotionen, Erinnerungen oder psychischen Traumata. Die menschliche Vorstellungskraft war als Faktor wirksam aus den Kalkulationen und Ergebnissen verbannt worden.

Das genaue Verfahren, wie die Worte mit Hilfe der CHANI-Anlage erfasst, auf dem Bildschirm sichtbar gemacht und reproduziert wurden, unterliegt noch immer der Geheimhaltung. Meines Wissens war dies der erste dokumentierte Fall, in dem eine Maschine, ein Gerät oder Computer erfolgreich dazu benutzt wurde, um über einen längeren Zeitraum mit einem anderen Wesen oder einer Wesenheit in Kontakt zu treten, sich auszutauschen und Mitteilungen zu übermitteln.

Die Forscher stellten nur zu einer einzigen Wesenheit Kontakt her. Die Existenz der Wesenheit wurde durch Methoden bestätigt, die noch immer höchster Geheimhaltung unterliegen und über die ich deshalb keine Angaben machen kann.

Die Wesenheit und die Menschheit

Die Wesenheit erklärte den Forschern ausführlich, dass der Kontakt hergestellt wurde, weil sie als eine Art „Student“ von den Ältesten die Erlaubnis erhalten hatte, mit uns zu interagieren, uns zu beobachten, uns zu studieren und von uns zu lernen.

Die Wesenheit teilte mit, dass wir (hier auf der Erde) und unser gesamtes Sonnensystem nach Angaben ihrer Ältesten quer über „ihrem“ Paralleluniversum lag. Sie berichtete ferner, dass wir nicht die einzige Rasse seien, die einen solchen Kreuzungs- oder Verschmelzungspunkt erreichte, sondern dass sie auch andere außerirdische Rassen von anderen Planeten unseres Sonnensystems sehen könnten.

Unsere Wesenheit hatte speziell die Aufgabe, uns (Menschen und die Erde) zu studieren, während andere Studenten andere Rassen und Planeten, die mit ihrem Planeten und Sonnensystem in Kontakt traten, studieren sollten. Es handelte sich nicht nur um ein Verschmelzen oder Kollidieren mit unserer irdischen Realität, vielmehr traf unser gesamtes Sonnensystem mit der Realität eines anderen, „parallelen“ Sonnensystems zusammen.

Wir Menschen (mit etwas Unterstützung und Technologie von Außerirdischen) waren es gewesen, die „mit dunkler Materie und Portalen“ herumgespielt hatten, und als Folge davon wurde unser gesamtes Sonnensystem für „ihr“ Universum sichtbar und wahrnehmbar.

Um das oben Ausgeführte in die richtige Perspektive zu setzen, sei erwähnt, dass unsere Forscher das Wort „Student“ verwendeten, um die Handlungen der Wesenheit zu beschreiben. Es machte den Eindruck, als nähme die Wesenheit an einem Magister-Studiengang teil, ähnlich wie irdische Studenten sich auf ihren Doktortitel vorbereiten.

Die Ältesten konnten sehen, wie unser gesamtes Sonnensystem in ihre Realität überwechselte. Deshalb nahmen sie ein eigenes Forschungsprogramm in Angriff, um uns und unsere Geschichte zu studieren, damit die Ältesten ihre Zivilisation auf unsere Ankunft bzw. das Verschmelzen vorbereiten konnten. Die Wesenheit stellte also Erkundigungen über uns an.

Um den Forschern einen Zeitrahmen vermitteln zu können, wann die Verschmelzung oder das Zusammentreffen der Realitäten zu erwarten wäre, traf die Wesenheit „Vorhersagen“. Diese dienten als Indikatoren für den erwarteten Zeitpunkt. Die Fähigkeiten der Wesenheit und die Genauigkeit ihrer Angaben enthüllten sich den Forschern durch die Vorhersagen und Indikatoren, die im Laufe der fünfjährigen Laufzeit des CHANI-Projekts übermittelt wurden (diese sind noch immer geheim).

Die Vorhersagen kamen nicht alle auf einmal, sondern erfolgten verteilt über die Laufzeit des Forschungsprojekts. Obwohl die Wesenheit im „Jetzt“ war, konnte sie mit ständiger Unterstützung der Ältesten Ereignisse auf unserer Zeitlinie sehen, die sie den Forschern mitteilte.

Einige betrafen das Ereignis eines kosmischen Überschallknalls und Veränderungen auf Sonne und Jupiter. Alle diese Vorhersagen sollten als Meilensteine / Indikatoren dienen, um den Zeitpunkt (das Verschmelzungsjahr) feststellen zu können, zu dem das große Ereignis (die Verbindung) stattfinden würde.

Enthüllungen durch Rubicon

Gegen Ende 2005 wurden die Akten des CHANI-Projekts der Rubicon-Abteilung zur Projektbekanntgabe übergeben. Wie der Name schon andeutet, beschäftigte sich Rubicon mit Informationen, von denen angenommen wurde, dass sie „einen Punkt ohne Wiederkehr“ erreicht hatten.

Die Abteilung Rubicon bestand aus einer Reihe von „unzufriedenen“ Mitgliedern der oberen Führungsriege der RA-Gemeinschaft, die entschieden, dass bestimmte Informationen bekannt gegeben und einige Samen ausgestreut werden sollten, um die Reaktion der Öffentlichkeit zu messen und zu erforschen.

Damit sollte der Weg freigemacht und die Grundlagen gelegt werden, damit sie, wann immer es „ihnen“ passte, umfassende Enthüllung über ein bestimmtes Thema über alle möglichen Kanäle bekanntgeben konnten. Wann immer öffentliche Interaktion gefragt war, wurden Informationen preisgegeben.

Rubicon war und ist damit befasst, in kontrollierter Weise und mit Genehmigung von oben geheime Informationen für den „öffentlichen Gebrauch“ über verschiedene Plattformen und Medien bekannt zu geben. Zu diesen Plattformen zählen zum Beispiel Internet-Diskussionsforen. Eine andere Methode ist es, anonyme Briefe zu schreiben oder anonyme Telefonanrufe zu tätigen oder auch ausgewählte Einzelpersonen oder Gruppen unter falscher Legitimation und vorgetäuschter Absenderadresse zu kontaktieren.

Sobald die Informationen und geheimen Mitteilungen veröffentlicht sind, werden die Reaktionen der Öffentlichkeit oder der Einzelpersonen oder Gruppen aufgezeichnet, überwacht und analysiert. Je nach Echo werden weitere Informationen im Rahmen einer stufenweisen, genau synchronisierten Vorgehensweise preisgegeben, die sich an Verhalten, Wahrnehmung und Reaktionen der Öffentlichkeit orientiert.

Werden die Reaktionen der Öffentlichkeit, von Einzelpersonen oder Gruppen als „ungünstig“ eingestuft, wird das Projekt auf Eis gelegt, für eine spätere Veröffentlichung zurückgestellt oder gänzlich aufgegeben. Mitunter ist es notwendig, Informationen zurückzuziehen, umzuleiten oder zu leugnen und sie dann ein wenig länger wachsen und sprießen zu lassen, ehe ein erneuter Kontakt mit den betreffenden Personen oder Gruppen angestrengt und die Informationen erneut platziert oder gestreut werden.

Wer bin ich?

Ich gehörte zu den „Enthüllern“ der Rubicon-Abteilung. Je nach Auftrag hatte ich die Rolle eines Beobachters, Wächters, Reporters, Ermittlers, Lehrers oder Analytikers zu spielen; in den meisten Fällen war ich allerdings Initiator oder gar Antreiber.

Zu meinen Aufgaben gehörte es, Diskussionsforen im Internet zu besuchen und mögliche Wege zur Verbreitung von Rubicon-Informationen ausfindig zu machen, diese zu beobachten, darüber zu berichten und sie zu kategorisieren. Normalerweise lief das so ab, dass ich in einem bestimmten, ausgewählten Forum ein Thema postete, das unserer Ansicht nach dem Zielpublikum die bisher geheim gehaltenen Informationen am besten nahe bringen konnte.

Der zweite Schritt bestand darin, in physischer Form (Feldstudien) und digitaler Form (per Satellit und High-Tech-Verfahren) Informationen über gewisse Gruppen zusammenzutragen ebenso wie über Personen oder Ereignisse rund um den Globus, die dem Profil entsprachen und für bestimmte Rubicon-Projekte Bedeutung gewinnen könnten, und diese dann zu beobachten und zu untersuchen.

Rubicon hat folgendes Credo ausgegeben: „Wir pfeifen nur ganz leise, denn wenn wir zu laut pfeifen, könnte so manchem das Trommelfell platzen und dann würden alle taub werden.“

Genau genommen sind Rubicon-Mitarbeiter sanktionierte Informanten, die ihre Informationen in beschränkter, kontrollierter Form preisgeben.

CHANI startet im Internet

An einem kalten, winterlichen Tag im Juni 2006 betätigte ich den elektrischen Schalter, um meine Bürotür zu schließen, wie es für den Umgang mit geheimen Angelegenheiten der Führungsebene üblich ist und breitete die Akten über meinen ganzen Schreibtisch aus. Meine Liebesaffäre mit diesem Projekt und der Wesenheit hatte begonnen.

Wie erwartet, brauchte ich Monate, um das CHANI-Material zu sichten, zu lesen und zu studieren. Zu Anfang war es eine gewaltige Aufgabe, meinen Verstand dazu zu bringen, ganz und gar zu verstehen, womit ich es hier zu tun hatte.

Aufgrund meiner früheren Recherchen und aktiven Beobachtungen hatte ich schon eine Vorstellung davon, in welchen Internet-Foren ich meine Bekanntgaben und Enthüllungen platzieren wollte. Trotzdem brachte ich mehrere Monate damit zu, weitere Foren zu erkunden, um schließlich das geeignetste zu finden, in dem ich das CHANI-Projekt lancieren konnte.

Bei diesem besonderen Projekt würden meine Zeit und meine Ressourcen nur für ein Forum ausreichen. Das Projekt war für meine damaligen Vorgesetzten von herausragender Bedeutung, und ich wollte daher nicht vorschnell agieren. Ich musste meinen „Thread“ (Sprachjargon bei Internetforen) behutsam platzieren und absolut sicher sein, dass ich das richtige Forum gewählt hatte. (Ich habe im Lauf der letzten Jahre noch viele andere Rubicon-Projekte in dieses Forum eingeführt, zuletzt das BEZERK-Projekt, mit allen zugehörigen Enthüllungs-Threads und preisgegebenen Geheiminformationen.)

An dieser Stelle sei angemerkt, dass Geheimdienste sich oft der Internetforen bedienen, um ihren Mitarbeitern draußen Informationen oder Updates zukommen zu lassen. Seit der Entstehung des Internets wurde die bis dahin übliche Praxis und entsprechende Nutzung von Zeitungsannoncen als Kommunikationsmedium immer mehr zum Anachronismus, während sich Diskussionsforen, Online-Spielplattformen und ihre zugehörigen Chatrooms zur Norm entwickelten.

Während meiner anfänglichen Untersuchungen platzierte ich ein paar Threads im Forum Godlike Productions, um die Atmosphäre zu testen und mir eine Persona zuzulegen. Das Forum ist allgemein als Seite für Verschwörungstheoretiker und Leute mit extremen Ansichten bekannt. Also erschuf ich mir eine Persona, die dazu passte und wurde jemand, der etwas verrückt war, andere mitunter foppte, aber trotzdem bei spirituellen Themen und global-strategischen Insiderfragen undurchsichtig blieb.

Diese Persona lieferte mir den geeigneten Deckmantel, unter dem ich Informationen an die Öffentlichkeit bringen konnte, ohne dass allzu viele Leute die Augenbrauen hochzogen. Manchmal musste ich dazu den Protagonisten, andere Male den Antagonisten spielen.

Ich beschloss, die Reaktionen auf einige Themen zu testen, indem ich Threads ins Leben rief und echte, wenn auch beschränkte Geheiminformationen über politische Insiderthemen und Spiritualität veröffentlichte. Ja, ich sagte tatsächlich „Spiritualität“. So manch einer wäre positiv überrascht, wenn er erführe, wie „spirituell orientiert“ die Entscheidungsträger der höheren Führungsebenen und der Geheimdienstorganisationen sind.

Sie sind sich vollständig darüber im Klaren, welche spirituellen Auswirkungen die kommenden Veränderungen auf die Menschheit haben werden. Der Einfluss und die Notwendigkeit spiritueller Interaktionen und spirituellen Gewahrseins sind in ihren Denkfabriken wohlbekannt und werden in Betracht gezogen, wenn es darum geht, zu entscheiden, was man denjenigen raten sollte, die von solchen Analysen abhängig sind.

Für uns Mitarbeiter haben Denkfabriken wie Rubicon (RAND) mitunter die lästige Angewohnheit, Dinge erst zu Tode zu analysieren, ehe sie eine Entscheidung treffen und den Kurs für die künftige Handlungsabfolge festlegen.

Nun blieb mir nur übrig, geduldig den richtigen Zeitpunkt abzuwarten, um die CHANI-Informationen der Öffentlichkeit vorzustellen. Dieser Zeitpunkt kam im März 2008.

Die Geburt des Threads „me tel u now“

Aus dem CHANI-Skript, das mehr als 20.000 Fragen und Antworten umfasste, wurde der Thread „ich sagen euch jetzt so dass ihr glauben mir nach 15 mai (me tel u now so u belive me after 15 may)“ geschaffen und in das Forum von Godlike Productions eingestellt. Neben erstaunlichen Informationen und Erörterungen über verschiedene Themen enthielt das Skript auch eine große Anzahl von „Vorhersagen“ und „Berechnungen“ (ein Begriff, den die Wesenheit selbst gewählt hatte). Wir bekamen die Daten, aber nicht die Jahre. Die Wesenheit gab nie ein genaues Jahr an, sondern nannte stets nur Monate und Tage.

Bei verschiedenen Gelegenheiten stellte die Wesenheit auch unseren Forschern Fragen, was Faszination auslöste, zu Einsichten führte und zur Kontemplation Anlass gab. Offen gestanden waren die Forscher an manchen Tagen wirklich verblüfft.

Als die mit dem CHANI-Projekt befassten Forscher (leitende Mitarbeiter von Rubicon und meine Gruppe) im Jahr 2007 Namen, Szenarios, auslösende Ereignisse und Vorhersagen entschlüsseln konnten, die die Wesenheit zwischen 1994 und 1999 als zukünftig oder wahrscheinlich durchgegeben hatte, nahm man an, dass 2008 das Jahr der „Verschmelzung“ werden würde. Man hielt es daher für notwendig, die Öffentlichkeit darüber zu informieren, und so begann ich mit meinen Veröffentlichungen und Enthüllungen.

Am 15. Mai 2008 wurde der Thread gestartet. Je nachdem, wie gut er aufgenommen werden würde, sollte ich ihn gegebenenfalls fortführen. Er war von Anfang an ein Volltreffer. Die Menschen reagierten sofort und tauschten sich aus, und das Interesse wuchs sprunghaft an. Noch heute gehört der Thread zu den zehn führenden Themen des Forums.

Fragen von Forenmitgliedern und anderen Schreibern wurden beantwortet, indem ich auf die tatsächlichen Antworten der Wesenheit verwies, das Format und den Schreibstil der Wesenheit aber exakt beibehielt. Um den Zusammenhang zu wahren und eine bessere Interaktion zu ermöglichen, personalisierte ich die Antworten und fügte aus dem Stegreif diskrete Ergänzungen hinzu. Im Forum wurde häufig die falsche Ansicht vertreten, dass die Wesenheit den Kontakt zu uns nur hergestellt habe, um uns zu warnen. Doch der Kontakt kam nicht auf diese Weise und nicht aus diesem Grund zustande.

2008 und 2009 vergingen, ohne dass eine bedeutsame Verbindung stattfand, und so wurden Ende 2009 meine aktive Teilnahme und meine Enthüllungstätigkeit zum Thema eingestellt. Rubicon zog offiziell den Stecker. Als jedoch 2010 bestimmte Ereignisse bekannt wurden, nahm man an, dass 2011 das Jahr der Verschmelzung werden könnte.

Da Rubicon offiziell die BEZERK-Informationen (die im Juni 2010 unter einem anderen Thread platziert wurden) preisgab, liegt die Vermutung nahe, dass die „Ölkrankheit“ und die Probleme in Japan, von denen die Wesenheit gesprochen hatte, sich auf Ereignisse beziehen könnten, die im BEZERK-Thread zu finden sind (z.B. die Katastrophe mit dem Bohrturm „Deepwater Horizon“ und das Erdbeben, der Tsunami und die Verstrahlung in Japan). Daher rührt auch mein erneutes, wenn auch „inoffizielles“ Interesse an dem CHANI-Projekt und den entsprechenden Informationen.

Dieser Artikel soll nur der Einführung in das CHANI-Thema dienen und einige Hintergrundinformationen dazu liefern. Sofern genügend Interesse und Nachfrage besteht, bin ich gern bereit, in weiteren Artikeln über andere von der Wesenheit besprochene Themen zu berichten, auch wenn sich herausstellen sollte, dass 2011 nicht das Jahr der Verschmelzung ist.

Zunächst mögen Ihnen die von der Wesenheit verwendeten Wörter und die Schreibweise merkwürdig, töricht oder gar kindisch vorkommen. Aber ich versichere Ihnen, dass sogar unsere führenden Neurolinguisten äußerst beeindruckt waren, wie dieser einfache Fluss von Worten, Satzstrukturen, Schreibweisen und Satzstellungen das Wesen der Leser so unmittelbar ansprach. Die Aussagen waren aufschlussreich, richtungweisend und informativ, besonders auffallend aber war die angenehme, sanfte und wohltuende Art, wie die Texte auf Ohr, Herz und Verstand wirkten.

Es handelte sich um eine Art Babysprache für Erwachsene. Die Einfachheit und Leichtigkeit, mit der es der Wesenheit gelang, schwierige und kontroverse Themen zu vermitteln, hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. Ich erlebte mehrmals, wie bestimmte Gedanken tagelang um mich waren und mein Unterbewusstsein irgendwo im hintersten Stübchen meines Verstandes aktiv über die vermittelten Informationen nachdachte. Ich bin mir sicher, dass alle am CHANI-Projekt beteiligten Forscher die gleiche Erfahrung machten und ich hoffe, dass auch Sie als Leser dieses Artikels es erleben werden, wenn Sie die nachfolgenden Auszüge aus dem Skript lesen.

Die folgenden ausgewählten Zitate der Wesenheit folgen keiner bestimmten Reihenfolge und sind nicht nach Wichtigkeit geordnet. Viele Menschen haben mich gefragt, welche Aussagen mir am liebsten seien und welche ich für die bedeutsamsten halte. Ich kann diese Fragen nicht wirklich beantworten. Sie sind alle Spitze, und jede einzelne Aussage ist großartig. Ich lade Sie ein, sich den entsprechenden Thread bei Godlike Productions anzusehen, und Sie werden bald verstehen, was ich meine (siehe http://tinyurl.com/64qwjzo).

Ich gebe die Zitate hier so wieder, wie ich sie erhalten habe, mit einigen persönlichen Anmerkungen [in Form von Überschriften, wo dies notwendig war; die „Formulierungen“ der Wesenheit selbst blieben unbearbeitet]. Ich habe meine Kommentare und Erklärungen absichtlich auf ein Minimum reduziert. Es obliegt Ihnen als Leser, selbst über die Aussagen nachzudenken und dann Ihre eigenen Schlüsse zu ziehen.

Es folgt der erste Eintrag des Threads „ich sagen euch jetzt (me tel u now)“. Nachdem ich mehr als 100 Vorhersagen durchgesehen hatte, entschloss ich mich, den Thread mit der folgenden Auswahl zu starten:

“many things go wrong 15 may because door opens with portal to dark matters not undestanding earth beings

„viele dinge laufen falsch 15 mai weil tür öffnet mit portal zu dunkler materie erdwesen nicht verstehen

sharon will dimise b4 15 may

sharon tot vor 15 mai

mandela will dimise b4 15 may

mandela tot vor 15 mai

thatcher will stroke be4 15 may

thatcher schlaganfall vor 15 mai

japan warring thing will commmenceing before 15 may secretly

japan kriegssache wird heimlich anfangen vor 15 mai

oil gets very big sicknes no use anymore after 15 may

öl bekommt sehr große krankheit nicht mehr nutzen nach 15 mai

old bush will very sick be4 15 may

alter bush sehr krank vor 15 mai

cheney will dimise be4 15 june

cheney tot vor 15 juni

obama accident before 27 aperil

obama unfall vor 27 april

big sicknes be4 15 may

große krankheit vor 15 mai

very moving earth on 17 aperils

sehr bewegen erde am 17 april

oceon not sleeping when heaven things beware many waters to come down

ozean nicht schlafen wenn himmelssachen achten auf viel wasser herunterkommen

brown cheat be4 15 may

brauner betrug vor 15 mai

putin missing after 15 may many worry people do crazy things”

putin vermisst nach 15 mai viele menschen beunruhigt tun verrückte dinge“

Dies ist die erste Aussage, die die Wesenheit traf, und sie wiederholte sie viele Male.

“u ask me many question me first answer u by xplain

„ihr stellen mir viele fragen ich erst antworten euch durch erklären

to understand u and u in the univers u must unerstan these things

zu verstehen euch und euch im universum ihr müssen verstehen diese dinge

first u must unerstan the illusion of infinti

erst ihr müssen verstehen die illusion von unendlichkeit

then u must unerstan the infinty of illusion

dann ihr müssen verstehen die unendlichkeit von illusion

this mean noting but xplain everythings

dies bedeuten nichts aber erklären alles

so first u lern the u

also erst ihr lernen das ihr

then u lern the univers

dann ihr lernen das Universum

then this xplain al and mean something”

dann das erklären alles und bedeuten etwas“

Weitere Hinweise auf Ölkrankheit sowie das Erdbeben und die Verstrahlung in Japan.

“me post probabilitys ok

„ich schreiben wahrscheinlichkeit ok

me cee crash plane on deck of us war ship 55 dimise

ich sehen stürzen flugzeug auf deck von us kriegsschiff 55 tot

me cee us bomer crash sea

ich sehen bomber stürzen meer

me cee many dolfin and whale go suicide

ich sehen viele delfin und wal begehen selbstmord

me cee 250 plus more demise accident and crash of plane europe people

ich sehen 250 und mehr tot unfall und absturz von flugzeug europa leute

me cee very moving earth again people of same shape eye japan

ich sehen sehr bewegende erde wieder menschen von gleicher form auge japan

me cee sicknes go people of india and people of korea

ich sehen krankheit gehen menschen von indien und menschen von korea

me cee very oil sicknes people of America grow biger not afford buy oil anymores

ich sehen sehr ölkrankheit menschen von amerika größer werden nicht mehr leisten öl kaufen

me cee america people very angry go damage monument there capitol ok

ich sehen amerika menschen sehr wütend gehen beschädigen monument capitol dort ok

me cee very big and final earth war this line time but u can stop stil

ich sehen sehr groß und endgültig erdkrieg diese zeitlinie aber ihr können noch stoppen

please forget oil yor oil become enemy after september yor line time

bitte vergessen öl euer öl werden feind nach september eure zeitlinie

oil get radiation as me tel u be4 why u not belive me

öl bekommen strahlung wie ich sagen vorher warum ihr mir nicht glauben

me cry 4 u”

ich weinen für euch“

Über unsere Art zu denken, zu lesen und zu deuten.

“write lanuage cause bad things 4 yor human history hold u back

„schreiben sprache bewirken schlechte dinge für eure menschliche geschichte halten euch zurück

beter draw pictures like sumar

besser zeichnen bild wie sumerer

beter write image like egyptian

besser schreiben bild wie ägypter

write language tel u what to think not how to think not good thing 4 mind

schreiben sprache sagen euch was zu denken nicht wie zu denken nicht gute sache für verstand

picture tel u how to think must use mind to read picture good thing 4 mind

bild sagen euch wie zu denken müssen benutzen verstand zu lesen bild gute sache für verstand

picture u remember 4 ever write lanuage u forget soon not think anymore”

bild euch erinnern für immer schreiben sprache ihr vergessen bald nicht mehr denken“

“the reason sumaria write in picture is they want last generation u to unerstan 2000 years later ok

„der grund sumerer schreiben in bilder ist sie wollen letzte generation ihr verstehen 2000 jahre später ok

if they rite data on disk u not able deciferings disk 4 u not have same reading device 2 read their data 2000 year later

wenn sie schreiben daten auf scheibe ihr nicht fähig entziffern scheibe denn ihr nicht haben gleiche lesegerät zu lesen ihre daten 2000 jahre später

sumaria write on stone to survive al yor technology ok

sumerer schreiben auf stein zu überleben all eure technologie ok

alow u to stil unerstan 2000 years later simple ok”

erlauben auch noch zu verstehen 2000 jahre später einfach ok“

Die Wesenheit erklärt den freien Willen.

“me ask elders about explain frewil beter

„ich fragen älteste besser zu erklären freien willen

elders say me explain like this

älteste sagen mir erklären so

god give u eg

gott geben euch ei

eg is there eg already created eg exist

ei ist da ei bereits geschaffen ei existiert

u use frewil decide what do about eg

ihr benutzen freien willen entscheiden was tun mit ei

u can make choice boil eg eat eg

ihr können wählen kochen ei essen ei

u can make choice bake eg eat eg

ihr können wählen backen ei essen ei

u can make choice u leve eg but eg get roten but eg stil there

ihr können wählen ihr lassen ei verfaulen aber ei noch da

u can make choice u not eat other animal so u throw eg away eg get roten somewere else but eg stil exist u wil smel eg eventualy

ihr können wählen ihr nicht essen andere tiere also ihr werfen ei weg ei verfaulen irgendwo anders aber ei noch existieren ihr werden ei irgendwann riechen

eventualy u must decide and deal with eg

schließlich ihr müssen entscheiden und umgehen mit ei

time colide is like eg

zeitkollision ist wie ei

god make time colide

gott machen zeitkollision

time colide is there time colide already created time colide exist

zeitkollision ist da zeitkollision bereits geschaffen zeitkollision existieren

eventualy u must decide what u want do with time colide and deal with it

schließlich ihr müssen entscheiden was ihr wollen tun mit zeitkollision und umgehen damit

u can not change what god created but with frewil u must decide what u do with time colide ok

ihr können nicht verändern was gott geschaffen hat aber mit freiem willen ihr müssen entscheiden was tun mit zeitkollision ok

me say eat eg because eg good for u b4 get roten then eg very bad 4 u”

ich sagen essen ei weil ei gut für euch bevor verfault dann ei sehr schlecht für euch“

Die Forscher baten die Wesenheit, das Konzept der Dreifaltigkeit zu erklären.

“first me try xplain mind body spirit

„erst ich versuchen erklären verstand körper geist

me xplain true trinity

ich erklären wahre dreifaltigkeit

trinity is mind body and spirit

dreifaltigkeit ist verstand körper geist

trinity is farther child and mother

dreifaltigkeit ist vater kind und mutter

yor sumerian symbol of sumeria queen is dove

euer sumerisch symbol für sumerisch königin ist taube

yor religion leaders long ago decide not use female 4 church leaders and leading

eure religionsführer entscheiden vor langer zeit nicht

verwenden frauen für kirche führen und führerschaft

so they remove female essence from child and remove mother essence from spirit

so sie entfernen weiblich essenz von kind und entfernen mutteressenz von geist

they then say trinity is father son and spirit al male esence

sie dann sagen dreifaltigkeit ist sohn und geist und männlich essenz

this was to distract deceive to change church and religion 4 male control only and dominating

das war um abzulenken täuschen zu verändern kirche und religion für männlich kontrolle nur und dominieren

that where al yor religion go wrong in history

das wo alle eure religionen falsch gehen in geschichte

farther is the mind

vater ist der verstand

son daughter or child is the body

sohn tochter oder kind ist der körper

mother is the spirit ok

mutter ist der geist ok

the mother spirit essence is the balance is the harmony is the glue

die mutter geist essenz ist die ausgewogenheit ist die harmonie ist der klebstoff

the mother is between the farther and son or child

die mutter ist zwischen vater und sohn oder kind

the spirit is between mind and body

der geist ist zwischen verstand und körper

religion without mother spirit essence is not spiritual but false teachings 4 control

religion ohne mutter geist essenz ist nicht spirituell aber falsche lehren für kontrolle

trinity is the family of life

dreifaltigkeit ist die familie des lebens

trinity is sum experience of mind body and spirit ok

dreifaltigkeit ist summe erfahrung von verstand körper und geist ok

now me try xplain how get ready mind body spirit

nun ich versuchen erklären wie vorbereiten verstand körper geist

make ready yor mind understaning whatever hapens

vorbereiten euren verstand verstehen was immer geschieht

make ready yor spirit aceptance whatever hapens

vorbereiten euren geist akzeptieren was immer geschieht

make ready body not 2 fear 4 death body not real u only vehicle u me unerstan many u more scare pain of death than death itself

vorbereiten körper nicht fürchten euren tod körper nicht wirklich ihr nur vehikel euch ich verstehen viele euch mehr angst todesschmerz als tod selbst

this only body scared not real u if death was painless then many more would partake ok yes no

das nur körper angst nicht wahres ich wenn tod wäre schmerzlos dann viele mehr würden teilnehmen ok ja nein

dimising is not ending but new beginning progress

sterben ist nicht enden sondern neuer anfangsprozess

death is progress is grow”

tod ist fortschritt ist wachsen“

Über das Gesetz der Anziehung.

“me try explain this beter

„ich versuchen das erklären besser

u r god in yor universe

ihr seid gott in eurem universum

but u not god in gods universe

aber ihr nicht gott in gottes universum

u need unerstan this

ihr müssen verstehen das

u can only be god in yor own universe

ihr können nur sein gott in eurem eigenen universum

u can not be god in gods universe ok

ihr können nicht sein gott in gottes universum ok

u not in yor own universe yet ok

ihr noch nicht in eurem eigenen universum ok

u keep on belive u get yor own universe

ihr weiter glauben ihr bekommen euer eigenes universum

this take many line times lived then u get yor own universe

das brauchen viele zeitlinien gelebt dann ihr bekommen euer eigenes universum

you play god

ihr spielen gott

now u just belive u part god universe only eventual u create yor universe by belive

jetzt ihr nur glauben ihr teil gottes universum irgendwann ihr schaffen euer universum durch glauben

but 4 now u r god in training ok”

aber für jetzt ihr seid gott in ausbildung ok“

“what u think u create

„was ihr denken ihr erschaffen

what u create by thinkings play very big role yes ok”

was ihr schaffen durch denken spielen sehr große rolle ja ok“

Mehr von der Nachricht – hier.

Englischsprachiger Bericht, Australien 2011 – hier.

Einige Anmerkungen zum Schluss:

1. Englisch war die Hauptsprache, die von der Wesenheit verwendet wurde. Eine andere Sprache war perfektes Latein. Der Gegensatz zwischen der kindlichen Verwendung des Englischen und der Verwendung des Lateinischen wird in den Originaldokumenten der auf Führungsebene aufbewahrten Akten deutlich, ebenso wie andere Themen. Zu diesen Akten hatte ich nie Zugang. Sie sind heute noch zentral klassifiziert und werden unter Verschluss gehalten. Unter zentraler Klassifizierung versteht man eine Geheimhaltungsstufe, bei der sogar die Klassifizierung klassifiziert wird. Solchermaßen geschützte Informationen fallen unter verschiedene nationale und internationale Richtlinien über geheime Informationen (NIID; ausgesprochen „Nid“ im Geheimdienstjargon).

2. Das CHANI-Projekt ergab sich als natürliche Nebenerscheinung der Forschungsarbeiten, die in der Teilchenbeschleuniger-Anlage betrieben wurden. Unter anderem wurden Tests und Experimente mit dem Raum-Zeit-Gewebe durchgeführt. Wenn Protonen kollidieren, was geschieht dann mit der Zeit? Können Zeiten kollidieren?

Darin bestand die Ironie der Forschung am Teilchenbeschleuniger. Man suchte nach der Möglichkeit der Kollision von Zeiten – und die Forscher wurden nicht enttäuscht, wie das CHANI-Projekt beweist. Auch andere Zeitlinienphänomene wurden untersucht und getestet, z. B. Zeitmaschinen, bewusste Projektion des Bewusstseins eines „menschlichen Probanden“ vorwärts und rückwärts in der Zeit oder die Projektion von „Objekten“ (meist Subnanoquanten- Aufzeichnungsgeräte) vorwärts und rückwärts in der Zeit.

3. Ich möchte kurz einige Aspekt des Zeitkonzepts darstellen, das der CHANI-Forschung zugrunde lag. Zeit ist linear und bewegt sich im Kreis, das heißt sie entspricht einer Einzellinie, die als Kreis gezeichnet wird: 0 bis 0000, dann wieder zurück auf 0 (Anfang bis Ende bis Anfang). Es gibt viele dieser kreisförmigen Zeitlinien und manchmal wechseln sie ineinander über oder kreuzen sich, ähnlich wie die Gravitationswellen oder Umlaufbahnen von Planeten des Sonnensystems.

Wenn sie sich schneiden, können Wesenheiten oder deren entwickeltes Bewusstsein von einer Zeitlinie auf die andere überspringen und brauchen nicht die (Zeit-) Linie weiterzuverfolgen, auf der sie sich vormals befanden. Andere springen nicht, können aber die andere Zeitlinie sehen und mit den Wesen auf jener Zeitlinie interagieren, wenn die Kreuzung stattfindet. Manchmal können Wesenheiten unsere Linie kreuzen oder uns auf die Kreuzung zukommen sehen, noch ehe wir dorthin gelangen. Dieses letzte Beispiel beschreibt „unser“ Zusammentreffen und unsere Begegnung mit der Wesenheit. („Unser“ bezieht sich auf die R & A-Forscher.)

Zeit ist auch elastisch und kann gedehnt werden, was zu Zeitdehnungsphänomenen führt. Einige Forscher erklären, wie Déjà-vu-Erlebnisse in dieses Paradigma passen und wie das Modell der elastischen Zeit als einziges brauchbares Modell Zeitreisen beschreiben und definieren kann. Das Modell der elastischen Zeit erklärt auch, wie Wirklichkeiten zur gleichen Zeit kollidieren können.

Was das CHANI-Projekt betraf, so lieferten die elastischen Eigenschaften der Zeit eine Erklärung dafür, warum keine Jahre, sondern immer nur Daten angegeben wurden. Eine weitere Hilfe war die Art und Weise, wie die Wesenheit den unmittelbaren und „geplanten“ Einfluss des Mondes auf die menschliche Wahrnehmung der Zeit beschrieb.

Da die Wesenheit in ihrem Paralleluniversum beziehungsweise ihrem Zeituniversum keinen Mond hatte (man hatte ihn dort zerstört oder „getötet“), war es ihr unmöglich Jahresangaben zu machen, und so wurden ihre Berechnungen unserer Zeit zu „Wahrscheinlichkeiten“, nicht nur „Möglichkeiten“. Die Wesenheit erklärte, dass ihre Ältesten unsere Daten ursprünglich auf der Grundlage eines mathematischen Modells mit 28 Tagen und 13 Monaten berechnet hatten, sich aber nicht über die geeignete mathematische Vorgehensweise und die Anfangsdaten klar werden konnten, die sie für unsere gegenwärtige Zeitlinie auf der Erde heranziehen sollten.

Das Fortschreiten der Zeit und unser Gewahrsein der Zeit werden unmittelbar vom Mond gesteuert. Der Mond beeinflusst Körper, Verstand und Geist eines jeden lebendigen Organismus auf diesem Planeten. Aus diesem Grund zerstörten die Ältesten der Wesenheit ihren Mond. Sie wollten sich vom Einfluss des Mondes befreien. Sie erhielten den Rat, auf diese Weise zu verfahren von Wesen aus dem Inneren ihres Planeten.

Ohne den Mond wurden sofort fünf unmittelbare Veränderungen deutlich:

a) Die deutlichsten Veränderungen betrafen die Stimmungen und das Temperament der Wesen
und Zivilisationen, die dort lebten. Ohne den Mond wurden sie ruhiger und friedfertig. Nervosität und emotionale Furcht ließen in der Bevölkerung und bei den Tieren drastisch nach. Alle lebenden Wesen wurden davon berührt.

b) Es gab Wetter- und Klimaveränderungen. Die Ozeane beruhigten sich deutlich. Schwere
Gewitterstürme und Blitze kamen nur noch selten vor. Das Klima wurde überall auf dem Planeten ausgewogen. Extreme Kälte oder Hitze gehörten der Vergangenheit an.

c) Es entwickelte sich ein verbessertes neues Farbenspektrum. Die Wesenheiten konnten
neue Farben sehen und unterscheiden, in einer Art und Weise, wie sie es vorher nicht vermocht hatten.

d) Die große Mehrheit der Bevölkerung wurde sich ihrer telepathischen Fähigkeiten bewusst, dies geschah besonders zwischen Eltern und Kindern und unter Geschwistern. Kinder, die nach dem „Ableben“ des Mondes geboren wurden, waren in der Lage, mit den Wesenheiten im Inneren des Planeten zu kommunizieren ohne dafür irgendeine Unterweisung oder Führung durch die Ältesten oder Instrumente zu benötigen.

e) Das Atmungssystem veränderte sich enorm. Das Blut und die Atemchemie änderten sich ebenfalls oder passten sich an. Kinder, die nach der Zerstörung des Mondes geboren wurden, konnten ihren Atem unter Wasser stundenlang anhalten.

4. Ich möchte den Leser darauf hinweisen, dass die Wesenheit bei bestimmten Themen nur äußerst widerwillig Auskunft gab und keine weiteren zusätzlichen Einzelheiten preisgeben wollte. Einige Themen wurden rundheraus abgelehnt (welche das waren, bleibt geheim). Zu den nur „widerwillig“ angesprochenen Themen gehörten die Namen und die Beschreibung der Wesen im Inneren der Erde und deren Rolle bei unserer Entwicklung sowie die festgelegte Hierarchie oder die Frage, wer diese Hierarchie bestimmt.

5. Hinsichtlich des Zeitraums, in dem die Techniker versuchten, den Kontakt zu der Wesenheit wiederherzustellen, berichten die Forschungsaufzeichnungen über die Einführung eines Quanten-Gegenmittels oder eines Virus mit künstlicher, auf Stringsammlung basierender Intelligenz und einer geschätzten Ruheperiode von 10 Jahren.

Die Techniker gelangten zu dem Schluss, dass der Code, sobald er einmal in das Teilchenbeschleuniger-Netzwerk eingeführt worden war, dort ruhen und dabei künstliche Informationen darüber sammeln würde, wie der Kontakt wiederhergestellt werden könnte. Einfach ausgedrückt dachte man, das Problem würde sich im Lauf der Zeit selbst beheben.

Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass das CHANI-Projekt im Jahr 2000 endete; daher weiß ich nicht, ob es unter einem anderen wissenschaftlichen Aspekt wiederaufgenommen wurde oder in ein anderes Projekt miteinfloss.

Ich erwähne das deshalb, weil ich bei dem Ausbruch des Stuxnet-Virus und angesichts der Kommentare der Techniker über diesen Virus ein unbehagliches Gefühl bekomme, wenn ich an die Ähnlichkeiten zwischen dem aktuell ausgebrochenen Stuxnet und den „Code-Eigenschaften“ denke, über die die Techniker zur Zeit des Jahr-2000-Problems in Bezug auf das CHANI-Projekt diskutierten. Das war im Jahr 2000 und Stuxnet kam im Jahr 2010 auf. Eine 10-jährige Ruheperiode? Ja, das ist die Frage, die ich mir stelle. Aber das ist eine ganz neue Verschwörungstheorie für einen anderen Tag.

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2017/11/das-chani-projekt-computergestuetzte-kommunikation-mit-anderen-welten/

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Gruß

Der Honigmann

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Forscher: Cannabis kann den geistigen Abbau bremsen 5/5 (8)

von aikos2309

Im fortgeschrittenen Alter bauen viele Menschen geistig stark ab. Die Balance zwischen dem sogenannten alterstypischem Abbau und stabilisierenden Prozessen bestimmt den genauen Ablauf der individuellen Alterung. Forscher fanden jetzt heraus, dass niedrig dosiertes THC gegen einen geistigen Abbau zu schützen scheint.

Die Wissenschaftler des Universitätsklinikums Bonn stellten bei ihrer Untersuchung fest, dass THC gegen einen auftretenden geistigen Abbau hilft. Die Experten veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der englischsprachigen Fachzeitschrift „Nature Medicine“.

Geistiger Abbau im Alter wird durch THC reduziert

Bei Versuchen an Mäusen konnte von den Forschern festgestellt werden, dass der für das Alter typische geistige Abbau durch niedrig dosiertes THC reduziert werden kann. Das sogenannte Endocannabinoidsystem gehört zu den stabilisierenden Prozessen, welche sich stark auf die individuelle Alterung auswirken.

Dieses System trägt seinen Namen, weil seine Schalter auch auf im Cannabis enthaltene Substanzen (THC) reagieren, erläutern die Forscher. Die sogenannten Systemschalter (CB-Rezeptoren) werden normalerweise mit der Hilfe von THC ähnelnden körpereigenen Substanzen aktiviert. Eine solche Aktivierung wirkt sich auf die typischen Abläufe der Alterung aus (Cannabis: Geschichte einer Nutz-, Arznei- und Rauschpflanze).

Auswirkungen des Alters auf das Gehirn

Mit fortgeschrittenem Alter wird das System allerdings immer inaktiver. Dies konnte bereits in Versuchen an Tieren festgestellt werden. Im Alter produzieren die Gehirnzellen weniger neue CB-Rezeptoren. Die Rezeptoren reagieren zusätzlich auch schwächer auf die Endocannabinoide, die sie aktivieren sollen.

Die Forscher fanden zudem heraus, dass in älteren Tieren weniger der aktivierenden Substanzen vorhanden sind. Die Rezeptorschalter werden also seltener produziert, sie reagieren schlechter und sie werden zusätzlich auch seltener genutzt. Bei vorherigen Untersuchungen konnte bereits festgestellt werden, dass Mäuse, die einen speziellen CB-Rezeptor nicht herstellen konnten, dadurch im Alter einen stärkeren Verlust von Gehirnzellen aufwiesen.

Außerdem trat bei diesen Mäusen auch ein früherer Abbau von Lern- und Gedächtnisleistung auf, erläutern die Autoren.

Kann THC die geistige Alterung verlangsamen?

Wenn eine verringerte Aktivität von CB1 die Alterung beschleunigt, kann dann vielleicht durch einen dauerhaft aktivierten Rezeptor die geistige Alterung verlangsamt werden? Um dies zu erreichen, könnte eine erhöhte Konzentration an aktivierenden Substanzen, wie beispielsweise THC, durchaus hilfreich sein.

Tests ermitteln verschiedene Faktoren unter dem Einfluss von THC

Die Wissenschaftler untersuchten bei ihrer Studie, ob eine regelmäßige Einnahme von THC gegen die geistigen Symptome der Alterung helfen kann. Zu diesem Zweck führten die Experten des Universitätsklinikums Bonn verschiedene Verhaltenstests durch, welche während und nach einer Behandlung mit THC erfolgten.

Die Tests ermittelten Faktoren, wie beispielsweise ein Interesse an Neuem, Neugierde und die generelle Geschwindigkeit.

THC behandelten Mäusen zeigen verbesserte Lernleistung

Wenn bei der vorherigen Untersuchung die geistige Alterung noch schneller ablief, entstand durch eine Behandlung mit THC genau der gegenteilige Effekt. Bei Mäusen, die mit THC behandelt wurden, verbesserte sich trotz des Alters die Lernleistung wieder.

Die Wissenschaftler konnten beobachten, dass der normale Abbau der Denkleistung zum Teil rückgängig gemacht werden kann. Dieser Effekt wurde zusätzlich im Gehirn noch von einigen messbaren Veränderungen begleitet.

Auswirkungen von THC auf das Lernzentrum des Gehirns

Im sogenannten Hippocampus (dem Lernzentrum des Gehirns) trat bei den mit THC behandelten Mäusen eine stärkere Aktivität und ein höheres Wachstum von Nervenzellverknüpfungen auf. Diese sogenannten Lernzellen verbanden sich sozusagen häufiger miteinander.

Dies kann als eine Zeichen für einen Lernvorgang und die Gedächtnisbildung gesehen werden, erklären die Experten. Bei den älteren Mäusen in dem Versuch verjüngte sich die Gehirnaktivität teilweise sogar so stark, dass sie der Aktivität ähnelte, welche normalerweise nur bei jungen Mäusen auftritt.

Wird Cannabis bald zur Reduzierung der geistigen Auswirkungen des Alterns verwendet?

Durch eine Reaktivierung der durch die Alterung verlangsamten sogenannten CB1-Rezeptoren im Gehirn ist es scheinbar möglich, eine wirksame Behandlung gegen den geistigen Abbau im Alter zu erreichen. Dieser Effekt war zumindest bei Mäusen zu beobachten, wenn die Tiere eine niedrige Dosis von THC erhielten.

Es ist also möglich, dass medizinisches Cannabis in Zukunft zur Reduzierung der geistigen Auswirkungen des Alterns eingesetzt wird.

Bisher kommt medizinisches Cannabis vorwiegend gegen Schmerzen oder auftretende Appetitlosigkeit bei schweren Erkrankungen zur Anwendung.

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Gruß

Der Honigmann

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Überwachungspille in den USA zugelassen 4.75/5 (4)

von

https://i1.wp.com/www.pravda-tv.com/wp-content/uploads/2017/11/titel-digubrw151117.jpg?ssl=1

Die Vorstöße zur Überwachung von Bürgern wird immer grotesker. Einem Bericht der „New York Times“ zufolge hat die amerikanische Arnzeimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) jetzt ein Medikament zugelassen, das Menschen digital überwachen kann.

Das „Medikament“ ist eine Pille, die mit Sensoren ausgestattet ist. Die Sensoren sollen Daten an den behandelnden Arzt übertragen, der so überwachen kann, ob ein Patient die von ihm verschriebenen Medikamente auch ordnungsgemäß einnimmt.

Die Pille mit dem Namen Abilify MyCite enthält den Wirkstoff Aripiprazol, der zur Behandlung von Schizophrenie und Bipolarer Störung eingesetzt wird.

Kritiker sehen den Beginn einer neuen Ära voraus, in der die Einnahme von Medikamenten erzwungen wird. „1984“ oder„Einer flog über das Kuckucksnest“ lassen grüßen.

Begründung: Patienten werden Genesungspläne vorgeschrieben, die oftmals nicht eingehalten werden. Medikamente werden nicht oder falsch eingenommen.

Dies führe zu erheblichen Mehrkosten im Gesundheitssystem, so die FDA. Mediziner preisen die neue Pille als Medikament mit dem Potenzial, die Gesundheit von Patienten maßgeblich zu verbessern. Patienten sollen über eine Smartphone-App die Daten an den behandelnden Arzt sowie weitere Personen wie z. B. Familienmitglieder übermitteln können.

 Der Sensor in der Pille enthält Substanzen, die Signale senden, sobald sie mit Magensäure in Berührung kommen (GPS, Smartphones und Fitness-Tracker sind genuine Militärtechnologien: Überwachung wird cool).

Ein amerikanischer Psychiater lobte das Medikament ebenfalls: Die „Pille“ werde zudem dafür sorgen, dass Menschen weniger Rückfälle erleiden.

Andere Hersteller haben ebenfalls digitale Pillen in der Entwicklung: „etectRx“ aus Newberry in Florida hat den Sensor „ID-Cap“ entwickelt. Er soll die Anwendung von Opioiden oder HIV-Medikamenten verbessern.

Was bedeutet das für den Patienten? Die Zulassung weckt eine Reihe datenschutzrechtlicher Bedenken. Kritiker weisen darauf hin, dass zu jeder Zeit sichergestellt sein müsse, dass Unbefugte keinen Zugang zu den gespeicherten Daten erlangen können.

Darüber hinaus stellen sich weitere Fragen: Ist es etwa denkbar, dass Krankenkassen in Zukunft Zugriff auf die von der digitalen Pille gesendeten Daten bekommen?

Dann hätten sie ein Instrument, um die Regelmäßigkeit zu kontrollieren, mit der Patienten ihre Medizin einnehmen – und könnten „fehlende Mitarbeit“ mit Streichungen von Kostenübernahmen sanktionieren.

Entspräche die Entwicklung des neuen Überwachungsmedikamentes nicht den Tatsachen, könnte man von einem schlechten Scherz ausgehen. Doch Behörden und Firmen lassen sich anscheinend auch das Unmögliche einfallen, um Big Brother in allen Lebensbereichen Einblick und Kontrolle zu ermöglichen.

Quelle: https://www.pravda-tv.com/2017/11/ueberwachungspille-in-den-usa-zugelassen/

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Gruß

Der Honigmann

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Glaube an das Übernatürliche hat nichts mit Intuition oder analytischem Denken zu tun 5/5 (1)

Symbolbild: Glaube.
Copyright: CC0 Creative Commons

Oxford (Großbritannien) – Galten Gläubige bislang eher als intuitiv und weniger analytisch veranlagt und der Glaube selbst einem analytisch geprägten Denken entgegengesetzt, so zeigt eine aktuelle Studie nun, dass der Glaube an Übernatürliches weder mit erhöhter Intuition noch mit analytischem Denken in Verbindung steht.

Zuvor hatten Studien immer wieder nahegelegt, dass Gläubige tatsächlich eher intuitiv und weniger analytisch veranlagt sind und das mit zunehmendem analytischen Denken der religiöse Glaube schwinde (…GreWi berichtete).

Wie Neurowissenschaftler und Philosophen an den Universitäten von Oxford und Coventry um Miguel Farias nun jedoch in einer im Fachjournal “Nature Scientific Reports” (DOI. 10.1038/s41598-017-14090-9) veröffentlichten Studie an Jakobs-Pilgern aufzeigen, scheint dies doch nicht so zu sein und Menschen auch nicht sozusagen als Gläubige geboren zu werden.

In ihren Untersuchungen hatten die Forscher Jakobspilger einem Gehirn-Stimulations-Experiment unterzogen und dabei keine Verbindung zwischen intuitivem oder analytischen Denken, oder kognitiver Inhibition (also der Fähigkeit, ungewollte Gedanken und Handlungen gezielt zu unterdrücken) oder einem Glauben an das Übernatürliche gefunden.

Stattdessen schlussfolgern die Wissenschaftler, dass andere Faktoren, wie etwa Erziehung und sozi-kulturelle Prozesse, wahrscheinlich eine noch sehr viel größere Rolle für den religiösen Glauben spielen als bislang angenommen.

Damit stelle die Studie eine der wenigen Untersuchungen dar, die dem derzeitigen und seit rund 20 Jahren zu beobachteten Trend unter Kognitionspsychologen widerspreche, innerhalb dessen versucht werde, den Glauben an das Übersinnliche und Übernatürlich als etwas “natürliches” oder intuitives darzustellen, mit dem wir bereits geboren werden, so die Pressemitteilung der Coventry University.

Vor dem Experiment wurden die Probanden – allesamt Jakobspilger in Nordspanien – zu ihrem Glauben und der Dauer ihrer Pilgerreise befragt. Um das Niveau ihres intuitiven Denkens einschätzen zu können, sollten die Teilnehmer zudem in Aufgaben zwischen einer logischen und einer Bauchentscheidung wählen.

“Das Ergebnis zeigt, dass es keine Verbindung zwischen der Stärke des religiösen oder übernatürlichen Glaubens und Intuition zu geben scheint”, so die Autoren der Studie.

In einer zweiten Untersuchung wurden mathematische Rätsel verwendet um die Intuition zu erhöhen: “Auch hier zeigte sich keine Verbindung zwischen dem Niveau des intuitiven Denkens und dem Glauben an das Übernatürliche”

Im dritten und letzten Teil der Experimente verwendeten die Forscher Hirnstimulation, um die sog. kognitive Inhibition und damit die Fähigkeit, ungewollte Gedanken und Handlungen gezielt zu unterdrücken, zu erhöhen, von der ausgegangen wird dass sie das analytische Denken reguliert. Hierbei floßen (schmerzfreie) elektrische Ströme zwischen zwei auf dem Kopf angebrachten Elektroden, um auf diese Weise die rechte untere Stirnwindung (Inferior frontal gyrus) und damit jenen Teil des Gehirns zu stimulieren, die sog. inhibitorische Kontrolle (die Fähigkeit, bestehende Handlungstendenzen zu unterdrücken) reguliert. In einer früheren Studie konnten die Forscher hierzu zeigen, dass Atheisten dieses Hirnareal vermehrt immer dann nutzten, wenn sie darum bemüht waren, übernatürliche Ideen und Vorstellung zu unterdrücken.

“Auch hier zeigen die Ergebnisse, dass die Hirnstimulation zwar das Niveau der kognitiven Inhibition erhöht, dieser Umstand jedoch nicht den übernatürlichen Glauben förderte. Auch hier gibt es also keine Hinweise darauf, dass es hier einen direkten Zusammenhang zwischen kognitiver Inhibition und dem Glauben an das Übernatürliche gibt.”

Vor dem Hintergrund dieser neuen Beobachtungen zweifeln die Wissenschaftler daran, dass der Glaube als intuitiv oder von Natur aus angeboren erklärt werden kann. Vielmehr stütze das Studienergebnis die Theorie von Religion und Glaube an das Übernatürliche als eine Frage äußerer Umstände und sozio-kultureller Prozesse wie Erziehung und Bildung.

“Was treibt also unseren Glauben an Götter an – Intuition oder Vernunft, Herz oder Kopf?”, stellt Farias abschließend erneut zur Diskussion. “Wir glauben nicht, dass Menschen schon ‘gläubig geboren’ werden und wir unseren Glauben so unweigerlich und früh erlernen, wie unsere Muttersprache. Vielmehr zeigen die vorhandenen soziologischen und historischen Daten, dass das, was wir Glauben, hauptsächlich von sozialen und Bildungsfaktoren, aber nicht von kognitiven STYLES wie intuitivem oder analytischen Denken abhängig ist. (…) Religiöser Glaube scheint hauptsächlich der jeweiligen Kultur und nicht dem Bauchgefühlt zu entspringen.”

© grenzwissenschaft-aktuell.de

Quelle: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/glaube-nichts-mit-intuition-oder-analytischem-denken-zu-tun20171109/

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Der Honigmann

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Facebook-Mitbegründer Sean Parker: »Gott weiß, was es in den Gehirnen unserer Kinder anrichtet« 4.33/5 (6)

Facebook-Mitbegründer Sean Parker: »Gott weiß, was es in den Gehirnen unserer Kinder anrichtet«

Dass die sogenannten “Sozialen Medien“ die Gesellschaft in den vergangenen Jahren nachhaltig verändert haben und dies auch weiterhin tun, ist für alle, die sich diesen bewusst entziehen und ihre Teilnahme verweigern, in vielerlei Lebensbereichen heute unübersehbar. Ganze Generationen von Menschen haben sich von Facebook, Twitter, Instagram und Co. einfangen lassen und widmen diesen Plattformen unangemessen viel Aufmerksamkeit.

Geht man heute mit offenen Augen durch die Welt, so sieht man sie überall, die Schlautelefon-Zombies, wie sie in gebückter Haltung vor ihren viel zu kleinen Bildschirmen kleben und dabei praktisch alles in ihrer Umgebung ihrer Wahrnehmung entgeht. Jedes kleine Bimmeln erfordert sofort die volle Aufmerksamkeit und dies obwohl den Meisten durchaus bewusst ist, dass der überwiegende Teil der eingehenden Nachrichten alles andere als lebensnotwendig ist. Was für eine ver-rückte Gesellschaft!?

Eine der maßgeblich beteiligten Figuren bei der Gründung von Mark Zuckerbergs Facebook, Sean Parker, hat sich nun im Rahmen einer von der US-Seite Axios durchgeführten Veranstaltung zu den Auswirkungen und Motiven des “Gesichtsbuchs“ geäußert. Was er zu sagen hatte, gibt einen unmissverständlichen und klaren Einblick in das Denken eines Menschen, welcher die Gesellschaft als Ganzes in einer Form mitverändert hat, wie es in der bekannten Menschheitsgeschichte beispiellos ist.

»Als Facebook Fahrt aufnahm«, erzählt Parker gegenüber Axios, »da kamen diese Leute zu mir und sagten: “Ich bin nicht in Sozialen Medien“ und ich antwortete nur: “In Ordnung. Du weißt, dass Du es einmal sein wirst.“ Und dann sagten sie: “Nein, nein, nein. Ich schätze meine Interaktionen im echten Leben. Ich schätze den Moment. Ich schätze Präsenz. Ich schätze Intimität.“ Und ich antwortete: “Wir werden Dich letztlich kriegen.“«

Er wisse heute nicht, ober er damals tatsächlich die Folgen dessen verstand, was er seinerzeit von sich gab. Die »unbeabsichtigten Konsequenzen« eines Netzwerks mit einer oder zwei Milliarden Teilnehmern »verändern im wahrsten Sinne des Wortes unsere Beziehungen zur Gesellschaft, gegenüber einander«, stellt Parker fest und schlussfolgert:

»Es greift vermutlich auf seltsamen Wegen in die Leistungsfähigkeit ein. Gott weiß, was es in den Gehirnen unserer Kinder anrichtet.«

Der gedankliche Hintergrund, die Motivation bei der Erschaffung einer Anwendung wie Facebook, sei laut Parker ausdrücklich und vornehmlich über eine einzige Frage definiert worden:

»Wie zehren wir so viel wie möglich von Deiner Zeit und bewussten Aufmerksamkeit auf?«

Daher sei die Anwendung bewusst dergestalt geschaffen worden, den Anwendern »gelegentlich einen kleinen Dopaminschub zu geben, weil irgendjemand ein Foto oder einen Post geliked oder kommentiert hat«, so Parker. Dies habe erwartungsgemäß dazu geführt, dass noch mehr Inhalte eingestellt werden, welche noch mehr Likes und Kommentare zur Folge haben und entsprechend noch mehr Aufmerksamkeit binden:

»Es ist eine Rückkopplungsschleife gesellschaftlicher Anerkennung, genau die Art von Sache, welche sich ein Hacker wie ich ausdenken würde, denn man nutzt dabei eine Schwäche der menschlichen Psychologie aus. Die Erfinder, Erschaffer – das bin ich, Mark [Zuckerberg], Kevin Systrom bei Instagram, all diese Leute -, verstehen dies vollkommen. Und wir haben es dennoch getan.«

Parker gibt also unverblümt zu, dass den Auswirkungen Sozialer Medien auf die Gesellschaft reine Berechnung der Erschaffer zugrundeliegt und die Folgen für die Menschen und ihr Verhalten, wie wir es heute all überall beobachten können, waren von Anfang an genau so einkalkuliert.

Für Parker ist seine Beteiligung an Facebook der Grundstein zu immensem Reichtum geworden und er hat recht klare Vorstellungen davon, wie es für ihn weitergehen wird:

»Da ich ein Milliardär bin, werde ich Zugang zu besserer Gesundheitsversorgung haben. Also werde ich 160 Jahre alt und Teil dieser, sagen wir “Klasse unsterblicher Overlords“.«

An dieser Stelle lacht er dem Bericht nach und rundet seinen Seelenstriptease in einer Weise ab, wie sie klarer und ernüchternder kaum sein kann:

»Gebt uns Milliardären weitere hundert Jahre und dann wisst Ihr, wie Vermögensungleichheit ausschaut.«

Noch Fragen? Verstanden. Na, aber einen Wunsch darf man ob dieser mutwilligen Zerstörungsphilosophie ja äußern:

Möge Thors Blitz ihn beim …“
(… argh, … böse Gedanken, böse, nein, nein, … also lassen wir das …)

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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http://n8waechter.info/2017/11/facebook-mitbegruender-sean-parker-gott-weiss-was-es-in-den-gehirnen-unserer-kinder-anrichtet/

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Der Honigmann

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