Glozel-, Etrusker-, Runen-Schrift. Wie ein paar Buntstifte die Geschichtsfälschung beweisen. 5/5 (11)

....dieser Beitrag erschon schon einmal im Jahr 2014

Im Jahre 1924 pflügte der französische Bauer Fradin in dem kleinen französischen Ort Glozel ein Feld, als plötzlich der Boden unter dem Zugtier einbrach. An dieser Stelle wurden später viele Schrifttafeln gefunden. Ein großer Teil dieser Tafeln wurde an Wissenschaftler weiter gegeben, die sie untersuchen sollten und wurde nie zurückgegeben, sondern verschwanden von der Bildfläche.

Etwas mehr als 90 dieser Schrifttafeln blieben erhalten und sind heute, zusammen mit anderen Funden, insgesamt über 3000 Artefakte, in einem kleinen Privatmuseum in Glozel ausgestellt. Da der Fund dieser Schrifttafeln die gesamte offizielle geschichtliche Lehrmeinung in Frage stellte, wurde er sofort zu einer Fälschung erklärt und bis heute wartet die Angelegenheit noch auf ihre volle wissenschaftliche Anerkennung. Dabei hätte allein die große Zahl der Funde stutzig machen müssen. Niemals hätte ein kleiner, armer, ungebildeter Bauer in einem Ort von ein paar Häusern unbemerkt eine so große Zahl von Schrifttafeln und anderen gefundenen Artefakten herstellen und fälschen können. Man hat die Schrift von Glozel mit allen möglichen Schriften weltweit verglichen. Sie sollte Etruskisch, Phönizisch, Altbaskisch, Alttürkisch, Kelto-Iberisch und und und und sein. Warum konnte man diese Glozelschrift mit so vielen anderen Schriften und mit Sprachen dahinter, die es gar nicht gegeben hat, vergleichen?

Weil diese angeblichen Wissenschaftler und „Schriftvergleicher“ nicht richtig hinschauen konnten und können, weil man bei allen diesen „Schriften“ und „Sprachen“ die selbe unsinnige Methode anwandte und deshalb zu den selben unsinnigen Ergebnissen kommen mußte: man betrachtete und „las“ gar nicht die Schrift selber, die Buchstaben, sondern die Zwischenräume und da alle alten Schriften unsere (lateinisch genannten) Buchstaben sind, haben sie auch die gleichen oder, je nach der mehr oder weniger kunstvollen Ausprägung der angewandten Schriftform, mal mehr eckig und einfach, mal mehr gerundet und verschnörkelt oder künstlerisch vollendet,sehr ähnliche Zwischenräume. Betrachten Sie sich also bitte die Abbildungen in diesem Artikel. Ich habe hier, neben der Glozelschrift noch zwei weitere Schriften ausgewählt, die angeblich etruskische Schrift und die angebliche Runenschrift, stellvertretend für alle möglichen anderen alten Schriften.Es hätten mehrere Dutzend sein können.

Die Abbildungen 1a bis 1f zeigen Ihnen Schrifttafeln von der Glozelschrift. Abbildung 1a zeigt eine Schrifttafel, wie sie in Wirklichkeit aussieht. Abbildung 1b ist die gleiche Tafel, die ich mit Buntstiften, Farbstiften, wie andere sagen, ausgemalt habe. Dabei habe ich nicht alle Buchstaben ausgemahlt, wie auch bei den Abbildungen der anderen Schriften, nicht nur, weil das Ausmahlen hunderter Buchstaben eine zeitraubende und ermüdente Angelegenheit ist, sondern auch, weil es die Betrachtung der Fakten für den ungeübten Leser, für den Leser, für den die presentierten Fakten neu und ungewohnt sind, erleichtert.

Abbildung 1c und 1d zeigen Tafeln von der Glozelschrift, nicht wie sie in der Wirklichkeit aussehen, sondern wie sie in Büchern über die Glozelschrift abgebildet werden, mit denen dann die Wissenschaftler und Schriftvergleicher arbeiten. Diese Abbildungen zeigen nur die Zwischenräume zwischen den eigentlichen Buchstaben der Schrift. Trotzdem lassen sich auch diese Abbildungen mit Farbstiften ausmahlen und die Buchstaben kenntlich machen. Dies habe ich in Abbildung 1e und 1f getan. Abbildung 1e ist also die gleicheTafel wie Abbildung 1c und Abbildung 1f die gleiche Tafel wie die darüberstehende Abbildung 1d. Bitte wenden Sie die Abbildungen beim Betrachten nach allen Seiten, damit Sie die ausgemalten Buchstaben auch richtig erkennen können. Wir können also ruhigen Gewissens feststellen, daß es sich bei der Schrift,die in Glozel gefunden wurde, um unsere auch heute noch verwendete Buchstabenschrift handelt. Wir dürfen nur nicht die Zwischenräume lesen, wie es so gern von vielen Leuten getan wird. Alle Vergleiche aber mit anderen Zwischenraumschriften, mit Kunstsprachen dahinter, die es nie gab, von Völkern, die es auch nicht gab, können wir uns ersparen. Um dies nun ganz deutlich zu veranschaulichen, wenden wir uns der „etruskischen “ Schrift und Sprache zu.

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Abbildung 2 zeigt eine Stele mit eingemeiselter Inschrift, gefunden in Vetulonia, heute im Florenzer Museo Archeologico und Abbildung 3 zeigt eine Schrifttafel, die sich in Perugia, ebenfalls im Museo Archeologico befindet. Sie sehen auf dieser Abbildung 2 einen Krieger mit einer Streitaxt und einem Harnisch. Dort, wo sich das Gesicht befinden müßte, sehen Sie drei Buchstaben: „ E L i“ (Das „i“ sogar mit einem dicken Punkt darüber). Tausende Wissenschaftler aus allen Ländern, Zehntausende von Museumsbesucher und Hundertausende Leser von Bücher, in denen dies abgebildet ist, sehen N i c h t s. Unglaublich! Dabei sind auf dem rechten Rand noch zweimal die Buchstaben „E Li“ zusehen, außerdem das Wort „Ewig“ und auf dem linken Rand das Wort „Heil“. Es gibt also gar keine etruskische Schrift und keine etruskische Sprache.

Was aber machen die etruskischen Schrift- und Sprachforscher? Sie lesen die Zwischenräume. Aber damit nicht genug. Um die Zwischenräume lesen zu können, brauchen sie ja eine Sprache und zwar eine etruskische Sprache, die es gar nicht gibt. ( Die angeblichen Etrusker, die es gar nicht gab, sollen übrigens in „lateinischen“ Texten als „Tusci“
bezeichnet worden sein und niemand weiß, woher das Wort „etruskisch“ überhaupt stammen soll.) Also phantasiert man sich eine etruskische Sprache zusammen. Dabei entstehen Wörter, wie die folgenden, die ich aus einem italienischen Buch über die „etruskische“ Sprachforschung entnommen habe: „ Cflalc, FuFlns, ensfvf, citemcl, teecl, sealxlsc, tlvsce, leoap, lavtn, avilsmaxs, oalovfl und Fex+tfcl ( das Pluszeichen soll für einen Buchstaben stehen, den ich hier auf meiner Tastatur nicht abbilden kann. Er sieht etwa so aus, wie ein Stachelbeerstrauch mit nur zwei Ästen.). Ich weiß nicht, ob Sie auch nur eines dieser Wörter unfallfrei aussprechen können. Ich jedenfalls nicht. Wie können Sprachforscher und Sprachwissenschaftler ernsthaft glauben, daß eine derartige Häufung von Konsonanten und ein derartiger Mangel an Vokalen eine Umgangssprache sein können? Und wie übersetzen sie dann den Inhalt ihres Wurstsalates? Zwei Beispiele: „Ich, der Teller von Nuzima, die Platte Nuzinus“ oder „ Arauth hat mich Ramutha Vestirichina gewidmet“. Auf einmal ist ein gewaltiger Reichtum an Vokalen vorhanden und die vielen Namen müßten doch in der Originalsprache genauso lauten, wenn ich sie denn als Namen eins zu eins übersetze. Aber solche logischen Überlegungen kommen diesen Leuten wohl gar nicht erst. Eine solche Sprach- und Geisteswissenschaft  kann einen logisch denkenden Menschen krank machen. Schlimmer noch, wenn Sie jetzt die Medien und die entprechenden Wissenschaftler mit diesem Artikel bombardieren würden, würden Sie nicht mal eine Antwort bekommen oder belächelt werden oder lächerlich gemacht werden. Martin Luther konnte 1517 mit einem lumpigen Zettel an einer Kirchentür in Wittenberg die ganze Welt erreichen. Er hatte Glück.Damals gab es keine Massenmedien, kein Fernsehen, keine Presse, kein Internet. Es konnte ihn niemand totschweigen!

Und es gab keine Verfassung mit einem Paragraphen „Volksverhetzung“, der eine ganze demokratische Verfassung außer Kraft setzt, weil man mit einem solch schwammigen Begriff, den niemand genau definieren kann, jeden mißliebigen Menschen und sei er noch so demokratisch, unbescholten und rechtschaffen, beseitigen kann. Die Nationalsozialisten und Kommunisten haben es vorgemacht, die Scheindemokratien machen es erfolgreich nach und es ist kein Zufall, daß die Altkommunisten der Grünen, Jusos und Linkspartei sich dabei besonders hervor tun. Heute würde Luther ganz sicher wegen „Volksverhetzung“ und Störung des Religionsfriedens angeklagt.

Abbildung 3, die Schrifttafel von Perugia, zeigt uns ebenfalls, daß die eigentliche Buchstabenschrift sich innerhalb und um die Zwischenräume herum, befindet. Leider konnte ich keine bessere Kopie der Tafel finden, die gezeigt hätte, daß es noch viele kleinere, auf der Abbildung nicht erkennbare Buchstaben gibt. Wieder einmal eine Frage der optischen Geräte.

Wenden wir uns nun der sogenannten Runenschrift und den Abbildungen 4a bis 4d zu.
Wieder sehen wir hier und zwar fast noch deutlicher als bei der Glozel- und „Etrusker“- Schrift, daß die angeblichen Runen nur die Zwischenräume sind und ich habe mir erlaubt, mit Farbstiften dies deutlich zu zeigen. Im Unterschied zu den Tontafeln der Glozelschrift sind die Runen in Stein gehauen. Schauen Síe sich bitte diese „Runentafeln“ sehr genau an, damit Sie erkennen, welch eine großartige kulturelle und ästhetisch-künstlerische Leistung da vorliegt.

Es handelt sich um eine geniale, genau durchdachte, Zeit und Arbeit sparende Methode der Schreibtechnik für Steinarbeiter. Mit einen kurzen Strich, manchmal nur angedeutet, stellt man die Buchstaben „G, L , I , N, R“ dar, mit zwei kurzen Strichen die Buchstaben „ E, S, A, Z und H“, wobei man den Buchstaben „H“ mit diesen zwei Strichen sogar in verschiedenen Schreibformen darstellen kann, wie Sie auf Abbildung 4d sehen konnen. So sehen Sie in der
untersten Zeile das normale Schreibschrift-H, von mir rot gezeichnet, in der Zeile darüber links, von mir blau gezeichnet, ein „H“ in künstlerischer Form, als Anfangsbuchstabe des Wortes „HEIL“( blaues „H“, rotes „E“, gebliches „I“, blaues „L“). Die restliches Buchstaben werden mit drei kurzen Strichen dargestellt. So etwas konnten keine primitiven Germanen, Kelten oder andere einfache Völker tun. Da steckt geistige und künstlerische Genialität dahinter.

Wir erkennen also, beispielhaft an diesen drei Schriften, die für Dutzende weitere stehen, daß durch das Lesen von Zwischenräumen, Hunderte von Völkern, Sprachen, Schriften erfunden wurden, die es nie gab: Germanen, Kelten, Gallier, Kelto-Iberer, Sumerer, Akkader, Babylonier, Hethiter, Etrusker, Phönizier, Ägypter und so weiter und so fort.

Man sieht also, ohne richtige Sprachwissenschaft in der richtigen Sprache kommt immer nur Geschichtsfälschung heraus. Mir fällt da stets die Falschübersetzung aus der „Germania“ des angeblichen Tacitus („da zieht (a)us“) ein, wo die „Marcomannorum Sueborum“ („c“ = „s“), wo also die Marsomanno, die Marsmänner im Raum rum schweben, was man aber mit dem schwäbischen Stamm der Markomannen übersetzt. Noch ein erfundenesVolk. Wie schwierig es dann ist, aus der Geschichtsfälschung herauszufinden, möchte ich hier an zwei Beispielen zeigen. Da graben ein paar Leute in Deutschland Pyramiden aus. Diese Leute leisten, was das Ausgraben betrifft, sehr gute Arbeit und opfern sich auf. Dagegen ist absolut nichts zu sagen.

Sie erkennen sogar, daß mit unserer Geschichte vieles nicht stimmen kann. Doch dann wollen sie die ganze Angelegenheit interpretieren und damit geht der Ärger los. Ohne die geringste Kenntnis sprachwissenschaftlicher Fakten, fangen sie an, auf der Grundlage der falschen Geschichtsüberlieferungen, die sie doch widerlegen möchten, Theorien darüber zu entwickeln.

Da sie auf ein weltweit verbreitetes Bausystem gestoßen sind, dem irgend ein Schwachkopf mal die Bezeichnung „Murus Gallicus“ verpasst hat, weil er eine Textstelle (7,23) aus dem „ C.IULI CAESARIS COMMENTARIORUM DE BELLO GALLICO“ nicht richtig übersetzen konnte, beginnen unsere Ausgräber zu schlußfolgern: “Aha, Murus Gallicus, die Bauform der Gallier. Die Gallier (die es nie gab) waren Kelten (die ebenso nie gab)“. Da ein benachbarter Ort dort in seinem Ortsnamen „Birke“ trägt (es gibt zehntausend Orte mit Birke im Namen, Birkenthal, Birkenhain, Birkenbach usw., in Deutschland und ganz Europa) und der Ausgrabungsleiter zufällig einen kroatischen Schulfreund hat, der ihn den kroatischen Namen für „Birke“ ( eine abgeleitete Form des deutschen „Birke“ übrigens) nennt, kommt er zu dem Schluß, daß die Kelten in Süddeutschland Slawisch gesprochen haben.

Damit wird die Geschichtsfälschung über Kelten und Gallier nicht nur zementiert, sondern noch gewaltig durch neuen Unsinn vermehrt. Wollten die Herren nicht einen Beitrag zur Aufklärung der falschen Geschichte leisten? Hätten sie aber richtige Sprachwissenschaft betrieben und einen Kenner das Problem überlassen, hätten sie erfahren: „ Mur us Gal Li cus“ = „ aus der Mauer ( hier ist „vom Mauerwerk“ gemeint) saust der Gal Li“, weil die Pyramidenmauerwerke Landeplätze für Raumfahrzeuge, u.a. des Gal Li, waren.

Aus der gleichen Schrift „De Bello Gallico“, wenn man sie richtig übersetzt, erfahren wir, daß es sich gar nicht um einen Krieg zwischen Römern und Galliern handelt, daß es gar keinen Caesar („ca E sar“ = „zum E schnell“) gab und auch sein angeblicher Kriegsgegner Vercingetorix ( „versinge tu rich“ = „ versinken tut das Reich“) sich nicht als Person, sondern als versinkendes Reich entpuppt. Aber keineswegs das „Gallierreich“, das es nie gab, sondern ein Reich draußen im All, wie die folgenden Textstellen
zeigen: „ Alesia et Vercingetorix ded untur“ = der „ All E sie auch versenken tut, Reich unter.“ ( Keine Schlacht bei Alesia!!!!) oder „In ter ea Vercingetorix“ = „ in der Galaxie versinken tut das Reich.“ Ein Bericht der Ahnen aus dem All also.

Nun gibt es sogenannte Chronologieforscher, zum Beispiel den Russen Fomenko und seine Leute. Der Mann ist Mathematiker und interessiert sich nur für Zahlen. In diesem Fall für Geschichtszahlen. Auch er glaubt erkannt zu haben, richtigerweise, daß unsere Geschichte gefälscht ist. Statt aber nun alte Texte richtig zu übersetzen, das Einzige, was die Geschichtsfälschung richtig und sicher widerlegen kann, vergleicht er die gefälschten Geschichtsfakten miteinander.

Er vergleicht Caesar und Vercingetorix als Personen, die es nie gab und den gallischen Krieg, der nie statt fand mit dem Trojanischen Krieg, der ebenso nie statt fand, jedenfalls nicht in Troja und entsprechende Personen aus dem Trojanischen Krieg, die auch keine Personen waren. Anders gesagt, er vergleicht Unsinn der Geschichtsfälschung mit anderem Unsinn der Geschichtsfälschung, stellt Ähnlichkeiten allgemeiner Art, die selbstverständlich sind, die in jedem Krieg vorkommen, die auf jede Person passen, fest und ordnet dem Ganzen neue Geschichtsjahreszahlen zu. Damit zementiert er nicht nur die falschen Fakten, er potenziert sie hoch 10. Was, bitte schön, hat es für einen Sinn, wenn ich einen Jesus Christus, einen  Caesar und Vercingetorix, die als Personen gedeutet, Schwachsinn sind, weil eben Übersetzungsfehler, vom Jahr Null oder 40 Jahre vorher, plötzlich ins 12. Jahrhundert katapultisiere?

Die Herren sollten lieber Fußball spielen gehen oder ins Schwimmbad, da tun sie wenigstens etwas für ihre körperliche Gesundheit. Geschichtsfälscher haben wir wahrlich schon viel zu viele.

Ohne richtige Sprachwissenschaft, dies, so hoffe ich, haben wenigstens einige Leser diesesArtikels gelernt, ändert man an der Geschichtsfälschung kein Komma und kein Yota, sondern verstärkt sie noch.

Im Zeitalter von Farbdruckern, Computertastaturen und Hunderten anderer technischer Geräte, möchte ich Ihnen zurufen, was auch die Abbildungen in diesem Artikel zeigen: Verachtet mir die Buntstifte nicht, sie haben mehr Verstand, logisches Denkvermögen und Beweiskraft, als all die unzähligen Cliquen von Sprachwissenschaftlern, Archäologen, Althistorikern, Ägyptologen und sonstigen Geschichtsfälschern zusammen.

pdf:  glozeletruskerrunenschrift-2

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Gruß an die Sprachwissenschaftler

Der Honigmann

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Die zwei Gesichter des Naturschutzes – zur Erinnerung Bisher noch keine Bewertung

Von Stephen Corry, Direktor

Die Originalversion dieses Artikels erschien am 09. August 2015 auf Truthout.

Kinessa Johnson (Bild) sagt: „Wir werden etwas Anti-Wilderei betreiben, ein paar „von den Bösen“ umbringen und etwas Gutes tun.“ Wer könnte schon etwas dagegen einwenden? Frau Johnson ist Mitarbeiterin bei VETPAW, einer von einem Ex-Marine gegründeten Gruppe, die Veteraninnen und Veteranen nach dem 9. September 2001 Arbeit verschaffen soll. VETPAW finanziert sich über öffentliche Spenden und schickt Veteran*innen in afrikanische Länder wie etwa die Zentralafrikanische Republik. Dort sollen die ehemaligen Soldat*innen Wilderer ausschalten, die Berichten zufolge auch in terroristische Aktivitäten verwickelt sind. So soll dem Terrorismus die finanzielle Grundlage entzogen werden.

Es scheint, als würden alle Parteien profitieren: Die Veteran*innen erhalten Arbeit, terroristische Aktivitäten werden eingedämmt und Tiere werden vor Wilderern geschützt. Dies alles trifft natürlich nur zu, falls Terrorismus tatsächlich durch Wilderei finanziert wird. Ist Kinessa Johnson das Gesicht modernen Naturschutzes?

„Grüner Militarismus“ – die Ansicht, dass die Natur am effektivsten durch Waffengewalt geschützt werden könne – ist kein neues Phänomen: Bereits im 19. Jahrhundert führte die Gründung von Nationalparks wie Yellowstone und Yosemite in den Vereinigten Staaten zu Vertreibung und Gewalt gegen die dort lebenden indigenen Völker. Die Naturschutzbewegung wurde vor allem von wohlhabenden Großwildjägern vorangetrieben, die verhindern wollten, dass „ihre“ Herden von hungrigen Einheimischen gejagt werden. Die seltsame Idee, dass Großwildjäger die besten Naturschützer seien, ist bis heute weit verbreitet. Der Begriff des „Wilderers“ bezeichnet seit jeher nur jene anderen Jäger, die die Naturschützer loswerden wollen.

Organisationen wie VETPAW stellen ihre Arbeit für den Naturschutz als einen Krieg dar, der eine entschlossene Kampfhaltung nötig macht. „Wilderer“ werden als organisierte und erfahrene Akteure dargestellt, die in kriminelle Aktivitäten wie Drogenhandel und Terrorismus verwickelt seien und diese mit Geld versorgen würden. Dies ist verständlich, denn um täglich zwei Millionen US-Dollar an Spendengeldern zu generieren müssen große Naturschutzorganisationen wie der World Wide Fund For Nature (WWF) auf vereinfachende Narrative zurückgreifen. Dennoch hat die Kriminalisierung von „Wilderei“ fatale Folgen:

In vielen Fällen geht die Kriminalisierung von Wilderei mit der Kriminalisierung indigener Völker einher. Einige indigene Gruppen jagen für ihren Lebensunterhalt und werden infolgedessen von selbsternannten Naturschützern der „Wilderei“ bezichtigt. Sogenannte „Wildhüter“ nehmen dies als Vorwand, um zahlreiche Formen von Missbrauch an indigenen Völkern zu rechtfertigen. So werden indigene Völker wie die Baka in Kamerun, die Buschleute in Botswana und die Adivasi in Indien unter dem Vorwand des „Naturschutzes“ eingeschüchtert, geschlagen und gefoltert.

Die Vereinten Nationen und BirdLife, ein Zusammenschluss von Organisationen zum Schutz der Umwelt, finanzieren in Botswana ein 26-Millionen-Dollar-Projekt, das sich unter anderem gegen „Subsistenzwilderei“ richtet. Damit wird gleichermaßen die Kriminalisierung der Buschleute mitfinanziert, die für ihren Lebensunterhalt auf die Jagd angewiesen sind.

Auch die Baka-„Pygmäen“ in Kamerun wurden im Namen des Naturschutzes von ihrem Land vertrieben. Nach der Vertreibung des indigenen Volkes spielte der WWF bei der Aufteilung ihres angestammten Landes in Safari-Jagdgebiete, Abholzungsgebiete und Nationalparks eine wichtige Rolle. Die Nichtregierungsorganisation ignoriert standhaft Anfragen zur Freigabe von Unterlagen, die zeigen würden, wie sie sich mit anderen Beteiligten über die Aufteilung des Landes geeinigt hat. Zudem behauptet der WWF fälschlicherweise, dass die Baka ihrer Vertreibung von ihrem angestammten Land zugestimmt hätten.

Die Kriminalisierung indigener Völker beruht zu einem großen Teil auf unhaltbaren Anschuldigungen. So behauptete die botswanische Regierung 2002, als sie die Buschleute von ihrem Land vertrieb, dass die Indigenen von Lastwagen aus mit Schnellschusswaffen jagen würden. Diese Aussage wurde von Partnern der Regierung gestützt, darunter auch Mitglieder des britischen Parlaments. Vor Gericht gaben Beamte schließlich zu, dass die Aussage frei erfunden sei – tatsächlich jagen die Buschleute mit Speeren oder mit Pfeil und Bogen und stellen keine Bedrohung für den Erhalt der Artenvielfalt Botswanas dar. Trotz derartiger Anschuldigungen gegen Botswanas indigene Bevölkerung wird der Präsident, General Khama, für sein jüngstes landesweites Jagdverbot gelobt – ein Verbot, das darüber hinaus eine Verletzung der botswanischen Verfassung darstellt.

Obwohl das Jagdverbot per Gesetz für alle gilt, handelt es sich in erster Linie um einen erneuten Versuch, die Buschleute von ihrem angestammten Land zu vertreiben. Denn wohlhabende Touristen können auf Botswanas privaten Wildtier-Farmen, die vom Jagdverbot ausgeschlossen sind, weiterhin Großwild schießen. So werden indigene Völker durch Verhaftung und Prügel daran gehindert, ihre Familien zu ernähren, während Touristen zur eigenen Unterhaltung weiterhin auf Trophäenjagd gehen dürfen.

Die Kinder dieser Baka-Frau wurden von Wildhütern angegriffen, die durch den WWF mitfinanziert werden.


Die Kinder dieser Baka-Frau wurden von Wildhütern angegriffen, die durch den WWF mitfinanziert werden.
© Survival International

Botswana ist eines von vielen touristischen Reiseländern mit Regelungen, die bei Sichtung eines Wilderers sofortiges Schießen („shoot-on-sight“) erlauben. Es ist oft unmöglich festzustellen, was wirklich passiert ist, wenn Parkwächter „Wilderer“ töten: Die Ranger behaupten stets, sie seien zuerst beschossen worden, und kein Lebender kann ihnen widersprechen. Doch in einigen Fällen können die Berichte der Wächter zu einem späteren Zeitpunkt durch Beweise widerlegt werden.

Vor einigen Monaten berichtete zum Beispiel die simbabwer Parkbehörde davon, dass eine Gruppe von drei Menschen mit einer Großkaliberwaffe auf Wächter im Matusadona-Nationalpark geschossen habe. Zwei Personen wurden sofort von Wächtern erschossen, die Dritte konnte fliehen. Später berichteten die Beamten, was sie vorfanden: ein .303-Gewehr, sieben Ladungen Munition, einen Kochtopf und etwas Büffelfleisch, wie es überall in Afrika in Restaurants serviert wird.

Tatsächlich handelt es sich bei dem .303-Gewehr nicht um eine Großkaliberwaffe, sondern um ein altes Gewehr der britischen Infanterie, das vor nicht weniger als 120 Jahren eingeführt wurde. Wäre Wilderei so lukrativ wie behauptet wird, hätte diese „Wilderei-Einheit“ sicher zu etwas Modernerem gegriffen, das mehr Munition fasst. Es handelt sich keineswegs um einen Einzelfall: 2014 wurden zwei Männer im Sambesi Nationalpark in Sambia getötet. In diesem Fall wurden weder Waffen noch Munition gefunden. Laut Verwandten waren die Opfer unbewaffnet gewesen und hatten Holz gesammelt. In einem weiteren Fall wurden botswanische Soldaten beschuldigt, ein Verbrechen vorgetäuscht zu haben, indem sie Stoßzähne neben den Leichen dreier von ihnen erschossener Männern platzierten. Die Anzahl ähnlicher Berichte nimmt zu.

Dabei ist das Phänomen nicht auf Zentralafrika begrenzt. Einheimische in der Nähe des Kaziranga-Nationalparks in Indien werden Berichten zufolge dafür bezahlt, Vorfälle von „Wilderei“ an die Behörden zu melden. Wird in Folge solcher Anschuldigungen jemand getötet, erhält der Informant bis zu 1.000 US-Dollar – vor Ort ein kleines Vermögen und ein großer Anreiz, den Finger auf jemanden zu richten. Das bedeutet: Menschen werden außergerichtlich hingerichtet, wenn ein Dritter auf Basis finanzieller Eigeninteressen behauptet, sie würden ein Verbrechen planen. Die Wildhüter dagegen genießen Immunität gegenüber Strafverfolgung.

Viele westliche Naturschützer*innen begrüßen extreme Mittel, wenn es etwa um den Schutz von Elefanten vor indigenen Jägern geht. Dabei jagen Naturschützer*innen oft selbst Elefanten – auch hier wird mit zweierlei Maßstab gemessen.

2014 etwa versteigerte der Dallas Safari Club, der sich auf seiner Website unter anderem als Sammelpunkt für Jäger und Naturschützer vorstellt, die Lizenz zur Tötung eines vom Aussterben bedrohten Spitzmausnashorns. Der Club ist inzwischen vollwertiges Mitglied der Weltnaturschutzunion, einem Partner des WWF.

Naturschützer*innen jagen selbst Elefanten – dies kann aus Sicht des Naturschutzes mancherorts sinnvoll sein. Es wird angenommen, dass Botswanas Chobe-Nationalpark sieben Mal mehr Elefanten beherbergt als er tragen kann, was einen katastrophalen Verlust der Pflanzen- und Tiervielfalt zur Folge hat. Nun, da die traditionellen indigenen Jäger durch Umweltschutzbestimmungen größtenteils ausgelöscht wurden, ist es ganz und gar nicht im Sinne der Umwelt, wenn sich das größte Landtier der Welt unkontrolliert vermehrt.

Wie willkürlich die Unterscheidung zwischen legitimer „Jagd“ und illegitimer „Wilderei“ ist, wird am Beispiel von Geoffroy de Gentile Duquesne deutlich. Er wurde von der spanischen Firma Mayo Oldiri beauftragt, einen Jagdsportverein in einem „Schutzgebiet“ in Kamerun anzuleiten. Unter seinen Kunden war der Südafrikaner Peter Flack, der Jagd auf vom Aussterben bedrohte Waldelefanten machte. In der Beschreibung seines teuren Abenteuers im Jahr 2012 schrieb Flack, dass er ein unversehrtes Tier für Ausstopfungszwecke habe erlegen wollen. Der ehemalige Bergbaumagnat, dem sechs Jahre vor seinem Ausflug 2012 von der Confederation of Hunting Associations of South Africa der Preis „Jäger des Jahres“ verliehen wurde, ist Treuhänder des WWF.

Peter Flack (vorne rechts), Treuhänder des WWF, mit seinem „unversehrten Exemplar“ und Gentile Duquesne (hinten rechts) - letzterer tötete sowohl Elefanten als auch ihre Wilderer.


Peter Flack (vorne rechts), Treuhänder des WWF, mit seinem „unversehrten Exemplar“ und Gentile Duquesne (hinten rechts) – letzterer tötete sowohl Elefanten als auch ihre Wilderer.
© Survival

Duquesne hat jedoch nicht nur reiche Jäger wie Flack auf der Jagd nach Großwild angeleitet: Er hat auch einen angeblichen Wilderer erschossen – aus „Notwehr“, wie er selbst sagt. Mit anderen Worten: Manche Naturschützer töten sowohl Elefanten als auch ihre Wilderer.

Dies führt den Naturschutz zurück zu seinen historischen Wurzeln: Zu dem Versuch, arme Menschen davon abzuhalten, für ihren Lebensunterhalt zu jagen, und das Wild ausschließlich den Reichen vorzubehalten. Der Begriff „Wilderer“ erfährt derzeit eine Ausdehnung: Er reicht von organisierten und hochgradig erfolgreichen Banditen bis hin zu indigenen Völkern, die versuchen, ihre Familien zu ernähren. Aber schließt er auch solche mit ein, die Terroristen finanziell fördern, wie Unterstützer von „Shoot-to-kill“-Strategien regelmäßig betonen?

Rosaleen Duffy von der Londoner School of Oriental and African Studies hat sich dieser Frage eingehend gewidmet. Sie hat herausgefunden, dass sich die Behauptung, dass Terrorismus durch Wilderei finanziert werde, auf einen einzigen Artikel stützt. Dieser Artikel wurde ursprünglich 2012 auf der Website der Elephant Action League veröffentlicht und verweist auf die Finanzierung der Terrorgruppe Al-Shabaab in Somalia durch Elfenbeinhandel.

Laut den Autoren fand ihre „erste Begegnung“ mit Wilderern in einem Hotel in Nairobi statt. Wie sie schreiben erforderte „die Verfolgung der Elfenbeinspur der Shabaab nach Somalia (…) die Hilfe mutiger einheimischer Somali“, was impliziert, dass sie in Somalia waren, auch wenn sie dies nicht ausdrücklich sagen. Ihre Informanten sind wie zu erwarten anonym und es gibt keine Möglichkeit zu überprüfen, ob der Bericht der Wahrheit entspricht.

Der Artikel ist gefüllt mit Modalfunktionen (– „es könnte sein“, „vielleicht“, „eventuell“ und so weiter –), aber ein konkretes Detail taucht auf: Die Wilderer erzählten ihnen demnach, dass Al-Shabaab monatlich mit Elfenbein im Wert von 200.000 bis 600.000 US-Dollar unterstützt werde. Es ist der höhere Wert, der zu einem Mantra der Naturschützer wurde, wobei es angemessener wäre, den Durchschnitt heranzuziehen: Das wären insgesamt fast fünf Millionen US-Dollar pro Jahr, die durch Wilderei an Al-Shabaab gingen. Kalron und Crosta, die Autoren des Artikels, behaupten zudem, dass durch Wilderei erwirtschaftetes Geld „bis zu 40 Prozent der Mittel bereitstellen könnte, die Al-Shabaab benötigt, um im Geschäft zu bleiben“. Aber stimmen die Zahlen?

Es wird angenommen, dass die Gruppe hunderte Millionen US-Dollar aus verschiedenen Quellen erhält: unter anderem aus „Steuern“ und Lösegeldern, die sie in Seehäfen eintreibt, von wohlgesonnenen Regierungen und von internationalen Firmen in somalischem Besitz.

Selbst wenn Al-Shabaab tatsächlich fünf Millionen US-Dollar pro Jahr durch Elfenbein verdienen würde, könnte der Elfenbeinhandel keineswegs als eine der Haupteinnahmequellen der Organisation bezeichnet werden. Es wird angenommen, dass es sich bei dieser Summe um nur 12 % der Einnahmen handelt, die Al-Shabaab nach Schätzungen der UNO durch „Steuereinnahmen“ eintreibt – was wiederum nur eine der Einnahmequellen der Terrororganisation ist.

In jedem Fall muss hervorgehoben werden, dass Andrea Crostas und Nil Kalrons Artikel die einzige Quelle ist, die Rosaleen Duffy für die Verbindung zwischen Wilderei und Terrorismus finden konnte, und dass die Autoren dieses Artikels am Einsatz von Paramilitärs im Naturschutz beteiligt sind.

Nir Kalron, der Hauptautor des Artikels, ist ein ehemaliger Elitesoldat und Leiter der Sicherheits- und Risikoberatungsfirma Maisha Consulting, die Waffentraining anbietet und mit dem WWF und der Wildlife Conservation Society (frühere New York Zoological Society) kooperiert. Kalron selbst äußerte sich über sein Unternehmen folgendermaßen: „Es ist jedem klar, dass wir keine Gutmenschen von irgendeiner gemeinnützigen Organisation sind, die die Leute freundlich darum bitten, sich um die Umwelt zu kümmern.“

Selbst wenn wir annehmen, dass Kalrons Zahlen realistisch sind, hätte die Beendigung des Elfenbeinhandels der Al-Shabaab nur eine geringe Auswirkung auf den Etat der Terroristen. Ob die geschätzte Summe von fünf Millionen US-Dollar pro Jahr realistisch ist, ist jedoch unklar. Weder die Vereinten Nationen noch INTERPOL glauben, dass Al-Shabaab wesentliche Summen durch Wilderei einnimmt.

Eigentlich sollte es sollte die oberste Priorität von Naturschützer*innen sein, Einheimische auf ihrer Seite zu wissen – insbesondere jene, die das Land seit Generationen bewohnen und die örtliche Umwelt um so vieles besser kennen als jeder Naturschützer. Dennoch ist das genaue Gegenteil der Fall: Indigene Völker werden aktiv aus dem Naturschutz ausgeschlossen und anhand unhaltbarer Anschuldigungen kriminalisiert. Sie werden im Namen des Naturschutzes von dem Land vertrieben, das ihre Lebensgrundlage darstellt, und sind Missbrauch und Tötungen durch bewaffnete Wildhüter ausgesetzt.

Es wird Zeit für die Naturschutzbewegung, anzuerkennen, dass indigene Völker die besten Umweltschützer und Wächter der Natur sind. Sie sollte mit ihnen zusammenzuarbeiten anstatt gegen sie. Es wird Zeit für Naturschutzorganisationen, ihre Vergangenheit und die Vertreibung indigener Völker aufzuarbeiten. Und es wird Zeit für Naturschützer, die Menschenrechte indigener Völker zu respektieren.

http://www.survivalinternational.de/artikel/3406-jagd

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….in Zusammenarbeit mit : 

https://www.netto-online.de/wwf_netto/

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Der Honigmann

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Die dubiosen Machen­schaften der Deutschen Umwelt­hilfe und ihres Führers Jürgen Resch Bisher noch keine Bewertung

Raimund Leistenschneider
Wie der Autor in seiner Artikel-Serie belegt hat, haben die grünen Männchen, ihre Hilfstruppen bei diversen NGOs und nicht zuletzt ihren „nützlichen Idioten“zwar eine große Schnauze, aber keine Ahnung. Unsere Familien, unser Lebensstandard, unsere Gesellschaft und unser Land lassen sich indes nicht durch Große Schnauzen schützen und voranbringen, sondern einzig durch unser Wissen und unser Können. Eigenschaften, die bei den grünen Männchen* und ihren Claqueuren vergeblich gesucht werden. Insbesondere wird dies deutlich an solchen Personen wie Jürgen Resch von der sogenannten Deutschen Umwelthilfe (DUH). Ein wohlklingender Name, hinter dem sich gleich mehrfach eine Mogelpackung befindet und dessen menschenverachtendes Antlitz bei näherem Hinsehen schnell sichtbar wird.

Der jüngste Schildbürgerstreich war die Begrünung von Straßenabschnitten in Stuttgart mit Moos, welches den Feinstaub binden sollte (siehe Bild oben, Quelle). Das Moos ist mittlerweile abgestorben und hunderttausende Steuergelder für grünen Unsinn einmal mehr hinausgeworfen.

Wieso ist man da nicht schon früher drauf gekommen, wo doch jeder weiß: Ohne Moos nichts los! Das „Moos“, um dieses grüne Moos zu bezahlen, kommt wohl nicht von den „grünen Männchen“. Für diesen erneuten Unsinn, muss der Steuerzahler wieder herhalten. Straßen hin und wieder abspritzen wäre kostengünstiger und auf Anhieb effektiver. Aber mit solch banalen Maßnahmen können die „grünen Männchen“ natürlich nicht bei ihren potentiellen Wählern punkten.

Zu Herrn Jürgen Resch ist in der Süddeutschen Zeitung zu lesen: „Resch, der ein Studium der Verwaltungswissenschaften abbrach“. Nun, da ist man doch gleich beruhigt, dass die Industrienation Deutschland, dessen Lebensstandard sich vor allem auf den Mittelstand stützt, von einem solch ausgewiesenen Fachmann, der noch nicht einmal in der Lage war, ein Studium oder eine Ausbildung zu Ende zu bringen, in Existenzfragen vertreten wird, bzw. sich anstellt, als habe er dazu die Legitimation.

Der Autor, der selbst einmal studiert hat und selbiges zu Ende brachte, weiß, dass diejenigen, die vorher abbrachen,keine reichen Eltern hatten, die für das nötige „Kleingeld“ sorgten, oder ihr Studium wegen Unfähigkeit, selbiges abzuschließen, vorzeitig beendeten.

Halten wir als erstes Zwischenergebnis fest:

Jürgen Resch hat es nicht fertig gebracht, seine Ausbildung abzuschließen.

Da kann es denn auch nicht verwundern, dass die DUH die Lachstudie groß als vermeintliche wissenschaftliche Sensation ankündigte, Feinstaub stünde in Zusammenhang mit Grippewellen, wie der Focus am 28.03.17 schreibt. Robert Koch würde sich im Grabe drehen, sähe er, welche Schwachköpfe heute in Deutschland Raum für ihren Unsinn (siehe Teil 3) erhalten.

Der Autor möchte aber mit den heutigen „nützlichen Idioten“ nicht zu hart ins Gericht gehen, die dem grünen Mainstream das Wort reden und im Wahlkampf aktiv unterstützen, stammt der Ausdruck „nützliche Idioten“ für Journalisten aus einer Zeit, in der von dieser Gruppe ein anderer Mainstream unterstützt wurde, der indes eine andere Farbe hatte (obwohl beide Farben für die Erde stehen) und womöglich deshalb, mit den heutigen Tendenzen derselben Schar nicht in Korrelation gebracht wird.

Abb.29: Heilsbringer und deren Selbstansichten. Wie sich die Inhalte gleichen. Im frühen 20. Jahrhundert war z.B. vom „Wegbereiter für ein neues Deutschland“ die Rede und von Arbeit, Freiheit, Brot. Das „Neue Deutschland“ hatten wir später im Osten wieder. Das ging damit zweimal gründlich schief. Wenn auch das zweite Mal weniger dramatisch und gewalttätig. Anfand des 21. Jahrhunderts – damit zum 3. Mal – heißt die Selbstsicht „Aus der Krise hilft nur grün“. Der Autor fragt sich, welche Krise? Wenn wir eine haben, dann die wegen der Dummheit einiger weniger Heilsbringer. Damals wie heute.

Aus der Geschichte lernen! Sie kennen sicherlich die Punischen Kriege. Karthago führte deren drei. Nach dem zweiten war es noch groß. Nach dem dritten existierte es nicht mehr. Geben wir den Heilsbringern keine Möglichkeit, ein 3. Mal zu versuchen und damit unser Land endgültig zu ruinieren. Denn dort führt deren industrielle und damit Arbeitsplatzvernichtung unweigerlich hin.

Der Autor schrieb von „Legitimation“, die solche Leute wie Jürgen Resch offenbar glauben zu haben, in Existenzfragen unser Land und seine Bürgerinnen und Bürger zu vertreten. Schauen wir doch mal, mit welcher „Deutschen“ Umwelthilfe wir es zu tun haben. In Wikipedia ist zu lesen, dass die sog. DUH 243 Mitglieder hat (Stand 2016). Richtige (von breiteren Bevölkerungsschichten getragene) Umweltorganisationen, wie der BUND haben 565.000 Mitglieder (Stand 2015). Der NABU hat 541.000 Mitglieder (Stand 2015) und der WWF hat gar über 5 Millionen Mitglieder (Stand 2014, Quelle, jeweils Wikipedia). In Übersicht:

DUH hat das Mandat für 243 Mitglieder

BUND hat das Mandat für 565.000 Mitglieder

NABU hat das Mandat für 541.000 Mitglieder

WWF hat das Mandat für über 5 Millionen Mitglieder

Laut Wikipedia hat unser Land eine Einwohnerzahl von 82.175.684 (Stand 31.12.2015). Die sogenannte Deutsche Umwelthilfe hat gerade einmal das Mandat von nicht einmal 0,000003% der Bevölkerung, schickt sich aber an, mit dubiosen Klageverfahren ganze Kommunen, Mittelstandsunternehmen und Industriezweige (dazu später mehr) zu strangulieren, ohne, dass die Politik diesem unsäglichen Treiben einer dubiosen Minderheit Einhalt gebietet.

2. Zwischenergebnis

Die DUH ist nicht einmal eine Splitterorganisationund hat das Mandat von weniger als 0,000003% der Bevölkerung.

Abb.30, Quelle (https://www.tagesschau.de): Ein Bild, obwohl von der ARD, das viel über die Hybris des Mannes verrät, der darauf abgebildet ist oder besser ausgedrückt, der sich gerne so zeigen lässt. Zu sehen ist der Deutsche Bundestag. Sinnbild unserer Demokratie und unserer demokratischen Ordnung. Das Gebäude, indem sich die Vertreter befinden, die in demokratischen Wahlen dazu das Mandat vom Volk erhielten. Indem diejenigen unser Land vertreten, die vom Volk die Mehrheit, also 50%+ der Wählerstimmen erhielten und damit die Berechtigung nach dem Grundgesetz haben, unser Land und seine Geschicke zu lenken. Davor ein Jürgen Resch, der weder irgendeine Mehrheit vertritt, noch eine Legitimation hat, die Geschicke unseres Landes auch nur im Ansatz gestalten zu können. Sich aber offensichtlich als wahrer Vertreter des Volkes sieht und der dem Bundestag vorsteht. Eine Person, die nicht einmal 0,000003% der Bevölkerung unseres Landes vertritt. Solch einen Größenwahn, solch ein Zerrbild und solch eine geringe Legitimation hatte unser Land zuletzt in einem Erich Honecker, obwohl der und seine SED vermutlich mehr Mitglieder als 243 Mitglieder hatten.

Das Grundgesetz schützt unser Land vor der Machtausübung politischer Splittergruppen und enthält daher aus unsäglicher Erfahrung der Weimarer Zeit die 5%-Klausel. Nun ist es sicherlich richtig, dass an Umweltorganisationen nicht der Maßstab einer 5%-Klausel, ab der sie für die Allgemeinheit aktiv werden können, eingeführt wird. Bei einer Organisation, die jedoch nicht einmal 0,000003% der Bevölkerung vertritt, muss gefordert werden, dass dieser jegliches Vertretungsrecht abgesprochen wird und alles, was damit zusammenhängt: Aus Schutz unseres Landes vor Missbrauch und möglichem Betrug.

Bei so wenig zahlenden Mitgliedern stellt sich unweigerlich die Frage, wo eine Organisation die Gelder für ihre Arbeit, ihre Beschäftigten und ihre Aktivitäten herhat und in der Tat, ist in der Süddeutsche Zeitung dazu einiges zu finden, aber nichts Gutes:

„Zuweilen wird der DUH mangelnde Trennschärfe zwischen gemeinnützigen und kommerziellen Aktivitäten vorgeworfen.“ Und weiter „So hatte die Umwelthilfe jahrelang über ihre Umweltschutz-Service GmbH den Autokonzern Daimler-Chrysler in Umweltdingen beraten (Anmerkung: Da geht der Autor noch näher drauf ein). Gleichzeitig durfte die Deutsche Umwelthilfe e.V. jedes Jahr im Geschäftsbericht des Konzerns dessen ökologische Aktivitäten unzensiert bewerten.“Die Financial Times Deutschland schrieb dazu am 6. 5. 2009: „Mit Daimler haben die Umweltschützer sogar länger zusammen gearbeitet: Die DUH durfte bis 2004 eine Seite im Umweltbericht des Konzerns gestalten. „Trotzdem waren wir von denen unabhängig“, erzählt Resch. „Und als sie angefangen haben, uns zu stark reinzuquatschen, haben wir die Zusammenarbeit beendet.““ Aha, da steht was von „zu stark“ und von „reinzuquatschen“. Ersteres ist ein weit gefächertes Kriterium, mit einer rein subjektiven „Auslöseschwelle“ und letzteres – Ankerwörter – wird zuweilen dazu verwendet, um vom eigentlichen Grund abzulenken und die Diskussion in Richtung dieser Ankerwörter zu lenken.

Ja, wie soll denn nun der Autor diese Gutmenschen verstehen, denen es nicht um unsere Gesundheit, sondern offensichtlich um ihre Geschäftsinteressen geht? Weiter ist in der Süddeutschen Zeitung zu lesen: „Von „guten“Unternehmen nahm und nimmt man bereitwillig Spenden an, „schlechte” Unternehmen werden gnadenlos an den Pranger gestellt.“ Irgendwie erinnert dies den Autor an „Schutzgelderpressung“. Wer zahlt, ist gut und wer nicht zahlt, ist böse.

Wie ist denn nun das Eigenbild dieser Splitterstgruppe und wovon bestreitet diese Einheit, die vorgibt, alles für unser Wohlbefinden zu tun, ihren Unterhalt? Die DUH sagt von sich: „Lobbyisten vertreten immer Einzelinteressen, wir kämpfen für das Gemeinwohl.” Aha, für das „Gemeinwohl“.

O-Ton Jürgen Resch: „Während viele Unternehmenslenker immer noch nicht die Zeichen der Zeit erkannt haben und weiterhin mit übermotorisierten Limousinen unterwegs sind, ist das neue Denken bei den für die Firmenflotten zuständigen Managern vielerorts angekommen. Zu der Erkenntnis, wie wichtig es ist, mit einem klimaverträglichen Dienstwagen vorauszufahren, kommen viele jedoch immer noch zu langsam. Positiv dagegen ist die zunehmende Zahl an Firmen, die es schaffen, die CO2-Grenzwerte der EU zum Teil deutlich zu unterschreiten.“ Wir merken uns diese Aussage.

Abb.31a, Quelle: Google Earth, zeigt das Hauptstadt-“Büro” der Deutschen Umwelthilfe aus der Vogelperspektive.
Abb. 31b, Quelle: Google Earth, zeigt die Vordersicht. Nun, ein luxuriöses Anwesen in einer erstklassigen Berliner Gegend. Man lässt es sich offenbar recht gutgehen, bei der Deutschen Umwelthilfe. Davon können die „Malocher“ in unserem Land, bei den heutigen Mietpreisen, deren Arbeitsplätze vernichtet werden sollen, nur von träumen.

Aber der stressgeplagte Jürgen Resch kommt bekanntlich gar nicht dazu, es sich gutgehen zu lassen, ist er doch für „unser Gemeinwohl“ unterwegs und muss dazu enorm viele umweltbelastende Streckenkilometer zurücklegen und die auch noch mit „klimaschädlichen Flugzeugen“ (O-Ton der Klimaschützer). Und das alles nicht zuletzt deswegen, weil, welch Bürde, der Stammsitz der Deutschen Umwelthilfe nicht in Berlin, sondern sich immer noch am schönen Bodensee in Radolfzell befindet (Abb.32). Werfen wir doch auch einen Blick dorthin.

Abb.32, Quelle: Wikipedia, Peter Stein, CC BY-SA 3.0, zeigt den Kur-und Ausflugsort Radolfzell. Mal ehrlich, wer möchte dort nicht zu Hause sein oder zumindest eine Heimstätte haben? Sicherlich eine große Bürde für Herrn Resch und seine „Mannen“ dort zu arbeiten und sich für unser „Gemeinwohl“ einzusetzen. Aber vielleicht sieht die Arbeitsstätte gänzlich anders aus, wie etwa die vom „Karle vom Band“.

Abb. 33, Quelle (http://www.berlin.de/senuvk/umwelt/industrie_gewerbe/) zeigt einen Industriearbeitsplatz mit „umweltschädlichen“ Abgasen, wie er nach dem Willen der grünen Männchen und „ihrer“ Deutschen Umwelthilfe vernichtet werden soll. Aber wie sieht denn nun der „Arbeitsplatz“ von Herrn Resch und seinen „Mannen“ in Radolfzell aus?

Abb.34, Quelle: Google Earth, zeigt diesen (auch hier wieder) zuerst aus der Vogelperspektive. Sieht von oben, wie ein Lagerhaus aus. Daher wollen wir es nun aus der Vorderansicht betrachten. Da steht was von GmbH, sicherlich ein Google-Fehler.
Abb.35, Quelle (https://www.ostendorp.org/kontakt/anfahrt/), zeigt einen Teil der Vorderansicht der Anlage aus Abb.34. Lagerhaus? Weit gefehlt! Sieht schon eher wie eine Schlossanlage oder zumindest eine Kuranlage aus. Da wird es doch sofort verständlich, dass Herr Resch die Bürde auf sich nehmen muss und mit vielen „klimaschädlichen“ Abgasen zwischen seinem Hauptsitz am schönen Bodensee und seinem Hauptstadt-„Büro“ für unser „Gemeinwohl“ zu pendeln. Wer möchte schon freiwillig solch eine Art Schlossanlage aufgeben? Die Süddeutsche hierzu „Und so pendeln Resch und seine Kämpen beständig zwischen dem DUH-Hauptsitz in Radolfzell am Bodensee, Berlin und Brüssel, um im Sinne der Umwelt und der Verbraucher Einfluss auf die große Politik zu nehmen.“ Anmerkung: Der Autor sucht nach einem Taschentuch.

3. Zwischenergebnis

Jürgen Resch und seine „Mannen“ logieren in schlossartigen Residenzen am Bodensee und elitären Anwesen in Berlin.

Da ist man doch guter Dinge, dass es einer 0,000003%-„Partei“ von unseren Steuergeldern – gemeinnützige Spenden können steuerlich geltend gemacht werden – gut geht.

Jürgen Resch zu sich als Vielstflieger und damit als einer der größten (Einzel-) Umweltverschmutzer des Landes: „Dass ich berufsbedingt Vielflieger bin, darüber wird seit über zehn Jahren regelmäßig berichtet. Nun hat es auch der Spiegel gemerkt. Meine persönliche Klimaschutzbilanz ist schlecht, daraus mache ich keinen Hehl. Das ist aber leider eine Folge meiner nationalen wie internationalen Umweltarbeit…“ Und nicht zu vergessen, zwischen seinem „Schloss“ am Bodensee und seines gediegenen Hauptstadt-„Büros“. Und das alles für unser Gemeinwohl – die Tränen werden immer heftiger. Ein Taschentuch reicht da nicht mehr.

Was muss der Mann dafür Unannehmlichkeiten auf sich nehmen? So ist er Mitglied des sog. HON Circles bei der Lufthansa. Diesen höchsten Vielfliegerstatus erhält derjenige, der innerhalb von zwei Jahren 600.000 Meilen fliegt.* Dies sind ca. 28,5 Erdumrundungen. Damit gehört Jürgen Resch zu einem kleinen und erlauchten Kreis von knapp 3.000 Lufthansa-Vielfliegern. Wer die begehrte schwarze Karte besitzt, wird vor und nach dem Flug in exklusiven Topkunden-Lounges verwöhnt und auf Wunsch sogar in einem Porsche-Cayenne direkt zum Flugzeug gebracht. Was für Unannehmlichkeiten.

* Anmerkung: 2014 hatte die Lufthansa eigene Betriebskosten pro Flugkilometer von 9,8€-Cent (Abb.36). Da lässt sich in etwa ausrechnen, was die Deutsche Umwelthilfe für ihren Führer an Flugkosten mindestens zu tragen hat.

Wasser predigen und Wein saufen

Wenn man schon selbst nicht glänzen kann, so will man wenigstens versuchen, andere glänzen zu lassen. Auch wieder so eine selbstlose Eigenschaft, mit der sich bereits die Bibel befasste.

So befragt die Deutsche Umwelthilfe jedes Jahr Unternehmen nach den Dienstwagen der Firmenleitung und der Mitarbeiter, sowie zu ihren Flotten- und Mobilitätsstrategien und vergibt anschließend rote, gelbe und grüne Karten. Wobei es eine rote Karte nicht nur für zu hohe CO2-Werte der Fahrzeuge gibt, sondern auch, wenn das Unternehmen die Auskunft verweigert. Manch einer könnte das für Erpressung oder zumindest Nötigung halten! Im Netz ist weiter zu lesen „Eine Überprüfung der Ergebnisse ist Journalisten nicht möglich.“ Das hat jetzt nun wirklich ein „Geschmäckle“.

Bei der Deutschen Umwelthilfe mokiert man sich (spricht von „peinlich“), dass der Verband der Deutschen Automobilindustrie geschlossen an dieser dubiosen Verleihung nicht teilnimmt, was für den Autor, hinsichtlich Gebaren und Transparenz, mehr als nachvollziehbar ist und gerade die Deutsche Umwelthilfe selbst, jegliche Auskünfte über die Umweltbelastung ihres Vielfliegers, Jürgen Resch, verweigert. Da geht wohl jemand davon aus: Alle sind gleich, nur einige sind gleicher. Dies ist kommunistische Doktrin. Aber dazu kommt der Autor noch.

4. Zwischenergebnis

Der Chef der Deutschen Umwelthilfe zeigt in peinlicher Art und Weise, was er von Demokratie, Transparenz und Vorbildfunktion hält. Zu seinem Verhalten gibt es im Volksmund eine griffige Redensart: Wasser predigen und Wein saufen.

Jürgen Resch verteidigt sich weiter, vorwiegend mit der Lufthansa zu fliegen (Anmerkung: teuerste Airline!), wie er gegenüber Journalisten der „TAZ“ angab. Immerhin gelte die Lufthansa seit Jahren als relativ energieeffizient und hat auch in der Technik Standards unter den Airlines gesetzt. Eine solche Rechtfertigung ist natürlich blanker Unsinn. Die Lufthansa fliegt wie alle anderen (westlichen) Airlines neueste Flugzeuge von Airbus und Boeing, die vom „Fließband“ kommen und somit in ihren Emissionen alle gleich gut oder gleich schlecht sind. Da ist seine nächste Rechtfertigung schon wesentlich interessanter.

Abb.36, Quelle: (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/162764/umfrage/kosten-pro-sitz-pro-kilometer-bei-ausgewaehlten-airlines/)

„Außerdem unterstützt die Kranich-Airline seit 40 Jahren Projekte zum Erhalt der Artenvielfalt und steht an erster Stelle der Spender des „EuroNatur„. Die Stiftung EuroNatur wurde 1987 gegründet, initiiert vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) kam später dazu.“ Und weiter im Netz:„Ausgewählte Wirtschaftsunternehmen durften die Arbeit der EuroNatur Stiftung im Jahr 2012 unterstützen. Darunter: Gelsenwasser, Stadtwerke Bielefeld, Deutsche Lufthansa und Cemex. „Das sei insgesamt wenig, aber mehr, als andere machen. Dennoch, Sie haben recht, gibt sich Resch reuig: Das Dilemma bleibt. Deshalb zahlt die Umwelthilfe für ihre Flüge eine Klimaschutzabgabe“.“

Wie bitte? Die Deutsche Umwelthilfe, als eingetragener Verein, gemeinnützig und daher steuerlich begünstigt und von unseren Steuern (mit) finanziert, setzt die Gelder dazu ein, für ihren Chef „Strafzettel“ zu bezahlen und gibt die Spendengelder einem kommerziellen Unternehmen, welches wiederum Gelder an ein Unternehmen der Deutschen Umwelthilfe weiter gibt. In den USA kann man für solch dubiose Dreiecksgeschäfte für mehrere Jahre im Knast landen. Was sagten die „Schurken“ zu ihrem Dreiecksgeschäft: „Ausgewählte Wirtschaftsunternehmen durften die Arbeit der EuroNatur Stiftung im Jahr 2012 unterstützen.“ Welche Ehre!

Doch damit nicht genug. So gibt Jürgen Resch selbst an, dass Toyota den Dienstwagencheck mit 80.000€ finanziert. Sicherlich auch nur zu unserem Gemeinwohl und ganz sicher nicht, weil Toyota mit dieser Investition glaubt, Firmen mit Hilfe der Deutschen Umwelthilfe zu nötigen, Entschuldigung, zu überzeugen, ihre Dienstwagenflotte nicht vorrangig mit Produkten aus München, Ingolstadt, Stuttgart oder Wolfsburg zu bestücken, sondern mit Produkten der Marke Toyota.

5. Zwischenergebnis

Die dubiosen Dreiecksgeschäfte und das Gebaren der Deutschen Umwelthilfe sind keine Angelegenheit des deutschen Natur- und Umweltschutzes, sondern der deutschen Staatsanwaltschaft und von Transparency International Deutschland, um vermeintliche Korruptionsvergehen aufzuklären.

Ja, was macht denn nun die Deutsche Umwelthilfe in Deutschland (so heißt sie ja schließlich)? Wie setzt sie denn nun ihre Gelder ein, außer für „Schlösser“, Anwesen in bester Hauptstadtlage und für ihren Geschäftsführer, den Vielstflieger Jürgen Resch ein oder für eigenartige Tests, die nicht nachgestellt und damit überprüft werden können, da nicht transparent gemacht wird, wie die Ergebnisse zustande kommen? Siehe auch Dienstwagencheck.

Auf der Internetseite des NABU (https://www.nabu-netz.de/landesverbaende/baden-wuerttemberg/verbandsleben/finanzen/finanzierung-oertlicher-naturschutzarbeit/geld-aus-stiftungen-oae/deutsche-umwelthilfe-duh.html) wird man fündig. Dort ist folgendes angegeben:

„1975 wurde die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gegründet. Die DUH gibt im Schnitt über 250.000 Euro im Jahr für die Förderung einer Vielzahl von kleinen und mittleren Natur- und Umweltschutzprojekten aus.“ Donnerwetter, 250.000€ im Jahr. Dies ist sicherlich nur ein Bruchteil dessen, was für Lustreisen, Entschuldigung für Mobilität und Immobilien ausgegeben wird. So ist im Netz weiter zu finden, dass die Deutsche Umwelthilfe über ein Jahresbudget von ca. 8,1 Mio.€ verfügt (www.tagesspiegel.de). Der Tagesspiegel weiter „Knapp 17 Prozent des Etats von zuletzt 8,1 Millionen Euro stammen von Spendern, der größte Posten (38 Prozent) sind Projektzuschüsse und der Verbraucherschutz (30 Prozent).“

Anmerkung: 1975, da war Hochzeit des Kalten Krieges, wer waren denn da die Gründer, gab es da auch welche im Hintergrund?

250.000€ von 8,1 Mio.€, dies sind gerade einmal 3% der anvertrauten Gesamtsumme, die die Deutsche Umwelthilfe an konkreten, Naturschutz-fördernden Maßnahmen ausgibt. Eine Spendenorganisation, wie z.B. Brot für die Welt, würde sie eine ähnliche Quote an Geldern ausweisen, die den Bedürftigen oder allgemein, ihrer Zielgruppe zu Gute kommen, hätte sicherlich keine Chance auf Gemeinnützigkeit.

6. Zwischenergebnis

Laut NABU gibt die Deutsche Umwelthilfe gerade einmal 3% ihrer, ihnen anvertrauten Gelder für konkrete deutsche Umweltschutzmaßnahmen aus. Falls das stimmt, hat der Volksmund auch hierfür eine passende Redeweisheit, Nepper, Schlepper, Bauerfänger.

Wie die Süddeutsche schreibt „wird der DUH mangelnde Trennschärfe zwischen gemeinnützigen und kommerziellen Aktivitäten vorgeworfen.“ Wie gezeigt, kann diese Aussage dick unterstrichen werden. Weiter schreibt die Süddeutsche „So hatte die Umwelthilfe jahrelang über ihre Umweltschutz-Service GmbH den Autokonzern Daimler-Chrysler in Umweltdingen beraten… Die Zusammenarbeit zwischen der Umwelthilfe und Daimler-Chrysler endete 2004 mit einem Eklat, weil der Autobauer laut Resch zuletzt ökologische Fortschritte vermissen ließ…“ So zumindest die Darlegung von Jürgen Resch. Nun sind bekanntlich subjektive „Wahrheiten“ keine objektiven Wahrheiten und Menschen, insbesondere solche mit einem Größenwahn neigen dazu, in Scheinwelten zu leben und Realitäten nicht mehr klar aufnehmen zu können. Daher will der Autor eine Kurzanalyse versuchen, was denn nun den „Eklat“ ausgelöst haben könnte.

Aktiengesellschaften sind gewinngetriebene Wirtschaftsunternehmen. Dies müssen sie sein, da sie weitgehend die Gelder ihrer Anleger vertreten und diese naturgemäß Gewinne sehen möchten. Weiter sind die Lenker von Aktiengesellschaften ihren Anlegern Rechenschaft schuldig, über die Verwendung der Firmengelder. Alles Dinge, die zu vertrauensbildenden Maßnahmen jeglicher Art notwendig, sowie vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind. Zu Deutsch: Geben Aktiengesellschaften Firmengelder aus, müssen sie dafür eine adäquate Gegenleistung erhalten.

Man braucht nun kein Prophet zu sein, dass eine adäquate Gegenleistung, bei einer Größe wie Jürgen Resch, der nicht einmal eine Ausbildung besitzt, schwerlich zu erhalten ist. Weiter ist zu beachten, dass sein Geldgebaren förmlich in eine weitere Richtung als von ihm dargelegt, zeigt: Dreiste Geldforderungen. Nein, die Trennung (Eklat) war sicherlich nicht so, wie von Jürgen Resch herausgeputzt. Da waren schon eher unverschämte Geldforderungen, gepaart mit mangelnder Leistung die Ursache. Zu einem Eklat kommt es in solchen Situationen dann, wenn der Rausgeworfene ausfällig wird und Drohungen ausspricht. Was den Autor bei der Vita von Herrn Resch nicht wundern würde.

7. Zwischenergebnis

Der Deutschen Umwelthilfe mangelt es offenbar an der Trennschärfe zwischen Gemeinnützigkeit und kommerziellem Handeln – zumindest für Außenstehende. Das wirkt dann oft so, als ließe sie sich von bereitwilligen (und kurzsichtigen) Wirtschaftsvertretern „kaufen“, um an Gelder zu kommen.

Die Süddeutsche dazu: „Anders als andere Verbände ist sie mittlerweile eine One-Man-Show. (Anmerkung: So was hatten wir in Deutschland schon einmal…)Schon damals haben die Aktionen des Verbands einen kleinen Makel: Sie nutzen auch seinen Spendern. Als die Umwelthilfe für das Dosenpfand kämpft, erhält sie Geld von mittelständischen Brauern und einem norwegischen Unternehmen, das Apparate für die Rücknahme der Pfandflaschen herstellt. Während der Kampagne für rußfreie Dieselautos, Titel: „Kein Diesel ohne Filter“, fließt Geld von Firmen, die Rußpartikelfilter herstellen. „Wir bilden Allianzen, wenn es zweckmäßig ist und sie uns helfen, unsere Ziele durchzusetzen“, heißt es in einem internen Selbstverständnis-Papier von 2012. Doch die Kooperationen verursachen Unmut, auch in der Szene. „Es führt immer in Interessenkonflikte, wenn ein Umweltverband Geld aus der Wirtschaft nimmt“, sagt Tobias Münchmeyer, der für Greenpeace in Berlin arbeitet. „Das ist ein echtes Problem.““ An diesem Gebaren der Deutschen Umwelthilfe hat sich bis heute nichts geändert.

Bis jetzt also bereits sieben Zwischenergebnisse. Aber damit wird man der Deutschen Umwelthilfe und Jürgen Resch nicht „gerecht“. Denn im Netz ist vielerorts von einem „Abmahnverein“ die Rede. Dies klingt nun wirklich nicht gut und besonders klingt dies schlechter als „Gemeinwohl“ oder „Gemeinnützigkeit“. Das klingt schon eher nach Orwells„1984“. Der Autor kann daher gar nicht glauben, dass solch eine honorige Person, wie Herr Resch, der doch alles nur für unser „Gemeinwohl“ tut und, wie geschrieben, jede nur erdenkliche Last und Bürde dafür auf sich nimmt, mit solchen Schandbegriffen in Verbindung gebracht wird. So was klinkt ja fast wie Schutzgelderpressung. Da kann es sich doch nur um eine üble Verleumdung der bösen Automobilindustrie halten. Oder etwa nicht?

Doch der Autor findet im Tagesspiegel die ernüchternde Meldung: „Wie der Öko-Verein DUH mit zahlreichen Abmahnungen seine Kasse füllt – und dies mit dem Versagen des Staates rechtfertigt.“ Der schmutzige Verdacht bestätigt sich: Die Deutsche Umwelthilfe betätigt sich einer Methodik, die irgendwie an Schutzgelderpressung erinnert.

„Versagen des Staates.“ Eine weitgefasste Äußerung und Vorwurf, der breite Interpretationsspielräume zulässt. Stellt sich die Deutsche Umwelthilfe damit etwa auf eine Stufe mit von ihr (zurecht) verachteten gesellschaftlichen Splitterströmungen (wir erinnern uns, die Deutsche Umwelthilfe ist mit 243 Mitgliedern ebenfalls eine Splitterorganisation), die in der NPD ihren Katalysator finden? Dort wirft man bekanntlich unserem Rechtsstaat ebenfalls Versagen in so vielen Dingen vor. Und geht die Mafia in Ihren zynischen Argumentationen nicht ähnlich vor? Dass die Schutzgelderpressung nur zur Sicherheit der Abkassierten gilt, die damit Schutz genießen würden? Schutz indes einzig vor denen selbst, die sie sonst schädigen würden. Donnerwetter, schon interessant, in welche Nähe sich die Deutsche Umwelthilfe selbst mit ihren Rechtfertigungen bringt und damit auch noch in unserem Rechtsstaat bisher damit durchkam! Da fragt sich doch der Autor, da muss es doch von irgendwoher politischen Schutz für eine solche Vereinigung geben, die mit solch dubiosen Machenschaften bis jetzt durchgekommen ist?

Doch der Autor möchte den Tagesspiegel weiter zu Wort kommen lassen:

„Mit dem Abmahngeschäft nimmt die Umwelthilfe Millionenbeträge ein. Von Jahr zu Jahr wird es mehr: 2014 waren es 2,323 Millionen Euro, im Jahr zuvor 1,790 Millionen, 2009 waren es noch 676 000 Euro. Diese Gelder haben zunehmend mehr Anteil am Etat der Organisation. Die Einnahmen aus dem „Verbraucherschutz“, wie sie die Umwelthilfe in ihren Jahresberichten nennt, machten 2014 insgesamt 28 Prozent aller Einnahmen aus, 2013 waren es 22 Prozent.“

„Resch erläutert, wie die Umwelthilfe vorgeht: „Wir haben ständig etwa fünf Mitarbeiter dafür im Einsatz.“ Sie seien fest angestellt, nicht auf Provisionsbasis tätig. Sie durchforsteten das Internet auf Angebote mit Verstößen gegen diese und andere Verordnungen. Insgesamt hätten sie dabei rund 15 Rechtsverordnungen im Blick. Zwei Mitarbeiter davon seien auch im Außendienst tätig, besuchten Autohäuser und den Einzelhandel. Die Abteilung, die für Abmahnungen zuständig ist, ist fleißig: 2015 gingen 1265 Abmahnungen heraus, 438 Mal kam es zu Gerichtsverfahren. Im Jahr davor waren es 1234 Abmahnungen und 386 Verfahren.“

„Autohäuser, Immobilienmakler, Händler sind empört. Der Chef eines Möbelhauses sagt: „Da kommt ein Brief von einem Verein, den man nicht kennt, den man nicht kennen lernen will. Und dann muss ich zahlen, zahlen für eine Sache, die nicht einmal so richtig in meinem Einflussbereich liegt.“ Er wurde abgemahnt, weil in der Ausstellung von Küchen die Zettel mit der Energiekennzeichnung fehlen. „Wissen Sie, unsere Kunden knibbeln die Zettelchen vielfach ab, wenn sie Fotos für ihre Frau daheim machen.““

„Verbraucherschutz“ erinnert in diesem Zusammenhang als Rechtfertigung, frappierend an die zynische Argumentation der Mafia für ihre Schutzgelderpressung. Und die „Blauäugigkeit“ der Betroffenen, dass Kunden die „Zettelchen vielfach abknippeln“, dem kann der Autor zwar folgen, er stellt sich aber zusätzlich die Frage, ob da vielleicht jemand der „Prüfer“ in unbeobachteten Momenten nachgeholfen hat, damit eine Organisation zu Geld kommt?

Der Tagesspiegel weiter: „1400 zivilrechtliche Verfahren strengt die DUH nach Reschs Angaben jährlich an, 1100 werden außergerichtlich geklärt, 300 gehen vor Gericht.“ Aha, 1100 werden also außergerichtlich geklärt. Also etwa 80%. An für sich nichts Verwerfliches und in unserem Rechtsstaat gängige Praxis, auf die Gerichte zu „verzichten“, wenn man sich einig wird. In diesem Zusammenhang aber recht anrüchig: Wer zahlt, der hat seine Ruhe. Irgendwie auch wie bei einer Schutzgelderpressung.

Der Tagesspiegel ist indes noch nicht fertig mit seinem Bericht. Er geht weiter: „Der Zentralverband des Kfz-Gewerbes hat sich bei EU-Klimakommissar Miguel Arias Canete über das Geschäftsgebaren beschwert. Die DUH reklamiere „Verstöße, die nicht nachvollziehbar sind“, heißt es in einem Brief, der dem Tagesspiegel vorliegt. „Abstruse Beispiele sind Schriftgröße der notwendigen Hinweise, deren Platzierung in einer Anzeige oder fehlende Hinweise beim Teilen von Artikeln“ in sozialen Netzwerken.

Aufgrund der unsicheren Rechtslage habe die DUH allein bei Autohändlern in den vergangenen sechs Jahren rund vier Millionen Euro mit Abmahnungen kassiert. Selbst die „banalsten Verstöße“ würden geahndet. Die Organisation nutze die „unsichere Rechtslage“ und missbrauche sie für „das eigene Geschäftsmodell“. Die EU-Kommission sei aufgefordert, „der von der Umwelthilfe aufgebauten Abmahnindustrie den Nährboden zu entziehen“.“

8. Zwischenergebnis

Ein Großteil der Einnahmen der Deutschen Umwelthilfe stammt aus Vergleichen durch „Abmahnungen“ mittelständischer Unternehmen. Dabei nutzt die Deutsche Umwelthilfe geschickt „unsichere“ Gesetzeslagen für sich aus. Die Betroffenen zahlen meist, weil sie „ihre Ruhe“ haben möchten.

Meine Damen und Herren in der Politik in Berlin: Wie lange wollen Sie dem noch zusehen, anstatt unseren Mittelstand vor solchen modernen „Raubrittern“ zu schützen?

1. Fazit

  • Bei der Deutschen Umwelthilfe handelt es sich ganz offensichtlich um eine Mogelpackung, die bei näherer Betrachtung rein gar nichts mit dem zu tun hat, was ihr Name vorgibt. Der Name Umwelthilfe ist dabei offensichtlich ein Täuschungsobjekt – lt. NABU entfallen nur knapp 3% der Einnahmen auf die Förderung von Umweltprojekten.
  • Die Mitarbeiter und nicht zuletzt deren Führer, Jürgen Resch, leben offenbar in Glanz und Gloria und in „Palästen“, die einen Großteil der Einnahmen verschlingen. Dabei verschwimmen Gemeinnützigkeit und kommerzielle Tätigkeit, so dass der Eindruck entsteht, dass es sich bei der Deutschen Umwelthilfe, um ein vorwiegend kommerzielles Unternehmen handeln könnte und nicht um eine Umweltschutz- oder gar Verbraucherschutzorganisation.
  • Jürgen Resch (und seine Deutsche Umwelthilfe) wurde vor gut 10 Jahren bei der Daimler AG rausgeschmissen und dort die finanzielle Zusammenarbeit aufgekündigt, wobei es zum „Eklat“ gekommen sein soll. Seitdem versucht er anscheinend in egozentrischer Absicht, sich dafür zu rächen, indem er eines ihrer Geschäftsmodelle vernichten will. Anders ist für den Autor sein Handeln gegen den Diesel nicht zu erklären, da Feinstaub keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigung verursacht, wie die wissenschaftliche Betrachtung, sowie Studien über das Lebensalter und die Gesundheit der bisherigen Teilezeigen: In Stuttgart leben die gesündesten Städter, mit der höchsten Lebenserwartung. Für seine persönliche „Genugtuung“, nimmt Jürgen Resch dabei billigend in Kauf, dass zigtausende Familien dauerhaft geschädigt werden.
  • Wie ihr dubioses Abkassieren bei Mittelstandsunternehmen, sowie die Beabsichtigung, ganze Industriezweige und damit die Familien der dortigen Beschäftigten zu schädigen zeigt, ist die Deutsche Umwelthilfe ganz sicher nicht für Deutschland unterwegs. Und der Autor fragt sich, für wen sie denn unterwegs sein kann? Wer von der Schädigung unseres Landes einen Nutzen haben kann?

Nun ist es eine Binsenweisheit, dass eine starke Gesellschaft nicht zu entern ist: „Voller Bauch geht nicht auf die Barrikaden.“ Wer also zur Macht gelangen will, muss entweder bessere Konzepte haben und damit den Souverän überzeugen oder, die wesentlich leichtere Gangart, eine starke Gesellschaft kaputt machen, damit Unzufriedenheit entsteht.

Eine der tragenden Säulen einer starken Gesellschaft ist ihre Wirtschaft und damit die Kaufkraft ihrer Bürger. Eine der tragenden Säulen unserer Wirtschaft ist der Mittelstand (wir erinnern uns, die schädigt der „Abmahnverein“ Deutsche Umwelthilfe). Eine weitere, unsere Industrie und dort insbesondere die Automobilindustrie. Was liegt da näher, als dort anzusetzen, um die Stabilitätspyramide zum Einsturz zu bringen.

Eine weitere Frage, welche Partei möchte gerne an die Macht und hat dabei die gleichen (vermeintlich) grünen Inhalte wie die sog. Deutsche Umwelthilfe? Na, wird das Bild etwas klarer? Auch dahingehend, wer eine „Schlägerorganisation“, wie die Deutsche Umwelthilfe, politisch deckt? Mit weiterer Hilfe der heutigen „Ludendorff-Presse“, deren ideologische Verblendung an die der 1920-Jahre erinnert.

Abb.37: Zu den beiden rechten Abbildungen kann man „nur“ sagen, in 30 Jahren nichts dazugelernt. Während einst die sog. „Ludendorff-Presse“ dem Bösen den Weg bereitete, ist es heute wieder die Presse. Insbesondere die modere „Ludendorff-Presse“, z.B. in Hamburg. Was den Autor nun wiederum nicht sonderlich überrascht, ist doch einer der langjährigen, engsten Mitarbeiter des Jürgen Resch ein ehemaliger Spiegel-Redakteur. Die Süddeutsche schreibt 2007: „…sagt Rosenkranz und denkt dabei unter anderem an sich selbst, den Ex-Spiegel-Redakteur und Kisch-Preisträger…“

Eine enge Verbundenheit der Deutschen Umwelthilfe besteht zu den grünen Männchen. Die bereits zitierte Financial Times Deutschland dazu in 2009: „Resch teilt sich die Geschäftsführung mit Rainer Baake, der unter dem grünen Umweltminister Jürgen Trittin Staatssekretär war. Michael Hadamczik ist Geschäftsstellenleiter der DUH-Zentrale in Radolfszell. Vorher war er Mitgründer der Zeitschrift „Ökotest“ und Haushaltsexperte bei den Grünen. „Wir haben ein gutes Netzwerk, feine Drähte in die Politik und die Wirtschaft“, sagt Resch.“ Aber „als Lobbyist begreift er sich nicht“. Arbeiten er und „seine“ Deutsche Umwelthilfe doch für unser Gemeinwohl. „Gutmenschen“ also. Schnitt! Wie war das nochmal bei Orwell und seiner „Animals Farm“: „Alle Menschen sind gleich, nur einige sind gleicher.“

Erstmals hatten die grünen Männchen in Stuttgart im Januar 2016 Feinstaubalarm ausgelöst. Und das, obwohl dazu keine Veranlassung bestand, wie Abb.40zeigt.

Abb.38, Quelle: (https://www.youtube.com/watch?v=tSjEWBD6WmA), „Beispielszenario Feinstaubanalyse“ zeigt die Feinstaubdatenreihe (Zahl der überschrittenen Tageshöchstwerte) Stuttgart-Mitte von 1987 bis 2016. Deutlich hat sich die Luftqualität in Stuttgart verbessert. Die Zahl der sog. Feinstaubalarme ist verschwindend gering. Kein Anlass für irgendwelche Maßnahmen, wie Fahrverbote.

Der Autor erinnert sich, dies war die Zeit, knapp 3 Monate vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg, als es in Umfragen für die grünen Männchen gar nicht gut aus sah und sie damit rechnen mussten, die Macht und ihren Ministerpräsidenten (den Posten) zu verlieren. Was wiederum angesichts deren „Leistungen“ nicht verwundern kann. Mit Hilfe der Presse wurde dann ein „Trommelwirbel“ entfacht und ein Feindbild aufgebaut, das es gar nicht gab und sich selbst als Retter dargestellt. Vergleichbar wie im Film „Illuminati“, in dem der Camerlengo ein fiktives Feindszenario aufgebaute, was es gar nicht gab, damit er Papst werden konnte. Während im Film der Held dies verhindern konnte, sind solche Helden in der Presse erfahrungsgemäß schwer zu finden. Das Täuschungsmanöver ging denn auf. Der Wähler wurde getäuscht und die grünen Männchen behielten die Macht.

2. Fazit

Im Wahljahr 2017 haben die grünen Männchen, mit ihren „Schlägerorganisationen“ und ihrer „Ludendorff-Presse“ wohl vor, die (fragwürdigen) Erfolge zur Landtagswahl 2016 im Land BW, im Bund zu wieder holen und wollen dabei erneut Schreckgespenster aufbauen, um sich anschließend als einziger Erretter zu präsentieren (vgl. auch Abb.29 rechts). Dass unser Land, seine Wettbewerbsfähigkeit, seine Familien und Bürger dadurch massiv geschädigt werden, stört diese Clique offensichtlich nicht. Hatten wir alles schon einmal…Seinerzeit verkündeten die größten Lügner und Lumpen von damals noch 1939 in ihren Parolen Frieden und Gerechtigkeit, während zig-tausende bereits ermordet, gequält, entrechtet und die Weichen auf Unfrieden längst gestellt waren mit den Folgen für unser Land, die wir kennen.

Der Autor ist sich jedoch sicher, dass ganz Deutschland nicht auf das hereinfällt, was bei den Schwaben in 2016 noch Erfolg hatte. Obwohl die grünen Männchen sicherlich alles versuchen werden, dieses „Erfolgskonzept“ im Bund zu widerholen, liegen sie doch derzeit nicht sonderlich gut in den Umfragen, wie seinerzeit in Baden-Württemberg. Und eventuell sind die jüngsten Aktivitäten des BW-Umweltministeriums so zu deuten: Will man doch bei der Berliner Charité eine Studie in Auftrag geben, die die postulierte Gefährlichkeit von Feinstaub bestätigen soll. Würde doch toll wirken, sich kurz vor der Wahl, mit einer vermeintlich wissenschaftlichen Bestätigung (Studie), sich (wieder einmal) als Retter aufspielen zu können. Getreu ihrem Motto aus Abb.29 rechts.

In seinem Verständnis für unsere Demokratie und seinem gewerkschaftlichen Weltbild, wird der Autor seinen Teil dazu beitragen, dass in unserem Land nie wieder Lumpen und Betrüger die Macht erlangen, um unser Land, die Errungenschaften seiner Gesellschaft und damit seiner Bürgerinnen und Bürger zu ruinieren. Denn:

Das Böse ist nicht Böse, weil es böse ist, sondern, weil man es lässt.

Raimund Leistenschneider – EIKE

http://www.eike-klima-energie.eu/2017/07/18/die-dubiosen-machenschaften-der-deutschen-umwelthilfe-und-ihres-fuehrers-juergen-resch/

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Der Honigmann

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Imker und Umweltschützer: „Bienenkonferenz“ spart Ursachen des Insektensterbens aus Bisher noch keine Bewertung

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hatte am 28. und 29. März zur “Bienenkonferenz” in Berlin eingeladen, doch Natur- und Bienenschützer sind unzufrieden: „Leider verpasst Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt die Chance, den Hauptverursacher des alarmierenden Rückgangs der Wildbienen und anderer Insekten beim Namen zu nennen. Insekten gehen durch ausgeräumte Agrarlandschaften die Nahrungsgrundlagen und Nistplätze verloren und sie leiden unter dem nach wie vor viel zu hohen Einsatz von Pestiziden“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Der Naturschutzbund NABU, der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) und die Aurelia-Stiftung fordern von Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt mehr Glaubwürdigkeit beim Einsatz für Honigbienen und andere Wildbestäuber. Das Bundeslandwirtschaftsministerium sendet mit der „Internationalen Bienenkonferenz“, die heute und morgen in Berlin stattfindet, zwar ein richtiges Signal, indem die „Bedeutung der Biene und die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen“ zum Thema gemacht wird. Nicht nachvollziehbar ist, warum die intensive Landwirtschaft, die für den desolaten Zustand von Honigbienen und anderen Insekten maßgeblich verantwortlich ist, weitgehend ausgespart wird.

 „Leider verpasst Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt die Chance, den Hauptverursacher des alarmierenden Rückgangs der Wildbienen und anderer Insekten beim Namen zu nennen. Insekten gehen durch ausgeräumte Agrarlandschaften die Nahrungsgrundlagen und Nistplätze verloren und sie leiden unter dem nach wie vor viel zu hohen Einsatz von Pestiziden“, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Neben ihrer Bestäubungstätigkeit haben Insekten eine große ökologische Bedeutung: Sie fressen landwirtschaftliche Schädlinge und sind selber auch Nahrungsgrundlage, zum Beispiel für Vögel. Damit dienen sie dem biologischen Pflanzenschutz und sorgen für den Erhalt des ökologischen Gleichgewichts.

Auch vom Vorsitzenden der Aurelia-Stiftung, Imkermeister Thomas Radetzki, kommt Kritik zur Konferenz: „Mit keinem einzigen Konferenz-Beitrag werden die Praktiken der konventionellen Landwirtschaft grundlegend in Frage gestellt. Fürsprecher einer Agrarwende kommen nicht zu Wort.“

„Das Bundeslandwirtschaftsministerium will durch die Konferenz den Eindruck erwecken, als ob lediglich die Varroa-Milbe für das Bienensterben verantwortlich sei. Es ist unerträglich, dass weder kritische wissenschaftliche Studien noch die Erfahrungen der Praktiker angemessen gewürdigt werden. Sie zeigen, dass die Widerstandskraft unserer Bienenvölker durch die Intensiv-Landwirtschaft erheblich geschwächt und dadurch ihre Anfälligkeit für die Milbe gesteigert wird“, ergänzt der Präsident des Deutschen Erwerbsimkerbundes (DBIB) Manfred Hederer.

Statt sich mit Aktivitäten wie der Bienenkonferenz in ein positives Licht zu rücken und damit aus der Verantwortung zu ziehen, sollte der Bundeslandwirtschaftsminister lieber wirksame Lösungsansätze in die Wege leiten, die Honigbienen und anderen Insekten wirklich zu Gute kommen. Dafür stehen dem Bundeslandwirtschaftsminister aus Sicht der Aurelia-Stiftung, des DBIB und NABU eine Reihe konkreter Möglichkeiten zur Verfügung, um den desolaten Zustand der Insekten zu verbessern:

– Einsatz für eine grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik ab 2020.

 – Nutzung der noch in dieser EU-Förderperiode zu realisierenden Möglichkeit zur Umschichtung der Fördergelder in Höhe von 15 Prozent von der 1. in die 2. Säule.

– Durchsetzung eines grundsätzlichen Verbotes des Pestizideinsatzes auf ökologischen Vorrangflächen, für die landwirtschaftliche Betriebe fünf Prozent ihrer Ackerflächen im Rahmen der Greening-Anforderungen bereitstellen müssen.

– Stärkere Förderung des ökologischen Landbaus, der gänzlich auf den Pestizid-Einsatz verzichtet.

– Im Rahmen des nationalen Pestizid-Zulassungsverfahrens sollten ökologische und ökotoxikologische Belange sowie negative Synergieeffekte, die durch gleichzeitigen Einsatz verschiedener Pestizide in einer Kultur entstehen können, stärker berücksichtigt werden. Darüber hinaus sollten bei der Risikobewertung nicht nur einzelne Pestizid-Anwendungen, sondern auch die negativen Effekte untersucht werden, die durch wiederholten Pestizideinsatz entstehen können. Daneben sollte die Analyse subletaler Effekte wie Orientierungsstörungen bei solitär lebenden Bestäubern und Honigbienen in die Risikobewertung mit einfließen.

– Konkrete und verbindliche Reduktionsziele für den Pestizideinsatz in Deutschland sollten definiert werden.

– Ein Verbot von Pestiziden auf privaten und öffentlichen Flächen.

 – Unterstützung und Durchsetzung des jüngsten Vorschlags der EU-Kommission eines vollständigen Verbotes von besonders bienenschädlichen Neonikotinoiden.

– Förderung eines dauerhaften, bundesweiten und repräsentativen Insekten-Monitorings.

Mehr Infos:

Dass Landwirte, Verbraucher und Natur eine bessere Landwirtschaftspolitik verdient haben und die Notwendigkeit dafür von einer breiten Öffentlichkeit eingefordert wird, zeigt derzeit die Living-Land-Initiative die vom NABU und weiteren Organisationen vor dem Hintergrund der laufenden EU-Konsultation zur EU-Agrarpolitik ins Leben gerufen wurde und u.a. von der Aurelia-Stiftung und dem DBIB unterstützt wird.

(NABU/mh)

http://www.epochtimes.de/umwelt/imker-und-umweltschuetzer-bienenkonferenz-spart-ursachen-des-insektensterbens-aus-a2082901.html

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