Dieser Blog endet hier 4.79/5 (209)

Vielen Dank fürs Lesen

Nach nun mehr 8 Jahren der Aufklärung endet damit dieses Werk vom Honigmann. Durch seinen Weggang im Februar dieses Jahres ist seine Energie aus der Arbeit raus. Er kann nun von seiner neuen Position besser etwas für unser Land und unsere Welt bewirken. Wir werden die Auswirkungen noch dieses Jahr sehen und spüren.

Durch die 51 Jahre, die der Honigmann viele Dinge aufgedeckt hat und viele Aktionen der Elite verhindert und verschoben hat, sind wir, sein Gefolge, seine Freunde, seine Bekannten, seine Leser, aber auch seine „Feinde“, ihm zu großen Dank verpflichtet. Er hat mit seiner Arbeit mehr bewegt als manch einer glauben möchte. Er hat mindesten zweimal verschoben, dass der Euro abgeschafft wird (, ob das im Nachhinein so gut war, sollen die Geschichtsschreiber beurteilen), und mindestens einmal den kommenden Weltkrieg verschoben. Unbequem war er sicher auch vielen in der Politik, obwohl er da in der Vergangenheit auch viele Freunde und Bekannte hat: Franz Josef Strauß, mit dem er das Gegenstück zur CSU im Rest der Republik gründen wollte, der ehemalige Landwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke, u.v.m. Die Fraktionsbüros der Parteien in Deutschland und Österreich wurden sogar verpflichtet, den Blog mindestens einmal die Woche zu lesen!

Nicht zu vergessen ist und war seine Arbeit als Imker. Aus dieser Zeit stammt auch sein Name „Der Honigmann“. Das Wissen über die Bienen, das er zum Teil aus alten Folianten in England und aus verschiedenen Bibliotheken auf der Welt zusammengetragen hat, hat er in seinem Beststeller „Gesundheit durch die Bienen“ 1992 veröffentlicht und ist inzwischen in der 7. Auflage erhältlich. Viele seiner Bekannten konnte er mit diesem Wissen über Pollen, Propolis und Gele Royale wieder auf die Beine helfen bzw. helfen selbige zu schließen.

Das Wichtigste waren ihm immer die Honigmann-Treffen. Dort konnte er sein Wissen über die Bienen, die Politik, die Geschichte, die Wissenschaft und was darüber hinaus geht, teilweise in stundenlangen Vorträgen, weitergeben. Es waren vielleicht nicht immer alle zufrieden mit dem, was sie gehört haben, oder wie er es vorgetragen hat, aber, es war immer richtig. Auch wenn das vielleicht erst später herauskam oder herauskommt.

Der Honigmann hatte ein bewegtes, abwechslungsreiches, abenteuerlustiges Leben. So erscheint sein Abgang zu leise gewesen zu sein. Alle, die ihn kennenlernen durften, kannten ihn als „ruhig, zurückhaltend, devot und in sich gekehrt“ – auf die Friesische Art. Wir durften einige Tricks und Weisheiten von ihm lernen. Er selbst war nicht lernresistent, aber doch hin und wieder stur. Das machte für einige die Zusammenarbeit schwierig, aber meist konnte n dabei jeder was lernen. Bei einigen Dingen war er seiner Zeit weit voraus. Hier werden wir die Früchte seines Wissens erst später ernten können. Der Wunsch, Präsident Putin zu treffen ist ihm leider verwehrt geblieben.

Das Vermächtnis vom „Honigmann“ ist die Wissensverbreitung. Wer (brauchbares) Wissen hat, soll es weitergeben. Wir werden es brauchen. Alle die, die noch Wissen brauchen, holt es Euch. Entweder über Bücher, Blogs, Filme oder geht zu einem Treffen oder Kongress mit den Themen die Euch interessieren oder wichtig sind. Vernetzt Euch für die kommende Zeit. Ihr werdet es brauchen.

In diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuhören/Lesen/Zusehen, ich hoffe ihr konntet was Lernen, wir sehen und hören uns in einem zukünftigen Leben.

Euer Honigmann

P.S. Die Lebensgefährtin vom Ernie bedankt sich für die Spenden zu seiner Beerdigung.

Das Buch „Gesundheit durch die Bienen“ kann „immer“ noch im Shop bestellt werden, ebenso alle die weitern Bienenprodukte!

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Die wahren Kolonialisten kamen aus dem Islam – Für unser Überleben muss endlich Schluss sein mit Lügen und einer fortwährenden Realitätsverzerrung 4.89/5 (9)

von Gaby Kraal

Eine verzerrte Sicht auf den Westen ist nur möglich, wenn man sich hartnäckig weigert zu sehen, wer historisch korrekt betrachtet, die wahren Kolonisatoren waren. Wie glauben sie denn, ist der gesamte Nahe Osten, Nordafrika und halb Indien muslimisch geworden – durch demokratische Referenden? Muslime drangen früh in das christlich-byzantinische Reich ein und verwandelten es in eine zunehmend islamisierte Türkei. Griechenland, den Nahen Osten, Nordafrika, den Balkan, Ungarn, Nordzypern und Spanien.

Mit Werkzeugen wie Angela Merkel, dem Radikal-Europäer Martin Schulz, Emannuel Macron und Justin Trudeau, auf dem Weg in die postnationalen Staaten

Ein Gastbeitrag von Prof. Carl Salzmann

Im letzten Jahrzehnt haben viele im Westen an einem historisch beispiellosen Narrativ geschliffen – einem, das nicht nur auf die Kultur verzichtet, die sie geerbt haben, sondern das ihre Existenz leugnet. Ein paar Beispiele:

So begann der damalige Präsident Barack Obama bei einer Pressekonferenz in Straßburg im Jahr 2009 damit, die Einzigartigkeit der Vereinigten Staaten herunterzuspielen. „Ich glaube an den amerikanischen Exzeptionalismus, so wie ich vermute, dass die Briten an den britischen Exzeptionalismus und die Griechen an den griechischen Exzeptionalismus glauben.“

Darüber hinaus sagte Mona Ingeborg Sahlin, die damalige Vorsitzende der schwedischen Sozialdemokratischen Partei, im Jahr 2010 vor einer Versammlung der türkischen Jugendorganisation Euroturk:

„Ich bringe einfach nicht zusammen, was schwedische Kultur ist. Ich denke, das ist es, was viele Schweden neidisch auf Einwanderergruppen macht. Ihr [Immigranten] habt eine Kultur, eine Identität, eine Geschichte, etwas, das euch zusammenbringt. Und was haben wir hier? Wir haben Mittsommernacht und so dumme Sachen.“

Im Oktober 2015 sagte Ingrid Lomfors, Leiterin des „Forum for Living History“ der schwedischen Regierung, später zu einer Gruppe von Beamten: „Es gibt keine einheimische schwedische Kultur“.

postnationale Staaten

Im November 2015 gab der neu vereidigte kanadische Premierminister Justin Trudeau der New York Times ein Interview, das einen Monat später veröffentlicht wurde, in dem er sagte:

justin-trudeau-chewbacca-socks-ad8dc3ea-c14c-408f-8cee-fc9e183804eaIm Jahr 2015 sagte der kanadische Premierminister Justin Trudeau: „Es gibt keine Kernidentität, keinen Mainstream in Kanada. Es gibt gemeinsame Werte – Offenheit, Respekt, Mitgefühl, Bereitschaft, hart zu arbeiten, füreinander da zu sein, Gleichheit und Gerechtigkeit zu suchen. Diese Eigenschaften machen uns zum ersten postnationalen Staat.“ (Bildquelle: Misha Friedman/Bloomberg via Getty Images)

Justin Trudeau ist besorgt um muslimische Invasoren

Im Dezember 2015 gab der ehemalige schwedische Premierminister Fredrik Reinfeldt, 2009 Präsident des Europäischen Rates, TV4 ein Interview, bevor er sich von der Führung der Moderaten Partei verabschiedete, in dem er rhetorisch fragte:

„Ist dies ein Land, das sich im Besitz derer befindet, die hier seit drei oder vier Generationen leben, oder ist Schweden das, was die Leute, die hier in der Mitte des Lebens herkommen, ausmacht? Für mich liegt es auf der Hand, dass es letzteres sein sollte und dass es eine stärkere und bessere Gesellschaft ist, wenn sie offen ist… Schweden sind als ethnische Gruppe uninteressant.

Solche Aussagen stammen vor allem von führenden Persönlichkeiten in den Vereinigten Staaten, Schweden und Kanada – Ländern mit unterschiedlicher Literatur, Musik, Kunst und Küche sowie unterschiedlichen Justiz- und Regierungssystemen. Was die Ansichten der fünf Staats- und Regierungschefs jedoch gemeinsam haben, sind eine postmoderne Ideologie und das Bedürfnis nach Minderheiten- und Migrantenstimmen.

Die Postmoderne hat zwei Schlüsselelemente: den kulturellen Relativismus und den Postkolonialismus. Der Kulturrelativismus – entwickelt von der amerikanischen Anthropologin Ruth Benedict, Autorin des weltweiten Bestsellers Patterns of Culture („Kulturmuster“) von 1934, und ihrem Mentor, dem „Vater der amerikanischen Anthropologie“ Franz Boas – postulierte, dass die Forscher ihre eigenen kulturellen Werte und Vorurteile beiseite legen und einen offenen Geist gegenüber den Kulturen anderer Völker bewahren müssen, um sie zu verstehen. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts dehnten anthropologische Theoretiker dies auf den Bereich der Ethik aus und argumentierten, dass Urteile, die sich aus einer Kultur ergeben, nicht auf andere angewendet werden könnten – wodurch alle Kulturen gleich gut und wertvoll würden. Diese Ansicht veranlasste die American Anthropological Association 1947, die Erklärung über die Rechte des Menschen abzulehnen, die zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen wurde, die 1947 von der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen ausgearbeitet wurde.

Der Postkolonialismus vertritt die Auffassung, dass Völker auf der ganzen Welt gut und friedlich miteinander auskamen, bis westliche Imperialisten sie überfielen, spalteten, eroberten, ausnutzten und unterdrückten. Im Gegensatz zur Postmoderne, die die westliche Kultur als nicht besser als andere Kulturen sieht, hält der Postkolonialismus die westliche Kultur für minderwertiger als andere Kulturen.

Drei Faktoren scheinen dieser Ablehnung der westlichen Kultur zugrunde zu liegen: Schuldgefühle, Globalisierung und Demografie. Viele westliche Gesellschaften – wie z.B. Großbritannien, Frankreich, Belgien, Holland, Spanien, Portugal und Italien – hatten zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert Weltreiche. Heute jedoch werden diese vergangenen Eroberungen von den Ländern, die sich an ihnen beteiligt haben, als böse angesehen und auch von nicht-imperialen Nationen, wie Schweden und Kanada, die selbst westliche Kolonien sind, negativ betrachtet. Deutschland, eine späte und marginale imperiale Macht, scheint immer noch schuldbewusst wegen dem Holocaust zu sein. Ironischerweise hat die Aufnahme unzähliger Neuankömmlinge nach Europa, als wären sie die „neuen jüdischen Flüchtlinge“ dieses Jahrhunderts, die zweite Flucht der Juden verursacht.

Jahrtausend lange Sklaverei des Islam – Der verschleierte und verzögerte Völkermord der Araber

Die Schuld endet damit noch nicht. Die westlichen Länder sind wohlhabend, wobei die meisten ihrer Bürger zumindest einen komfortablen Lebensstandard genießen, während große Bevölkerungsgruppen in Afrika und Asien in Armut leben. Viele Westler sind daher der Meinung, dass eine Erlösung erforderlich ist – in Form von finanzieller Hilfe für Ex-Kolonien und in Form der ungehinderten Einreise von Migranten und Flüchtlingen aus diesen Gebieten in westliche Länder.

Unterdessen hat die wirtschaftliche Globalisierung dazu geführt, dass westliche Länder Kunden und Investoren auf der ganzen Welt haben, aus einer Vielzahl unterschiedlicher Kulturen, aber der westliche Triumphalismus wird als ungeeignet für produktive Geschäftsbeziehungen angesehen.

Was die Demographie betrifft, so ist in den letzten Jahrzehnten eine Zunahme der Bevölkerungsströme zu verzeichnen, die zum Teil durch die niedrige Geburtenrate im Westen bedingt ist – häufig weit unter dem Ersatzniveau. Das wiederum hat die Notwendigkeit unterstrichen, dass Arbeitskräfte die Volkswirtschaften stützen, wenn nicht sogar wachsen lassen müssen. Das Ergebnis ist, dass die Bevölkerung in jedem westlichen Land ethnisch, religiös und kulturell gemischt ist. Um die Einwanderer willkommen zu heißen und ihnen bei ihrer Integration in, und Solidarität mit, ihren neuen Gesellschaften zu helfen, haben die westlichen Länder eine multikulturelle Offenheit gefördert und gleichzeitig die Besonderheit ihrer eigenen Kulturen heruntergespielt.

Das bringt uns zu den Wahlen: Politiker in westlichen Demokratien, die nach Wahlen suchen, verharmlosen oft ihre eigene Kultur, um Stimmen von Einwanderern und Minderheiten zu sammeln. Je größer die Migrantengemeinschaften sind, desto stärker ist der Anreiz, sich mit ihnen zu verbünden. Einige wachsende Minderheitengruppen, wie z.B. Muslime in Europa, gründen jetzt ihre eigenen politischen Parteien, um mit den traditionellen Parteien zu konkurrieren.

Diese Vermählung von Postmoderne und Wahlpolitik hat schreckliche Auswirkungen auf Gesellschaften, die auf Offenheit und Vielfalt stolz sind. Anstatt die westliche Kultur durch die Bereicherung zu fördern, die verschiedene ethnische und religiöse Gruppen in Ländern mit jüdisch-christlicher Grundlage bieten, lehnen Multikulturalisten ihre eigene westliche Kultur ab. Während sie die Vielfalt von Rassen, Religionen und kulturellem Erbe fördern, verbieten sie die Meinungsvielfalt, insbesondere jene, die nicht dem postmodernen Narrativ entspricht, die den Westen ablehnt. Sie scheinen auch nicht anerkennen zu wollen, dass der Westen, selbst wenn er fehlerhaft ist, dennoch mehr Freiheiten und Wohlstand für mehr Menschen geschaffen hat als jede andere Kultur zuvor in der Geschichte.

Diese verzerrte Sicht auf den Westen ist nur möglich, wenn man sich hartnäckig weigert zu sehen, wer historisch gesehen die wahren Kolonisatoren waren. Wie, denken sie, ist praktisch der gesamte Nahe Osten, Nordafrika und halb Indien muslimisch geworden – durch ein demokratisches Referendum? Muslime drangen in das christlich-byzantinische Reich ein und verwandelten es in eine zunehmend islamisierte Türkei; Griechenland, den Nahen Osten, Nordafrika, den Balkan, Ungarn, Nordzypern und Spanien.

Wenn die westliche Zivilisation diese Diffamierung überleben soll, täte sie gut daran, die Menschen an ihre historischen Errungenschaften zu erinnern: ihren Humanismus und ihre Moral aus jüdisch-christlichen Traditionen, der Aufklärungsgedanken, technologische Revolutionen, landwirtschaftliche und industrielle Revolutionen des 18. Jahrhundert und die digitale Revolution des 20. Jahrhunderts; seine politische Entwicklung zur vollen Demokratie; die Trennung von Kirche und Justiz vom Staat; sein Engagement für die Menschenrechte und vor allem seine ernsthaft bedrohte Redefreiheit. Auf der ganzen Welt haben alle fortgeschrittenen Gesellschaften viele Merkmale der westlichen Kultur ausgeliehen; sie könnten kaum als fortgeschritten bezeichnet werden, wenn sie es nicht getan hätten. Vieles von dem, was in der Welt gut ist, ist nur der westlichen Zivilisation zu verdanken. Es ist wichtig, sie nicht wegzuwerfen oder zu verlieren.

Muslime diskutieren im Fernsehen wie Europa nach Machtübernahme regiert werden soll

Quellen:  Philip Carl Salzmann ist Professor der Anthropologie an der McGill University, Mitglied des MiddleEast Forums / Gaby Kraal

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Der Honigmann

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Omega-3-Fettsäuren und das Gehirn: Fisch-reiche Ernährung steht mit höherem IQ und besserem Schlaf in Verbindung 5/5 (4)

von sott.net

Laut einer neuen Studie der University of Pennsylvania, die diese Woche in Scientific Reports veröffentlicht wurde, schlafen Kinder, die mindestens einmal pro Woche Fisch essen, besser und haben IQ-Werte, die durchschnittlich 4,8 Punkte höher sind als diejenigen, die weniger häufig oder gar nicht Fisch konsumieren.

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Frühere Studien zeigten einen Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren, den Fettsäuren in vielen Fischarten, und verbesserter Intelligenz, sowie Omega-3-Fettsäuren und besserem Schlaf. Aber sie wurden noch nie zuvor miteinander in Verbindung gebracht. Diese Arbeit, durchgeführt von Jianghong Liu, Jennifer Pinto-Martin und Alexandra Hanlon von der School of Nursing, und ‘Penn Integrates Knowledge’-Professor, Adrian Raine, zeigt, dass Schlaf das potenzielle fehlende Bindeglied zwischen Fischkonsum und Intelligenz sein könnte.

Für die Studie hat eine Gruppe von 541 9- bis 11-Jährigen in China, 54 Prozent Jungen und 46 Prozent Mädchen, einen Fragebogen ausgefüllt, wie oft sie im vergangenen Monat Fisch konsumiert haben, mit Optionen von “nie” bis “mindestens einmal pro Woche”. Sie haben auch die chinesische Version eines IQ-Tests mit dem Namen Wechsler Intelligence Scale for Children-Revised (Wechsler Intelligence Scale for Children-Revised) durchgeführt, der verbale und nonverbale Fähigkeiten wie Wortschatz und Codierung untersucht.

“Mangelnder Schlaf ist mit unsozialem Verhalten assoziiert; schlechte Kognition ist mit unsozialem Verhalten assoziiert”, sagt Raine. “Wir haben herausgefunden, dass Omega-3-Ergänzungen das antisoziale Verhalten reduzieren, deshalb ist es nicht überraschend, dass Fisch dahinter steckt”.

Professor Adrian Raine ist auch Autor des Buches Als Mörder geboren: Die biologischen Wurzeln von Gewalt und Verbrechen, in dem er argumentiert, dass Omega-3-Fettsäuren für das Gehirn von entscheidender Bedeutung sind. Er fasst verschiedene Studien über diese Fettsäuren und ihre Rolle im antisozialen Verhalten zusammen. Eine Studie mit 11.875 schwangeren Frauen aus Bristol, England, zeigte zum Beispiel, dass Nachkommen von Müttern, die während der Schwangerschaft nicht viel Fisch gegessen hatten, ein antisoziales Verhalten aufwiesen.

In den Vereinigten Staaten zeigte eine Studie von 3.581 Menschen aus Chicago, Minneapolis und Birmingham, Alabama, dass diejenigen, die kaum jemals Fisch gegessen hatten, ein höheres Maß an Feindseligkeit aufwiesen als diejenigen, die mindestens einmal pro Woche Fisch aßen. Es gibt auch mehr Verhaltensprobleme und Wutanfälle bei Jungen mit niedrigeren Gesamtfettsäurekonzentrationen, gemessen im Blut. Selbst Hunde mit einem niedrigen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren haben sich als aggressiver erwiesen.

Omega-3-Fettsäuren haben zwei wichtige Bestandteile: DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure). Wie Raine in seinem Buch erklärt:

Was macht DHA? Es ist bekannt, dass es eine Schlüsselrolle in der neuronalen Struktur und Funktion spielt. Mit einem Anteil von 6 Prozent an der trockenen Großhirnrinde beeinflusst es die Funktion der Blut-Hirn-Schranke, die reguliert, was aus dem Blutkreislauf in Ihr Gehirn gelangt. Es verbessert die synaptische Funktion und erleichtert die Kommunikation zwischen den Gehirnzellen. Es macht 30% der Membran Ihrer Gehirnzellen aus und reguliert die Aktivität der Membranenzyme. Es schützt das Neuron vor dem Zelltod. Es vergrößert Zellen.

DHA stimuliert auch das Wachstum von Neuriten. Es gibt kompliziertere dendritische Verzweigungen in den Neuronen von Tieren, die mit einer omega-3-reichen Ernährung gefüttert wurden, als die, die mit einer normalen Ernährung gefüttert wurden. Dendriten der Zelle empfangen Signale von anderen Gehirnzellen, so dass diese dendritische Verzweigung zu mehr Verbundenheit zwischen den Zellen führt. Das Axon, das das elektrische Signal an andere Zellen weiterleitet, ist länger und hat eine bessere Hülle, um die elektrischen Impulse zu leiten. DHA reguliert die Serotonin und Dopamin Neurotransmitter, und wir haben in Kapitel 2 gesehen, dass Täter Anomalien in diesen Neurotransmittern aufweisen. Wir wissen auch, dass DHA an der Regulierung der Genexprimierung beteiligt ist, so dass es theoretisch helfen kann, Gene einzuschalten, die vor Gewalt schützen – oder Gene auszuschalten, die die Wahrscheinlichkeit von Gewalt erhöhen.

Wir haben auch schon früher gesehen, dass die kognitive Funktionsfähigkeit bei Straftätern beeinträchtigt ist. Es hat sich gezeigt, dass die Nahrungsergänzung mit Omega-3 das Lernen und Gedächtnis bei Tieren verbessert und auch das Lernen bei Kindern verbessert. Es geht also nicht nur darum, dass Omega-3-Fettsäuren theoretisch das Gehirn verbessern. In der Praxis macht es einen Unterschied in Bezug auf die kognitive Funktion – und die kognitive Funktion ist entscheidend für die Leistung in der Schule und für den Erfolg im Leben.

Omega – 3 verbessert sowohl die Hirnstruktur als auch die Gehirnfunktion….

Die Halbwertszeit von Omega-3-Fettsäuren im Körper könnte etwa zwei Jahre betragen – sie bleiben im Körper für eine erneute Aufnahme bereit und können eine dauerhafte Veränderung im Gehirn bewirken. Omega-3-Fettsäuren könnten dazu beitragen, Gewalt langfristig zu reduzieren, weil sie Gehirnstrukturen und -funktionen verbessern.

Raine fasst auch mehrere Studien zusammen, die zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren mit einer Reduktion von schweren Verstößen innerhalb von Gefängnisinsassen in Verbindung stehen. Omega-3-Fettsäuren sind auch mit vermindertem Externalisierungsverhalten bei Jugendlichen mit bipolarer Störung verbunden, und sie reduzieren aggressives Verhalten im Allgemeinen. ADHS-Kinder zeigen nach nur fünfzehn Wochen der Einnahme von Omega-3-Fettsäuren eine Reduktion des oppositionellen Trotzverhaltens. Und Frauen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung zeigten eine Verringerung der Aggression nach 2 Monaten EPA-Supplementierung. Studien haben eine fast 43%ige Verringerung der Probleme mit Verhaltensstörungen bei Kindern, die mit Omega-3-Fettsäuren ergänzen, ergeben.

Raines Buch ist eine Fundgrube an Studien und faszinierenden Fakten über das Gehirn und seine Rolle im Verhalten.

Fischige Option

Omega-3-Ergänzungen sind in einigen Kreisen in Ungnade gefallen, weil sie leicht beschädigt (oxidiert) werden, wenn sie Sauerstoff ausgesetzt werden. Wenn sie beschädigt werden, werden sie ranzig. Und wenn sie ranzig werden, stehen die Chancen gut, dass sie Verwüstungen in Ihrem Körper anrichten, einschließlich DNA-Schäden. Ranzige Fette mutieren nicht nur DNA direkt, sie machen die DNA auch anfälliger für Mutationen, die durch andere Umweltschadstoffe hervorgerufen werden.

Außerdem, wenn der Hersteller keine Qualitätskontrolle garantiert, ist das Produkt wahrscheinlich bereits oxidiert. In einer von Dr. Shanahan zitierten Studie heißt es: “Selbst Öl, das bei 4 Grad Celsius im Dunkeln gelagert wird, kann innerhalb eines Monats nach der Lagerung unannehmbar oxidieren”.

Was machen wir also aus all diesen großartigen Studien über die Omega-3-Supplementierung? Ergänzen wir unsere Ernährung oder nicht?

Rhonda Patrick, eine amerikanische Biochemikerin, kann diese Frage wahrscheinlich beantworten. Omega-3-Fettsäuren sind ihre Lieblingsnahrungsergänzungen, und sie argumentiert, dass sie gut sind, solange sie frisch gehalten werden. Sie erklärt, dass es Hersteller gibt, die eine Stickstoffumgebung nutzen, um die Sauerstoffbelastung während der Fischölverarbeitung zu eliminieren und so die Integrität dieser empfindlichen Öle zu erhalten. Sie empfiehlt auch, Omega-3-Fettsäuren im Kühlschrank aufzubewahren.

Denken Sie daran, dass gesättigte tierische Fette auch die empfindlicheren Omega-3-Fettsäuren vor Schäden und Ranzigkeit schützen. Und wenn die Qualität der Nahrungsergänzungsmittel nicht garantiert werden kann, werden diese Fettsäuren am besten aus frischen Nahrungsquellen (z.B. Fischöl aus frischen Fischquellen) verzehrt.

Wie die Forschung zeigt, verbessert Omega-3 die Struktur und Funktion des Gehirns, indem es die dendritische Verzweigung erhöht, die synaptische Funktion verbessert, die Zellgröße erhöht, das Neuron vor dem Zelltod schützt und sowohl die Funktion des Neurotransmitters als auch die Genexprimierung reguliert. Mögen wir alle davon profitieren!

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Gruß

Der Honigmann

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BRD oder DDR? – Ist die BRD nun abgewickelt? 4.94/5 (18)

von K-Networld

Dies alles ist mit Trump und der Wirtschaft abgesprochen. Der Putsch wird diese Woche kommen !!!

Deutschland ist wieder souverän und wird alle Altparteien jagen. 2018 kommt die Deutsche Mark auf Gold und Silber gedeckt.

Die Merkel und einige andere sind definitiv geflüchtet, sie sind nicht mehr in Europa. Die BRD GmbH ist seit dem 28.11.2017 verkauft (Isolventverfahren seit 10/16- Insolventsverwalter Hanoi/Hongkong) und aufgelöst worden.


Grund dafür:

Sealed Indictments da sind auch alle EU BRD-Spitzen Leute mit drunter.

DIE DDR – DEUTSCHLAND wurde in Oktober 2016 wieder Handlungsfähig und bestätigte per Volkskammer Beschluss den Beitritt der BRD Bürger zum 07.10.2017 aber ohne BRD GmbH und Bundestag bzw. Reichsbürger, Parteien und Banken wegen Völkerrechtsverbrechen – alle Landsleute sind seit 07.10.2017 Deutsche!

Die DDR trat über die UNO am 12.Juni 1973 bei – als Mitglied 133 der UN!

Die BRD folgte am 15. Juni als Mitglied 134 der UNO! Beide wurden zusammen am 18. wie benannt aufgenommen.

Am 17.07.1990 mit Rechtskraft vom 29.07.1990 erlosch die BRD, das Grundgesetz, erloschen die Bundesländer das Gebiet der BRD wurde staatenlos!

Gab es durch dir Zerschlagung der Wende keine Regierung der DDR mehr und die Stasi und BND gründen gegen das Gesetz vom 20.02.1990 mit ihren Parteien der BRD eine Volkskammer – die BRD existierte ja nicht mehr, gründeten aber für die BRD Bürger eine neue BRD GmbH, EIN UNTERNEHMEN NACH HANDELSRECHT.  Sowie eine EU GmbH.

Dies war nach Völkerrecht unzulässig – da sie bereits seit 17.07.90 staatenlos waren und man ihre Masse bereits in die EU eingebracht hatte.

Das Völkerrecht zwang den ehemaligen Außenminister gegenüber der Unesco zu handeln.

So brachte er die STAATENLOSEN BRD BÜRGER IN DIE DDR am 03.10.1990 ein mit dem Zusatz “Deutschland” und dies auf den Schwur der DDR A 133 vom 12.Juni 1973, denn eine BRD bestand nicht mehr!

Fälschte/Änderte Schäuble und das Bundesarchiv mehrmals das Schreiben Genscher – aber es blieb der Beitritt per 12.Juni 1973 trotz der falschen Satzbildung die DDR sei beigetreten was zu diesen Zeitpunkt gar nicht mehr möglich war ==>> die DDR A 133 ist damit der einzige Staat auf deutschen Boden!

Die BRD GmbH sowie die EU GbR hat seit 1990, also 27 Jahre lang ohne Zulassung das souveräne Deutsche Volk (Westdeutschland sowie die komplette DDR) und die Europäischen Länder, verstümmelt und geplündert.

Es ist bestätigt, dass es um sage und schreibe 23,3 Billionen Euro geht. Alles wurde zur Vollstreckungspfändung seitens des Insolvenzgläubiger eingeleitet. Der Bundestag hat durch den Verkauf der BRD GmbH keine Legitimation mehr, sowie die illegalen Deutschen Banken-Group. Daher das Rumgeeier der Parteien. Deshalb versucht Merkel seit 2 Jahren den Islamischen Krieg in Europa zu wollen. Damit sie sich retten können. Trump hat DDR-Deutschland A133 die volle Souveränität gegeben. Bleibt besonnen und friedlich. Lasst Euch Überraschen.

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Gruß

Der Honigmann

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Besinnliche Weihnachten: Was feiern wir eigentlich? (Video) 4.56/5 (9)

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Die meisten Christen haben als Kind gelernt, dass sie Weihnachten feiern, weil dann das Christkind geboren wurde, dem zu Ehren sie einen Christbaum oder auch eine Weihnachtskrippe und einen Adventskranz aufstellen, in die Christmette gehen und dass sie ein Geschenk und leckere Sachen vom Nikolaus oder Weihnachtsmann bekommen, wenn sie brav waren – oder vielleicht auch die Rute von Knecht Ruprecht zu spüren bekommen, wenn sie es nicht waren.

 Doch je älter man wird, umso mehr Fragen beginnt man sich zu stellen, bis man selbst nicht mehr so recht an all das glauben kann, was man uns so erzählt hat. Viele werden aber trotzdem ihren Kindern alles genauso beibringen, wie sie es selber gelernt haben und sich dabei vielleicht sogar selber einen falschen Bart ankleben und ins Weihnachtsmannkostüm schlüpfen, um auch ihnen schöne Weihnachten zu bescheren.
Da Weihnachten aber auch als eine „besinnliche Zeit“ gilt, sollten wir uns neben all dem uns umgebenden Weihnachtskitsch aber auch einmal Gedanken darüber machen, was im Mittelpunkt dieses Festes steht und was wir da eigentlich feiern. Wenn man ehrlich ist, werden die meisten von uns zugeben müssen, dass die Kinder mit Weihnachten hauptsächlich verbinden, dass sie endlich ihre lang ersehnten Geschenke bekommen, während die Erwachsenen froh sind, dass der ganze vorweihnachtliche Rummel vorbei ist und man endlich ein paar Tage in Ruhe seinen Urlaub genießen kann.

Man kann es drehen und wenden wie man will: Weihnachten ist in vielen Fällen längst zu einem kollektiven Konsumrausch, einer Fressorgie, einer vorgetäuschten Familienharmonie und einer Realitätsflucht verkommen, sei es zuhause vor der dauerberieselnden Glotze mit Heile-Welt-Gesülze oder irgendwo fern der Heimat, wo einen möglichst wenig an genau das erinnern soll – von „Fest der Liebe“ also keine Spur.

Der Weihnachtsmann – eine Werbefigur von Coca-Cola

Der konsumorientierte Charakter des heutigen Weihnachtsfestes wird bereits daran deutlich, dass der „Weihnachtsmann“ – so wie wir ihn heute kennen – eigentlich eine Erfindung von Coca-Cola ist, indem sich seit den 1920er Jahren das Weihnachtsmannkostüm in den charakteristischen Coca-Cola-Farben Rot und Weiß durchsetzte:

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Das Aussehen, das wir heute mit dem Weihnachstmann verbinden, wurde vor allem von Haddon Sundblom, einem US-amerikanischen Grafiker und Cartoonisten mit skandinavischer Abstammung, geprägt, der von 1931 bis 1964 Zeichnungen für die Coca-Cola-Werbung anfertigte, für die sein Freund, ein Coca-Cola-Auslieferungsfahrer namens Lou Prentiss, Modell stand. Später, als sein Freund gestorben war, soll das eigene Gesicht Sundbloms als Vorlage für die Zeichnungen gedient haben.

Es gibt jedoch auch eine Reihe von Figuren, die bei der Erfindung des Weihnachtsmanns Pate gestanden haben.

Väterchen Frost und Grüner Mann

Die wohl größte Ähnlichkeit mit dem Weihnachtsmann hat das in den slawischen Ländern verbreitete Väterchen Frost (engl.: Jack Frost), bei dem es sich im Prinzip um eine Personifizierung des Winters handelt. Im Gegensatz zum westlichen Weihnachtsmann trägt dieser jedoch einen eisgrauen oder blauen Mantel, der heute unter westlichem Einfluss vermehrt einem roten Mantel gewichen ist.

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Außerdem trägt er ein Zepter mit dem er alles mit Eis und Schnee bedecken kann, was er damit berührt. Er stellt somit den Gegenspieler zum Grünen Mann dar, der als Frühlingsbringer gilt (engl: Jack-in-the-Green).

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Indem Väterchen Frost tief in der Taiga lebt, entspricht er jedoch unserem Weihnachtsmann, der sich nach einem „Nikolausgedicht“ mit den Worten vorstellt: „Von drauß’ vom Walde komm ich her…“

Der heilige Nikolaus – ein Bischof aus der heutigen Türkei

Nikolaus von Myra (zwischen 270 und 286 – 326, 345, 351 oder 365) ist zwar eine historische Person und ein christlicher Heiliger, hat aber ursprünglich nichts mit dem Weihnachtsfest zu tun. Er war Bischof von Myra, einem Ort im römischen und später byzantinischen Reich, der in der heutigen Türkei liegt und „Demre“ genannt wird.

Um den historischen Nikolaus ranken sich verschiedene Legenden, denen zufolge er z.B. sein ererbtes Vermögen unter den Armen verteilt haben (und drei Jungfrauen beschenkt haben) soll – so bezeugen es Bischöfe des 4. Jahrhunderts wie Ambrosius von Mailand und Basilius von Caesarea. Allerdings basieren die ihm zugeschriebenen Legenden z.T. auch auf dem gleichnamigen Abt des Klosters Sion bei Myra, der später Bischof in Pinara war und 564 starb.

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Anstelle des Zepters trägt er den Bischofsstab, der eigentlich einen Hirtenstab repräsentiert.

Dass der heilige Nikolaus auch als „Weihnachtsmann“ bezeichnet wird, hatte sicher auch damit zu tun, dass sein Gedenktag, der nach dem julianischen Kalender am 6. Dezember gefeiert wird, nach dem gregorianischen Kalender auf den 19. Dezember fällt – und somit nur wenige Tage vor Weihnachten. Als durch die protestantische Reformation die Heiligenverehrung abgelehnt wurde, wurde auch die Verehrung des heiligen Nikolaus als Geschenkebringer auf das weihnachtliche Christkind übertragen. Indem sich die Heiligenverehrung jedoch in den katholischen Regionen erhalten hat, ist es schließlich zu einer Vermischung beider Glaubensvorstellungen gekommen.

Saturnalien – ein römisches Fest zu Ehren des Gottes Saturn

Interessant ist, dass es in mittelalterlichen Klosterschulen den Brauch gab, dass am Nikolaustag Kinder einen „Kinderbischof“ wählen durften, der mancherorts bis zum 28. Dezember (dem Tag der unschuldigen Kinder) „im Amt“ bleiben konnte und die Erwachsenen für ihr Fehlverhalten Tadeln durfte. Hierdurch ist eine Anknüpfung an die römischen Saturnalien gegeben, dem römischen Festtag zu Ehren des Gottes Saturn, der am 17. Dezember gefeiert wurde. Saturn galt als Herrscher des urzeitlichen goldenen Zeitalters und wird assoziiert mit dem griechischen Gott Kronos. Saturn wird häufig mit Sichel in der Hand dargestellt und erscheint ebenfalls als alter Mann mit Bart.

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Die Saturnalien waren vor allem dadurch gekennzeichnet, dass die Standesunterschiede vorübergehend außer Kraft gesetzt wurden und somit die Sklaven wie Gleichgestellte behandelt wurden oder die Rollen wurden sogar (scherzhaft) vertauscht, indem die Herren ihre Sklaven bedienten. Zu diesem Zweck wurde ein Saturnalienfürst ernannt, der auch „König des Trinkens“ genannt wurde, was auf einen höheren Weinkonsum hindeutet (und was zu unserem erhöhten Glühweinkonsum an Weihnachten passt). Allgemein war die Moral gelockert und es war auch offiziell das Würfelspiel um Geld erlaubt.

An manchen deutschen Hochschulen wie in Köln oder Kiel werden auch heute noch traditionell die Saturnalien als Studentenfest veranstaltet, bei dem man mit den Dozenten abrechnet. Auch die heute üblichen (vorweihnachtlichen) Weihnachtsfeiern außerhalb der eigenen Familie, bei denen sich Chefs und Untergebene ebenfalls näher kommen und dabei reichlich Alkohol trinken, können in der Tradition der Saturnalien gesehen werden (Schlimmer geht’s immer: Bizarre Aufnahmerituale der Eliten (Video)).

Pan, Saturn und Satan als Vorbilder für Knecht Ruprecht

Das Weintrinken wurde in der Antike vor allem mit Dionysus assoziiert, der als Gott des Weines, der Freude, der Fruchtbarkeit, des Wahnsinns und der Ekstase gilt und zu dessen Anlass auch ein eigenes Fest – die Dionysien – gefeiert wurde.

Auch die Verehrung des antiken Gottes Pan (gr.) bzw. Faunus (lat.) ist durch die Figur des Knecht Ruprecht in die Weihnachtstradition eingeflossen. Pan – ursprünglich ein griechischer Hirtengott, der als Mischwesen von Mensch und Ziegenbock und mit Hörnern ausgestattet als Vorbild unserer Darstellung des Teufels dient – befand sich im Gefolge des Dionysos und verkörperte die Wollust. Nach einer Erzählung soll er zudem ein Sohn des Gottes Kronos gewesen sein. Pan war auch der Gott des Waldes und zu seinen Attributen gehört neben der von ihm erfundenen Panflöte auch ein Stab, der als Vorbild für die „Rute“ gedient haben kann. Außerdem leitet sich von ihm der Ausdruck „Panik“ ab, die so manches Kind beim Anblick des Knecht Ruprecht überkommen kann.

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Indem die Figur des Knecht Ruprecht an Pan angelehnt ist, verkörpert er den Gegensatz zum Weihnachtsmann bzw. heiligen Nikolaus und fungiert gewissermaßen als „gezähmter Teufel“, der mit seiner Rute für die Bestrafung von Kindern zuständig ist, die nicht brav waren. Er gilt seit dem späten Mittelalter vor allem als Kinderschreck, wobei er sogar als Kinderfresser dargestellt wurde, wie etwa an einem Brunnen im schweizerischen Bern:

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Die Figur des Knecht Ruprecht ist damit auch eindeutig angelehnt an den Gott Saturn/Kronos, der ebenfalls alle seine Kinder (bis auf Jupiter) gefressen haben soll, nachdem ihm geweissagt wurde, dass er durch seinen eigenen Sohn entmachtet werden würde (Das Motiv der Entmachtung durch ein neugeborenes Kind wird später noch einmal bedeutsam sein.):

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Doch die Figur des Gottes ist ambivalent. Indem er als Gott des Ackerbaus mit der Ernte assoziiert und mit einer Sichel dargestellt wird, entspricht er zwar einerseits dem „Sensenmann“, der für Tod und Vergänglichkeit steht, aber die Ernte erhält zeitweilig auch neues Leben aufrecht. Der Vorgang des „Kinderfressens“ darf im ursprünglichen mythologischen Sinn daher nicht (nur) wörtlich verstanden werden, sondern es repräsentiert auch das allmähliche „Verschlingen“ des Lebens durch den Ablauf der Lebenszeit. 

Saturn als Vorbild für den Weihnachtsmann

Diese Attribute des Gottes Saturn sind es auch, die in die Figur des Weihnachtsmannes eingeflossen sind, indem etwas Altes endet und etwas Neues beginnt. Daher steht das Weihnachtsfest auch in enger Verbindung mit dem Jahreswechsel, indem es den Übergang markiert und das alte Jahr dem neuen Jahr etwas „mitgibt“, d.h. schenkt. Aus diesem Grund wird der Weihnachtsmann als alter Mann dargestellt und das Kind repräsentiert das neu Entstehende.

Saturn wird auch in einem Wagen dargestellt, der von zwei Drachen gezogen wird und mit diesem durch den Himmel fliegt. Offensichtlich ist daraus später der von Rentieren gezogene Schlitten des Weihnachtsmanns geworden (mit dem er auch fliegen kann).

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Das Motiv eines über den Himmel ziehen Streitwagens hängt zusammen mit der so genannten „Wilden Jagd“, einer aus der Volksmythologie stammenden Vorstellung von einer Himmelserscheinung, die vor allem während der 12 Weihnachtsnächte bzw. Raunächte zu sehen sein soll, die bis ins germanische Heidentum zurückreicht und in Skandinavien auch als „Odins Jagd“ bezeichnet wird.

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(Wotan reitet auf dem achtbeinigen Ross Sleipnir)

Dabei soll es sich um Geistererscheinungen handeln bzw. um die Seelen gefallener Krieger, die nicht zur Ruhe gekommen sind und mit „fürchterlichen Gerassel unter Schreien, Johlen, Heulen, Jammern, Ächzen und Stöhnen durch die Lüfte“ fahren. Dies erinnert daran, dass der Schlitten des Weihnachtsmanns von Schellenklang begleitet ist sowie an seinen charakteristischen Ruf „Ho, ho, ho“.

Das Motiv eines mit einem Streitwagen bzw. einer Sonnebarke über den Himmel fahrenden Gottes erinnert aber auch an antike Vorstellungen von Sonnengöttern wie dem ägyptischen Re oder dem griechischen Helios.

Die phrygische Mütze als Magierhut

Die Mütze des Saturns, aber auch die des Weihnachtsmanns, ähnelt einer phrygischen Mütze, die ursprünglich aus dem Hodensack eines Stieres bestand. Der Grund dafür geht auf alte schamanistische Vorstellungen zurück, wonach durch das Tragen von aus bestimmten Tieren hergestellten Kleidungsstücken, deren Eigenschaften auf den Träger übergehen sollten.

So wurden z.B. der persische Gott Mithras und die thrakische Mondgöttin Diana mit einer phrygischen Mütze dargestellt, aber auch die heiligen drei Könige bzw. Weisen (d.h. Magier) aus dem Morgenland:

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(Die drei Weisen aus dem Morgenland mit phrygischen Mützen)

Die phrygische Mütze war somit nicht nur ein charakteristisches Kennzeichen der jeweiligen Gottheit, sondern auch derjenigen, die in entsprechende Mysterien eingeweiht waren und dadurch privilegiert waren, Stieropfer zu Ehren der Gottheit auszuführen, wodurch die Erneuerung des Lebens symbolisiert wurde.

Der Weihnachtsbaum als Paradiesbaum

Auch die Tradition des Weihnachtsbaums geht auf einen römischen Brauch bzw. den Mithras-Kult zurück. Bei den Römern wurden die Häuser zum Jahreswechsel mit Lorbeerzweigen geschmückt und im Mithras-Kult ehrte man durch Schmücken eines Baumes den Sonnengott.

In nördlichen Regionen sollten mit Hilfe von in Häuser mitgebrachten Tannenzweigen böse Geister abgewehrt werden und gleichzeitig sollten sie durch ihre grüne Farbe die Hoffnung auf die Rückkehr des Frühlings wach halten.

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(Weihnachtsbaum als Paradiesbaum mit Apfelschmuck)

Der 24. Dezember war im Mittelalter der liturgische Gedenktag von Adam und Eva und zu diesem Anlass wurden in der Kirche Paradiesspiele aufgeführt, bei denen ein Paradiesbaum aufgestellt wurde, der mit Äpfeln behängt wurde. In dieser Form symbolisierte er den Baum der Erkenntnis und die Äpfel dessen verbotene Frucht, deren Verzehr durch Adam zur Vertreibung aus dem Paradies führte. An die Stelle der Äpfel sind die Christbaumkugeln getreten, die aus diesem Grund häufig rot sind.

Der Adventskranz als Lichterkrone

Der Brauch des Adventskranzes bzw. Lichteranzündens ist weit verbreitet, so z.B. beim hinduistischen Diwali (dt.: Lichterkette), das in Nordindien zugleich den Neujahrstag markiert. Kernaussage des Festes ist der Sieg des Guten über das Böse, der Wahrheit über die Lüge, des Lichts über den Schatten und des Lebens über den Tod.

Auch beim jüdischen Fest Chanukka handelt es sich um ein achttägiges Lichterfest, in diesem Fall zum Gedenken an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem im Jahr 164 v. Chr. Das Fest beginnt am 25. Tag des Monats Kislew (November/Dezember) und beim Chanukka-Leuchter wird jeden Tag eine Kerze mehr angezündet.

Der Brauch des christlichen Adventskranzes wurde erst 1839 in Norddeutschland eingeführt und soll ursprünglich aus einem Wagenrad mit 24 Kerzen bestanden haben. Heute verwendet man nur noch vier, von denen vier Wochen vor Weihnachten jede Woche eine Kerze mehr, der Reihe nach angezündet wird.

Bei den Nationalsozialisten wurde der Adventskranz durch den „Sonnwendkranz“ oder „Lichterkranz“ ersetzt, der meist mit Sonnenrad- oder Wikingersymbolik verziert war. Die Kerzen repräsentierten anstelle der vier Wochen bis Weihnachten die vier Jahreszeiten und wurden „Wünschelichter“ genannt, deren Anzünden mit so genannten „Lichtersprüchen“ einherging.

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(Luciafest in Schweden)

In Skandinavien wird am 13. Dezember, dem Gedenktag der heiligen Lucia, das „Luciafest“ gefeiert, der vor der Einführung des gregorianischen Kalenders im Jahre 1752 der kürzeste Tag des Jahres war. Das Fest steht somit ebenfalls in der Tradition der heidnischen Sonnenwendfeiern und ist kaum noch christlich geprägt. Dabei wird ein Mädchen für die Rolle der Lucia ausgesucht, das ein weißes Gewand trägt und einen Kranz mit Kerzen auf dem Kopf.

Das Christkind als weiblicher Engel

Obwohl das Christkind dem Namen nach den neugeborenen Jesus repräsentiert, ähnelt das Erscheinungsbild jedoch der schwedischen Lucia, indem es ebenfalls von einem Mädchen in einem weißen Gewand verkörpert wird und das anstelle des Lichterkranzes eine goldene Krone trägt. Außerdem trägt es bevorzugt blonde Haare oder eine goldene Perücke und das Gewand ist besonders an den Ärmeln mit goldener Farbe verziert, was die Ärmel wie Flügel erscheinen lässt und den Eindruck einer engelhaften Erscheinung verstärkt.

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Wurde Jesus an Weihnachten geboren?

Es ist sehr umstritten, ob Jesus Christus wirklich als historische Person nachweisbar ist (War Jesus Caesar? 2000 Jahre Anbetung einer Kopie (Videos)). Selbst Experten, die von seiner Geburt überzeugt sind, gehen davon aus, dass diese nicht im Jahre 0 stattgefunden hat, nicht am 24. Dezember und auch nicht in Bethlehem. Stattdessen soll er entweder im Jahre 7 oder 4 v. Chr. und im April oder Sommer in Nazareth geboren sein.

Zwar ist es durchaus möglich, dass es einen Jesus von Nazareth wirklich gab, aber es spricht vieles dafür, dass seine Person und seine Biografie so stark idealisiert wurde, dass viele Berichte über sein Leben eher symbolisch aufgefasst werden müssen, wenn nicht sogar alle. Zwar wird immer wieder behauptet, dass die Existenz Jesu durch römische Quellen belegt sei, jedoch ist darin in der Regel von einem „Christus“ die Rede. Das Wort Christus ist die lateinisierte Form des griechischen Wortes für „Gesalbter“ und bezeichnet von Gott auserwählte Könige oder Priester. Das bedeutet, dass der Name „Christus“ als Titel zu verstehen ist, der nicht ausschließlich auf Jesus von Nazareth zutreffen muss.

Parallelen zwischen Jesus und Krishna

Die Liste der Personen und Gottheiten, die bemerkenswerte Übereinstimmungen mit dem Leben Jesu aufweisen ist lang und würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Als Beispiel sei hier nur auf einige Parallelen zum hinduistischen Gott Krishna hingewiesen:

Als erstes fällt bereits der ähnliche Wortstamm der Namen „Christus“ und „Krishna“ auf. Außerdem wird Krishna von seinen Anhängern als „Inkarnation des Höchsten“ verehrt, was ebenfalls zur Beschreibung Jesu als „Gottes Sohn“ passt. Sein himmlischer Wohnort war „Goloka“, während Jesus auf „Golgotha“ gekreuzigt wurde. Wie Jesus sollte auch Krishna kurz nach seiner Geburt getötet werden, konnte jedoch unter Kuhhirten überleben, während bei Jesu Geburt im Stall ein Ochse anwesend gewesen sein soll und er der „Gute Hirte“ genannt wird. Der neugeborene Krishna wurde von Vasudeva über einen Fluss getragen, so wie Jesus vom heiligen Christophorus über einen Fluss getragen wurde.

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Krishna wird irrtümlich durch den Pfeil eines Jägers getötet, bei Jesus ist es der römische Soldat Longinus, der ihm den Speer in die Seite stößt. Krishna hat dem Jäger verziehen, während Jesus gerufen haben soll: „Oh Herr, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“ Krishna kehrte in den Himmel zurück, auch Jesus soll nach seiner Wiederauferstehung in den Himmel aufgefahren sein. Krishna soll eine Krone getragen haben, während Jesus bei seiner Kreuzigung von den Römern zum Spott eine Dornenkrone aufgesetzt bekam.

Weihnachten als Wiedergeburt des Lichts

Meist wird Jesus mit einem „Heiligenschein“ dargestellt, doch dies ist auch bei vielen anderen, nicht-christlichen Heiligen und Gottheiten der Fall, so wie bei Buddha.

Vor allem aber symbolisiert er das „Licht der Welt“ und er entspricht damit einem Licht- oder Sonnengott wie etwa Aton und Horus (Ägypten), Sunna/Sol (Germanen), Apollo und Helios (Griechen), Lugh und Sulis (Kelten), Mithra (Perser), Mithras und Sol (Römer) sowie Mitra (Südasien), während seine 12 Apostel stellvertretend für die 12 Monate bzw. Tierkreiszeichen stehen und seine Mutter Maria wie so viele andere weibliche Gottheiten mit dem Mond assoziiert wird (Astrotheologie: Sonnenkult Jesus (Videos)).

Die Geburt Jesu kann somit in Analogie zur Wintersonnenwende als Wiedergeburt des lebensspendenden Lichts verstanden werden. Indem Jesus drei Tage nach seinem Tod wiederauferstanden sein soll, entspricht dies in etwa dem zeitlichen Abstand der Wintersonnenwende am 21. Dezember zum Beginn der Weihnachtsfeiern am 24. Dezember.

Die Wiederauferstehung kann aber auch in einem spirituellen Sinne verstanden, indem der Tod des alten Ichs die Voraussetzung für ein neues, erleuchtetes Leben ist. Dies entspricht auch dem schamanistischen Weltbild, nach welchem der angehende Schamane bei seiner Initiation in Trance seine eigene Zerstückelung und Wiederbelebung erfährt und wie es z.B. auch im Osiris-Mythos der Fall ist.

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(Osiris als lebensspendender „grüner Mann“)

In diesem Sinne ist Weihnachten nicht nur ein Fest einer Erneuerung des Lebens auf der Erde, sondern auch einer spirituellen Erneuerung des menschlichen Geistes.

Video: Zeitgeist ist ein von Peter Joseph produzierter Film, der mit den Mitteln eines Dokumentarfilms u.a. eine Reihe von Verschwörungstheorien rund um das Christentum, die Anschläge vom 11. September 2001 sowie die Verbindung zwischen Hochfinanz und Kriegswirtschaft aufgreift.

http://www.pravda-tv.com/2015/12/besinnliche-weihnachten-was-feiern-wir-eigentlich-video/

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Gruß an die Erneuerung

Der Honigmann

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Die zwölf Rauhnächte 5/5 (6)

Die Rauhnacht bzw. Rauhnächte (auch Raunacht oder Rauchnacht) oder Zwölf Nächte (auch Zwölfte) oder Glöckelnächte sind einige Nächte um den Jahreswechsel, denen im europäischen Brauchtum oft besondere Bedeutung zugemessen wird.

 Mit dem Julfest haben die Germanen das vollendete Sonnenjahr gefeiert. Das Sonnenjahr geht von Wintersonnenwende zu Wintersonnenwende und dauert exakt 365,25 Tage. Doch das Mondjahr hatte bei den Germanen auch eine große Bedeutung.
Ein Mondjahr beinhaltet 12 Mondmonate die jeweils von Neumond zu Neumond gehen. Diese 12 Mondphasen dauern jeweils ca. 29,5 Tage. Dies ergibt für die Länge des Mondjahres genau 354 Tage.

So ergab sich für die Germanen eine Differenz zwischen Sonnen- und Mondjahr von 11 Tagen und 12 Nächten – die 12 Rauhnächte. Diese 12 Rauhnächte liegen somit sprichwörtlich „zwischen den Jahren“ und sind gewissermaßen zeitlos.

Für die Germanen hatten die 12 Rauhnächte große Bedeutung. Hier sollten die Geschehnisse jeder einzelnen Nacht, symbolisch für einen Monat des folgenden Jahres stehen. So sollen z.B. die Träume in diesen Nächten Aufschluss darüber geben, was passieren wird.

Es wurden in diesen Nächten auch Orakel befragt, die Auskunft über die Zukunft geben sollten. Dieser Brauch hat sich im Bleigießen zu Silvester erhalten. Es heißt, daß in den Rauhnächten die Seelen der Verstorbenen als wilde Horde, angeführt von Wodan (bzw. nordger. Odin), durch die Luft brausen.

Mit dem zu Jul entzündeten Räucherwerk wollte man die verstorbenen Seelen vom Heim fernhalten. Es wird allgemein angenommen, daß vom Rauch dieses Räucherwerkes der Name Rauhnächte abgeleitet wurde.

Frau Holle ist wahrscheinlich mit der germanischen Freyja, manche vermuten Hel, gleichzusetzen, sie gilt als Schutzpatronin in diesen Tagen. Frau Holle mag es nicht, wenn jemand faul und unnütz in den Tag hinein lebt, doch in diesen 11 Tagen und 12 Nächten möchte sie, daß der Mensch sich ausruht und sich auf sein inneres Wesen besinnt.

(Wahrsagen in den Rauhnächten, russische Illustration, 1885)

Zu Jul soll er deshalb alle Gedanken und Verhaltensweisen, die nicht zu ihm gehören, fallen lassen. Symbolisch heißt es, daß diese fremden Eigenschaften von Wodans wildem Geisterheer der 12 Rauhnächte aufgenommen und für immer fortgetragen werden.

Des weiteren sollen die Menschen in diesen Tagen Rückschau auf das vergangene Jahr halten und sich auf das Folgende vorbereiten und sich für dieses auch gute Vorsätze machen.

Die Kirche hat die 12 germanischen Rauhnächte in ihrem Weihnachtsfest übernommen. Daher folgt auf die 12 Nächte nach dem ersten christlichen Weihnachtstag am 25. Dezember, der 6. Januar als Dreikönigstag. Dieser ist nach den drei Magiern aus dem Morgenland benannt, welche dem Stern von Bethlehem folgten und so das Jesuskind fanden (War Jesus Caesar? 2000 Jahre Anbetung einer Kopie (Videos)). Die Kirche verlegte also das Fest drei Tage nach vorne.

Da der Beginn der 12 Rauhnächte seit Ur-Zeiten immer die erste Nacht nach der Wintersonnenwende war, hatten neben den Germanen auch Völker, wie die Inder, Iraner, Griechen und Römer dieses alte Datum (Besinnliche Weihnachten: Was feiern wir eigentlich? (Video)).

http://www.pravda-tv.com/2016/12/die-zwoelf-rauhnaechte/

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Gruß an die alten Bräuche

Der Honigmann

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Evolution hat Gehirne mehrfach unabhängig entwickelt 4.33/5 (3)

von Terra Mystica

Vorne ein Gehirn, dahinter ein Nervenstrang: Bisher hielt man dies für ein uraltes gemeinsames Konzept. Doch Gen-Daten zeigen, dass viele Tiergruppen unabhängig voneinander Gehirne entwickelten.

Auf den ersten Blick sind sich die Nervensysteme von Menschen und Fliegen recht ähnlich. Neue Forschungsergebnisse deuten aber darauf hin, dass der Unterschied zwischen ihnen grundlegender ist als bisher vermutet. Demnach entstanden die Strukturen des Zentralnervensystems in den verschiedenen Untergruppen der zweiseitig-symmetrischen Tiere (Bilateria) im Verlauf der Evolution unabhängig voneinander. Wie eine Gruppe um José M. Martín-Durán von der University of Bergen in Nature berichtet, unterscheiden sich die genetischen Mechanismen der Nervensystementwicklung zwischen Ringelwürmern, Armfüßern und Rädertierchen so stark, dass ein gemeinsamer Ursprung unwahrscheinlich ist. Offenbar ist das Gehirn kein gemeinsames Merkmal der Bilateria, sondern das Ergebnis konvergenter Evolution. Dass diese Nervensysteme sich in ihrem Aufbau ähneln sowie in manchen Mechanismen ihrer Entwicklung, ist also womöglich nur ein Nebeneffekt des zweiseitigen Körperbaus.

Hintergrund der Forschungsarbeit ist die recht neue Entdeckung, dass das eigentlich für die Bilateria grundlegende Prinzip eines zentralen Nervenstrangs, der von einem großen Gehirn ausgeht, nicht bei allen zweiseitig-symmetrischen Tieren verwirklicht ist. Die Spielverderber sind die erst 2009 beschriebenen Xenacoelomorpha. Diese wurmähnlichen Tiere zeigen eine ungewöhnliche Vielfalt an Nervensystemstrukturen: Manche von ihnen ähneln eher den Nesseltieren, die nicht zu den Bilateria gehören, andere haben gleich mehrere Nervenstränge. Bisher dachte man, diesen Tieren sei das typische Gehirn-Nervenstrang-System in späterer Zeit wieder verloren gegangen. Martín-Durán und seine Arbeitsgruppe widersprechen dem nun: Vielmehr hatten die frühesten Bilateria wohl gar kein Gehirn.

Das Team untersuchte anhand der evolutionär sehr alten Homöobox-Gene, die die Entwicklung des Körpers steuern, die genaue genetische Organisation der Nervensystementwicklung in den Spiralia. Zu dieser Gruppe gehören unter anderem Regenwürmer, Rädertierchen und Armfüßer. Das überraschende Ergebnis: Es gibt keine typische konservierte Organisation des zentralen Nervensystems, nur strukturelle Ähnlichkeiten, vermutlich weil die spiegelsymmetrische Körperstruktur als Schablone fungiert. In den Details zeigt sich aber, dass die untersuchten Tiere einzelne der Homöobox-Gene im Nervensystem in unterschiedlichen Funktionen nutzen können. Damit ist sehr unwahrscheinlich, dass die Zentralnervensysteme alle den gleichen Vorläufer haben: Das Gehirn wurde mehrfach erfunden.

Quelle: Lars Fischer für Spektrum der Wissenschaft

Foto: Chrischan/Wikimedia

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Der Honigmann

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Britische Forscher finden hohe Mengen Aluminium im Gehirn autistischer Kinder – Verbindung mit Impfstoffen vermutet 5/5 (6)

von Epochtimes

Die Entdeckung von hohen Aluminiumgehalten in Gehirnen von Menschen mit Autismus suggeriert laut Aussagen einer Forschergruppe aus Keele/England eine Verbindung mit aluminiumhaltigen Impfstoffen. Die Studie zeigt Hinweise auf Entzündungszellen, die mit Aluminium beladen sind und die Blut-Hirn-Schranke und Meningealmembranen überqueren.

Eine neue Studie, die im „Journal of Trace Elements in Medicine and Biology“ veröffentlicht wurde, liefert Hinweise, dass Aluminium ein ätiologischer (ursächlicher) Wirkstoff in der Autismus-Spektrum-Störung (ASD) ist, so die Forscher der „Keele University“ in England.

Autisten hatten einige der höchsten Aluminiumwerte, die je im menschlichen Hirn gemessen wurden

Die Studie benutzte die Atomabsorptionsspektrometrie, um zum ersten Mal den Aluminiumgehalt des Hirngewebes von fünf Spendern zu messen, die mit der Diagnose ASD gestorben waren. Die Ergebnisse zeigten, dass die Spender einige der höchsten Aluminiumwerte hatten, die bisher im menschlichen Hirngewebe gemessen wurden.

Der mittlere Aluminiumgehalt über alle fünf Individuen für jeden Lappen betrug 3,82(5,42), 2,30(2,00), 2,79(4,05) und 3,82(5,17) mg/g Trockengewicht für die Hinterhaupt-, Frontal-, Temporal- und Parietallappen. Frühere Messungen von 60 Gehirnen von Menschen, die nicht mit ASD diagnostiziert wurden, zeigten einen durchschnittlichen Gehalt von 1 mg/g Trockenmasse von Gehirngewebe.

Man muss sich fragen, warum Aluminium im Hinterhauptslappen eines 15-jährigen Jungen mit Autismus ein Wert ist, der mindestens zehnmal höher ist als das, was für einen älteren Erwachsenen akzeptabel ist“, sagte Christopher Exley PhD, Professor für Bioanorganische Chemie und Autor der Studie.

Eine weitere bahnbrechende Studie von Exley und seinem Team, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurde, identifizierte ähnlich hohe Aluminiumgehalte im Gehirn von Personen, die an der Alzheimer-Krankheit starben.

Aluminium wurde in pro-inflammatorischen Zellen identifiziert

Während der Aluminiumgehalt jedes der fünf Gehirne außerordentlich hoch war, so war es die Lage des Aluminiums im Hirngewebe, die als herausragende Beobachtung diente. Der Großteil des Aluminiums wurde in nicht-neuronalen Zellen identifiziert, einschließlich Mikroglia und Astrozyten. Aluminium wurde auch in Lymphozyten in den Hirnhäuten und in ähnlichen Entzündungszellen in den Gefäßen gefunden. Nach Ansicht der Forscher gab es eindeutige Hinweise darauf, dass Entzündungszellen, die stark mit Aluminium belastet sind, über die Hirnhautmembranen und die Blut-Hirn-Schranke ins Gehirn gelangen.

Aluminium-selektive Fluoreszenzmikroskopie wurde verwendet, um Aluminium im Hirngewebe von 10 Spendern zu identifizieren. Die Ergebnisse deuten stark darauf hin, dass Aluminium über pro-inflammatorische Zellen, die mit Aluminium im Blut und/oder in der Lymphe beladen sind, in das Gehirn eindringt, so wie es für Monozyten an Injektionsstellen für Impfstoffe mit Aluminiumadjuvantien nachgewiesen wurde.

Die Tatsache, dass die Mehrheit des Aluminiums, das in Hirngeweben von Menschen mit ASD gefunden wurde, intrazellulär war und mit nicht-neuronalen Zellen assoziiert wurde, ist zumindest vorläufig einzigartig für ASD und kann beginnen zu erklären, warum junge Jugendliche so viel Aluminium in ihren Gehirnen hatten.

Die Forschung schließt nicht aus, dass Aluminium eine Ursache für Autismus ist“, sagte Exley. „Aber diese sehr hohen Konzentrationen eines Neurotoxins im Hirngewebe werden nicht gutartig sein und zur Neurodegeneration in den betroffenen Geweben beitragen.“

Die Studie wurde vom Children’s Medical Safety Research Institute finanziert, einer gemeinnützigen Organisation, die sich der Finanzierung unabhängiger Forschung über die Ursachen der heutigen Epidemie chronischer Kinderkrankheiten und Behinderungen widmet.

Hier der Leiter der Studie Christopher Exley im Interview (Englisch):

Quelle: Discovery of „Shockingly High“ Levels of Aluminum in Brains of Individuals with Autism Suggests Link with Aluminum-Containing Vaccines

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Der Honigmann

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Nochmals 1939? Putin und Trump nun Verbündete in Syrien – wollen Iran dort eindämmen. Trump hat soeben dem Iran den Krieg erklärt und Russland als “Antihese” der USA ernannt! 5/5 (3)

von Anders

Bislang haben die Illuminaten-These Trump und -Antithese Putin die Erlaubnis,  Busenfreunde zu sein – was in naher Zukunft für den Weltfrieden Gutes verspricht.
Vor ein paar Tagen,  erklärte Präs. Trump jedoch dem Iran den Krieg und erklärte, dass er eine Koalition der Willigen sammle – natürlich für  Rothschilds Israel.

Man kann aber nicht umhin, an den Hitler-Stalin-Pakt vom 23. August 1939 zu denken, als Nazi-Deutschland und Stalin ein Friedensabkommen über die Teilung Polens zwischen sich vereinbarten! Nicht einmal zwei Jahre später – am 22. Juni 1941 – brach Hitler den Friedensvertrag und fiel in die Sowjetunion ein.

Aber natürlich muss das Spiel der beiden unversöhnlichen Rivalen um die Welthegemonie  im ewigen hegelschen Wahnsinn auf den Untergang der Welt zu weitergehen. Das Spiel wird vom tiefen US-Staat regiert, der auf Rotschilds Council on Foreign Relations ohne Trump-Einfluss reagiert.

 Trumps Ansprache zur Sicherheitslage der USA:
 The Daily Mail 18 Dec. 2017  Das Militär- und Nuklearsystem des Kremls bleibt die wichtigste existenzielle Bedrohung für die Vereinigten Staaten, ebenso wie die “destabilisierenden Cyber-Fähigkeiten”, wie die Regierung anerkennt.
“Russland greift in die innenpolitischen Angelegenheiten von Ländern auf der ganzen Welt ein (Was ist mit den USA?). Die Kombination aus russischem Ehrgeiz und wachsenden militärischen Fähigkeiten schafft eine instabile Grenze in Eurasien, wo das Risiko von Konflikten aufgrund russischer Fehleinschätzung wächst “, heißt es in der Strategie.

Trump identifiziert China und Russland als Rivalen, die “eine Welt als   Antithese zu unseren Interessen und Werten gestalten wollen”.

Trump verpflichtete sich auch in seinen Äußerungen, “alle notwendigen” Schritte zu unternehmen, um den nuklearen Fortschritt des nordkoreanischen Diktators Kim Jong-un aufzuhalten.

Trump erinnerte am Montag daran, dass er “gegen den Iran vorging und seinen Weg zu einer Atomwaffe versperrte” und sein Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) für staatlich unterstützte Unterstützung des Terrorismus sanktionierte. (Warum nichts über seine Kriegserklärung?)

Hat Trump mit dem jüdischen, sogar  König der Juden, Putin, eine Vereinbarung getroffen, um dem jüdischen Staat damit zu helfen, Putins Verbündeten, den Iran zu eliminieren – zumindest den Iran an Israels Rücken in Syrien  bei dem bevorstehenden Angriff der USA auf den Iranlahm  zu legen?

Sputnik 18 Dec. 2017

DEBKAfile 18 Dec.  2017: In einem neuen bilateralen Abkommen arbeiten die Präsidenten der USA und Russlands zusammen, um den IS in Ost-Syrien zu bekämpfen und sich auf iranische und türkische Rollen auszurichten

US-Präsident Donald Trump hat für den späteren Montag, den 18. Dezember eine Grundsatzrede angesetzt, um seine nationale Sicherheitsstrategie zu enthüllen. Er wird heikle Themen wie die Beziehungen der USA zu China, die nukleare Bedrohung durch Nordkorea, den iranischen Expansionismus und die Stabilität im Nahen Osten behandeln. DEBKAfiles Quellen berichten, dass der Präsident vor dem Hintergrund einer Lockerung der Beziehungen zu Präsident Wladimir Putin sprechen wird. Diese verbesserte Atmosphäre spiegelte sich in ihren jüngsten Telefongesprächen und vor allem in der intensivierten amerikanisch-russischen militärischen Geheimdienstkooperation für die Bekämpfung des Islamischen Staates und des gesamten syrischen Konflikts wider.

 
In ihren beiden Telefongesprächen, so berichten unsere Quellen, haben sie sich auf zwei Themen geeinigt:

Wie man zusammenarbeitet, um die Kampfkapazität des IS in Ostsyrien zu verwischen, und
Ausrichtung ihrer Positionen in Bezug auf die Aktivitäten von Dritten in Syrien, einschließlich des Iran und der Türkei.

Beim ersten Punkt stimmten sie darin überein, dass US-Streitkräfte, die in Nordsyrien stationiert sind, und russische Kräfte, die in den östlichen und westlichen Sektoren operieren, künftig ihre Operationen koordinieren werden.
Zum ersten Mal wird der russischen Luftwaffe von den USA erlaubt, Ziele östlich des Euphrat zu treffen. Dies wurde im Rahmen einer früheren Vereinbarung zwischen den beiden Mächten verhindert.

Putin erwiderte seine Zusage, die im Osten kämpfenden syrischen, iranischen und Hisbollah-Kräfte daran zu hindern, von den USA unterstützte Militärgruppen, insbesondere die syrischen Demokratischen Kräfte und die kurdische YPG, anzugreifen.

Zum Thema der iranischen und türkischen Intervention im Syrienkrieg zeigen unsere Streitkräfte, dass Putin Trump versprochen hat, dass die Russen handeln würden, um den Iran und seine Stellvertreter sowie die Türkei davon abzuhalten, neue Kriegsfronten zu eröffnen.
Insbesondere verpflichtete er sich, iranische Militäroperationen in Syrien einzudämmen.

Das Weiße Haus bestätigte am Sonntag, dass Präsident Putin den US-Präsidenten angerufen hatte, um ihm für den CIA-Tipp zu danken, der am vergangenen Wochenende einen großen IS-Terroranschlag in der Hauptkathedrale von St. Petersburg verhinderte. 

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Der Honigmann

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Russlandsanktionen schaden beiden Seiten 5/5 (3)

Die Sanktionen gegen die Russische Föderation haben auch für die sanktionie­renden Länder massive negative Folgen. Insbesondere die EU und hier Deutsch­land sind durch deutliche Handelsverluste betroffen. Der Exportrückgang betrifft vor allem Produkte, die nicht unter das russische Embargo fallen.

Die Sanktionen gegen die Russische Föderation durch insgesamt 37 Länder, darunter alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union und die Vereinigten Staaten, haben zu hohen finanziellen Einbußen auf beiden Seiten geführt. Nach Berechnungen von Julian Hinz, Ökonom am Institut für Weltwirtschaft (IfW), Kiel, und Matthieu Crozet von der Universität Hongkong, führte der durch die Sanktionen verursachte Rückgang im Warenaustausch zwischen den Ländern bis Ende 2015 zu einem Handelsverlust von insgesamt 114 Milliarden US-Dollar.

Von diesen Kosten trägt Russland aber nur gut 60 Prozent, der Rest entfällt auf die sanktionierenden Länder. Für sie beläuft sich der Exportverlust auf rund 44 Milliarden Euro, wovon 90 Prozent auf die Europäische Union entfallen. Die deutschen Exporte sind im Durchschnitt um 727 Millionen US-Dollar pro Monat niedriger als bei einem Szenario ohne Sanktionen, dies entspricht 0,8 Prozent der gesamten Exporte. Deutschland trägt damit fast 40 Prozent des westlichen Verlustes, während andere wichtige geopolitische Akteure wie das Vereinigte Königreich, Frankreich und die Vereinigten Staaten viel weniger betroffen sind.

Der Exportrückgang in den sanktionierenden Ländern betrifft nur zu gut 9 Prozent Produkte, die dem russischen Embargo unterliegen. Gut 90 Prozent der Handelsverluste entstammen Produkten, die nicht vom russischen Embargo betroffen waren. Als Hauptursache machen die Autoren deutlich ver­schlechterte Finanzierungsbedingungen für Unternehmen aus, die mit bzw. in Russland Handel trei­ben. Grund dafür ist ein Vertrauensverlust der Kreditinstitute in den russischen Markt.

Generelles Bild nicht geändert

„Der Großteil der Handelsverluste in den westlichen Ländern ist also auf die von ihnen selbst verhängten Sanktionen zurückzuführen. Argumente gegen bestimmte Sanktionspolitiken beziehen sich oft nur auf mögliche Vergeltungsmaßnahmen, von denen hier aber nur ein verhältnismäßig geringer Schaden ausging“, sagte Hinz. „Auch waren die Exporteure der sanktionierenden Länder offenbar kaum in der Lage, sich alternative Absatzmärkte für ihre Produkte zu erschließen. Nur ein sehr kleiner Teil der Handelsverluste konnte durch neue Abnehmer ausgeglichen werden.“

Hinz rechnet auch für die Zeit nach 2015 mit hohen Handelsverlusten durch die Sanktionen gegen die Russische Föderation. „Generell hat sich das Bild nicht geändert. Insgesamt dürften die Handels­verluste aber etwas zurückgehen, da sich die Unternehmen zunehmend besser an die veränderte Situation anpassen und neue Handelsbeziehungen entstehen.“

Für ihre Berechnungen prognostizierten die Autoren die Handelsströme ohne Sanktionen auf Basis des Jahres 2013 und verglichen diese mit der tatsächlichen Entwicklung. Dabei berücksichtigten sie auch die Abkühlung der russischen Wirtschaft aufgrund des Zusammenbruchs der Öl­preise und der Abwertung des Rubels. Insgesamt ist der Exportrückgang in westlichen Ländern daher noch erheblich höher, die genannten Handelsverluste durch Sanktionen erklären ungefähr ein Drittel des gesamten Exportrückgangs.Die Berechnungen sind in Form einer IfW-Box Teil der IfW-Konjunkturprognose, die heute erscheint, und bereits zugänglich.

Quelle: https://www.ifw-kiel.de/medien/medieninformationen/2017/russlandsanktionen-schaden-beiden-seiten

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Der Honigmann

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