Verkehrsministerium bezweifelt Stickoxid-Messwerte: „Wenn Grenzwerte unsinnig sind, müssen sie geändert werden“ 5/5 (12)

“Wenn Grenzwerte unsinnig sind, müssen sie geändert werden. Darüber sollte auf europäischer Ebene diskutiert werden,” sagt Verkehrsstaatssekretär Steffen Bilder mit Blick auf die Diesel-Debatte.

Autoindustrie. Foto: Sean Gallup/Getty Images

Im Bundesverkehrsministerium gibt es Zweifel an der realistischen Ermittlung der Stickoxid-Messwerte, anhand derer mögliche Fahrverbote für ältere Diesel-Pkw verhängt werden könnten.

 Verkehrsstaatssekretär Steffen Bilder (CDU) sagte der „Bild“ (Samstag): „Einige Standorte von Messstellen werden zurzeit kritisch hinterfragt, ob sie überhaupt den europäischen Vorgaben entsprechen. Zumindest für die Zukunft muss gelten: Neue Messstellen sollten objektive Werte ermitteln und nicht die schlechtestmöglichen.“

Zugleich stellte Bilger die aktuellen Grenzwerte grundsätzlich in Frage. „Wenn Grenzwerte unsinnig sind, müssen sie geändert werden. Darüber sollte auf europäischer Ebene diskutiert werden.“

Hintergrund ist die EU-Richtlinie, mit der Aufstellung und technische Standards der Messstellen festgelegt sind. So „müssen die Probenahmestellen in verkehrsnahen Zonen mindestens 25 m vom Rand verkehrsreicher Kreuzungen und höchstens 10 Meter vom Fahrbahnrand entfernt sein“.

Das heißt im Klartext: Niemand schreibt vor, dass z.B. die Messstation am Stuttgarter Neckartor direkt am Straßenrand stehen muss, wo pro Tag 70.000 Fahrzeuge und 200 schwere Nutzfahrzeuge vorbeifahren. Bei einer Anhörung im Bundestag haben Experten darauf hingewiesen, dass die Lage der Messstation am Neckartor so gewählt wurde, „dass die lokal höchste Emission erfasst wird“.

Zudem schreibt die EU-Verordnung vor, dass „die Messung sehr kleinräumiger Umweltzustände“ vermieden werden müsse. Die Luftproben sollten bei der Messung der Verkehrsemissionen „für die Luftqualität eines Straßenabschnitts von nicht weniger als 100 Meter Länge“ repräsentativ sein. (dts)

 

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/verkehrsministerium-bezweifelt-stickoxid-messwerte-wenn-grenzwerte-unsinnig-sind-muessen-sie-geaendert-werden-a2388763.html

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5 Gedanken zu „Verkehrsministerium bezweifelt Stickoxid-Messwerte: „Wenn Grenzwerte unsinnig sind, müssen sie geändert werden““

  1. “Wenn Grenzwerte unsinnig sind, müssen sie geändert werden. Darüber sollte auf europäischer Ebene diskutiert werden”.
    Innerhalb der Arbeitsgruppe Verkehr der CDU/CSU-Bundestagsfraktion war Bilger unter anderem Berichterstatter für Alternative Antriebe. Er leitete auch den Parlamentskreis Elektromobilität des Deutschen Bundestages.

  2. Völliger Blödsinn, diese ganze Disskusion zielt genau in die falsche Richtung, um Abzulenken vom Eigentlichen. Der ausgeblasene Dreck hier unten , das stört der Erde eher weniger. Die tausende Tonnen in 8-12000 meter Höhe sind viel schädigender für Mutter Erde. Dort oben, wo unser Trinkwasser seine bis unlängst einzigartige Qualität erhält, durch Strukturwandel und Solarenergieaufnahme, dort oben tobt sich der Flugverkehr aus. das ist unser aller wirkliches Problem. Im Reinraum der Erde herrscht der Dreck!
    Die Nanotröpfchen des Wassers können keine geometrisch reinen und kristalline Strukturen mehr aufbauen.
    Schlicht und ergreifend, das Wasser dort oben ist für die menschliche Ernährung für die Zukunft verloren, da es keine Lösekraft und keine Bildekräfte mehr besitzt.
    Wasser ohne Bildekräfte richtet sich gegen das Leben, da die strukturierende Energie der Sonne fehlt.
    Aluminium, Barium, Strontiumtitanat sind die Wunderstoffe der Chemtrails, die noch zu tausenden Tonnen hinzukommen.
    Es wird ein schleichender Tod für die meisten Menschen werden.

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