Fliegenpilze und andere Antidepressiva 4.75/5 (8)

von Sputnik News

Fliegenpilz. Symbolbild

Das rote Kostüm des Weihnachtsmanns hat auch etwas mit dem Aussehen von Fliegenpilzen zu tun. Sibirische Schamanen brauten aus den Pilzhüten ein Getränk, um sich selbst und ihre „Gemeinde“ in tiefen Trance zu versetzen. Britische Forscher haben eine ähnliche Verwendung für die rotweißen Giftpilze gefunden.

Auch den Indianern war die Wirkung der „magischen“ Pilze wohlvertraut, schreibt am Mittwoch die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“. Die amerikanischen Ureinwohner teilten ihr Wissen mit den Kolonisatoren aus Europa. Sehr viel später wurde aus den Fliegenpilzen dann Psilocybin gewonnen – ein Rauschgift, das jedoch, so die Zeitung, sanfter wirkt als das grobe LSD.

Jedenfalls haben Forscher vom Imperial College in London jetzt an 20 Versuchspersonen gezeigt, dass Psilocybin die Gehirnaktivität von Depressionskranken resetten kann, berichtet die Zeitung unter Verweis auf das Fachblatt „Scientific Reports“.

Demnach haben die Wissenschaftler mithilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) festgestellt, welche Hirnregionen bei den depressiven Patienten nach der Einnahme des Rauschgifts aktiviert wurden. Verwendet wurde dabei laut dem Blatt hochreines Psilocybin, dessen Synthese den Wissenschaftlern der Friedrich-Schiller-Universität in Jena gelungen war.

Der Wirkstoff wurde den Versuchsteilnehmern mit schweren Depressionserkrankungen in wöchentlichem Abstand verabreicht. Ihre Gehirne wurden vor und nach der Einnahme des Präparats gescannt. Außerdem füllten die Probanden detaillierte Fragebögen zu ihrem Befinden aus, so die Zeitung.

Die MRT-Untersuchung ergab laut dem Blatt ganz klar, dass die Blutversorgung der Amygdala nach der Einnahme des Psilocybins deutlich zurückgeht. Diese Hirnregion gilt als unser Angstzentrum, ist jedoch auch für weitere Emotionen und Reaktionen auf die Umgebung zuständig.

Zu ihrer großen Überraschung entdeckten die Wissenschaftler auch, dass bestimmte neuronale Verbindungen, die bei Depressionskranken sonst sehr aktiv waren, nach der Einnahme des Rauschgifts stabilisiert wurden. Bis zu fünf Wochen hielt dieser Effekt bei manchen Probanden an, so das Blatt.

Trotz dieses vielversprechenden Versuchsergebnisses warnen die Wissenschaftler laut der Zeitung jedoch vor der Einnahme von Psilocybin: Künftig werde dieses Rauschgift starke Antidepressiva ersetzen, doch es stehe überhaupt noch nicht fest, ob dieser Wirkstoff für alle Depressionskranken geeignet ist.

.

Gruß

Der Honigmann

.

Bitte bewerten

5 Gedanken zu „Fliegenpilze und andere Antidepressiva“

  1. Artikel zum SonnTag:
    Die evangelisch-lutherische Kirche in Schweden will Gott nicht länger als Mann, sondern als geschlechtlos definieren.
    -https://www.compact-online.de/schweden-der-gegenderte-gott/
    🙁
    Video zum AntiChristen :
    Der Todeskult der christlichen Kirchen
    https://www.youtube.com/watch?v=FrhkzT3FNg0

    In der Logik des Papstes ist der Märtyrertod für die Christen ein Gewinnermodell. Die Christen sollen aktiv an der Einwanderung Armer mitarbeiten, um die weltweite Ungleichheit in den Lebensverhältnissen abzuschafen, ebenso Rassenvermischung zu fördern. In Konfliktsituationen sollen sie den Märtyrertod in Kauf nehmen, denn dieses Verhalten habe zu 2,5 Milliarden Christen geführt. Es ist ein Todeskult auf allen Ebenen ( Individuelller Märtyrertod, schleichender Völkermord an den weißen Rassen ) den der Papst in diesem Interview vertritt. Der Todeskult richtet sich gegen das Leben selbst.

    🙁
    wer noch Zweifel hat :

    Es gab eine geheime Inthronisierung Luzifers als neues Oberhaupt der Kirche durch Satanisten im Vatikan. Seitdem soll es einen Kult von satanischen Pädophilen in der Kirche geben.

    -http://jason-mason.com/2017/11/21/ist-die-vatikanische-audienzhalle-ein-schlangentempel/

  2. So einen Blödsinn verzapfen, aus Fliegenpilzen Psilocibin zu gewinnen! Fliegenpilze enthalten kein
    Psilocibin. Die Giftstoffe sind Ibotensäure und Muscimol.
    Symptome: Unruhe, Erregung, Schläfrigkeit, Rauschzustand, Gehstörungen, Bewusstlosigkeit,
    Krampfanfälle, Halluzinationen.
    Psilocybin enthält Psilocybe semilanceata – Spitzkegeliger Kahlkopf z.B.

  3. Der betrogene Patient: Das Geschäft mit den Kranken – Arzt packt aus!
    https://www.youtube.com/watch?v=x5OZVu0LJkI
    Welt im Wandel.TV

    Jährlich sterben in deutschen Kliniken rund 18.800 Menschen durch Behandlungsfehler. Das sind etwa fünfmal so viele Todesfälle wie im Straßenverkehr, hat eine Studie der AOK ergeben, die von Ärzten dafür heftig kritisiert wurde. Doch unser Gast, der Radiologe Dr. med. Gerd Reuther, geht noch weiter: Die Dunkelziffer der Todesopfer von Ärzten dürfte sogar noch deutlich höher liegen. Seine Recherchen hat der Arzt in dem vielbeachteten Buch „Der betrogene Patient“ zusammengefasst, das es auf die SPIEGEL-Bestsellerliste schaffte. Im Gespräch mit Robert Fleischer erklärt er, warum er Ärzte für die Todesursache Nummer 1 hält, welche Umstände dafür verantwortlich sind und was man als Patient tun kann, um sich sicher behandeln zu lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.