Puigdemont: Madrid plante eine „Welle der Gewalt“ 5/5 (4)

“Ich denke, wir haben uns nicht geirrt. Ich bin absolut davon überzeugt, dass der spanische Staat eine Welle sehr harter Repression vorbereitet hat – Gewalt, für die wir verantwortlich gemacht worden wären”, sagt der ehemalige Katalonien-Führer Carles Puigdemont in einem Interview.

Kataloniens abgesetzter Regionalpräsident Carles Puigdemont hat der spanischen Regierung vorgeworfen, eine „Welle der Gewalt“ geplant zu haben – um ihm diese anschließend zur Last zu legen.

 In einem Interview mit einem katalanischen Radiosender sagte er am Dienstag, Madrids Pläne seien der Grund für seine Flucht nach Belgien gewesen.

Ich denke, wir haben uns nicht geirrt. Ich bin absolut davon überzeugt, dass der spanische Staat eine Welle sehr harter Repression vorbereitet hat – Gewalt, für die wir verantwortlich gemacht worden wären“, sagte Puigdemont dem öffentlich-rechtlichen Sender Catalunya Radio. Inwiefern seine Flucht nach Brüssel diese Pläne verhindert haben soll, sagte Puigdemont nicht.

Puigdemont erklärte weiter, seine Regierung habe sich dazu entschlossen sich aufzuteilen. Er selbst und vier seiner Minister seien nach Belgien geflohen, um internationale Aufmerksamkeit zu bekommen, die anderen Regierungsmitglieder seien in Katalonien geblieben, um auf die Anordnungen der spanischen Justiz zu reagieren.

Ein Gericht in Madrid hatte vergangene Woche acht der in Katalonien gebliebenen Mitglieder von Puigdemonts abgesetzter Regierung in Untersuchungshaft genommen, darunter seinen Stellvertreter Oriol Junqueras. Am Freitag hatte Spanien europäische Haftbefehle gegen Puigdemont und seine Ex-Minister erlassen. Die fünf Politiker hatten sich schließlich am Sonntagmorgen der belgischen Polizei gestellt und waren vorläufig festgenommen worden. Nach einer Vernehmung entschied der Ermittlungsrichter auf Antrag der Staatsanwaltschaft, die fünf Katalanen unter Auflagen aus der Haft zu entlassen.

Die spanischen Justizbehörden werfen Puigdemont und seinen abgesetzten Kabinettsmitgliedern wegen der Ereignisse rund um das Unabhängigkeitsreferendum vom 1. Oktober Rebellion, Aufruhr und die Veruntreuung öffentlicher Mittel vor. Rebellion kann in Spanien mit bis zu 30 Jahren Gefängnis bestraft werden, Aufruhr mit bis zu 15 Jahren. Ob die fünf Politiker von Belgien an Spanien ausgeliefert werden, ist derzeit offen. (afp)

http://www.epochtimes.de/politik/europa/puigdemont-madrid-plante-eine-welle-der-gewalt-a2261188.html

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Der Honigmann

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7 Gedanken zu „Puigdemont: Madrid plante eine „Welle der Gewalt““

  1. Geheime Bundeswehrstudie Militärplaner halten Zerfall der EU für denkbar

    Erstmals hat die Bundeswehr nach SPIEGEL-Informationen gesellschaftliche und politische Trends bis 2040 durchgespielt. Die Strategen entwickeln dabei auch ein Worst-Case-Szenario.

    Samstag, 04.11.2017 07:58 Uhr
    Die Bundeswehr hält ein Ende des Westens in seiner jetzigen Form in den nächsten Jahrzehnten für möglich. Das geht nach Informationen des SPIEGEL aus der “Strategischen Vorausschau 2040” hervor, die Ende Februar von der Spitze des Verteidigungsministeriums verabschiedet wurde und seitdem unter Verschluss gehalten wird.

  2. Eine andere Sicht der Dinge .

    Katalanisches Verwirrspiel: Puigdemonts Egotrip hat niemand etwas gebracht
    http://www.anderweltonline.com/politik/politik-2017/katalanisches-verwirrspiel-puigdemonts-egotrip-hat-niemand-etwas-gebracht/

    Ziel im Voraus klar benannt ? : Nein
    Organisation dafuer geschaffen : Nein
    Strukturen : Nein
    Massnahmeplan zur Umsetzung : Nein

    Sich als Märtyrer einer demokratischen Diktatur zu gerieren? Der ganze Vorgang ist absurd und sollte anderen Politikern, die ähnlich schwankend auf dem dünnen Seil des Egotrips balancieren, zu denken geben: Quidquid agas…

  3. Es ist das Spiel, rufe einen Konflikt hervor indem Du zwei sich bekämpfende Seiten schaffst. Diese Seiten sind nicht die Seiten der Menschen und werden von den gleichen Kräften beherrscht. Dieser Kampf dient zur Erschöpfung von Widerstand gegen gewollte Entwicklungen. Der Kampf der These und Antithese führt zur gewollten Synthese im Interesse der Herrschenden Plünderer der Erde. Im Augenblick wird von der Weltregierung die Destabilisierung Europas betrieben und über die Ur-Logen durchgesetzt.
    Ordnung aus dem Chaos steht auf dem Dollar, es soll wohl die Neue Weltordnung sein, die die Päpste sich schon seit Jahrhunderten wünschten. Dazu wurde die Erde in die Zonen der Siegermächte (1943 Moskauer Vertrag) des zweiten Weltkrieges aufgeteilt (siehe Mitglieder des Sicherheitsrates der UNO), die in ewigem Streit, wie “Krieg gegen Eurasien” für den “Großen Bruder”, wie das in “1984” beschrieben ist, liegen. (Orwell war hocheingeweihter Freimaurer – Anmerkung von mir).

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